Glückselig

Glückselig

„Selig, die ein reines Herz haben;
denn sie werden Gott schauen.“
Matthäus 5, 8

Unsere Sehnsucht ist Gott. Ihn wollen wir schauen! Ihn wollen wir kennen und mit Ihm in Harmonie zusammen sein! Das ist die Sehnsucht und Hoffnung aller Kreatur. Denn bei Ihm ist Friede, Freude, Annahme, Trost, – alles, was an Sehnsucht in uns zu finden ist, ist in Ihm. Man mag es anders nennen, nicht alle sagen „Gott“ zum Ziel ihrer Sehnsucht, aber Er ist es.
Eins sein mit der Schöpfung und mit dem Schöpfer, Friede ohne Ende mit sich und der Umgebung, mit dem Schöpfer und Richter; – Erfüllung der Sehnsucht.
Mit einem reinen Herzen kann man Gott schauen; mit einem befleckten, vollen Herzen, sind wir blind.
Es reicht nicht, daß alle Schuld vergeben ist. Es reicht nicht, daß wir total heilig sind.
Wir brauchen Jesus im Herzen, erst dann sind wir am Ziel. Die Pharisäer fühlten sich heilig, ohne Schuld und rein, aber sie waren Gott sehr fern.
Es ist möglich, das Haus zu reinigen, ohne einen neuen Bewohner einzuladen. Doch wenn es leer steht, kommt schnell der Betrüger, Lügner und Feind und macht sich im gemütlichen Herzens-Haus breit.
Wir brauchen Jesus im Herzen!! Erst dann sind wir am Ziel! ER ist der Sohn Gottes, Gott selber! ER ist es, den wir erkennen müssen mit unserem Herzen. Er ist es, der in unseren Herzen regieren muß. Dann sind wir am Ziel.
Mit Ihm Gemeinschaft haben, ein Liebesverhältnis, ein Gespräch, ein Leben zusammen, – das ist es, was wir brauchen. Dann kann kommen, was will, wir haben Friede in Ihm, wir sind am Ziel.
Darum sagt Jesus: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen.“ Ja HErr, ich möchte so einfach, natürlich und voller Vertrauen sein wie ein kleines Kind!
Ich möchte Dich, Jesus, in meinem Herzen. Alles andere soll verschwinden, selbst wenn es noch so gut ist. Nur Dir allein will ich gehören und leben. Denn Du in mir bist die Erfüllung all meiner Sehnsucht. In Dir geborgen bin ich am Ziel.

O HErr, hilf mir, daß ich immer mit Dir zusammen bin und nicht wieder auf Abwegen gehe! Laß nicht zu, daß irgendetwas in mir größer wird als Du! Jesus, es ist schön mit Dir zusammen, als Einheit, in Harmonie. Wie gut, daß Du Schuld vergibst und mich heiligst. Aber am schönsten ist, daß Du in mir lebst!

Unser Video zur  Andacht:  https://youtu.be/OhEakqMBfX8?si=hQFlyyg7t7BDe52e

Jesus sieht mich an

Jesus sieht mich an

Jesus sah, daß er sehr traurig geworden war, und sagte: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
Lukas 18, 24


Ich habe bei www.bible.com die verschiedenen Bibelübersetzungen nachgelesen. Manchmal fehlt der Satz: …, daß er sehr traurig geworden war. Aber die alte King James Übersetzung hat es, Luther hat es und in der Elberfelder steht es auch. Und die anderen drücken sich ähnlich aus. Es ist manchmal ein Problem mit dem Übersetzen!
Dann habe ich nachgesehen im Suchfeld unter: Jesus sah. Und da habe ich gemerkt, daß dieses Sehen viel mehr ist als nur sehen. Es bedeutet, etwas erkennen und bewußt wahr nehmen. Jesus sah also diesen Mann an und durchblickte ihn bis in die tiefsten Tiefen. Darum ist es fast  schon ein überflüssiger Zusatz: „ …., daß  er sehr traurig geworden war.“ Es steht ja schon im Vers davor.
Jesu Blick fasziniert mich. Ich denke daran, wie Jesus Petrus ansah. Der hatte Jesus dreimal verraten und dann krähte der Hahn. Jesus drehte den Kopf zu Petrus und sah ihn an. Das ging ihm so durch, daß er hinaus rannte und bitterlich weinte. Kennst du den Blick Jesu? Voller Liebe, aber bis in die tiefste Tiefe der Seele?
Der Mann, den Jesus ansah, wollte mit Gott ins Reine kommen, er wollte ins Himmelreich. Aber Jesus wußte, mit all dem Geld geht das nicht. Da gibt es immer wieder innere Kämpfe und Kompromisse. ER wollte den Mann ganz für sich, damit er das Himmelreich gewinnt. Der Mann verstand Jesus; er wußte, er mußte sich entscheiden: Gott oder Geld. So wurde er sehr traurig. Jesus ließ ihn in Ruhe und überredete ihn nicht. ER wußte, so eine Sache braucht Zeit.
Wir haben vielleicht auch solche Sachen, die zwischen Gott und uns stehen, wo wir ständig Kompromisse machen müssen. Jesus sieht uns genauso an wie diesen reichen jungen Mann. ER ist traurig und wir sind traurig. Erst wenn wir die richtige Entscheidung treffen, wird sich unser Zustand bessern und Freude macht sich breit. Erst wenn wir Ihm ganz gehören, kommt Sein Friede. Dann ist Himmel auf Erden, Himmel in unserem Herzen!
Wenn wir nie Zeit haben, bemerken wir Jesu Blick niemals. ER durchschaut uns total, aber Er ist total positiv! IHM können wir wirklich vertrauen.

Jesus, ich liebe Deinen Blick, aber ich fürchte mich auch davor. Ja, es ist gut, daß Du mich so genau kennst! … aber ich fürchte immer, Du könntest Forderungen stellen, die ich nicht mag. – Ach, HErr, wann vertraue ich Dir endlich ganz! Du meinst es doch nur gut mit mir! Danke, daß Du mich so gut kennst und das Beste für mich willst!!

Das Video zur Andacht:  https://youtu.be/5XzSi3il7fc?si=lCCJ_ni0Uw6gkqRC

Heimat

Heimat

„Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen ….“
Lukas 15, 18

Ein junger Mann war sehr unzufrieden mit der Situation in seinem Elternhaus. Er wollte seinen Platz in der Welt erobern und machte sich auf den Weg. Sein Vater gab ihm alles mit, was man brauchen würde. Doch die große, weite Welt enttäuschte den Mann und er stürzte ab. Er fand nicht das große Los, keine Erfüllung, kein Traumland. Im Elend lag er da, im Dreck, abgestürzt, keine Hoffnung, gescheitert. Wirklich alles hatte sich zerschlagen. Da überlegte er, ob er weiterhin in dieser glitzernden „Fassadenwelt“ bleiben wollte und so tun als ob, oder ob es einen Ausweg gab. Er träumte von früher, als er bei seinem Vater auf dem Schoß saß  und sie zusammen Träume schmiedeten. Und als sie Hand in Hand durch die Felder gingen und große Pläne entwarfen. Und als sie abends harmonische Familienfeiern hielten, mit Grill und Schaschlick.
Dem kleinsten Mitarbeiter ging es besser als ihm hier. Alle hatten ihren Platz, ihre Arbeit und Aufgabe. Alle waren versorgt, niemand brauchte sich Sorgen machen. Alle waren fröhlich und gut gelaunt. Was für eine heile Welt!! Und die Sehnsucht überkam ihn.
Er machte sich auf und reiste nach Hause. Sein Vater wartete schon auf ihn und freute sich, ihn in die Arme zu schließen. Da ist er wieder! Der, der tot war, ist wieder lebendig!!!
Genau so will Gott  dich als Vater wieder in Seine Familie haben. ER wartet auf Dich!! Der Rückweg steht offen!!
Bei Gott ist das Ziel unserer Sehnsucht, ist unser wahres Zuhause, unsere Heimat, unsere Sicherheit, unser Friede! Faß Mut und kehre um, bevor alles zu spät ist!

Vater im Himmel, hier bin ich! Mein Leben hat sich festgefahren, ich will zurück zu Dir! Bitte, vergib mir meinen Trotz, meinen Eigensinn, meinen Egoismus! Nimm bitte  mein Leben in Deine starken, liebevollen Hände, reinige mich von allem Dreck und nimm mich wieder als Dein Kind an! Danke, daß Du immer mein Vater bist!!!! AMEN!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/KopzAxDBAPw?si=NzRr61v-juWgS-3U

Jesus unbegrenzt

Jesus unbegrenzt

„Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh nach Hause!“
Matthäus 9, 6

Vier Freunde trugen ihren gelähmten Freund zu Jesus. Als Jesus ihren Glauben sah, sagte Er zu dem Gelähmten: Hab Vertrauen, deine Sünden sind dir vergeben! Doch die anwesenden Schriftgelehrten dachten, das sei Gotteslästerung, denn wer kann Sünden vergeben außer Gott? Jesus wußte, was sie dachten und sagte: Was ist leichter zu sagen: Deine Sünden sind vergeben! – oder: Steh auf und geh umher? Ihr sollt erkennen, daß der Menschensohn die Vollmacht hat, Sünden zu vergeben. Und so sagte Jesus zu dem Gelähmten: Steh auf!
Tja, was ist leichter: Sünden vergeben oder Gelähmte heilen?? Beides ist uns unmöglich, aber für Jesus gleich möglich. Sein Eingreifen in unsere Nöte ist für uns ein Zeichen Seiner göttlichen Vollmacht. Darum heilte Er Kranke und Er heilt immer noch; – oder gelten jetzt andere Regeln als damals? Hat Jesus sich verändert?
Als ich anfing zu glauben, hatte ich keine Schwierigkeiten damit, daß Jesus für unser Herz und unsere inneren Angelegenheiten zuständig ist. Aber es fiel mir gar nicht ein, für Kranke zu beten. Das war Sache des Arztes.
Erst viel später erlebte ich Krankenheilungen und mußte mein Denken überprüfen. Irgendwie war es die gleiche Frage: Was ist leichter: Sünden vergeben oder Gelähmte heilen?
Jesus ist unser Retter. Und das ist allumfassend gemeint und bezieht sich auf jetzt und auf die Ewigkeit. ER will unsere Seele retten und unserem Körper helfen. Da gibt es für Ihn gar kein Problem, gar kein Entweder-Oder.
Es ist für Ihn gleich“schwer“, Kranke zu heilen oder Seelen zu retten. ER ist nun einmal der HErr über alles.
Ich will und kann Jesus nicht begrenzen. Meine Theologie kann nicht dafür da sein, zu erklären, warum Jesus das eine machen darf und jenes nicht. Meine Theologie muß sich nach dem richten, was Jesus macht; – es muß also umgekehrt sein! Unsere Theologie muß sich nach Jesus richten, nicht Jesus nach unserer Theologie.
Es mag noch mehr Bereiche geben, für die Jesus angeblich nicht zuständig ist. Wir sollten unser Denken überprüfen und fragen, ob wir Jesus einschränken. Wie viel Heil mag dadurch verloren gehen, daß wir Jesus in einigen Bereichen nicht HErr sein lassen!

HErr, ich will mein Denken an Dich anpassen und nicht meinen Glauben an meine Vorstellungen. Du bist soooo viel größer als meine Vorstellungen! Du bist unbegrenzt! Du hast überall Macht! … und mein Glaube soll wachsen, und ich möchte Dir immer mehr zutrauen! Du bist es, der das letzte Wort hat; – wie gut!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/yfG3DnBQ7tE?si=Y4qGAgTE5FJvLbwb

Mein Freund

Mein Freund

Jesus sagt:
„Ihr seid meine Freunde. …
Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt.“
Johannes 15, 14f.

Viele Christen benehmen sich immer noch wie Knechte. Sie wollen das Gesetz erfüllen. Sie achten genau darauf, was richtig ist und was Gott als Sünde benannt hat. Sie leben ein rechtschaffenes Leben, aber leider ohne die Kraft und Gegenwart des HErrn. Schade. Sie sind gefangen in ihrem gut/böse-Denken und sehen die Erlösung Jesu nicht mehr, und den HErrn sowieso nicht mehr. Sie sind weit weg von Ihm, obwohl sie so rechtschaffen leben.
Jesus nennt uns Freunde. ER sagt: „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (V. 13). Jesus hat Sein Leben für uns aus Liebe hingegeben, um uns aus allen Versklavungen und Schuld auszulösen.
Weil es Ihn Sein Leben gekostet hat, darum will Er Freunde und keine Sklaven, darum sind wir Ihm so wertvoll.
ER mag es, mit uns Gemeinschaft zu haben. ER mag es, mit uns den Tag zu verbringen. ER mag es, unsere kleinen und großen Sorgen und Freuden zu hören. ER ist ein echter Freund. ER nimmt uns sogar in Schutz und deckt unser Versagen unter dem Mantel Seiner Liebe zu. ER veröffentlicht nicht unsere Schuld, Er schirmt uns sogar davor ab, daß andere unsere Schuld sehen. ER redet nur gut über uns und zeigt anderen nur unsere guten Seiten.
Niemals behält Er unsere Fehler und Verfehlungen und niemals hält Er sie uns wieder vor. Vergeben und Vergessen; – so ist es bei Ihm.
Jesus ist unser bester Freund. Wir sind nicht so gute Freunde. Manchmal verraten wir Ihn, sind uns andere Menschen wichtiger und die Meinung anderer über uns.
Verzeih Jesus, daß wir so unbeständig und untreu sind! Gib uns ein Herz der Treue und Beständigkeit!
Unser Egoismus hindert uns daran, Freund zu sein. Wir können es nicht wirklich. Echte Freundschaft ist hier ganz selten.
Aber Jesus möchte uns fähig machen, Freund zu sein. Sein Geist will uns immer mehr in Besitz nehmen, immer mehr unser Denken, Fühlen und Handeln prägen, damit wir anderen und auch Jesus Freund sein können. – Komm, Heiliger Geist! Mach mich zu einem Freund!!

Danke Jesus, Du bist mein Freund! Du willst mir niemals Böses und vergiltst mir nicht nach meiner Schuld! Du magst mich, freust dich an mir, wünscht mir Gutes, beschützt mich, deckst mich wegen meiner Fehler. Du trittst für mich ein vor Gott und Menschen. Wie gut Du bist!! Ich möchte Dein Freund sein, so wie Du mein Freund bist.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/i0H1J-0XrPw?si=h2jpj4NvyGhmRkNg

Wächter auf der Mauer

Wächter auf der Mauer

„Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte ich Wächter.
Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie schweigen.
Ihr, die ihr den HErrn an Zion erinnern sollt,
gönnt euch keine Ruhe!“
Jesaja 62, 6

Jede Stadt hatte eine Schutzmauer, damit niemand mit bösen Vorsätzen dort eindringen konnte. Auf den Mauern und Türmen standen die Wächter. Ohne Schutz war man sonst allem hilflos ausgeliefert. Auch Jerusalem hatte eine starke Mauer.
Jerusalem ist die geistliche Hauptstadt Israels. Man könnte sie mit der Gemeinde gleichsetzen, denn aus Beiden, den Juden und den Heiden, will Gott eine einzige Herde machen, – Er hat den trennenden Zaun abgerissen. Die an Christus glauben, gehören zu der einen Herde, egal ob Jude oder aus einem anderen Volk.
Die Gemeinde Christi braucht diese Wächter auf den Mauern! Der Feind schleicht umher und sucht, wen er verschlingen kann. Nur im Schutze der bewachten Mauer sind wir sicher! Das ist der Platz, den Jesus für uns vorgesehen hat.
Manchmal sind nur wenige Wächter da; – sie werden müde. Sie brauchen unsere Hilfe! Wir können abwechselnd für die Herde, für die Gemeinde, für die Leitung, für die Stadt und alles beten. Morgens die einen, mittags andere und einige abends und nachts. Reihe dich mit ein in diesen Wächterdienst! Sei bereit, wenn Jesus dir Anliegen aufs Herz legt!
Damit der Wächter nicht vor Müdigkeit einschläft, muß er einen sehr geregelten Tagesablauf mit genügend Schlaf und nicht zu viel Essen haben. Wir Christen müssen unseren Lebensstil überprüfen, ob vielleicht zu viel Ballast dabei ist und ob wir alle unsere Angelegenheiten im Reinen haben. Oder haben wir immer noch geliehene Sachen nicht zurückgegeben? Versprechen nicht gehalten? Flirten mit der Sünde? Lieben das Geld mehr als die Wahrheit?
Ein Beter muß reine Hände und ein reines Herz haben. – Wie sollte Gott sonst auf ihn hören?
Der Wächterdienst ist eine hohe Berufung. Gott weiht die Gebetswächter in Seine Geheimnisse ein, damit sie gezielt beten können. ER zeigt ihnen die Schwachen, die Hilfe brauchen. ER handelt auf unser Gebet hin und setzt Segen frei. Danke an die Wächter!!

Jesus, ich will für Deine Herde eintreten, für die Schwachen, damit sie nicht fallen und für die Starken, damit sie nicht vor Übermut von Dir abfallen. Reinige mein Herz, meine Gedanken, Wünsche und Wollen! Richte alles auf Dich aus! Dein Wille soll geschehen, wie es jetzt schon im Himmel der Fall ist. Danke, daß Du mein Fürbitter und Wächter bist.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/yBtOaKjs75A?si=mjE1RwAqWa6fc–j

ER sieht das Verborgene

ER sieht das Verborgene

„… dein Vater, der auch das Verborgene sieht.“
Matthäus 6, 4.6.18

Jesus sagt diese Worte dreimal in der Bergpredigt, und zwar geht es dabei um die Almosen, das Gebet und das Fasten. Es sind ganz intime Dinge zwischen Gott und mir, die gehen keinen etwas an, und wir sollen nicht damit großtun und angeben. Unser himmlischer Vater möchte, daß es unter uns bleibt.
Es ist eine große Verheißung, daß unser himmlischer Vater alle verborgenen Dinge sieht. Wie oft strengen wir uns für jemanden an, und der merkt es kaum, und ein Danke gibt es nicht. Dann sind wir etwas enttäuscht. Aber sei gewiß: Unser himmlischer Vater kennt deine Beweggründe und Er sieht deine liebevollen Gedanken und deine Taten. ER allein weiß, wie viele Tränen du im Gebet für die Verlorenen vergossen hast. ER weiß alles; – auch das Verborgene.
Einmal lag ich krank im Bett und wußte eigentlich nicht einmal, was mir genau fehlte. Da kamen mir diese Worte in den Sinn: ER sieht das Verborgene. Ach, wie war ich getröstet! Und voller Zuversicht konnte ich beten, daß Er eingreift; – und Er tat es.
Ich weiß nicht, was alles so in meinem Körper vorgeht. Ich bin schon 70, da könnte irgendwo ein Krebs sich entwickeln oder ein Infarkt sich anbahnen oder ein Schlaganfall. Was weiß ich? Aber ich weiß, daß Gott ins Verborgene sieht und diese Dinge alle kontrolliert. Wie beruhigend ist das!
Er weiß, wie meine Seele empfindet. Ich selber weiß manchmal nicht, was mich beunruhigt oder bedrückt. Aber wenn ich in so einem Zustand bin, kann ich beten und Ihm die Dinge überlassen. Manchmal ist es mein Fehler, mein Stolz, der gekränkt wird, oder wenn ich mich darüber ärgere, daß das Evangelium behindert wird, oder einfach mein Unvermögen, meine Schwachheit, mein dickes Ich oder sonst irgend etwas. – ER sieht ins Verborgene und Er kann alles ans Licht bringen.
Manchmal wissen wir nicht, wie wir für einen Menschen beten sollen. Da ist es gut, wenn wir auf Gott hören können und Er uns die Ursachen der Probleme sagt; – Er sieht das Verborgene, das wir nicht erkennen können. Und dann können wir „erfolgreich“ für die Person beten, Gott kann dann Wunder tun.
Es ist mir ein starker Trost, daß mein himmlischer Vater in das Verborgene in mir sehen kann. ER weiß alles. Ja, bei Ihm bin ich in liebevollen, starken Händen und gut aufgehoben!

Danke Jesus, und noch einmal Danke! Es ist so schön, so beruhigend und tröstlich, daß Du alles weißt und Dich um alles kümmerst! Ja, mein Vater im Himmel, bei Dir bin ich geborgen und sicher! Du bist gut zu mir!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/0Li7VfmFkdE?si=6GzVrZo_VMcpF5d7

Gott redet durch die Schrift

Gott redet durch die Schrift

Denn alles, was einst geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch Geduld und durch den Trost der Schriften Hoffnung haben.
Römer 15, 4

Gott redet durch die Bibel, Sein heiliges Wort. Darum heißt sie die Heilige Schrift. Erst war nur das Alte Testament gemeint, aber nun beziehen wir es auch auf das Neue. Es ist genauso Gottes Wort, so hat Gott es bestätigt.
Ich habe verschiedene Arten, die Bibel zu lesen. Manchmal lese ich etliche Kapitel in einem Stück durch. So bekomme ich einen guten Überblick und sehe die Zusammenhänge. Manchmal bleibt mein Blick an einem Vers hängen, über den ich dann lange nachdenke. Es sind die Diamanten, die man beim „Graben“ findet. Manchmal blättere ich in der Bibel und lese das, was mich „ansieht“; – kann ich schlecht beschreiben, wie das vor sich geht. Aber der Text ist dann meist wichtig für mich und beantwortet meine Fragen. Ich lese manchmal nach Plan, manchmal quer. Manchmal mache ich auch tagelang Pause, ohne daß mir etwas fehlt. Aber ich denke immer über Ihn und Sein Wort nach; es ist in meinem Kopf und Herzen. Gut ist es, mit anderen über einen Vers auszutauschen, dann bekommt man neue Gesichtspunkte.
Gott erinnert mich oft an bestimmte Verse, die ich irgendwann einmal gelesen habe. Wenn die Zeit dafür reif ist, gebraucht Er sie. Wenn ich sie niemals gelesen hätte, könnte Er mich nicht an sie erinnern.
Wenn ich die Bibel lese, fängt Gott fast immer an zu reden. Einiges macht Er mir neu klar. Einiges tröstet mich persönlich. Einige Verheißungen darf ich ganz persönlich nehmen. ER macht Mut und tröstet durch Sein Wort. ER gibt Wegweisung, Antworten auf drängende Fragen, erklärt Sein Handeln und Seine Gedanken.
Sein Wort ist wie ein weiter Rahmen, in dem sich die Predigten, die Evangelisation und Mission, die Prophetien und unser Handeln bewegen sollen. So sind wir vor Mißbrauch geschützt und werden auch selber nicht zum Sektierer. Gott kann uns warnen! Auch die falschen Lehren einiger Kirchen kann Er uns durch Sein Wort entlarven.
Mir ist die Bibel das liebste aller Bücher, weil sie mir Antworten gibt, die ich sonst nirgends finde. Gott redet durch Sein Wort, die Bibel, zu mir. Ich lerne Ihn persönlich kennen, meinen Vater und Schöpfer, meinen Erlöser Jesus Christus und meinen Helfer und Freund, den Heiligen Geist.

Danke Vater, für Dein Wort! Es ist mir ganz wichtig und wertvoll. Wie oft hast Du schon durch Dein Wort getröstet und Mut gemacht! Danke, daß Du mit mir redest!!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/py-HpXf6iFM?si=oLK_D1PAl8lI_0ds

Mein Schatz

Mein Schatz

Jesus sagt:
„Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt.“
Lukas 12, 15

Und Jesus erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iß und trink, und freu dich des Lebens! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist. Und ER sagte zu Seinen Jüngern: Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt. Das Leben ist wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung. Seht auf die Raben: Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben keinen Speicher und keine Scheune; denn Gott ernährt sie. Wieviel mehr seid ihr wert als die Vögel! Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? Wenn ihr nicht einmal etwas so Geringes könnt, warum macht ihr euch dann Sorgen um all das übrige? Seht euch die Lilien an: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Darum fragt nicht, was ihr essen und was ihr trinken sollt, und ängstigt euch nicht! Denn um all das geht es den Heiden in der Welt. Euer Vater weiß, daß ihr das braucht. Euch jedoch muß es um Sein Reich gehen; dann wird euch das andere dazugegeben. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.

Danke Vater, daß Du für mich sorgst! Ich will wohl arbeiten und meine Aufgaben erledigen, aber ich will mir keine unnötigen, lähmenden Sorgen machen. Du sorgst ja gut für mich! Ich kann mich wirklich auf Dich verlassen.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/Yx8X57vM6ow?si=Nqa1LVvQIpUpaAhS

Der Glaube, ein Geschenk

Der Glaube, ein Geschenk

„… wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten?“
Matthäus 7, 11

Vor einiger Zeit steckte ich in Schwierigkeiten und fand keinen Glauben, daß Gott mich da herausholt. Ich habe gebetet und in der Bibel gelesen, aber keinen Trost gefunden, kein Wort war persönlich für mich, für diese Situation.
Da ging ich in den Wald und redete mit meinem HErrn, in deutsch und in meiner Geheimsprache. Nach einiger Zeit merkte ich, in mir tut sich etwas. Und noch etwas später kam die Gewißheit: ER ist da, Er ist immer noch HErr, Er hat das letzte Wort! Ach, war ich glücklich!
Durch das Gebet und mein offenes Herz konnte Gott wirken. ER legte den Glauben in mein Herz. Es war ein Geschenk, denn ich konnte ihn selber nicht zustande bringen.
Nun mußte ich diese Gewißheit festhalten. Denn nachdem ich wieder zuhause war, gingen die Gedanken wieder von vorne los. Dieser Kampf um meine Glaubensgewissheit gegen die Sorgen und die Vielleichts und Eventuells findet immer statt, wenn Gott Glauben gibt. Der Feind mag den Glauben gar nicht! Und mein altes Ich auch nicht.
Wenn Jesus von Glauben spricht, ist es dieser Glaube, den Er selbst ins Herz legt. Dann sind alle Dinge möglich, dem der da glaubt. Berge kann man versetzen, wenn dieser Glaube da ist. Wunder vollbringen, sogar Tote zum Leben erwecken. Man kann auf dem Wasser laufen, wie es in Indonesien bei der Erweckung geschah, – und andere mußten schwimmen. … Ja, der Glaube macht´s möglich!
Versuche mal, irgendetwas zu glauben. Streng dich an! Überrede dich selbst! Verkrampfe dich! ….. es geht nicht. Immer wieder kommen die Zweifel. Oder wir machen die Augen zu und wollen gegen alles unseren eigenen Willen durchsetzen und versteifen uns auf etwas. Wir gehen sogar Schritte des Glaubens und riskieren einiges. Aber wir sind allein, denn dieser Glaube kommt nicht von Ihm.
In der Stille, in Zwiegespräch mit dem HErrn, erwächst Glaube an bestimmte Dinge. ER legt sie uns ins Herz. Nicht unser Mitleid oder unser Wille oder Vernunft ist die Triebfeder, sondern nur Er allein. Wenn wir diesen Glauben bewahren und festhalten, geschehen große Dinge. Dann geschieht Sein Wille, wie jetzt schon im Himmel, dann auch auf Erden.

Danke Jesus, für den Glauben! Ja, ich kann Dir glauben, ich glaube an die Vergebung meiner Schuld und bin mir da sicher, ich glaube an den Himmel nach dem Tod, und bin mir sehr sicher. Du bewirkst es in meinem Herzen. Ja, HErr, ich glaube Dir!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/W5cEcnwvauE?si=Y_sSkJdi0omTspG6