Gott macht Mut!!

Gott macht Mut!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„HErr, ganz tief bin ich gebeugt,
durch Dein Wort belebe mich!“
Psalm 119,107

Wenn ich ein persönliches Wort Gottes erhalte, ist es immer Erfrischung, Ermutigung oder wichtige Korrektur. Es belebt mich ungemein, mehr als 10 Tassen Kaffee!! Und die Wirkung verfliegt nicht, nein, sie vertieft sich sogar. Gott hat Worte der Liebe für mich, wonach mir hungert. Es ist so gut, diesen Gott persönlich zu kennen!! Auch in Zeiten großer Not und Trübsal ist Gottes Wort wie ein Lichtstrahl in der Finsternis: Einer ist da, der mich trägt und zum Ziel bringt! Einer ist da, der mich nie vergisst!! All meine Hoffnung setze ich auf meinen Gott und ich weiss, Er wird mich niemals enttäuschen.

Danke, Jesus, danke!!!! Du bist es, der mich lieb hat und der mir Worte der Liebe ins Ohr flüstert! Wie könnte ich leben ohne Dich? Dein Wort belebt mich und macht mich mutig und stark. Danke für Deine Worte der Liebe!!!

Sprich nur ein Wort!!

Sprich nur ein Wort!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!

Gott sprach: Es werde Licht.
Und es wurde Licht.
1.Mose = Genesis 1,3

Was Gott sagt, das geschieht. Sein Wort ist in sich lebendig und bewirkt alles, was Er will. Wenn ich so etwas sage: Es werde Licht! dann passiert gar nichts, bis ich den Lichtschalter drücke. Aber bei Gott ist es anders, Sein Wort ist Macht und Kraft. ER braucht nur etwas zu sagen, und schon passiert es. ER kann auch Dinge ins Leben rufen, die vorher überhaupt nicht existierten. Ich kann nur aus Vorhandenem etwas anderes machen. Gott kann auch aus unserem Leben etwas vollkommen Neues machen. ER liebt das Licht; wenn nun bei uns viel Dunkelheit ist, so kann Er es durch Sein Wort ändern. ER will, dass wir Licht sind!! Ein Offizier der Römer hat das erkannt und er sagte zu Jesus: Sprich nur ein Wort und dein Diener wird gesund!! Und so ist es auch geschehen. Vertrauen wir mehr auf Gott, der die Macht hat, alle Dinge zu ändern. Und haben wir Geduld, wenn Jesus nicht sofort eingreift. ER ist ja kein Automat. Oft greift Er sofort ein, so dass ich weiss, ER kann wirklich alles. Und manchmal tut sich gar nichts. Ich weiss nicht, warum, aber ich kann Ihm dann auch vertrauen, weil Er es gut mit mir meint.

Danke, Jesus, Du bist das Licht. Du lebst in meinem Herzen und verscheuchst die Dunkelheit. Hilf mir, Dir immer mehr zu vertrauen!!

Das Wort Gottes wirkt!!

Das Wort Gottes wirkt!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!

„So ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe.“
Jesaja 55,11

Manche Worte haben große Kraft. Es gibt die positiven, die mich enorm aufbauen und anspornen, so wie: Das hast du aber gut gemacht! und es gibt die negativen, die enorm entmutigen und verletzen: Aus Dir wird niemals etwas! Einfache Worte können für zB Berufsentscheidungen ausschlaggebend sein. Oder sie können so verletzen, dass man fast ein Leben lang daran denkt. Gottes Wort ist ebenfalls voll Kraft und Macht. Die Bibel ist das Wort Gottes. Es hat schon ganze Völker verändert. Und dann gibt es da noch die speziellen Worte Gottes an mich. Es gibt Bibelverse, die mich sehr treffen und mit denen ich mich lange beschäftige. Sie fördern meinen Glauben sehr. Und es gibt diese kleinen Worte Gottes, die Er in meine Gedanken hinein spricht, so wie damals beim Zahnarzt, als ich dort voller Angst auf dem Stuhl sass: „Ich werde dich niemals alleine lassen.“ Diese lebenden Worte Gottes sind wie warmer Regen auf trockene Erde. Immer sind sie positiv und bringen Trost, Heilung, Glauben, Hoffnung und Leben. Ich will Mut machen, mehr Gottes Wort für uns persönlich zu suchen, und ich will anspornen, dass wir mehr für andere beten. Sie sollen auch Gottes kraftvolles Wort bekommen! Und wenn wir das Wort Gottes austeilen, können wir darum beten, dass es wirklich dieses lebendig machende, tröstende, heilende Wort für den anderen ist. Nicht meine Worte, sondern Gottes Wort können den anderen wirklich erreichen und verändern. Nur Mut! Es ist Gott, der das Wort lebendig macht, ich brauche es nur auszuteilen.

HErr, danke für die vielen guten Worte, die Du für mich hast. Hilf mir, dass ich sie glauben kann! Dein Wort soll in mir bewirken, was Du willst. Mache Du bitte auch das Wort hier in diesen Andachten lebendig und rede Du dadurch zu uns!! Du bist der Gott, der uns lieb hat und der Worte des Trostes und der Ermutigung hat.

Christlicher Neid

Christlicher Neid

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!

Rette mich, HErr, mit Deiner Hand vor diesen Leuten, vor denen, die im Leben schon alles haben. Du füllst ihren Leib mit Gütern, auch ihre Söhne werden noch satt und hinterlassen den Enkeln, was übrig bleibt. Ich aber will in Gerechtigkeit Dein Angesicht schauen, mich satt sehen an Deiner Gestalt, wenn ich erwache.
Psalm 17,14f

Manchmal kommt in mir schon etwas Neid hoch auf diese Menschen, die im Leben schon alles haben. Sie sind so voll, so überfüllt, alles haben sie im Überfluss. Und auch die Kinder protzen mit dem, was ihre Eltern erwarben, ohne selber dafür etwas getan zu haben. Und ich, ich plage mich ab, um überhaupt satt zu werden. Ja, da kommt schon mal der Neid hoch.
Doch den Frieden, den Jesus gibt, den kennen diese Menschen nicht. Nein, ich will mich nicht mit diesen Menschen messen! Ich will meinen Frieden mit meinem Schöpfer behalten. Ich will nicht lügen und betrügen, sondern gerecht auf den Wegen des HErrn gehen. Ich geniesse es, abends mit Seinem Frieden ins Bett zu gehen und morgens mit Seiner Freude wieder aufzustehen. Ich freue mich über Seine Versorgung Tag für Tag. Und ich bin froh über die kleinen Zeichen Seiner grossen Liebe, die Er täglich an mir tut.
Ich will Ihn suchen, Sein Angesicht will ich suchen. Es ist so voll Güte und Liebe und Freundlichkeit. Ich liebe meinen HErrn und die Begegnungen mit Ihm.

HErr, verzeih mir meinen Neid, den ich manchmal mit den Erfolgreichen habe. Du weisst, ich will lieber mit Dir meinen Weg gehen. Denn Du gibst mir alles, was mein Herz braucht. Du bist ein guter Versorger! Dir vertraue ich.

Unsere Opfer

Unsere Opfer

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!

Als Jesus einmal dem Opferkasten gegenüber saß, sah Er zu, wie die Leute Geld in den Kasten warfen. Viele Reiche kamen und gaben viel. Da kam auch eine arme Witwe und warf zwei kleine Münzen hinein. ER rief Seine Jünger zu sich und sagte: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle anderen. Denn sie haben nur etwas von ihrem Überfluss hergegeben; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat alles gegeben, was sie besaß, ihren ganzen Lebensunterhalt.
Markus 12,41-44

Manchmal denke ich, Jesus hat da gesessen und auf diese Frau gewartet. ER kennt ja die Herzen der Menschen. ER kannte die Treue und Hingabe dieser Frau. Was ist das schon, wenn ich das, was ich nicht brauche, opfere? Es ist kein Opfer, höchstens ein Almosen. Jesus will uns zeigen, dass es bei Gott kein Vergessen gibt. All das, was Du Ihm gibst, das sieht Er sehr hoch an und wird Dein Opfer nie vergessen. Auch wenn es nie ein anderer Mensch sieht, Gott achtet Dich deshalb und wird es Dir erstatten. All die Zeit, die wir Ihm „opfern“, mit Ihm verbringen, all unsere Kraft, die wir für Ihn einsetzen, und auch alles Materielle, das wir Ihm geben, wird Er uns zurückgeben. Und dabei wird Er nicht geizig sein, sondern uns großzügig beschenken.

Jesus, Du hast mir so viel gegeben! Was kann ich Dir schon zurückgeben? Was habe ich denn, was ich Dir geben kann? Meine Zeit, meine Energie und mein Geld kann ich Dir geben, Du sollst Herr darüber sein. Und auch mein Leben will ich Dir geben. Es ist nicht viel, bitte, nimm mich als Opfer an. Sei Du mein Herr! Denn Du bist gut und beschenkst mich mit allem, was ich benötige.

Gerecht durch Vergebung

Gerecht durch Vergebung

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!

Der aus Glauben Gerechte wird leben.
Römer 1,17

Abraham glaubte und vertraute dem HErrn – und Er rechnete es ihm als Gerechtigkeit an. Unser Vertrauen auf Jesus macht uns gerecht. Eigentlich sind wir gar nicht gerecht, es gibt so vieles Unheilige und Unreine in uns. Aber Jesus vergibt uns ständig unser Versagen, wenn wir Ihm nur vertrauen. Und Gott, der Vater, sieht nicht mehr den Sünder, sondern Jesus in uns. So bin ich gerecht durch Jesu Gnade. Und ich werde leben, weil ich Ihm glaube und vertraue. Auch heute will ich Ihm vertrauen und voll Vertrauen meinen Weg mit Ihm gehen! Ich weiss noch nicht, was alles auf mich zukommt, aber ich will alles aus Seiner Hand annehmen, das Gute und auch das Schwere. ER hat die Macht, alles Böse abzuwenden. Und wenn Er etwas zulässt, dann will ich es akzeptieren. Denn ich weiss ja, Er hat mich lieb. Und für alles Gute will ich Ihm dankbar sein, denn Er ist der Geber aller guten Gaben. Ja, ich will heute leben im Vertrauen auf IHN!!

Danke, Jesus, für alle guten Gaben!!!! Doch das Beste ist, dass Du bei mir bist und in meinem Herzen wohnst. Du füllst mich mit Deiner Stärke, mit Mut und Hoffnung. Dir kann ich vertrauen und meinen Weg fröhlich mit Dir zusammen gehen. DANKE!!!!! Alle Sorgengeister verschwindet, denn Jesus sorgt für mich.

… der Finsternis entrissen!!

… der Finsternis entrissen!!

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„ER hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich Seines geliebten Sohnes. Durch Ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.“
Kolosser-Brief 1,13f und 3,1

Heute ist hier in Litauen der Tag der Unabhängigkeit von der sowjetischen Besatzung 1991. Der eiserne Vorhang hielt viele Völker in Gefangenschaft, auch Ostdeutschland. Aber auch andere Völker kennen Besatzung und Unfreiheit. Israel war lange Jahre in Ägypten versklavt, bis Gott durch es große Zeichen und Wunder befreite. Und seit Jesus läuft die größte Rettungsaktion: Gott will die Menschen herausführen aus Gebundenheiten und Unfreiheit, heraus aus dem Reich der Finsternis und in Sein Reich versetzen. Wir sollen die neue Bürgerschaft des Reiches Gottes bekommen!!.
Mein Herz ist so dankbar, dass Jesus mich nicht in der Finsternis ließ. ER hat mich so lieb, dass Er mich ausgelöst hat. Darum will ich mit aller Macht danach streben, dass Sein Licht in mir strahlt und nicht wieder von irgendwelchen Dunkelheiten verdunkelt wird. Ich bin doch ein Bürger Gottes!! ER wird Seine Leute beschützen und aus allem befreien, denn sie sind Ihm sehr wertvoll.

Danke, Jesus, Du hast mich erlöst!! Ich bin nun ein Bürger Deines Reiches! Du bist ein mächtiger, guter König, der sich um die Seinen kümmert. Du sorgst Dich um alle großen und kleinen Angelegenheiten Deiner Leute. Danke, HErr, womit habe ich das nur „verdient“? Es ist allein Deine Gnade und Deine Liebe. Danke.

Hilfe in Not

Hilfe in Not

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Rufe mich an am Tag der Not,
dann rette ich dich, und du wirst mich ehren.“
Psalm 50,15

Ein naher Verwandter musste gestern im Krankenhaus operiert werden. Das war nicht ungefährlich, da er voriges Jahr am Herzen operiert wurde und Blutverdünnungsmittel braucht. Seine Schwester ist vor ca. 2 Wochen plötzlich verstorben und so war er voller Angst. Eine andere Verwandte träumte in der Nacht schlecht und die Auslegung des Traumes war klar: Er wird die OP nicht überleben. Die Menschen hier sind voll mit Aberglauben und die Traumdeuterei hat großen Einfluss. Bei der Herzoperation vor einem Jahr sagte Gott ihm das Wort: Diesmal werde ich dir helfen. Ich fragte den HErrn, ob Er auch jetzt ein Wort für ihn hat. Und nach längerem Beten bekam ich die Gewissheit, dass dieser Vers aus unserem Psalm Gottes Wort für ihn sei. Ich rief ihn also an und sagte es ihm. Da hat er sich natürlich gefreut, aber die Angst ging nicht so ganz weg, weil ihm der Glaube fehlte. Auch die Verwandtschaft hörte dieses Wort Gottes. Nun wurde es ein Kampf, wer hatte Recht? Die Träume oder das Wort Gottes? Ich selber schwankte auch sehr zwischen Vertrauen auf Gott und Angst. Vielleicht hatte ich doch nicht richtig gehört?? Mittags kam dann der erlösende Anruf: Er ist auf der Wachstation und es geht ihm gut. Und am späten Nachmittag konnten wir schon miteinander telefonieren und scherzen. Er hat sich sehr bedankt für das Beten und weiss genau, wer ihm nun schon zum zweiten Mal geholfen hat. Und ich bin froh, richtig auf Gott gehört zu haben und dass ich den Mut hatte, es öffentlich zu sagen. Nun wollen wir beten, dass er und auch andere Verwandte den Weg zum Glauben finden.
Jesus sagte einmal zu Seinen Jüngern, als Er viele hungrige Menschen sah: Gebt ihr ihnen zu essen! Doch die Jünger hatten fast gar nichts. So füllte Gott alles immer wieder auf, bis alle Menschen satt waren. Die Jünger brauchten bloß zu verteilen. Auch heute gibt es viele, viele Menschen, die Hunger haben nach einem Wort Gottes für sie persönlich. Und Er sagt: Gebt ihnen!!! Bitte, habe Mut und teile ihnen das Wort Gottes mit. Du kannst diese Andachten weiterleiten. Du kannst im Gespräch ein Gotteswort anbringen. Du kannst jemandem eine Spruchkarte schicken. Es gibt so viele Möglichkeiten, das Wort Gottes auszuteilen. Der Heilige Geist Gottes kann es lebendig machen und es kann Auswirkungen haben, von denen wir nur träumen. Die hungrigen Menschen warten auf den Trost Gottes!!

Jesus, danke für die Wunder, die Du auch heute noch tust. Du rettest jeden, der Dich um Hilfe anruft. Und Du hast für jeden ein Wort der Hoffnung, ein Wort des Trostes oder ein Wort der Liebe. Wir brauchen es.

Gottes Rettung

Gottes Rettung

Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!

Gott sagt:
„Rufe mich an am Tag der Not;
dann rette ich dich, und du wirst mich ehren.“
Psalm 50,15

Ein starkes Wort!!!! Aber es ist ja nicht mein Versprechen, sondern Gottes Verheißung. Ich könnte dieses Versprechen nicht halten, aber Gott hat die Macht dazu, Er kann es! Deshalb wollen wir unseren Glauben voll auf Ihn setzen: Am Tage der Not rufen wir zu unserem Gott und Er wird uns retten, und wir werden Ihn ehren.
So viele Menschen sind schon in ihrer Not zu Jesus gekommen und Er hat sie gerettet. Und wie viele Male habe ich schon zum HErrn gerufen und Er hat mich aus meiner Not herausgeholt. ER enttäuscht niemals. Erinnerst du dich an den Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde? Er war nicht sehr mutig, sondern bat Jesus nur darum, dass Er an ihn  denken soll, wenn Er bei Seinem Vater ist. Und Jesus hat ihm versprochen: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein. Jesu Gnade und Liebe gilt sogar solchen Verbrechern! ER ist gekommen, um die Ungerechten zu retten.

Danke, Jesus, Du rettest mich. Du hältst mich fest an der Hand. Auch wenn die Wogen des Lebens über mich hinwegrollen, Du läßt mich nicht los. Du bist mein starker Erlöser und Retter.

Verschiedene Gaben

Verschiedene Gaben

Guten Morgen!!!!!!!!

„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.“
1. Petrusbrief 4,10f

Wie finde ich meinen Platz im Reich Gottes? Wozu hat Gott mich berufen? Was soll ich tun, was ist meine Arbeit für Gott? Was will  ER??
Ich habe vieles versucht und etliches war nicht besonders erfolgreich. ZB dachte ich einmal, ich wäre sehr musikalisch. Aber wenn ich sang, waren die Menschen doch etwas gelangweilt. Ich dachte, ich muss mehr üben und mich mehr anstrengen. Doch das Ergebnis war immer noch nicht sehr überzeugend. Heute sind nicht nur meine Mitmenschen, sondern auch ich selber, froh darüber, dass ich meine „Karriere“ als Musiker nicht fortsetzte. Die Gabe der Musik habe ich sicher nicht in einem hohen Masse. Aber ich merkte, wenn ich jemandem etwas kompliziertes erklärte, hat er es fast immer verstanden und auch nicht wieder vergessen. Und dann haben andere bestätigt, dass ich gut lehren kann. Zuerst habe ich es nicht als Gabe gesehen, weil es mir so leicht fiel und selbstverständlich erschien. Das kann doch jeder, dachte ich so bei mir. Doch ich hörte andere, die lehrten oder etwas erklären, und es verstand keiner, alle waren gelangweilt.  Also, Lehren ist doch eine echte Gabe.
Ich möchte damit Mut machen, die eigenen Gaben, die Gott gegeben hat, zu suchen. Wir sollen ausprobieren, was uns leicht fällt und was schwer. Wir sollen herausfinden, wie andere  reagieren. Und wir sollen auf unser Herz achten, für welche Dienste es schlägt. Und, natürlich, wir werden Gott fragen und Ihn bitten, uns unsere spezielle Begabung zu zeigen und dann aus der Kraft heraus, die Gott gibt, Ihm dienen. Alles soll zur Ehre Gottes dienen und die anderen Menschen aufbauen.

Jesus, ich stelle mich wieder neu in Deinen Dienst und ich weihe die Gaben, die Du mir gibst, allein Dir. Ich will nicht die eigene Ehre suchen, sondern alles soll zu Deiner Ehre sein. Danke, dass Du mich gebrauchen kannst und mich beschenkst mit Gaben, die kein anderer hat. Ich bin Dir viel wert.