In die Nähe Gottes kommen

In die Nähe Gottes kommen

HErr, wer darf Gast sein in Deinem Zelt,
wer darf weilen auf Deinem heiligen Berg?
Psalm 15,1

Ja, wer darf zu Gast sein bei unserem Gott? Wer darf in Seiner Gegenwart bleiben? Oder ist das alles etwas zu groß für uns einfachen Menschen?
Nun, eigentlich geht es nicht, dass wir Menschen so nahe bei dem heiligen, großen Gott sind. Aber Gott selber möchte uns zu sich an Sein Herz holen! Darum hat Er alles Unreine, Unheilige von uns genommen und auf Jesus gelegt, der am Kreuz für uns gelitten hat. Durch diesen Tausch, unsere Unheiligkeit gegen Jesu Heiligkeit, sind wir vor Gott rein und geheiligt. Aber, wir müssen uns in Acht nehmen und nicht wieder in den alten Lebenstil zurückfallen! Unser Herz soll wahrhaftig bleiben, Lüge und betrügerische Gedanken sollen aus unserem Denken verschwinden. Geldgier und auch schlechte Worte oder Gedanken über andere gehören sich nicht für ein Kind Gottes. Sein Versprechen nicht halten, auf das sich andere verlassen, und auch Korruption sind bestimmt nicht Merkmale für Gottes Leute! Dann verschwindet die Gegenwart Gottes schnell aus unserem Herzen und der Friede Gottes weicht. Wir wollen uns lieber vom Geist Gottes füllen und leiten lassen! Sein Friede in unserem Herzen ist ein guter Masstab, ob alles richtig ist. Und Sein guter Geist wird uns warnen, wenn wir in Gefahr stehen, von den Wegen des HErrn abzugleiten. ER möchte gern mit uns zusammen leben und uns überhäufen mit Seinem Segen, Seiner Liebe und Frieden.

Danke Vater, Du bist so gut zu uns! Immer wieder machst Du den Weg für uns frei, damit wir zu Dir kommen können und bei Dir Trost, Zuspruch und Heilung erfahren können. Du bist ein wirklich guter Vater, der treu für Seine Kinder sorgt und sie lieb hat. Wo finde ich sonst soviel Trost, Hoffnung, Frieden, Liebe und Annahme?

Leben und Tod – 21.06.2021

Leben und Tod – 21.06.2021

Jesus sagt:
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?
Matthäus 16, 20

Das ist die gleiche Frage wie bei der Versuchung Jesu. Der Teufel zeigte Ihm alle Reiche und allen Reichtum der Welt und sagte zu Jesus: Das alles will ich Dir geben, wenn Du niederfällst und mich anbetest. – Jesus hat abgelehnt, Er wollte mehr.
Aber viele Christen und Nicht-Christen sind reingefallen. Sie opfern ihr Leben dem Mammon, dem Geld. Immer mehr, und mehr, und noch mehr. Jesus meint, wenn wir hier unser gutes Auskommen haben, sollen wir zufrieden sein. Unfrieden scheint die Antriebsfeder für diese Geldsucht zu sein, immer mehr, immer mehr.
Lieber in Frieden in einer kleinen Hütte wohnen als mit unerfüllter Sehnsucht in einem Palast, so ähnlich sagt die Bibel.
Gott hat den Menschen ewig gemacht; das heißt, der Mensch soll nicht sterben. Und er wird auch nicht sterben. Er wird immer weiterleben, nur in einer anderen Form. Hier leben wir etwa 80 Jahre, und dann leben wir ewig weiter. Aber wo? Im ewigen Tod, – das ist die Hölle, der Ort, der für den Teufel geschaffen wurde, – ist das Leben eine einzige Qual. Du kannst den Teufel nicht mehr bestechen und Geld zahlen, damit du da herauskommst. Du bist gefangen in dem, was für dich in diesem Leben das Wichtigste war. Nur ist es dort nichts mehr wert.
Du kannst dich auch entscheiden, in den Himmel zu kommen, mit Jesu Hilfe und zu Seinen Bedingungen. Dann wirst du hier auf der Erde schon Erfüllung finden, nicht nur Zufriedenheit, sondern viel mehr: Harmonie mit dem Schöpfer, Friede im Herzen, Freude, Glück, Gemeinschaft statt Einsamkeit, und auch die göttliche Versorgung deiner alltäglichen Bedürfnisse. Weihe Ihm, Jesus, dein Leben, dann wirst du wirklich leben und nicht ein Getriebener sein. Dann kommt dein Herz an Seinem Herzen zur Ruhe; dann lebst du wirklich.

Danke Jesus, daß Du mich gekauft hast, freigekauft von der Sucht, von dem Sklavendasein, von der Sinnlosigkeit. Mit Dir allein kann ich leben und habe alles. Danke!!

Deine Gnade

Deine Gnade

Aus Gnaden seid ihr gerettet!!
Epheser 2,5

Gestern fragte ich den HErrn, wie Er es fertigbringt, all diese Menschen zu lieben. Sie sind doch alle Lügner, Diebe, Egoisten, erbarmungslos miteinander und brutal gegeneinander, undankbar, verbittert und ohne jede Reue. Da sagte Er: Sie können auch anders. Und Er zeigte mir, wie liebevoll ein rücksichtsloser Mann seinen Garten pflegt. Und wie eine verbitterte, keifende Mutter sich schützend über ihre Kinder beugt. Und wie ein brutaler Vater mit seinem Hund spielt…. Ja, sie können wirklich anders, dachte ich, aber …. wollen sie nicht oder können sie nicht anders?
Seine Gnade kann jeden Menschen zu einem liebenden, fürsorgenden, angenehmen, freundlichen Menschen machen! Aber solange wir uns abkämpfen, uns anstrengen und von Gott fordern, regiert sicher nicht die Gnade. Sie macht mich weich, ich werde Ihm dankbar und ich gebe das Kämpfen auf. Ich werde abhängig von Ihm, der mir alles schenken will. Ich werde wie ein weiches Stück Wachs in Seiner sanften Hand, was Er formen kann. ER kann Seinen Geist in mich legen und so in mir leben. Ich will auf Ihn hören und reden, wie ER es mir sagt, und handeln, wie es Ihm wichtig ist. Nur so kann die Erde ein Stück Himmel werden.
Obwohl wir wissen, daß wir von Seiner Gnade abhängig sind, leben wir anders. Gnade ist Geschenk, unverdientes Geschenk! Aber wir wollen uns selber anstrengen, nett und gut zu sein. O, wenn wir doch endlich begreifen würden, wie allumfassend Seine Gnade ist! Dann würde unser Herz in Seiner Gegenwart ruhig werden.
Die Gnade ist größer als jedes Problem, größer als jede Sünde und kann sogar aus dir und mir wunderbare Menschen machen. Laß Gott nur wirken!! Sehen wir heute lieber auf die Gnade, den ganzen Tag lang, und liefern wir uns ganz Seiner Gnade aus mit unseren Unzulänglichkeiten, Lieblosigkeiten, Fehlern und Problemen; – ER wird es schon machen!!

Danke, Jesus, ich kann mich ganz auf Dich verlassen. Deine Gnade steht über meinem Leben! Dein Geist in mir vollbringt, was ich nicht kann! Ich brauche mir bei Dir nichts mehr verdienen, sondern darf Deine Liebe und Gnade annehmen; – ja, Du bist mein wunderbarer Gott!

Sein Kreuz auf sich nehmen – 19.06.2021

Sein Kreuz auf sich nehmen – 19.06.2021

Jesus sagt:
Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Matthäus 16, 25

” …. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen?”
Das sind für uns eigentlich sehr harte Worte, und dabei soll doch das Evangelium eine Botschaft der Gnade sein! Ich soll mein Leben verlieren, soll mich selbst verleugnen, soll mein Kreuz auf mich nehmen …. Ja, will ich denn unbedingt leiden? Nein!! Da sträubt sich doch alles in mir!
Aber Jesus hat trotzdem recht. Ich finde das Leben nicht, wenn ich Ihn nicht finde. Ich gehe am Leben vorbei. Ich verzettele mich in tausend Dingen, die alle nicht die Befriedigung bringen, die ich gern hätte. Ich habe so viel ausprobiert, aber es bringt keinen Nutzen, – die Seele, das Herz wird davon nicht ruhiger. Es kommt kein Friede ins Herz ohne die  enge Verbindung mit Jesus! Wenn Er den Frieden nicht bringt, woher soll er kommen?
So ist mir die Verbindung zu Jesus, diese nahe Gemeinschaft, immer wichtiger geworden. Und alles andere ist mir immer unwichtiger geworden. Denn wenn ich mit Ihm zusammen bin, habe ich Seinen Frieden, denn Er ist dieser Friede.
Jesus will keine halben Sachen, darum ist Er in diesen Versen so hart. Ein halber Christ ist ein ganzer Unsinn. Wer Jesus nicht von ganzem Herzen nachfolgen will, wird immer in Kompromissen leben, die ihn bedrücken, – er wird nicht richtig frei werden. Nur in der vollständigen Hingabe an Jesus werden wir von unseren Trieben, Ängsten und Selbstsüchten befreit. Darum ist Jesus so hart: Keine Kompromisse!
Erst jetzt wieder mußte ich mich zwischen einem guten Geschäft und der Nachfolge entscheiden. Viel Geld ist gut, aber meist mit viel Arbeit verbunden und für Jesus bleibt keine Zeit. Also habe ich dem Geschäft abgesagt, obwohl es eine Goldgrube gewesen wäre. Ich denke, ich habe genug und Jesus sorgt dafür, daß wir immer genug haben. Das sind Entscheidungen, die wir treffen. Für Jesus? Fürs Geschäft? Fürs gute Leben? Für den guten Ruf? Was hindert dich, Ihm nachzufolgen? Was ist dir wichtig, wo sind deine “roten Linien”? Überprüfe dich selbst, und du wirst die Blockaden finden, die dich hindern, Ihm zu folgen; – und dann entscheide dich richtig. Nur bei Ihm ist Friede. Alles andere ist Streß.

Jesus, Du bist mein Friedefürst! Ich will Dich in meinem Herzen, Du sollst mir das Wichtigste sein!! Ich will Dir folgen mein Leben lang; – und ich werde bleiben im Hause des HErrn ewiglich (Psalm 23). Du bist ein wunderbarer HErr, der Gute Hirte, der Erlöser! Nur bei Dir kommt mein Leben zur Erfüllung und zur Ruhe. Nur bei Dir allein.

Die Schlüssel des Himmelreichs – 18.06.2021

Die Schlüssel des Himmelreichs – 18.06.2021

Jesus sagt zu Petrus:
Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.
Matthäus 16, 19

Jesus redet zwar Petrus an, aber Er meint alle, die Seinen Dienst fortsetzen, alle, die an Seinen Namen glauben und zu Königen und Priestern in Jesu Namen werden; – also alle, die Jesus nachfolgen und Ihn im Herzen tragen.
Die Schlüssel des Himmelreichs ….. Was mag das bedeuten? Ohne Schlüssel kann man nicht durch eine verschlossene Tür. Meint Jesus, wir haben die Vollmacht, jemanden in den Himmel zu lassen und einen anderen nicht hineinzulassen? – Schwierige Fragen …..
Sicher ist aber eins: Wir dürfen anderen ihre Sünden vergeben. Manchmal machen Schuld und Versagen den Menschen größte Schwierigkeiten; immer wieder steht das Versagen vor ihren Augen und sie werden nie richtig froh. Da brauchen sie einen Zeugen, der ihnen die himmlische Vergebung zusichert. Bei “kleinen” Sünden finden wir oft selber die Vergebung, wenn wir Jesus darum bitten. Doch bei einigen Sünden finden wir den Glauben an Vergebung nicht. In dem Fall hat sich seit Jahrhunderten bewährt, daß wir einen Zeugen brauchen. Wir bekennen unsere Schuld, damit sie ans Licht kommt, und er sichert uns die Vergebung Jesu zu. Gott reagiert darauf, und Er schenkt uns dann oft sofort einen fröhlichen Glauben, daß diese Sünde nun wirklich vergeben und weg ist. So handelt die Christenheit seit Jahrhunderten und es hat sich sehr bewährt. Beichte nennt es sich. Sie findet nicht bei  “Amtspersonen” statt, also bei Menschen, die eine bestimmte Ausbildung haben, sondern bei vertrauenswürdigen, verschwiegenen, tiefgläubigen Brüdern und Schwestern. Frauen gehen zu Frauen, und für die Männer sind Männer zuständig. Beichte befreit ungemein. Da wird gelöst, was für uns nur schwer lösbar ist. Da wird Freude freigesetzt! Gott reagiert nämlich auf unseren Mut zur Demut.
Natürlich gäbe es zu diesem Vers noch sehr viel zu sagen, aber das ein andermal. Seid gesegnet, hört auf den HErrn und “einer bekenne dem andern seine Sünde und betet für einander, damit ihr geheilt werdet.” Jakobus 5, 16

Danke Jesus, daß Du so viel Zutrauen zu uns hast! Du hast uns Menschen Vollmacht gegeben, Sünde  zu vergeben, und die Vollmacht, dunkle Mächte zu besiegen. Du bist der HErr, der wirkt, der Sein Wort hält, der Sieger ist und bleibt!!

Die Kirche – 17.06.2021

Die Kirche – 17.06.2021

Jesus sagt zu Petrus:
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.
Matthäus 16, 18

Petrus heißt: Fels. Auf diesen Felsen, Petrus, will Jesus die Kirche bauen. Sie soll so stark sein, daß niemand sie überwinden kann: Nicht die römischen Kaiser, nicht der Kommunismus, nicht die Inquisition, nicht die radikalen Islamisten und auch nicht die Macht der Finsternis. Denn es ist die Kirche Jesu Christi. ER ist das Haupt, und die Kirche ist Sein Leib, in dem Er lebt.
Viele Menschen bauen Kirche nach ihren Vorstellungen und es wird eine menschliche Organisation. Darum sagt Jesus: “Meine Kirche”. Und diese Kirche ist keine Organisation, keine Denomination, nicht katholisch oder evangelisch, sie geht durch alle Kirchen hindurch und zählt nur die als Mitglied, die an Jesus glauben und in deren Herz Er lebt. Diese Kirche ist “unsichtbar”, nicht richtig faßbar, hat kein Mitgliederverzeichnis und keine Gebührenordnung.
Jesus sagte einmal: Diejenigen, die den Willen des Vaters tun, sind meine Schwestern und Brüder und Mütter. – Das ist die Kirche Jesu.
Jeder hat seine eigene Geschichte, seine Prägung und seine Vorlieben und auch seine Auslegung einiger Bibelstellen. Aber dennoch sind sie Mitglieder in der Kirche Christi. Sie ist sehr vielfältig, weil Jesus “bunt” mag und weil Er sehr, sehr viel Geduld mit diesen verschiedenen Meinungen hat. Ist Ihm nicht wichtig. Weil allein wichtig ist,  ob du Jesus vertraust und Ihn im Herzen hast, ob du Ihn verherrlichen willst oder dein eigenes Bild vom Glauben.
Mitglied in der Kirche Jesu werden  wir, indem wir Jesus als König in unser Herz aufnehmen. Wir vertrauen Ihn, wir richten uns nach Ihm und folgen Ihm. Dann finden wir schnell andere, die Ihm ebenfalls folgen, und wir schließen uns zusammen zu Gebetsgruppen oder Bibelgruppen. Es mag sein, daß daraus Gemeinden entstehen, aber es ist eigentlich nur wichtig, daß Jesus in diesen Gruppen der HErr ist. Wo Er verherrlicht wird durch Gesang, Dank, Lob, Lieder und Bibellesung, da ist Er und wirkt. Diese lebendige Kirche verändert die Welt, weil sie sich von Ihm senden läßt zu verschiedensten Aufträgen. In dieser Kirche ist Er lebendig, und die Irrlehrer, Autokraten, Diktatoren, Pharisäer und manche Kirchen fürchten sie und verfolgen sie. Aber niemand kann sie überwinden, nicht im Atheismus Rußlands, nicht in Nord-Korea, nicht im radikalen Islam. ER lebt. ER herrscht. ER ist immer noch der Erlöser, Sieger, Befreier.

Danke Jesus, daß ich Teil Deiner Kirche bin. Ich brauche sie nicht bauen, sondern nur tun, was Du sagst. Schritt für Schritt baust Du Deine Kirche selber; – ich bin nicht dafür verantwortlich (wie befreiend!). Danke, daß ich Gottes Kind bin und Du in mir  lebst!

Der Turm zu Babel – 16.06.2021

Der Turm zu Babel – 16.06.2021

Der HErr sprach: Seht nur, ein Volk sind sie, und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
1. Mose, Genesis 11, 6

Am Anfang der Zeiten, gleich nach der Sintflut, wohnten die Menschen  alle beieinander. Sie wollten sich nicht über die ganze Erde verteilen und sie fruchtbar machen. Sie wollten beisammen bleiben und stark, mächtig und unabhängig sein. Sie dachten, sie bauen sich einen Turm, der bis in den Himmel reicht, damit sie zusammenbleiben. Sie lachten über Gott und wollten größer sein als Er. Da kam der HErr und sah nach, was die Menschen dort treiben. Und Er sagte: Wenn sie zusammenhalten, wird ihnen nichts mehr unmöglich sein. Sie wollen keinen Gott, sondern sind sich selber Gott. Ich werde sie zerstreuen über die ganze Erde, indem ich ihre Sprache verwirre. Dann versteht niemand mehr den andern.  So zerstreuten sich die Menschen über die ganze Erde, und man nannte die Stadt Babel, Wirrsal.
Diese alte Geschichte hat viel Bedeutung für uns Christen. Denn alles hat seine Bedeutung. Wir sprechen eine Sprache, die Sprache der Liebe, des Geistes Gottes. Überall auf der Welt verstehen wir uns, auch wenn die Worte verschieden sind. Wir sind einig, den HErrn zu loben und für Ihn die Welt zu gewinnen. Wir haben so etwas wie einen Turm, der bis in den Himmel reicht: Der Gnadenturm, der bis zum Gnadenthron reicht, die Jakobsleiter, auf der die Engel auf und absteigen; – das Kreuz Jesu Christi, das Himmel und Erde verbindet. Wenn wir uns nur einig wären!!! Aber auch das wird kommen, denn dafür sorgt der HErr. Wenn wir uns einig sind, wird uns nichts mehr unmöglich bleiben. Die Welt wird dann erkennen, daß Jesus wirklich der Christus, der Erlöser, ist.
Wir wollen noch mehr als zuvor um Einigkeit beten und sie praktizieren. Die Sprache des Geistes und der Liebe zueinander sind gefragt. Laßt doch die Streiterei über die unwesentlichen Dinge! Laßt uns lieber gemeinsam den HErrn loben! Denn wo wir den HErrn loben, da kommt Er und ist mitten unter uns. Da geschieht Gottes Wort. Da kommt Freude auf, da wächst der Glaube! Der gemeinsame Lobpreis Gottes  verändert die Welt!!  …. und auch mein Leben.

HErr, ich will Dich loben! Denn dann kommst Du und änderst die Situation. Dann kommt die Freude und der Glaube, wo vorher schlechte Stimmung und Unfrieden war. Bei Dir allein kommt mein Herz zur Ruhe! Du bist der Gott, der Himmel und Erde regiert! Komm Jesus, komm bald!!

Die Taufe – 15. 06.2021

Die Taufe – 15. 06.2021

Da sagte der Kämmerer (zu Philippus): Hier ist Wasser, was steht meiner Taufe noch im Weg?
Apostelgeschichte 8, 36

Philippus war einer der sieben Diakone in Jerusalem, und er missionierte sehr erfolgreich in Samaria. Da sagte der HErr zu ihm, er soll zur Straße nach Gaza gehen. Philippus kannte seinen HErrn und machte sich sofort auf den Weg. In der einsamen Wüstengegend machte sich Philippus sicher Gedanken, was er hier sollte. Aber er wußte auch, daß Gott immer einen Grund hatte, den wir aber oft erst später erfahren. So war er zufrieden.
In der Zeit war ein äthiopischer Minister in Jerusalem zu Besuch gewesen. Er suchte Gott, fand Ihn aber nicht in den Gesprächen mit den Gelehrten. Er kaufte sich eine der Heiligen Schriften und las sie auf dem Rückweg laut. Philippus hörte es, denn der Geist Gottes drängte ihn zu dem Wagen. So kamen sie ins Gespräch und Philippus konnte dem Minister aus Afrika alles sehr deutlich und genau erklären. Der HErr tat ihm das Herz auf, und er verstand alles und wollte das Evangelium für sich persönlich annehmen. Sie kamen an eine Wasserstelle, und der Minister sagte: Hier ist Wasser, was steht meiner Taufe noch im Wege? Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist und für meine Sünde am Kreuz gestorben ist und am dritten Tag wieder von den Toten auferstanden ist! – Philippus merkte, der Mann ist wirklich gläubig und er taufte ihn an dieser Wasserstelle.
Die Taufe ist eine Glaubenstaufe. Wer Jesus annimmt und Ihm folgt, darf sich taufen lassen. Es ist ein Zeichen, daß er sich unter das Wappen Jesu stellt, zu Jesu Lager gehört, die himmlische Staatsbürgerschaft annimmt. Von heute an gehöre ich zu Jesus Christus! – so ist die Aussage. Weg vom Reich der Finsternis, weg von den toten Werken, weg von der Sünde, hin zum Licht. Das Wasser wäscht den Gläubigen rein und sauber von aller Sünde und Befleckung, und das Untertauchen bedeutet den Tod des alten und das Auftauchen bedeutet die Auferstehung, den Sieg über den Tod. So gehört der Neugetaufte von nun an zur Gemeinde und Kirche Jesu Christi, zur Familie Gottes.
Diese Taufe ist ein Zeichen für uns selber und für die unsichtbare Welt: Ich gehöre zu Jesus Christus.
Die Kindertaufe ist gut, aber sie bedeutet etwas anderes. Da wird eine Kind gesegnet, es wird Gott dargebracht. Und dabei bekommt es meistens auch eine lebenslange Kirchenmitgliedschaft. Es ist in der Regel keine Frage des Glaubens, der Vergebung, der Auferstehung. Darum kann man die Kindertaufe und die Glaubenstaufe im Neuen Testament nicht vergleichen.

Danke Jesus, daß Du jeden annimmst, der an Dich glaubt und Dir folgt. Du reinigst ihn von aller Schuld, von allem Dreck, von allem Versagen und füllst ihn mit Deinem Heiligen Geist, damit er auf Deinen Wegen gehen kann. Danke für Deine Gnade, danke für Deine Macht zu retten!!

Ein Zuhause – 14.06.2021

Ein Zuhause – 14.06.2021

Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen.
Psalm 84, 4

Heute sah ich einen jungen Mann an, und merkte, er ist heimatlos, er sucht ein Zuhause, eine Familie. So wie ihm ergeht es vielen jungen Menschen, und nicht nur jungen.
Viele sind entwurzelt, sie haben keine oder eine schlechte Familie, in der sie sich nicht zuhause fühlen. Sie haben keinen Raum für sich, der wirklich ihr Nest ist, ihr  Zuhause. Sie fühlen sich heimatlos, entwurzelt.
Viele arbeiten um des Geldes willen, aber die Arbeit lieben sie nicht, sie hassen sie, die Arbeit macht sie kaputt und gibt keine Befriedigung. Wo ist der Sinn?
Jesus hat für uns viele Antworten. ER hat eine Familie gegründet, in der wir Mitglied werden können, durch die Adoption Gottes, des Vaters. Dann haben wir viele Brüder und Schwestern, und den Vater im Himmel.
Ich habe früher Schafe gezüchtet. Sie laufen durcheinander, sind vorlaut, einer kommandiert mehr als der andere, einfach schlimm. Aber wenn ich komme, der Hirte, dann folgt alles meinem Kommando und es kehrt sofort Ordnung und Ruhe ein. So ist es manchmal mit Gottes Familie: Einige sind sehr vorlaut, andere wissen alles, einige reden immer, einige kommandieren ständig. Doch wenn der Vater kommt, ordnet sich alles. Die Gemeinde ist nicht für perfekte Menschen, aber mit Gott ist die Gemeinde perfekt; – wenn Er das Sagen haben darf.
Gott möchte jungen und auch alten Menschen Mut machen, ihr Zuhause zu finden. In der Gemeinde ist Platz für sie. Und im Zusammenleben mit Jesus, im Gespräch mit unserm großen Bruder, erleben wir diese Familie ständig, nicht nur sonntags.
Gott möcht noch etwas: So wie der Spatz ein Haus hat  und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen, so will Er dir einen Raum geben, der dein Zuhause ist. Manche brauchen ein Villa mit 280 qm Wohnfläche, aber vielen reichen schon 12 qm aus, die aber ihre Zuflucht sind, ihr Nest, ihr Zuhause. ER möchte es zusammen mit dir erschaffen. Bete darum und höre auf den HErrn. ER wird es vollbringen. Dein Zufluchtsort, dein Zuhause, dein Nest.

Danke Jesus, Du gibst dem Spatzen ein Zuhause und sorgst auch für mich! Danke, Du gibst mir einen Ruheort, ein Nest, eine Höhle, einen Rückzugsort. Und da bin ich mit Dir zusammen und kann alles mit Dir besprechen, manchmal auch ohne Worte. Wie gut das tut!!

Zeichen der Erinnerung

Zeichen der Erinnerung

ER führte mich hinaus ins Weite,
ER befreite mich, denn ER hatte an mir Gefallen. …
Mit Dir erstürme ich Wälle,
mit meinem Gott überspringe ich Mauern. …
Du schaffst meinen Schritten weiten Raum,
meine Knöchel wanken nicht.
Psalm 18,20.30.37

Dies sind nur einige Verse aus dem 18. Psalm. Sie beschreiben die Leichtigkeit des Glaubens. Der König David schrieb diesen Psalm, nachdem ihn Gott von allen seinen Feinden befreit hatte. Es war für ihn wichtig, alles aufzuschreiben, damit er es niemals wieder vergißt.
Eine Bekannte schreibt sich alle großen Taten Gottes in ihrem Leben auf. Wenn Zweifel oder Schwierigkeiten kommen, liest sie in ihrem Büchlein und bekommt neue Zuversicht. In meiner Bibel gibt es viele Randbemerkungen neben den Versen. Oft ist es nur ein Stichwort, wie zB „Grippe 2007“. Wenn ich es sehe, erinnere ich mich, wie Gott damals meine schwere Grippe geheilt hat und wie wunderbar ER mich hindurchgetragen hat. Oder: „Füße“. Mein Kleiner hatte sich beide Füße mit heißem Öl verbrannt, doch Gott heilte sie, nicht die kleinste Narbe ist zurückgeblieben. Mir sind diese kleinen Randbemerkungen sehr wichtig, weil sie mir bezeugen, wie groß Gottes Liebe und Erbarmen zu mir sind. Denn manchmal kommen dunkle Stunden und der Glaube ist nur noch eine kleine, fast verloschene Flamme oder nur noch ein glimmender Docht.
So will uns Gott Mut und Zuversicht geben: Wenn wir uns an Sein Eingreifen erinnern, werden wir dankbar Ihm gegenüber und sehen getrost und gelassen in die Zukunft. Machen wir uns Zeichen und Erinnerungen, auf die wir immer zurückgreifen können, dann werden wir in neuen Schwierigkeiten nicht gleich mutlos werden, sondern auf unseren großen Gott, unsern Retter und Helfer, sehen!

Danke, Vater im Himmel, Du hast mich bislang niemals vergessen und wirst es auch niemals tun! Danke für Deine Wunder und Taten der Liebe in meinem Leben! Niemals will ich sie vergessen. Ich will mir Zeichen der Erinnerung machen, damit ich Dir immer dankbar bin. Denn Du bist der Herr, der mich liebt.