Jesu Gegenwart

Jesu Gegenwart

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!

Jesus sagt:
„Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“
Matthäus-Evangelium 18,20

Wenn wir zusammen beten, dann ist Gottes Kraft viel stärker, als wenn wir allein beten. Alles hat seinen Platz, das einsame Gebet im stillen Kämmerlein und auch das gemeinsame Gebet.  Wenn Du allein bist und beim Beten in irgendeiner Angelegenheit nicht weiterkommst, dann suche dir einen Bruder oder eine Schwester. Und bringt das Anliegen gemeinsam vor den HErrn. Es gibt „kleine“ Sünden, die uns sofort vergeben werden. Bei „großen“ Sünden brauchen wir manchmal einen Zeugen, sonst erinnert uns der Feind immer wieder an diese Dinge. Wenn wir allein mit unseren persönlichen Problemen nicht fertig werden, brauchen wir die Hilfe von Geschwistern. Wenn eine große Sache geplant wird, sollten viele es im Gebet tragen, einig im Geiste Jesu. Wo Geschwister im Geist Jesu  einig werden, gibt es fast nichts, was ihnen verwehrt wird. Einmal waren wir drei leibliche Geschwister in einem kleinen Raum und beteten zusammen. Gottes Kraft war so stark, dass es mir hinterher leid tat, dass wir nicht um mehr gebetet hatten. Auch Danken und Loben ist viel stärker, wenn wir es gemeinsam tun. Bei einer gemeinsamen Lobpreiszeit in einer großen Gruppe hatte ich den Eindruck, dass Gott Seinen Segen eimerweise über uns ausgiesst. ER liebt es sehr, wenn Seine Kinder im Geiste Jesu zusammen sind! Darum ist das gegenseitige Vergeben so wichtig. Wie soll man eins werden, wenn einer Vorbehalte gegen den andern hat? Nicht nur sieben mal, nein, täglich sieben mal siebzig mal sollen wir vergeben, also unaufhörlich. Dann kann der Feind keine Zwietracht zwischen den Brüdern säen.
Wir können zusammen sein und beten. Man kann am Telefon zusammen beten. Sogar mit einem Brief kann man sich gemeinsam zusammentun und beten. Auch per E-Mail geht es. Sogar per Radio oder Fernsehen. Es gibt wohl fast unbegrenzt Möglichkeiten für ein gemeinsames Gebet. Wir sollen diese Kraftquelle und Verheißung Gottes mehr nutzen!

Jesus, es ist so schön, wenn Du uns nahe bist! Wenn wir Dich spüren können und fast anfassen können!! Gib uns mehr von Dir und Deiner Gegenwart!!! Wir brauchen Dich so sehr. Du bist unsere Kraftquelle und unsere Hoffnung!

Laßt euch mit Gott versöhnen!!

Laßt euch mit Gott versöhnen!!

Frohe Ostern!!!
ER ist auferstanden, ER hat alles neu gemacht!!

Wir sind also Gesandte an Christi Statt und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!
2. Korintherbrief 5,20

Dadurch, dass wir Bürger in Jesu Königreich sind, sind wir hier nun Botschafter Seines Reiches. Die anderen Menschen können von Jesus nichts sehen, sie können nur uns sehen. Sie können Jesus nicht hören, nur unsere Worte. Jesus kann sie nicht heilen; sie müssen Seine Liebe durch uns kennenlernen. Jemand sagte einmal: Jesus hat hier auf der Erde keine Füße, keine Hände und keinen Mund. Nur unsere Füße, um das Evangelium weiterzubringen, nur unsere Hände, um Liebesdienste zu tun und nur unseren Mund, um den Trost Gottes zu verkündigen. Wir sind wirklich Seine Botschafter. Und die Botschaft ist: Lasst euch versöhnen mit Gott!! Gott will Frieden schaffen und uns nahe sein. ER hat Sehnsucht nach Seinen Kindern. Alles, was uns von Gott trennt, hat Jesus weggenommen. Nun kann der heilige Gott in unserem Herzen wohnen. Wir sehen, in Nachrichten und überall, wie sehr die Menschheit Versöhnung braucht; und in Gesprächen mit Nicht-Christen merken wir, wie tief die Probleme sitzen. Die Welt braucht Jesu Versöhnung! Aber wir merken auch, in unseren eigenen Herzen gibt es oft Verurteilung und Verdammung. Wie viel Not tragen manche lieben Christen tief im Herzen verborgen mit sich herum! Gerade diesen armen, gequälten Seelen will Gott heute sagen: „Ich will mich mit Dir versöhnen, nimm meine Hand! Ich will Dein Herz heilen; gib mir Deinen Groll! Ich habe Dich lieb und will Deinem Herzen Versöhnung bringen. Ich bin der Erlöser, der auch Dich befreit.“

Danke, Jesus, Du hast alles getan, um mich mit  Gott zu versöhnen. Nun habe ich Deinen Frieden in meinem Herzen. Wie hast Du mich so lieb!! Hilf mir heute, Botschafter Deiner Liebe zu sein. Die Welt braucht Dich, Jesus!

Nörgelei

Nörgelei

Da erschien die Herrlichkeit des HErrn am Offenbarungszelt allen Israeliten, und der HErr sprach zu Mose: „Wie lange verachtet mich dieses Volk noch, wie lange noch wollen sie nicht an mich glauben trotz all der Zeichen, die ich mitten unter ihnen vollbracht habe?“
Numeri, 4.Mose 13,10f

Das Volk Israel hatte Gottes Herrlichkeit gesehen. Es hat gesehen, wie ihre Feinde vom HErrn vernichtet wurden, täglich gab der HErr ihnen Speise und Wasser. So viele Wunder geschahen, dass es fast alltäglich war. Und doch, sie wollten nicht dem HErrn vertrauen. Sie waren weiterhin unzufrieden, mürrisch, störrisch und wollten Ihm nicht glauben. Im Grunde ihres Herzens gaben sie Gott an allem die Schuld und dachten, Er will sie strafen und vernichten. Heute morgen klappte bei mir nicht alles so, wie ich wollte. Nur eine kleine Panne, aber die Nörgelei kam wieder hoch. Doch da kann man sich gegen wehren! Als ich es selber merkte, wie ich am nörgeln war, hab ich die Sache dem HErrn über jede Panne übergeben und Ihm gedankt, dass Sein Wille trotzdem irgendwie geschieht. Es ist nämlich unsere eigene Entscheidung, ob wir nörgeln und mürrisch sind, oder ob wir glauben. Wie kann Gott uns Seine Herrlichkeit zeigen, wenn wir unzufrieden und mürrisch sind? Wie sehr schmerzt es Gott, unseren himmlischen Vater, der uns so gut versorgt, wenn wir Ihn verachten, Seine Liebe nicht erkennen, Seine Geduld und Langmut mit uns nicht wahrnehmen?  Wir wollen lieber in der Stille den HErrn suchen und uns zeigen lassen, wie Seine Gnade über unserem Leben liegt. Wir wollen Ihm vertrauen, damit Er zu uns steht. Wir wollen Sein Angesicht suchen und Seinen Willen erfragen und Seine Nähe und Liebe genießen. Wir wollen mutig in Angriff nehmen, was der HErr für uns auf dem Herzen hat. Der HErr steht zu Seinen Leuten, Er will Seine Herrlichkeit zeigen!!! Wollen wir uns nicht abhalten duch Nörgelei!

Danke, Jesus, Du bist ein guter Gott. Du bist langmütig und reich an Gnade. Du bist der HErr über unser Leben. Alles, aber wirklich alles ist Dir untertan; – auch jede kleine Panne. Du bist der HErr, dem ich vertrauen kann.

Glaube, die Kraft Gottes

Glaube, die Kraft Gottes

GutenMorgen!!!!
Endlich bin ich wieder zu Hause und kann wieder schreiben! Halleluja, daß der HErr gerettet hat!!! 2 Wochen im Krankenhaus, Intensivstation, das war doch etwas  viel. Ich hoffe, in einigen Tagen läuft alles wieder wie gewohnt.
Danke für die Geduld und die vielen Gebete!!!! Ohne eure Gebete, was wäre dann??
Simon, der Sohn,  hat die Andachten bei Facebook und YouTube weiter verbreitet, nur bei der Web-Site hat es nicht ganz geklappt; – schade. Danke für seine Treue!
Euch einen ganz lieben, herzlichen Gruß
Frank

Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Römer 1,16

Das Evangelium ist eine große Kraft Gottes! Es rettet jeden, Paulus weiß es selber ganz genau. Denn er war ein Feind Gottes gewesen und verfolgte die Christen, warf sie ins Gefängnis oder ließ sie steinigen, wie den Stephanus. Paulus weiß, wie groß die Kraft des Evangeliums ist! Denn er glaubte nun an den HErrn Jesus Christus. Dieser Glaube setzte ihn in Bewegung und überall auf der Welt verkündetet er dieses Evangelium: Der aus Glauben Gerechte wird leben! Wer glaubt, wird gerettet! Egal, wie groß deine Trennung von Gott ist, egal, was gestern gewesen ist: Wenn Du glaubst, wird Gott Dich retten.
Jesus sagt dazu: Wie du geglaubt hast, so soll es geschehen. Unser Glaube bestimmt unser Leben, Denken, Handeln und Fühlen. Wenn ich morgens aufstehe und nur schlimme Gedanken denke und nur schlimme Dinge für den Tag erwarte, so wird der Tag bestimmt viel Schweres bringen. Wenn ich mir einrede, alle sind sie gegen mich, so wird es kommen: Alle haben etwas gegen mich. Wenn ich an Horoskope und Träume glaube, so werden sie sich irgendwie erfüllen; meistens sind es negative Dinge. Wenn ich aber von Gott, dem Vater, nur Gutes erwarte, wird eben Gutes mir widerfahren. Wenn ich mich auf Jesus verlasse, so verläßt ER mich nicht. Wenn ich auf Jesu Rettung warte, so wird ER mich retten. Ja, es kommt so, wie ich glaube. Der Glaube ist eine Kraft Gottes: Ich werde aktiv, weil ich glaube, und Gott wird handeln, weil jemand an Ihn glaubt und sich auf Ihn verläßt. Ja, ich will glauben an die Kraft, Liebe und Barmherzigkeit Gottes! Und ich will sehen, wie Gott Rettung bewirkt, und dann will ich IHN preisen, Ihn, meinen HErrn!

Danke, Vater, Du hast mich gerettet und wirst mich immer wieder aus jeder Not retten. Ich  w i l l  Dir vertrauen und mich darauf verlassen, daß Du da bist und daß Du der HErr über jede Situation bist. Vergib mir, manchmal ist mein Glaube sehr wackelig; – bitte, stärke meinen Glauben und mein Vertrauen! Heute will ich große Dinge von Dir erwarten!

 

Glückselig

Glückselig

„Selig, die ein reines Herz haben;
denn sie werden Gott schauen.“
Matthäus 5, 8

Unsere Sehnsucht ist Gott. Ihn wollen wir schauen! Ihn wollen wir kennen und mit Ihm in Harmonie zusammen sein! Das ist die Sehnsucht und Hoffnung aller Kreatur. Denn bei Ihm ist Friede, Freude, Annahme, Trost, – alles, was an Sehnsucht in uns zu finden ist, ist in Ihm. Man mag es anders nennen, nicht alle sagen „Gott“ zum Ziel ihrer Sehnsucht, aber Er ist es.
Eins sein mit der Schöpfung und mit dem Schöpfer, Friede ohne Ende mit sich und der Umgebung, mit dem Schöpfer und Richter; – Erfüllung der Sehnsucht.
Mit einem reinen Herzen kann man Gott schauen; mit einem befleckten, vollen Herzen, sind wir blind.
Es reicht nicht, daß alle Schuld vergeben ist. Es reicht nicht, daß wir total heilig sind.
Wir brauchen Jesus im Herzen, erst dann sind wir am Ziel. Die Pharisäer fühlten sich heilig, ohne Schuld und rein, aber sie waren Gott sehr fern.
Es ist möglich, das Haus zu reinigen, ohne einen neuen Bewohner einzuladen. Doch wenn es leer steht, kommt schnell der Betrüger, Lügner und Feind und macht sich im gemütlichen Herzens-Haus breit.
Wir brauchen Jesus im Herzen!! Erst dann sind wir am Ziel! ER ist der Sohn Gottes, Gott selber! ER ist es, den wir erkennen müssen mit unserem Herzen. Er ist es, der in unseren Herzen regieren muß. Dann sind wir am Ziel.
Mit Ihm Gemeinschaft haben, ein Liebesverhältnis, ein Gespräch, ein Leben zusammen, – das ist es, was wir brauchen. Dann kann kommen, was will, wir haben Friede in Ihm, wir sind am Ziel.
Darum sagt Jesus: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen.“ Ja HErr, ich möchte so einfach, natürlich und voller Vertrauen sein wie ein kleines Kind!
Ich möchte Dich, Jesus, in meinem Herzen. Alles andere soll verschwinden, selbst wenn es noch so gut ist. Nur Dir allein will ich gehören und leben. Denn Du in mir bist die Erfüllung all meiner Sehnsucht. In Dir geborgen bin ich am Ziel.

O HErr, hilf mir, daß ich immer mit Dir zusammen bin und nicht wieder auf Abwegen gehe! Laß nicht zu, daß irgendetwas in mir größer wird als Du! Jesus, es ist schön mit Dir zusammen, als Einheit, in Harmonie. Wie gut, daß Du Schuld vergibst und mich heiligst. Aber am schönsten ist, daß Du in mir lebst!

Unser Video zur  Andacht:  https://youtu.be/OhEakqMBfX8?si=hQFlyyg7t7BDe52e

Jesus sieht mich an

Jesus sieht mich an

Jesus sah, daß er sehr traurig geworden war, und sagte: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
Lukas 18, 24


Ich habe bei www.bible.com die verschiedenen Bibelübersetzungen nachgelesen. Manchmal fehlt der Satz: …, daß er sehr traurig geworden war. Aber die alte King James Übersetzung hat es, Luther hat es und in der Elberfelder steht es auch. Und die anderen drücken sich ähnlich aus. Es ist manchmal ein Problem mit dem Übersetzen!
Dann habe ich nachgesehen im Suchfeld unter: Jesus sah. Und da habe ich gemerkt, daß dieses Sehen viel mehr ist als nur sehen. Es bedeutet, etwas erkennen und bewußt wahr nehmen. Jesus sah also diesen Mann an und durchblickte ihn bis in die tiefsten Tiefen. Darum ist es fast  schon ein überflüssiger Zusatz: „ …., daß  er sehr traurig geworden war.“ Es steht ja schon im Vers davor.
Jesu Blick fasziniert mich. Ich denke daran, wie Jesus Petrus ansah. Der hatte Jesus dreimal verraten und dann krähte der Hahn. Jesus drehte den Kopf zu Petrus und sah ihn an. Das ging ihm so durch, daß er hinaus rannte und bitterlich weinte. Kennst du den Blick Jesu? Voller Liebe, aber bis in die tiefste Tiefe der Seele?
Der Mann, den Jesus ansah, wollte mit Gott ins Reine kommen, er wollte ins Himmelreich. Aber Jesus wußte, mit all dem Geld geht das nicht. Da gibt es immer wieder innere Kämpfe und Kompromisse. ER wollte den Mann ganz für sich, damit er das Himmelreich gewinnt. Der Mann verstand Jesus; er wußte, er mußte sich entscheiden: Gott oder Geld. So wurde er sehr traurig. Jesus ließ ihn in Ruhe und überredete ihn nicht. ER wußte, so eine Sache braucht Zeit.
Wir haben vielleicht auch solche Sachen, die zwischen Gott und uns stehen, wo wir ständig Kompromisse machen müssen. Jesus sieht uns genauso an wie diesen reichen jungen Mann. ER ist traurig und wir sind traurig. Erst wenn wir die richtige Entscheidung treffen, wird sich unser Zustand bessern und Freude macht sich breit. Erst wenn wir Ihm ganz gehören, kommt Sein Friede. Dann ist Himmel auf Erden, Himmel in unserem Herzen!
Wenn wir nie Zeit haben, bemerken wir Jesu Blick niemals. ER durchschaut uns total, aber Er ist total positiv! IHM können wir wirklich vertrauen.

Jesus, ich liebe Deinen Blick, aber ich fürchte mich auch davor. Ja, es ist gut, daß Du mich so genau kennst! … aber ich fürchte immer, Du könntest Forderungen stellen, die ich nicht mag. – Ach, HErr, wann vertraue ich Dir endlich ganz! Du meinst es doch nur gut mit mir! Danke, daß Du mich so gut kennst und das Beste für mich willst!!

Das Video zur Andacht:  https://youtu.be/5XzSi3il7fc?si=lCCJ_ni0Uw6gkqRC

Heimat

Heimat

„Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen ….“
Lukas 15, 18

Ein junger Mann war sehr unzufrieden mit der Situation in seinem Elternhaus. Er wollte seinen Platz in der Welt erobern und machte sich auf den Weg. Sein Vater gab ihm alles mit, was man brauchen würde. Doch die große, weite Welt enttäuschte den Mann und er stürzte ab. Er fand nicht das große Los, keine Erfüllung, kein Traumland. Im Elend lag er da, im Dreck, abgestürzt, keine Hoffnung, gescheitert. Wirklich alles hatte sich zerschlagen. Da überlegte er, ob er weiterhin in dieser glitzernden „Fassadenwelt“ bleiben wollte und so tun als ob, oder ob es einen Ausweg gab. Er träumte von früher, als er bei seinem Vater auf dem Schoß saß  und sie zusammen Träume schmiedeten. Und als sie Hand in Hand durch die Felder gingen und große Pläne entwarfen. Und als sie abends harmonische Familienfeiern hielten, mit Grill und Schaschlick.
Dem kleinsten Mitarbeiter ging es besser als ihm hier. Alle hatten ihren Platz, ihre Arbeit und Aufgabe. Alle waren versorgt, niemand brauchte sich Sorgen machen. Alle waren fröhlich und gut gelaunt. Was für eine heile Welt!! Und die Sehnsucht überkam ihn.
Er machte sich auf und reiste nach Hause. Sein Vater wartete schon auf ihn und freute sich, ihn in die Arme zu schließen. Da ist er wieder! Der, der tot war, ist wieder lebendig!!!
Genau so will Gott  dich als Vater wieder in Seine Familie haben. ER wartet auf Dich!! Der Rückweg steht offen!!
Bei Gott ist das Ziel unserer Sehnsucht, ist unser wahres Zuhause, unsere Heimat, unsere Sicherheit, unser Friede! Faß Mut und kehre um, bevor alles zu spät ist!

Vater im Himmel, hier bin ich! Mein Leben hat sich festgefahren, ich will zurück zu Dir! Bitte, vergib mir meinen Trotz, meinen Eigensinn, meinen Egoismus! Nimm bitte  mein Leben in Deine starken, liebevollen Hände, reinige mich von allem Dreck und nimm mich wieder als Dein Kind an! Danke, daß Du immer mein Vater bist!!!! AMEN!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/KopzAxDBAPw?si=NzRr61v-juWgS-3U

Jesus unbegrenzt

Jesus unbegrenzt

„Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!“
Matthäus 9, 6

Vier Freunde trugen ihren gelähmten Freund zu Jesus. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte Er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, deine Sünden sind dir vergeben! Doch die anwesenden Schriftgelehrten dachten, das sei Gotteslästerung, denn wer kann Sünden vergeben außer Gott? Jesus wußte, was sie dachten und sagte: Was ist leichter zu sagen: Deine Sünden sind vergeben! – oder: Steh auf und geh umher? Ihr sollt erkennen, daß der Menschensohn die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben. Und so sagte Jesus zu dem Gelähmten: Steh auf!
Tja, was ist leichter: Sünden vergeben oder Gelähmte heilen?? Beides ist uns unmöglich, aber für Jesus gleich möglich. Sein Eingreifen in unsere Nöte ist für uns ein Zeichen Seiner göttlichen Vollmacht. Darum heilte Er Kranke und Er heilt immer noch; – oder gelten jetzt andere Regeln als damals? Hat Jesus sich verändert?
Als ich anfing zu glauben, hatte ich keine Schwierigkeiten damit, daß Jesus für unser Herz und unsere inneren Angelegenheiten zuständig ist. Aber es fiel mir gar nicht ein, für Kranke zu beten. Das war Sache des Arztes.
Erst viel später erlebte ich Krankenheilungen und mußte mein Denken überprüfen. Irgendwie war es die gleiche Frage: Was ist leichter: Sünden vergeben oder Gelähmte heilen?
Jesus ist unser Retter. Und das ist allumfassend gemeint und bezieht sich auf jetzt und auf die Ewigkeit. ER will unsere Seele retten und unserem Körper helfen. Da gibt es für Ihn gar kein Problem, gar kein Entweder-Oder.
Es ist für Ihn gleich“schwer“, Kranke zu heilen oder Seelen zu retten. ER ist nun einmal der HErr über alles.
Ich will und kann Jesus nicht begrenzen. Meine Theologie kann nicht dafür da sein, zu erklären, warum Jesus das eine machen darf und jenes nicht. Meine Theologie muß sich nach dem richten, was Jesus macht; – es muß also umgekehrt sein! Unsere Theologie muß sich nach Jesus richten, nicht Jesus nach unserer Theologie.
Es mag noch mehr Bereiche geben, für die Jesus angeblich nicht zuständig ist. Wir sollten unser Denken überprüfen und fragen, ob wir Jesus einschränken. Wie viel Heil mag dadurch verloren gehen, daß wir Jesus in einigen Bereichen nicht HErr sein lassen!

HErr, ich will mein Denken an Dich anpassen und nicht meinen Glauben an meine Vorstellungen. Du bist soooo viel größer als meine Vorstellungen! Du bist unbegrenzt! Du hast überall Macht! … und mein Glaube soll wachsen, und ich möchte Dir immer mehr zutrauen! Du bist es, der das letzte Wort hat; – wie gut!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/yfG3DnBQ7tE?si=Y4qGAgTE5FJvLbwb

Mein Freund

Mein Freund

Jesus sagt:
„Ihr seid meine Freunde. …
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt.“
Johannes 15, 14f.

Viele Christen benehmen sich immer noch wie Knechte. Sie wollen das Gesetz erfüllen. Sie achten genau darauf, was richtig ist und was Gott als Sünde benannt hat. Sie leben ein rechtschaffenes Leben, aber leider ohne die Kraft und Gegenwart des HErrn. Schade. Sie sind gefangen in ihrem gut/böse-Denken und sehen die Erlösung Jesu nicht mehr, und den HErrn sowieso nicht mehr. Sie sind weit weg von Ihm, obwohl sie so rechtschaffen leben.
Jesus nennt uns Freunde. ER sagt: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (V. 13). Jesus hat Sein Leben für uns aus Liebe hingegeben, um uns aus allen Versklavungen und Schuld auszulösen.
Weil es Ihn Sein Leben gekostet hat, darum will Er Freunde und keine Sklaven, darum sind wir Ihm so wertvoll.
ER mag es, mit uns Gemeinschaft zu haben. ER mag es, mit uns den Tag zu verbringen. ER mag es, unsere kleinen und großen Sorgen und Freuden zu hören. ER ist ein echter Freund. ER nimmt uns sogar in Schutz und deckt unser Versagen unter dem Mantel Seiner Liebe zu. ER veröffentlicht nicht unsere Schuld, Er schirmt uns sogar davor ab, daß andere unsere Schuld sehen. ER redet nur gut über uns und zeigt anderen nur unsere guten Seiten.
Niemals behält Er unsere Fehler und Verfehlungen und niemals hält Er sie uns wieder vor. Vergeben und Vergessen; – so ist es bei Ihm.
Jesus ist unser bester Freund. Wir sind nicht so gute Freunde. Manchmal verraten wir Ihn, sind uns andere Menschen wichtiger und die Meinung anderer über uns.
Verzeih Jesus, daß wir so unbeständig und untreu sind! Gib uns ein Herz der Treue und Beständigkeit!
Unser Egoismus hindert uns daran, Freund zu sein. Wir können es nicht wirklich. Echte Freundschaft ist hier ganz selten.
Aber Jesus möchte uns fähig machen, Freund zu sein. Sein Geist will uns immer mehr in Besitz nehmen, immer mehr unser Denken, Fühlen und Handeln prägen, damit wir anderen und auch Jesus Freund sein können. – Komm, Heiliger Geist! Mach mich zu einem Freund!!

Danke Jesus, Du bist mein Freund! Du willst mir niemals Böses und vergiltst mir nicht nach meiner Schuld! Du magst mich, freust dich an mir, wünscht mir Gutes, beschützt mich, deckst mich wegen meiner Fehler. Du trittst für mich ein vor Gott und Menschen. Wie gut Du bist!! Ich möchte Dein Freund sein, so wie Du mein Freund bist.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/i0H1J-0XrPw?si=h2jpj4NvyGhmRkNg

Wächter auf der Mauer

Wächter auf der Mauer

„Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte ich Wächter.
Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie schweigen.
Ihr, die ihr den HErrn an Zion erinnern sollt,
gönnt euch keine Ruhe!“
Jesaja 62, 6

Jede Stadt hatte eine Schutzmauer, damit niemand mit bösen Vorsätzen dort eindringen konnte. Auf den Mauern und Türmen standen die Wächter. Ohne Schutz war man sonst allem hilflos ausgeliefert. Auch Jerusalem hatte eine starke Mauer.
Jerusalem ist die geistliche Hauptstadt Israels. Man könnte sie mit der Gemeinde gleichsetzen, denn aus Beiden, den Juden und den Heiden, will Gott eine einzige Herde machen, – Er hat den trennenden Zaun abgerissen. Die an Christus glauben, gehören zu der einen Herde, egal ob Jude oder aus einem anderen Volk.
Die Gemeinde Christi braucht diese Wächter auf den Mauern! Der Feind schleicht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Nur im Schutze der bewachten Mauer sind wir sicher! Das ist der Platz, den Jesus für uns vorgesehen hat.
Manchmal sind nur wenige Wächter da; – sie werden müde. Sie brauchen unsere Hilfe! Wir können abwechselnd für die Herde, für die Gemeinde, für die Leitung, für die Stadt und alles beten. Morgens die einen, mittags andere und einige abends und nachts. Reihe dich mit ein in diesen Wächterdienst! Sei bereit, wenn Jesus dir Anliegen aufs Herz legt!
Damit der Wächter nicht vor Müdigkeit einschläft, muß er einen sehr geregelten Tagesablauf mit genügend Schlaf und nicht zu viel Essen haben. Wir Christen müssen unseren Lebensstil überprüfen, ob vielleicht zu viel Ballast dabei ist und ob wir alle unsere Angelegenheiten im Reinen haben. Oder haben wir immer noch geliehene Sachen nicht zurückgegeben? Versprechen nicht gehalten? Flirten mit der Sünde? Lieben das Geld mehr als die Wahrheit?
Ein Beter muß reine Hände und ein reines Herz haben. – Wie sollte Gott sonst auf ihn hören?
Der Wächterdienst ist eine hohe Berufung. Gott weiht die Gebetswächter in Seine Geheimnisse ein, damit sie gezielt beten können. ER zeigt ihnen die Schwachen, die Hilfe brauchen. ER handelt auf unser Gebet hin und setzt Segen frei. Danke an die Wächter!!

Jesus, ich will für Deine Herde eintreten, für die Schwachen, damit sie nicht fallen und für die Starken, damit sie nicht vor Übermut von Dir abfallen. Reinige mein Herz, meine Gedanken, Wünsche und Wollen! Richte alles auf Dich aus! Dein Wille soll geschehen, wie es jetzt schon im Himmel der Fall ist. Danke, daß Du mein Fürbitter und Wächter bist.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/yBtOaKjs75A?si=mjE1RwAqWa6fc–j