Gottes Enttäuschung – 16.06.2019

Warum war niemand da, als Ich kam, warum gab niemand Antwort, als Ich rief? Jesaja 50, 2 So fragt Gott Sein Volk. Wieviel Mühe und Arbeit hatte Gott sich mit Seinem Volk gemacht, und was war der Dank? Jedem sind sie hinterhergelaufen, jeden haben sie gelobt und angebetet, nur Ihn nicht. Jedem haben sie Opfer und Versprechen gemacht, nur Ihm, dem einzigen wahren Gott nicht. Überall haben sie Hilfe und Rat gesucht, nur nicht bei Ihm. – Ich merke aus diesem Vers den ganzen Schmerz Gottes über das Volk, das Er so sehr liebt. Jesus drückt es so aus: Ich kam in mein Eigentum, und sie nahmen mich nicht auf. – Welch eine Enttäuschung für Jesus! ER kam als der Retter, und sie machten sich lustig über Ihn. ER gab Sein Leben für sie und sie lästerten. Und wir? Sind wir denn da, wenn Er kommt? Oder messen wir erst einmal alles an unserem theologischen Maßstab und entscheiden, was für Gott möglich sein darf und was nicht? Antworten wir denn, wenn Gott ruft? Hören wir überhaupt noch Seine Stimme, die Stimme Seines Herzens? Oder sind wir so vollgedröhnt mit allem möglichen Krach, Meinungen, Predigten und Lobpreis, daß wir Seine Stimme nicht mehr heraushören? Reagiert unser Herz noch auf Ihn? Oder nur noch auf das Drumherum? Diese Fragen gehen mir nach. Wo bin ich? Bin ich taub für Ihn? Höre ich Ihn und gehe, wohin ER es wünscht? Schlägt mein Herz noch gemeinsam mit Seinem? Als Gott Jesaja rief, wußte Jesaja, was Er auf dem Herzen hatte. Und die einzig mögliche Antwort war: Hier bin ich, sende mich! – Und wir? Wir diskutieren alles gleich weg. Warum sollte Gott mit solchen Menschen reden? Ach, so viele Fragen ….. und nur eine mögliche Antwort: HErr, hier bin ich, rede mit mir! Ich will hören, was Du auf dem Herzen hast! Danke Jesus, Du bist gekommen, um mich zu retten. Aus Finsternis, Gebundenheit und Sünde hast Du mich erlöst; – ich bin Dein. Du hast mich bei meinem Namen gerufen. HErr, öffne meine Ohren wieder, ich möchte Deine Stimme hören! Ich will mein Herz weit aufmachen, damit Du kommen kannst! Ach bitte, komm!

Unser Vater – 15.06.2019

So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, Dein Name werde geheiligt. Matthäus 6, 9 So fängt das „Vater-Unser“ an, das Gebet, das Jesus uns gelehrt hat. Wir beten nicht zum Schöpfer, Richter oder Herrscher der Welt, sondern zu unserem Vater. ER ist zwar auch Schöpfer, Richter und Herrscher, aber wir nennen Ihn Vater. So wie die Kinder von Queen Elizabeth die Queen „Mama“ nennen und sie nicht mit „ehrwürdige Hoheit“ anreden. Es kommt auf unser Verhältnis zu Gott an, wie wir Ihn anreden. Ist Er immer nur „HErr“, so sind wir eben Diener, Knechte oder Sklaven. Ist Er „Vater“, so sind wir Kinder, Prinzen und Prinzessinnen. Unsere Anrede zeigt, wie wir über Gott denken und was für ein Verhältnis wir zu Ihm haben. Auch wenn Er unser Vater ist und wir ein intimes, persönliches Verhältnis zu Ihm haben, ist Er immer noch heilig. Wir halten Ihn heilig, heiligen Seinen Namen und bemühen uns, Seinen Namen nicht zu beschmutzen. Wir sagen nicht so gedankenlos: Ogottegott! Wir sind Seine Kinder und Stellvertreter, und wir wissen, unsere Fehltritte beschmutzen den Familiennamen. Das tut uns leid! Da achten wir sehr darauf! Unser intimes, persönliches Verhältnis, unser Erkennen Gottes, des Vaters, hat enorme Auswirkungen auf unser Gottesbild und unser Verständnis über Gott. Es ist so befreiend, wenn wir Ihn als unseren Vater erkennen!  Dann hört das Suchen nach Frieden und Anerkennung endlich auf, dann sind wir geborgen in Ihm. Ist Er unser Vater, hört das Sorgen und die Furcht auf. Ist Er mein Vater, so beginnt das echte Gott-Vertrauen. Ach wie gut, daß Jesus uns den Vater zeigte, Ihn uns bildhaft vor Augen malte und dieses Vater-Sohn-Verhältnis so praktisch lebte! Danke Jesus, Du zeigst uns den Vater! Du lehrst uns, wie man Ihm vertraut und ohne Sorgen und Furcht lebt. Danke, Du machst mich zu einem Kind Gottes!!

Gemeindeordnung – 14.06.2019

Jesus sagt: Alle sollen eins sein: Wie Du, Vater, in mir bist und ich in Dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, daß Du mich gesandt hast. Johannes 17, 21 So ist das Ziel Jesu mit der Gemeinde der Gläubigen. Dazu gibt es im Neuen Testament einige Tipps. Jesus hat den Christen Seine Gaben gegeben. Einer ist Evangelist, einer Prophet, einer Lehrer, einer Hirte ….. es gibt viele Gaben, und die Gaben sind sehr verschieden in den Gläubigen ausgebildet, es gibt von jeder Gabe viele verschiedene Varianten. Einer macht es so, der andere anders. Aber eins ist klar: Ein Mann allein kann nicht alle Gaben haben, das ist eine totale Überforderung für einen Leiter. Und eine Überforderung für die Gemeinde, die einen Leiter hat, der eben vieles nicht so besonders gut kann. So geht ganz viel Segen verloren, weil wir uns auf einen Mann konzentrieren. Die Bibel kennt das. Deshalb hat sie uns empfohlen, ein Kollegium als Leitung anzunehmen. Das erfordert allerdings viel Demut von den Leitern, denn sie müssen dann auf andere hören, die eben die gefragte Gabe haben. Wenn zB  einer die Gabe der Unterscheidung hat, und der bekommt Probleme bei bestimmten Dingen, dann muß man das unbedingt berücksichtigen. Man muß dem Evangelisten den Freiraum geben, zu evangelisieren. Der Lehrer muß seinen Platz finden, der Prophet muß einen geschützten Platz für seine Arbeit finden, der Mensch mit der Gabe der Krankenheilung darf nicht arbeitslos werden …… Und wo bleibt der Leiter? Der muß alles so organisieren, daß es ohne Reibung abgeht! Es muß wirklich eine Bruderschaft sein, die sich verantwortlich für die Gemeinde fühlt. Einer muß dem andern Respekt erweisen, ihn höher achten als sich selbst. Kommen alle Gaben zum Einsatz, dann ist der Leiter viel Streß los und die Gemeinde wird niemals überfordert. So will es Jesus. ER will, daß wir Geschwister in der Gemeinde eins werden, so wie Jesus und der Vater eins sind. Ohne Demut ist das absolut nicht machbar. Ohne Vergebung ebenfalls nicht. – Seid ihr bereit?? Danke, Jesus! Du willst eins mit uns sein, und wir wollen eins sein. Bitte, nimm Du jede Herrschsucht von uns und schenke uns Demut und ein vergebendes Herz! Dann kannst Du mitten unter uns wohnen. Herrlich wird das!!

Kinder des himmlischen Vaters – 13.06.2019

Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist Seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Galaterbrief 4, 6 „… Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.“ Herrliche Verse!! Da merkt man die Freiheit, die ein Kind Gottes hat! Nicht mehr Sklave von Religion, Ritualen und Traditionen, nicht mehr Sklave von Bindungen und Egoismus, kein stures Erfüllen des Gesetzes mehr … nein, Kind Gottes, fröhlich, freigekauft von Schuld, unbelastet, ohne Streß und Sorgen ….. Herrlich!!! Als wir kleine Kinder waren, haben wir unserm Vater alles zugetraut, und er war stolz auf uns. Jetzt ist Gott dieser starke Vater, der Schutz und Sicherheit gibt und stolz auf uns ist. Und wir Seine Kinder, die Ihm vertrauen. Ja, gewiß, es gibt viele Probleme. Aber es gibt nicht nur Probleme! Gehe mal in die Natur, in den Wald oder an die See! Da bleiben die Probleme mal zu hause und werden zu ihrer normalen Größe: Staubknäuel. Was sind denn unsere Probleme im Vergleich zu Gottes Stärke und Liebe? Wie gut ist es, einen himmlische Vater zu haben!! Uns allein fällt es schwer, diesen himmlischen Vater zu erkennen und zu lieben. Der Glaube an diesen unsichtbaren, wohlmeinenden Vater ist uns fast unmöglich. Wir sehen Gott lieber als Schöpfer und Richter; – da klemmt irgend etwas in uns. Darum sandte Gott den Geist Seines lieben Sohnes Jesu in unser Herz, der uns den Vater und auch den Sohn zeigt, der uns hilft zu glauben und zu vertrauen, der uns die Liebe Gottes zeigt und uns damit überströmt, der uns fähig macht, Gott zu lieben und als Vater anzunehmen. Allein können wir es leider nicht, wir brauchen den Geist Jesu. Auch als Jesus erwachsen war, hielt das Verhältnis Vater-Sohn. Gott war immer Sein Papa, Abba, dem Er grenzenlos vertraute. So soll es auch bei uns sein: Gott ist unser „Papa“, Abba! Wir brauchen keine christlichen Idole und Superleiter, sondern die direkte Verbindung zum himmlischen Vater. Dann sind wir Kind. Danke, Jesus! Du hast den Weg freigemacht und an alles gedacht, damit wir den himmlischen Vater erkennen und lieben können! Danke für die Erlösung aus allem Dunkel! Danke, Jesus!!

Gerechtigkeit – 12.06.2019

Wenn eure Gerechtigkeit nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Mattäus 5, 20 Halleluja, unsere Gerechtigkeit ist größer, viel, viel größer! Ich weiß, die Schriftgelehrten strengten sich sehr an, gerecht zu sein und alle Gebote zu halten. Aber ihr Herz war beim Gesetz und fern vom lebendigen Gott. Sie kannten Seine Gnade und Barmherzigkeit, Seine Kraft und Weisheit nicht. Aber wir! Wir sind gerecht gemacht, nicht durch eigene Anstrengungen, sondern durch das Opfer Jesu für uns. ER macht uns rein! ER macht uns gerecht! ER macht uns heilig!! Nun lebt Gottes Geist in unseren Herzen und wir erkennen Gott, den Vater, den Barmherzigen, Gnädigen! Wie gut für uns, alles ist ein Geschenk und kein Verdienst. An einer anderen Stelle sagt Jesus: „Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“ (Matth. 18, 3). Wissen, Intelligenz, Stolz, Hochmut, Selbstgerechtigkeit, hohe Ansprüche an sich selbst ….. all das kann uns hindern, wie Kinder zu werden. Erwachsene haben Schwierigkeiten, zu glauben und zu vertrauen. Kinder wissen: Jesus hat sie lieb, den dürfen sie um alles bitten. Der hat ihre Schuld vergeben. Der nimmt sie ernst. Bei dem sind sie sicher. Wie schwer fällt uns Erwachsenen so ein kindlich-vertrauender Glaube! Aber Jesus will uns dahin umwandeln, von einem Skeptiker zu einem vertrauenden Kind. Das mag Jahre dauern, aber ER hat Geduld. Ja, glaube nur an Jesus und Seine Gerechtigkeit in Dir! Dann vergeht die Angst vor Gott, dem Richter. Glaube an Jesus, dem HErrn des Lebens! Dann vergeht die Angst vor dem Tod. Glaube Ihm, und die Sorgen verabschieden sich. Sei ein Kind im Glauben, und ER wird sorgen. Sei fröhlich, denn es gibt Grund genug. Jesus sagt: „Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubst, wirst du Gottes Herrlichkeit sehen??“ Danke, Jesus! Du hast alles für mich getan! Deine Erlösung ist allumfassend, Du hast wirklich an alles gedacht. Du machst mich gerecht, heilig, rein und füllst mich mit Deinem Geist, der mir beisteht. Wie gut für mich!! Halleluja!!

Alt, blind und taub  –  11.06.2019

Als Isaak alt geworden und seine Augen erloschen waren, so daß er nicht mehr sehen konnte, … 1. Mose, Genesis 27, 1 Isaak, der verheißene Sohn Abrahams, war alt geworden, und er war blind und konnte wohl auch nur noch schlecht hören. Er wollte seinen Erstgeborenen segnen. Doch die Mutter wollte nicht, daß Esau den Segen bekommt, sondern Jakob, – das war ihr Liebling. So überlisteten sie Isaak und er segnete Jakob, und Esau bekam einen Segen „2. Klasse“. Fortan war Jakob einer der Väter Israel und nicht Esau. Gott hatte schon bei der Geburt der Zwillinge verheißen, daß Jakob der Segensträger des Volkes Israel wird und nicht Esau. Rebecca, die Mutter Jakobs, hat dem ein wenig nachgeholfen … Hatten sie kein Vertrauen in Gott? Als ich so über Isaaks Blindheit nachdachte, kam mir der Gedanke, daß es vielen älteren Menschen so geht: Sie sind ihr Leben lang mir Jesus gewandelt, doch im Alter sind sie blind geworden. Blind gegen Gott und Seine Wege. Sie wissen alles, und haben viel mit Gott erlebt, aber nun sind sie blind für Seine Gegenwart, für Seinen Willen und Seine Wege. Und sie sind nicht nur blind, sondern können die Stimmen auch nicht mehr recht unterscheiden. Wann kehren sie von Herzen um zum HErrn? Wann suchen sie wieder Sein lebendiges Angesicht und leben nicht mehr in der Vergangenheit? Heute ist der Tag Gottes; was früher war, das ist vorbei. Es gibt noch viele andere, die sind blind gegen Gott. Sie können Ihn nicht wahrnehmen. Sie hören viele Stimmen und können sie nicht unterscheiden.  Wann dringen sie durch zum Licht des Lebens? Wann wenden sie ihr Ohr Gott zu? So viele Gedanken streiten sich in ihrem Kopf. Wann werden sie in Jesus Ruhe finden? Isaak war alt und lebenssatt. Das soll nie von uns gesagt werden! Isaak war blind. Das soll niemals mit uns geschehen! Isaak war schwerhörig. Wir wollen Gottes Stimme jeden Tag hören! Wir wollen Auge und Ohr schulen und in Übung halten! Wir wollen Seine Gegenwart jeden Tag!! Erst im Himmel wollen wir in den Ruhestand, aber hier sind wir immer „Streiter für den HErrn“! HErr verzeih, wenn ich blind und taub geworden bin. Verzeih, wenn so vieles meine Gedanken in Beschlag nimmt, nur keine Zeit für Dein Wort und die Stille mit Dir bleibt. HErr, öffne mir wieder Auge, Ohr und Herz! Ich will wieder umkehren zu Dir, dem Licht des Lebens, meine Hoffnung, mein Ziel und mein Erlöser!!

Die Gegenwart Gottes – 10.06.2019

Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des HErrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. Jesaja 11, 9 Was für eine herrliche Verheißung aus dem Buch Jesaja! Das werden oder sind paradiesische Zustände! Ich erinnere mich an eine Beschreibung der Erweckung in Wales vor mehr als hundert Jahren. Dort waren die Gefängnisse leer, denn es gab keine Verbrecher mehr, – die waren alle in der Kirche. Es fanden auch keine Fußballspiele mehr statt, denn die Spieler waren in der Kirche und der Platz wurde für Versammlungen gebraucht …. Es gab keine Kneipen mehr, und Betrunkene lagen nicht in den Straßen. Die Zahl der Ehekriege ging auf Null zurück, die Kinder blieben bei beiden Eltern ….. echt herrlich, was der Glaube alles bewirkt! Nicht nur beim Einzelnen, sondern auch für die Umgebung und das ganze Land! Darum dürfen wir unsere Gebete niemals gering einschätzen, der Segen fließt dadurch in unser Land! Es gab sogar Untersuchungen, ob frühere Erweckungen heute noch Auswirkungen haben. Und man entdeckte, daß zB die Arbeitslosigkeit in früheren Erweckungsgebieten sehr viel niedriger war als in anderen Gegenden. Das macht uns Mut zur Fürbitte! Da, wo die Herrlichkeit Gottes regiert, wo Jesus der König der Könige sein darf, wo der Heilige Geist Gottes handeln darf, da ist der „heilige Berg“ Gottes aus unserem Vers oben. Dort ist Gott gegenwärtig. Dort ist Erkenntnis Gottes, Erkennen und Sehen. Dort kann man nichts Böses mehr tun. Dort ist Gnade pur, so wie Wasser im Meer. Herrliche Zeiten werden das!! O HErr, wie sehne ich mich danach, daß Du uneingeschränkt regierst! Komm, erfülle unser Land! Erweiche die harten Herzen! Wecke Du Deine Leute auf, damit Erweckung in uns, um uns herum und überall geschieht! Danke für das Meer der Gnade, in dem wir baden dürfen. Du bist wunderbar, ein König der Gnaden, der HErr der Herren! O Jesus, komm!!

Der Beistand – 09.06.2019

Jesus sagte zu den Jüngern: Es ist gut für euch, daß ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Johannes-Evangelium 16, 7 Das sagt Jesus über Pfingsten: Es ist gut für euch!!! An Pfingsten kam der Heilige Geist über die Jünger und erfüllte sie mit der Macht, Gegenwart und Kraft Gottes. Seitdem waren sie anders, kannten keine Furcht mehr und waren die Zeugen Jesu. Darum heißt der Heilige Geist auch: Der Beistand, Tröster und Helfer, Kraft Gottes. Wäre Jesus ewig als König auf der Erde geblieben, so hätten nur sehr wenige Menschen Zugang zu Ihm. ER hätte einen Hofstaat und man müßte sich anmelden und jahrelang auf eine Audienz warten. ER hätte Seine Vertreter überall auf der Welt, die Ihn vertreten, Seine Meinung verbreiten und Seinen Willen durchsetzen. Es wäre schnell eine irdische, menschliche Organisation geworden, wenn der Geist es nicht mit Leben füllen würde. So ist es viel besser: Jesus ist im Himmel, sitzt auf dem Thron der Gnade zur Rechten des Vaters und tritt für uns ein. Der Geist Gottes ist hier auf der Erde und bringt uns alles, was Jesus uns zuteilt. ER ist Gott in Aktion. ER ist Gottes Kraft hier bei uns. ER wohnt in uns, durchforscht uns, ob alles in Ordnung ist, formt uns um in Gottes Abbild, läßt Seine Frucht der Liebe wachsen, prägt Geduld, Sanftmut, Barmherzigkeit, Glaube, Friede und Freude in uns aus. ER läßt den Glauben wachen, stärkt ihn, macht uns mutig, Schritte des Glaubens zu gehen. ER ist wunderbar, denn wo ER ist, ist Jesus gegenwärtig. ER hat nur ein Verlangen: Jesus zu verherrlichen und in uns groß zu machen. Es geht Ihm nie um sich selber. ER ist ein Diener Jesu und unser Helfer. ER macht Mut, das Evangelium zu verkünden. Zuerst einmal, selber zu glauben, und dann andere anzustecken. Seine Macht und Kraft in uns sind unüberwindbar. Selbst Menschen im Gefängnis werden frei und fröhlich. Andere konnten im Scheiterhaufen brennen, und Jesus half ihnen hindurch. Sein Mut half, das eigene Leben nicht zu hoch zu achten, sondern für Jesus einzusetzen. ER ist wunderbar. Wir brauchen mehr Freiheit in uns für Ihn!! Vater im Himmel, schicke uns den Heiligen Geist! ER möge auf uns kommen, kräftig und stark, und alles in uns durchdringen!! Bitte, sende Ihn!!

Wie das herrliche Gras – 08.06.2019

Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Matthäus-Evangelium 6, 30 Gott hat die Feldblumen und das Gras wunderbar gemacht. Herrlich sieht es aus, und wie es duftet! Schöner als Salomo in seiner besten Kleidung. Und dennoch: Das Gras und die Blumen blühen einige Tage oder Wochen, und dann sterben sie ab oder werden gemäht. Weg ist die ganze Pracht, einfach weg, und keiner findet mehr eine Spur von ihr. So ist ein Mensch ohne Gott. Heute herrlich und stark, kräftig, schön, bewundernswert. Und morgen ein alter Mensch, mit Falten und Runzeln, vielleicht Invalide, und bald sinkt er ins Grab und ist weg, und nach hundert Jährchen vergessen; – sogar aus der Erinnerung getilgt. So meint Gott es, als Er in Psalm 1 sagt: „Nicht so die Frevler: Sie sind wie Spreu, die der Wind verweht. Darum werden die Frevler im Gericht nicht bestehen noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten. Denn der HErr kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler aber führt in den Abgrund.“ –  Die Frevler sind sogar von Gott vergessen. Was nützen da 50 herrliche Jahre, wenn die Ewigkeit in Angst und Schrecken verbracht wird? Gott, der Vater will uns kleiden mit einem Kleid der Gerechtigkeit. Es ist viel, viel hübscher als alle anderen Gewänder. Es ist rein und heilig, – Jesus macht es durch Sein Blut schneeweiß. Wie herrlich sehen erlöste Menschen aus, wie sind sie so fröhlich, so voller Frieden, so sicher und geborgen! Da werden viele Menschen neidisch. So viele Menschen lehnen Gott ab, weil ihnen irgend etwas nicht paßt. Sie wollen Gott vorschreiben, wie Er zu sein hat und was Er tun und lassen soll. Aber auf Ihn hören wollen sie nicht, und schon gar nicht Sein Eigentum sein. Liebes Kind Gottes! Eile und kleide dich mit dem Gewand der Gerechtigkeit, mit dem Neuen Kleid, das Jesus gibt. So sieht Gott Dich mit Gnade an, denn der Name Jesus ist auf Dir geschrieben. Du bist in Seinen Augen teuer und wertvoll, liebenswert, wunderbar. Laß die Sünde und den Schmutz (und den Kleinglauben), höre auf Jesus, den guten Hirten! Danke Jesus, Du machst mich rein und heilig! Durch Dein kostbares Blut bin ich gerettet und komme nicht ins Gericht. Danke für das Neue Kleid, es ist wunderbar. Danke für Freude, Reinheit, Gerechtigkeit und Frieden, danke, daß Du da bist!!

Psalm 32 – 07.06.2019

Wohl dem, dessen Frevel vergeben und dessen Sünde bedeckt ist. Psalm 32, 1 „Wohl dem Menschen, dem der HErr die Schuld nicht zur Last legt und dessen Herz keine Falschheit kennt. Solang ich es verschwieg, waren meine Glieder matt, den ganzen Tag mußte ich stöhnen. Denn Deine Hand lag schwer auf mir bei Tag und bei Nacht; meine Lebenskraft war verdorrt wie durch die Glut des Sommers. Da bekannte ich Dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor Dir. Ich sagte: Ich will dem HErrn meine Frevel bekennen. Und Du hast mir die Schuld vergeben.“ Ich tue es gar nicht gerne, aber manchmal muß ich doch zugeben: Ich habe etwas falsch gemacht. Ich habe Stolz, Gier, Neugier, Habgier, Besserwisserei, ich mache anderen das Leben schwer, verdrehe manchmal die Wahrheit ….. O, HErr! Wie schwer mir das fällt einzugestehen! Aber Du kennst mich genau, Du weißt, was alles verkehrt und verdreht in mir ist. Vergib mir, HErr! Und mache das Krumme gerade, und das, was sich erheben will, glätte ein. Vergib mir, damit mein Herz wieder leicht wird und nicht die Schuld mit sich herumschleppt. Vergib, damit ich wieder fröhlich werde. Rüste mich mit Deinem Guten Geist aus! Dann gehe ich Deinen Weg in Dankbarkeit und ohne Murren. Hilf mir, Deine Wege zu erkennen! Dann vergeht die Unsicherheit und Angst. Hilf mir, mit Dir im Licht zu wandeln! Danke, Jesus! Du bist mein Retter und Erlöser, durch Dein Blut ist mir vergeben! In Dir bin ich ein Kind Gottes, und der Vater verurteilt mich nicht. Danke, Du hilfst mir zu leben, Du gibst meinem Leben Sinn und Ziel, Hoffnung, Freude und Friede! Es ist gut, mit Dir den Weg zu gehen.