Weisheit im Alltag

Weisheit im Alltag

Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sei ihm geben, denn Er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.
Jakobus 1,5

Es gibt anscheinend so viele unlösbare Probleme, nicht nur in der Welt, in Wirtschaft und Politik, sondern auch in unserem Leben. Gott will uns da zur Seite stehen. ER will uns Weisheit geben, Probleme nach Seinem Herzen zu lösen. Es ist Ihm kein Problem zu klein. Wir brauchen nicht mit Vorwürfen rechnen, wenn wir unsere kleinen Alltagsdinge vor Gott bringen. Und es ist Ihm auch kein Problem zu groß – Er, unser Vater, steht wirklich über den Dingen. Wir brauchen uns nur Zeit nehmen, um Ihn zu suchen und auf Antwort zu warten, so wie schon viele Generationen es vor uns getan haben. Und wir müssen den Mut haben, Gottes Lösung zu tun. Manchmal geht es eben gegen unseren Stolz. Aber, wenn wir Gottes Weisheit in Anspruch nehmen, dann wird Sein Friede unser Herz füllen und Er wird uns auch die Kraft geben, Seinen Willen zu tun. Fangen wir an, in kleinen Dingen Seine Weisheit zu suchen, dann sind wir geübt, wenn es größere Schwierigkeiten gibt. ER, unser Vater, erwartet keine perfekten Kinder, aber Er möchte Kinder, die Ihm vertrauen und von Ihm lernen.

Danke, Vater, daß Du alles gerne gibst, was wir nötig haben. Wir brauchen nicht betteln und viele Worte machen; wir brauchen nur Vertrauen in Dich. Danke, Du gibst uns heute Weisheit, den Tag gut zu meistern und Du wirst uns zur Seite stehen. Du bist der Gott der Nähe!

Freude statt Trauergewand

Freude statt Trauergewand

Da hast Du mein Klagen in Tanzen verwandelt,
hast mir das Trauergewand ausgezogen
und mich mit Freude umgürtet.
Psalm 30, 12

Es ist der HErr, der uns rettet! König David, der diesen Psalm als Dankgebet schrieb, wußte es genau: Nicht irgend jemand und kein Zufall hatte ihn gerettet, sondern der HErr. Es ist schön, wenn der HErr eingreift und uns aus der Not herausgreift. Dann wissen wir wieder: ER hat uns lieb! Wir sind wirklich Seine Kinder!
Zu oft aber bedanken wir uns bei den Falschen. Irgend wie liegt es uns näher, an Zufälle zu glauben als an die Güte Gottes; – das liegt unserem Denken irgend wie fern. Doch wir wollen unser Denken erneuern und die himmlische Dimension mit einbeziehen. Überall und in allen Dingen und jederzeit wirkt Gott! Dieses Denken wollen wir einüben und trainieren, denn es entsteht nicht von allein.
Je mehr wir Gott überall am Werke sehen, desto mehr Dankbarkeit und Freude entsteht in uns. Und je mehr Dankbarkeit, desto mehr wächst unser Vertrauen auf Ihn, unseren herrlichen Erlöser. Und je mehr Vertrauen, desto mehr bitten wir Ihn um Hilfe in jeder Lage. Und je mehr Hilfe Gottes, desto mehr sehen wir Ihn wirken …..
Gott ist ein Gott der Nähe. ER ist uns wirklich ganz, ganz nah. Und da, wo Gott ist, herrscht Freude und Jubel. Wie gut, daß ER soooooo nahe bei mir ist! Ich freue mich über Ihn, der mir so oft geholfen hat, der mein Klagen in Tanzen verwandelt, mir das trübe Trauergewand auszieht und mich immer von neuem mit Seiner Freude ausstattet! ER ist der Gott, der mich liebt!

Danke Jesus, Du bist da! Manchmal überfällt mich der Trübsinn. Doch Du machst mein Herz wieder froh, denn Du bist der HErr und nicht die Trübsal. Du läßt mich wieder aufleben und froh werden. Du vertilgst meine Sünde und gibst mir Deinen Geist, der Dich lobt und preist. Hilf mir, Dich überall am Wirken zu sehen und immer mit Dir zu rechnen. Denn Du bist der Gott, der mir nahe ist und der mich liebhat!

Die stolzen Zedern

Die stolzen Zedern

Die Stimme des HErrn zerbricht die Zedern,
der HErr zerschmettert die Zedern des Libanon.
Psalm 29, 6

Der HErr ist mächtig! Seine Stimme bringt die stolzen, hochgewachsenen, wilden Zedern des Libanon zu Fall. Sie trotzen Wind und Wetter, aber die Stimme des HErrn zerschmettert sie. Das ganze Libanongebirge läßt ER hüpfen wie ein Kalb. Seine Stimme sprüht flammendes Feuer, sie läßt die Wüste beben. Sie wirbelt Eichen empor und reißt ganze Wälder kahl. In Seinem Palast rufen alle: O herrlicher Gott!
Wie sehr wünschen wir uns die Gegenwart Gottes! Wir gehen zum Lobpreisgottesdienst und fühlen uns wohl. Wir möchten uns am Feuer des Geistes Gottes wärmen und Kraft bekommen. Doch der HErr möchte viel, viel mehr! ER möchte, daß wir selber für Ihn brennen und ein Teil des Feuers sind.
Wir sehnen uns danach, daß der HErr Frieden und Gerechtigkeit schafft und Seine mächtige Stimme den feind, Zerstörer, Lügner und Mörder zerschmettert. Doch Gott will etwas anderes: Er möchte, daß wir selber die Stimme Gottes sind und wir selber für Ihn eintreten.
In jeder Erweckung ist Gott sehr stark am wirken; – es gibt viele Zeichen und Wunder. Ein überschwänglicher, herzlicher Lobpreis durch übergroße Freude und Ausgelassenheit begleitet Erweckungen. Doch der Weg dahin führt über Hingabe an den HErrn, der alles für uns getan hat. ER soll unseren eigenen Stolz zerschmettern und unser fettes Ich zerbrechen wie die stolzen Zedern. Wenn wir unsere eigenen Sünden sehen, ist es aus mit unserem Stolz. Dann können wir nur noch um Erlösung aus unserem elenden Leben bitten. Und wenn wir dann die Befreiung durch Gott erleben, bricht sich die göttliche Freude Bahn! Dann ist Erweckung da! Dann regiert Gott! – zumindest in einem Herzen. Und wenn es sich ganz an Jesus verschenkt, frißt das Feuer der Gnade um sich und steckt andere in Brand. Erweckung fängt ganz, ganz unten an; – damit Gott uns um so größer wird.

Ja, HErr, laß Deine Stimme erschallen, damit sie meinen Stolz und mein dickes, fettes Ich zerschmettert. Du wartest mit Deiner Gnade auf mich, um mich ganz zu erlösen und mit Deinem guten Geist zu füllen. Nirgends gibt es überfließendes Leben, überschwängliche Freude und Frieden, tief wie ein Ozean, – nur bei Dir. HErr, ich will Dich!

Ich-meiner-mir-mich – 02.12.2021

Ich-meiner-mir-mich – 02.12.2021

Hast du mich lieb?
Johannes 21, 17

Ein großer Teil unserer Probleme kommt daher, daß wir an uns denken, und wir der Mittelpunkt der Welt sind. Unsere Gedanken und Gefühle drehen sich um uns selber. Und deshalb sind wir aus dem Gleichgewicht.
Das macht sich in Bitterkeit bemerkbar, oder in Selbstmitleid, in Egoismus oder Selbstaufopferung (Helfer-Syndrom).  Wenn die Achse schief ist, läuft nichts rund, entweder ins eine Extrem oder ins andere.
Du meinst, bei dir ist es in Ordnung? Dann höre mal deinen Gedanken zu, wie oft du über dich selber nachdenkst, wie sehr du im Mittelpunkt deiner Gefühle und Gedanken stehst. Bei manchen Leuten sind es über 90 % aller Gedanken, die sich nur um sich selber drehen.
Wenn unsere Gefühle und Gedanken ins Gleichgewicht, in die Harmonie, in den Frieden und sogar in Freude kommen sollen, muß die Achse, um die wir uns drehen, wieder gerade gerichtet werden. Das will Jesus wohl machen, aber immer nur, so weit du es zuläßt.
Jesus ist kein Egoist, aber Er möchte, daß Du Ihn liebst. Von ganzem Herzen, mit aller Kraft, mit all deinen Gedanken und Gefühlen. ER weiß, daß ist Heilung für dich. Wegsehen von sich selber, hin zu dem, der größer ist als wir selber, der unserm Leben Ziel und Sinn gibt.
Was ist der Uhrzeiger ohne Uhr? Was ist der Reifen ohne Auto? Was ist der Mensch ohne Gott? Ein kleiner Haufen Materie und Energie, der im weiten Universum ohne Ziel unterwegs ist…. Kein Sinn. Einsamkeit. Leere.
Aber mit Ihm ist alles anders!! ER hat uns doch nicht ohne Absicht, ohne Sinn, ohne Ziel gemacht! ER, unser Schöpfer will uns, will Gemeinschaft mit uns, Freundschaft, Zusammenarbeit! ER, der uns so unendlich lieb hat, weiß, daß du dich selber verlierst, wenn du Ihn lieb hast. Dann verliert sich Sinnlosigkeit, Einsamkeit, Leere, Bedrücktheit, dann kommt Friede und Freude und eine tiefe, tiefe Hingabe und Liebe an den HErrn, der es so gut mit uns meint.

Danke Jesus, Du erfüllst mein Leben! Danke, Du bist mein Freund! Danke, Du nimmst meine Lasten! Danke, Du nimmst Einsamkeit und Leere! Danke, Du bist alles für mich!!!

Unser verstecktes Inneres – 01.12.2021

Unser verstecktes Inneres – 01.12.2021

Der Mensch sieht, was vor den Augen ist,
der HErr aber sieht das Herz.
1. Samuel 16, 7

Einmal war ich sehr enttäuscht. Ich hatte ein kleines Problem und bat eine Schwester, für mich zu beten. Doch die lehnte rundweg ab und meinte, ich sollte meine Sünde lassen. Das war ein Tiefschlag für mich und ich wandte mich an den HErrn. Da sagte Er mir das Wort oben: Sie sieht nur, was vor Augen ist; aber Ich sehe dein Herz.
Wenn du eine schlechte Meinung über einen Menschen oder ein christliches Werk hast, dann überprüfe, woher deine Informationen kommen. Vielleicht ist es nur schlechtes Gerede und Neid? Vielleicht sieht Gott alles ganz anders?
Ein Mann in meinem alten Hauskreis fing an zu trinken, und die anderen beschwerten sich bei mir. Als ich ihn zur Rede stellen wollte, zeigte Gott mir das Problem: Die Ehe war furchtbar. Hätte ich den Mann hinausgeworfen, wäre er im Elend ertrunken. Gott wollte, daß wir ihn durchtragen. (Natürlich sind wir nicht dafür, daß ein Mensch sich ständig betrinkt).
Ein bekannter  Evangelist sammelte viel, viel Geld ein. Sofort kam der Neid bei anderen hoch und sie meinten, das wäre nicht christlich. Gott zeigte mir, daß Er diesen Mann finanziell segnen wollte und nirgends deshalb ein Schaden entstand; Er wollte auch, daß der Neid anderer offenbar wird, um diesen Neid zu heilen.
So gibt es vieles, was tief im Herzen der Menschen verborgen ist, was kein anderer Mensch weiß. Nur Gott allein weiß es; – oft nicht einmal der betroffene Mensch. Nur Gott versteht, was in unserem Herzen vor sich geht. Nur Er kennt unsere Treue, unsere Opfer, unsere Bemühungen, unsere stille Liebe zum HErrn, unsere heißen Gebete. Nur Er allein kann das Herz heilen und zur Ruhe bringen. Nur Er allein kann unser Herz mit dem füllen, was wir wirklich brauchen. Seine Wege mit uns sind wunderbar und oft erst im Nachhinein verständlich.
Darum vertrauen und lieben  wir unseren HErrn, weil Er uns ohne Verurteilung liebt, uns durchschaut, uns annimmt. In der Stille zeigt Er uns Seine Liebe und Zuneigung. ER allein versteht uns wirklich, ER allein kann uns wirklich verändern.

Danke Vater im Himmel, daß Du mich kennst! Alle meine tiefen Beweggründe, meine Gefühle, meine guten und schlechten Seiten kennst Du, und Du hast Ja zu mir gesagt. Ich kann Dir vertrauen, daß Du mich einen guten Weg führst und mich heil machst. Danke!!

Fürbitte wegen Kovid – 30.11.2021

Fürbitte wegen Kovid – 30.11.2021

Als Er (Jesus) die vielen Menschen sah, hatte Er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Matthäus 9, 36

„Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden. Als Er die vielen Menschen sah, hatte Er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sagte Er zu Seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den HErrn der Ernte, Arbeiter für Seine Ernte auszusenden.“
ER ist der HErr, der Mitleid und Erbarmen mit den Menschen hat. Es ist Ihm nicht egal, was sie durchmachen. Darum greift Er ein, heilt, befreit und rettet. ER möchte noch viel, viel mehr für uns tun!!
In den letzten Wochen habe ich oft für Kovid-Kranke gebetet. Die Leute schrieben mir und baten um Gebet. Und es ist für mich ganz erstaunlich, wie oft Gott diese Gebete erhörte!
Ich denke, Mr. Kovid (ihr wißt schon, wen ich meine. Aber ich möchte nicht, daß man uns blockiert) hat lange genug gewütet und große Schäden bei einzelnen und der Kirche angerichtet. Wir wollen mutiger sein und für die beten, die erkrankt sind! Gott hat versprochen, unser Gebet zu hören und den Menschen zu segnen. Ich kann nicht garantieren, daß 5 Minuten nach dem Gebet alles gesund ist, aber daß Gott uns Gutes tut durch das Gebet.
Ihr könnt uns also anschreiben, wenn ihr krank seid und kurz euer Leiden schildern, dann werden wir beten.
In unserm Gebetsteam wird nur der Vorname und evtl das Alter genannt, – es bleibt also alles anonym; – Gott weiß schon, um wen es geht.
Wenn du schon einen Gebetsdienst hast oder eine Last für andere zu beten, darfst du dich uns gerne anschließen, damit wir miteinander für andere beten.
Gott wirkt durch direktes Gebet mit Handauflegen, ER wirkt durch Gebet, das per e-Mail geschickt wird, ER wirkt auch bei FB mit Hilfe des Chats, ER wirkt per Telefon. ER ist super, kennt keine Grenzen und wirkt überall Gutes!! ER hat auch dich nicht vergessen.

Jesus, sende Arbeiter in Deine Ernte! Hilf uns, mache uns mutiger für andere zu beten! Hilf unserem Glauben, daß wir wissen: Du heilst heute noch genau so wie damals! Du bist der Gute Hirte, der verirrte Schafe sucht und rettet. Danke!!!!

Hoffnung und Zukunft – 29.11.2021

Hoffnung und Zukunft – 29.11.2021

Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der HErr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, daß ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.
Jeremia 29, 11

Es herrscht zur Zeit so eine allgemeine Ratlosigkeit und auch Hoffnungslosigkeit. Zu groß sind die Probleme  auf der Welt!
Und viele Menschen sehen für sich nur eine graue Zukunft, wenn überhaupt. Es gibt nichts neues, alles immer das Gleiche. Da freut man sich auf ein gutes  Wochenende oder Weihnachten und dann gibt es Enttäuschungen. Lieber gar nichts hoffen, dann wird man nicht enttäuscht.
Gott will nicht, daß wir so ohne Ziel, ohne Zukunft, ohne Hoffnung vor uns hinleben. Selbst wenn es uns heute hoffnungslos schlecht geht, will Er es nicht! ER hat ganz andere Gedanken und Pläne für uns!
Seine Gedanken sind Frieden für unser Herz, und Freude für die Seele. Seine Gedanken sind Kraft und Gesundheit, Fülle, Glück und Zukunft. ER ist zu hundert Prozent positiv für uns und unsere Zukunft. Eigentlich muß Er es ja wissen, oder weißt du es besser als Er?
Seitdem Jesus  die Barriere zwischen Gott und Mensch niederriß, gilt das Wort der Hoffnung für uns persönlich! Sogar wenn du in ganz, ganz ernsthaften Schwierigkeiten steckst! ER hat immer noch positive Gedanken und Pläne für dich. ER sieht dich nicht als hoffnungslosen Fall. ER will neues Leben für dich!
ER hätte auch Lösungen für unser Land und die ganze Welt. Aber das Programm unserer Parteien läßt leider Gott nicht zu. Darum beten wir für unser Land!

Jesus, Du hast Hoffnung und Zukunft für mich! Manchmal resigniere ich vor den Problemen. Aber wenn ich mich wieder zu Dir wende, erfüllt mich deine Hoffnung, dann kehrt die Freude und die Lebensfreude zurück. Danke, daß Du in mir lebst!! Fülle mich mit Deinem Geist der Hoffnung und der Freude!!

Das Feuer Jesu

Das Feuer Jesu

Jesus sagt:
„Ich bin gekommen, um ein Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!“
Lukas 12, 49

Jesus will Sein Feuer auf unsere Erde werfen. Es ist das Feuer Gottes, ein Feuer, das reinigt, ein Feuer der Liebe, Herrlichkeit und Macht. Im Hebräerbrief steht: Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer. Es verbrennt alles Unreine und alles, was gegen Gott steht.
Jesus möchte dieses Feuer in unserem Herzen. Es soll für Ihn brennen! Aber nicht nur lauwarm, sondern in einer heißen Liebe. Denn ER hat uns zuerst so geliebt und möchte Seinen Geist geben, damit wir Ihn zurücklieben können. Wir wollen unser Herz Ihm neu übergeben, Ihm uns anvertrauen und Ihm uns hingeben, damit ER mit uns machen kann, was ER will. – O, da kommt aber sofort der Stolz und etliche Befürchtungen hoch! Oder was will mich abhalten, mich Ihm anzuvertrauen und mich Ihm ganz hinzugeben?
„Zünde an dein Feuer, Herr im Herzen mir,
hell mög es brennen, lieber Heiland dir.
Was ich bin und habe, soll dein Eigen sein.
In deinen Händen schließe fest mich ein.
Quelle des Lebens und der Freude Quell,
du machst das Dunkel meiner Seele hell.
Du hörst mein Beten, hilfst aus aller Not,
Jesus, mein Heiland, mein Herr und Gott.“
Das ist ein Lied, was wir im Jugendkreis gern gesungen haben. Nun fragt Jesus, willst Du es wirklich? – Ja, Jesus, ich will!

Danke, Jesus, ich brauche Dein Feuer nicht fürchten! Gewiß, es reinigt mich und das tut etwas weh. Aber ich will doch rein werden! Du hast so viel für mich getan, weil das Feuer Deiner Liebe für mich brennt. Und ich will Dich lieben, von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit aller Kraft. Du bist mein Heiland und Erlöser!

Epidemie und Krankheit – 27.11.2021

Epidemie und Krankheit – 27.11.2021

Denn ich bin der HErr, dein Arzt.
2. Mose, Exodus 15, 26

Gott  meint es ernst: ER möchte wirklich dein Arzt sein. Es gibt nur die eine Bedingung, eine Voraussetzung dafür, daß Er wirken darf: Du sollst auf Seine Stimme hören, tun was vor Ihm gut ist und auf Seine Gebote achten. Dann will Er jede Krankheit von dir fernhalten, die die Ägypter so schlimm getroffen hatten.
Ich denke, Gott macht auch heute einen Unterschied zwischen Seinen Kindern und den Kindern der Welt. Wenn wir in Seiner Gegenwart leben, durchdringt Er uns und Sein Geist ordnet alles in unserem Körper. So bleiben wir gesund. Allerdings wenn wir ungesund leben, also gegen Gottes Schöpfungsordnung, so werden wir  dennoch krank. Wer sich nie richtig bewegt, bekommt eben Schmerzen, und wer fett ißt, Gallensteine, und wer trinkt, einen Leberschaden usw. Darum sind viele Christen krank, obwohl sie geistlich gesund sind. Sie hören in diesen Punkten nicht auf ihren HErrn.
Gott möchte, daß wir unseren Verstand einschalten und alles tun, damit wir gesund sind und nicht krank werden. In Epidemiezeiten treffen wir deshalb bestimmte Vorsorge. Und wenn wir trotzdem krank werden, sind wir in Seiner Hand. Manchmal hilft ein kurzes Gebet, und das Virus verschwindet. Manchmal werden wir ernsthaft krank, und wir kämpfen im Gebet (und mit Medizin). Und manchmal brauchen wir die Fürbitte anderer, wenn wir alleine zu schwach sind.
Fürbitte ist in Zeiten der Epidemie ganz wichtig. Ich habe es jetzt sehr oft erlebt, daß Gott eine Viruserkrankung in kurzer Zeit aufgrund von Fürbitte geheilt hat. Auch dieses lange Schwachsein, heilte Er mehrmals. Sei gewiß, Er greift gern ein und heilt!
Wir sollen unsere Schutzbefohlenen unter den Schutz des Blutes Jesu stellen. Wir sind für sie verantwortlich. Unseren Kindern und Mitarbeitern geht es gut, wenn wir für sie eintreten!
Wir sollen viel mehr mit der Gnade Gottes rechnen, wenn wir Fürbitte leisten und für jemanden im Gebet eintreten. Gott hat zugesagt, daß Er handeln wird!
Gott erhört uns aus Gnade. Aber wir können Ihm unseren Willen nicht aufzwingen. Alle Rituale, alle wortreichen Überredungsversuche sind vergebens, wenn Er anders entschieden hat. Einmal ist unser Leben zu Ende, und Er bestimmt, wie und wann. Dann ist die große Frage: Bin ich mit Gott im Reinen? Kann ich Ihm gegenübertreten? Hat Jesus meine Schuld gesühnt und ich bin frei?

Danke  Jesus, Du hast mich erkauft vom Tod und Teufel. Ich gehöre Dir!!! Du hast mich mit meinen Namen gerufen, ich bin Dein! Ich stelle mich und meine Lieben unter Dein schützendes Blut. Bitte, fülle mich mit Deinem lebendigen Geist!!

Ein fester Grund

Ein fester Grund

Mein Fuß steht auf festem Grund.
Den HErrn will ich preisen in der Gemeinde.
Psalm 26, 12

Mein Fuß ist nicht immer fest. Manchmal wanken die Knie und die Kraft läßt nach. Wäre da kein fester Grund, würde ich fallen. Doch ich stehe nicht auf Morast oder Glatteis, ich stehe auf dem Grund, den der HErr gelegt hat! ER ist es, der mich hält und erhält.
Sein Wort ist zuverlässig und wahr. ER hält, was ER verspricht. So haben es Generationen vor uns erlebt und so erleben wir es auch. ER steht zu uns, Seinen erlösten, freigekauften Kindern! Sie sind Ihm viel, viel wert. ER überläßt sie ganz gewiß nicht den Stürmen des Lebens oder der Hand des feindes. Je mehr sie zu Ihm rufen, um so näher ist ER. Je mehr wir uns an Ihn klammern, um so fester hält ER uns. Darum wird niemals jemand enttäuscht, der auf Ihn baut. ER ist der Stärkste!
ER soll mein Herz prüfen, ob es wirklich ganz bei Ihm ist. Ob ich Ihn über alles andere liebe und Ihm ganz gehöre. ER soll mich ergründen, ob da noch Schatten im Herzen sind. ER soll mich durchleuchten, ob ich mich zu den falschen Menschen halte und ihnen nach dem Mund rede. Seine Huld steht über meinem Leben, und ich will nicht Seine Gnade verspielen, indem ich bei den Frevlern sitze und lebe wie sie. HErr, prüfe mich!
„Dem HErrn habe ich vertraut, ohne zu wanken. Erprobe mich, HErr, und durchforsche mich, prüfe mich auf Herz und Nieren! Denn mir stand Deine Huld vor Augen, ich ging meinen Weg in Treue zu Dir. Ich saß nicht bei falschen Menschen, mit Heuchlern hatte ich keinen Umgang. Verhaßt ist mir die Schar derer, die Unrecht tun; ich sitze nicht bei den Frevlern. Ich wasche meine Hände in Unschuld; ich umschreite, HErr, Deinen Altar, um laut Dein Lob zu verkünden und all Deine Wunder zu erzählen. HErr, ich liebe den Ort, wo Dein Tempel steht, die Stätte, wo Deine Herrlichkeit wohnt.“ (V. 1–8)

Ja, HErr, ich stehe auf festem Grund, weil Du mich hältst. Ich halte mich zu Dir und suche Dein Angesicht. Ich will hören auf Dein Wort und darauf vertrauen. Denn niemals hast Du mich enttäuscht oder vergessen. Du hältst, was Du versprichst!