… der Finsternis entrissen!!

… der Finsternis entrissen!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„ER hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich Seines geliebten Sohnes. Durch Ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.“
Kolosser-Brief 1,13f und 3,1

Heute ist hier in Litauen der Tag der Unabhängigkeit von der sowjetischen Besatzung 1991. Der eiserne Vorhang hielt viele Völker in Gefangenschaft, auch Ostdeutschland. Aber auch andere Völker kennen Besatzung und Unfreiheit. Israel war lange Jahre in Ägypten versklavt, bis Gott durch es große Zeichen und Wunder befreite. Und seit Jesus läuft die größte Rettungsaktion: Gott will die Menschen herausführen aus Gebundenheiten und Unfreiheit, heraus aus dem Reich der Finsternis und in Sein Reich versetzen. Wir sollen die neue Bürgerschaft des Reiches Gottes bekommen!!.
Mein Herz ist so dankbar, dass Jesus mich nicht in der Finsternis ließ. ER hat mich so lieb, dass Er mich ausgelöst hat. Darum will ich mit aller Macht danach streben, dass Sein Licht in mir strahlt und nicht wieder von irgendwelchen Dunkelheiten verdunkelt wird. Ich bin doch ein Bürger Gottes!! ER wird Seine Leute beschützen und aus allem befreien, denn sie sind Ihm sehr wertvoll.

Danke, Jesus, Du hast mich erlöst!! Ich bin nun ein Bürger Deines Reiches! Du bist ein mächtiger, guter König, der sich um die Seinen kümmert. Du sorgst Dich um alle großen und kleinen Angelegenheiten Deiner Leute. Danke, HErr, womit habe ich das nur „verdient“? Es ist allein Deine Gnade und Deine Liebe. Danke.

Hilfe in Not

Hilfe in Not

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Rufe mich an am Tag der Not,
dann rette ich dich, und du wirst mich ehren.“
Psalm 50,15

Ein naher Verwandter musste gestern im Krankenhaus operiert werden. Das war nicht ungefährlich, da er voriges Jahr am Herzen operiert wurde und Blutverdünnungsmittel braucht. Seine Schwester ist vor ca. 2 Wochen plötzlich verstorben und so war er voller Angst. Eine andere Verwandte träumte in der Nacht schlecht und die Auslegung des Traumes war klar: Er wird die OP nicht überleben. Die Menschen hier sind voll mit Aberglauben und die Traumdeuterei hat großen Einfluss. Bei der Herzoperation vor einem Jahr sagte Gott ihm das Wort: Diesmal werde ich dir helfen. Ich fragte den HErrn, ob Er auch jetzt ein Wort für ihn hat. Und nach längerem Beten bekam ich die Gewissheit, dass dieser Vers aus unserem Psalm Gottes Wort für ihn sei. Ich rief ihn also an und sagte es ihm. Da hat er sich natürlich gefreut, aber die Angst ging nicht so ganz weg, weil ihm der Glaube fehlte. Auch die Verwandtschaft hörte dieses Wort Gottes. Nun wurde es ein Kampf, wer hatte Recht? Die Träume oder das Wort Gottes? Ich selber schwankte auch sehr zwischen Vertrauen auf Gott und Angst. Vielleicht hatte ich doch nicht richtig gehört?? Mittags kam dann der erlösende Anruf: Er ist auf der Wachstation und es geht ihm gut. Und am späten Nachmittag konnten wir schon miteinander telefonieren und scherzen. Er hat sich sehr bedankt für das Beten und weiss genau, wer ihm nun schon zum zweiten Mal geholfen hat. Und ich bin froh, richtig auf Gott gehört zu haben und dass ich den Mut hatte, es öffentlich zu sagen. Nun wollen wir beten, dass er und auch andere Verwandte den Weg zum Glauben finden.
Jesus sagte einmal zu Seinen Jüngern, als Er viele hungrige Menschen sah: Gebt ihr ihnen zu essen! Doch die Jünger hatten fast gar nichts. So füllte Gott alles immer wieder auf, bis alle Menschen satt waren. Die Jünger brauchten bloß zu verteilen. Auch heute gibt es viele, viele Menschen, die Hunger haben nach einem Wort Gottes für sie persönlich. Und Er sagt: Gebt ihnen!!! Bitte, habe Mut und teile ihnen das Wort Gottes mit. Du kannst diese Andachten weiterleiten. Du kannst im Gespräch ein Gotteswort anbringen. Du kannst jemandem eine Spruchkarte schicken. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Wort Gottes auszuteilen. Der Heilige Geist Gottes kann es lebendig machen und es kann Auswirkungen haben, von denen wir nur träumen. Die hungrigen Menschen warten auf den Trost Gottes!!

Jesus, danke für die Wunder, die Du auch heute noch tust. Du rettest jeden, der Dich um Hilfe anruft. Und Du hast für jeden ein Wort der Hoffnung, ein Wort des Trostes oder ein Wort der Liebe. Wir brauchen es.

Gottes Rettung

Gottes Rettung

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!

Gott sagt:
„Rufe mich an am Tag der Not;
dann rette ich dich, und du wirst mich ehren.“
Psalm 50,15

Ein starkes Wort!!!! Aber es ist ja nicht mein Versprechen, sondern Gottes Verheißung. Ich könnte dieses Versprechen nicht halten, aber Gott hat die Macht dazu, Er kann es! Deshalb wollen wir unseren Glauben voll auf Ihn setzen: Am Tage der Not rufen wir zu unserem Gott und Er wird uns retten, und wir werden Ihn ehren.
So viele Menschen sind schon in ihrer Not zu Jesus gekommen und Er hat sie gerettet. Und wie viele Male habe ich schon zum HErrn gerufen und Er hat mich aus meiner Not herausgeholt. ER enttäuscht niemals. Erinnerst du dich an den Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde? Er war nicht sehr mutig, sondern bat Jesus nur darum, dass Er an ihn  denken soll, wenn Er bei Seinem Vater ist. Und Jesus hat ihm versprochen: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Jesu Gnade und Liebe gilt sogar solchen Verbrechern! ER ist gekommen, um die Ungerechten zu retten.

Danke, Jesus, Du rettest mich. Du hältst mich fest an der Hand. Auch wenn die Wogen des Lebens über mich hinwegrollen, Du läßt mich nicht los. Du bist mein starker Erlöser und Retter.

Verschiedene Gaben

Verschiedene Gaben

Guten Morgen!!!!!!!!

„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.“
1. Petrusbrief 4,10f

Wie finde ich meinen Platz im Reich Gottes? Wozu hat Gott mich berufen? Was soll ich tun, was ist meine Arbeit für Gott? Was will  ER??
Ich habe vieles versucht und etliches war nicht besonders erfolgreich. ZB dachte ich einmal, ich wäre sehr musikalisch. Aber wenn ich sang, waren die Menschen doch etwas gelangweilt. Ich dachte, ich muss mehr üben und mich mehr anstrengen. Doch das Ergebnis war immer noch nicht sehr überzeugend. Heute sind nicht nur meine Mitmenschen, sondern auch ich selber, froh darüber, dass ich meine „Karriere“ als Musiker nicht fortsetzte. Die Gabe der Musik habe ich sicher nicht in einem hohen Masse. Aber ich merkte, wenn ich jemandem etwas kompliziertes erklärte, hat er es fast immer verstanden und auch nicht wieder vergessen. Und dann haben andere bestätigt, dass ich gut lehren kann. Zuerst habe ich es nicht als Gabe gesehen, weil es mir so leicht fiel und selbstverständlich erschien. Das kann doch jeder, dachte ich so bei mir. Doch ich hörte andere, die lehrten oder etwas erklären, und es verstand keiner, alle waren gelangweilt.  Also, Lehren ist doch eine echte Gabe.
Ich möchte damit Mut machen, die eigenen Gaben, die Gott gegeben hat, zu suchen. Wir sollen ausprobieren, was uns leicht fällt und was schwer. Wir sollen herausfinden, wie andere  reagieren. Und wir sollen auf unser Herz achten, für welche Dienste es schlägt. Und, natürlich, wir werden Gott fragen und Ihn bitten, uns unsere spezielle Begabung zu zeigen und dann aus der Kraft heraus, die Gott gibt, Ihm dienen. Alles soll zur Ehre Gottes dienen und die anderen Menschen aufbauen.

Jesus, ich stelle mich wieder neu in Deinen Dienst und ich weihe die Gaben, die Du mir gibst, allein Dir. Ich will nicht die eigene Ehre suchen, sondern alles soll zu Deiner Ehre sein. Danke, dass Du mich gebrauchen kannst und mich beschenkst mit Gaben, die kein anderer hat. Ich bin Dir viel wert.

Ein neuer Tag!!

Ein neuer Tag!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Das will ich mir zu Herzen nehmen, darauf darf ich harren: Die Huld des HErrn ist nicht erschöpft, Sein Erbarmen ist nicht zu Ende. Neu ist es an jedem Morgen; groß ist Deine Treue.“
Klagelieder Jeremias 3,21ff

Ja, das brauche ich: Seine Huld und Sein Erbarmen jeden Morgen neu!!!  Egal, was gestern war, heute ist der HErr wieder da mit Seiner Huld, Gnade und Barmherzigkeit. Manchmal belastet mich morgens noch etwas vom vorigen Tag. Da ist es gut, sich darauf zu besinnen, dass heute für unseren HErrn wieder alles neu ist. Auch wenn ich gestern gesündigt habe, so ist Er heute wieder bei mir und will mir vergeben. Auch wenn gestern Streit war, so ist Sein Erbarmen heute wieder neu. Auch wenn ich gestern schlechte Nachrichten bekommen habe, so umgibt Er mich heute neu mit Seiner Barmherzigkeit und Treue. Auch wenn gestern ein schwerer Tag war, so ist Seine Kraft heute wieder neu. Das will ich mir zu Herzen nehmen: Gott fängt jeden Morgen wieder neu mit mir an. ER ist so groß, so liebevoll und so voller Treue!!
Und ich will heute auch neu anfangen mit allen anderen Menschen. Was gestern gewesen ist, soll heute meine Beziehungen nicht belasten. Ich will vergeben, wo man mir Unrecht tat, damit keine Bitterkeit in mir wächst und damit Gott auch mit mir Erbarmen hat.

Jesus, Du hast so viel Geduld mit mir!! Danke, dass Deine Treue und Dein Erbarmen nie endet. Hilf mir, dass ich heute auch Erbarmen habe mit anderen Menschen, so wie Du mit mir.

Gottes Liebe zeigt sich!!

Gottes Liebe zeigt sich!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!

„Sein Zeichen über mir heißt Liebe. …..
Seine Linke liegt unter meinem Kopf,
Seine Rechte umfängt mich.“
Hoheslied 2,4.6

Als es mir einmal sehr schlecht ging und ich dachte, Gott will nichts mehr mit mir zu tun haben, tat Er ein kleines Wunder. Nur ein kleines, damit ich es glauben kann. Ich suchte ein kleines Teil und konnte es nicht finden. Verzweifelt sagte ich ein Stoßgebet: HErr, hilf, Du weisst doch, wo es ist! Und schon sah ich es selbst: Mitten im Acker lag dieses kleine Teil. Ich weiss nicht, wie es dahin gekommen ist. Ich weiss nur, dass ich fast erschlagen war von dieser Liebe Gottes, die sich in dieser Kleinigkeit zeigte. Ich war den Tränen nahe, weil ich doch dachte, Gott hat mich verstoßen. Liebe zeigt sich in den Kleinigkeiten! Wie ein Mann seiner Frau in den Mantel hilft oder ihr die Tür aufhält, wie sie ihm seinen Lieblingspudding kocht, wie Eltern die Lieblingsspeisen ihrer Kinder kennen und sie manchmal verwöhnen. Die kleinen Anrufe zum Geburtstag zeigen die Freundschaft. All das sind solche Kleinigkeiten, an denen man die Liebe sehen kann. Gottes Zeichen über mir, Seine Flagge, heißt Liebe. Und ich will Mut machen, es in den kleinen Dingen zu probieren. Wenn ich etwas verliere, bete ich und oft habe ich noch nicht zu Ende gebetet, da habe ich es schon gefunden. Sogar kleine Nägel im Heuhaufen habe ich so schon wiedergefunden. Obwohl meine Augen nicht so besonders gut sind. Aber der HErr will mir Seine Liebe und Fürsorge durch diese kleinen Dinge zeigen. Probiere es heute einmal,  bitte Ihn bei Kleinigkeiten um Hilfe; Er möchte Seine Liebe zeigen und beweisen. Denn Sein Zeichen über Dir heißt: LIEBE.

Danke, Vater, für die vielen kleinen Zeichen Deiner Liebe. Danke, dass Du mir so nahe bist. Deine Rechte umfängt mich und Deine Linke liegt unter meinem Kopf. In Deiner Umarmung finde ich alles, was ich brauche. Auch heute wirst Du für mich sorgen.

Das Richtige glauben.

Das Richtige glauben.

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jesus sagte:
„Lasst die Kinder zu mir kommen; und hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Reich Gottes. Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt, wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“
Lukas-Evangelium 18,16f

Wir denken oft, wir müssen das „Richtige“ glauben und uns moralisch einwandfrei benehmen, dann sind wir im Reich Gottes. Aber das haben die Pharisäer auch versucht und Gott hat über sie gelacht. Es ist sehr anstrengend, immer die richtige theologische Meinung zu haben und alle christlichen Pflichten gehorsam zu erfüllen. Da erstickt jede Freude.
Gott möchte viel, viel mehr für uns. ER möchte uns einen Glauben an den himmlischen Vater ins Herz legen. So wie ein kleines Kind seinen Eltern vertraut, so sollen wir werden. Es weiss, Mama kommt zur rechten Zeit mit der Milchflasche; Mama ist für den Dreck in den Windeln zuständig. Da gibt es kein Problem: Die Eltern kennen die Bedürfnisse und sind immer zur Stelle. Genau so möchte Gott als unser Vater wirken: ER ist immer da. Für alles sorgt Er. Genau so, wie wir unsere Kinder sehen, nämlich voller Liebe und Zuwendung, sieht Gott uns. Genau so, wie wir die Fehler unserer Kleinen „übersehen“, so deckt unser himmlischer Vater unsere Schuld unter Seiner Liebe zu. Lasst uns mehr dieses kindliche Vertrauen in alle Kleinigkeiten lernen!!!! Gott, unser Vater wird uns nicht enttäuschen.

Danke, Vater, dass Du ein so guter Vater bist. Du sorgst wirklich bis ins Kleinste für mich! Auch heute will ich Dir in jeder Kleinigkeit und auch in großen Dingen vertrauen. Und wo es mir schwerfällt, da hilf Du bitte.

Alles total kostenlos!!

Alles total kostenlos!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jesus sagt:
„Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.“
Matthäus-Evangelium 10,8

Umsonst habe ich alles von Jesus empfangen, nichts brauchte ich bezahlen und nichts abarbeiten. Die Erlösung vom Joch des Teufels, die Vergebung meiner Schuld, das Wort Gottes, die Bibel, die Freude und der Frieden des Heiligen Geistes, die Gegenwart und der Schutz Gottes – alles ist umsonst, kostenlos. Wie sollte ich so etwas auch bezahlen oder abarbeiten? Das wäre so, als ob ich Milliarden Euro Schulden habe und dann centweise zurückzahlen oder abarbeiten will. Jesus selber hat den Preis bezahlt, dafür hing Er am Kreuz und bezahlte mit Seinem Leben. ER kaufte mich los von der Finsternis. Wirklich alles, a l l e s , ist ein Geschenk für mich. Aber immer wieder komme ich in Versuchung, meine „Schuld“ bei Gott abzuarbeiten. Das geht nun aber nicht, das ist einfach „lächerlich“. Ich fühle mich nur einfach etwas besser, wenn ich ein klein wenig selber tun darf. Für Jesus ist das aber wie eine Beleidigung Seines Geschenkes und ein Zurückstoßen Seiner Liebe. ER fragt, willst du alles als Geschenk oder willst du dich selbst anstrengen?

„Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide, und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung! Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen, und könnt euch laben an fetten Speisen. Neigt euer Ohr mir zu, und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben.“
Jesaja 55,1-3

Danke, Jesus, dass Du mir alles schenkst und nicht erwartest, dass ich irgendetwas abarbeite. Du weißt ja, dass ich das nicht kann!! Befreie Du mich davon, dass ich immer wieder versuche, meine „Schuld“ bei Dir abzuarbeiten und dann Deine Gnade aus den Augen verliere. Schenke Du mir immer wieder neu die Freude über Deine Geschenke!! Und lass mich heute aus dieser Freude heraus leben. Danke, Jesus!!

Vertraue dem HErrn!!

Vertraue dem HErrn!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!

„Freu dich innig am HErrn! Dann gibt Er dir, was dein Herz begehrt. Befiehl dem HErrn deinen Weg und vertrau Ihm; Er wird es fügen.“
Psalm 37,4f

Wenn meine Kinder so richtig ein Herz und eine Seele mit mir sind, dann macht es mir Spaß, ihnen Gutes zu tun. Es gibt fast nichts, was ich ihnen abschlagen kann. Wenn sie dagegen störrisch und widerspenstig, eigenwillig und trotzig sind, dann muss ich immer überlegen, ob es gut ist, was sie da wollen. Und oft erfüllt man ihre Wünsche nicht. So ähnlich ist es auch mit unserem himmlischen Vater. Wenn Seine Kinder voller Freude über Ihn sind und voll Vertrauen in Ihn, was könnte Er ihnen abschlagen? ER freut sich, ihnen Gutes zu tun.
Wenn wir sehr eng mit Jesus wandeln, werden unsere Wünsche sich wandeln. Weg vom egoistischen Begehren hin zu dem, was Jesus eigentlich will. Wir werden wünschen, was Er wünscht. Und da wir Ihn und Seine Versorgung gut kennen, werden wir zufriedene Menschen sein. Wir können warten, bis Er uns den Weg ebnet und brauchen unseren Weg nicht mit Intrigen und „Gewalt“ gegen andere durchsetzen. ER wird es fügen. Ich denke an Josef, der erst einen langen, schweren Weg hatte. Er wurde sogar zu Unrecht ins Gefängnis geworfen. Und doch, als Gott ihn so geformt hatte, wie es richtig war, holte Gott ihn aus dem Gefängnis und setzte ihn ein zum Vizekönig von Ägypten. Josef lernte in den Zeiten der Not Gott kennen und vertraute Ihm. So konnte Gott ihn zum Segen werden lassen für ganz Ägypten und auch für Sein Volk Israel. Am Ende der Josefsgeschichte steht der Vers: „Ihr habt Böses gegen mich im Sinne gehabt. Gott aber hatte dabei Gutes im Sinn, um zu erreichen, was heute geschieht: viel Volk am Leben zu erhalten. “ (Genesis = 1. Mose 50,20) So will Gott, dass wir zufriedene Menschen sind, dass wir Freude am Leben und an Ihm haben und dass wir zum Segen für andere werden.

Jesus, danke, dass Du der HErr über meinem Leben bist. Ich verstehe nicht immer, warum Du mich so führst, doch ich vertraue Dir, dass es so richtig  ist. Ich freue mich über alles, was Du schon an mir getan hast und ich bin dankbar, dass Du mich nie verlassen hast, sondern immer für Dein Kind gesorgt hast.

Gott ist hier!!

Gott ist hier!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!

„Steig auf einen hohen Berg,
Zion, du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme mit Macht,
Jerusalem, du Botin der Freude!
Erheb deine Stimme, fürchte dich nicht!
Sag den Städten in Juda:
Seht, da ist euer Gott.
Jesaja 40,9

Wo ist Gott?? Manchmal wünsche ich mir, Jesus wäre so sichtbar bei mir, wie Er bei seinen Jüngern war. Es wäre schön, mit Ihm zu reden, Ihn alles fragen zu können und Ihn um alles bitten zu können. Wie viel leichter wäre das für mich!!!!
Aber Jesus zeigt mir, dass Er viel mehr will. Denn die Jünger blieben, trotz Jesus Gegenwart, immer das, was sie waren. Ihr Herz wurde nicht ein wenig verändert. Darum sagt Jesus, seid froh, wenn ich zum Vater gehe; denn dann sendet Er euch den Beistand und Tröster, den Heiligen Geist. Und als Pfingsten der Heilige Geist kam, nahm Er die Jünger in Besitz und füllte ihr Herz. Sie wurden so voll Mut und Freude, dass innerhalb von ein paar Jahren die halbe Erde das Evangelium hörte. Gott will unser Herz! Es soll Sein Wohnsitz sein.
„Seht, da ist unser Gott!!“ Wenn man uns fragt, wo ist denn dein Gott? sollen wir sagen: Hier ist Er, in meinem Herzen. ER ist kein ferner Gott, der hoch droben im Himmel thront, sondern Er ist bei Seinen Kindern. Diese Gegenwart Gottes in unseren Herzen sollen andere Menschen sehen. Denn sie hat ihre Auswirkungen: Friede, Freude, Liebe, Hoffnung, Geduld, Sanftmut, Trost, Geborgenheit, Mut ………

Danke, Vater, dass Du uns so nahe bist. Du thronst nicht in irgendwelchen fernen Welten, unnahbar. Du wohnst in unseren Herzen; dort soll Dein Thron sein, dort sollst Du regieren.