Feste Schritte

Feste Schritte

„Der HErr festigt die Schritte des Mannes,
Er hat Gefallen an seinem Weg.
Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin;
denn der HErr hält ihn fest an der Hand.“
Psalm 37,23f

Wenn wir nur fest mit dem HErrn zusammen unseren Weg gehen, dann werden unsere Schritte fester, sicherer. An der Hand des HErrn werden wir zum „gestandenen Mann“; keine Leute, die mit dem Strom sich treiben lassen oder die die Fahne nach dem Wind hängen. Und Ihm gefällt es, wenn wir klar und sicher unseren Weg mit Ihm gehen. Aber wir bleiben Menschen, fehlbar und nicht allwissend, wir sündigen und straucheln ab und an. Manchmal denken wir, wir stürzen tief hinab. Aber Er sieht es nicht so. ER sagt, auch wenn wir straucheln, stürzen wir nicht hin, denn Er hält uns. Deine Nacht ist für Ihn keine Nacht; deine Dunkelheit für Ihn nicht unendlich. Wir dürfen wissen, auch in den dunkelsten Situationen hält uns der HErr. ER hat Sein Wort noch nie gebrochen!

Danke, Vater, daß Du mich hältst. Manchmal ist doch viel Dunkelheit da, aber Du hast mich fest an der Hand! Danke, Du siehst schon das Ziel, wo ich gar nichts erkennen kann und mutlos werden will. Du bist ein wunderbarer Vater, mein Gott!

Ständige Verbindung

Ständige Verbindung

„Ich habe den HErrn beständig vor Augen.
ER steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.“
Psalm 16, 8


Der HErr ist mir immer sehr nahe, näher als die Luft, die ich atme. Aber ich habe Ihn nicht immer vor Augen. Manchmal verliere ich Ihn aus dem Blick. Dann passiert es schnell, dass ich wanke. Mutlosigkeit und Unfriede stellen sich ein und manchmal falle ich sogar in Sünde. Und das nur, weil ich Ihn aus den Augen verloren habe. Das will der HErr überhaupt nicht! Das ist wie eine Lampe, die vom Stromkreis, von der Energiequelle getrennt wird. Es ist immer noch eine Lampe, aber ohne Energie, ohne Leuchtkraft. Darum besinne ich mich morgens auf Ihn, meine Energiequelle. Und auch Tags bin ich in einem ständigen Zwiegespräch mit Ihm. Denn ER steht mir wirklich zur Rechten und ich wanke nicht. Auch wenn etwas nicht gut klappt oder kaputt geht oder sonst ein Sturm weht, ER steht mir zur Rechten und hält mich, damit ich nicht wanke.

Danke, Vater, Du läßt Dein Kind nicht aus den Augen. Ständig bist Du da und umsorgst mich. Und auch ich will Dich niemals aus den Augen verlieren. Denn Du hältst mich und stehst mir bei. Du bist treu, und Dir kann ich alles anvertrauen. Danke, daß Du da bist, Vater.

Gottes Nähe

Gottes Nähe

„Du umschließt mich von allen Seiten
und legst Deine Hand auf mich.
Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen,
zu hoch, ich kann es nicht begreifen.“
Psalm 139,5f

Es ist einfach wunderbar, wie nahe mir der HErr ist. Und dabei ist es eine liebevolle Nähe, in der ich mich wohl fühle. Ansonsten finde ich es nicht gut, wenn mich jemand ausfragt und alles mögliche über mich weiß. Ich fürchte, daß man das missbrauchen könnte. Auch mag ich nicht, wenn jemand in mein Leben eindringt; es ist, als ob jemand seine Hand auf mich legt. Aber bei Gott ist es anders. Erstens, Er ist uns nur so nahe, wie wir es wollen und Ihm erlauben, und zweitens ist Seine Nähe, Sein Wissen über uns, Seine Hand auf unserem Leben immer nur positiv, sanft und liebevoll. Es ist mir unbegreiflich, wie nahe Gott mir ist. ER ist nicht nur um mich herum, näher als die Luft, die mich umgibt, sondern Er durchdringt mich ganz und gar. So wie ein Schwamm sich vollsaugt mit Wasser, so ist Er in mir. Was weiß ich, wie viel Er in meinem Körper ordnet und lenkt. Wie oft Er in meinem Denken eingreift, wie oft Er meine Gefühle korrigiert. Ich kann es nicht so ganz begreifen; aber es ist wunderbar.
So will ich diesen Tag leben, in dem Bewußtsein, daß Er, mein himmlischer Vater, mir ganz, ganz nahe ist und Seine Hand über mich hält. Mein Kleiner ist auch immer sehr stark, wenn sein Papa bei ihm ist. Da kann ihm keiner was.

Danke, Vater, Du durchdringst mich. Du erforschst alles in mir und bist an allem interessiert. Du willst mich nicht mißbrauchen, sondern Du willst mich einfach nur lieb haben und wirklich nur das Beste für mich. Deine Hand ist sanft. Da kann ich mich voll hineingeben. Du enttäuscht mich niemals.

Ein ganz neuer Mensch

Ein ganz neuer Mensch

Jesus antwortete ihm: „Amen, amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.“
Johannes-Evangelium 3, 3

Wenn jemand Christ wird, nimmt Gott ihn als Sein Kind an und schickt ihm den Heiligen Geist ins Herz. Dort, in der Mitte unseres Ichs, tut der Geist Sein Werk. ER erneuert, besser gesagt, Er gestaltet die Mitte ganz neu. Das Denken, Handeln und Fühlen werden anders, je nachdem, wie viel Freiraum wir dem Heiligen Geist einräumen. Der Geist will bestimmen, wie wir über andere Menschen denken. ER will uns ein neues Denken geben. Und Er will unser Handeln bestimmen; und ebenso unsere Gefühle. Alles soll neu werden. ER bringt den Frieden Gottes und Seine Freude ins Herz. ER bewirkt, dass wir handeln können, so wie wir es bei Christus sehen. ER will, daß wir denken, wie es Gotteskindern gebührt. Das alte Leben mit den Lügen, den kleinen Betrügereien und dem chronisch schlechtem Gewissen muss weg, diese Finsternis in uns soll weichen. Licht und Hoffnung soll werden. Wenn wir uns selbst beobachten, sehen wir, ob das Licht oder die Finsternis in uns ist: Wie leicht nehme ich es mit der Wahrheit? Fällt es mir nicht schwer, in „Kleinigkeiten“ unrechtmäßige Vorteile zu gewinnen? Das ist Betrug! Gott nimmt es da sehr genau. Werden meine Gefühle vom Geist regiert? So kann ich selber prüfen, ob ich in der Nähe Gottes lebe oder ob die Finsternis mich regiert. Gestern war mein Freund zu Besuch bei uns. Er redete nur von seinen Rechten und wie schlecht die anderen sind. Es geht ihm nicht gut; aber es war leicht zu merken, dass nicht der Geist Gottes ihn bestimmt, sondern die Finsternis. Schade, dass er sich entschieden hat, ins alte Leben zurückzukehren. Nun muss ich viel für ihn beten und warten, ob sich eine Gelegenheit ergibt, ihn wieder zum Licht zurückzuführen. Manchmal gibt es Bereiche in unserem Leben, in denen einfach kein Licht werden will. Obwohl wir viel beten und uns anstrengen, bleibt die Dunkelheit. Da brauchen wir die Hilfe von den Geschwistern und ihren Rat und ihr Gebet. Gottes Wille ist es, dass wir als Seine Kinder frei und unbeschwert leben!

Danke, Jesus, Du hast uns  a l l e  unsere Schuld vergeben. Und Du erfüllst uns mit Deinem Geist, mit dem Licht der Hoffnung. Fülle Du nur mein Herz ganz und gar aus! Alles Alte soll hinaus und mein Herz soll so werden, wie Du es willst. Danke, Du meinst es gut mit mir.

Und wer trägt meine Lasten?

Und wer trägt meine Lasten?

„Einer trage des andern Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Galater-Brief 6,2

Gemeinsam trägt es sich leichter! Allein muß man sich oft zu sehr abquälen. Gerade wenn man Rückenschmerzen hat, ist man auf Hilfe beim Tragen schwerer Lasten angewiesen; da kann man nicht stolz alles alleine tragen. (Ob Rückenschmerzen dazu da sind, unseren Stolz etwas zu brechen?) Aber auch andere Lasten und Probleme tragen die Menschen gerne allein; entweder, weil sie zu stolz sind, um Hilfe zu bitten, oder weil wirklich keiner da ist, der helfen will und kann. Wie gut, daß wir Jesus haben, der uns unsere Lasten abnimmt!! ER will uns wirklich alles Belastende abnehmen und sich darum kümmern! Nur solange wir es selber machen, kann Er es nicht. Manchmal hilft Er direkt, aber oft schickt Er uns Hilfe durch andere Menschen. ER will nicht, dass wir alleine mit Ihm alles abmachen und unsere Probleme nur mit Ihm allein lösen. ER hat uns deshalb in eine Gemeinschaft gestellt – es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei. Aber wir müssen unseren Stolz begraben und auf den anderen zugehen und sagen: Du, ich hab da ein Problem, kannst Du mir helfen? Kannst Du für mich beten und vor Gott eintreten? Als stolzer Norddeutscher fiel es mir immer sehr schwer, andere zu fragen. Wir können alles alleine. Aber meine Gebete für mich selber sind nur selten erhört worden; wenn ich aber für andere betete, dann hörte Gott! So lernte ich es auf etwas schmerzhafte Weise, die Geschwister um Hilfe und um ihr Eintreten für mich bei Gott zu bitten. Und ich lernte es, für andere bei Gott einzutreten. Ich spürte immer beim Fürbitten, wie gerne Gott helfen will und wie sehr Er den anderen lieb hat. Darum wollen wir nicht müde werden, für die Geschwister beim himmlischen Vater einzutreten! Es liegt eine große Verheißung darauf.

Danke, lieber Vater, daß ich Geschwister habe, die an meinem Leben Anteil nehmen. Sie sind nicht perfekt, aber das bin ich auch nicht. Du vergibst uns unsere Fehler und Schwächen! Und ich will auch vergeben. Danke, daß wir Deine Last, die leicht ist, tragen sollen und Du trägst unsere, die uns zu schwer ist. Wie gut, daß wir Dich haben, lieber Vater!

Frisches himmlisches Brot am Morgen

Frisches himmlisches Brot am Morgen

Das Haus Israel nannte das Brot Manna. Es war weiß wie Koriandersamen und schmeckte wie Honigkuchen.
2. Mose = Exodus 16, 31

Vierzig Jahre lang ist das Volk Israel in der Wüste herum gewandert. Doch nie hatte es Hunger gelitten. Obwohl es oft gegen Gott murrte und zornig war, obwohl es gegen Gottes Gebote und Weisungen immer wieder verstieß, obwohl es sich sogar andere Götter machte, Gott ließ es nicht im Stich und versorgte es mit Brot vom Himmel. Dieses Brot war sehr wohlschmeckend, wie Honigkuchen und knusprig. Es wurde einem nicht über, jeden Tag das gleiche zu essen. Jeden Morgen lag eine weiße Schicht Manna um das Lager herum und man brauchte es nur aufzusammeln. Wer viel sammelte, hatte nicht zu viel und wer wenig sammelte, hatte nicht zu wenig. Wer wenig Glauben hatte, sammelte auf Vorrat – vielleicht gibt es morgen nichts. Doch der Vorrat wurde immer wurmstichig und bitter. Nur am Ruhetag, dem Sabbat, gab es kein frisches Manna. Aber das vom Vortag hielt sich am Ruhetag, und schmeckte wie frisches Manna. Alle, die am Ruhetag hinausgingen, um zu sammeln, kehrten mit leeren Taschen zurück. Gott sah diesen Kleinglauben und war etwas zornig über dieses verstockte Volk.
Gott gebraucht dieses Manna um uns Glauben zu lehren. ER versorgt Sein Volk auch heute genauso wie damals. ER läßt uns niemals im Stich. ER weiß, was wir brauchen und gibt es uns gern. Nur Kleinglauben, den haßt Er.
Jeden Morgen will Gott uns sättigen mit seinem Wort des Lebens. Wir brauchen uns bloß zu Ihm wenden und still werden. Die Bibel, Gottes Wort, hat so viele Verheißungen für jeden Tag!! Diese Worte wollen wir in unser Herz fallen lassen und den Tag davon zehren. Gott hält sich an Seine Verheißungen!

Danke, Vater, Du versorgst mich mit allem, was ich brauche. Vergib, dass ich mir immer wieder unnütze Sorgen mache. Du bist doch mein treuer Gott! Danke, Vater, Du gibst mir jeden Tag Dein Wort. Du gibst mir Mut und Hoffnung für den Tag. So sorgst Du für alles!

Wunder der Liebe

Wunder der Liebe

Jesus antwortete ihnen: „Geht und berichtet Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen wieder, und Lahme gehen; Aussätzige werden rein, und Taube hören; Tote stehen auf, und den Armen wird das Evangelium verkündet. Selig, wer an mir keinen Anstoß nimmt.“
Matthäus 11, 4-6

Jesus tat und tut große Wunder und Zeichen. ER hat Erbarmen mit uns Menschen und damals heilte Er alle, die zu Ihm kamen und um Seine Hilfe baten. ER ist immer noch der gleiche! Oft schon habe ich Seine Werke gesehen oder es sind an mir selbst Seine Liebesdienste geschehen. Aber selbst die größten Wunder verändern ein Herz nicht; man kann sich sogar daran gewöhnen. Erst wenn Er HErr in meinem Herzen wird, kommt das neue Leben, kommt Hoffnung und Freude ins Herz. Es ist so schön, daß Gott uns als Seine geliebten Kinder annimmt und ER unser Vater geworden ist! Es ist so toll, daß wir mit Ihm reden können! ER will in unserem Leben reden und handeln, mit uns zusammen durch den Tag gehen. ER will Gemeinschaft mit Seinen Kindern. Gestern ist mein Freund „abgestürzt“. Wir fanden ihn betrunken am Fluß. Doch ich spürte sehr das Erbarmen Jesu mit ihm und wir luden ihn ins Auto und brachten ihn ins Bett. Vorher konnten wir noch beten. Es ist für Gott gar kein Problem, ihm zu vergeben, weil es Sein Kind ist. Aber er hat Schwierigkeiten, das zu glauben. Jesus hat ihn lieb und wird ihn beschützen und umsorgen. Das ist Evangelium für die Armen! Jesu Erbarmen ist für manche einfach unvorstellbar groß, sie können es nicht fassen. Da müssen wir aufpassen, dass wir an Ihm keinen Anstoß nehmen. Trauen wir Ihm einfach mehr zu wie unser Herz es glauben kann!

Danke, Jesus, Dir ist kein Problem zu groß und kein Ding zu klein. Du bist immer und in allem der HErr. Mit allem dürfen wir zu Dir kommen; Du hast ein offenes Ohr für uns. Gib Du uns größeren Glauben an Dein Erbarmen und Deine Barmherzigkeit! Denn Du hast uns lieb.

Gedenksteine

Gedenksteine

Samuel nahm einen Stein und stellte ihn zwischen Mizpa und Jeschana auf. Er nannte ihn Eben-Eser (Stein der Hilfe) und sagte: Bis hierher hat uns der HErr geholfen.
1. Samuel 7, 12

Bis hierher hat uns der HErr geholfen, sonst wären wir nicht hier. Und Er wird uns auch weiterhin helfen, bis wir ans Ziel angelangt sind. Ohne Ihn geht unser Weg in die Irre, in die Verlorenheit; aber mit Ihm gehen wir den Weg des Lebens. Es ist gut, sich „Gedenksteine“ aufzustellen, wenn Gott uns sichtbar geholfen hat. Solche Erinnerungen brauchen wir, wenn es einmal schwierig wird. Dann kann man sich daran erinnern, wie oft Gott schon eingegriffen hat und uns geholfen hat und mutig weiter vorangehen. Ich habe mir in meiner Bibel die Verse besonders angestrichen, durch die Gott zu mir geredet hat. Bin ich mutlos, blättere ich in der Bibel und der HErr spricht zu mir durch diese Verse, Seine Verheißungen. Das baut mich wieder auf und gibt mir neuen Mut. Es erfüllt mein Herz mit Dankbarkeit; und ein dankbares Herz ist ein fröhliches Herz. Wir wollen auf unseren Stein der Hilfe, auf Jesus sehen. ER hat schon so oft geholfen, Er wird es auch weiterhin tun. Wir wollen unseren Weg zusammen mit Ihm gehen. Wir wollen nicht jeder für sich allein sich einen Weg suchen und uns möglicherweise im Leben verlaufen. An Jesu Hand gehen wir ans Ziel!

Danke, Jesus, Du bist mein Stein der Hilfe, mein Felsen, auf dem ich sicher stehe. Nicht einmal ein Erdbeben kann diesen Felsen erschüttern und kein Sturm kann mich herunterwehen. Denn Du hältst mich fest.

Hören und Gehorsam

Hören und Gehorsam

Hat der HErr an Brandopfern und Schlachtopfern das gleiche Gefallen wie am Gehorsam gegenüber der Stimme des HErrn? Wahrhaftig, Gehorsam ist besser als Opfer, Hinhören besser als das Fett von Widdern.
1. Samuel 15, 22

Es fällt uns als Menschen nicht schwer, Gott große Opfer zu bringen. Denken wir an die Wallfahrten und die Selbstquälerei mancher Religionen. Doch Gott weiß, dass unser Herz dann fern von Ihm bleibt. Es ist, als ob man etwas abarbeiten will, oder sich verdienen will, oder um Gott wegen irgendetwas gnädig zustimmen. Darum möchte Er es anders: ER weiß, daß Gehorsam in einigen Dingen uns ganz, ganz schwer fällt. Wir wollen es einfach nicht. Wie ein Hund an einem alten Knochen, so klammern wir uns manchmal an irgendwelchen Dingen. Doch Gott hat ein frisches Kotelett für uns!!
Gehorsam geht nicht ohne Hinhören. Woher soll ich sonst wissen, was Gott möchte? Die leise Stimme unseres Gewissens, höre ich immer auf sie? Die leisen, kleinen Hinweise im Alltag, bei der Arbeit, nehme ich sie ernst, wenn Gott so in meine Gedanken hineinspricht? Kann ich anderen wirklich zuhören und lernen, wenn sie über Gott reden? (Manchmal bin ich „betriebsblind“; neuem gegenüber nicht aufgeschlossen). Kann Gott durch die Bibel immer neu zu mir sprechen? Oder ist es immer das gleiche?
Ich brauche diese Offenheit für Gottes Reden, dieses innere Hinhören. Sonst bin ich schnell festgefahren in immer denselben Gleisen. Gott will Mut geben zum Hinhören und dann zum Gehorchen, d.h. daß ich das auch tue, was Gott empfiehlt. Hören auf Gott, das ist beides: Hinhören und tun. Bislang hat Gott mich nie enttäuschst, wenn ich das getan habe, was Er mir aufs Herz gelegt hat.

Danke, Vater, daß Du mit uns redest. Du willst uns nahe sein, und möchtest, daß wir Dir ganz nahe sind. Du willst, daß wir miteinander reden. Ich darf Dir mein Herz ausschütten und Du hilfst mir im Alltag und bei vielen anderen Dingen. Dein Wort ist mir so wichtig, es ist das Brot des Lebens.

Im Glauben wachsen

Im Glauben wachsen

Denn jeder, der den Namen des HErrn anruft, wird gerettet werden. Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?
Römer-Brief 10, 13f


Früher habe ich viel gelesen, um mehr über meinen Glauben an Gott zu wissen. Denn ich dachte, Glauben ist eine Art richtiges Denken über Gott, ein Gedankensystem. Damals kannte ich Gott nicht sehr gut. Nun lerne ich Gott selber immer mehr persönlich kennen und bin immer mehr erstaunt über Seine Liebe und Fürsorge. Immer öfter rufe ich den Namen des HErrn an, um gerettet zu werden. Aber wie soll man Gott um Hilfe bitten, wenn man nicht glaubt, daß Er hilft? Der Schlüssel zum Glauben und Vertrauen ist das Hören. Man muss sich Zeit nehmen, um Gott in der Stille zu suchen. Mit Ihm reden und in Seinem Wort lesen. Seine Verheißungen persönlich nehmen und im Herzen bewegen. Man kann Zeugnisse anderer Geschwister lesen und hören. So wächst Vertrauen durch das Hören – intensives Hinhören auf Gottes Wort und auf die leise Stimme Seines Geistes in unserem Herzen. Und dann wagen wir den Versuch, Gott um Hilfe in bestimmten Situationen zu bitten. Und je mehr positive Erfahrungen wir mit dem Hören auf Gott erleben, desto mehr wächst unser Glaube, unser Zutrauen in Gottes Liebe und Kraft. Das ist es, was Gott will: Daß wir wachsen in der Erkenntnis Seiner Selbst und im Glauben an Ihn, Ihm immer mehr zutrauen.

Danke, Vater, dass Du meine Gebete hörst. Du kennst alle Sehnsucht in meinem Herzen. Und weil Du voller Liebe und Barmherzigkeit bist, willst Du mir begegnen und mir immer helfen. Du bist ein Gott der Nähe! Ich lebe gern mit Dir zusammen.