Mein Schatz

Mein Schatz

Jesus sagt:
„Gebt acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, daß ein Mensch aufgrund seines großen Vermögens im Überfluß lebt.“
Lukas 12, 15

Und Jesus erzählte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich weiß nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iß und trink, und freu dich des Lebens! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann all das gehören, was du angehäuft hast? So geht es jedem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist. Und ER sagte zu Seinen Jüngern: Deswegen sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, daß ihr etwas anzuziehen habt. Das Leben ist wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung. Seht auf die Raben: Sie säen nicht und ernten nicht, sie haben keinen Speicher und keine Scheune; denn Gott ernährt sie. Wieviel mehr seid ihr wert als die Vögel! Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern? Wenn ihr nicht einmal etwas so Geringes könnt, warum macht ihr euch dann Sorgen um all das übrige? Seht euch die Lilien an: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht. Doch ich sage euch: Selbst Salomo war in all seiner Pracht nicht gekleidet wie eine von ihnen. Wenn aber Gott schon das Gras so prächtig kleidet, das heute auf dem Feld steht und morgen ins Feuer geworfen wird, wieviel mehr dann euch, ihr Kleingläubigen! Darum fragt nicht, was ihr essen und was ihr trinken sollt, und ängstigt euch nicht! Denn um all das geht es den Heiden in der Welt. Euer Vater weiß, daß ihr das braucht. Euch jedoch muß es um Sein Reich gehen; dann wird euch das andere dazugegeben. Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frißt. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.

Danke Vater, daß Du für mich sorgst! Ich will wohl arbeiten und meine Aufgaben erledigen, aber ich will mir keine unnötigen, lähmenden Sorgen machen. Du sorgst ja gut für mich! Ich kann mich wirklich auf Dich verlassen.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/Yx8X57vM6ow?si=Nqa1LVvQIpUpaAhS

Der Glaube, ein Geschenk

Der Glaube, ein Geschenk

„… wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten?“
Matthäus 7, 11

Vor einiger Zeit steckte ich in Schwierigkeiten und fand keinen Glauben, daß Gott mich da herausholt. Ich habe gebetet und in der Bibel gelesen, aber keinen Trost gefunden, kein Wort war persönlich für mich, für diese Situation.
Da ging ich in den Wald und redete mit meinem HErrn, in deutsch und in meiner Geheimsprache. Nach einiger Zeit merkte ich, in mir tut sich etwas. Und noch etwas später kam die Gewißheit: ER ist da, Er ist immer noch HErr, Er hat das letzte Wort! Ach, war ich glücklich!
Durch das Gebet und mein offenes Herz konnte Gott wirken. ER legte den Glauben in mein Herz. Es war ein Geschenk, denn ich konnte ihn selber nicht zustande bringen.
Nun mußte ich diese Gewißheit festhalten. Denn nachdem ich wieder zuhause war, gingen die Gedanken wieder von vorne los. Dieser Kampf um meine Glaubensgewissheit gegen die Sorgen und die Vielleichts und Eventuells findet immer statt, wenn Gott Glauben gibt. Der Feind mag den Glauben gar nicht! Und mein altes Ich auch nicht.
Wenn Jesus von Glauben spricht, ist es dieser Glaube, den Er selbst ins Herz legt. Dann sind alle Dinge möglich, dem der da glaubt. Berge kann man versetzen, wenn dieser Glaube da ist. Wunder vollbringen, sogar Tote zum Leben erwecken. Man kann auf dem Wasser laufen, wie es in Indonesien bei der Erweckung geschah, – und andere mußten schwimmen. … Ja, der Glaube macht´s möglich!
Versuche mal, irgendetwas zu glauben. Streng dich an! Überrede dich selbst! Verkrampfe dich! ….. es geht nicht. Immer wieder kommen die Zweifel. Oder wir machen die Augen zu und wollen gegen alles unseren eigenen Willen durchsetzen und versteifen uns auf etwas. Wir gehen sogar Schritte des Glaubens und riskieren einiges. Aber wir sind allein, denn dieser Glaube kommt nicht von Ihm.
In der Stille, in Zwiegespräch mit dem HErrn, erwächst Glaube an bestimmte Dinge. ER legt sie uns ins Herz. Nicht unser Mitleid oder unser Wille oder Vernunft ist die Triebfeder, sondern nur Er allein. Wenn wir diesen Glauben bewahren und festhalten, geschehen große Dinge. Dann geschieht Sein Wille, wie jetzt schon im Himmel, dann auch auf Erden.

Danke Jesus, für den Glauben! Ja, ich kann Dir glauben, ich glaube an die Vergebung meiner Schuld und bin mir da sicher, ich glaube an den Himmel nach dem Tod, und bin mir sehr sicher. Du bewirkst es in meinem Herzen. Ja, HErr, ich glaube Dir!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/W5cEcnwvauE?si=Y_sSkJdi0omTspG6

Die Geistesgabe der Unterscheidung

Die Geistesgabe der Unterscheidung

Jedem wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt ….., dem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden ….
1. Korinther 12, 7f. und 10

Der Leib Christi, die Gemeinde Jesu ist eine Einheit. Jesus ist der HErr, und wir sind Glieder am Leib. Jesus ist besorgt um Seine Leute, darum schenkt Er Geistesgaben, mit denen wir uns gegenseitig zum Nutzen sein sollen. ER kennt die Versuchungen, die kommen, und deshalb hat Er vorgesorgt. ER will nicht, daß ein einziges Schäflein verloren geht!
Eine dieser Gaben ist die Unterscheidung. Sie scheint immer wichtiger zu werden, hat bislang aber in der Gemeinde nicht viel Bedeutung. Vielleicht gibt es zu wenig Informationen über diese Gabe, die Jesus uns zum Schutz gegeben hat. Vielleicht haben einige diese Gabe, können damit aber nicht viel anfangen.
Jede Gabe wirkt sich individuell unterschiedlich aus, je nach Empfänger und Aufgabe. Auch bei der Gabe der Krankenheilung zeigen sich große Unterschiede, wie sie ausgeübt wird. Darum will ich nur berichten, wie ich es erlebe; – es ist also nicht allgemeingültig.
Bei mir macht sich eine große Unruhe breit, wenn irgendetwas geistlich nicht stimmt. Ich werde sogar gereizt und ärgerlich. Einmal standen mir alle Haare zu Berge, als ein Pfingstpastor Glauben imitierte, den er selber nicht hatte; – er dachte nur ans „liebe Geld“ und Spenden. Aber er lästerte Gott mit seinem Dienst. Furchtbar!!
Wenn diese Unruhe kommt, weiß ich zuerst nicht, was sie bedeutet. Ich muß dann alles tiefer ergründen und Gott fragen, wo etwas falsch ist. Natürlich muß ich auch den Verstand benutzen, denn dafür gab Gott ihn. Und so kommen wir meistens an die Quelle des Übels und wissen, was falsch läuft. Im Umgang mit „Sonderlehren“, Sekten und Verführung der Gemeinde ist es wichtig! Es gibt einen Prediger aus der Ukraine, der die Menschen an sich bindet. Mir wird jedesmal etwas übel, wenn ich ihn sehe oder höre.
Einmal bekam ich von einer Schwester eine Ansichtskarte aus ihrem Urlaub und ich wußte sofort, da ist alles nicht in Ordnung! Ich forschte nach, und erfuhr, daß sie in einem christlichen Camp von einer bestimmten Gruppe war. Als ich nachlas, was diese Gruppe lehrt, wußte ich: Das ist eine Sekte, aber sehr geschickt getarnt. Heute ist die Schwester wieder in der Gemeinde, es gelang durch viel Gebet und Gespräch, sie herauszuziehen.
Bitte, achtet auf diese geistliche Unruhe! Oft will der Geist uns warnen oder etwas mitteilen. Forscht nach, ob es vielleicht nur menschliche Unruhe ist wegen irgendwelcher Dinge, die uns persönlich nicht gefallen oder ob Jesus uns warnt.
Diese Gabe ist für die Gesundheit des Leibes Christi sehr wichtig!!!

Danke Jesus, Du sorgst Dich um Deine Gemeinde, Deine kleine Herde! Danke, Du gibst Gaben, damit wir geschützt sind und füreinander eintreten können. Bitte, gib uns noch viel mehr Erkenntnis und Unterscheidung, bitte, gib uns den Geist des Gebets!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/dB5b0BRDAA0?si=srzuj_9zJw7TlCC0

Schmetterlinge und Bienen

Schmetterlinge und Bienen

ER, Christus, ist das Haupt. Durch Ihn wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt in jedem einzelnen Gelenk.
Epheser 4, 15f.


Es gibt die bunten Schmetterlinge, die in der Sonne flattern, sich auf den Blüten ausruhen und frischen Nektar tanken. Wir mögen sie, denn sie sind so bunt und schön, und wir bewundern sie.
Und es gibt die Bienen, die Arbeitstiere. Aber sie mögen es, zusammen zu sein und etwas Großes zu schaffen. Sie fliegen von Blüte zu Blüte, sind stolz auf ihren gesammelten Nektar und bringen ihn zur Königin. Bienen schaffen was! Wir mögen sie und ihren Honig.
Manche Christen sind wie Schmetterlinge. Sie flattern bunt herum und sind überall zu finden, wo es „frischen Nektar“ gibt. Nirgendwo lassen sie sich lange nieder, denn sie mögen es, in der Sonne zu flattern und frei und unbeschwert zu sein. Sie binden sich nicht gern in eine Gemeinschaft ein, sondern wollen ihr eigenes Leben leben. Klar, sie lieben den HErrn, aber eben nach ihren eigenen Vorstellungen.
Viele Christen sind wie Bienen. Sie leben für den Bienenstock, damit er gut gedeiht und wächst. Eine Biene sorgt für die andere. Gemeinsam geht es besser, gemeinsam sind wir stark! Sie verherrlichen ihren HErrn, indem sie sich selber nicht so wichtig nehmen, und Er sorgt für sie.
Die Gemeinde, der Leib Christi, wächst. ER, das Haupt, sorgt für Seinen Leib. Alles wird durch Nerven, Blut, Muskeln und Bänder stark zusammengehalten und gut versorgt. Allen geht es gut, denn Er denkt an jeden. In der Gemeinde ist für jeden Platz und für jeden „frischer Nektar“. Wie gut ist es, im Schutze der Gemeinde zu leben!
Wir wollen für Jesus da sein, und keine Schmetterlinge sein, die sich überall das Beste herauspicken und dann wegfliegen.
Wir wollen aber auch keine „Arbeitsbienen“ sein, die immer nur arbeiten und ihren Nektar abliefern, ohne versorgt zu werden; – manche Gemeinden lassen ihre „Bienen“ verhungern. Da ist es schon angebracht, sich nach einer anderen Gemeinde umzusehen, in der es nach Jesu Vorstellungen zugeht. Es wird nirgends und niemals die perfekte Gemeinde geben, aber hungern wollen wir nicht! ER soll für uns sorgen, in einer Gemeinde, in der Er das Haupt ist.

Danke Jesus! Du sorgst für mich. Du gibst mir Brüder und Schwestern, die Dich lieben und mich deshalb tragen. Ja, Du ordnest alles wunderbar, niemand braucht hungern! Du stillst die Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach gemeinsamer Freude und Lobpreis, nach inniger Freundschaft und geistlicher Nahrung. Du bist gut!!!

Unser Video zur  Andacht:  https://youtu.be/2oCaLD0TPNs?si=jC4t9aVU1ki2isAR

Das Rad des Lebens

Das Rad des Lebens

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“
Matthäus 6, 33

Vor ein paar Tagen hatten wir eine Diskussion, ob die Familie oder der Dienst im Reich Gottes wichtiger ist. Es gab unterschiedliche Meinungen, und jeder hatte Bibelstellen für seine Meinung und gute Argumente.
Zu Hause dachte ich darüber nach. Es gibt diese „Werte-Tabelle“: Zuerst Gott, dann Familie, dann Beruf, dann Kirche, dann Hobby …. Aber irgendwie kommt es dadurch zu Mißverständnissen und Verkrampfungen. Gewiß, Gott  muß an erste Stelle. Jesus sagt: Du sollst Gott lieben mit aller Kraft, mit allen Gedanken, mit allem Wollen, mit allem Gefühl ….. und deinen Nächsten wie dich selbst.
Ein Familienvater stellte den Dienst in der Kirche über die Familie und Kinder und war dann ständig unterwegs „im Auftrag des HErrn“. Logisch, daß seine Kinder später vom Glauben nichts mehr wissen wollten.
Eine nette Ehefrau war jeden Abend in der Kirche engagiert und der Mann saß allein zu Hause. Es dauerte nicht lange, da waren sie geschieden; – eine andere Frau hatte mehr Zeit für den Mann.
Ein Mann hatte immer gerade dann wichtige Bibellese oder Gebet, wenn der Abwasch dran war ….
Einer diente dem HErrn bis zum Herzinfarkt ….
Einer ließ sich von Frau und Familie vereinnahmen und dachte nie an sich. Aber einen Dank hat er nicht bekommen.
Irgendwie läuft vieles verkehrt, wenn wir so eine „Werte-Tabelle“ haben. Es muß ganz, ganz anders sein!
Es ist wie bei dem Rad des Lebens: In der Mitte ist Gott und Jesus ist die Achse, um die sich alles dreht. Und die Speichen bilden Felder, die bestimmte Gebiete unseres Lebens umfassen: Gebet, Kirche, Familie, Ehe, Kinder, Arbeit, Hobby …. Damit alles im Lot und Gleichgewicht ist, muß die Mitte alles dominieren und bestimmen, ohne daß einzelne Bereich unwichtig werden. Im Hören auf Ihn können wir unser Leben unverkrampft und ohne Konkurrenzdruck gestalten. ER hat das Sagen, und Er ordnet alles wunderbar. Wenn wir nur mehr auf Ihn hören würden!!

Danke Jesus! Du willst mein Leben positiv und lebenspendend gestalten! Du bist nicht gegen dies oder jenes, sondern alles soll seinen Platz und seine Zeit haben. Gib mir Weisheit und Willenskraft, alles nach Deinem Willen zu ordnen! Dann gibt es keinen Streß und keinen ewigen Kampf. Du willst das Leben, ein volles, glückliches, sinnvolles Leben.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/a8jb_kk_LyU?si=IjJM9mMn3t0GSq23

Steh wieder auf!

Steh wieder auf!

„Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest, und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.“
Hebräer 12, 12f.

Manchmal ermüdet unser Glaube und unsere Hoffnung. Alles zieht sich so lange hin, daß wir den Glauben verlieren. Müde und ohne Hoffnung liegen wir am Boden.
Doch Gott will das nicht! ER möchte, daß wir heute wieder aufstehen, unseren Kopf trotzig erheben und sagen: Doch, ich glaube Ihm!
Es ist unsere Entscheidung, ob wir liegen bleiben oder aufstehen. Gewiß, der Feind raubt uns manchmal den Mut und die Hoffnung, aber wollen wir das mit uns machen lassen? Wenn wir es erkennen, können wir uns wehren. Steh wieder auf!!
ER ist unsere lebendige Hoffnung. Paulus hatte ein Problem, daß Gott nicht lösen wollte. Er hatte einen Pfahl im Fleisch, was auch immer das bedeutet. Und er betete oft zu Gott, daß Er ihn erlösen sollte. Doch Gott brauchte dieses Problem, damit Paulus sich auf Ihn verläßt und nicht auf seine eigene Stärke. ER ist viel stärker als unser Problem.
Wir kennen nicht immer Seine Pläne, aber wir wissen: Schwierigkeiten machen uns stärker. Hindernisse beflügeln unseren Glauben.
Wir glauben ja nicht, daß Gott alle Hindernisse beseitigt, sondern wir glauben, daß Er uns zur Seite steht. Wir glauben an Ihn, nicht an einen Problem-Lösungs-Mechanismus. Wir wollen einen lebendigen Glauben an Ihn, eine enge Gemeinschaft mit unserem Herrn, der selber gelitten hat; wir wollen Ruhe finden an Seinem Herzen und dort Mut, Hoffnung und Kraft tanken.Wenn wir aufstehen, reicht Er uns die Hand und wir können weitergehen. Nur Mut! Unsere Hoffnung auf Ihn wird niemals enttäuscht! Bleib nicht liegen wie Menschen, die keine Hoffnung haben; – was wartet auf sie? Trostlosigkeit, Depression, Schwäche …
Nein, wir sind Kinder des Lichts, und wir gehen mit unserem HErrn Hand in Hand durch Schwierigkeiten und gute Tage, wir gehen mit Ihm durch das ganze Leben und am Ende wird Er uns zu Seinem Thron tragen.

Danke Jesus, mit Dir zusammen kann ich das Leben bewältigen. Vergib, manchmal macht sich die Hoffnungslosigkeit breit. Doch Du bist da und sprichst mir Mut zu. Du bist mein Ziel. Du bist meine Hoffnung. In Dir bin ich geborgen.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/6WAQdNWCXd8?si=O8dQEHH4yuFuU92i

Grenzen des Gebets

Grenzen des Gebets

Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten.
Jakobus 5, 16

Wenn man einige Bibelstellen liest und hört, was manche Prediger lehren, dann denkt man, alles ist möglich. Aber da sind Enttäuschungen vorprogrammiert.
Natürlich ist Gott alles möglich, und wir können beten, um was wir wollen, wenn wir es glauben.
Und da geht es schon los: Wir glauben nicht, was wir beten, oder wir überreden uns selber dazu; – aber das ist nicht der Glaube, den Jesus meint.
Gott ist alles möglich, aber Er selbst hat sich Grenzen gesetzt: ER kann nicht lügen und Er kann niemandem Seinen Willen aufzwingen.
Als Kain Abel erschlagen wollte, ging Gott nicht dazwischen. Vielleicht haben die Eltern, Adam und Eva, für ihre Kinder gebetet, und dennoch tat Kain es und erschlug Abel. Gott respektiert den Willen eines Menschen, auch wenn viel Leid und Böses dabei herauskommt.
Glaube legt Gott ins Herz. Es ist eine kleine Pflanze, die vom Heiligen Geist gehegt und gepflegt wird. Wir können es verstärken oder unterdrücken. Aber wir dürfen unsere Meinung nicht mit diesem Glauben verwechseln. Unsere Empfindungen sind menschlich und nicht immer Gottes Wille oder Sein Weg. Wir dürfen unsere Gefühle nicht mit Gottes Willen gleichsetzen! Nachher könnten wir sehr enttäuscht sein.
Wenn wir nur für uns selbst beten, für unseren Wohlstand, Luxus und Bequemlichkeit, hört Gott meistens nicht. Manchmal will Er uns verwöhnen, aber Er ist sicher kein Wunschautomat. Jakobus hat es sehr klar gesagt, lies mal Kap. 4, 1 – 10.
Wir können viel für andere Menschen beten und sogar fasten, damit sie sich zu Jesus bekehren. Gott reagiert auf diese Gebete, aber er macht nie eine „Zwangsbekehrung“. Der Wille des Menschen zählt für Ihn.
Unsere Gebete dürfen nie wie Magie angewandt werden: Bestimmte Gebete und Formeln bringen den gewünschten Erfolg. Oder: Wir wiederholen unsere Bitten solange, bis Gott genervt hört und tut, was wir wollen. Da ist kein großer Unterschied mehr zur Magie. – Gut, daß Gott so geduldig mit uns ist und nicht immer gleich mit uns schimpft! Aber Er möchte schon, daß wir ein wenig reifer werden.
Jesus muß unser Herzenskönig sein, und wir müssen lernen, Seine Stimme von allen anderen zu unterscheiden. Dann können wir Seinen Willen beten und erleben Wunder im Gebet. ER liebt Seine Kinder!!

Danke, Du wohnst in meinem Herzen! Mit Dir kann ich über alles reden, über meine Wünsche und Anliegen, meinen Kummer und Probleme. Du hilfst mir immer. Du weißt, wie ich es meine. Du korrigierst mich immer liebevoll und geduldig. Und meine Bitten für andere hörst Du, und Du handelst an ihnen und segnest sie. Wie gut Du bist! Was für ein liebevoller, geduldiger Gott!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/PDll0m-RD2k?si=dNS2EjBrqyS_goOo

Ein starker Trost

Ein starker Trost

Jesus sagt:
„Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.“
Johannes 14, 18

Der ganze Text, den Jesus sagt, lautet:
„Ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt Ihn, weil Er bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch.“ (V. 16-18)
Jesus ist sehr besorgt um Seine Kinder, die der Vater Ihm anvertraut hat. ER will sie niemals alleine lassen! ER will sie nicht hier auf der Erde schutzlos zurücklassen, denn Er weiß, die Wölfe kommen. So wie man Jesus gehaßt hat, so wird man auch Seine Jünger hassen. Darum verspricht Er: Ich will euch einen Beistand senden, einen Tröster, einen Helfer, einen Freund, den Geist der Wahrheit, den Geist, der euch an meine Worte erinnert, den mächtigen Geist Gottes, der schon bei der Schöpfung wirksam war (gleich im 2. Vers der Bibel lesen wir vom Geist Gottes!).
Diesen Geist sendet Er uns, damit Er in unseren Herzen wohnen kann. Unser Leib soll Sein Tempel sein. ER will Jesus verherrlichen durch Zeichen und Wunder, durch Worte des Trostes, durch Freude und Friede … einfach durch alles Gute, daß in Gott zu finden ist. Der Heilige Geist lebt in uns, weil Jesus Ihn zu uns sandte! Wir wollen Seine Kraft suchen und um immer mehr vom Heiligen Geist bitten! Wir wollen Ihm in uns Platz einräumen, und Ihm sagen, Er kann mit uns machen, was Er will. Wir wollen uns Ihm zur Verfügung stellen, so wie wir uns Gott zur Verfügung gestellt haben. Wir wollen studieren, was Jesus über Ihn sagte, wie sehr Jesus den Geist Gottes geschätzt hat und von Seiner Führung abhängig war. Wir wollen die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament lesen, die Wirkungen des Heiligen Geistes studieren und für uns in Anspruch nehmen. Wir wollen wie die Apostel Zeichen und Wunder erleben, die Gegenwart Gottes spürbar werden lassen, das Evangelium von Jesus in alle Welt bringen!
Der Geist Gottes ist untrennbar  von Gott und nicht zu trennen von Jesus. Der Vater, der Sohn und der Geist sind eins, und gleichzeitig ist der eine Gott Vater, Sohn und Geist. Wir können es nicht verstehen; – man hat schon hunderte von Büchern geschrieben und die klügsten Theologen haben es vergeblich zu erklären versucht. Mit dem Kopf begreifen wir es nicht, aber mit dem Herzen. Kennen wir Ihn, dann erlöschen die Fragen.
Jesus sagt, Er ist alle Tage bei uns bis an der Welt Ende. ER ist da!
Der Vater selbst ist bei uns, genau wie bei Jesus (Joh. 16, 32).
Jeder freut sich, wenn der andere Ehre bekommt. Der Vater freut sich, wenn wir dem Sohn danken, der Geist freut sich, wenn wir dem Vater glauben, der Sohn freut sich, wenn wir den Heiligen Geist lieben. Es herrscht keine Eifersucht. Darum können wir zum Vater beten oder zum Sohn oder mit dem Heiligen Geist reden. Wir können da nichts verkehrt machen. Beruhigend, nicht wahr?

Danke Jesus, daß Du uns den Heiligen Geist sendest! Wir brauchen den Trost, die Weisheit, den Beistand, die Hilfe des Geistes! Wir brauchen Seine ordnende Hand für unseren Körper, wenn wir krank und schwach sind. Wir brauchen Seine Stärke, wenn wir von Dir erzählen. Wir brauchen die Gewißheit, die der Geist gibt, wenn wir beten, besonders wenn wir für andere beten. Gut, daß wir keine Waisen sind!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/QlDtpHNAsBc?si=uE-a98VAN38uG9LL

Mein Hirt

Mein Hirt

Der HErr ist mein Hirte; nichts wird mir mangeln.
Psalm 23, 1

Heute morgen dachte ich darüber nach, wieviel Schaden ich erlitten habe. Einiges ist mir gestohlen worden, etliche Male bin ich belogen und betrogen worden. Viel, viel Geld, Zeit und Energie hat es mich gekostet!
Als ich so darüber nachdachte, merkte ich, wie es in mir finster wurde. Alle Gedanken wurden negativ, und dann auch die Gefühle. Nein, stopp! Das will ich nicht!
Ich fing an, Gott zu fragen, wie Er es sieht, und ich bat Ihn, mir meine schlechten Gefühle und Gedanken zu nehmen. Bitte, keine Rachegedanken und kein Selbstmitleid! Bitte, schenke mir ein neues Herz, denn aus dem Herzen kommt alles Schlechte! Und Gottes Antwort war dieser Psalm: Der HErr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.
ER fragte: Habe ich nicht immer für Dich gesorgt? Habe ich Dir nicht immer alles gegeben, was Du brauchst? Habe ich nicht jeden Schaden wieder gut gemacht? Auch im Angesicht Deiner Feinde habe ich Dir den Tisch reichlich gedeckt. Auch den Ruheplatz am Wasser hast Du bekommen. Auf grüne Weide habe ich Dich geführt, ich habe Dein Verlangen gestillt, habe Dich auf rechten Wegen geleitet und auch im dunklen Tal war ich da. Du brauchtest kein Unheil zu fürchten, denn ich bewahrte Dich. Ich habe Dich getröstet, Dir Zuversicht und Mut geschenkt. Lauter Güte und Huld folgen Dir Dein Leben lang und Du darfst wohnen in meinem Hause für immer.
Ja HErr, mußte ich antworten. Du bist da, Du sorgst immer für mich. Du hast jeden Schaden wieder gut gemacht. Wie gut, daß ich dich habe!

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst wirklich treu für mich. Auch wenn es draußen weht und stürmt, bin ich bei Dir geborgen. Ja, auf Dich bin ich geworfen, Du bist meine Zuversicht, mit Dir zusammen brauche ich kein Unheil zu fürchten. Wie gut, daß ich Dich kenne!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/JIGCnDYQWgQ?si=XanfZiGk8SiPIMHO

Streit

Streit

„Du bist nun einmal der Gesegnete des HErrn.“
1. Mose 26, 29

Isaak lebte als Fremder in Palästina. Gott hatte ihm das ganze Land versprochen, doch noch war er als Hirte in dem Land unterwegs, das anderen gehörte. Doch er glaubte Gott und war eine angesehene und stattliche Persönlichkeit. Gott segnete jede Arbeit, die er sich vornahm, und vermehrte seinen Reichtum und seine Herden.
Die anderen Leute waren neidisch. Sie schütteten die Brunnen Isaaks zu und schickten ihn weg. Er war ihnen zu stark und mächtig geworden. Da ging er ein Stück weiter und grub die alten Brunnen seines Vaters Abraham wieder auf. Doch die Leute stritten wieder mit Isaaks Hirten und behaupten, das Wasser wäre ihres. Da ging er noch ein Stück weiter und grub einen neuen Brunnen. Auch um diesen gab es Streit und so ging er wieder ein Stück weiter und grub wieder einen neuen Brunnen. Darum stritten sie nicht mehr und Isaak nannte den Brunnen Rehoboth, Weite, und sagte: Jetzt hat uns der HErr weiten Raum verschafft. Dort baute er dem HErrn einen Altar, denn er wußte, Gott ist sein Schutz. Nach einiger Zeit kamen die Leute wieder und wollten einen Friedensvertrag mit Isaak. Sie bekamen Angst vor ihm, denn Gott segnete alles, was er anfaßte. Sie konnten deutlich sehen, wie Gott zu Isaak stand und meinten: „Du bist nun einmal der Gesegnete des HErrn.“
Obwohl Isaak kein schwacher Mann war, suchte er im Streit Lösungen. Er bestand nicht um jeden Preis auf sein Recht. Er gab nach und ging ein Stück weiter. Er wußte, Gott würde ihm sogar in der Wüste Wasser geben. Ja, er verließ sich ganz auf Gott und nicht auf sein Recht oder seine eigene Stärke. Darum konnte er nachgeben und den Streit beenden.
Es gibt so viele Kleinigkeiten, um die wir streiten. Als ob unser Leben davon abhinge! Aber wir brauchen das nicht! Wir brauchen den Frieden, den Gott gibt. Und wir brauchen Seinen Segen, damit unser Leben fruchtbar wird. Streit macht bitter, kalt, berechnend. Friede macht stark, mutig, sicher, barmherzig.

Vater im Himmel, wie gut, daß ich Dich habe! Du siehst auf mich, auch wenn andere mich übervorteilen oder schlecht über mich reden. Wenn ich dem Streit ausweiche, so gleichst Du all meinen Mangel aus. Du möchtest, daß ich Frieden stifte, auch wenn es mich einiges kostet. Dein Friede ist es wert.

Unser Video  zur Andacht:  https://youtu.be/ccxz0BTVfcA?si=762yRXzq17nQLavM