Gott will mit uns reden

Gott will mit uns reden

ER sagte zu mir: Stell dich auf deine Füße, Menschensohn; Ich will mit dir reden.
Hesekiel, Ezechiel 2,1

Gott will reden! Genau wie ER mit Abraham, Mose und Hesekiel geredet hat, will Er auch mit uns reden. Miteinander reden heißt, keine Monologe halten, sondern seine Gedanken miteinander austauschen. Reden und zuhören! Gott hat die Sprache gemacht, damit wir Menschen miteinander reden und damit ER mit uns reden kann und wir mit Ihm. Wenn Ehepartner nicht mehr miteinander sprechen, ist die Ehe gestorben; – wenn wir nicht mehr mit Gott reden, ist unser Glaube tot.
Gott will sich mitteilen; ER will uns sagen, was Er vorhat und uns vieles erklären. ER will uns zeigen, wie ER andere Menschen sieht; ER will uns Sein Wort, die Bibel, verständlich machen. ER will uns zuhören, wenn wir Ihm unser Herz ausschütten; ER will auf unsere Fürbitte für andere Menschen hören; ER will auf unser Wünsche, Bitten und Danken hören. ER behandelt uns wie Freunde; wir sollen verstehen, was ER denkt und nicht wie Arbeiter und Sklaven arbeiten, ohne zu verstehen, was ER möchte. Einmal sagte Gott zu Abraham: „Sollte ich Abraham verheimlichen, was ich vorhabe?“ Ja, Er behandelte Abraham wie einen intimen Freund. Jesus sagte zu Seinen Jüngern: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe(Joh.15,15).“
Gott will sich mitteilen, will reden und mit uns sprechen und uns zuhören. Aber viele haben keine Zeit. Wie wollen sie jemals Gott verstehen? Wir wollen uns Zeit nehmen für die stillen Gespräche mit unserem HErrn, in unserer stillen Ecke im Zimmer oder beim einsamen Spaziergang. Wir wollen mit Ihm reden, in der U-Bahn, vor roten Ampeln, im Stau, in Arbeitspausen …. Immer, wenn wir einige Minuten Zeit haben, wollen wir zu Ihm aufsehen und reden und hören.

Danke Jesus! Du redest zu mir. Wie oft hast Du mir schon Mut gemacht! Wie oft hast Du tröstende Liebesworte gesagt, wenn ich am Boden lag! Deine Worte sind Leben für mich. Du bist der Gott, der reden will!

Fröhliche Kinder Gottes

Fröhliche Kinder Gottes

Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so daß ihr euch immer noch fürchten müßtet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!
Römer 8,15

Als ich meinen Kleinen nach der Geburt das erste Mal sah, ging mir das Herz über vor Liebe. Am liebsten hätte ich ihn gleich mit nach Hause genommen, ihn auf dem Arm getragen und nie wieder losgelassen. Ich lächelte ihm zu, winkte und machte „Kiek, kiek, kiek!!“ Da sah er mich ernst an und sagte: „Mein Vater, ich danke dir, daß du mich gezeugt hast. Mein Leben gehört nun dir. Ich will tun, was du sagst und für dich arbeiten. Denn du bist mein Herr.“ Da war ich doch sehr geschockt… irgend etwas lief verkehrt.
Nun, das ist natürlich nur eine ausgedachte Geschichte. Aber viele Christen benehmen sich so. Anstatt sich mit ihrem himmlischen Vater zu freuen und ausgelassen und fröhlich zu sein, denken sie nur an Arbeit. Sie haben die überschwengliche Liebe und Freude Gottes an ihnen nicht verstanden, sondern denken, sie sind nun Arbeiter. Schlimm! Wir können Gott, unseren himmlischen Vater, nur dann Abba, d.h. Papa nennen, wenn es uns der Geist beibringt. Haben wir den Geist Jesu nicht, werden wir uns immer noch wie Sklaven benehmen. Aber wir sind Kinder Gottes!

Jesus, wie gut, daß wir Dich haben! Gib uns mehr von Deinem Geist, damit wir nicht mehr Sklaven, sondern Kinder sind! Du freust Dich an mir und hast mich lieb, Du setzt mich frei von jeder Sklaverei! Du sorgst Dich um mich, wie ein Papa. Du möchtest so gern den ganzen Tag mit mir fröhliche Gemeinschaft haben. Ja, gib mir Deinen Geist, damit ich dieses Liebesverhältnis lerne und begreife! Ich liebe Dich!!

Keine Selbstverurteilung!

Keine Selbstverurteilung!

Denn wenn das Herz uns auch verurteilt – Gott ist größer als unser Herz und Er weiß alles. Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.
1. Johannesbrief 3,20f

Manchmal sind wir traurig über unser Versagen und manchmal denken wir an die vielen guten Gelegenheiten, die wir verpaßt haben. Dann fängt unser Gewissen an, uns zu verklagen. Und der feind nutzt die Chance und redet uns ein, wir wären Versager und zu nichts nütze. Er erinnert uns an alle peinlichen Dinge und reibt sie uns unter die Nase. Dann dürfen wir unseren Gefühlen, auch den Schuldgefühlen, keinen Raum geben, sondern können uns schnell zu Jesus wenden. ER ist doch für meine Schuld gestorben! ER hat sie vergeben und getilgt! Wenn ich mich daran festhalte, beruhigt sich mein anklagendes Gewissen in Seiner Gegenwart und ich fange an, Ihm zu glauben und Ihm zu danken. ER ist wirklich mein Erlöser! Seine Vergebung ist wirksam!! Und dann habe ich Gott gegenüber große Zuversicht, daß ER mich lieb hat und mein Leben in Seiner starken Hand hat. Bei Ihm bin ich geborgen!
Wenn im Winter die Stürme toben, krachen die Wellen der Nordsee an das Ufer und fügen dem Land Verletzungen zu. Deshalb baut man Wellenbrecher, damit das Land geschützt ist. Jesu Vergebung ist so etwas wie ein Wellenbrecher; sie nimmt den wütenden Anklagen die Kraft und schützt mein Herz vor Verwundungen.
Sogar wenn andere mir etwas Unrechtes angetan haben, kann ich mein Herz in Seiner Gegenwart beruhigen. Auch dann ist die Vergebung wirksam! Ich entschließe mich, meinem Gegner zu vergeben, so wie Jesus ihm auch vergibt. ER ist der Wellenbrecher, der den Schmerz der Verletzung lindert und heilt. Und dann habe ich die Freiheit, meinem Gegner zu vergeben und sogar zu lieben. Ja, die Vergebung ist wirksam! Sie ist eine große, verändernde Kraft. Sie schützt und heilt. Sie setzt mich frei von meiner Selbstverurteilung. Sie setzt mich frei von Rechthaberei, Rachegedanken und Bitterkeit. 

Danke Jesus, Du hast mir vergeben! Doch manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch. Wie gut, ich kann zu Dir flüchten und Du beruhigst mein Herz wieder! Wie gut, mit Deiner Hilfe kann ich anderen vergeben und Du heilst die Verletzungen, so daß ich frei werde. Deine Vergebung ist wahrhaftig wirksam!

Gott hört Gebet!

Gott hört Gebet!

Bittet, dann wird euch gegeben;
sucht, dann werdet ihr finden;
klopft an, dann wird euch geöffnet.

Matthäus 7,7

„Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten (Vers 8-11).
Als ich neu im Glauben war und die ganzen Verheißungen über das Beten las, machte ich mir eine lange Liste von Wünschen, die ich Gott vorlegte. ER hat sicher darüber gelächelt, aber mich nicht ausgelacht. ER würdigte sogar mein kindliches Vertrauen und erfüllte etliche Wünsche. Ich lernte, Beten hat große Macht und große Auswirkungen!
Ein Mensch war im Traum im Himmel und sah dort ein Lager mit vielen, vielen Paketen. Er fragte, was ist das? Nun, sagte man ihm, das sind die Antworten auf Gebete, die nie gesprochen worden sind. Das soll uns sagen: Wir dürfen getrost um viel, viel mehr bitten! Der Himmel ist voller Schätze, die wir „herunterbeten“ können! Ja, wer an der Himmelstür im Gebet anklopft, dem werden die Schatzkammern des Himmels geöffnet. Kennst du das Lied: Welch ein Freund ist unser Jesus? In einer Zeile heißt es: „Wer mag sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht? Wenn wir nicht an Ihn uns wenden und Ihn suchen im Gebet.“
Unser himmlischer Vater ist gut! ER will uns nicht strafen oder ist nicht gleichgültig gegen uns. ER will und mag uns beschenken! Darum wollen wir Ihn im Gebet suchen und Ihm unsere Wünsche und Fürbitten sagen und darauf vertrauen, daß ER es richtig macht. Darum heißt es so oft in der Bibel, daß wir unser Beten mit Dank verbinden sollen. Das wird eine neue Qualität in unser Gebetsleben bringen!

Danke Jesus, Du hörst mein Gebet! Es ist nicht immer so perfekt, aber Du verstehst mich. Ich kann Dir wirklich alles, jede Kleinigkeit und jede große Sache anvertrauen, – Du hörst! Und ich kann Dir jetzt schon danken, daß Du alles Mögliche und sogar Unmögliche tust, damit es Deinem Kind gut geht. Da kann ich Dir jetzt schon danken!

Die wunderbare Schöpfung

Die wunderbare Schöpfung

Gott sah alles an, was ER gemacht hatte: Es war sehr gut.
1. Mose, Genesis 1,31a

Als Gott die Schöpfung vollendet hatte, sah Er sich alles genau an und stellte fest: Es war sehr gut!
ER überließ die Erde dem Menschen, und der rebellierte gegen Gott und wollte alles allein machen. Er verschacherte die Erde sogar an den Fürsten der Lüge, den Satan. So nahm das Unheil seinen Lauf. Nun sind die Quellen vergiftet, die Luft verpestet, Kriege und Naturkatastrophen nehmen ihren Lauf. Wann werden wir uns endlich wieder zurück, an Gott wenden? ER hat schon einmal die Erde wunderbar gestaltet!
Nun kann man in der Schöpfung den wunderbaren Schöpfer erkennen. Alles ist voller Musik und Farben! Gott möchte, daß auch wir Seine Schöpfung ansehen und darüber jubeln. ER hat alles wunderbar gemacht! ER möchte, daß wir unseren Blick erheben, weg von den Schwierigkeiten und dem Schmutz, hin zum Schöpfer aller Dinge, zum HErrn der Herren! Dann wird unser Herz wieder leicht und wir können unsere Arbeit mutig in Angriff nehmen. Mutlosigkeit und Verzweiflung weichen, wenn wir sehen, daß dieser mächtige Schöpfer auch uns selber gestaltet und gerufen hat. ER ist bei uns und wird uns niemals aus den Augen lassen, bis ER Sein Ziel mit uns erreicht hat.
ER möchte, daß wir jubeln und uns freuen. ER möchte, daß wir wissen: ER ist bei uns! Dann wird unsere Finsternis hell und um uns herum wird auch Licht werden. ER möchte gern eingreifen und helfen; ER wartet auf unser Gebet! Wieviel Gutes können wir schaffen, wenn wir IHN bitten!

Danke Jesus, Du bist mein Schöpfer! Du hast mich gestaltet und sagst: Wunderbar!, sehr gut!! Ich sehe das nicht immer so, aber Du siehst mich schon, wie ich einmal sein werde. Du machst mein Herz leicht, wenn ich Dich und Deine wunderschöne Schöpfung ansehe. Du bist ein wunderbarer Gott!

Sei mutig und stark!

Sei mutig und stark!

Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn der HErr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.
Josua 1,9

Ist das nicht eine wunderbare Verheißung für diesen neuen Tag? ER ist bei mir und hilft mir bei allem, was ich unternehme! ER ist da!! Wovor sollte ich mich fürchten? Wer sollte mir Angst machen?? Der HErr hält mich fest, hält Seine starke Rechte über mir. ER vergißt und verläßt mich nicht! Manchmal raubt der feind die Hoffnung und den Mut; man wird ganz verzweifelt und bedrückt. Doch Jesus macht heute neuen Mut! ER ist ja unsere Hoffnung; ER ist real, Er ist der Sieger! Wir wollen uns die Hoffnung jedenfalls nicht rauben lassen, sondern fröhlich mit unserem HErrn vorwärts gehen, auch in diesen neuen Tag. ER wird mir auf der Arbeit beistehen und auch Weisheit geben. ER wird mir zu Hause beistehen und Gelingen geben, auch was Kinder und Familie angeht. Ich brauche nur an Seiner Hand zu bleiben und in Seinem Willen zu leben. Natürlich, wenn ich mich „selbstständig“ mache, und Entscheidungen treffe, die ER nicht mag, wenn ich auf Wegen gehe, die ER nicht will, was soll ich dann erwarten? Deshalb suche ich Ihn schon früh am Morgen, und auch am Mittag wende ich mich Ihm zu, und am Abend suche ich Seine Nähe. ER ist mein Guter Hirt!

Danke Jesus, an Deiner Hand bin ich sicher. Du leitest mich nach Deinem Willen. Du verläßt und vergißt mich niemals. Du bist mein Sieger, meine Stärke und meine Hoffnung. Auf Dich kann ich mich verlassen.

Mein Ziel im Leben

Mein Ziel im Leben

Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Jesus Christus schenkt.
Philipper 3,13f

Wir haben ein Ziel für unser Leben! Es ist die himmlische Berufung. Wenn ich im Himmel bei Jesus bin, dann bin ich am Ziel angekommen. Noch bin ich auf dem Weg. Doch ich sehe nach vorne, auf meinen HErrn. ER wartet auf mich. Viele Menschen irren recht ziellos durch das Leben. Mal jagen sie einem nach, mal etwas anderem. Manche leben nur fürs Wochenende, manche nur für den Urlaub, mache steuern auf die Rente zu. Ziele haben sie schon, aber immer nur recht kurze; dann brauchen sie ein neues. Und für ihr Leben haben sie eigentlich kein Ziel, nur, daß sie das Leben gut schaffen. Wir sollen nicht so sein! Deshalb hat Gott uns ein Ziel gegeben: Die himmlische Berufung. Wir sollen unser Leben nicht vergeuden, sondern vom Ziel her sehen, mit Jesu Augen.
Jesus will uns von den Lasten der Vergangenheit befreien. Manche tragen viel Schuld und Versagen mit sich herum. Doch ER macht frei davon, läßt uns unbelastet leben. Seine Vergebung ist wirksam!
Manche trauern irgendwo hinterher: Ja, damals, das war schön! – doch Jesus sagt: Jetzt lebst Du! Richte Deine Augen nach vorn, lebe nicht in der Vergangenheit!
Es ist schön, daß Jesus uns von den Altlasten unseres Lebens erlöst; wir sollen sie sogar vergessen, so wie Jesus es ausgetilgt hat. Wir sollen wiedergutmachen, was wir können, und Jesu Vergebung akzeptieren. Doch dann sollen wir nach vorne schauen. Das wird uns erlösen von der Selbstquälerei mit der Vergangenheit. Jesus wartet auf Dich und will Dir ein Ziel und Hoffnung geben!!

Danke Jesus, Du kennst mein Leben. Du hast meine Schuld vergeben und ich darf nun wieder nach vorne sehen. Du hast Hoffnung und ein Ziel für mich. Du willst mein Leben sinnvoll gestalten. Und einmal werde ich am Ziel sein, bei Dir, meinem geliebten HErrn. Dort kann ich dann ausruhen und Du wirst mich trösten und erquicken. Danke, mein Guter Hirt!

Gottes Wille

Gottes Wille

Dein Reich komme, Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auf der Erde.
Matthäus 6,10

In den 90-er Jahren fanden überall auf der Welt Jesus-Märsche statt. Hunderttausende von Christen zogen durch die Städte und feierten Jesus. Wir waren in Berlin dabei, wo 50 oder 80.000 fröhlich durch die Stadt zogen und sangen und beteten. Es war eine tolle, fröhliche, entspannte Atmosphäre. Es gab nur ein Thema: Jesus Christus, der König.
Das war ein kleiner Vorgeschmack auf das Reich Gottes. Dort ist es so, wie wir es uns wünschen: Fröhlich, entspannt, voller Frieden, einer dient dem andern, Sanftheit, kein Streit, Krankheit und Tod haben ihre Schrecken verloren …………. So ist es jetzt schon im Himmel, bei Gott. Und wir beten, dass Jesu Wille hier auf der Erde geschehen soll, wie es jetzt schon im Himmel geschieht. Sein Reich wollen wir schon hier auf der Erde bauen. Jesus kam auf die Erde und brachte uns das Licht der Hoffnung und Versöhnung. Seit dem dringt das Licht, das Reich Gottes, in den Machtbereich des Finsteren vor und schafft Erlösung. Es gibt einiges, was sich dem HErrn in den Weg stellt: Da ist unser eigener Wille, der nicht immer mit Gottes Willen im Einklang steht. Da sind andere Menschen, die nicht auf Gott hören, sondern anderen das Leben schwer machen. Da ist der Teufel, dem es Spaß macht, Verwirrung zu stiften. Deshalb wollen wir uns neu dem HErrn weihen und Sein Reich bauen und wir wollen beten: Dein Reich, Deine Herrschaft komme! – damit schon hier auf der Erde immer mehr Sein guter Wille geschieht.

Jesus danke, dass Du gekommen bist! Du hast uns die Errettung und Erlösung gebracht, Du hast die Dunkelheit besiegt. Wir gehören Dir, dem großen König. Wir wollen schon hier auf Erden in Deinem Reich, unter Deiner Herrschaft leben. Danke, dass Dein Geist in uns alles bewirken kann.

Jesus ist Sieger!

Jesus ist Sieger!

ER, Jesus, ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist. Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
Apostelgeschichte 4,11f

Jesus ist Sieger über alle Mächte hier auf Erden! ER ist der HErr im Himmel! ER ist der Sieger über alle finsteren Mächte!
Und doch: Noch hat der feind viel Macht. Er kann Menschen fesseln und binden; er verstrickt sie in seinem Netz der Lügen. Er hetzt einen Menschen gegen den andern auf. Er ist der Verkläger der Brüder, der Vater der Lüge. Er will den Kindern Gottes Angst machen und geht umher wie ein brüllender Löwe. Durch unvergebene Sünde hat er das Recht, Menschen zu quälen, bis zu vier Generationen lang. Er knechtet Menschen, sogar ganze Völker. Er macht die Menschen hoffnungslos und treibt sie in Selbstmord, Verzweiflung und Depression. Er ist der Zerstörer.
Wie anders ist doch Jesus! ER ist der Gott, der uns wirklich lieb hat und unser Bestes will! Wenn der feind in der Nacht kommt und uns erschrecken will, ist ER da. Wir rufen Seinen heiligen Namen, und schon hilft ER. ER gibt uns Weisheit, die geheimen Lasten unseres Lebens durch unsere Vorfahren aufzudecken und zu lösen. ER will Sein Volk befreien und zu Seinen Streitern machen! Im Namen Jesu haben wir den Sieg und nur bei Jesus ist Rettung! Und so klammere ich mich an meinen HErrn, meinen Jesus; denn bei Ihm kommt mein Herz zur Ruhe.

Danke Jesus, Du hast den feind, meinen feind besiegt! Der Zerstörer und Lügner ist nicht mehr der Herr in meinem Leben, sondern Du. Du hast das letzte Wort! Und wenn es noch dunkle Bereiche in meinem Leben gibt, decke sie bitte auf und strahle mit Deinem Licht hinein! Dir soll alles gehören, Du sollst überall der HErr sein.

Ehrliches Gebet

Ehrliches Gebet

Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, daß ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort. Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens. Der Zöllner aber lieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig! Ich sage euch. Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Lukas 18,10-14

Vor einiger Zeit war ich in einem Gottesdienst und ein Mann, der auf der Straße lebte, kam herein. Er war zwar nicht betrunken, roch aber stark. Die Spuren des Alkohols konnte man an ihm ablesen. Er blieb nicht lange, sondern verschwand schnell wieder aus dieser Versammlung der Heiligen. Später sagten die Leute: Ein Glück, daß wir nicht so sind! Doch Gott sagte mir in meinem Herzen: Sie sind noch viel schlimmer; – vor zehn Jahren lebten einige von ihnen genauso. Und die Menschen redeten genauso schlecht von ihnen, wie sie jetzt über diesen Mann. Keiner hatte Hoffnung für sie, nur ich, der HErr. Ich kannte ihr Herz und rief sie heraus aus dem Dreck. Und jetzt denken sie, sie hätten es sich selber verdient …
Manche Heilige meinen wirklich, es ist genug, wenn sie ihren Zehnten geben, nicht geschieden sind, nicht trinken, nicht rauchen, nicht tanzen, nicht singen, nicht …. und obendrein Gott täglich 3 Minuten Zeit widmen. Sie strahlen eine große Selbstzufriedenheit aus. Und ich? Ich muß mir mühsam meinen Weg mit Gott suchen; ständig bin ich in Gefahr, auf eigenen Wegen zu wandeln; ständig greift der feind oder andere Leute mich an, reden schlecht über mich; oft merke ich, wie das alte Ich wieder hochkommt und ich stolz oder rechthaberisch werde. Nein, ich bin nicht gut! Ich muß mich ständig an Jesus klammern und Seine Vergebung annehmen. Ich brauche Ihn, meinen HErrn und Freund, damit ich überhaupt durchs Leben komme; allein schaffe ich es nicht. Aber ich bin glücklich, wenn ich mit meinem HErrn rede und Er mir über den Kopf streicht und sagt: Ich liebe dich! Ich mag Dich! Ich vergesse und verlasse dich niemals, mein Kind. Ich bin bei dir in der Not und trage dich hindurch. Ich bin bei dir und freue mich mit dir. Wir wollen Freunde sein!

O Jesus, wie ist es gut, daß ich Dich kenne! Wie schön ist es, mit Dir zusammen zu sein! Danke, daß Du Hoffnung für mich hast und ich geborgen bin bei Dir. Du verurteilst mich niemals und lachst mich niemals aus. Du läßt mich aufrecht stehen, selbst wenn ich siebenmal falle. Du bist der HErr, den ich liebe!