Mein himmlischer Vater

Mein himmlischer Vater

Denn Ich bin der HErr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, Ich werde dir helfen. Jesaja 41, 13

Gestern hätte ich fast einen schlimmen Unfall gebaut. Ich hatte wohl beim Fahren etwas geträumt und sah erst sehr spät, daß mitten auf der Fahrbahn ein Auto stand, das nach links abbiegen wollte. Da wäre ich fast ohne zu bremsen drauf gefahren …. mei, hätte das gekracht! Doch der HErr hielt Seine Hand dazwischen und ich konnte das Auto mit Mühe um das andere herum lenken; – zum Bremsen war es zu spät. Hinterher schlotterten mir alle Gelenke. So ist mein Leben vollkommen abhängig von Ihm, der mich in Seiner starken Hand hält. Schon von Kind auf hielt der HErr Seine starke, liebevolle Hand über mir. Einiges wollte mir ans Leben, doch Er ließ es nicht zu. ER war der HErr, der sagte: Dieses Kind ist mein Eigentum. Ich habe es geschaffen, Ich liebe es, Ich will es, es ist meins! – und keiner kann etwas gegen den Willen Gottes ausrichten. Ja, Er ist es, der meine rechte Hand ergriffen hat, der zu mir sagt: Fürchte Dich nicht, Ich werde Dir helfen! Wie gut und beruhigend ist dieses Wissen: In Seiner Hand vollständig geborgen. Allem Bösen und allen bösen Gerüchten und Worten über mich setzt Er eine Grenze. Niemand kann diese Grenze übertreten. Man kann mir viel Schaden zufügen, aber dennoch ist Er da und sagt: Bis hierher und nicht weiter! Ja, auf meinen himmlischen Vater kann ich mich verlassen. In Ihm bin ich sicher. Viel Böses haben andere Menschen sich untereinander und auch mir angetan. Und manchmal war ich ganz verzweifelt. Aber immer wieder war Er da, tröstete mich, gab mir neuen Mut, erstattete mir meinen Schaden und gab mir sogar mehr, als ich verloren hatte. Welch ein wunderbarer HErr ist mein Gott! Oft denke ich an das Lied: „Welch ein Freund ist unser Jesus …“ Und ich denke: Ja, Er ist wirklich ein Freund, einer, der treu ist, auf den ich mich ganz verlassen kann. Wunderbar ist es mit Ihm, der meine rechte Hand ergreift und mich durch jeden Schlamassel zieht und sagt: „Fürchte dich nicht, Ich bin bei Dir!!“

O Jesus, wie kann ich Dir nur genug danken für all das Gute, daß Du an mir tust! Wie sehr hast Du mich lieb! Wie sehr bist Du mir treu, läßt Dich niemals beirren und tust so, als hätte ich keine Fehler. Ja Jesus, Du bist der Gott, den ich von ganzem Herzen liebe; Dir will ich treu sein!!

Saat und Ernte

Saat und Ernte

Isaak säte in diesem Land, und er erntete in diesem Jahr hundertfältig. Der HErr segnete ihn.
1. Mose, Genesis 26, 12

Gott segnet unsere Arbeit, Mühe und Anstrengungen, wenn wir sie mit Ihm zusammen tun. Wenn wir auf Ihn hören und Seine Werke tun, dürfen wir mit Seinem Segen rechnen. Jesus sagt: Ohne mich könnt ihr nichts tun. Gewiß können wir ohne Jesus vieles tun und den ganzen Tag schaffen, aber es wird nicht bestehen bleiben; im Buch des Lebens wird es nicht aufgezeichnet. Was wir mit Jesus zusammen tun, wird ewigen Bestand haben.
Wenn wir uns bemühen, Jesus ähnlicher zu werden, so wird Gott unser Bemühen segnen. Wenn wir uns um die Dinge bemühen, die in der Bibel beschrieben werden, so wird Er uns segnen. Wenn wir Ihm nahe sein wollen und mit Ihm leben wollen, so ist Er uns nah. ER segnet es, wenn wir nach dem eifern, was Er will.
Wenn wir die Saat der Barmherzigkeit aussäen, so wird Er es wachsen lassen; – denn es ist Sein Wille. Wenn wir um Versöhnung kämpfen, so steht Er uns zur Seite.
Gott möchte, daß wir uns mit ganzer Kraft, mit ganzem Verstand und Seele und Gemüt um Sein Reich und Seinen Willen bemühen. ER hat die Grundlagen geschaffen und wir brauchen nur auf Seinen Wegen wandeln. Aber nicht lässig und lau, sondern mit ganzer Kraft, voll konzentriert auf das Ziel: Jesus. Vieles können wir nicht tun, es steht nicht in unserer Macht. Aber wir können unser Herz ganz auf Jesus ausrichten und Ihm folgen. Das ist alles, was wir können.
Isaak mußte nur säen, das Wachstum gab der HErr. Was ist wohl schwieriger? So brauchen auch wir nur den Samen säen, in unser eigenes Herz und in die Herzen anderer Menschen.
Das Land, worauf wir säen, soll sauber sein. Unkraut und Steine müssen entfernt werden. Reinigen wir unser Herz von allem Überflüssigen!
Das Land braucht Regen und Dünger. Füllen wir unser Herz mit dem Geist Gottes und mit Seinem Wort.
Wenn wir so säen, wird Gott ganz gewiß Frucht geben; – ER ist nicht geizig, sondern wir werden hundertfältig ernten!

Danke, Jesus, meine Bemühungen sind nicht umsonst! Es sind keine toten Rituale oder leere Gebetsformeln. Du bist der lebendige Gott, der mein Gebet hört, der mir hilft und mein Bestreben segnet. Ich möchte Dich mehr erkennen, von ganzem Herzen Dir folgen und Dir nahe sein. Danke, Du hörst mein Gebet!

Gott lügt nicht!

Gott lügt nicht!

Gott ist kein Mensch, der lügt, kein Menschenkind, das etwas bereut. Spricht ER etwas und tut es dann nicht, sagt ER etwas und hält es dann nicht? Sieh her, Ich habe es übernommen zu segnen; so muß Ich segnen, Ich kann`s nicht widerrufen.
4. Mose, 
Numeri 23, 19f.

Gott kennt uns Menschen genau! Und doch hat Er es übernommen, uns zu segnen, Er kann es nicht lassen. ER will uns gnädig sein, und kann es nicht widerrufen.
Es ist schwer, diese grenzenlose Liebe Gottes zu erfassen. Denn wir gehen anders miteinander um. Die Liebe Gottes kann man sehen und erleben, aber nicht begreifen. Sie ist einfach unfaßbar für uns.
Gott vergibt und vergißt; – wir nicht. Wie oft kommen Erinnerungen hoch, wo uns jemand ungerecht behandelt hat oder verletzt hat! Wie oft verdrehen wir die Wahrheit ein wenig, damit sie nicht so schlimm ist oder für uns Nutzen hat. Wie oft denken wir: Das ist eine gerechte Strafe, wenn jemand etwas Schlechtes gemacht hat und ihm dann ein Unglück passiert. Nein, wir sind nicht wie Gott. Würde Er so mit uns umgehen, wie wir miteinander, so gäbe es schon lange keine Menschen mehr.
Gott will segnen, Er will uns Gutes tun, Er will nicht strafen oder verurteilen, für Ihn gibt es keine hoffnungslosen Fälle, ER hält Sein Wort, selbst wenn wir uns dagegen stellen. Nur ein paar Male änderte Er Seine Meinung. Und zwar als Er jemanden verurteilte und strafen wollte, doch der tat Buße und änderte sein Leben. Als Er Ninive vernichten wollte wegen ihrer Bosheit, taten alle Leute Buße, und Gott verschonte Ninive. Als Gott Israel vernichten wollte, weil sie sich wieder einen fremden Gott gemacht hatten, trat Mose für sein Volk ein und Gott lenkte ein und zerstörte nicht. Buße und Fürbitte können Gott umstimmen! ER verzeiht dann und löscht das Unrecht in Seinem Gedächtnis aus.
Heute wollen wir in diesem Segen des HErrn leben. Wir wollen es in Anspruch nehmen! Wir wollen nichts Schlechtes von Ihm erwarten, sondern nur Gutes. Überprüfen wir unser Denken, was wir von Ihm erwarten! Vielleicht denken wir von Ihm so, wie wir von Menschen denken? Dann wollen wir uns berichtigen und von unserem Vater im Himmel nur noch Gutes erwarten. ER wird mich nicht strafen. ER verurteilt mich nicht. ER schützt mich. Ich bin Ihm wertvoll. ER vergibt und vergißt meine Schuld. ER ist gern mit mir zusammen. ER hält Sein Wort, das Er mir persönlich gegeben hat. ER ist besorgt um mich. ER hüllt mich ein in Liebe, Barmherzigkeit und Gnade. ER hat Hoffnung und Geduld mit mir…. Es gibt so viel Gutes, das ich von Ihm erwarten darf!

Danke, Vater, Du bist der Gott, der mich lieb hat! Du hast Geduld und Hoffnung für mich. Du bist mir gnädig und barmherzig. Du vergibst meine Schuld. Du bist heute bei mir, um mich zu segnen!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/k3Bi3y2MHqU?si=x6AxG8pW7B_jX-Y7

Geh nach Hause!!

Geh nach Hause!!

Doch Jesus schickte ihn weg und sagte: Kehr in dein Haus zurück, und erzähl alles, was Gott für dich getan hat. Da ging er weg und verkündete in der ganzen Stadt, was Jesus für ihn getan hatte.
Lukas 8, 39

Überall auf der Welt sind Missionare und christliche Werke tätig. Und auch in der Heimat sind so viele für Jesus tätig! Da bekommt mancher ein schlechtes Gewissen, wenn er immer noch zu Hause herumsitzt …
Doch Jesus hat für jeden Menschen einen speziellen, persönlichen Plan, der nur für diesen einen Menschen gilt und erdacht ist. Da wird dieser Mann aus Gerasa von den bösen Geistern befreit und er will freudig Jesus folgen, wo immer es auch hingeht. Er hat endlich den HErrn gefunden! – doch Jesus hat andere Gedanken: Geh nach Hause! Dort warten viele auf das Wort Gottes, auf das Evangelium!
Ich finde es gut, daß so viele treu ihre Familie versorgen, ihre Kinder umsorgen und in ihre Gemeinde gehen. Auch beim Staubsaugen kann man Gott preisen! Und beim Abwaschen kann man gut beten. Diese Stillen im Lande, auf die hat der HErr ein Auge. Sie sind Ihm sehr wichtig. Wie viele Gebete steigen von ihnen auf zum Thron Gottes! Ihre Treue und Standhaftigkeit sind die Säulen der Gemeinde.
Ein Freund kann nicht gut das Evangelium verkünden, er fängt immer an zu stottern und sich zu verheddern. Doch er verdient viel, viel Geld, viel mehr, als er und seine Familie brauchen. Da gibt er dieses Geld in das Reich Gottes und finanziert einige Missionare, die das Wort Gottes verkünden. Er denkt, das ist eine gute Arbeitsteilung; – jeder tut, was er kann und was ihm liegt.
Gottes Segen liegt auf den Müttern, die Ehe und Familie an erster Stelle stehen haben und auf den Männern, die treu ihre Familien leiten.
Vielleicht sagt Gott heute zu dir: Hör auf, überall mitzumischen und Dich überall zu investieren. Geh nach Hause, verkünde dort das Evangelium!“ Und dann fang langsam an, Deinen Platz in der Gemeinde zu suchen. Aber bitte, ohne Streß! Man kann vieles langsam ausprobieren, ob es einem liegt und Gott es segnet. So kann man viel besser seinen eigenen Platz in der Gemeinde finden. Sei Bote Gottes im eigenen Heim, in der Familie, bei den Nachbarn und Freunden!

Danke, HErr, daß Du uns nie überforderst. Du hast für jeden einen Platz. Auch ich darf dort, wo ich bin, Dein Wort verkünden und für Dich leben. Du hast keine Pläne für mich, die mich weit überfordern. Du bist gern bei mir und segnest meine tägliche Kleinarbeit. Danke, Du bist so gut zu mir!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/l0MZNH5SxL4?si=wmsi0GnaUfCqC4wo

Sein Bote sein

Sein Bote sein

Danach hörte ich die Stimme des HErrn, der sagte: Wen soll ich senden? Wer wird für uns gehen? Ich antwortete: Hier bin ich, sende mich!
Jesaja 6, 8

Ich habe einen Freund, der hat eine Berufung von Gott für die Arbeit im Gefängnis. Doch es scheint, als wären alle Türen verschlossen, es findet sich keine Gelegenheit und kein Weg für ihn in diese Arbeit. Ich habe darüber nachgedacht und der HErr zeigte mir, daß meinem Freund noch einiges fehlt, bevor er in diese Arbeit darf. Er muß noch vieles lernen. Wenn er jetzt gehen würde, würde es eine Katastrophe werden.
Oft bereitet Gott uns lange auf eine Arbeit vor. Wir haben Seine Berufung, aber es scheint sich nichts zu tun. Nun, dann leben wir eben im Jetzt und nutzen die Zeit und leben nach Seinem Wort. Es ist nicht gut, gegen Sein Wort zu leben und Gott zu erpressen, Sein Wort sofort wahr zu machen. Ich habe es einige Male gesehen, daß jemand seine Arbeitstelle verließ und seine Berufung ungestüm selber erfüllen wollte. Aber Gottes Wort sagt: Wer arbeitet, soll so arbeiten, als wäre es für mich. Das ist doch eine hohe Berufung für uns!
Ich habe gesehen, wie ein Mann seine Familie verließ und sich eine andere Frau nahm. Denn mit der neuen Frau konnte er angeblich seiner Berufung viel besser nachkommen. Nur Gottes Segen lag nicht auf diesem Weg …
Die Voraussetzung für Berufung und offene Türen sind: „Ich liebe Gott von ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all meiner Kraft und all meinen Gedanken. Und meinen Nächsten wie mich selbst.“
Es geht nicht mehr um mich, es geht nur noch um meinen Gott und um meinen Nächsten. Ich gebe mich und meine Bequemlichkeit und Ausreden auf und stelle mich Gott zur Verfügung. Nun darf Er durch mich handeln. Ich muß nur den Kontakt zu Ihm halten, Gemeinschaft mit Ihm haben, mit Ihm reden und auf Ihn hören. ER selber wird alles tun, was nötig ist. ER selber wird zur richtigen Zeit uns an den richtigen Platz stellen. Aber, ob wir dann auch losgehen?

Danke, Jesus, Du hast eine hohe Berufung für mich! Ich soll Dein Bote sein. HErr, ich fühle mich so unwürdig und unfähig! Doch Du willst Deinen Geist geben, der in mir verwirklicht, was mir fehlt. Danke, Du nimmst mich an die Hand und gehst mit mir den Weg. Wie gut, Dich bei mir zu haben!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/8LttB1KOWHg?si=vRjwkCsfKGXN36q0

Hoffnung

Hoffnung

Denk an das Wort für deinen Knecht,
durch das Du mir Hoffnung gabst.
Psalm 119, 49

Hoffnung ist es, die uns durchträgt und fröhlich macht. Wir haben kein Beweis dafür, daß es wirklich so kommt, wie wir hoffen. Und doch macht uns die Hoffnung fröhlich, denn aus der Erfahrung heraus wissen wir, es wird kommen! Nur wenn die Erfahrung und alles andere gegen unseren Traum sprechen, dann verlieren wir den Mut und die Hoffnung auf das, was wir uns so sehr wünschen. Gott macht uns manchmal ganz persönlich ein Versprechen. Und dann erprobt Er uns, ob wir Ihm glauben oder unseren Erfahrungen und dem Reden anderer Menschen. Und selbst wenn alle Umstände dagegen sprechen, Gott wird immer Sein Wort halten. Laß Dich nicht irremachen, sondern vertraue Ihm stur, blind und ohne Kompromisse. Es ist Deine Entscheidung.
Jesus sagte einmal: „Wenn Du glaubst, wirst Du meine Herrlichkeit sehen.“ Ja, wenn wir es schaffen, Ihm zu glauben, werden wir wirklich Wunder sehen! Dieser Glaube kann nicht von uns gemacht werden, sondern ist ein Wissen, das der Heilige Geist tief in unser Herz legt. Wir können es festhalten, wenn wir viel Gemeinschaft mit Ihm haben und uns ganz auf Ihn ausrichten. Wenn wir auf alles andere hören und uns von vielen, vielen anderen Dingen und Meinungen prägen lassen, geht dieser konkrete Glauben meistens verloren. Wie viel Gutes konnte Gott nicht tun, weil wir es nicht geglaubt haben!
Gott ist gut. Wenn mir manchmal der Glaube und die Hoffnung verloren geht, erinnert Er mich an Seine Verheißungen. ER macht es ganz sanft, ohne Vorwürfe. ER kennt ja meine Lage. Und dann kommt ein Bruder oder eine Schwester und sagt mir noch einmal den bestimmten Vers, den Gott mir schon persönlich gesagt hatte. Sie bestätigen meine Hoffnung, und ich kann sie wieder neu ergreifen und mein Herz wird wieder fröhlich.
Ja, Gottes Wort und Seine Verheißungen spenden Leben, machen fröhlich und lassen uns das Licht am Ende des dunklen Tunnels sehen.

Wie gut, Jesus, daß Du für uns da bist! Du gabst mir Dein festes Wort und ich will mich daran halten. Denn Du hast bislang immer Dein Wort gehalten und wirst es auch in meinem Fall machen. Du bist der HErr!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/iZd3KaSX_-w?si=yD6I0J5qVrlO8QgY

Der Vater der Völker

Der Vater der Völker

Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein.
Jesaja 42, 6

Gott redet hier zu Jesus. ER soll der Bund für Sein Volk und das Licht für alle Völker werden. Ja, das Heil ist nur in Jesus Christus!
Gott hat die Völker erschaffen. Allen hat Er einen bestimmten Charakter gegeben, Stärken und Schwächen. ER behandelt Völker ähnlich wie Personen. ER ist ihr Schöpfer, sie sind Ihm wichtig. ER hat Berufungen für die Völker!
So wie Jesus der Bund für Sein Volk sein soll und Licht für die Völker, so sollen wir Boten Gottes und das Licht für unser Volk sein. Wir sollen für unser Volk vor Gott eintreten, damit Gott die Sünden vergibt und die Decke, die über ihren Augen liegt, wegnimmt, damit sie Jesus erkennen können.
Ohne Jesus verdrehen sich die guten, starken Seiten eines Volkes leicht in zerstörende, brutale Züge. Das ganze Volk ist dann irgendwie vom Guten zum Schlechten verdreht. Es gab Völker, die heute nicht mehr sind, die blutgierig und mordend durch die Welt zogen. Und es gibt Völker, die zum Segen für andere werden. Deshalb wollen wir für unser Volk beten und inständig vor Gott für unser Land eintreten! Gott möge die Schuld vergeben und Heilung schenken! Es gibt große Nöte in unserem Land …
Wenn Du als Ausländer in einem fremden Land lebst, siehst Du besser die starken und guten, aber auch die schlechten Seiten dieses Landes. Du hast einen Ruf von Gott, für dieses Volk vor Gott einzutreten. Es ist schwer, als Ausländer unter fremden Menschen zu leben, aber es bringt Dich dazu, Gott viel mehr zu suchen und Seine Hilfe zu erbitten. Laß Dich von Seinem Geist der Barmherzigkeit mit diesem Volk erfüllen!
Gott hat gute Pläne mit Deinem Volk. Es soll zum Segen werden für alle anderen Völker. Gott hat Dein Volk lieb. Es ist Ihm nicht gleichgültig. ER möchte Leben bringen, wo Verzweiflung herrscht. Die im Schatten des Todes sitzen, sollen das helle Licht sehen. Und einmal sollen Menschen aus allen Stämmen und Völkern vor dem Thron Gottes stehen und Ihn loben! Auch Dein Volk soll in die Gegenwart Gottes!

Danke, Vater, Du hast dieses Volk erschaffen, weil Du es liebst! Du hast Ihm viele gute Charakterzüge gegeben, aber es benutzt seine Stärken oft so verdreht. Bitte, vergib und heile Du mein Volk und nimm die Decke von seinen Augen, damit es Dich erkennen kann! Und bitte, mach mein Volk zum Segen für andere Völker! Es soll Dir gehören. Dafür bete ich und lebe ich.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/e218Sr1b88Q?si=cQmItY3-XY4PNUun

Selbstliebe

Selbstliebe

Du sollst den HErrn, deinen Gott, lieben … und deinen Nächsten wie dich selbst.
Lukas-Evangelium 10, 27

Ich kenne einige Leute, die sich selbst lieb haben. Sie wissen alles und sie können über alles reden. Kein Thema, bei dem sie nicht Experten sind. Überall reißen sie das Wort an sich. Am Tisch sitzen sie dick und breit und merken nicht, daß die andern keinen Platz haben. Schrecklich, diese Leute.
Ich kenne andere, die finden kein JA zu sich selber. Sie sind so unsicher, so mit sich beschäftigt und mit ihren Fehlern. Sie fühlen sich ungeliebt, da kann man sich noch so anstrengen, ihnen zu zeigen, wie sehr man sie liebt; – sie glauben es einfach nicht. Sie zerstören sich selbst durch verschiedene Süchte: Kaffee, Nikotin, Alkohol, Arbeit, Süßigkeiten oder Fressen. Sie wollen sich wenigsten dadurch selbst etwas Gutes tun oder sie suchen die Selbstbestätigung. Manche von ihnen sind so verzweifelt, daß sie sich das Leben nehmen wollen. Es ist schwer mit solchen Leuten.
Und dann gibt es Menschen, die annehmen, daß sie geliebt und wertvoll sind. Sie brauchen keine Selbstbestätigung mehr. Sie können sich für Fehler entschuldigen. Sie brauchen nicht mehr das größte Stück von der Torte. Sie können andere loben und ihnen danken. Sie ruhen sicher in sich und sind nicht erpreßbar. Stabile, sichere Menschen, mit denen man gern zusammen ist.
Gestern lasen wir in der Andacht, wie wertvoll wir sind. Viel, viel wertvoller als Spatzen, und die sind schon für unsern HErrn wunderbar, wichtig und wertvoll. ER hat ein volles JA zu uns. ER kann alles in uns hineinlegen, was uns fehlt. Wir brauchen keine hemmungslosen Egoisten mehr bleiben, und auch keine verbitterten, zweifelnden Menschen. ER bewirkt Wunder in den Herzen! Wir können es nämlich oft nur schwer akzeptieren, daß wir Ihm so viel wert sind, weil wir uns selber nicht leiden können. ER kennt diese Schwierigkeit, deshalb schickt Er uns den Helfer, den Heiligen Geist, der alles in uns bewirken will, was wir nicht können. Der Geist hilft mir zu glauben. Der Geist ändert meinen Blickwinkel von mir zu Ihm, meinem himmlischen Vater. Der Geist füllt mich und macht mir klar, wie wertvoll ich bin. ER heilt meine Seele von allen Verletzungen und Lieblosigkeiten! ER bewirkt Leben in mir.

Bitte, Jesus, ich brauche mehr von Deinem Heiligen Geist! Es fällt mir so schwer zu glauben, daß Du mich liebst und mich als geliebtes Kind annimmst. Es fällt mir schwer, daß ich Sünder Dir so wertvoll bin. Bitte, bewirke den Glauben in mir, damit ich frei werde und Deine Freude mein Herz regieren kann!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/lmnmlnSPC8A?si=2L6vZLBq3pu6CXye

Die große Scheidung/Trennung

Die große Scheidung/Trennung

Zwischen uns und euch ist ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so daß niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wolle.
Lukas 16, 26

Es war ein sehr reicher Mann, der lebte jeden Tag herrlich und in Freuden. Vor seiner Tür lebte ein Armer namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern von den Resten gegessen, die die Reichen übrig ließen. Doch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre. Als Lazarus starb, trugen ihn die Engel in Abrahams Schoß. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt litt er schlimme Qualen. Als er aufblickte, sah er Lazarus im Schoße Abrahams und rief: Vater Abraham, hab Erbarmen! Schick Lazarus mit einigen Tropfen Wasser um mir die Zunge zu kühlen! Doch Abraham meinte: Du hast schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten gehabt, Lazarus nur Schlechtes. Jetzt wird er getröstet, und du mußt leiden. Außerdem ist zwischen uns dieser unüberwindliche Abgrund, keiner kann jetzt mehr die Seite wechseln.
Als ich über die Geschichte nachdachte, stellte ich mir einen riesigen Staubsauger vor. Zuerst saugte er alles Schlechte weg, was es hier bei uns gibt: Die Kriege und alle Mordwaffen, die Gifte, die uns das Leben schwer machen, Betrug, Lüge und Diebstahl, Mord und Totschlag und böses Gerede übereinander. Er saugte alle Schuld weg und alle Schulden. Den ganzen Dreck, der die Erde und uns umgibt, saugte er weg. Und was blieb übrig? Nur das Gute, das Gott geschaffen hat. Da war die Erde wie der Himmel, einfach himmlisch, voller Freude, nichts Böses mehr!!!!
Und dann sah ich noch einmal den riesigen Staubsauger. Diesmal saugte er alles Gute weg. Die Wolken, die Sonne, die Sterne, die Musik, die Farben, die Vergebung, die Freude, die Liebe und alles Erbarmen. Schrecklich was blieb! Alles dunkel, keine Hoffnung, keine Freude, kein Friede, keine Liebe mehr, nur Einsamkeit und Verzweiflung, Mutter und Sohn sind sich verhaßt, nur noch Lügen und Betrug! Ja, so wird es sein, wenn von Gott nichts mehr da ist.
Heute dürfen wir entscheiden, wie wir leben wollen: Mit Gott oder ohne.
Und so wie wir entscheiden, so wird es: Alles Böse verschwindet oder alles Göttliche vergeht. Schrecklich wird es, wenn Gott uns unserem Denken überläßt und wir mit uns allein sein werden. Nichts Göttliches mehr, kein Licht, keine Hoffnung, nichts!!
Himmlisch wird es, wenn unsere Hoffnung wahr wird, und wir bei Ihm sein werden! Endlich gibt es das Böse nicht mehr! Endlich sind wir vollkommen erfüllt und ergriffen von der Liebe! Endlich hört der Kampf auf, und wir sind geborgen in Abrahams Schoß. Wie gut wird das sein!!

Danke Jesus! Schon jetzt kann ich mich an Dich klammern und in Dir geborgen sein. Das Böse ist besiegt! Gewiß, noch gibt es Tod und Sünde, aber mit Dir bin ich Sieger. Ja, HErr, Du bist mein Erlöser, mein Retter, mein Freund und Trost.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/dtvLkET74AI?si=_lRBNF7n5Y_tQhs-

Vater und Mutter

Vater und Mutter

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HErr, dein Gott dir gibt.
2. Mose 20, 12


Solange du deinen Eltern grollst, kannst du das Land der Verheißung nicht einnehmen, das Land, das Gott dir persönlich versprochen hat. Alle Verheißungen sind an Bedingungen geknüpft, und eine davon ist, daß du dein Verhältnis zu deinen Eltern geklärt hast im Sinne Gottes.
Alle kleinen Kinder bewundern ihre Eltern, sie können alles und wissen alles. Doch wenn sie so 12 oder 13 werden, fangen sie an, die Fehler der Eltern mit dem Mikroskop zu suchen, ohne himmlisches Erbarmen für ihre Fehler.
Kein Mensch ist fehlerfrei, auch unsere Eltern nicht. Warum hat Gott dann so ein Gebot  unter die Hauptgebote genommen? Warum verlangt Er so etwas von mir?
ER weiß, wie wichtig die Beziehung zu unseren Eltern für uns selbst ist. Wir können gar nicht seelisch gesund und stabil sein, wenn wir unsere Eltern mißachten, verachten oder sogar hassen.
ER will uns helfen, unsere Beziehung in Ordnung zu bringen. ER möchte sogar, daß diese Beziehung eine Liebesbeziehung wird!
Als ich mich entschloß, meinen Eltern ihre Fehler und ihr Versagen zu vergeben, gab es innerlich einen schweren Kampf. Alles in mir sträubte sich dagegen. Aber ich wollte den Willen des Vaters im Himmel tun, also blieb ich standhaft und wiederholte meine Entscheidung ständig: Ich vergebe auch dies und jenes.
Es dauerte einige Tage, bis die Angriffe weniger wurde und die Erinnerungen seltener hochkamen. Und es dauerte Wochen bis Monate, bis ich merkte, ich fange an, die Eltern zu lieben. Ich sah positive Dinge an ihnen, die ich vorher nie bemerkt hatte. Ich konnte Fehler und Versagen bei ihnen erklären und konnte verstehen, warum sie so waren und handelten.
Es ist für mich eine große Befreiung, daß ich meine Eltern lieben und achten kann. Ich weiß, sie warten nun im Himmel auf mich und es wird einmal eine große Wiedersehensfeier geben.
Ja, Jesus macht es möglich. ER vergibt mir und ich werde fähig zu vergeben. ER wandelt mein Denken und Empfinden, so daß ich lieben kann. ER nimmt mir meine Last!

Danke Jesus, daß Du mir in allen Dingen hilfst! Auch die Dinge, die mir unmöglich sind, machst Du möglich! Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Wie gut, daß Du mir Frieden gibst!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/0YLGQt1LW-A?si=CCKvSTBwqniEqGXQ