Barmherzigkeit – 17.10.2019

Barmherzigkeit – 17.10.2019

Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Matthäus 5, 7

Barmherzig, das klingt für mich immer wie „warmherzig“. Ja, ein warmes Herz für die, die Hilfe brauchen und in Not sind. Es gibt viele, die solche Helfer gern ausnutzen, und manche lassen sich gern ausnutzen und machen sich durch Hilfsbereitschaft wichtig. Aber die göttliche Barmherzigkeit ist anders. Da haben Menschen gelernt, von sich selber wegzusehen. Sie wissen sich von Jesus getragen und versorgt, sie sind sicher und stehen fest. Und deshalb sind sie fähig, an andere zu denken und für sie zu sorgen.
Ich denke an den Mann, der den ausgeraubten und verletzten Mann fand, ihm die Wunden verband, auf seinen eigenen Esel setzte, zu einer Herberge brachte und sogar für die Pflege aufkam; – es war der barmherzige Samariter. Er hatte es nicht mehr nötig, nur an sich zu denken.
Ich denke an Mutter Theresa, die in Gott vollkommen geborgen und deshalb frei war, sich um die Sterbenden zu kümmern.
Unsichere Menschen können das nicht, sie würden seelisch kaputt gehen. Es braucht stabile Menschen für den Dienst der Barmherzigkeit. In Jesus werden wir stabil, unser Glaube trägt uns. Und Er versorgt uns mit dem, was wir verschenken sollen.
Ich denke an Bernardas, der vor einigen hundert Jahren in England die Waisenkinder nachts mit der Laterne in ihren Verstecken suchte und sie in seinem Haus aufnahm; – der Mann mit der Laterne.
Es gibt so viele Beispiele, wo sich gestandene Christen gegen die Not stellten und große Dinge erreichten.
Für sie gilt das, was Jesus in Matthäus 25 versprochen hat: Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mir etwas zu essen gegeben. Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. – Ob Jesus solche Taten vergessen könnte? Ob Er nicht persönlich diese Menschen segnen wird? Ja! – Er selber tritt für sie ein und sorgt persönlich für sie. Sie sind Gottes besondere Juwelen.

Danke Jesus, Du bist barmherzig zu mir, denn Du hast mich lieb. Du hast Erbarmen mit mir, – es ist Dir nicht egal, wie es mir geht. Danke, Du bist da und Dein Trost erfrischt mich, wenn ich in Not bin. Danke, Du hilfst mir mit Deiner starken, siegreichen Rechten!!

Wie Jesus – 16.10.2019

Wie Jesus – 16.10.2019

Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht.
Philipper 2, 5

Wenn es also Ermahnung in Christus gibt, Zuspruch aus Liebe, eine Gemeinschaft des Geistes, herzliche Zuneigung und Erbarmen, dann macht meine Freude dadurch vollkommen, daß ihr eines Sinnes seid, einander in Liebe verbunden, einmütig und einträchtig, daß ihr nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei tut. Sondern in Demut schätze einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen. Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht. ER war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern Er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; Er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Ihn Gott über alle erhöht und Ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: Jesus Christus ist unser Herr – zur Ehre Gottes, des Vaters.

So sollte es in unseren Gemeinden sein. Aber Stolz, Machtgier, Herrschsucht, Egoismus, Bitterkeit, Geldgier und Afterreden regieren zu oft. Wir wollen es anders! Wir wollen Gemeinde so, wie Jesus es uns zeigt!
Wir wollen unseren Egoismus in den Tod geben, unsere Rechthaberei, Kleinlichkeit, Streit über die Lehre und alles, was uns vom Bruder trennt. Wir wollen Jesus leben. Wir wollen leben, was Er im Herzen hat, für Ihn allein, nicht für uns selber. Ihm sei alle Ehre, nicht uns.
Da fängt das Sterben für uns an. Und wenn es genug Geschwister gibt, die das leben, dann fängt Gemeinde wirklich an. Echte Bruderliebe, Jesusliebe. Dann ist Er der HErr der Gemeinde.
Ach, wie bitter ist es, wie Christus durch unseren Egoismus lächerlich gemacht wird. Da ist viel Vergebung nötig.
Ich möchte für Christus leben. Auch wenn es schwierig ist. Auch wenn ich selber immer mal wieder rückfällig werde. Aber ich will mich beugen und Seinen Weg gehen. Wie schwer ist es für Ihn in unseren Gemeinden, sollte es für uns leichter sein?

Ach Jesus, ich liebe Dich! Darum will ich mich selber vergessen und für Dich leben. Du bist mein Ziel, mein Weg, meine Wahrheit und mein Leben. Hilf mir zu leben, wie Du gelebt hast. Ich brauche Deinen Heiligen Geist!

Ein alter Topf – 15.10.2019

Ein alter Topf – 15.10.2019

Man zündet nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf einen Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.
Matthäus 5, 15

Als ich neulich hinten im Garten war, habe ich meinen alten Topf wiedergefunden. Er war total verdreckt, Matsch und Erde klebten an ihm und er hatte etliche Beulen und sogar Löcher. Als ich den Deckel abnahm, staunte ich: In dem Topf war ein kleines Licht. Es brannte nur noch schwach und zitterte im Wind. Doch ich gab frisches Öl und Windschutz, und dann brannte die kleine Lampe wieder fröhlich. Nun drehte ich den Topf um und stellte die Lampe darauf. So ein kleines Licht in der Dunkelheit ist herrlich!
So ähnlich sind manche Christen, so wie der Topf. Ach, was bin ich kläglich, unwürdig, sündig und dreckig! Und die Leute denken wirklich: So etwas schreckliches! Und die wollen Christen sein …..
Was sollen denn die Leute sehen? Den Topf oder die Lampe? An wen sollen sie sich freuen, am Licht oder an einem feinen, edlen Topf? Wenn du willst, daß die Leute dich sehen, dann mach dich schön! Wenn aber das Leben dir schon übel mitgespielt hat, dann hat der Topf Beulen, Risse und Löcher, dann ist es nur gut, wenn die Leute auf das Licht sehen und nicht auf den Topf.
Den Schmutz kann Jesus abwaschen. Aber die Beulen und Löcher bleiben; – das ist gegen unseren Stolz. Und ER kann das Licht wieder zum Brennen bringen, das Licht der Hoffnung und des Lebens wieder anzünden und dann auf den alten Topf stellen. Dann hat unser Leben wieder einen Sinn und wir brauchen uns nicht ständig verstecken und herumjammern. Es ist doch schön, wenn man auch im Alter, bei Krankheit und Schwäche immer noch auf den HErrn hinweisen kann, auf den, der Hoffnung, Leben, Trost und Stärkung bringt, auf den, der Sünde, Gebundenheit und Tod besiegt hat, auf den, der aus allem etwas ganz neues, geniales machen kann. ER ist es wert!!!

Danke Jesus, du machst aus mir, so einem alten Topf, noch etwas Brauchbares. Nun kann ich leuchten für Dich, und die Leute sehen Dich (und nicht meine Beulen und Risse). Danke, Du bist bei mir und zündest das Licht des Lebens wieder neu an.

Ein Freudenfest – 14.10.2019

Ein Freudenfest – 14.10.2019

Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HErr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat: du, die Leviten und die Fremden in deiner Mitte.
5. Mose, Deuteronomium 26, 11

Die Israelis wußten, warum sie zu essen hatten, warum sie in Freiheit leben konnten und warum sie für Gott etwas Besonderes waren: ER selber hat sie als Volk geschaffen, ER hat über sie gewacht, ER hat sie aus dem Sklavenhaus Ägypten geholt, durch die Wüste geführt und ins Land, wo Milch und Honig fließt, gebracht. ER, ihr starker Gott, hat sie mit hoch erhobenem Arm beschützt, dem Land geboten, fruchtbar zu sein, Regen zur rechten Zeit geschickt und sie in allem gesegnet, was sie brauchten. Und nun kommen sie zusammen und feiern das Erntefest. Sie feiern es alle zusammen, auch die Fremden in ihrer Mitte, also die Ausländer. Sie werden mit hineingenommen in dieses Freudenfest und dieses Freudenfest sprengt alle Grenzen.
Wir wollen nicht über Ausländerpolitik reden, sondern von unserem Umgang mit Menschen aus dem Ausland. Auch sie sind Menschen, die Gott geschaffen hat. Sie sind in unsere Mitte, und wir wollen unsere Freude mit ihnen teilen. Klar, wir haben Bedenken, wenn etwas fremd ist. Aber wir haben unseren Gott, der uns hilft, über Mauern und Gräben zu springen.
Das Erntefest soll uns erinnern, daß wir alles von Gott haben: Fruchtbarkeit und Arbeit, Brot, Milch und Wein. Autos, Flugzeuge und sehr viel Luxus, den andere Menschen nicht haben. Gute Straßen, Eisenbahn, Telefon, Computer …. Wie gut es uns geht!!! Obwohl unser Volk nicht immer Gottes Weg gegangen ist, sich sogar an dem israelischen Volk vergangen hat, hat Gott es dennoch reich gesegnet; – wie viele Jahre war schon kein Krieg mehr!!
Was wäre, wenn Gott Seine starke Hand zurückzieht? Wetterkatastrophen. Streit. Krieg. Hunger. Chaos. Angst. Bürgerkrieg. Sünde ohne Ende. Lüge, Betrug, Diebstahl, sexuelle Perversionen und Gebundenheiten, Süchte. Die Jugend geht kaputt, hat keinen Halt mehr. Es wäre furchtbar, wenn Gott nichts mehr zu sagen hätte. Beten wir weiter für unser Land!! Und seien wir dankbar für die gute Zeit, die wir haben, für diesen unverdienten Segen.

Danke Jesus, Du bist der Herrscher des Alls. Danke für den Frieden, die Freude, die Versorgung mit allem Nötigen! HErr, wir wollen die Fremden als Deine Schöpfung annehmen und uns mit ihnen zusammen freuen! Du bist gut zu uns!!!

Wiedergutmachung – 13.10.2019

Wiedergutmachung – 13.10.2019

HErr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden.
Lukas 19, 8f.

Hier ist von Zachäus die Rede, der als Zöllner viele Leute betrogen hat und so reich geworden war. Zöllner waren damals Ganoven und Handlanger der Besatzungsmacht Rom. Sie arbeiteten hauptsächlich in die eigene Tasche.
Zachäus wollte Jesus sehen, und weil er so klein war und die Leute ihn nicht durchließen, kletterte er auf einen Baum. Doch Jesus suchte ihn dort und wollte bei ihm zu Gast sein. (Jesus ist der Freund der Sünder und Zöllner). Zachäus sah in Jesu Augen die Liebe und Vergebung Gottes und den Ruf, nach Hause zu kommen, in die Arme des himmlischen Vaters. Er war so glücklich, daß er Gott gefunden hatte, daß er alles wiedergutmachen wollte, was er angerichtet hatte.
Schuld muß immer bereinigt werden. Unsere Schuld hat Jesus am Kreuz getragen, die Schuld von unserm Nächsten müssen wir vergeben, die Schuldzuweisungen unsererseits an Gott müssen durch die Wahrheit zunichte gemacht werden, die Eigenbeschuldigungen und Selbstverfluchungen wegen Schuld und Versagen müssen der Wahrheit der Liebe weichen. In der Bibel ist es eine feststehende Sache, daß wir für unsere Schuld an anderen Menschen um Vergebung bitten müssen und sie, soweit es irgendwie geht, wiedergut machen werden muß. Sonst haben wir ein Problem mit dem ewigen Richter, der uns unsere Schuld vergeben soll.
Wir werden die himmlische Freude und Seinen Frieden nicht in unserm Herzen spüren, solange wir uns weigern, unsere Schuld zu bezahlen. Und wenn es tausend gute Gründe dafür gibt; – Gott hört überhaupt nicht zu. ER erinnert uns solange an unsere Schuld, wie wir Ihn hören können. ER möchte uns nicht vor anderen Menschen demütigen, sondern unseren dummen Stolz besiegen. Wir werden erst frei sein, wenn wir den Schaden, den wir angerichtet haben, wiedergutgemacht haben. Dann wird im Himmel und in unserm Herzen ein Fest gefeiert!!

Danke Jesus, daß Du mir meine Schuld vergeben und einen hohen Preis dafür gezahlt hast. Ich will den Schaden, den ich angerichtet habe, wiedergutmachen. Du willst mein Leben in Ordnung haben, denn es gehört Dir. Danke, Du hilfst mir dabei.

Vgl. Matthäus 6, 23 – 26

Morgenbrummen – 12.10.2019

Morgenbrummen – 12.10.2019

Dies ist der Tag, den der HErr gemacht hat;
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.
Psalm 118, 24

Diesen Vers sollte ich mir über das Bett schreiben, so daß ich ihn jeden Morgen als erstes sehe. Denn ich bin so ein Brummbär, besonders am Morgen. Es ist mir immer zu früh zum Aufstehen …. und dann muß so viel erledigt werden an diesem Tag, und das Wetter ist niemals richtig, und die Kinder nerven und brauchen dies und das, und und und und. Da kommt so viel zusammen, da vergeht jede Freude, wenn überhaupt welche da war. Ne, das Leben ist schwer, besonders dieser Tag …. vielleicht sollte man ihn überschlagen und gleich zum nächsten Tag gehen? Oder ob der genau so wird?
Manchmal, aber nicht immer, gelingt es mir, zuerst an Jesus zu denken, und dann erst an die Anforderungen und Sorgen, Wetter, Arbeit und Kinder. Ja, dann geht´s mir gut! Dann sehe ich Seine Liebe, Seine Größe und Güte, dann fange ich mit Danke an! Es ist doch herrlich, wie der HErr mich trotz allem bis hierher geführt hat! Es war sicher nicht ganz einfach für Ihn.
Wenn ich am Morgen als erstes Ihn sehe und danken kann, ist der Tag wunderbar. Dann kann mich nichts mehr umhauen. Dann steht ER mir zur Seite. Dann ist mir kein Problem zu groß. Dann kann Er mich morgens gleich reinigen von jeder Schuld und Sünde und ich bin wieder neugeboren, unschuldig und rein wie nach einer erfrischenden Dusche. Ehrlich herrlich mit Ihm!
Dann ist meine gute Laune ansteckend und den Kindern geht es auch gut und sie sind fröhlich. Und mit der Verkäuferin muß ich einen Scherz machen und sie für ihre Fähigkeiten loben, nette Worte für den Polizisten finden, dem Lehrer noch ein Lob mit auf den Weg geben, und den Nachbarn freundlich grüßen …. Dann kann ich Mails an meine Leute schreiben, die sie aufbauen. Ach, dann ist man richtig „nützlich“ für Gott! Dann zeigt man die Freundlichkeit, die in Gottes Reich herrscht. Wie gut das tut!!
Einmal, an einem so richtig schlimmen mürrischen Morgen hat´s mich erwischt: Ich war so brummig, und am Telefon war so eine nette, freundliche Stimme, die ließ sich gar nicht beirren. Man konnte das freundliche Lächeln fast sehen. Nun, da gab ich klein bei und ließ mich anstecken. Was andere können, das kann ich auch!!

Ach Jesus, Du bist der Grund für meine Freude und Fröhlichkeit, für meine Geduld und Freundlichkeit. Ohne Dich wäre ich mürrisch, brummig, ungeduldig und unfreundlich. Wie gut, daß Du mein HErr bist!!!

Ein starker Gott – 11.10.2019

Ein starker Gott – 11.10.2019

Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht.
Philipper 2, 5

Jesus war Gott gleich, aber Er hielt nicht daran fest, wie Gott zu sein. Sondern Er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen. ER erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
So war Jesus: Demütig, ohne Egoismus, Gott gehorsam, auf Gott vertrauend.
ER war so anders als alle anderen Menschen. Wir zeigen gern unsere Macht und unseren Reichtum; – Er nicht. Wir geben unsere Trümpfe nicht aus der Hand; – Er tat es. Wir wollen nach oben; – Er ging nach unten. Wir wollen perfekt sein, wie Gott; – Er ließ Seine Göttlichkeit im Himmel zurück. Wir bestimmen unseren Weg und unsere Ziele selber;  – Er ließ sich von Gott bestimmen.
Wenn du Leiter im Reich Gottes werden willst, dann muß Jesus dein Vorbild sein. Dein Leben muß dem Seinen gleichen. Wenn Du einen Leiter suchst, dann muß er so sein wie Jesus, oder es anstreben. Nimmst du dir einen Leiter, einen Pastor, ein Vorbild oder Apostel, der andere Ziele hat und einen anderen Lebenstil, so sei am Ende nicht enttäuscht! Es war deine eigene Wahl.
Jesus ist dabei, sich Seine eigene Gemeinde zu bauen, Seine Braut, die Ihn liebt. ER beruft dazu Leiter nach Seinem Herzen. Aus allen Kirchen, Denominationen, Ländern und Völkern bringt Er Seine Leute zusammen. ER beruft die Leiter nach anderen Kriterien wie die Kirche, lies es nach in Apostelgeschichte 6. Seine Auswahl sieht nach Treue, Weisheit Gottes, voll des Heiligen Geistes, Demut usw.
Ob man Griechisch und Hebräisch kann, ist erst in 2. Linie wichtig, wenn überhaupt. ER ruft ein Kollegium zusammen, Brüder, die sich ergänzen. Niemals kann ein Einzelner alle Begabungen zur Leitung haben.
Suchen wir die Gemeinde Jesu und Leiter nach Seinem Sinn! Bauen wir Gemeinde Jesu über die Grenzen unserer Kirche hinweg! Werden wir aktiv für Jesus, für Sein Reich, für Seine Gemeinde, Seine Braut! Heiligen wir uns für Ihn, dem HErrn der Herren, dem König der Könige! ER ist es wert!

Danke Jesus, Du befreist Dein Volk von der Knechtschaft und Gebundenheit und Passivität. Du bist ein starker und gütiger HErr! Dir folge ich, denn Du liebst mich!

Ein Jünger … – 10.10.2019

Ein Jünger … – 10.10.2019

In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias.
Apostelgeschichte 9, 10

Ein Jünger Jesu lebte in Damaskus. Was das ist, werden wir gleich merken, wenn wir den Text weiterlesen. Wir sind oft nur Studenten bei Jesus, die lernen und lernen, die diskutieren und alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, aber wir sind keine Nachfolger, die hinter Jesus herziehen und tun, was Er tat. Wir sind keine Lehrlinge, die dem Meister zusehen, bis wir es selber können. Wir haben die Seuche der Fragen und Diskussionen. Sieh mal, wie es bei Hananias ist. Er hatte noch keine Bibel, war nicht auf einer Bibelschule oder Universität, er war ein einfacher Jünger Jesu. Aber er folgte seinem Meister, der sagte: Ich will dich zu einem Menschenfischer machen! – Und so gelangte er in die Apostelgeschichte, und wir nicht.
Er war offen für Jesus. Darum sah er eine Vision. Vielleicht war er im Gebet, vielleicht betete er ständig während seines Tagwerkes und Jesus konnte ihn erreichen. Jesus sagte in der Vision zu ihm: Steh auf und geh! Und Hananias stand wirklich auf und ging.  Wir fragen vielleicht: Was soll das bedeuten? Er fragte nicht, diskutierte nicht;  – vielleicht war er es gewohnt, Gottes Stimme zu hören ….
Hananias ging zu Paulus und legte ihm die Hände auf und verkündete das Evangelium. Dann betete er um Heilung von der Blindheit und Paulus konnte wieder sehen. Dann betete er darum, daß Paulus mit dem Heiligen Geist erfüllt werden sollte und so geschah es.  Und dann kam noch die Taufe des Paulus dran.
Tja, eine ganze Menge, was der Hananias da getan hat. Wahrscheinlich mehr als wir im ganzen letzten Jahr oder Jahrzehnt. Und das tollste: Er war kein Pastor, sondern Jünger. Er hatte keine Ausbildung und tat es trotzdem. Er hatte keine Bibel, aber kannte Jesus.
Hananias tat, was er von Jesus gelernt hatte, was er bei Jesus gesehen hatte. Und wir? Wann stehen wir auf und tun Jesu Werke? Wann folgen wir Ihm nach? Wann beenden wir unsere eigene Erbauung, unser Kopfchristentum und werden endlich „Lehrlinge“? Jesus möchte uns gebrauchen, nicht nur als Zuhörer.

Danke Jesus, Deine Kraft ist es, die wirkt! Du bist es, der handelt! Ich brauche eigentlich nichts tun, nur hören, aufstehen, gehen und beten. Und Du bekräftigst das Wort. Danke! So einfach ist es!!! Schön, daß du dabei bist!!

Gottes Wort – 09.10.2019

Gottes Wort – 09.10.2019

Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte,
ein Licht für meine Pfade.
Psalm 119, 105

Gottes Wort ist wunderbar! Vielleicht manchmal für uns etwas unverständlich oder umständlich und nicht sehr spannend. Aber wenn es lebendig wird, dann sprengt es unsere Gebundenheiten, dann werden wir frei, dann sind wir heil ….. Ja, Gottes Wort ist wie Dynamit in unserem Leben! Nur solange es toter Buchstabe ist, ist es langweilig. Sobald der Geist es lebendig macht, ist es Lebensquell.
Wir sind in einer Kirche großgeworden und schon lange hören wir die Predigten und die Lehren dieser Kirche. Sie legt ihre Betonung und Auslegung für die Bibel fest, und wir übernehmen es, weil wir nichts anderes kennen. Manchmal kann man an der Bibelauslegung erkennen, aus welcher Kirche ein Mensch stammt.
Doch Gottes Wort ist lebendig und Er ist anders, als wir es uns vorstellen. Die Tradition hat Ihn und die Bibel in eine bestimmte Schublade gepreßt, in der Er sich nicht wohlfühlt. Deshalb schweigt Er, und Sein Wort ist tot für uns.
Ich hörte von der Idee, daß wir die Bibel so lesen sollten, wie ein zehnjähriges Kind sie liest. So ganz ohne Vorbildung, Voreingenommenheit, ganz naiv und kindlich. Dann werden uns die Augen aufgehen für viele Wahrheiten, die wir jetzt durch unsere gefärbte Brille gar nicht sehen können. Dann wird Sein Wort wieder lebendig.
Es ist einfach und klar, nicht umständlich, es braucht nicht ständig kluge Kommentare. Es ist so, wie es ist, und damit basta.
Es gibt so viele Meinungen zum Beispiel über Kindertaufe/Erwachsenentaufe. Doch wenn man unbefangen die Bibel liest, dann kann Gottes Geist uns die Wahrheit schnell klarmachen, ohne kluge Kommentare.
Ebenso über den Zehnten, den wir spenden sollen. Wer unbefangen die Bibel liest, weiß schnell Gottes Willen. Die anderen müssen große Bogen schlagen und interpretieren.
Komm zurück zur Quelle! Vergiß alle Kommentare und lies die Bibel unbefangen wie ein Kind! Bitte Jesus, dir alles Wichtige zu zeigen und zu erklären, bewege und bewahre es im Herzen, und dann tue, was die Bibel sagt. Erst im Tun wird sich die Wahrheit zeigen.

Danke für Dein Wort, Jesus! Es ist das Wort des Lebens, des Heils, der Wahrheit! Es macht mich frei. Es zeigt mir Gottes Liebe. Ja, ich liebe Dein Wort!!

Wach auf!! – 08.10.2019

Wach auf!! – 08.10.2019

Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten und Christus wird dein Licht sein.
Epheser 5, 14

Wie lange sitzen wir schon in unseren Kirchenbänken und haben fromme Gefühle? Wie lange gehen wir in die Bibelstunde und in die Gebetsstunde und vielleicht noch in den Chor? Und was ist das Ergebnis? Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag Erbauung. Und sonst?
Was tut sich in unserer Kirche? Wann habe ich Jesu Stimme das letzte Mal gehört? Wann habe ich einen Menschen zum Glauben geführt?
Stillstand, seit Jahren Stillstand. Und das ist nicht das Schlimmste. Die heiße Liebe zu Jesus ist zu einem systematischen Denken und einer Lehre geworden. Wenn jemand predigt, dann prüfe ich, ob alles bibelkonform ist und nicht, ob der Heilige Geist spricht.
Darum nennt Jesus diese Gemeinden tot und eingeschlafen. Darum sind die Gemeinden in Asien, die Paulus gegründet hat, eingeschlafen und es gibt sie nicht mehr. – Was wird aus uns??
Darum sagt Jesus: Steh auf von den Toten, wach auf, du Schläfer!! Heute, wenn du Seine Stimme hörst, dann wach auf! Tue Buße über dein hartes Herz und deinen Stolz. Bitte um Vergebung für dein kaltes Herz. Bitte den Heiligen Geist, das Feuer der Liebe neu zu entfachen.Und dann geh täglich in dein Kämmerlein und bitte Jesus, dich zu gebrauchen. Sag Ihm, du bist bereit zu gehen, wohin Er dich sendet. Und wenn du den Eindruck hast, Er möchte, daß du dieses oder jenes tust, dann tue es. ER will Dich zum Segen für viele machen! Aber sei nicht erstaunt darüber, um was Jesus dich bittet. Es sind keine großen Dinge, aber aus deinen kleinen Schritten wird Er etwas Großes machen. ER ist der Handelnde, nicht du.
Nimm deine Brille der Tradition ab und lies die Bibel wieder wie ein Kind; –  dann spricht Er wieder zu dir. Und dann tue, was Er sagt. Dann wird Er wieder zu deinem Licht und wird dich wieder zum Leben bringen. Wach auf!!

O Jesus, Du bist Leben und keine tote Lehre! Bringe Deine Liebe wieder in mein Herz und mein Leben! Liebe, die mich in Bewegung setzt. Danke, Du bist bei mir. Ich vertraue Dir!!