ER möchte für uns sorgen

ER möchte für uns sorgen

Jesus sagt:
Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr Ihn bittet.
Matthäus 6, 7f

Es ist so schön, daß wir einen Gott haben, der uns nahe ist wie ein richtiger, guter, liebevoller Vater!
Wir brauchen Ihn nicht überreden oder durch unsere Logik zu irgendetwas zwingen. ER weiß ja genau, was Seine Kinder brauchen.
Wir brauchen nur eng mit Ihm zusammen leben, im ständigen Gespräch mit Ihm, unserem Vater. Alle unsere Wünsche dürfen wir Ihm sagen und auch alles, was uns Angst macht. Einfach über alles darf man mit Ihm reden.
ER möchte gerne, daß wir dieses Zutrauen in Ihn haben, wie ein kleines Kind zu seinen Eltern.
ER möchte, daß wir in dieser Sicherheit leben, die weiß, Gott hat a l l e s in Seiner Hand. Lassen wir es nicht zu, dass Streß, Hektik und Unruhe heute den Tag bestimmen, sondern leben wir mit Ihm zusammen! ER möchte gerne für uns sorgen, so wie eben ein Vater für Seine Kinder sorgt.

Danke, Vater, Du kennst alle meine Nöte und Sorgen. Ich kann sie Dir überlassen und Du sorgst für mich. Ich will Dir jetzt schon danken, dass Du mir heute überall hilfst und Deine Hand schützend über mich hältst. Denn ich bin Dein geliebtes Kind.

Gott ist bei mir!!

Gott ist bei mir!!

„Meine Treue und meine Huld begleiten ihn, und in meinem Namen erhebt er sein Haupt.Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,mein Gott, der Fels meines Heiles.
Psalm 89, 25.27

Erdrückt die viele Arbeit und der Streß? Dann erhebe dein Haupt! Dein Helfer ist dir nahe!!
Bist du in Schuld und Sünde gefallen? Dann erhebe dein Haupt, der Erlöser ist da!!
Keiner mag dich, keiner braucht dich? Dann erhebe dein Haupt, der Vater liebt dich mehr als alle anderen!!
Hast du Streit? Dann erhebe dein Haupt! Dein Beistand steht dir zur Seite!!
Bist du mutlos und enttäuscht? Dann erhebe dein Haupt! Der Tröster wartet auf dich.
Manchmal sind meine Kleinen müde und abgekämpft. Und leicht fließen dann die Tränen. Doch bei Papa finden sie Ruhe und Ermutigung. Und schon nach einiger Zeit erheben sie wieder mutig ihr Haupt. Manchmal haben sie Streit mit anderen Kindern. Doch wenn ihr Papa kommt, dann fühlen sie sich wieder stark und erheben mutig ihr Haupt und Mundwerk. So haben wir unseren himmlischen Vater: Seine Treue und Seine Huld begleiten mich; Er nimmt mich in den Arm und tröstet. Und in Seinem Namen erhebe ich mutig mein Haupt. ER ist mein Gott, der Fels meines Heils.

Danke, Vater, Du bist immer und überall bei mir. Du bist mein Tröster und Ermutiger, mein Schöpfer und Erhalter. Ich will mich nicht unterkriegen lassen, sondern in Deinem Namen das Haupt erheben und mutig vorangehen.

Wer bestimmt mein Leben?

Wer bestimmt mein Leben?

Jesus fragt:
„Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?“
Matthäus 6, 27

Gott setzt die Zeitpunkte in unserem Leben fest. Sowohl unsere Geburt als auch unser Sterben sind Ihm bekannt und von Ihm festgesetzt. Es gibt viele, die sich sehr anstrengen, alt zu werden und dabei gesund zu bleiben. Und es gibt Menschen, die sich gar nicht bemühen, ein gesundes Leben zu führen. Alles hat Gott schon gewusst, als Er uns geschaffen hat. Aber hüten wir uns vor einem Denken, dass nun Gott alle Schuld in die Schuhe schiebt! Wir sind schon selber verantwortlich, wie wir unser Leben führen – es soll Ihm ja Ehre machen. Absolut richtig werden wir es nie machen, da kann man sich noch so viel Mühe geben, wir sind und bleiben eben nur Menschen. Aber über unserem Leben steht die Liebe, Gnade und Vergebung Gottes. ER hat doch letztendlich alles in Seiner Hand. Und darum kann ich Ihm mein Leben anvertrauen. In Seiner Hand kann ich geborgen sein. ER ist es, der das letzte Wort spricht, nicht irgendein Unfall, eine Krankheit oder andere Menschen. Mein Leben bestimmt Er. Diese Zuversicht und Sicherheit will Jesus uns ins Herz legen. Wir sollen keine ängstlichen „Gesundheitsfanatiker“ sein und auch uns nicht fürchten vor allen Gefahren, die uns eventuell drohen. ER ist der HErr!!

Danke, Vater, Du machst uns frei von Sorgen und Ängsten. Denn Du bist wirklich der HErr über unser Leben. Du willst für uns sorgen und uns schützen. Und wir können annehmen, was aus Deiner Hand kommt. Du bist der Gott, der sich um Seine Kinder sorgt.

Das Wort des HErrn

Das Wort des HErrn

„Die Weisung des HErrn ist vollkommen, sie erquickt den Menschen. Das Gesetz des HErrn ist verläßlich, den Unwissenden macht es weise. Die Befehle des HErrn sind richtig, sie erfreuen das Herz; das Gebot des HErrn ist lauter, es erleuchtet die Augen.“
Psalm 19, 8f

So ist das Wort unseres HErrn: Vollkommen, verläßlich, richtig und lauter. Es erquickt den Menschen, macht Unwissende weise, erfreut das Herz und erleuchtet die Augen. Das Wort Gottes bringt Leben!!
Wir sind Gottes Volk, Seine Kinder. Wir sollen so leben, wie Er es möchte. Darum gibt Er Sein Wort und Seine Weisungen. Erneuert euer Denken und gleicht euch nicht der Welt an, mahnt das Neue Testament. ER möchte einen Lebensstil, der für uns sehr gut ist. ER möchte in uns ein Denken einpflanzen, das Seinem entspricht. Jeder hat so seine eigene Weltanschauung und seine eigene Meinung. Gott will uns erneuern und unser Denken und Handeln prägen. ER will uns Seinen Stempel aufdrücken, so wie die Münzpresse die Münzen prägt. Und ER verheißt: Wer mein Wort hält, der wird leben.

Danke, Vater, wir haben Dein Wort und daran können wir uns halten. Es ist wahr und Du bist treu, Du hältst alle Deine Verheißungen. Danke, daß wir Dich immer fragen können und Du Antwort gibst. Du bist der lebendige Gott, der Sein Wort wahr macht!

Gottes Land

Gottes Land

Es ist ein Land, um das der HErr, dein Gott, sich kümmert. Stets ruhen auf ihm die Augen des HErrn, deines Gottes, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.
5. Mose, Deuteronomium 11, 12

Gott hat viele Verheißungen für das Land Kanaan gemacht. Wenn die Israelis auf Ihn hören, wird Er das Land segnen und fruchtbar machen, wird Er die Feinde vertreiben, die wilden Tiere ausrotten und für Regen und Sonne sorgen. Alles, vom Anfang bis zum Ende des Jahres, wird Er richtig regeln. Nur: Sein Volk sollte sich Seine Gebote auf Herz und Seele schreiben und überall sollten Erinnerungen an die Gebote befestigt sein und die Gebote Gottes sollten immer wieder erzählt werden. Auch die Kinder sollten damit groß werden. Es sollte ein wunderschönes, fruchtbares Land werden mit fröhlichen, aufrichtigen Menschen! Gott selbst wollte Seine starke Hand über dem Land halten.
Diese Verheißung gilt immer noch. Und sie gilt auch für das Volk Gottes. ER hat Sein Reich gebaut und lädt uns ein, Bürger zu werden. ER will über Sein Königreich wachen, sich darum kümmern und es zur Blüte bringen. Wie schön ist es, wenn Seine Kinder zusammen Ihn, den König, preisen und Lieder singen! Dann ist Seine Macht und Herrlichkeit spürbar. Wie gut, wenn der Geist Gottes alles durchzieht und neu zum Leben bringt. Dann regiert die Freude! Wie wunderbar, wenn Er Seinen Frieden ausgießt, dann ist wirklich Ruhe da. Ja, Gottes Augen ruhen auf Seinem Land und auf dem Volk, das Er sich geschaffen hat. Seine Kinder will Er segnen und sie sollen zum Segen werden.
Nur eine Warnung gibt Gott: Macht euch keine anderen Götter! Gebt niemandem Raum in eurem Herzen! Laßt nur Gott, euren Vater, König und Herrscher sein!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer König! Du sorgst treu für Dein Volk, die Kinder Gottes. Du schützt und bewahrst uns. Du versorgst uns. Du bist uns alles; – wir beten nur Dich an.

Nur ein ganz kleines Flämmchen der Liebe?

Nur ein ganz kleines Flämmchen der Liebe?

Jesus fragte: „Hast Du mich lieb?“ Er gab Ihm zur Antwort: „HErr, Du weißt alles; Du weißt, daß ich Dich liebhabe.“
aus Johannes 21, 17

Wenn Jesus unser Herz prüft, dann sucht Er zuerst danach, ob Liebe zu Ihm da ist. Das ist Ihm das Wichtigste. ER ist zuerst einmal gar nicht daran interessiert, wie viele Stunden wir täglich beten und wie viele Kapitel aus der Bibel wir auswendig können. Unser theologisches Wissen ist Ihm egal. Und es ist Ihm auch nicht so wichtig, wie viel wir für Ihn geopfert haben. ER fragt: Hast du mich lieb? ER prüft unser Herz. Manchmal findet Er vielleicht nur ein ganz kleines Flämmchen der Liebe, eine ganz kleine, schwache Liebe. Doch Er findet sie und will daraus eine helle Flamme machen! Darum wollen wir alles Unnütze, was uns beschwert, beiseite lassen und Ihm unser Leben und unsere Zeit geben.
Wenn mein Kleiner zu mir sagt: Papa, ich liebe dich! dann schlägt mein Herz schneller. Und ich suche nach Dingen, die ich ihm aus lauter Liebe schenken will. So ist Gott, unser himmlischer Vater, auch. Wenn Er sieht und hört, wie lieb Ihn Seine Kinder haben, dann will Er sie mit Seinen himmlischen Gaben überhäufen! Denn Er ist der Gott der Liebe.

Danke, Vater, Du hast mich so lieb! Und Du weißt, daß ich Dich liebhabe. Manchmal ist es nur eine schwache Liebe. Verzeih, wo so viel anderes meine Liebe zum Erkalten bringt. Ich will meine Liebe zu Dir neu entfachen, damit daraus eine helle Flamme wird! Danke, daß Du heute bei mir bist und wir den Tag gemeinsam bewältigen, mein Gott, den ich liebe.

Leben aus Gnade

Leben aus Gnade

„Geh mit Deinem Knecht nicht ins Gericht; denn keiner, der lebt, ist gerecht vor Dir.“
Psalm 143,2

Manchmal plagen wir uns mit Selbstvorwürfen. Hätte ich doch nur damals ….. Wenn ich doch nur …… Und wir suchen die Ursache für unser Unglück bei uns selbst. Wir denken, jetzt erleben wir die Strafe für unsere Sünde und Fehler. Doch Gott ist anders. Wenn Er, der Heilige, mich heute richten würde, wäre Er im Recht. Aber Er will doch gar nicht Gericht und Verdammnis!! ER sieht Jesus, den einzigen Gerechten, in mir. ER hat a l l e meine Schuld schon lange vergeben. Aber, ich habe mir selbst nicht vergeben und Seine Vergebung nicht angenommen. Wenn Gott mich heute richten würde, müsste Er auch alle anderen Menschen richten, weil Er gerecht ist. Und wer würde dann noch bestehen?
Darum laßt uns heute aufblicken zu Jesus, der uns erlöst! Heben wir wieder das Haupt und sehen nach oben!! Denken wir an all das Gute, das Er schon in uns getan hat!!! Und beten wir: „Lass mich Deine Huld erfahren am frühen Morgen; denn ich vertraue auf Dich. Zeig mir den Weg, den ich gehen soll; denn ich erhebe meine Seele zu Dir. HErr, entreiß mich den Feinden! Zu Dir nehme ich meine Zuflucht.“ (V. 8f).

Danke, Vater, daß Du mich niemals verdammst. Du siehst wohl meine Sünde, aber Du vergibst mir gern. Denn Jesus ist für meine Schuld am Kreuz gestorben. Vater, heute morgen ist Deine Huld wieder neu! Ich darf neu beginnen, wie ein neugeborenes Kind. Gib mir Deinen Geist der Kraft und des Mutes. Danke, ich bin Dein Kind.

Der Gute Hirte

Der Gute Hirte

„ER sorgte als Hirt für sie mit lauterem Herzen und führte sie mit klugen Händen.“
Psalm 78,72

Unser himmlischer Vater will für Seine Herde selber sorgen. Sie ist Sein Augapfel, Seine Perle, Sein Herz. Die kleine Herde ist für Ihn das Beste und Wichtigste auf der ganzen Welt. ER hat nur Gutes mit ihr im Sinn. Und Seine Wege mit der kleinen Herde und Seine Ziele sind gut. ER schützt sie und führt sie zu grünen Auen und zum Ruheplatz am Wasser. Die Kranken verbindet Er und die Müden trägt Er. So sorgt Er als Hirte für Seine Herde. Und Er sucht Hirten, die so wie Er für Seine Gemeinde sorgen: mit lauterem Herzen, ohne Eigennutz; Hirten, die vor Ihm stehen und für die Gemeinde eintreten; Hirten, die mit göttlicher Weisheit erfüllt sind. Wenn wir für andere verantwortlich sind, in der Familie, mit Kindern, Freunden, Mitarbeitern oder in der Gemeinde, dann will der HErr uns so ein Herz geben. Und mit Ihm und durch Ihn werden wir gute Hirten für die Menschen werden, die uns anvertraut sind. Und unser himmlischer Vater wird uns als der oberste Hirte alles geben, was wir dafür brauchen. Nur, laßt uns demütig bleiben und von Ihm abhängig!

HErr, lass mich ein guter Hirte für meine Familie und Kinder sein. Hilf, dass ich ihnen den Weg zum Leben zeigen kann. Laß mein Herz demütig bleiben. Laß mich ein Hirte nach Deinem Herzen sein.

Weg in die Freiheit

Weg in die Freiheit

„Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.“
Philipper-Brief 3, 13

Es gibt Sachen, die beschäftigen einen jahrelang. Immer wieder erinnert man sich daran und macht sich damit das Leben schwer. Früher konnte ich nachts nicht schlafen, wenn man mir Unrecht tat. Ich war so zornig und böse, daß ich nichts anderes denken konnte. Das war wirklich eine große Belastung. Doch der HErr hat an mir gearbeitet. Immer wieder mahnte Er mich, zu vergeben. Und dann kam langsam das Vergessen. Heute bin ich froh, dass ich so vieles einfach nicht mehr weiß. Man müßte mich daran erinnern!
Ja, es ist eine große Befreiung und Erleichterung, wenn man vergessen kann, was andere einem angetan haben.
Gott hat da Seinen Weg mit uns: ER will, daß wir vergeben. Und daß wir die Sache Ihm überlassen und selber ruhen lassen. Und dann will Er, daß wir uns ausstrecken nach dem, was vor uns liegt, nach dem himmlischen Leben – schon hier auf der Erde. ER hat noch viel, viel mehr Segen bereit liegen, den wir noch bekommen sollen! Der HErr selbst hilft uns beim Vergeben, wenn es für uns zu schwer ist; und Er heilt unser Herz langsam von den Wunden. ER bewirkt das Vergessen. Wir müssen eigentlich nur „wollen“.

Danke, Vater, dass Du Vergessen schenkst. Ich will doch nicht immer im Schmutz wühlen, sondern mich an Deinen Werken freuen! Danke, daß Du selber mich niemals vergißt, aber Du vergißt meine Schuld und Sünde. Es ist schön, so einen Vater zu haben.

Jesus gibt alles

Jesus gibt alles

„ER hat Seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern Ihn für uns alle hingegeben – Wie sollte ER uns mit Ihm nicht alles schenken?“
Römer-Brief 8, 32

Ja, aber was wünsche ich mir denn? Der Gott der Arbeit verspricht: Arbeite nur fleißig und mache Überstunden, dann kannst du dir alles leisten. Die Bank verspricht: Mache einen Vertrag mit mir und du kannst heute schon kaufen und erst morgen bezahlen! Die Tablettenindustrie verspricht ein Leben ohne Schmerzen und in seelischer Harmonie …… Alles mögliche kann ich irgendwo bekommen. Da braucht es Jesus nicht.
Doch Jesus starb nicht umsonst für uns. ER hat den Weg zu Gott freigemacht für uns. Und in Gemeinschaft mit Gott, dem himmlischen Vater, bekommen wir wirklich alles, was wir brauchen. Ein neues, großes Superauto, damit ich der König der Straße bin, brauche ich nicht. Aber Zufriedenheit. Ich brauche ein dankbares, fröhliches Herz. Ich brauche jemanden, dem ich mein Herz ausschütten kann. Ich brauche die Hoffnung und den Trost, den Jesus schenkt. Ich brauche Seine Bewahrung. Es gibt so vieles, was ich wirklich brauche und nur bei Ihm bekomme. Darum nehme ich mir immer etwas Zeit, um mich an die Quelle zu wenden und frisches Lebenswasser zu trinken. Darum stecke ich nicht alle Energie in die Arbeit, sondern auch in meine Beziehung zum himmlischen Vater. ER hat mich lieb und gibt so gerne! In Seiner Nähe bin ich wirklich geborgen und sicher.

Danke, Jesus, Du hast den Weg zum himmlischen Vater für mich freigemacht. ER ist meine Lebensquelle! Immer will ich zu Dir kommen und frisches Lebenswasser trinken. Denn nur bei Dir wird mein Herz wirklich ruhig.