Johannes, der Täufer – 13.04.2021

Johannes, der Täufer – 13.04.2021

Johannes sagt:
Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, Ihm die Schuhe auszuziehen. ER wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Matthäus 3, 11

Was für eine gewaltige Predigt von Johannes! Kurz und knapp erzählt er das Wichtigste! Er, Johannes, ist nicht wichtig. Genau so wenig, wie heute die anderen Diener des Evangeliums, obwohl wir sie heute so vergöttern. Wenn Xy mit mir beten würde, dann wäre ich gesund! – so denken manche. Aber auch die Großen des Evangeliums sind nur kleine Lichter, sind nur fehlbare Menschen. Jesus allein ist wichtig. ER ist so wichtig, so allmächtig, so groß und erhaben, daß selbst das Ausziehen Seiner Schuhe eine zu große Ehre für Johannes wäre. Johannes weiß um die richtige Reihenfolge. Und was nehmen wir uns so wichtig!
Johannes sagt, daß Jesus uns mit dem Heiligen Geist taufen wird. Wir bekommen den Geist nicht ohne Jesus. Manche machen Abkürzungen und wollen einen menschlichen Mittler. Oder sie bitten Gott um den Geist. Aber Gott hat sich festgelegt, daß nur Jesus allein den Heiligen Geist gibt. Wo Jesus nicht im Centrum steht, da kann man lange auf den Geist warten.
Wir brauchen den Heiligen Geist. Schon in der Schöpfung steht, daß Gott den Menschen machte und ihm den Odem des Lebens einhauchte, das ist der Heilige Geist. Ohne den Geist können wir Jesus als König und Messias gar nicht erkennen, könnten keine Gemeinschaft mit Ihm haben, würde uns das Beten, das Gespräch mit dem  HErrn nicht gelingen, würden wir die Bibel nicht verstehen usw. Fast alles christliche würde ohne den Geist Gottes nicht gehen. Für alles brauchen wir Ihn!
Mit Feuer taufen: Das steht für die meisten von uns noch aus. Feuertaufe. Wenn der Feind zuschlägt und wir leiden und verwundet werden. Wenn wir wegen Jesus verfolgt und mißachtet werden. Wenn wir beschimpft und verleumdet werden. Wenn wir Nachteile erleiden wegen Jesus. Und gleichzeitig, wenn Jesus uns das Feuer gibt, die heiße Leidenschaft, Ihn zu lieben. Heiße Liebe will Er, keine lauwarme Brühe! Dann überstehen wir die Feuertaufe und werden immer stärker im Glauben an den HErrn, der Hölle, Tod und Teufel überwunden hat.

Danke Jesus, Du bist der Erlöser! Du vergibst und schaffst neues Leben in mir! Du füllst mich mit dem Geist Gottes! Und hier bin ich: Ich will Dir nachfolgen und Dich heiß und innig lieben!! 

Die Stimme des HErrn – 12.04.2021

Die Stimme des HErrn – 12.04.2021

Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem HErrn den Weg!
Ebnet Ihm die Straßen!
Matthäus 3, 3

Das ist eine Prophetie aus Jesaja. Johannes, der Täufer erfüllte sie. Er war in der Wüste, er war die Stimme des HErrn. Seine Botschaft war ohne Kompromisse und ohne moderne Zugeständnisse: Tut Buße! Bekennt eure Sünde und laßt sie! Geht auf den Wegen des HErrn! – Und das ganze Volk kam zu ihm und ließ sich taufen und reinigen von ihren Sünden. Sogar die Pharisäer und die anderen Frommen kamen, doch Johannes kannte sie und forderte sie auf, Früchte der Umkehr zu zeigen, nicht bloß  fromm zu reden.
Johannes war es, der das Volk auf Jesus vorbereitete. Und Jesus hielt große Stücke auf ihn.
Vielleicht wünschen wir uns auch so einen “Erfolg” beim Predigen oder Zeugnisgeben. Doch dieser Erfolg war teuer erkauft. Johannes bekam ihn nicht umsonst, einfach so geschenkt oder in die Wiege gelegt. Er ist einen schweren Weg gegangen. Er lebte in der Wüste von Heuschrecken und wildem Honig, hatte ein Kamelfell als Kleidung, zusammengebunden mit einem Strick, unrasiert, nie beim Friseur ….. echt wild sah er aus. Aber in der Wüste lernte er den HErrn kennen und lernte Seine Stimme zu hören. Ohne Stille keine geistliche Vollmacht! All unsere Betriebsamkeit kann diese Stille, dieses Hören auf den HErrn nicht ersetzen.
Johannes war die Stimme  Gottes in der Wüste; – und wir? In der Zweisamkeit mit Jesus lernen wir Ihn kennen und Er rüstet uns mit Vollmacht und Autorität aus. Unsere menschliche Begabung reicht nicht aus, um eine geistliche Arbeit zu tun. Darum sind unsere Gemeinden oft so schwach.
Das Ziel unserer Predigt und Gespräche  ist es immer, dem HErrn einen Weg in die Herzen zu bahnen. Das, was stört, muß weg. Und ER muß den Menschen groß gemacht werden, so daß sie es auch verstehen. Und der HErr muß diesen Worten Leben geben, egal ob du auf der Kanzel stehst oder mit einem Menschen vertraulich redest. Seine  Kraft muß wirken, sonst bleiben deine Worte bloßer Schall ohne Wirkung.

HErr hilf, auf Dich zu hören! Ach, erfülle  Du mich mit Deiner Herrlichkeit und Kraft! Gib mir Deine Liebe zu den Verlorenen! Und verleihe meinen Worten Kraft, Lebenskraft!!

Der Gott des Überflusses

Der Gott des Überflusses

… als sie wiederkamen, brachte jeder, den sein Herz bewog, und jeder, den sein Geist dazu antrieb, die Abgabe für den HErrn zur Herstellung des Offenbarungzeltes und für seinen gesamten Dienst ….
2. Mose, Exodus 35,21

Liebe und Dankbarkeit macht uns fähig zu opfern. Gott hat uns Seinen Sohn Jesus geopfert. Eltern opfern alles für ihr Kind. Ja, die Liebe macht es möglich! Und wenn jemand uns in einer schwierigen Situation hilft, sind wir dankbar und zeigen das, indem wir große Geschenke machen. Nur Menschen, die sich alles selber verdient haben, oder auf alles Mögliche ein Recht haben, können schlecht ohne Hintergedanken frei und fröhlich geben. Sie sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ein Mensch, der Gott nicht vertraut und nicht glaubt, daß Gott für ihn sorgt, kann auch nicht fröhlich schenken. Denn Morgen braucht man es vielleicht selber! Die Sorge steht bei diesen Menschen im Vordergrund.
Wie gut, daß der Glaube frei macht! Wir können glauben, daß ER uns versorgt! Wir können unsere Dankbarkeit zeigen!! Wir können Gott, uns selber und die anderen lieben und Fürsorge der Liebe zeigen!!! Es ist schön, wenn die Seele frei von diesem Drehen um sich selbst wird und in die Freiheit, Dankbarkeit, Freude und Liebe des Glaubens hineinfindet!
Gott ist den Herzen so nahe und zieht Seine Kinder an Sein Herz, so daß sie frei sind zum Geben. Damals, zu Mose Zeiten, brachten die Israeliten so viel, daß Mose sie bremsen mußte. Es war einfach zu viel! (Kap.36,5)

Ja, Vater, Du bist der Gott des Überflusses! Alles hast Du reichlich und Du beschenkst mich ständig. Dir kann ich vertrauen und muß nicht mehr selber für alles sorgen. So wird meine Seele frei. Gib mir ein dankbares, fröhliches und liebendes Herz! Es soll so werden, wie Deines.

Das Himmelreich – 10.04.2021

Das Himmelreich – 10.04.2021

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!
Matthäus 3, 2

Das war die Predigt des Johannes. Jesus predigte das Gleiche, siehe Matth. 4, 17. Das ist das Evangelium!
Kehrt um, das hieß früher in der Übersetzung von Martin Luther: Tut Buße! – Buße ist ein aktiver Vorgang. Es ist keine Strafe oder ein Abarbeiten der Schuld. Buße ist mehr als nur Bereuen, es ist Umkehr zu anderem Verhalten. Man bricht mit alten Verhaltensweisen und geht neue Wege. Ohne Buße bleibt es bei der Reue. Irgendetwas war falsch und es tut einem leid. Aber man ändert sich nicht, sondern lebt weiterhin verkehrt.
Der Heilige Geist zeigt uns, wo wir verkehrt liegen und was Ihm nicht gefällt. Und wir bereuen es und gehen dann lieber auf Gottes Wegen weiter. Ohne Buße ist es schwer, Vergebung zu empfangen; – man will sich ja nicht ändern.
Johannes meint, das Himmelreich ist nahe. Und als Jesus wieder von den Toten auferstand, da war das Himmelreich  da. Himmelreich ist das Gebiet, in dem Gott die Herrschaft hat. Das kann unser Herz sein, unser Haus, unsere Familie, unsere Firma, unsere Kirchengemeinde.
Im Himmelreich gibt es fast alles genau so wie in einem Staat. Staatsbürger sind wir im Himmelreich, Jesus hat uns dazu gemacht. Es gibt für alles Regeln und Gebote, zB sollen wir einander dienen, oder wir sollen uns freuen, oder wir sollen auf den HErrn sehen, oder wir sollen danken. Und es gibt Dinge, die gehören nicht ins Reich Gottes. Heutzutage ist die Sexualität in der Diskussion, und Gottes Wort hat da eine klare Meinung, was Gott gefällt und was Ihm nicht  gefällt. Sollen die Pastoren doch die gleichgeschlechtlichen Paare segnen, aber der Segensträger lacht darüber nur. Im Himmelreich gelten eben andere Gebote als in der Welt. Abtreibungen und Euthanasie gehören genau so wenig ins Himmelreich. Die Welt geht mit ihren Bürgern so um, aber im Himmel ist es zum Glück anders.
Also benehme dich wie ein Himmelsbürger, nicht wie ein Weltbürger. Mache Ihm keine Schande! Lebe so, wie es sich für Jesu Leute gehört und führe nicht dein “Privatleben” so wie du es willst.
Wir selber sollen aktiv werden, damit wir erwachsene, reife Himmelsbürger sind. Neue Wege gehen. Altes abwerfen. Uns verändern, damit wir Jesus-ähnlich werden. Seinen Geist in uns tragen.
Wie gut, daß es einen Helfer gibt in diesem Neuen Leben: Der Heilige Geist!

Danke Jesus, daß Du mich als Himmelsbürger annimmst. Ich bin ja nichts besonderes, aber Du hast mich erwählt! Danke!! Hilf mir nun, daß ich nach Deinen Vorstellungen leben kann!

Der Messias – 09.04.2021

Der Messias – 09.04.2021

Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Matthäus 1, 21

Jesus  kommt von Joschua, und es bedeutet: Retter, Erlöser. Immanuel (Vers 23) heißt: Gott ist mit uns; – das ist der andere prophetische Name Jesu.
Das Problem, von dem Jesus das Volk Gottes erlösen soll, ist die Sünde, das Getrenntsein von Gott. Die Israeliten hielten die Gebote Gottes sehr streng, aber es fehlte ihnen an göttlichem Leben, an Barmherzigkeit, Erbarmen, Geduld, Friede und Freude. Die Religion war starr und tot, sie war rein gesetzlich. Sogar Menschen, die Gott wirklich liebten, wurden vom Gesetz kaltgestellt. Das Gesetz ging über alles, sogar über Gott. So war es damals in Israel, und so ist es heute in manchen Gemeinden.
Jesus will sein Volk erlösen von den Sünden. Dazu gehört heute so vieles! Aber die Wurzel unserer Sünde ist immer die Selbstbezogenheit. Mir soll es gut gehen. Gott soll für mich sorgen. Ich will Gesundheit, Geld, Karriere. Für alles muß Gott und der Glaube herhalten. Aber was Gott möchte, danach fragt kaum jemand. Sogar in der Diskussion wegen Gleichgeschlechtlicher Liebe dominiert das Gesetzliche. Dabei ist so klar, daß der heilige Gott schon lange Richtlinien dafür erlassen hat. Manche verwässern es, mache sind zu streng. Die Menschen verirren sich doch einfach, weil sie Gott nicht mehr kennen! Und wir Christen pflegen einen egoistischen Lebenstil, anstatt das zu tun, was Gott möchte, was Ihm am Herzen liegt!
Wir sollen unsere Mitmenschen lieben und ihnen deshalb das Evangelium bringen, ohne Kompromisse mit der Sünde. Aber wir selber haben ja viele Kompromisse geschlossen! Wie sollen wir eine wirkungsvolle Waffe in Gottes Hand sein?
Wir  wollen wieder neu von vorn beginnen: ER hat unsere Sünde vergeben, und Er hat uns erlöst von den Sünden; – wir brauchen nicht mehr in Sünde leben!
Darum sind wir frei, Gottes Willen zu tun: Unseren Nächsten Gottes Botschaft zu bringen: Befreiung, Erlösung, Freunde Gottes.
Sünde ist das Urproblem der Menschen. Warum nur machen wir Christen so viele Kompromisse und leben selber in der Sünde?

Danke Jesus, Du bist der Retter und Erlöser! Ja, Du hast mich befreit, damit ich nicht mehr unter der Sünde leben muß, sondern in Deinem Licht leben kann. Danke für die Hoffnung, für Deine Gegenwart, für Dein Erbarmen!

Du bist gewollt – 08.04.2021

Du bist gewollt – 08.04.2021

Das Wort des HErrn:
Noch ehe ich dich im Mutterleib formte,
habe ich dich ausersehen,
noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst,
habe ich dich geheiligt,
zum Propheten für die Völker habe ich dich bestimmt.
Jeremia 1, 5

Ich finde, es ist eine der schönsten Tatsachen, daß Gott nicht nur Jeremia, sondern auch mich und dich schon vor der Erschaffung gekannt und gewollt hatte. Und Er hat für uns große Pläne! ER wußte, wozu Er uns macht, wo unser Platz sein wird. Wir leben nicht einfach so vor uns hin, und wenn wir Glück haben, finden wir unseren Platz. Nein, Gott lenkt und steuert, obwohl wir auch keine willenlose Mariontten sind. Schwer zu begreifen, dieses Zusammenspiel von Gottes Willen, Vorherbestimmung und unserem eigenen Willen. Aber sei gewiß: Gott berücksichtigt alles so, daß Er niemals Zwang anwendet, und wir niemals bedingungslos und sklavisch gehorchen müssen.
Bevor Jesus auf die Welt kam, um am Kreuz zu sterben, kannte Er mich. Und deshalb kam Er ja! Weil Er mich so sehr liebt, um mich freizukaufen von der Finstenis.
Sei gewiß, auch dein Leben hat ein Ziel, einen Plan bei  Gott und du bist von Ihm sehr, sehr erwünscht. ER freut sich über dich und wünscht dir von ganzem Herzen alles, alles Gute. Wie ein richtiger menschlicher Vater weint Er manchmal über Seine Kinder, wenn sie eigene Wege gehen und dann auf die Nase fallen. ER wußte es schon bei der Erschaffung, vor der Geburt. Und dennoch sagte Er Ja zu diesem Kind. ER wollte es unbedingt. Wie groß muß die Liebe dieses himmlischen Vaters sein!
Und sei gewiß, Er stellt dich an den Platz, wo du richtig bist. Glücklich der, der den Platz gefunden hat! Manche machen leider viele Umwege, bevor sie auf Gott hören. Aber sogar das gehört zu Seinem Plan und Er nutzt  es, um den Menschen zu formen, d.h. in die Form zu bringen, die Ihm gefällt und für den Platz erforderlich ist.
Sei nicht traurig, wenn du bis jetzt den Platz nicht gefunden hast. ER ist ja noch am Arbeiten mit Dir. Aber stell dich Ihm immer wieder bewußt zur Verfügung und opfere Ihm alle egoistischen Wünsche und Vorstellungen. ER ist Gott, auf Ihn wollen wir hören! Weil Er uns so sehr liebt!!

Danke Vater  im Himmel, daß Du mich so sehr lieb hast!! Danke, Du hast mich erschaffen, weil Du mich wolltest! Du hast gute Ziele mit mir, und Du wirst es mit mir schaffen! Du bist wunderbar!!! 

Böses Gerede

Böses Gerede

DU beschirmst sie im Schutz Deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.
Wie unter einem Dach bewahrst Du sie
vor dem Gezänk der Zunge.
Psalm 31,21

Als wir noch kleine Jungen waren, machten wir einige Streiche. Einmal warfen wir einen Silvesterknaller in eine Mülltonne an der Straße. Der Deckel flog hoch und dann kamen die Federn der Weihnachtsgans heraus. Überall waren diese Federn und der Wind wehte sie die Straße entlang. Die Besitzerin kam heraus und schimpfte kräftig. Doch wir lagen am Boden vor Lachen. Wie sollte man all diese Federn auch wieder einsammeln?
Genau so wenig kann man den Schwall der Worte wieder einsammeln. Überall verteilen sich die bösen Worte, als ob der Wind sie verteilt. Man kann dagegen nichts tun! Vielleicht kann man 10 oder 20 Federn wieder einfangen, aber es sind noch Hunderte da draußen.
Jesus hat sich nicht zur Wehr gesetzt, wenn man böse über Ihn redete. Denn die böse Zunge kann nicht zuhören oder sich berichtigen lassen. Sie sammelt nur neue Informationen, verdreht sie und setzt neue Lügen und Halbwahrheiten in die Welt. Sicher, wenn wir ernsthaft befragt werden, sollen wir antworten und Gottes Geist wird uns die richtigen Worte geben.
Gott selber will uns wie unter einem Dach vor dem Gezänk der Zunge schützen. Zur rechten Zeit wird ER die Wahrheit offenbaren. Und solange sind wir sicher bei Ihm. ER weiß ja alles und hält zu uns. ER will uns trösten und stärken, wenn Lügen verbreitet werden. Aber ER will nicht, daß wir hinhören, was erzählt wird und dann alle Energie aufwenden, um ständig alles richtig zu stellen. ER will uns Ruhe geben, keinen Streit! ER will nicht, daß sich unsere Gedanken ständig um das Böse drehen. ER will, daß wir Schutz und Zuflucht bei Ihm suchen. Ja, an Seinem Herzen wird mein Herz wieder ruhig. Und dann kann ich den Menschen vergeben und sie sogar segnen. Denn mein HErr ist es, der das letzte Wort hat.

Danke, Jesus, bei Dir bin ich sicher und geborgen. Du kennst die Wahrheit und ich brauche mich nicht verteidigen. Du beruhigst den Sturm der Entrüstung in mir und machst mich stark. Behüte auch meine Zunge, daß sie keine Unwahrheiten in die Welt setzt! Und behüte meine Ohren, daß sie den bösen Worten über andere nicht glauben! Du bist der Fürst des Friedens und einmal wirst Du Gerechtigkeit schaffen.

Heilig ist Gott! – 06.04.2021

Heilig ist Gott! – 06.04.2021

Heilig, heilig, heilig ist Gott der HErr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt.
Offenbarung 4, 8


Ich glaube, wir Christen haben nur wenig Ahnung von der Heiligkeit Gottes. Wir drehen uns meist um uns selber, aber selten um Gott. Wir kommen zu Ihm, dem Schöpfer, und alle unsere Bitten und unser Danken drehen sich um uns. Wir brauchen Frieden, wir brauchen etwas Geld für unsere Wünsche, wir brauchen Gesundheit, wir brauchen Hilfe, wir brauchen und brauchen und brauchen.
Selten kommen wir zu Gott, weil Er Gott ist. Selten loben wir Ihn, weil Er so groß ist. Selten beten wir Ihn von Herzen an und richten uns nach Ihm, in Worten, Gedanken und Werken. Wir haben Gott verniedlicht und klein gemacht und so auch Sünde und Tod verharmlost. Alles ist für uns relativ, und wir arrangieren uns mit der Welt. Haben wir noch Respekt vor Gott? Fürchten wir Ihn und Seinen Zorn? Haben wir noch Angst, Ihn zu beleidigen und zu betrüben? Halten wir und leben wir nach Seinen heiligen Geboten?
Ich denke manchmal, wir sind Kinder. Ganz schön naiv, kindlich und sehr ich-bezogen. Alles dreht sich um mich, Ich, meiner, mir, mich-Denken und Gefühle. Und Gott ist der Erfüller meiner Wünsche und Idealvorstellungen.
Sollte nicht der Mensch sich nach Gott richten?
Die Umwerfende Heiligkeit Gottes sieht man in der Bibel. Die Menschen konnten nicht stehenbleiben in Seiner Gegenwart, sie fielen einfach um. Hesekiel, Johannes und den Soldaten, die Jesus gefangen nahmen, ist es so ergangen. Die Israeliten wollten sich dem Berg Gottes nicht nähern, weil es rauchte und blitzte und krachte. Da hatten sie Angst! Und wir sind mit Ihm auf Du und Du. Kein Respekt vor dem Schöpfer Himmels und der Erde.
Johannes – und auch Jesaja, s. Jes. 6, – sahen den Himmel offen, sahen den Thronsaal Gottes.
Ein kurzer Auszug, den Johannes in Bilder gefaßt hat,  verdeutlicht die Heiligkeit Gottes:

“Und ich sah: Ein Thron stand im Himmel; und auf dem Thron saß einer, der wie ein Jaspis und ein Karneol aussah. Und über dem Thron wölbte sich ein Regenbogen, der wie ein Smaragd aussah. Und rings um den Thron standen vierundzwanzig Throne, und auf den Thronen saßen vierundzwanzig Älteste in weißen Gewändern und mit goldenen Kränzen auf dem Haupt. Von dem Thron gingen Blitze, Stimmen und Donner aus. Und sieben lodernde Fackeln brannten vor dem Thron; das sind die sieben Geister Gottes. Und vor dem Thron war etwas wie ein gläsernes Meer, gleich Kristall. Und in der Mitte, rings um den Thron, waren vier Lebewesen voller Augen, vorn und hinten … Sie ruhen nicht, bei Tag und Nacht, und rufen: Heilig, heilig, heilig ist der HErr, der Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung; Er war, und Er ist, und Er kommt.

O Gott, mein HErr, was bist Du so heilig, wahr und rein! Dir gehört jede Anbetung und alles Lob! HErr, mein Gott, Du bist mein Gott, ich gehöre Dir!! AMEN!!

Laßt euch füllen

Laßt euch füllen

Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde; die Erde aber war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut, und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.
1. Mose, Genesis 1,1-2

Heute morgen, als es langsam hell wurde, war es diesig. Die Luftfeuchtigkeit setzte sich überall nieder und benetzte alles. Das erinnerte mich sehr an den Heiligen Geist, den Geist Gottes. Auch ER durchdringt alles mit Seinem lebenspendenden Wesen. ER schwebt über der Dunkelheit und überlegt sich, wie daraus etwas Herrliches werden kann. Unermüdlich schafft ER Neues. ER ruft Dinge ins Leben, die es vorher nicht gab und die für uns unvorstellbar waren. Doch ER ist der Schöpfergeist, der ständig Neues schafft!
So liegt ER auch über unserem Leben und denkt sich wunderbare Sachen aus. ER läßt sich von der jetzigen Situation nicht beeindrucken, sondern hat wundervolle Pläne, was ER alles aus so einem Leben machen kann! Wir sollten Ihn wirken lassen, dann wird es gut! Das erste, das Gott schuf, war das Licht. Ja, Gott will zuerst das Licht der Hoffnung in unserem Leben anmachen und dann alles weitere, schöne schaffen. ER ist der Allmächtige, nichts ist Ihm zu schwer!
So wie es überall Luftfeuchtigkeit gibt, sogar in der heißen Wüste, so ist der Geist Gottes überall. ER durchdringt alles. Manchmal gibt es Regen und wir werden richtig naß. Und manchmal gehen wir baden, dann schwimmen wir total im Wasser. Und dann gibt es noch den Schwamm, der sich vollkommen vollsaugt mit Wasser …. Ja, es gibt Unterschiede, wie nahe uns der Heilige Geist ist. Die Bibel sagt: Laßt euch füllen vom Geist!

Danke, himmlischer Vater, für Deinen Geist! Auch über meinem Leben liegt Er und will etwas wunderbares daraus machen. Bitte, sende mir die Fülle Deines Geistes! Denn wo Dein Geist ist, da ist Leben, Freude und Freiheit.

Zum Segen werden

Zum Segen werden

Jesus sagt:
Wer Durst hat, komme zu mir; und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Innern werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.
Johannes-Evangelium 7,37f

Wie gut, daß Jesus meinen Durst stillt! Meinen Durst nach Gerechtigkeit, nach Frieden, Harmonie und Freiheit! Bei Ihm bin ich angenommen und geliebt, geborgen und sicher. ER ist meine Quelle des Lebens; – bei Ihm kommt meine Seele zur Ruhe. Ja, immer wieder will ich zu dieser Quelle gehen und Wasser des Lebens trinken.
Und wenn ich voll von diesem lebendigen Wasser bin, läuft es über, hin zu meiner Umgebung. Sie soll wie ein fruchtbarer, bewässerter Garten inmitten der Wüste werden. So will Jesus uns gebrauchen: Wir sollen ein Segen sein, eine Quelle des Lebens für unsere Mitmenschen!
Es gibt Menschen, die alles schlecht finden. Immer und überall finden sie das Haar in der Suppe und reden alles schlecht. Und das Gift ihrer Worte dringt in die Herzen der anderen ein. Ihre Kinder werden genau so werden! Die Atmosphäre um sie herum ist immer bitter, negativ, angespannt und zerstörerisch. Nein, so soll es bei uns nicht sein! Wir wollen unsere Kinder positiv prägen und gute Saat in ihr Herz einpflanzen! Wir wollen schon früh am Morgen zur Quelle des Lebens gehen, allen Dreck aus uns herausspülen und uns füllen mit Seinem Geist! Dann können wir dieses Lebenswasser weitertragen zu den Menschen, die uns am Tage begegnen.

Danke, Jesus, Du bist meine Lebensquelle! Du reinigst mich von Bitterkeit, Rachsucht, Unzufriedenheit, bösen, nachtragenden Gedanken und sogar von schlechter Laune. Danke, Du füllst mich mit Deinem Geist, der Leben schafft. So bin ich gerüstet für den Tag und kann zum Segen für andere werden. Du bist bei mir!