Im Sturm – 05.07.2018

Im Sturm – 05.07.2018

Die Jünger riefen: HErr, rette uns, wir gehen zugrunde! ER sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen? Dann stand ER auf, drohte den Winden und dem See, und es trat völlige Stille ein. Die Leute aber staunten und sagten: Was ist das für ein Mensch, daß Ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
Matthäus 8, 25ff.

Wie gut, daß Jesus der HErr ist! Wenn es heißt „Herr“, meint es das auch. Es gibt nichts, worüber ER nicht Herr ist. ER herrscht auch über die Natur, die Winde, Stürme, Regen, Sonne, Hagel, Gewitter und auch über Seen, Flüsse, Berge und alles andere. ER ist es, der alles im Gleichgewicht erhält, auch die Sonne, Mond und Sterne. Wo gibt es etwas, das Ihm nicht gehorcht?
Jesus ist heute derselbe wie damals. ER kann immer noch Stürme stillen. ER wundert sich nur über unseren kleinen Glauben, das ist Ihm wirklich ein Problem. ER meint: Es geschieht so, wie Du glaubst. Und wie ist es mit den Unwettern? Wo ist unser Glaube?
Wir rufen und schreien nach Ihm, wenn wir in Not sind. Manchmal haben wir keinen großen Glauben und trotzdem schreien wir, – und ER hilft uns wegen Seiner Gnade heraus. Wie sehr wird ER helfen, wenn wir konkreten Glauben haben! Wenn wir felsenfest wissen: So ist Sein Wille und das will ER geschehen lassen -, so wird ER es tun.
ER hat einmal gesagt, daß Seine Jünger noch größere Werke tun werden, wie ER selber. Ob nicht auch das Gebet gegen Unwetter dazu gehört?
In der Stille, durch Erfahrung und durch mutige Entscheidungen lernen wir Ihn kennen und vertrauen. So wächst unser Glaube. Und wenn wir merken, da braut sich etwas zusammen, das gegen den Willen Gottes ist, dürfen wir beten und gebieten. ER macht uns Mut zum Gebet!
Ich möchte nicht Spielball der Mächte sein. Ich will geborgen sein in Jesus. Und ich will Seine Werke tun. Nicht jeder Sturm ist durch mein Gebet gestillt worden, aber ER hat mich und die Meinen bewahrt. Manchmal sind materielle Schäden entstanden, doch die kann ER mühelos ausgleichen. Aber ich habe manchmal erfahren, daß ER wirklich Stürme stillt oder umleitet. Diese Erfahrungen möchte ich nicht missen. ER ist wirklich der HErr und ich bin bei Ihm.

Danke, mein HErr! Du regierst alles, voller Weisheit und Gnade. Du willst kein Gericht, sondern Rettung. Bitte, stille Du jeden Sturm in mir, stille jeden Sturm, der gegen mich wütet, stille jeden Sturm, der Menschen bedroht! Wir gut, daß ich mich Dir anvertrauen kann, mein Jesus. Bei Dir bin ich geborgen, so wie Du in dem kleinen Boot, als der Sturm tobte. Der Sturm konnte Dir nichts antun, denn Gott hielt Seine Hand darüber. Gib mir mehr von diesem sicheren Glauben!


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