Göttliche Medizin – 03.05.2020

Göttliche Medizin – 03.05.2020

Die Sonne soll über euren Zorn nicht untergehen. Gebt dem Teufel keinen  Raum!
Epheser 4, 26f

Alle Verletzungen, die wir erleiden, tun weh. Aber wenn wir erwachsen sind, können wir damit besser umgehen und sie prägen uns nicht mehr so sehr. Die Verletzungen im Kindesalter dagegen prägen uns total. Wir sind ja den Erwachsenen hilflos ausgeliefert! Dort entstehen die Verhaltensweisen, die uns ein Leben lang prägen und zu schaffen machen. Bitterkeit, falsche Schwüre über unsere Zukunft (Ich will keine Kinder, ich werde niemals einen Mann bekommen, ich werde meinen Vater niemals mehr ehren …. usw), falsche Reaktionen auf Kleinigkeiten …. alles das entsteht oft schon in der Kindheit. Dazu kommt noch Mangel an Liebe und kein Angenommensein. Auslachen. Perfektionismus der Eltern. Zuviel Verantwortung. Forderungen, wie man als Christ sein sollte. Und noch so vieles mehr.
Jemand sagte einmal treffend: Wenn du Probleme mit deinem Chef hast, vergib deinem Vater.
Ich war schon über 40 und schleppte immer noch große Lasten mit mir herum. Ich verstand meine eigenen Reaktionen nicht und zweifelte an meinem Christ-sein. Alles war in mir chaotisch. Da griff Gott ein und schickte mich in eine besondere Gemeinde. Dort stand ich dann jeden Sonntag im Lobpreis und die Tränen liefen und liefen. Gott arbeitete an mir und ich ließ es zu. Ich wurde fähig, den Eltern zu vergeben. Meine Eltern waren eigentlich nicht schlecht, aber es war eine böse Konstellation mit okkulten Belastungen in der Familie und noch einiges andere. Ich fand nie meinen Platz in der Familie, der Vater lachte mich oft aus, die Mutter versteckte sich in der Arbeit …. ich war einfach zu viel, unerwünscht, ungeliebt, schwierig. Aber Gott machte mich fähig, zu vergeben. Und das Verhältnis zu den Eltern wurde besser. Inzwischen liebe ich sie sehr und ehre und achte sie. Sie haben mir viel Gutes getan! – Das allerdings konnte ich als schwerverletztes Kind nicht sehen. Mit dem Vergeben der Schuld meiner Eltern fing meine Heilung des Herzen an. Gott ist immer noch nicht fertig mit dieser Arbeit, erst heute entdeckte ich wieder etwas, das mir immer zu schaffen machte und konnte es vergeben: Ich mußte immer um meinen Platz kämpfen, man machte ihn mir immer streitig. Der Vater war Seemann und kam nur selten nach Hause. Aber dann nahm er meinen Platz ein und verdrängte mich. Das habe ich ihm als Kind sehr, sehr  übel genommen. Aber dieser Kampf um meinen Platz, den kämpfte ich bis vor kurzem immer noch. So wird Vergebung auch dieses heilen und Gott wird mir Sicherheit geben.
ER ist groß und stark, und ER ist sehr besorgt um uns. ER will unsere Herzen von aller Bitterkeit heilen und unsere falschen, übertriebenen Reaktionen in gute verwandeln. Fangen wir wieder an zu vergeben! Immer, wenn eine schmerzende Erinnerung kommt, vergeben wir. Dann wird unser Herz heil.

Danke Jesus, Du bist für all unsere Schuld gestorben und für unser Leben  auferstanden. Heile mein Herz!! Reiß die Bitterkeit heraus! Hilf mir zu vergeben und decke du auf, wo es noch Dunkelheit, Lieblosigkeit, Bitterkeit und Unvergebenheit gibt, ich will es loswerden.

Versteckte Zusammenhänge – 02.06.2020

Versteckte Zusammenhänge – 02.06.2020

… dein Vater, der auch das Verborgene sieht ….
Matthäus 6, 4

Es  gibt so vieles, was versteckt und verborgen ist. So viele Dinge in der Kindheit, an die man sich nicht mehr erinnern kann, aber immer noch nachwirken. Dazu die ganzen Sünden der Vorfahren, bis zu 4 Generationen, also circa 30 Leute, von denen ich nur etwa 6 kenne. Wer weiß etwas über diese Menschen? Nur Gott weiß alles und kann Geheimnisse aufdecken.
ER sieht in unsere Herzen und weiß, weshalb wir so oder so reagieren, warum wir gegen irgendetwas allergische Reaktionen haben und warum uns Trübsinn plagt. Wir können noch so lange grübeln, wir erforschen es nie. Doch im Gebet, im Lobpreis oder bei kompetenten Beratern kommt so einiges ans Licht. ER macht es offenbar, wenn wir Ihn fragen und die Zeit dafür reif ist.
Eine Frau hatte immer panische Angst vor Wasser, es zog sie, aber sie wollte nicht ins Wasser springen und sich ertränken. Einmal sah ich ein Bild, als ich für sie betete. Ich sah nur Schilf, doch ich wußte, das ist ein mächtiger Fluß in Südrußland und im Schilf lag ein Toter, der dort ermordet wurde. Ich fragte die Frau, ob die Familie aus Südrußland komme und sie bejahte. Dann fragte ich, ob ich für sie beten dürfte und erzählte mein Bild. Ich bat um Vergebung  für diesen Mord und setzte die Frau von den Folgen frei. Seitdem kann sie stundenlang am Wasser spazieren, es macht ihr nichts mehr aus.
Einem Mann in den Vierzigern wurde im Lobpreis klar, daß seine Mutter mit dem Gedanken an Abtreibung gespielt hatte. Er konnte vergeben und lernte die Mutter  lieben. Seitdem wußte er, warum er so ein schwieriges Kind gewesen ist und seine Eltern haßte. Doch nach der bewußten Vergebung lernte er sie schätzen und lieben. Das Verhältnis wurde so gut, daß sich die Eltern später bekehrten.
Eine Frau reagierte immer sehr stark auf das Thema Kindesmißbrauch. Ich fragte sie, ob sie ein Hühnerauge hätte oder gehabt hat. Ja, meinte sie. Und, fragte ich weiter, alle Leute treten auf das Hühnerauge und das tut weh, nicht wahr? – Klar, sie treten immer auf diesen Zeh mit dem Hühnerauge! – Nu, wo es weh tut, da ist etwas nicht in Ordnung, nicht wahr? So ist es mit dem Kindesmißbrauch. Nachdem sie nachgedacht hatte, ging sie in die Seelsorge und bereinigte die Sache, denn sie war  selber betroffen gewesen.
Gott sieht in das Verborgene und kann es heilen. Darum ist Er unsere Adresse für die Heilung des Herzens und der Erinnerungen. Jesus vergibt. Und der Heilige Geist macht uns heil, froh und frei.

Danke Vater im Himmel, Du weißt alles und kennst alles. Du allein kannst mir bis in die allertiefsten Tiefen helfen und mich heilen. Bei Dir bin ich gut aufgehoben!!

Sünden und Sünden …. – 01.06.2020

Sünden und Sünden …. – 01.06.2020

ER wird wieder Erbarmen  haben mit uns
und unsere Schuld zertreten.
Ja, Du wirfst all unsere Sünden
in die Tiefe des Meeres  hinab.
Micha 7, 19

Ich habe bemerkt, daß die Leute zwischen den Sünden Unterschiede machen. Da gibt es die unabsichtliche Sünde, also mehr ein Versehen, und es gibt die absichtlichen Sünden, die ganz schwer wiegen.
Es gibt die groben Sünden wie Stehlen, Morden, Betrügen, Lügen, Fluchen und Verfluchen, Fremdgehen und schlecht Reden über andere = Rufmord.
Dann gibt es die etwas unkonkreten, nicht so nachweisbaren Sünden wie Neid, Stolz, Egoismus, Bitterkeit, Unfreundlichkeit usw. Sie spielen sich in unseren Herzen und im Denken ab.
Dann gibt es noch die gefühlmäßigen Sünden wie Zorn und schlechte Phantasie und Antisympathie bis zum Hass.
Wir erwischen uns manchmal bei schweren Sünden. Wir hätten gar nicht gedacht, daß wir noch zu so etwas fähig wären und doch haben wir es getan. Da bricht eine Welt für uns zusammen, da wir gedacht hatten, wir sind schon ein wenig heilig. Und dann so ein Rückfall …. Da fällt es uns schwer, um Vergebung zu bitten und sie anzunehmen.
Viele Sünden entschuldigen wir, weil wir nun mal so veranlagt sind oder die Umstände es forderten oder unsere Geschichte der Grund dafür ist. Da muß uns Gottes Geist schon sehr überführen, bevor wir darüber Buße tun können. Wir sehen sie einfach nicht.
Manche meinen, wenn sie ihren Körper schaden zB durch Nikotin, so sündigen sie. Und wie ist es mit Zucker, Antibiotika, Kaffee, Bewegungsmangel und allem anderen Ungesunden? Manche trinken abends gern ein Bierchen, andere denken, jeder Tropfen Alkohol ist Sünde …
Was ist Sünde, was geht noch, wer hat Recht? Viele Fragen tun sich auf.
Gott unterscheidet zwischen den Sünden nicht. Sünde ist Sünde. Darum ist es so gut, daß es im Vers heißt: Alle Sünden! Ja, alle müssen vergeben werden, auch die, die mir gar nicht bewußt sind. Wie gut, daß Jesus an alle denkt und nicht eine vergaß, als Er am Kreuz für die Schuld bezahlte. ER hat alles vergeben und in der Tiefe des Meeres versenkt;  – und ein Schild steht da: Angeln verboten.

Danke Jesus, Du hast mir ALLE meine Schuld vergeben! Sogar die absichtlichen, die groben, die schlimmsten und die verborgensten! Danke, Deine Liebe und Geduld ist unendlich. Du hast mich frei gemacht. Hilf, daß ich Dir Ehre mache und nicht in Sünden verharre!

Heilig oder perfekt?

Heilig oder perfekt?

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Johannes-Evangelium 3,6

Wir Menschen können einfach nicht perfekt sein, weil unser Körper aus dem Fleisch geboren ist. Immer wieder meldet sich unser altes Ich und verführt uns zur Sünde. Auch unsere Kinder sind nicht perfekt, obwohl wir es gerne hätten und sie wegen allem möglichen entschuldigen. Bei anderen Kindern sehen wir viel deutlicher, wenn sie in irgendwelchen Punkten nicht perfekt sind; unsere eigenen entschuldigen wir oft. Bei unseren Nächsten sehen wir sofort, wenn sie nicht wie Jesus handeln oder reden; nur uns selber entschuldigen wir, als wären wir schon Heilige. Nur eine neue Geburt, eine vollkommene Neuschöpfung könnte uns perfekt und heilig machen. Deshalb gab Jesus uns den Heiligen Geist, der unser Herz regieren soll. Solange wir auf Ihn hören, leben wir in Gemeinschaft mit Gott und sind deshalb heilig; wir können dann jede Sünde überwinden. Aber noch leben wir im Fleisch! Erst wenn Jesus wiederkommt und unseren sterblichen Leib verwandelt, sind wir wirklich geistliche Wesen. In Römer 8 wird das ganze sehr gut beschrieben.
Gott hat sehr viel Geduld mit uns. Denn ER weiß, daß wir Menschen sind. ER hat uns lieb, obwohl wir noch nicht perfekt sind. ER hat große Hoffnung für uns, denn ER weiß, wie wir sein werden, wenn wir „mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden“ (Römer 8,23b).

Danke, Jesus, daß Du mich teuer erkauft hast! Ich bin jetzt Gottes Kind. Ich bin noch nicht perfekt oder heilig; aber Du vergibst mir jede Schuld. Du machst mich heilig, denn Dein Geist lebt in mir. Du wirst mich erlösen, wenn Du wiederkommst und mich zu Dir holst. Danke, daß mir alle Dinge zum Besten dienen, so wie Du es in Römer 8,28 versprochen hast, auch wenn ich nicht immer alles verstehe. Danke, Du bist bei mir!!

Vorherbestimmung – 30.05.2020

Vorherbestimmung – 30.05.2020

Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in Deinem Buch war alles schon verzeichnet;
meine Tage waren schon gebildet,
als noch keiner von ihnen das war.
Psalm 139, 16

Manche denken, in ihrem Leben ist alles vorherbestimmt. Da können sie machen, was sie wollen, es kommt doch so, wie das Schicksal es will. Es gibt kein Entrinnen. Gott oder Schicksal oder wie man es nennen will, regieren und damit muß man sich abfinden. Wir sind wie ein Spielball der Mächte. Ob es wirklich so ist? Oder ob es manchen nur so vorkommt?
Manche denken, Gott hat uns mit bestimmten Gaben geschaffen, damit wir eine bestimmte Aufgabe erfüllen. Für einen bestimmten Platz hat Er uns vorgesehen. Für eine bestimmte Aufgabe, die sonst keiner tun wird, sind wir zuständig. Und dann gibt Er uns dafür Seinen Segen, Glück und Zufriedenheit. – Ob es so ist? Da könnte  mancher am Ziel vorbei gelebt haben.
Wir Menschen machen Pläne und der beste Plan ist Plan A. Wenn das nicht geht, kommt ein Ersatzplan, Plan B. Besonders Gewissenhafte machen auch noch Plan C und D. Ich fürchte, wenn Gott so etwas mit mir gemacht hätte, wären Plan A – F hoffnungslos gescheitert, Plan G – M gar nicht erst angefangen, O – X hat nicht geklappt und Y, Z nicht mehr probiert …..
Wie gut, daß Gott anders ist! Denn, ehrlich, uns würden die Varianten oben nicht gefallen. Man hat es mit Judas, dem Verräter probiert. Einer mußte Jesus verraten, weil das so in der Bibel prophezeit ist. Der Arme! Und er mußte durch dieses Leid nach dem Verrat, und sich sogar das Leben nehmen, und ist in der Hölle gelandet, sozusagen als Opfer der Vorherbestimmung. Der Arme!!
In der Bibel steht nur, daß Gott schon seit Anbeginn der Zeiten um uns weiß. ER kennt sogar jeden Tag unseres Lebens, auch den morgigen. Aber Er bestimmt nicht, was geschieht, sondern weiß nur  schon vorher, wie wir uns entscheiden und was wir machen. Das ist ein ganz, ganz großer Unterschied: Er kommandiert uns nicht wie eine Marionette. ER nimmt uns ernst als eigene Persönlichkeit.
Darum gibt es weder Plan A noch B, und Z schon gar nicht. Gott hat uns mit vielen guten Gaben beschenkt und ist gespannt, was wir daraus machen. ER steht uns immer zur Seite und hilft Seinen Kindern. ER hat Vorschläge  für uns, ja, aber keine  Verordnungen. So kann Er mit uns zusammen etwas neu schaffen. Ihm liegt es an Zusammenarbeit, Freundschaft, Gemeinsamkeit!

Danke Jesus, Du setzt mich frei von allem Druck. Du befreist mich von allen Vorstellungen, weil  Du anders bist, wie es gelehrt wird. Du bist mein Freund, mein bester Freund. Danke!!

Andacht

Andacht

Jesus sah Natanael auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. Natanael fragte Ihn: Woher kennst Du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor Philippus dich rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen. Natanael antwortete Ihm: Rabbi, Du bist der Sohn Gottes, Du bist der König von Israel! Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen. Und Er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.
Johannes-Evangelium 1,47-51

Jesus hatte den Natanael schon im Blick, als der noch gar nichts ahnte. Philippus war zu ihm gegangen und erzählte ihm von Jesus; doch er war skeptisch. Bis Philippus sagte: Komm und sieh! Da gingen sie dann beide zu Jesus und ER überzeugt Natanael durch diese einfachen Worte.
Jesus sieht nicht nur, wo wir gerade sind, sondern ER sieht bis in die Tiefen des Herzens. ER erinnert Natanael nicht an seine Skepsis, sondern sieht und beachtet, was Gutes in ihm steckt. Die Augen des HErrn schweifen über die ganze Erde, um denen ein starker Helfer zu sein, die mit ungeteiltem Herzen zu Ihm halten (2. Chronik16,9). Es ist etwas Besonderes mit den Augen Jesu. ER sieht sehr, sehr genau, aber nicht richtend, sondern helfend, tröstend, aufbauend. ER hat einfach alles im Blick; die Vergangenheit, die Zukunft und natürlich die jetzige Situation. Sein Blick durchdringt alles, alle unsere Dunkelheit und auch alles, womit wir uns „zuwerfen“ und verstecken und ablenken wollen. ER hat jedes Seiner Schäfchen fest im Blick, nicht eines kann verloren gehen. Und wenn sich ein Schäfchen verirrt, weiß ER genau, wo es ist. ER sucht die Seinen und hat viel, viel Geduld. Mit Sanftheit bringt ER sie wieder auf den richtigen, göttlichen Weg. ER lässt sie niemals allein, den Gewalten des Feindes ausgeliefert!
Sein Blick ist voller Liebe. Er durchdringt uns total. Als Petrus Jesus verraten hatte, wandte Jesus sich um, und sah ihn an. Diesem Blick konnte Petrus nicht standhalten; er wandte sich ab, lief weg und weinte bitterlich. Vor Jesu Liebesaugen können wir schier vergehen. So viel Liebe, das kann man kaum aushalten
!

Danke, Jesus, Du hast mich fest im Blick! Nichts und niemand kann mir wirklich schaden, denn Du bist ja da! Danke, Du siehst nicht auf alle meine Fehler, sondern durchdringst mich mit Deinen Liebesaugen. HErr, mein wunderbarer HErr, heut will ich mit Deinen Augen sehen; hilf mir, mich selber und meine Nächsten zu sehen, wie Du sie siehst! Du bist mein Guter Hirte!

Wir sündigen leider … – 27.05.2020

Wir sündigen leider … – 27.05.2020

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
1. Johannesbrief 2, 1

Ernst ist ein guter Nachfoger Jesu, ein treuer Mann. Doch manchmal erwischt es ihn und er wird schuldig. Das ist ihm sehr unangenehm und er ist am Boden zerstört. Er bekommt sogar Depressionen wegen seinem Versagen und wälzt sich wochenlang in seiner Schuld. Ein schlimmer Zustand! Nach etlicher Zeit kann er endlich die Vergebung in Anspruch nehmen und kommt langsam wieder zum Leben.
Fritz-Otto war lange im Morast, bis Jesus ihn gerettet hat. Nun liebt er Jesus über alles. Doch ihm unterlaufen ständig Fehler, so vieles macht er falsch und sündigt immer mal wieder. Aber er bleibt fröhlich, und sagt: Danke Jesus, auch das hast du mir vergeben! Du  hast mich lieb und die Strafe schon damals am Kreuz gezahlt! Danke, ich bin frei, Dein Blut reinigt mich von aller Sünde! – und er geht fröhlich seinen Weg weiter. Inzwischen hat er viel gelernt und macht nicht mehr viele Fehler, aber die Fröhlichkeit und Beschwingtheit des Glaubens ist geblieben.
Wir Christen machen leider immer mal wieder Fehler und sündigen. Jesus hat es schon gewußt, als Er uns in Seine Nähe rief. ER wußte, wir sind keine Heiligen, sondern Menschen. ER freut sich deshalb, wenn wir sofort kommen und um Vergebung bitten und nicht trotzig unseren falschen Weg fortsetzen. Je eher wir wieder zu Jesus umkehren, um so besser, um so mehr freut sich Jesus.
Wir sollen nicht wochenlang im Schmutz wühlen und mit den Zähnen über unsere Dummheit knirschen. Wir sind Kinder Gottes und haben durch Jesus immer Zugang zum Vater! Jesus ist unser Fürsprecher, der all unsere Sünden immer und sofort vergibt. Glaube Ihm!! – dann wirst du ein fröhlicher, beschwingter Christ. ER hat Dich lieb!!

Danke Jesus, Du vergibst mir sieben mal siebzig Mal am Tag! Wie groß ist Deine Liebe und Deine Geduld! HErr, Du weißt, ich liebe Dich und will Dir nachfolgen. Danke, daß Du mich zum Ziel bringst!

Der neue Mensch – 26.05.2020

Der neue Mensch – 26.05.2020

Erneuert euren Geist und Sinn! Zieht den neuen Menschen  an, der nach dem Bild Gottes  geschaffen ist ….
Epheser 4, 23f.

Nun ist es Zeit, daß wir aktiv werden. Wir sollen uns erneuern, wir sollen den neuen Menschen anziehen, Gott macht es nicht. ER will uns nicht neu anziehen, das müssen wir selber tun! Einige strengen sich zwar sehr an, aber sie machen es ohne den Geist Gottes. Menschlich gesehen mögen sie weit kommen, aber sie werden nicht nach dem Bild Gottes umgestaltet, sondern nach ihren Vorstellungen und den Vorstellungen der Kirche von einem Heiligen. Erneuert sich ein Mensch in der Kraft des Geistes, dann wird er tatsächlich Gottes Bild.
Interessant ist, daß hier vom Bild Gottes in der Gegenwartsform  geschrieben ist, nicht von einer zukünftigen Sache. Der neue Mensch ist schon geschaffen nach dem Bilde Gottes; – wir brauchen ihn nur noch überziehen.
Vor diesem Vers, und am Anfang der Erneuerung steht: Wir sollen den alten Menschen ablegen, der in Verblendung und Begierde zugrunde geht; wir sollen unser früheres Leben ändern. Das ist auch eine bewußte Entscheidung, die dann täglich wiederholt werden muß. Ich will nicht meinen Begierden frönen, ich will nicht den alten Zielen von Wohlstand und Karriere nachjagen! Ich will neue Ziele, die mit denen Gottes übereinstimmen! Ich will mein altes Wesen ablegen, die Gier, die Selbstzufriedenheit, das Selbstmitleid, Lüge und Betrug, sexuelle Unreinheit, Machtstreben  ….. Alles das will ich ablegen und mit Hilfe des Geistes das neue Leben leben.
Mein Denken, mein Sinn, mein Wollen, mein Gefühl …. alles soll sich Gott unterordnen. Dazu öffne ich mich dem Wirken des Geistes Gottes. Ich suche Ihn in der Bibel und im Gebet. Ich rede mit Ihm über alles und Er zeigt mir, wo ich mich ändern kann. ER hilft mir zu vergeben. ER hilft mir, Sorgen und Ängste auf Jesus zu werfen. ER füllt mein neues Leben aus. Ja, nur so kann es gelingen: Mit Seiner Hilfe. – ER hilft gern!!

Jesus, ich liefere Dir mein Denken und meinen Sinn aus. Erneure Du  alles nach Deinen Vorstellungen, damit ich ein Abbild Gottes bin. Danke, daß Du mir Deinen Geist dazu gibst!!

Der Stärkere – 25.05.2020

Der Stärkere – 25.05.2020

Kann man einem Starken die Beute entreißen? Kann einem Mächtigen der Gefangene entkommen?
Jesaja 49, 24

Ja, es geht! Seit Jesus einen Weg in den Himmel gebaut hat, kann man frei werden! ER hat den Weg in die Freiheit gebahnt, – auch für dich und mich! Wie gut!!
Jesus ist stärker als der Starke, Er ist mächtiger als der Mächtige.
Manchmal scheint es uns, als ob das Böse triumphiert und als ob es überall über das Gute lächelt und es in den Dreck zieht. Lese ich die Nachrichten, so ziehen sehr dunkle Wolken auf, so scheint mir. Und es gibt fast keine guten Nachrichten, keine guten Tendenzen, keine echte Hoffnung. Alles scheint auf “Talfahrt“ zu sein.
Da ist es für uns wichtig, am Glauben festzuhalten. Wir müssen ihn echt umklammern und Jesu Sieg ausrufen, auch über unser eigenes Leben. ER ist ja nicht taub, sondern ganz, ganz nah. ER will ja helfen, will ja trösten, Kraft geben und uns schützen.
Darum wollen wir intensiver beten, mit mehr Ernst Sein  Wort lesen und uns den Glauben nicht rauben lassen.
Heute kam die Nachricht, daß sich über hundert Menschen bei einem Gottesdienst vor 14 Tagen angesteckt haben. Wir sind als Christen nicht vor den Attacken des Feindes gefeit! Aber wir haben Jesus, der uns überall durchbringt. Wenn der Feind auf uns schießt, so können wir uns unter Seinem Blut schützen. ER ist der Stärkste, stärker als ein Virus, stärker als jede Sucht, stärker als der Tod.
In dieser Zeit wird unser Glaube geprüft, und wir müssen trainieren, um stärker zu werden. Es wird langsam (oder ziemlich schnell) ernst. Ein lauer Glaube wird die Zeit nicht überstehen. Covid ist erst der Anfang, so ein kleines Training, um uns vorzubereiten.
Wo schlägt mein Herz? Bin ich in Ihm fest verwurzelt? Bin ich eins mit Ihm? – ER  ist der Retter und Erlöser, der mich durch alle Schwierigkeiten bringt. Halleluja!!

Danke Jesus, Du bist da! Du stehst mir fest zu Seite. Bei Dir finde ich Schutz, Trost, neue Kraft, Hoffnung und Friede. Ach HErr, es ist so gut, bei Dir geborgen zu sein!!

Mein Herz

Mein Herz

Gib mir dein Herz, mein Sohn,
deine Augen mögen an meinen Wegen Gefallen finden.
Sprichwörter 23,26

In unseren Herzen sind so viele Wünsche! Und es fällt uns schwer, unser Herz, unsere Träume, Wünsche und Gedanken wegzugeben. Es ist gar nicht alles schlecht, was so in unserem Herzen ist; aber alle eigenen Wege mag Gott nicht. Denn Er allein weiß, wo und wie wir volle Erfüllung und Befriedigung finden, wo unser Platz im Leben ist. Darum bittet Er um unser Herz; es soll gemeinsam mit Seinem schlagen.
Ich selber bin viele eigenen Wege gegangen. Sie waren nicht schlecht, aber es war auch nie das wirklich Beste. Es war viel Kampf und Selbstbehauptung, viel Unruhe und Unfrieden. Manchmal führten meine eigenen Wege in die Sünde hinein, manchmal vergaß ich meinen lieben HErrn. Doch ER hat mich gehalten und zurückgebracht zur Quelle meines Lebens. Ihm gebe ich mein Herz, das es so schlägt, wie Er es will, im Einklang mit Seinem Willen! Und ER füllt es aus, mit Seinen Wünschen, Träumen und Gedanken. Es ist wunderbar, wenn Ihm das eigene Herz gehört – und mir Seines! Lange habe ich gehadert mit meinem Gott; ich war nicht einverstanden mit Seinen Wegen mit mir. Doch nun sehe ich, daß es Seine Liebe war, die mich durch Seinen Sanftmut auf Seinen Weg brachte, an meinen Platz. Und dieser Platz gefällt mir. Lieber trockenes Brot und Seine Gegenwart, wie dicken Braten mit Kampf und Sorgen. Ich will nicht wieder tauschen und zurück und eigene Wege gehen!

Danke, Jesus, Du hast mich mein Leben lang geführt und gehalten. Ich kann nicht alles verstehen, aber ich kann Dir vertrauen, weil ich weiß: Du meinst es gut mit mir!! Danke, Du hast mich geführt zum Ruheplatz am Wasser. Du bist mein Guter Hirte. Dir soll mein Herz gehören, weil Dein Herz schon lange für mich schlägt!