Grenzen des Gebets

Grenzen des Gebets

Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.
Jakobus 5, 16

Wenn man einige Bibelstellen liest und hört, was manche Prediger lehren, dann denkt man, alles ist möglich. Aber da sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
Natürlich ist Gott alles möglich, und wir können beten, um was wir wollen, wenn wir es glauben.
Und da geht es schon los: Wir glauben nicht, was wir beten, oder wir überreden uns selber dazu; – aber das ist nicht der Glaube, den Jesus meint.
Gott ist alles möglich, aber Er selbst hat sich Grenzen gesetzt: ER kann nicht lügen und Er kann niemandem Seinen Willen aufzwingen.
Als Kain Abel erschlagen wollte, ging Gott nicht dazwischen. Vielleicht haben die Eltern, Adam und Eva, für ihre Kinder gebetet, und dennoch tat Kain es und erschlug Abel. Gott respektiert den Willen eines Menschen, auch wenn viel Leid und Böses dabei herauskommt.
Glaube legt Gott ins Herz. Es ist eine kleine Pflanze, die vom Heiligen Geist gehegt und gepflegt wird. Wir können es verstärken oder unterdrücken. Aber wir dürfen unsere Meinung nicht mit diesem Glauben verwechseln. Unsere Empfindungen sind menschlich und nicht immer Gottes Wille oder Sein Weg. Wir dürfen unsere Gefühle nicht mit Gottes Willen gleichsetzen! Nachher könnten wir sehr enttäuscht sein.
Wenn wir nur für uns selbst beten, für unseren Wohlstand, Luxus und Bequemlichkeit, hört Gott meistens nicht. Manchmal will Er uns verwöhnen, aber Er ist sicher kein Wunschautomat. Jakobus hat es sehr klar gesagt, lies mal Kap. 4, 1 – 10.
Wir können viel für andere Menschen beten und sogar fasten, damit sie sich zu Jesus bekehren. Gott reagiert auf diese Gebete, aber er macht nie eine „Zwangsbekehrung“. Der Wille des Menschen zählt für Ihn.
Unsere Gebete dürfen nie wie Magie angewandt werden: Bestimmte Gebete und Formeln bringen den gewünschten Erfolg. Oder: Wir wiederholen unsere Bitten solange, bis Gott genervt hört und tut, was wir wollen. Da ist kein großer Unterschied mehr zur Magie. – Gut, daß Gott so geduldig mit uns ist und nicht immer gleich mit uns schimpft! Aber Er möchte schon, daß wir ein wenig reifer werden.
Jesus muß unser Herzenskönig sein, und wir müssen lernen, Seine Stimme von allen anderen zu unterscheiden. Dann können wir Seinen Willen beten und erleben Wunder im Gebet. ER liebt Seine Kinder!!

Danke, Du wohnst in meinem Herzen! Mit Dir kann ich über alles reden, über meine Wünsche und Anliegen, meinen Kummer und Probleme. Du hilfst mir immer. Du weißt, wie ich es meine. Du korrigierst mich immer liebevoll und geduldig. Und meine Bitten für andere hörst Du, und Du handelst an ihnen und segnest sie. Wie gut Du bist! Was für ein liebevoller, geduldiger Gott!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/PDll0m-RD2k?si=dNS2EjBrqyS_goOo

Ein starker Trost

Ein starker Trost

Jesus sagt:
„Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.“
Johannes 14, 18

Der ganze Text, den Jesus sagt, lautet:
„Ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt Ihn, weil Er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch.“ (V. 16-18)
Jesus ist sehr besorgt um Seine Kinder, die der Vater Ihm anvertraut hat. ER will sie niemals alleine lassen! ER will sie nicht hier auf der Erde schutzlos zurücklassen, denn Er weiß, die Wölfe kommen. So wie man Jesus gehaßt hat, so wird man auch Seine Jünger hassen. Darum verspricht Er: Ich will euch einen Beistand senden, einen Tröster, einen Helfer, einen Freund, den Geist der Wahrheit, den Geist, der euch an meine Worte erinnert, den mächtigen Geist Gottes, der schon bei der Schöpfung wirksam war (gleich im 2. Vers der Bibel lesen wir vom Geist Gottes!).
Diesen Geist sendet Er uns, damit Er in unseren Herzen wohnen kann. Unser Leib soll Sein Tempel sein. ER will Jesus verherrlichen durch Zeichen und Wunder, durch Worte des Trostes, durch Freude und Friede … einfach durch alles Gute, daß in Gott zu finden ist. Der Heilige Geist lebt in uns, weil Jesus Ihn zu uns sandte! Wir wollen Seine Kraft suchen und um immer mehr vom Heiligen Geist bitten! Wir wollen Ihm in uns Platz einräumen, und Ihm sagen, Er kann mit uns machen, was Er will. Wir wollen uns Ihm zur Verfügung stellen, so wie wir uns Gott zur Verfügung gestellt haben. Wir wollen studieren, was Jesus über Ihn sagte, wie sehr Jesus den Geist Gottes geschätzt hat und von Seiner Führung abhängig war. Wir wollen die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament lesen, die Wirkungen des Heiligen Geistes studieren und für uns in Anspruch nehmen. Wir wollen wie die Apostel Zeichen und Wunder erleben, die Gegenwart Gottes spürbar werden lassen, das Evangelium von Jesus in alle Welt bringen!
Der Geist Gottes ist untrennbar  von Gott und nicht zu trennen von Jesus. Der Vater, der Sohn und der Geist sind eins, und gleichzeitig ist der eine Gott Vater, Sohn und Geist. Wir können es nicht verstehen; – man hat schon hunderte von Büchern geschrieben und die klügsten Theologen haben es vergeblich zu erklären versucht. Mit dem Kopf begreifen wir es nicht, aber mit dem Herzen. Kennen wir Ihn, dann erlöschen die Fragen.
Jesus sagt, Er ist alle Tage bei uns bis an der Welt Ende. ER ist da!
Der Vater selbst ist bei uns, genau wie bei Jesus (Joh. 16, 32).
Jeder freut sich, wenn der andere Ehre bekommt. Der Vater freut sich, wenn wir dem Sohn danken, der Geist freut sich, wenn wir dem Vater glauben, der Sohn freut sich, wenn wir den Heiligen Geist lieben. Es herrscht keine Eifersucht. Darum können wir zum Vater beten oder zum Sohn oder mit dem Heiligen Geist reden. Wir können da nichts verkehrt machen. Beruhigend, nicht wahr?

Danke Jesus, daß Du uns den Heiligen Geist sendest! Wir brauchen den Trost, die Weisheit, den Beistand, die Hilfe des Geistes! Wir brauchen Seine ordnende Hand für unseren Körper, wenn wir krank und schwach sind. Wir brauchen Seine Stärke, wenn wir von Dir erzählen. Wir brauchen die Gewißheit, die der Geist gibt, wenn wir beten, besonders wenn wir für andere beten. Gut, daß wir keine Waisen sind!!

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Mein Hirt

Mein Hirt

Der HErr ist mein Hirte; nichts wird mir mangeln.
Psalm 23, 1

Heute morgen dachte ich darüber nach, wieviel Schaden ich erlitten habe. Einiges ist mir gestohlen worden, etliche Male bin ich belogen und betrogen worden. Viel, viel Geld, Zeit und Energie hat es mich gekostet!
Als ich so darüber nachdachte, merkte ich, wie es in mir finster wurde. Alle Gedanken wurden negativ, und dann auch die Gefühle. Nein, stopp! Das will ich nicht!
Ich fing an, Gott zu fragen, wie Er es sieht, und ich bat Ihn, mir meine schlechten Gefühle und Gedanken zu nehmen. Bitte, keine Rachegedanken und kein Selbstmitleid! Bitte, schenke mir ein neues Herz, denn aus dem Herzen kommt alles Schlechte! Und Gottes Antwort war dieser Psalm: Der HErr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.
ER fragte: Habe ich nicht immer für Dich gesorgt? Habe ich Dir nicht immer alles gegeben, was Du brauchst? Habe ich nicht jeden Schaden wieder gut gemacht? Auch im Angesicht Deiner Feinde habe ich Dir den Tisch reichlich gedeckt. Auch den Ruheplatz am Wasser hast Du bekommen. Auf grüne Weide habe ich Dich geführt, ich habe Dein Verlangen gestillt, habe Dich auf rechten Wegen geleitet und auch im dunklen Tal war ich da. Du brauchtest kein Unheil zu fürchten, denn ich bewahrte Dich. Ich habe Dich getröstet, Dir Zuversicht und Mut geschenkt. Lauter Güte und Huld folgen Dir Dein Leben lang und Du darfst wohnen in meinem Hause für immer.
Ja HErr, mußte ich antworten. Du bist da, Du sorgst immer für mich. Du hast jeden Schaden wieder gut gemacht. Wie gut, daß ich dich habe!

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst wirklich treu für mich. Auch wenn es draußen weht und stürmt, bin ich bei Dir geborgen. Ja, auf Dich bin ich geworfen, Du bist meine Zuversicht, mit Dir zusammen brauche ich kein Unheil zu fürchten. Wie gut, daß ich Dich kenne!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/JIGCnDYQWgQ?si=XanfZiGk8SiPIMHO

Streit

Streit

„Du bist nun einmal der Gesegnete des HErrn.“
1. Mose 26, 29

Isaak lebte als Fremder in Palästina. Gott hatte ihm das ganze Land versprochen, doch noch war er als Hirte in dem Land unterwegs, das anderen gehörte. Doch er glaubte Gott und war eine angesehene und stattliche Persönlichkeit. Gott segnete jede Arbeit, die er sich vornahm, und vermehrte seinen Reichtum und seine Herden.
Die anderen Leute waren neidisch. Sie schütteten die Brunnen Isaaks zu und schickten ihn weg. Er war ihnen zu stark und mächtig geworden. Da ging er ein Stück weiter und grub die alten Brunnen seines Vaters Abraham wieder auf. Doch die Leute stritten wieder mit Isaaks Hirten und behaupten, das Wasser wäre ihres. Da ging er noch ein Stück weiter und grub einen neuen Brunnen. Auch um diesen gab es Streit und so ging er wieder ein Stück weiter und grub wieder einen neuen Brunnen. Darum stritten sie nicht mehr und Isaak nannte den Brunnen Rehoboth, Weite, und sagte: Jetzt hat uns der HErr weiten Raum verschafft. Dort baute er dem HErrn einen Altar, denn er wußte, Gott ist sein Schutz. Nach einiger Zeit kamen die Leute wieder und wollten einen Friedensvertrag mit Isaak. Sie bekamen Angst vor ihm, denn Gott segnete alles, was er anfaßte. Sie konnten deutlich sehen, wie Gott zu Isaak stand und meinten: „Du bist nun einmal der Gesegnete des HErrn.“
Obwohl Isaak kein schwacher Mann war, suchte er im Streit Lösungen. Er bestand nicht um jeden Preis auf sein Recht. Er gab nach und ging ein Stück weiter. Er wußte, Gott würde ihm sogar in der Wüste Wasser geben. Ja, er verließ sich ganz auf Gott und nicht auf sein Recht oder seine eigene Stärke. Darum konnte er nachgeben und den Streit beenden.
Es gibt so viele Kleinigkeiten, um die wir streiten. Als ob unser Leben davon abhinge! Aber wir brauchen das nicht! Wir brauchen den Frieden, den Gott gibt. Und wir brauchen Seinen Segen, damit unser Leben fruchtbar wird. Streit macht bitter, kalt, berechnend. Friede macht stark, mutig, sicher, barmherzig.

Vater im Himmel, wie gut, daß ich Dich habe! Du siehst auf mich, auch wenn andere mich übervorteilen oder schlecht über mich reden. Wenn ich dem Streit ausweiche, so gleichst Du all meinen Mangel aus. Du möchtest, daß ich Frieden stifte, auch wenn es mich einiges kostet. Dein Friede ist es wert.

Unser Video  zur Andacht:  https://youtu.be/ccxz0BTVfcA?si=762yRXzq17nQLavM

Die Gegenwart des HErrn

Die Gegenwart des HErrn

„Juble  und freue dich, Tochter Zion; denn siehe, ich komme und wohne in deiner Mitte – Spruch des HErrn.“
Sacharja 2, 14

Einer der glücklichsten Menschen, die ich je gesehen habe, war Schwester E. Sie ist inzwischen längst gestorben und bei ihrem HErrn. Ich bekam ein Photo mit einem Gruß von ihr, einige Tage vor ihrem Tod. Man konnte nicht sehen, daß sie total vom Krebs ausgezehrt war und nicht mehr die Kraft zum Aufstehen hatte. Aber man konnte das strahlende Gesicht sehen, daß voll das Licht des HErrn widerstrahlte. Das ist das Wunderbare unserer Botschaft: Jesus hat den Tod, die Schmerzen, das Unglück, die Krankheit, einfach alles überwunden! Sein Kind bekommt den Sieg!
Ja, auch im Sterben zeigt sich die Macht und Herrlichkeit des HErrn. Die Schwester E. war einfach nur noch glücklich, und das ohne Morphium. Sie strahlte damals, wie sie im Himmel jetzt strahlt, vor Freude.
Diese Gegenwart des HErrn können auch wir bekommen. Diese Liebe und Herrlichkeit, Freude und Licht können wir im Herzen haben. Unabhängig von den äußerlichen Umständen sind sie erlebbar.
Und so mache ich mich jeden Tag daran, im Stillen und auch laut, den HErrn zu preisen, mit Ihm zusammen zu sein, Seine Liebe zu empfangen, die Vergebung und Reinigung zu bekommen und ein Wort für die Verletzten einzulegen. Es sind schöne, erfüllte Zeiten, die manchmal fast nicht enden sollen.
An diesen HErrn glaube ich. Nicht an die richtige Auslegung der Bibel (obwohl auch das wichtig ist). Aber die Beziehung zu Jesus macht den Christen aus. ER hat mich so sehr lieb! ER sehnt sich danach, mit mir zu reden! ER beschenkt mich gern! Danke, HErr!!

Ja Jesus, Du bist wunderbar!! Mit Dir zusammen kann ich alles überwinden, denn Du bist stark und hältst zu mir. Danke für die Freude, die Du in mein Herz legst. Danke für die Gewißheit, für die Liebe, für den Frieden! Ja, Du bist wirklich wunderbar!!

Das Video zur Andacht:  https://youtu.be/HkyBPYoDlSw?si=CFUUvZhmAb0t0Boc

Konkret beten

Konkret beten

Abraham trat für ihn bei Gott ein; da heilte Gott Abimelech, auch seine Frau und seine Dienerinnen, so daß sie wieder gebären konnten.
1. Mose, Genesis 20, 17

Abrahams Frau Sara war sehr schön. Er hatte Angst, daß man ihn erschlug, um Sara zu bekommen. So ließ er überall sagen, sie sei seine Schwester. Der König Abimelech nahm Sara zu sich, denn er wollte sie heiraten. Aber Gott erschien ihm im Traum und warnte ihn. So gab er Sara zurück. Er stand zu seiner Schuld und versteckte sich nicht hinter Ausreden, obwohl er dafür Grund hatte. Gott hatte ihm versprochen, daß Abraham für ihn eintreten wird, und das tat Abraham auch. Gott heilte die Frau und die Dienerinnen von Unfruchtbarkeit, was damals ein ganz, ganz großer Makel war.
Das ganze  Leben Abrahams, Moses und anderer Propheten war voll von konkretem Gebet und konkreten Antworten und Handeln Gottes. Wir beten oft sehr allgemein und können dann nicht sehen, wie Gott unser Gebet erhört. Dadurch wird unser Glaube nicht gestärkt.
Gott möchte Mut machen, konkret zu beten.
Wir brauchen Maßstäbe, um die Auswirkungen unserer Gebete zu sehen. Bei der Heilung von Kranken sehen wir es sofort, auf anderen Gebieten muß man genauer hinsehen. Es gibt Gebetsgruppen, die für ihre Stadt beten und speziell wegen Kriminalität. Sie berichten, daß die Zahlen durch das Gebet sehr rückläufig sind.
Andere beten für andere konkrete Dinge und merken den Unterschied nach einiger Zeit.
Ich hatte lange für eine Kurve auf meinem Weg zur Arbeit gebetet. Dort geschahen immer wieder Unfälle. Nachdem ich dort beim Vorbeifahren täglich betete, gab es nur noch einen leichten Unfall. Und nach einiger Zeit stellte man große Warnschilder auf. Gebet konkret wirkt konkret!
Manche setzen sich zu große Ziele, ohne auf Gott zu hören, ohne Seinen Willen zu kennen. Als ob man die Alpen nach Australien versetzen möchte. Nur im Zusammenleben mit Jesus werden wir Seinem Wesen ähnlich und können spontan wissen, wie sein Wille ist und hören, wie der Heilige Geist uns leitet. Dann denken, reden, handeln und beten wir immer mehr wie Jesus.

Danke Jesus, Du lebst in mir! Ich will Dir allen Raum in meinem Herzen und Leben geben, ich möchte Dir ähnlicher werden! Ich möchte beten, so wie Du es tun würdest. Danke, daß Du auf mein Gebet achtest!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/pOMtbo20L-s?si=gbTEL7XIgFg8If72

Gnadengaben

Gnadengaben

Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, …
Römer 12, 3a 

… sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischen Redens, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.“ (Römer 12, 3 – 8)
Als ich nach einer Überschrift suchte und den Text dreimal las, bemerkte ich immer mehr den Anfang: Aufgrund der Gnade …. Ja, alles ist Gnade, auch im charismatischen Bereich! Alle Gaben bekommen wir durch Gnade, damit sich keiner rühmen kann. Der Kleinste bekommt oftmals die größten Gaben, so daß andere neidisch werden. Aber Gott ist der Geber, der alles entscheidet; – wollen wir gegen Ihn rebellieren und Ihm sagen, was richtig und falsch ist? Ein Leiter, ein Prophet, ein Evangelist, ein Apostel und alle anderen müssen Diener sein. Erst wenn sie gelernt haben, die Toilette zu putzen, werden sie gute Leiter; – Demut ist gefragt! Ich mag keine Leiter und Evangelisten, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen, die mit ihren Gaben angeben und meinen, sie hätten alle Erkenntnis. Im Reich Gottes gibt es nicht mehr groß und klein, da soll einer dem anderen dienen; – dafür sind die Gaben da. Gott gab uns die verschiedenen Gaben, damit sie anderen nützen. Nicht Eigennutz ist der Sinn, sondern das Wohl der anderen. ER gab uns sehr verschiedene Gaben, und selbst bei den verschiedenen Gaben gibt es hunderte von persönlichen Variationen. ER ist ein sehr schöpferischer Gott! So wie Du ist keiner! Darum nutze, schule und probiere Deine Gaben. Hier ist die Schule Gottes, und jeder Schüler darf Fehler machen. Nur Mut! Probiere, und laß nicht beim ersten Versagen die ganze Sache fallen. Jeder einzelne hat seine Gabe, und auch Du. Finde sie mit Gottes Hilfe heraus, und Du wirst Wunder erleben.

HErr, es ist spannend mit Dir! Danke für Deine Gnade, die über allem steht. Du läßt uns nicht allein, sondern gibst Deinen Geist, der überall und immer hilft. Danke!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/bmXur1_h62c?si=JDd0g_lgCNwnYyUx

Sorgenberge

Sorgenberge

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121, 1f.

Ja, die Sorgenberge, die uns erdrücken wollen! – wo sind sie hin? Sie sind nicht mehr da. Oder weißt Du noch, welche Sorgen Du vor einem Monat hattest, oder vor einem Jahr oder vor 10 Jahren?
Und kaum sind sie weg und vergessen, drehen wir uns um und sehen auf den nächsten Sorgenberg. Und je länger wir ihn ansehen, desto größer wird er, bis er uns schier erdrückt. Schrecklich, so ein Leben umgeben von Sorgenbergen! Einer nach dem anderen taucht auf, bedroht uns aufs Heftigste und löst sich irgendwie auf, um dem nächsten Platz zu machen. Und wir sind so dumm und fallen jedesmal wieder darauf herein!
Wir wollen nicht Jesus hinter den Bergen sehen, auch wenn Er viel größer ist als die Sorgen. Wir wollen anstatt der Berge Jesus sehen. Auch wenn man schon lange Christ ist, fällt es doch schwer, Ihm alle Sorgen und Lasten anzuvertrauen, als ob es Seine Sache wäre. Und selbst sich nicht mehr darum sorgen …. Ich glaube, daß ist schwieriger als die ganze Schule, Ausbildung, Führerschein und alle anderen Prüfungen zusammen.  Wann lerne ich es endlich, Ihm in ALLEN Dingen zu vertrauen?
ER hat mir bislang immer herausgeholfen. Es gab so viele Sorgen und Nöte, ich kann mich gar nicht mehr an alle erinnern. Sie sind einfach vergessen, obwohl sie mir das Leben sooo schwer gemacht hatten. Aber meinen HErrn habe ich nicht vergessen. Und so gehe ich immer öfter und immer schneller ins Gebet, wenn sich wieder so ein Sorgenberg zeigt. Zuerst ist er ja noch klein, aber er wächst, wenn man ihn lange genug ansieht. Ne, ich will lieber lange genug auf Jesus sehen, bis mein Glaube so stark ist, daß der Berg kein Problem mehr ist, bzw bis der Berg Sein Problem ist!
Bis hierher hat mir der HErr geholfen, und ich bin gewiß, ER wird auch weiterhin helfen, bis ich am Ziel bin.

Danke Jesus! Du bist mir treu, auch wenn ich immer wieder auf die Sorgenberge hereinfalle. Vergib, daß ich Dir nicht immer sofort vertraue! Vergib, daß mein Glaube so schwach ist, obwohl Du doch schon so oft,  eigentlich immer, geholfen hast! HErr, ich brauche Deinen Heiligen Geist, der mir glauben hilft!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/STP_mLsFQp4?si=6qsULEoqnSCObWSF

Der Glaube

Der Glaube

Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Eine Stimme sagte: Verkünde! Ich fragte: Was soll ich verkünden? Seht, da ist euer Gott!
Aus Jesaja 40,1.6.9

Im Volk Gottes gibt es überall große Probleme. Da sagt Gott: Tröstet, tröstet mein Volk! Und ich frage: Was soll ich sagen? ER antwortet: Ich bin da.
Glaube ist für viele so eine Vorstellung von Gott. Oft sind es Glaubensgrundsätze, die geglaubt werden. Zum Beispiel, daß Gott der Schöpfer ist. Aber das hat oft keinerlei konkrete Auswirkungen auf mich und mein Leben. Da sollen wir einen Schritt weiter gehen: Ist Gott der Schöpfer, dann hat Er auch mich gemacht. Ist Gott der Gott der Liebe, dann hat Er mich aus Liebe in Liebe liebevoll gemacht. Wenn ich das glaube, hat das große Auswirkungen auf mich!
ER hat mich gewollt, ich bin kein Zufall! ER hat mich wunderbar gemacht, so wie es Ihm gefiel! ER hat Ja zu mir gesagt, obwohl Er mein Leben von Anfang bis Ende übersehen konnte! Ist Er mein Schöpfer, der mich im Mutterleib geformt hat, so ist Er auch jetzt da! Direkt bei mir, neben mir, über mir, sogar in mir! Ja, Er ist konkret da! Es ist nicht diese allgemeine Überzeugung, daß Gott überall ist, es ist viel, viel mehr: ER, der allmächtige Gott ist an meiner Seite. Ja, Gott ist da!
Ich denke, es lassen sich viele Probleme lösen, wenn unser Glaube vom allgemeinen Glauben zu einem konkreten Glauben wächst. ER ist da! Für Ihn ist jedes Problem lösbar. ER handelt aus Liebe zu uns. ER ist barmherzig. ER will nicht richten, sondern vergeben. ER ist der Vater, nicht der Richter. Es gibt so viele Themen, wo konkreter Glaube gefragt ist. Theorien und Gedanken über Gott sind gut, aber Gottes Gedanken sind besser.

Danke Jesus, Du bist ein Gott zum Anfassen! Du bist real da, an meiner Seite. Du hilfst mir konkret, immer und überall. Du läßt Dich um alles bitten und hörst auf mein Gebet. Wie gut, daß ich in Dir meinen besten Freund gefunden habe!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/rhYKb4Zdhx0?si=cYgvaDyQonTHtVWh

Mein himmlischer Vater

Mein himmlischer Vater

Denn Ich bin der HErr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, Ich werde dir helfen. Jesaja 41, 13

Gestern hätte ich fast einen schlimmen Unfall gebaut. Ich hatte wohl beim Fahren etwas geträumt und sah erst sehr spät, daß mitten auf der Fahrbahn ein Auto stand, das nach links abbiegen wollte. Da wäre ich fast ohne zu bremsen drauf gefahren …. mei, hätte das gekracht! Doch der HErr hielt Seine Hand dazwischen und ich konnte das Auto mit Mühe um das andere herum lenken; – zum Bremsen war es zu spät. Hinterher schlotterten mir alle Gelenke. So ist mein Leben vollkommen abhängig von Ihm, der mich in Seiner starken Hand hält. Schon von Kind auf hielt der HErr Seine starke, liebevolle Hand über mir. Einiges wollte mir ans Leben, doch Er ließ es nicht zu. ER war der HErr, der sagte: Dieses Kind ist mein Eigentum. Ich habe es geschaffen, Ich liebe es, Ich will es, es ist meins! – und keiner kann etwas gegen den Willen Gottes ausrichten. Ja, Er ist es, der meine rechte Hand ergriffen hat, der zu mir sagt: Fürchte Dich nicht, Ich werde Dir helfen! Wie gut und beruhigend ist dieses Wissen: In Seiner Hand vollständig geborgen. Allem Bösen und allen bösen Gerüchten und Worten über mich setzt Er eine Grenze. Niemand kann diese Grenze übertreten. Man kann mir viel Schaden zufügen, aber dennoch ist Er da und sagt: Bis hierher und nicht weiter! Ja, auf meinen himmlischen Vater kann ich mich verlassen. In Ihm bin ich sicher. Viel Böses haben andere Menschen sich untereinander und auch mir angetan. Und manchmal war ich ganz verzweifelt. Aber immer wieder war Er da, tröstete mich, gab mir neuen Mut, erstattete mir meinen Schaden und gab mir sogar mehr, als ich verloren hatte. Welch ein wunderbarer HErr ist mein Gott! Oft denke ich an das Lied: „Welch ein Freund ist unser Jesus …“ Und ich denke: Ja, Er ist wirklich ein Freund, einer, der treu ist, auf den ich mich ganz verlassen kann. Wunderbar ist es mit Ihm, der meine rechte Hand ergreift und mich durch jeden Schlamassel zieht und sagt: „Fürchte dich nicht, Ich bin bei Dir!!“

O Jesus, wie kann ich Dir nur genug danken für all das Gute, daß Du an mir tust! Wie sehr hast Du mich lieb! Wie sehr bist Du mir treu, läßt Dich niemals beirren und tust so, als hätte ich keine Fehler. Ja Jesus, Du bist der Gott, den ich von ganzem Herzen liebe; Dir will ich treu sein!!