Sein Bote sein

Sein Bote sein

Danach hörte ich die Stimme des HErrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6, 8

Ich habe einen Freund, der hat eine Berufung von Gott für die Arbeit im Gefängnis. Doch es scheint, als wären alle Türen verschlossen, es findet sich keine Gelegenheit und kein Weg für ihn in diese Arbeit. Ich habe darüber nachgedacht und der HErr zeigte mir, daß meinem Freund noch einiges fehlt, bevor er in diese Arbeit darf. Er muß noch vieles lernen. Wenn er jetzt gehen würde, würde es eine Katastrophe werden.
Oft bereitet Gott uns lange auf eine Arbeit vor. Wir haben Seine Berufung, aber es scheint sich nichts zu tun. Nun, dann leben wir eben im Jetzt und nutzen die Zeit und leben nach Seinem Wort. Es ist nicht gut, gegen Sein Wort zu leben und Gott zu erpressen, Sein Wort sofort wahr zu machen. Ich habe es einige Male gesehen, daß jemand seine Arbeitstelle verließ und seine Berufung ungestüm selber erfüllen wollte. Aber Gottes Wort sagt: Wer arbeitet, soll so arbeiten, als wäre es für mich. Das ist doch eine hohe Berufung für uns!
Ich habe gesehen, wie ein Mann seine Familie verließ und sich eine andere Frau nahm. Denn mit der neuen Frau konnte er angeblich seiner Berufung viel besser nachkommen. Nur Gottes Segen lag nicht auf diesem Weg …
Die Voraussetzung für Berufung und offene Türen sind: „Ich liebe Gott von ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all meiner Kraft und all meinen Gedanken. Und meinen Nächsten wie mich selbst.“
Es geht nicht mehr um mich, es geht nur noch um meinen Gott und um meinen Nächsten. Ich gebe mich und meine Bequemlichkeit und Ausreden auf und stelle mich Gott zur Verfügung. Nun darf Er durch mich handeln. Ich muß nur den Kontakt zu Ihm halten, Gemeinschaft mit Ihm haben, mit Ihm reden und auf Ihn hören. ER selber wird alles tun, was nötig ist. ER selber wird zur richtigen Zeit uns an den richtigen Platz stellen. Aber, ob wir dann auch losgehen?

Danke, Jesus, Du hast eine hohe Berufung für mich! Ich soll Dein Bote sein. HErr, ich fühle mich so unwürdig und unfähig! Doch Du willst Deinen Geist geben, der in mir verwirklicht, was mir fehlt. Danke, Du nimmst mich an die Hand und gehst mit mir den Weg. Wie gut, Dich bei mir zu haben!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/8LttB1KOWHg?si=vRjwkCsfKGXN36q0

Hoffnung

Hoffnung

Denk an das Wort für deinen Knecht,
durch das Du mir Hoffnung gabst.
Psalm 119, 49

Hoffnung ist es, die uns durchträgt und fröhlich macht. Wir haben kein Beweis dafür, daß es wirklich so kommt, wie wir hoffen. Und doch macht uns die Hoffnung fröhlich, denn aus der Erfahrung heraus wissen wir, es wird kommen! Nur wenn die Erfahrung und alles andere gegen unseren Traum sprechen, dann verlieren wir den Mut und die Hoffnung auf das, was wir uns so sehr wünschen. Gott macht uns manchmal ganz persönlich ein Versprechen. Und dann erprobt Er uns, ob wir Ihm glauben oder unseren Erfahrungen und dem Reden anderer Menschen. Und selbst wenn alle Umstände dagegen sprechen, Gott wird immer Sein Wort halten. Laß Dich nicht irremachen, sondern vertraue Ihm stur, blind und ohne Kompromisse. Es ist Deine Entscheidung.
Jesus sagte einmal: „Wenn Du glaubst, wirst Du meine Herrlichkeit sehen.“ Ja, wenn wir es schaffen, Ihm zu glauben, werden wir wirklich Wunder sehen! Dieser Glaube kann nicht von uns gemacht werden, sondern ist ein Wissen, das der Heilige Geist tief in unser Herz legt. Wir können es festhalten, wenn wir viel Gemeinschaft mit Ihm haben und uns ganz auf Ihn ausrichten. Wenn wir auf alles andere hören und uns von vielen, vielen anderen Dingen und Meinungen prägen lassen, geht dieser konkrete Glauben meistens verloren. Wie viel Gutes konnte Gott nicht tun, weil wir es nicht geglaubt haben!
Gott ist gut. Wenn mir manchmal der Glaube und die Hoffnung verloren geht, erinnert Er mich an Seine Verheißungen. ER macht es ganz sanft, ohne Vorwürfe. ER kennt ja meine Lage. Und dann kommt ein Bruder oder eine Schwester und sagt mir noch einmal den bestimmten Vers, den Gott mir schon persönlich gesagt hatte. Sie bestätigen meine Hoffnung, und ich kann sie wieder neu ergreifen und mein Herz wird wieder fröhlich.
Ja, Gottes Wort und Seine Verheißungen spenden Leben, machen fröhlich und lassen uns das Licht am Ende des dunklen Tunnels sehen.

Wie gut, Jesus, daß Du für uns da bist! Du gabst mir Dein festes Wort und ich will mich daran halten. Denn Du hast bislang immer Dein Wort gehalten und wirst es auch in meinem Fall machen. Du bist der HErr!

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Der Vater der Völker

Der Vater der Völker

Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein.
Jesaja 42, 6

Gott redet hier zu Jesus. ER soll der Bund für Sein Volk und das Licht für alle Völker werden. Ja, das Heil ist nur in Jesus Christus!
Gott hat die Völker erschaffen. Allen hat Er einen bestimmten Charakter gegeben, Stärken und Schwächen. ER behandelt Völker ähnlich wie Personen. ER ist ihr Schöpfer, sie sind Ihm wichtig. ER hat Berufungen für die Völker!
So wie Jesus der Bund für Sein Volk sein soll und Licht für die Völker, so sollen wir Boten Gottes und das Licht für unser Volk sein. Wir sollen für unser Volk vor Gott eintreten, damit Gott die Sünden vergibt und die Decke, die über ihren Augen liegt, wegnimmt, damit sie Jesus erkennen können.
Ohne Jesus verdrehen sich die guten, starken Seiten eines Volkes leicht in zerstörende, brutale Züge. Das ganze Volk ist dann irgendwie vom Guten zum Schlechten verdreht. Es gab Völker, die heute nicht mehr sind, die blutgierig und mordend durch die Welt zogen. Und es gibt Völker, die zum Segen für andere werden. Deshalb wollen wir für unser Volk beten und inständig vor Gott für unser Land eintreten! Gott möge die Schuld vergeben und Heilung schenken! Es gibt große Nöte in unserem Land …
Wenn Du als Ausländer in einem fremden Land lebst, siehst Du besser die starken und guten, aber auch die schlechten Seiten dieses Landes. Du hast einen Ruf von Gott, für dieses Volk vor Gott einzutreten. Es ist schwer, als Ausländer unter fremden Menschen zu leben, aber es bringt Dich dazu, Gott viel mehr zu suchen und Seine Hilfe zu erbitten. Laß Dich von Seinem Geist der Barmherzigkeit mit diesem Volk erfüllen!
Gott hat gute Pläne mit Deinem Volk. Es soll zum Segen werden für alle anderen Völker. Gott hat Dein Volk lieb. Es ist Ihm nicht gleichgültig. ER möchte Leben bringen, wo Verzweiflung herrscht. Die im Schatten des Todes sitzen, sollen das helle Licht sehen. Und einmal sollen Menschen aus allen Stämmen und Völkern vor dem Thron Gottes stehen und Ihn loben! Auch Dein Volk soll in die Gegenwart Gottes!

Danke, Vater, Du hast dieses Volk erschaffen, weil Du es liebst! Du hast Ihm viele gute Charakterzüge gegeben, aber es benutzt seine Stärken oft so verdreht. Bitte, vergib und heile Du mein Volk und nimm die Decke von seinen Augen, damit es Dich erkennen kann! Und bitte, mach mein Volk zum Segen für andere Völker! Es soll Dir gehören. Dafür bete ich und lebe ich.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/e218Sr1b88Q?si=cQmItY3-XY4PNUun

Selbstliebe

Selbstliebe

Du sollst den HErrn, deinen Gott, lieben … und deinen Nächsten wie dich selbst.
Lukas-Evangelium 10, 27

Ich kenne einige Leute, die sich selbst lieb haben. Sie wissen alles und sie können über alles reden. Kein Thema, bei dem sie nicht Experten sind. Überall reißen sie das Wort an sich. Am Tisch sitzen sie dick und breit und merken nicht, daß die andern keinen Platz haben. Schrecklich, diese Leute.
Ich kenne andere, die finden kein JA zu sich selber. Sie sind so unsicher, so mit sich beschäftigt und mit ihren Fehlern. Sie fühlen sich ungeliebt, da kann man sich noch so anstrengen, ihnen zu zeigen, wie sehr man sie liebt; – sie glauben es einfach nicht. Sie zerstören sich selbst durch verschiedene Süchte: Kaffee, Nikotin, Alkohol, Arbeit, Süßigkeiten oder Fressen. Sie wollen sich wenigsten dadurch selbst etwas Gutes tun oder sie suchen die Selbstbestätigung. Manche von ihnen sind so verzweifelt, daß sie sich das Leben nehmen wollen. Es ist schwer mit solchen Leuten.
Und dann gibt es Menschen, die annehmen, daß sie geliebt und wertvoll sind. Sie brauchen keine Selbstbestätigung mehr. Sie können sich für Fehler entschuldigen. Sie brauchen nicht mehr das größte Stück von der Torte. Sie können andere loben und ihnen danken. Sie ruhen sicher in sich und sind nicht erpreßbar. Stabile, sichere Menschen, mit denen man gern zusammen ist.
Gestern lasen wir in der Andacht, wie wertvoll wir sind. Viel, viel wertvoller als Spatzen, und die sind schon für unsern HErrn wunderbar, wichtig und wertvoll. ER hat ein volles JA zu uns. ER kann alles in uns hineinlegen, was uns fehlt. Wir brauchen keine hemmungslosen Egoisten mehr bleiben, und auch keine verbitterten, zweifelnden Menschen. ER bewirkt Wunder in den Herzen! Wir können es nämlich oft nur schwer akzeptieren, daß wir Ihm so viel wert sind, weil wir uns selber nicht leiden können. ER kennt diese Schwierigkeit, deshalb schickt Er uns den Helfer, den Heiligen Geist, der alles in uns bewirken will, was wir nicht können. Der Geist hilft mir zu glauben. Der Geist ändert meinen Blickwinkel von mir zu Ihm, meinem himmlischen Vater. Der Geist füllt mich und macht mir klar, wie wertvoll ich bin. ER heilt meine Seele von allen Verletzungen und Lieblosigkeiten! ER bewirkt Leben in mir.

Bitte, Jesus, ich brauche mehr von Deinem Heiligen Geist! Es fällt mir so schwer zu glauben, daß Du mich liebst und mich als geliebtes Kind annimmst. Es fällt mir schwer, daß ich Sünder Dir so wertvoll bin. Bitte, bewirke den Glauben in mir, damit ich frei werde und Deine Freude mein Herz regieren kann!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/lmnmlnSPC8A?si=2L6vZLBq3pu6CXye

Die große Scheidung/Trennung

Die große Scheidung/Trennung

Zwischen uns und euch ist ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so daß niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wolle.
Lukas 16, 26

Es war ein sehr reicher Mann, der lebte jeden Tag herrlich und in Freuden. Vor seiner Tür lebte ein Armer namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern von den Resten gegessen, die die Reichen übrig ließen. Doch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre. Als Lazarus starb, trugen ihn die Engel in Abrahams Schoß. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt litt er schlimme Qualen. Als er aufblickte, sah er Lazarus im Schoße Abrahams und rief: Vater Abraham, hab Erbarmen! Schick Lazarus mit einigen Tropfen Wasser um mir die Zunge zu kühlen! Doch Abraham meinte: Du hast schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten gehabt, Lazarus nur Schlechtes. Jetzt wird er getröstet, und du mußt leiden. Außerdem ist zwischen uns dieser unüberwindliche Abgrund, keiner kann jetzt mehr die Seite wechseln.
Als ich über die Geschichte nachdachte, stellte ich mir einen riesigen Staubsauger vor. Zuerst saugte er alles Schlechte weg, was es hier bei uns gibt: Die Kriege und alle Mordwaffen, die Gifte, die uns das Leben schwer machen, Betrug, Lüge und Diebstahl, Mord und Totschlag und böses Gerede übereinander. Er saugte alle Schuld weg und alle Schulden. Den ganzen Dreck, der die Erde und uns umgibt, saugte er weg. Und was blieb übrig? Nur das Gute, das Gott geschaffen hat. Da war die Erde wie der Himmel, einfach himmlisch, voller Freude, nichts Böses mehr!!!!
Und dann sah ich noch einmal den riesigen Staubsauger. Diesmal saugte er alles Gute weg. Die Wolken, die Sonne, die Sterne, die Musik, die Farben, die Vergebung, die Freude, die Liebe und alles Erbarmen. Schrecklich was blieb! Alles dunkel, keine Hoffnung, keine Freude, kein Friede, keine Liebe mehr, nur Einsamkeit und Verzweiflung, Mutter und Sohn sind sich verhaßt, nur noch Lügen und Betrug! Ja, so wird es sein, wenn von Gott nichts mehr da ist.
Heute dürfen wir entscheiden, wie wir leben wollen: Mit Gott oder ohne.
Und so wie wir entscheiden, so wird es: Alles Böse verschwindet oder alles Göttliche vergeht. Schrecklich wird es, wenn Gott uns unserem Denken überläßt und wir mit uns allein sein werden. Nichts Göttliches mehr, kein Licht, keine Hoffnung, nichts!!
Himmlisch wird es, wenn unsere Hoffnung wahr wird, und wir bei Ihm sein werden! Endlich gibt es das Böse nicht mehr! Endlich sind wir vollkommen erfüllt und ergriffen von der Liebe! Endlich hört der Kampf auf, und wir sind geborgen in Abrahams Schoß. Wie gut wird das sein!!

Danke Jesus! Schon jetzt kann ich mich an Dich klammern und in Dir geborgen sein. Das Böse ist besiegt! Gewiß, noch gibt es Tod und Sünde, aber mit Dir bin ich Sieger. Ja, HErr, Du bist mein Erlöser, mein Retter, mein Freund und Trost.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/dtvLkET74AI?si=_lRBNF7n5Y_tQhs-

Vater und Mutter

Vater und Mutter

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HErr, dein Gott dir gibt.
2. Mose 20, 12


Solange du deinen Eltern grollst, kannst du das Land der Verheißung nicht einnehmen, das Land, das Gott dir persönlich versprochen hat. Alle Verheißungen sind an Bedingungen geknüpft, und eine davon ist, daß du dein Verhältnis zu deinen Eltern geklärt hast im Sinne Gottes.
Alle kleinen Kinder bewundern ihre Eltern, sie können alles und wissen alles. Doch wenn sie so 12 oder 13 werden, fangen sie an, die Fehler der Eltern mit dem Mikroskop zu suchen, ohne himmlisches Erbarmen für ihre Fehler.
Kein Mensch ist fehlerfrei, auch unsere Eltern nicht. Warum hat Gott dann so ein Gebot  unter die Hauptgebote genommen? Warum verlangt Er so etwas von mir?
ER weiß, wie wichtig die Beziehung zu unseren Eltern für uns selbst ist. Wir können gar nicht seelisch gesund und stabil sein, wenn wir unsere Eltern mißachten, verachten oder sogar hassen.
ER will uns helfen, unsere Beziehung in Ordnung zu bringen. ER möchte sogar, daß diese Beziehung eine Liebesbeziehung wird!
Als ich mich entschloß, meinen Eltern ihre Fehler und ihr Versagen zu vergeben, gab es innerlich einen schweren Kampf. Alles in mir sträubte sich dagegen. Aber ich wollte den Willen des Vaters im Himmel tun, also blieb ich standhaft und wiederholte meine Entscheidung ständig: Ich vergebe auch dies und jenes.
Es dauerte einige Tage, bis die Angriffe weniger wurde und die Erinnerungen seltener hochkamen. Und es dauerte Wochen bis Monate, bis ich merkte, ich fange an, die Eltern zu lieben. Ich sah positive Dinge an ihnen, die ich vorher nie bemerkt hatte. Ich konnte Fehler und Versagen bei ihnen erklären und konnte verstehen, warum sie so waren und handelten.
Es ist für mich eine große Befreiung, daß ich meine Eltern lieben und achten kann. Ich weiß, sie warten nun im Himmel auf mich und es wird einmal eine große Wiedersehensfeier geben.
Ja, Jesus macht es möglich. ER vergibt mir und ich werde fähig zu vergeben. ER wandelt mein Denken und Empfinden, so daß ich lieben kann. ER nimmt mir meine Last!

Danke Jesus, daß Du mir in allen Dingen hilfst! Auch die Dinge, die mir unmöglich sind, machst Du möglich! Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Wie gut, daß Du mir Frieden gibst!

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Jesus macht Mut

Jesus macht Mut

Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters. Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! Ihr seid viel mehr wert als viele Spatzen.
Matthäus 10, 29ff.

Jesus kennt uns genau! ER weiß als einziger alles über uns, es gibt vor Ihm kein Geheimnis. Aber Er nutzt Sein Wissen nicht, um uns zu richten oder zu verurteilen. ER sieht uns mit Liebesaugen an und erforscht uns, um alles zu verbessern und zum Glanz zu bringen. Bei so einem mächtigen Beschützer brauchen wir nur noch eines fürchten: Ihn. Wenn ich Ihn verliere, verliere ich alles.
ER hat die kleinen Spatzen gemacht und sie sind wundervoll, wenn sie auf dem Hof herumflattern, tschilpen und Körner picken. ER hat sie gemacht, weil Er sie gut findet, sie lieb hat. Und Er gibt auf sie acht. Wie viel mehr ist ein Mensch wert! Wie viel mehr bist Du wert! Du bist Ihm so wertvoll, daß Er alles für Dich gibt. Dabei sind Ihm unsere materiellen Dinge recht egal. ER lächelt darüber, wie sehr sich die Menschen anstrengen für ein paar neue Dinge. ER hat alles im Überfluß und schenkt es gerne! Aber Er hat einen anderen Reichtum, den Er noch lieber gibt: Echtes Leben. Paulus war Sein Mann, erfüllt von diesem Reichtum und dem Leben Gottes. Weil Paulus so nah an Gottes Herz lebte, konnte er reich oder arm sein, satt oder hungrig, es war ihm nicht mehr so wichtig. Wichtig war ihm die Nähe Gottes und der Reichtum, den es nur bei unserem Vater gibt: Echtes Leben, Erfüllung, Friede, Freude, die keiner zerstört, Liebe, Annahme, Zuspruch, Mut.
Wir wollen nichts mehr fürchten, denn unser Gott sorgt gut für uns! Wir wollen uns nur davor fürchten, daß wir Ihn aus unserem Leben verlieren. ER ist uns viel wert und wir sind für Ihn ganz, ganz wertvoll!

Danke, Jesus, Du machst mir Mut für heute! Denn dieser Tag steht unter Deinem Segen und Schutz. Du bist bei mir, vor wem sollte ich mich fürchten? Du wirst mir heute helfen. Du richtest mich wieder auf, wenn ich mutlos bin. Du gibst mir neue Ideen und Gedanken. Du bist einfach alles für mich!

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ER säte das Wort

ER säte das Wort

Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen.
Matthäus 13, 3

Jesus erzählt die Geheimnisse des Reiches Gottes in Gleichnissen, damit wir es besser verstehen können. Hier ist die Saat das Wort Gottes, das Evangelium. Das Feld sind die Menschen, die es hören. Und der Sämann, das ist Jesus und alle, die das Evangelium austeilen und aussäen.
Der Sämann darf nicht sparen, denn wer kärglich sät, wird kärglich ernten. Er verteilt großzügig überall, wo er ernten will. Auch am Rand vom Feld sät er, auch wenn etliches über den Rand hinaus ins Unkraut gesät wird.
Jesus war der große Sämann. Und trotzdem wurde nicht jeder gläubig, der Ihn hörte. ER vollbrachte große Taten und Wunder, und trotzdem bekehrte sich nicht jeder. Einmal heilte Er zehn Leprakranke, doch nur einer bedankte sich. Wir dürfen nicht erwarten, daß wir mehr Erfolg haben werden als Jesus. Wenn wir säen, wird nicht jeder Samen aufgehen.
Wenn wir durch das Leben gehen, sollen wir das Evangelium in jeder denkbaren Form aussäen. Es ist, als ob jemand durch die Landschaft wandert und überall, wo er geht, verteilt er die Körner des Evangeliums. Vieles wird auf Fels gesät, vieles fällt unter die Dornen, vieles hat nicht genug Boden, so daß es verkümmert, und doch: Vieles fällt auf fruchtbaren Boden und die Saat sprießt auf. Vielleicht nicht sofort, denn es muß erst im Boden reifen. Es mag Jahre dauern, bis man die kleinen Pflänzchen sieht, die man gesät hat. Und dennoch: Dort, wo unser Weg ging, wachsen überall neue Pflanzen! Unser Weg ist überall gekennzeichnet durch diese neuen Pflanzen. So soll es sein!
Es soll unser Lebensstil sein, das Evangelium zu säen. Ein kleiner Kalender mit Gottesworten als Geschenk; ein Hinweis auf eine gute Internetseite; eine Einladung zum Kaffee und ein gutes Gespräch. Freunde zum Gottesdienst mitnehmen, auch wenn es ein Umweg ist. Für die Menschen beten und bei Gott für sie eintreten. Taten der Barmherzigkeit. Ein Leuchtturm und Wegweiser sein auf Jesus hin… Es gibt keine Grenzen, jede Art und Idee ist gut, wenn sie auf Jesus hinweist!
Wir können nur das Wort aussäen. Die Wachstumsbedingungen muß Gott selber schaffen. Und der Mensch muß selber entscheiden, was er mit dem Evangelium machen will. Aber unsere Verantwortung, das Wort zu säen, müssen wir annehmen. ER sagt: Säe und kümmere dich nicht um die Meinung anderer!

Jesus, manchmal kommt es mir so vor, als ob Dein Wort in mir durch Dornen und Disteln erstickt wird. Bitte hilf mir, frei zu werden für Dich! Manchmal ist mein Herz wie ein Fels, immun gegen Dein Wort. Bitte, vergib meine Widerspenstigkeit! Manchmal bringt Dein Wort mir große Hoffnung, doch die Seuche der Fragen und des Zweifels kommen und rauben mir die Hoffnung wieder. HErr, verzeih meinen Unglauben! Danke, Du bist mein HErr, Du hast Dein Werk in mir angefangen und wirst es auch vollenden. Du bist mein guter Hirt!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/XUeZ_jIQHME?si=TwtHHqZA_h-07-Iy

Meine Hoffnung

Meine Hoffnung

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von Ihm kommt meine Hoffnung.
Psalm 62, 6

Manchmal stürmen so viele Dinge gleichzeitig auf mich ein; manchmal wollen alle gleichzeitig irgend etwas von mir; manchmal ist Streit und den ganzen Tag keine Ruhe; manchmal gehen die schönen Träume kaputt; manchmal fordert die Arbeit zu viel; manchmal ist einfach die Kraft zu Ende, die Geduld, die Hoffnung …. irgendwie geht es nicht mehr.
Wie gut, daß Gott dennoch da ist! Denn wirklich, alles geht einmal kaputt oder zu Ende. Sogar die ganze Welt wird einmal versinken. Und auch mein Leben wird einmal enden. Wo ist Hoffnung, über alle Enttäuschungen und sogar über den Tod hinaus? Nur bei Ihm, der Tod, Krankheit, Sünde und Verderben überwand. Ja, bei Ihm kommt meine Seele zur Ruhe, denn von Ihm kommt meine Hoffnung.
Es ist gut, wenn ich morgens, bevor ein neuer Tag beginnt, Ihn suche. Ich stelle mich, die Kinder, den Tag, die Arbeit, die Freunde und alles andere unter Seinen Schutz. Ich bitte Ihn um Beistand, Weisheit und Barmherzigkeit. ER ist mein bester Freund und wird mich durch den Tag begleiten. Wenn ich den Überblick verliere, Er behält ihn. Wenn ein Unglück geschieht, so steht Er darüber; – Sein Wille geschieht trotzdem, Sein Trost baut mich wieder auf. In Seiner Hand bin ich geborgen.
Wenn die Seuche der Fragen kommt: Warum immer ich? Warum muß nur ich leiden? Warum diese Krankheit? Warum, warum, warum? Dann wende ich meinen Blick auf Ihn, der noch viel mehr leiden mußte; – Er steht mir bei. ER gibt keine Antwort auf das Warum, sondern ist einfach nur bei mir. ER ist meine Hoffnung, denn Er hat das letzte Wort. ER ist mein Freund, und gleichzeitig der HErr der ganzen Schöpfung.
Jesus sagt: „Kommt zu mir, die ihr euch abplagt und schwere Lasten tragt. Ich will euch erquicken. Gebt mir eure Lasten und nehmt meine Last; denn meine Last ist leicht. Ich bin gnädig, barmherzig, geduldig, treu. Ich werde euch tragen, bis ins Alter hin. Und einmal werde ich euch zu mir nehmen, weil ihr meine Freunde seid.“

Danke, Jesus, Du füllst mein Herz mit Freude! Ich brauche mich nicht immer mit dem „Warum“ abplagen, denn Du bist mein HErr. Wie gut, daß Du bei mir bist! Da kann ich schon morgens singen und danken; denn Du, mein Freund, bist der Stärkere, der Sieger und Allmächtige. Bei Dir kommt meine Seele zur Ruhe, denn Du bist meine Hoffnung, die mich niemals enttäuscht.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/L64EcA9elHE?si=JbmArGMArSDchWKu

Mein sicherer Hort

Mein sicherer Hort

Sei mir ein sicherer Hort, zu dem ich allzeit kommen darf.
Psalm 71,3

Wir waren in der Stadt mit den Kleinen. Sie rannten überall herum und entdeckten die Umgebung; – viele interessante Dinge! Doch sie hielten immer Augenkontakt und liefen nur so weit, daß sie uns noch sehen konnten. Und wenn irgend etwas war, kamen sie schnell her und erzählten es oder, wenn sie gefallen waren, ließen sie sich trösten.
Ähnlich soll es mit uns sein: Wir brauchen diesen Ruhepol in unserem Leben. Wir müssen arbeiten, reisen, Sport machen, Hobbys pflegen, in der Gemeinde arbeiten und so viele Dinge erledigen. Wie gut, wenn unser Ruhepol immer in Reichweite ist und wir den HErrn immer vor Augen haben. Wenn eine Frage auftritt, wenden wir uns an Ihn. Wenn wir einen Fehler gemacht haben, kommen wir schnell zu Ihm und bitten darum, daß Er den Fehler wieder gut macht. Wenn es gefährlich wird, laufen wir zu Ihm, denn bei Ihm ist Schutz und Geborgenheit. Wenn es Streit gibt, bergen wir uns unter Seinen Flügeln. Wie gut, wenn wir immer Augenkontakt zu Ihm, dem HErrn und Meister haben! Wie gut, daß wir allzeit zu Ihm kommen können; – ER hat immer Zeit, ist geduldig, stark, liebevoll, tröstet … es gibt nichts, womit wir nicht zu Ihm kommen können.
Ja, ER ist mein sicherer Hort, zu dem ich allzeit kommen darf!!
Wenn ich den Augenkontakt zu Ihm halte, dann merke ich, es geht immer weiter. Eine Ruhepause, und schon geht der HErr einen Schritt weiter und ich soll Ihm folgen. So wird das Leben nicht langweilig, sondern spannend und voller Abenteuer! Was wird Er heute machen? Wohin geht Er morgen? Mit Ihm wird es ganz sicher nicht eintönig, langweilig und fade!
Ein Rad hat viele Speichen und in der Mitte eine Achse, um die es sich dreht. So soll das Rad unseres Lebens sein. Alle Bereiche kreisen um Ihn, Er ist die Mitte und fügt alles sinnvoll zusammen. ER ist der sichere Hort, mit dem das Leben gelingt.

Wie gut, Jesus, Du bist die Mitte, um die sich alles dreht! Nicht Unglück und Terror haben die Macht, sondern Du. Du bist ein sicherer Hort, auch wenn alles andere recht unsicher ist. Zu Dir kann ich allzeit kommen, die anderen machen Urlaub oder Pause oder sind nicht zuständig. Aber Du bist da, – wie gut, daß ich Dich gefunden habe!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/JmhOZyK8UZ4?si=kN8eTrrICmECTyxR