Vom Sinn des Lebens

Vom Sinn des Lebens

Ich will dem HErrn singen, solange ich lebe, will meinem Gott spielen, solange ich da bin.
Psalm 104, 33

Der 104. Psalm ist ein Loblied auf die Größe Gottes und die Schönheit der Schöpfung. Und unser Vers ist fast das Schlußwort. Ja, der Verfasser hat es richtig erfaßt: Unser Leben ist zum Lob Gottes! ER ist unser Ziel! ER ist der Sinn unseres Lebens!
Wofür wollen wir denn sonst  leben? Ein schönes Haus, Familie, Kinder, Geld, Karriere, Hobbys, Reisen …. Alles wunderbar, aber es vergeht. Solange die Kinder klein sind, brauchen sie uns sehr. Aber wenn sie groß sind, brauchen wir sie vielleicht, aber sie brauchen uns nicht mehr. Das ist ein Sinn des Lebens auf Zeit.
Wofür würden wir unser Leben hergeben? Was ist uns mehr wert als das eigene Leben? O, da kommt man ins Nachdenken! Ich denke, die meisten finden nichts, was es wert wäre, das eigene Leben zu opfern.
Und doch tun wir es täglich. Wir opfern unsere Zeit dem Internet oder Fernsehen. Unsere Hobbys fressen unsere Lebenszeit. Andere Menschen, denen wir dienen, rauben Energie. Und die Tage, die wir vertrödelt haben, bekommen wir nicht zurück. Wozu also leben wir?? Was soll das? Alles nur für den schönen Augenblick?
Erst in der Krise zeigt sich, ob unser Leben fest gebaut ist. Ob Ziel und Fundament stimmen. Oder ob alles zusammenbricht, wie eine Ehe, die geschieden wird und Chaos hinterläßt.
Darum ist es wichtig, daß wir uns an Jesus binden. Und zu Gottes Familie gehören. Wenn wir den innigen Kontakt zu unserem Schöpfer, dem himmlischen Vater haben, trägt Er uns durch die Krise und durchs ganze Leben. Wenn Er uns das Wichtigste ist, stehen wir über den Dingen. Wir freuen uns an der Schönheit der Erde und tanken auf beim HErrn. ER färbt ab auf unsere Seele und wir werden fröhlich, ruhig, gelassen, barmherzig. Dann hat unser Leben Sinn und Ziel: Der HErr selbst.
Und eines Tages stehen wir Ihm gegenüber und Er ruft uns mit Namen: Komm, mein Kind! Ich freue mich über dich! Dann werden wir wissen, daß wir die richtige Wahl getroffen haben und mit Ihm unendlich glücklich sein.

Danke Jesus! Du hast uns vom Himmel erzählt. Alles ist wahr, was Du sagst. Du hast mich erlöst und zu einem Kind Gottes gemacht, – Dir gehöre ich. Du bist mein Fundament, mein Ziel, mein Lebenssinn. Du erfüllst mich total. Danke!!!!!

Unser Video:  https://youtu.be/vFms7ijtuTY?si=guH8AgsCOZlLSIaD

Glaube

Glaube

Abraham glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Römer 4, 3


Was ist nötig, um vor Gott gerecht zu sein? Was brauchen wir, um Freund mit Gott zu sein? Wie bekommen wir den Frieden, den Gott gibt? Wann sind wir harmonisch eins, Gott und ich?
Das ist nur durch den Glauben möglich. Glaube ist nicht eine Meinung über Gott oder irgendetwas, sondern das Vertrauen in Ihn, das Sich-verlassen auf Ihn. Dieser Glaube setzt Energie zum Handeln frei! Glaube ohne Werke ist toter Glaube.
Abraham ging weg von allen Sicherheiten der Verwandtschaft, weg von allen Sicherheiten seiner Stadt und machte sich auf den Weg in ein unbekanntes Land. Er hatte nur Gottes Wort, auf das er sich verlassen hatte. Schon sein Vater Terach sollte nach Kanaan ziehen, doch auf halbem Wege blieb er stehen und machte es sich in Haran gemütlich. Doch Abraham zog weiter bis ins gelobte Land. Glaube und Vertrauen in Gott setzen Energie und Mut zu Taten frei.
Die Vergebung Gottes für unsere Sünden wird erst in uns wirksam, wenn wir darauf vertrauen. Die Freude kommt erst, wenn wir sie ergreifen und Ihm glauben. Friede wird erst, wenn wir unser Herz an Seinem anschmiegen.
Taten des Glaubens geschehen zuerst in uns. Wir entscheiden, ob wir Ihm glauben. Und dieser Glaube setzt die himmlischen Wirklichkeiten in uns in Kraft.
Erst dann können wir hinausgehen und Taten des Glaubens tun. Mission, Lehre, Kinderarbeit, Mitarbeit in der Gemeinde, alles geht, wenn der Glaube in uns verwirklicht ist.
Sei nur mutig, nimm Gott beim Wort für dich selbst! Sei noch mutiger und nimm Gott beim Wort in deinem Tun und Handeln! ER läßt uns niemals enttäuscht zurück.
ER bewirkt den Glauben in uns, wenn wir wollen und uns nicht immer im gleichen Elend drehen und winden. Hebe deine Augen auf zum HErrn, und dann steh auf, vertraue Ihm und Er wird in dir und durch dich handeln.

Danke Jesus, Du bist mir das beste Beispiel von Vertrauen und Glauben. Du hast auf Gott gehört und ER hat Dich gehört. So wie Du will ich auch mein Leben Gott weihen und Ihm gehören. Ich will Ihm und Seinem Wort vertrauen.

Unser Video:  https://youtu.be/qqWHVGWb8mY?si=O_AjljwlQsmlLZUG

Bibellesen

Bibellesen

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
ER läßt deinen Fuß nicht wanken;
ER, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Der HErr ist dein Hüter,
der HErr gibt dir Schatten;
ER steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden,
noch der Mond in der Nacht.
Der HErr behüte dich vor allem Bösen,
ER behüte dein Leben.
Der HErr behüte dich,
wenn du fortgehst und wiederkommst,
von nun an bis in Ewigkeit.
Psalm 121


Das ist doch ein herrlicher Psalm! Ein wunderbares Gebet am Morgen! Ja, so einen Psalm zum Frühstück ist wie das Mannah für die Israeliten.
Wir können es jeden Morgen haben, so ein herrliches Frühstück! Wir schalten einfach den Komputer nicht an, sondern die Bibel auf. Und wenn wir frühstücken, lesen wir einen Psalm wie ein Gebet. Gottes Wort wird in uns wirken. Jahrelang habe ich morgens die Psalmen gelesen und ich liebe sie deshalb so besonders. Ich glaube, ich fange wieder damit an.
Ist der Psalm zu kurz, lese ich eben zwei. Ist er zu lang, so teile ich ihn in übersichtliche Abschnitte. Alles kein Problem, die Freiheit dazu ist da.
Es gibt überhaupt keinen Zwang beim Bibellesen, nur ist es gut, wenn man einen kleinen Plan hat und nicht mal hier und mal da liest; – da wird man ganz verwirrt.
Ich habe die Psalmen lieben gelernt, auch wenn sie mir nicht immer etwas geben haben. Morgens bin ich noch etwas unausgeschlafen. Und dennoch wirkt in mir Sein Wort. Wunderbar! Danke HErr!
Und wenn man will, darf man mittags oder abends noch ein Stückchen aus den Evangelien lesen über Jesus, unseren geliebten HErrn. Wir brauche diese Informationen über Jesus, damit uns niemand für dumm verkaufen kann. Wir müssen wissen, an wen wir glauben!
So werden wir im Glauben wachsen und Gott kann in uns wirken.
Überwinde dich, sei stark! Brich mit alten Gewohnheiten und lerne neue! ER wird dich gewaltig segnen und zum Segen werden lassen.

Danke Jesus! Es ist immer spannend und entspannend, mit Dir zusammen zu sein! Danke für die Psalmen, die Gebete der alten Heiligen! Sie stärken mich heute noch! Danke für die Evangelien, sie sind spannend im Alltag umzusetzen! Mit Dir kann ich ohne Sorge sein, und es ist dennoch spannend. Danke, daß Du da bist!!

Unser Video:  https://youtu.be/3jtsE-3ZBt8?si=m9hNuByqz_5KzJPS

Das alte Fleisch

Das alte Fleisch

Wir wurden mit Ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.
Römer 6, 4


Die Bibel redet von geistlichen und fleischlichen Christen. Die einen lassen sich vom Geist führen und regieren und die anderen vom Fleisch, von ihren Begierden.
Die Bibel kennt uns sehr gut. Darum redet sie so hart und oft gegen dieses laue, halbherzige Christentum.
Ich kenne zwar noch niemanden, der total eins mit Christus ist, so daß er keine fleischliche Sünde mehr begeht (und auch ich bin gar nicht so heilig), aber es soll dennoch unser Ziel sein: Eins mit Christus. Nur so können wir den Begierden widerstehen.
Die Begierden machen, daß wir sündigen! Ich brauche dies und das unbedingt! Ich muß das haben! Ohne kann ich nicht leben; ( und mit bringt es den Tod). Ich gönne mir mal was Gutes. – All diese Sprüche zeigen, daß die Begierde Herr ist und wir es entschuldigen.
Jesus ist am Kreuz für unsere Schuld gestorben, und wir sollen genau wie Er in den Tod gehen. Unser Ich soll sterben! Bei der Taufe wird es versenkt und ertränkt. Aber jemand sagte mal: Das Biest kann leider schwimmen.
Und so geht unser Kampf gegen unser altes, dickes, fettes Ich immer weiter. Jeden Tag wieder neu. Und wir kämpfen darum, eins mit Christus zu sein. Jeden Tag wieder neu.
Es scheint ein ewiger Kampf zu sein. Aber Schritt für Schritt werden wir Christus ähnlicher. Immer mehr werden wir wie Er. ER formt uns, wenn wir eins mit Ihm sind. ER weiß, wir werden manchmal rückfällig und die Begierden ergreifen uns wieder. Aber Er glaubt an uns. ER vergibt immer und sofort. Und dann stehen wir auf und gehen unseren Weg mit Ihm weiter.
Sei bereit zum Kampf gegen dich selbst. Sei eins mit Christus. Strebe nach den himmlischen Dingen, nicht so sehr nach den irdischen. Der Kampf und unser Versagen macht uns demütig; – und das gefällt Gott. ER mag keine Menschen, die alles wissen und alles können, Er mag keine Superhelden. ER mag die kleine, schwachen Menschen, für die Jesus sein Leben gab. ER steht ihnen bei in ihrem täglichen Kampf und liebt sie heiß und innig.

O Jesus, Deine Worte sind für mich Befreiung und Ansporn. Ja, die Wünsche und Begierden sind oft sehr stark und nicht immer sage ich Nein. Doch Du hältst trotzdem zu mir, liebst mich, vergibst mir, und führst mich immer einen kleinen Schritt weiter. Wie gut und geduldig du mit mir bist! Ja, Dir gehört meine Anbetung und meine Liebe! Du bist ein wunderbarer HErr!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=V13aLmiSS1s

Gnadengaben

Gnadengaben

Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, …
Römer 12, 3a

„… sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischen Redens, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.“
(Römer 12, 3 – 8)
Als ich nach einer Überschrift suchte und den Text  dreimal las, bemerkte ich immer mehr den Anfang: Aufgrund der Gnade …. Ja, alles ist Gnade, auch im charismatischen Bereich! Alle Gaben bekommen wir durch Gnade, damit sich keiner rühmen kann. Der Kleinste bekommt oftmals die größten Gaben, so daß andere neidisch werden. Aber Gott ist der Geber, der alles entscheidet; – wollen wir gegen Ihn rebellieren und Ihm sagen, was richtig und falsch ist?
Ein Leiter, ein Prophet, ein Evangelist, ein Apostel und alle anderen müssen Diener sein. Erst wenn sie gelernt haben, die Toilette zu putzen, werden sie gute Leiter; – Demut ist gefragt!
Ich mag keine Leiter und Evangelisten, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen, die mit ihren Gaben angeben und meinen, sie hätten alle Erkenntnis. Im Reich Gottes gibt es nicht mehr groß und klein, da soll einer dem anderen dienen; – dafür sind die Gaben da.
Gott gab uns die verschiedenen Gaben, damit sie anderen nützen. Nicht Eigennutz ist der Sinn, sondern das Wohl der anderen.
ER gab uns sehr verschiedene Gaben, und selbst bei den verschiedenen Gaben gibt es hunderte von persönlichen Variationen. ER ist ein sehr schöpferischer Gott! So wie Du ist keiner! Darum nutze, schule und probiere Deine Gaben. Hier ist die Schule Gottes, und jeder Schüler darf Fehler machen. Nur Mut! Probiere, und laß nicht beim ersten Versagen die ganze Sache fallen. Jeder einzelne hat seine Gabe, und auch Du. Finde sie mit Gottes Hilfe heraus, und Du wirst Wunder erleben.

HErr, es ist spannend mit Dir! Danke für Deine Gnade, die über allem steht. Du läßt uns nicht allein, sondern gibst Deinen Geist, der überall und immer hilft. Danke!!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=k5SMPMovH2g

Sieger über Finsternis

Sieger über Finsternis

Danket dem HErrn, denn ER ist gut,
denn Seine Huld währt ewig.
So sollen alle sprechen, die vom HErrn Erlösten,
die ER erlöst hat aus der Hand des Bedrängers.
Psalm 107, 1f.

„… sie, die saßen im Dunkel und Finsternis, gefangen in Elend und Eisen, denn sie hatten sich widersetzt den Worten Gottes und verachteten den Ratschluß des Höchsten, da beugte ER ihr Herz durch Mühsal, sie stürzten und es gab keinen Helfer. Sie schrien zum HErrn in ihrer Bedrängnis und ER rettete sie aus ihren Nöten, ER führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis und ihre Fesseln zerriß ER. Sie sollen dem HErrn danken für Seine Huld, für Seine Wundertaten an den Menschen, denn ER hat zerbrochen die Tore aus Bronze und die Riegel aus Eisen zerschlagen.“  –  (Vers 10 – 16)
Die Bibel gibt uns keinen vollständigen Einblick in das Reich der Finsternis. Sie sagt nur, daß es Gott gibt und Jesus und den Teufel und seine Dämonen, seine Geister. Und sie sagt: Jesus ist Sieger, Er möchte alle Menschen herausreißen aus der Finsternis.
Wenn jemand Zauberei, Spiritismus, Magie, Satanskult und ähnliches getrieben hat, hat der Feind das Recht, die Nachkommen bis zur 4. Generation zu quälen. Wir wissen gar nicht viel über unsere Urgroßeltern, meist nicht einmal ihre Namen, geschweige denn, ob sie solche Dinge getrieben haben. Aber der Geist Gottes kann alles aufdecken. Im stillen Gebet können wir Klarheit bekommen, ob solche Schuld vorliegt. Und dann können wir für diese Sünden um Vergebung bitten. Danach hat der Feind sein Recht verloren und muß weichen im Namen Jesu. Dabei brauchen wir nicht schreien und laut werden; wir müssen in der Autorität Jesu sprechen. Dieser Weg ist mir viel angenehmer als ein stundenlanger lauter Machtkampf mit irgendwelchen Geistern. Gebieten im Namen Jesu ist gut, aber mir scheint, es ist besser, die Schuldfrage zu lösen.
Die Sünden müssen konkret beim Namen genannt werden. Es reicht nach meiner Erfahrung nie aus, allgemein für alles pauschal um Vergebung zu bitten.
Haben wir richtig gehört und sind wir voller himmlischer Autorität, sind die Ergebnisse ganz erstaunlich. Echte Befreiung, Veränderung, neues Leben. Ja, Jesus ist Sieger über alle Mächte! – und wir dürfen Seine Diener sein.

Danke Jesus, daß Du der Sieger bist! Du hast mich befreit von allem finsteren Denken und Fühlen. Du hast mich neu gemacht, mir Hoffnung und Ziel gegeben. Du bist wunderbar!!


Beispiel:
 Ein junger Mann, der Jesus sehr liebte, kam und erklärte sein Problem: Er mag Lobpreismusik. Aber in Gemeinschaft mit anderen wird er beim Lobpreis aggressiv und böse. Er hatte noch nicht zu Ende erzählte, da kam schon die Antwort vom HErrn: Irgendwelche Vorfahren haben den Satan gelobt und gepriesen, und nun mögen diese Mächte nicht, daß Jesus gepriesen wird.  Wir beteten um Vergebung für die Sünde des Satankults und fertig. Der Mann rief einige Tage später an, und sagte, es ist nun alles in Ordnung, er kann nun Jesus loben und preisen!
Ein anderer Mann war immer sofort aggressiv, als ob man ihm ans Leben wollte. Wir beteten für ihn, und ich merkte, seine Probleme rührten daher, daß seine Mutter ihn verflucht hat, wahrscheinlich schon im Mutterleib. Und der Vater hat sich nie gekümmert, er war dem Vater total gleichgültig. Wir brachen diesen Fluch, und der Mann fing neu an zu leben, seine Aggressivität verschwand.
Im Team betet es sich leichter!! Da hat jeder seine Gaben.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=TnYy80LOYrk

Der Schwamm

Der Schwamm

„Laßt euch vom Geist erfülllen!“
Epheser 5, 18

Vor einiger Zeit war ein Mann zu Besuch in unserer Gruppe. Da bekam ich den Eindruck, er ist ein Schwamm. Und ich fragte den Heiligen Geist, wie Er das meinte. Er zeigte mir einen Schwamm, so einen natürlichen, keinen aus Kunststoff. Der ist ganz, ganz leicht. Man merkt kaum, daß man ihn in der Hand hat. Er besteht fast nur aus Luftblasen oder Poren, die durch dünne Wände getrennt sind. Er ist sehr, sehr hart im trockenen Zustand. Wirft man ihn ins Wasser, so will er nicht untergehen und naß werden, er versucht, herauszuspringen. Doch wenn er einmal naß ist, dann ist er schwer. Er kann sehr viel Wasser aufnehmen und speichern. Und gibt es nur ungern wieder ab. Legt man ihn ans Trockene, so sickert kaum Wasser heraus. Und was hat das mit dem Mann zu tun?
Jesus meinte, der Mann ist so ein trockener Schwamm. Er sieht groß aus, aber hat kein Gewicht. Alles nur Schaum. Aber er ist sehr hart gegen andere und in seinem Innenleben, da gibt es nicht so viele Gefühle. Er weigert sich, ins Wasser zu gehen und naß zu werden und springt immer wieder heraus (- das Wasser ist der Heilige Geist und das lebendige Wort Gottes). Er nennt sich Christ, aber er will Gott nicht zu nahe kommen.
Jesus meinte, er möchte, daß Seine Kinder schwimmen lernen im Wasserbad der Gnade und des Geistes. Sie sollen sich total vollsaugen mit der Kraft und Gnade. Auch in trockenen Zeiten speichern sie das Lebenswasser für sich und andere. Naß ist der Schwamm weich und geschmeidig und eine Wohltat für die Haut.
Und wie wird man erfüllt mit dem Heiligen Geist? Jesus möchte sehr, daß wir erfüllt sind!
Sei dort, wo der Heilige Geist wirken darf und man sich über Ihn freut.
Plane regelmäßig eine Stille Zeit. Da kannst du um den Geist bitten und Gott anbeten. Man braucht nicht immer reden, sondern kann Jesus ansehen und Seine Barmherzigkeit bestaunen. Man kann Ihn bitten, zu reden. Und dann hört man hin, ob Er Impulse gibt. Gedanken, die nicht von uns selbst kommen, Ideen, auf die wir nie gekommen wären. Ich denke, die ersten Tage wird wahrscheinlich nicht viel kommen. Aber so nach und nach macht sich der Geist Gottes bemerkbar und wir verändern uns. Wir hören mehr und mehr. Und wenn wir uns verhört haben oder das Reden abgelehnt haben, merken wir den Unterschied. Ich denke, nach ein paar Wochen werden wir selbst unsere Fortschritte bemerken.
Eine gute „Nebenwirkung“: Wo der Geist ist, ist Freude, Dankbarkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Friede. Auch daran können wir erkennen, ob wirklich der Heilige Geist wirkt.

Danke Jesus, Du willst uns die Fülle des Geistes geben! Und ich brauche sie! Ich brauche Dein Reden, Deinen Frieden, Deine Freude! Bitte hilf mir, den Heiligen Geist kennenzulernen!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=iPaCWVtzyPA

Gottes Land

Gottes Land

Es ist ein Land, um das der HErr, dein Gott, sich kümmert. Stets ruhen auf ihm die Augen des HErrn, deines Gottes, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.
5. Mose, Deuteronomium 11, 12

Gott hat viele Verheißungen für das Land Kanaan gemacht. Wenn die Israelis auf Ihn hören, wird Er das Land segnen und fruchtbar machen, wird Er die Feinde vertreiben, die wilden Tiere ausrotten und für Regen und Sonne sorgen. Alles, vom Anfang bis zum Ende des Jahres, wird Er richtig regeln. Nur: Sein Volk sollte sich Seine Gebote auf Herz und Seele schreiben und überall sollten Erinnerungen an die Gebote befestigt sein und die Gebote Gottes sollten immer wieder erzählt werden. Auch die Kinder sollten damit groß werden. Es sollte ein wunderschönes, fruchtbares Land werden mit fröhlichen, aufrichtigen Menschen! Gott selbst wollte Seine starke Hand über dem Land halten.
Diese Verheißung gilt immer noch. Und sie gilt auch für das Volk Gottes. ER hat Sein Reich gebaut und lädt uns ein, Bürger zu werden. ER will über Sein Königreich wachen, sich darum kümmern und es zur Blüte bringen. Wie schön ist es, wenn Seine Kinder zusammen Ihn, den König, preisen und Lieder singen! Dann ist Seine Macht und Herrlichkeit spürbar. Wie gut, wenn der Geist Gottes alles durchzieht und neu zum Leben bringt. Dann regiert die Freude! Wie wunderbar, wenn Er Seinen Frieden ausgießt, dann ist wirklich Ruhe da. Ja, Gottes Augen ruhen auf Seinem Land und auf dem Volk, das Er sich geschaffen hat. Seine Kinder will Er segnen und sie sollen zum Segen werden.
Nur eine Warnung gibt Gott: Macht euch keine anderen Götter! Gebt niemandem Raum in eurem Herzen! Laßt nur Gott, euren Vater, König und Herrscher sein!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer König! Du sorgst treu für Dein Volk, die Kinder Gottes. Du schützt und bewahrst uns. Du versorgst uns. Du bist uns alles; – wir beten nur Dich an.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=ykWmOjTPX8o

Der Ruheplatz am Wasser

Der Ruheplatz am Wasser

Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mir mangeln.
ER läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Psalm 23, 1f

Es gibt Menschen, die zu viel arbeiten und an dem Streß kaputt gehen. Und es gibt Menschen, die auf Kosten anderer leben und nicht arbeiten. Jesus will, daß wir das Gleichgewicht finden. Ständigen Streß oder nur Ruhe, das will Er nicht, es ist ungesund für uns.
Jesus selber war Zimmermann und arbeitete in diesem Beruf, bis Er von Gott herausgerufen wurde. Paulus war Zeltmacher und fiel den Gemeinden nicht zur Last, sondern sorgte selber für seinen Lebensunterhalt. Er meinte, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Es war ihm auch wichtig, daß man sich in einer Familie gegenseitig versorgt und nicht andere sorgen läßt.
Gott will, daß wir arbeiten! Und wenn ER es will, wird ER uns auch Arbeit geben, wenn wir Ihn nur von ganzem Herzen darum bitten; – manche haben ständig Ausflüchte, warum sie es nicht können. Gott spricht auch niemals von einem Altersruhestand, sondern möchte, daß wir uns bewegen, bis wir ganz alt sind …
ER hat uns den Sonntag gegeben, damit wir ausruhen. Es ist nicht gut, den Sonntag zum Streßtag zu machen und alle Aktivitäten dorthin zu verlagern und dann Montags auf der Arbeit ausruhen müssen. Es ist nicht gut, wenn Selbständige sich so wichtig nehmen, daß sie auch am Sonntag die liegengebliebenen Arbeiten erledigen müssen. Nein, der Sonntag gehört Gott und wir sollen mit Ihm zusammen planen, wie wir den Sonntag verbringen. Unser Guter Hirte will auch an normalen Tagen für Ruhepausen sorgen. Wir sind ja keine Maschinen, die 24 Stunden am Tag laufen.
ER hat uns die Stille am Morgen gegeben, damit wir bei Ihm für den Tag auftanken können. ER gibt uns den Mittag, damit wir uns erholen und wieder zu Ihm aufsehen können und ER läßt es Abend werden, weil Er mit uns reden will. ER hält den Ruheplatz am Wasser für uns bereit, nur laufen manche daran vorbei. Bitte, mein Herz, komm zur Ruhe! Übe es ein, still zu werden! Laß Dich verwöhnen von Ihm, dem Guten Hirten! ER will uns dann bei der Arbeit helfen, so daß alles sehr viel schneller und ohne Probleme geht. Überprüfe, wie Deine Erholung aussieht; – manchmal ist es mehr Streß als die Arbeitszeit. In der Stille will Gott Dich stärken und immer neu auf das Ziel ausrichten. ER braucht kraftvolle Menschen, die Seinen Weg gehen. ER hat es so gefügt, daß wir Pausen, Erholung und Stille brauchen, weil wir eigentlich Ihn brauchen. Wenn Du zur Zeit viel, viel Streß und Kampf hast, gilt Seine Verheißung: ER wird Dich zum Ruheplatz am Wasser führen.

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst für Arbeit und für Ruhe. Auch im Streß findest Du Pausen für mich, wo ich mich wieder zu Dir hinwenden kann. Ja, Du denkst an die Ruheplätze auf meiner Wanderung durchs Leben! Hilf mir, die Stille zu üben und mich füllen zu lassen von Dir. Hilf mir, mehr Vertrauen in Dich zu haben und nicht ständig selbst für alles zu sorgen. Du bist ein guter HErr!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=HC6KqThzpno

Der Sieg des Evangeliums

Der Sieg des Evangeliums

Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.
1. Johannes 5,4

Das Evangelium von Jesus Christus hat die damalige Welt im Sturm erobert. Schon 20 Jahre nach der Kreuzigung gab es eine Gemeinde in Korinth und wahrscheinlich auch schon in Rom, der Hauptstadt des Weltreiches. Dagegen ist unsere heutige Mission eher Schlafmedizin.
Sehe ich mir das Evangelium an, so sehe ich drei Hauptgebiete, in denen unser Glaube den Sieg hat: Die Sünde, der Tod und die finsteren Mächte. Diese drei Mächte werden in Europa verdrängt oder geleugnet, teilweise auch von Kirchen.
Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören, so sagt der Apostel Johannes. Also Sünde, Tod und Finsternis. Wir wollen Sünde wieder Sünde nennen und für uns klar Stellung beziehen. Wir wollen rein und klar leben, ohne Betrug, ohne Bereicherung, ohne Lüge. Sexuell wollen wir rein bleiben, in Taten und Gedanken. Unser Lebensstil soll Jesus entsprechen.
Der Tod war damals allgegenwärtig und ständig war man bedroht. Heute ist man abgeschirmt und der Tod spielt sich im Hinterzimmer ab. Und doch wollen wir offensiv gegen ihn arbeiten und beten. Selbstmord und Abtreibung wollen wir nicht zulassen. Auch tödliche Krankheiten und Unfälle wollen wir mit der Kraft Jesu begegnen. Manchmal werden Wunder geschehen.
Wir wollen unsere Augen aufhalten für die finsteren Mächte, die nicht nur die Psyche angreifen und Depressionen verursachen, sondern auch reale Krankheiten, Unfälle und viel, viel Unheil. Wir sollen diesen Mächten im Namen Jesu begegnen und sie vertreiben. Da geschieht viel Befreiung. Und Freude macht sich breit. Wir erleben es immer wieder, daß selbst Christen nach jahrelangen Zwängen und Ängsten frei werden. ER ist der HErr!!
Immer und in jedem Fall wollen wir Jesus um Hilfe und Weisheit bitten, in dem Glauben, daß Er alles verändern kann. Ob dann unsere Botschaft kraftvoll sein wird?

Jesus, Dein Evangelium ist so voller Hoffnung und Kraft!! Danke, daß Du den Sieg für uns errungen hast! Ja HErr, ich glaube Dir und vertraue Dir für alle Probleme, daß Du eine Lösung hast! AMEN!!