Mein Ruhepol – 20.10.2020

Mein Ruhepol – 20.10.2020

… und wir werden unser Herz in Seiner Gegenwart beruhigen.
1. Johannesbrief 3, 19b

Dies ist einer der Schlüssel für das Evangelium: In Seiner Gegenwart. Ja, im Gebet, in der Zwiesprache mit Gott, kommt unser Herz zur Ruhe. Nichts wollen wir mehr als Ruhe im Herzen, Zufriedenheit, Frieden, Harmonie mit Gott. Alles andere ist zweitrangig.
Beim Spaziergang durch einen Wald erleben viele Menschen einen Vorgeschmack auf diesen himmlischen Frieden, den Gott gibt. Voller Erholung kehren sie an die Arbeit zurück. Wieviel mehr wirkt eine Begegnung mit Gott selber! Der Wald ist „nur“ Seine Schöpfung und doch schon so entspannend. In der Begegnung mit dem Schöpfer liegt das ganze Glück.
Und was macht uns so viel Unfrieden, Unzufriedenheit, Ärger, Sorge, läßt uns am Leben verzweifeln?
Zuerst denken wir, es sind die anderen Menschen, der Chef zum Beispiel, oder der böse Nachbar. Doch wenn beide weg sind, sind wir immer noch nicht zufrieden. Dann ist es ein ungelöstes Problem. Und wenn das gelöst ist, kommt eine andere Sorge …..  Immer finden wir etwas, was Schuld an unserer Unzufriedenheit ist. Und wenn das alles weg sein sollte, wenn wir mit uns ganz allein sind, ist die Unzufriedenheit immer noch da. Sie liegt tief in uns drinnen. Unser Herz ist unzufrieden, weil es den Ruhepol nicht hat. Der Reifen braucht die Achse, um die er sich dreht, die Uhrzeiger brauchen die Mitte und die Erde braucht die Pole, um die sie sich dreht. Und wir? Wir drehen uns um uns selber und finden diese Ruhe nicht, sondern werden schwindelig …
Darum brauchen wir Jesus. Jesus sagt: Ich bin die Wahrheit und der Weg zu Gott.
Jesus selber lädt uns ein: Kommt zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquicken! Kommt zu mir, nehmt meine Last und Ich trage eure Last. Kommt, ich breite meine Arme aus für euch, die ihr so schwere Lasten tragt und so mühselig leben müßt. Ich sorge für euch.
ER nimmt uns unsere Schuld, die uns ständig verklagt. ER nimmt uns die Angst, die uns zu Sklaven macht. ER nimmt uns die Schmerzen, die die Erinnerungen wachrufen. ER heilt das Herz von allem Schmerz, von allen Sorgen, von allen Ängsten und Gebundenheiten. ER allein ist dazu fähig, denn Er ist Gott.
In Seiner Gegenwart kommt unser Herz zur Ruhe. Denn Er  füllt unser Herz aus mit der Liebe Gottes, bringt Vergebung und Auslöschung der Schuld, bringt neue Hoffnung für verpfuschte  Leben. ER ist der Ruhepol, um den sich alles dreht; – bei Ihm kommt mein Herz zur Ruhe und schlägt im Einklang mit dem Schöpfer.

Danke Jesus, daß Du mich gefunden und angenommen hast! Nun kann ich mich bei Dir ausweinen, und Trost bei Dir finden. Nun füllst Du mich mit neuer Hoffnung und gibst neue Ziele. Wie gut, daß es Dich gibt!!!

Die prophetische Gabe – 19.10.2020

Die prophetische Gabe – 19.10.2020

Jagt der Liebe nach! Strebt aber auch nach den Geistesgaben, vor allem nach der prophetischen Rede.
1. Korinther 14, 1

Manche meinen, die  Geistesgaben sind längst ausgestorben, doch die Gemeinde zeigt schon lange, daß das nicht so ist. Die Gebetssprache wird praktiziert, für die Kranken wird um Heilung gebetet und es wird von Wundern berichtet. Nur die prophetische Rede, die gibt es noch nicht so viel.
Und dabei ist sie so wichtig, denn der Prophet baut die Gemeinde auf, er tröstet, gibt neue Ziele, zeigt das Herz Gottes, erbaut und ermahnt. In der Gemeindeleitung sollen nicht nur Lehrer und Evangelisten sitzen, sondern auch Propheten, so meint Paulus.
Die Prophetie ist sicher ein Reifeprozeß. Es fängt langsam und klein an und wächst bis zur Reife. Es gibt die „kleinen Propheten“, die spüren, was Gott auf dem Herzen hat, und drücken es mit ihren eigenen Worten aus. Und es gibt einige, große Propheten, die Gottes Wort hören und wörtlich wiedergeben. Und dazwischen gibt es alle möglichen Abstimmungen.
Ich selbst fasse alle Offenbarungen Gottes unter dem Oberbegriff „Prophetie“ zusammen. Visionen, Träume, Gottes Stimme hören und auch das Fühlen, was Gott meint und sagen möchte. Ich denke, sehr viele Menschen fühlen, was Gott auf dem Herzen hat. Sie sollten mutiger sein, und es in Kleingruppen üben auszusprechen.
Wir machen manchmal Fehler. Wenn wir jemandem Gutes wünschen, so verwechseln wir es manchmal mit Gottes Willen und sagen es so, als ob Gott es sagt. Das sind dann falsche, menschliche Prophetien. Oder wir fügen dem, was Gott meint, noch etwas hinzu, was aber aus unserem Herzen kommt. So kommt es dann beim Empfänger falsch an. Da brauchen wir die Gabe der Unterscheidung, die wiederum von anderen Geschwistern ausgeübt wird. Wir brauchen einander!
Wir sind Lernende, und Gott hat viel Geduld!
Diese Gabe ist für die Gemeinde und Einzelnen ganz wichtig, darum möchte Paulus – und auch Jesus, – daß wir nach dieser Gabe streben und eifern.

Danke Jesus, Du läßt uns in unseren Fragen nicht allein, sondern gibst Antwort durch die Geschwister. HErr, gib Deinen Geist und rede bitte zu den Menschen, erwecke die Gabe neu in deinem Volk!!

Ein ruhiges Gewissen

Ein ruhiges Gewissen

Denn wenn das Herz uns auch verurteilt – Gott ist größer als unser Herz und Er weiß alles. Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.
1. Johannesbrief 3,20f

Manchmal sind wir traurig über unser Versagen und manchmal denken wir an die vielen guten Gelegenheiten, die wir verpaßt haben. Dann fängt unser Gewissen an, uns zu verklagen. Und der feind nutzt die Chance und redet uns ein, wir wären Versager und zu nichts nütze. Er erinnert uns an alle peinlichen Dinge und reibt sie uns unter die Nase. Dann dürfen wir unseren Gefühlen, auch nicht den Schuldgefühlen, keinen Raum geben, sondern können uns schnell zu Jesus wenden. ER ist doch für meine Schuld gestorben! ER hat sie vergeben und getilgt! Wenn ich mich daran festhalte, beruhigt sich mein anklagendes Gewissen in Seiner Gegenwart und ich fange an, Ihm zu glauben und Ihm zu danken. ER ist wirklich mein Erlöser! Seine Vergebung ist wirksam!! Und dann habe ich Gott gegenüber große Zuversicht, daß ER mich lieb hat und mein Leben in Seiner starken Hand hat. Bei Ihm bin ich geborgen!
Wenn im Winter die Stürme toben, krachen die Wellen der Nordsee an das Ufer und fügen dem Land Verletzungen zu. Deshalb baut man Wellenbrecher, damit das Land geschützt ist. Jesu Vergebung ist so etwas wie ein Wellenbrecher; sie nimmt den wütenden Anklagen die Kraft und schützt mein Herz vor Verwundungen.
Sogar wenn andere mir etwas Unrechtes angetan haben, kann ich mein Herz in Seiner Gegenwart beruhigen. Auch dann ist die Vergebung wirksam! Ich entschließe mich, meinem Gegner zu vergeben, so wie Jesus ihm auch vergibt. ER ist der Wellenbrecher, der den Schmerz der Verletzung lindert und heilt. Und dann habe ich die Freiheit, meinem Gegner zu vergeben und sogar zu lieben. Ja, die Vergebung ist wirksam! Sie ist eine große, verändernde Kraft. Sie schützt und heilt. Sie setzt mich frei von meiner Selbstverurteilung. Sie setzt mich frei von Rechthaberei, Rachegedanken und Bitterkeit, wenn andere mich verletzt haben
.

Danke, Jesus, Du hast mir vergeben! Doch manchmal kommen die Erinnerungen wieder hoch. Wie gut, ich kann zu Dir flüchten und Du beruhigst mein Herz wieder! Wie gut, mit Deiner Hilfe kann ich anderen vergeben und Du heilst die Verletzungen, so daß ich frei werde. Deine Vergebung ist wahrhaftig wirksam!

Schlaflos – 17.10.2020

Schlaflos – 17.10.2020

In Frieden leg ich mich nieder und schlafe ein;
denn Du allein, HErr, läßt mich sorglos ruhen.
Psalm 4, 9

David weiß sicher, wovon er redet: Schlaflosigkeit. Er hatte ja große Verantwortung über das ganze Königreich Israel, und Feinde gab es genug. Und dennoch: Gott beschützt ihn, Gott sorgt für ihn, Gott liebt ihn, Gott segnet sein Tun.
So kann er in Frieden schlafen, denn Gott ist da. Alle Sorgen sind bei Ihm gut aufgehoben. Da kann der Mensch in Frieden schlafen.
Es sind ja oft sehr große Sorgen, die uns nicht zur Ruhe kommen lassen. Erst hinterher wissen wir, es war alles nicht so schlimm. Aber jetzt bedroht uns die Sache sehr. Wie gut, wenn man sie in Gottes Hand legen kann und sagen kann: Du kümmerst Dich; Dein Wille geschehe!
Ein Mann hatte Krebs im Endstadium, sehr schmerzhaft, er konnte nicht ruhig liegen. Doch immer, wenn ich ihn besuchte und mit ihm das Vater-Unser gebetet hatte, konnte er die Nacht ruhig und schmerzfrei schlafen. Ja, unser Gott ist groß, stark und auch der HErr über Schmerz und Schlaflosigkeit oder Unruhe!
Ein Freund war sehr krank, und am meisten machte ihm der Gedankenandrang zum Kopf Beschwerden. Er kam nicht mehr zur Ruhe, konnte nicht mehr schlafen und drehte fast durch. Da haben wir gebetet und er konnte wieder schlafen. Wie gut ist unser HErr zu Seinen Kindern!
Auch ich kenne diese schlimme Schlaflosigkeit. Da kommt ein Gedanke und macht sich breit. Und immer wieder der gleiche Gedanke, ohne Ende, der dreht sich im Hirn herum. Doch mit Jesu Hilfe gibt es auch bei diesem Problem Hilfe, …. und endlich Schlaf!
Wenn dein Freund Schlaflosigkeit hat, dann bete doch mit ihm! Jesus wird helfen!
Wenn Du selber unter  Schlaflosigkeit leidest, so vertraue Ihm alle Sorgen an und bitte um erholsamen Schlaf. Jesus ist der Gute Hirte, der Seinen Schäflein die Ruhe gönnt. Lies mal Psalm 23, von der Ruhe auf den grünen Auen am Wasser!

Danke HErr, mit Dir an meiner Seite kann ich gut schlafen! Du bist mein Friede, Du bist in meinem Herzen! Sorgen verschwindet in Jesu Namen!

Taufe im Geist – 16.10.2020

Taufe im Geist – 16.10.2020

Johannes der Täufer sagt:
Ich taufe euch nur mit Wasser. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker also ich ….. ER wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Matthäus 3, 11

Es ist gut, daß wir an Jesus glauben. ER ist der Erlöser, der Heiland, der Heilige Gottes, unser Fürsprecher. … ER ist alles in allem. ER ist das Zentrum unseres Glaubens, nur ER allein.
Und doch gab es in der Bibel noch etwas dazu, oder einen nächsten Schritt. Die Jünger waren gläubig an Jesus, doch erst Pfingsten wurden sie mit dem Geist getauft. Das war so, als ob sie mit Feuer getauft wurden.
Auch ich war lange Jahre gläubig an Jesus und liebte Ihn. Doch die Taufe mit dem Heiligen Geist kam erst Jahre später. Das war echt ein besonderes Erlebnis und hielt mich tage- und nächtelang wach. Feuer, das ist das richtige Wort für diese Taufe.
Es ist schwierig, über diese Taufe zu schreiben, denn es gibt so viele Empfindlichkeiten und verschiedenen Wortwahlen usw.  Klar ist, der Heilige Geist wohnt in jedem Christen. Der Geist arbeitet an jedem Menschen, ob gläubig oder nicht. Der Geist ist kein Privileg. Ob man Taufe oder Erfüllung mit dem Heiligen Geist sagt, meint wohl das Gleiche. Ich fühle mich seither  nicht besser als andere Christen und kann nicht auf sie herabsehen. Ach, es gibt sooooo viele Mißverständnisse! HErr hilf, sie auszuräumen!
Mir hat diese Taufe entscheidend geholfen. Ich glaubte wohl an Jesus und die Vergebung. Aber mein Versagen stand immer ganz groß vor meinen Augen. Der Heilige Geist veränderte das schlagartig, und aus mir, diesem gesetzlichen Christen, wurde ein freier, fröhlicher Christ. Ich begriff die Vergebung! Und ich konnte es glauben!! Ich merkte körperlich, wie sehr Jesus mich liebte, was ich vorher nur theoretisch wußte. Ich verstand auf einmal die Bibel ganz neu, ganz anders, ganz lebendig. ER öffnete sie mir. Und mein Gebet, was mehr Selbstgespräch war, wurde lebendig, wurde zu einem Gespräch mit Gott selber.
Und wenn ich betete, erhörte Gott viele Gebete und tat große Dinge, was ich vorher nicht so erlebte. Es bekehrten sich sogar etliche Menschen, was vorher gar nicht der Fall war.
Ja, da bin ich Jesus ganz, ganz dankbar, daß Er mir die Fülle des Geistes gab. Der Geist verwirklicht nun alles, was Jesus gesagt hat: Hoffnung, Freude, Friede, Geduld ….. und auch die Gaben  des Geistes sind lebendig: Fühlen, was Gott auf dem Herzen hat (Prophezeiung), Gebetssprache, Heilungen, Gottes mächtiges Eingreifen …. Es gibt so vieles zu erzählen! Aber hier reicht der Platz nicht aus….
Bitte, wenn du im Feuer angefangen hast und nun glimmt nur noch ein schwacher Docht, dann komm zurück zur ersten Liebe. Laß alles liegen, was dich hindert. Lauf in Jesu Arme und laß dich neu füllen mit dem Heiligen Geist. Diesmal aber mache keine Kompromisse, nicht mit der Sünde und nicht mit den  Sorgen. Nur ER allein soll bestimmen, okay?
Und wenn du noch nicht die Fülle erlebt hast, dann bitte Jesus, denn ER gibt den Geist unbegrenzt.

Jesus, ich möchte mehr von Deinem Geist! Bitte fülle mich neu, fülle mich überfließend, spüle alles weg, was Dir im Weg steht! Ich will Deinen Geist in mir! Danke, daß Du mir keinen Skorpion oder eine Schlange gibst, wenn ich um Deinen Geist bitte. HErr, fülle mich!!

Vom Beten

Vom Beten

Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Matthäus 7,7

Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten (Vers 8-11).
Als ich neu im Glauben war und die ganzen Verheißungen über das Beten las, machte ich mir eine lange Liste von Wünschen, die ich Gott vorlegte. ER hat sicher darüber gelächelt, aber mich nicht ausgelacht. ER würdigte sogar mein kindliches Vertrauen und erfüllte etliche Wünsche. Ich lernte, Beten hat große Macht und große Auswirkungen!
Ein Mensch war im Traum im Himmel und sah dort ein Lager mit vielen, vielen Paketen. Er fragte, was ist das? Nun, sagte man ihm, das sind die Antworten auf Gebete, die nie gesprochen worden sind. Das soll uns sagen: Wir dürfen getrost um viel, viel mehr bitten! Der Himmel ist voller Schätze, die wir „herunterbeten“ können! Ja, wer an der Himmelstür im Gebet anklopft, dem werden die Schatzkammern des Himmels geöffnet. Kennst du das Lied: Welch ein Freund ist unser Jesus? In einer Zeile heißt es: „Wer mag sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht? Wenn wir nicht an Ihn uns wenden und Ihn suchen im Gebet.“
Unser himmlischer Vater ist gut! ER will uns nicht strafen. ER will und mag uns beschenken! Darum wollen wir Ihn im Gebet suchen und Ihm unsere Wünsche und Fürbitten sagen und darauf vertrauen, daß ER es richtig macht. Darum heißt es so oft in der Bibel, daß wir unser Beten mit Dank verbinden sollen. Das wird eine neue Qualität in unser Gebetsleben bringen!

Danke, Jesus, Du hörst mein Gebet! Es ist nicht immer so perfekt, aber Du verstehst mich. Ich kann Dir wirklich alles, jede Kleinigkeit und jede große Sache anvertrauen, – Du hörst! Und ich kann Dir jetzt schon danken, daß Du alles Mögliche und sogar Unmögliche tust, damit es Deinem Kind gut geht. Da kann ich Dir jetzt schon danken!

In der Nacht – 14.10.2020

In der Nacht – 14.10.2020

Es war ein Pharisäer namens Nikodemus …. der suchte Jesus bei Nacht auf ….
Johannes 3, 1f.

Jesus kennt alle Menschen mit Namen, und allein Er sieht, was in ihren Herzen ist. ER kannte Nikodemus und achtete auf sein Herz. Er war zwar Pharisäer, aber er suchte Gott und war ehrlich mit sich selber. Deshalb wandte er sich an Jesus. Wegen der Leute aber ging er nachts zu Jesus, damit es keiner sah; – nur Gott allein sah ihn durch die Nacht schleichen.
Es gibt so vieles, was nachts geschieht, wo es kein Mensch sieht. Da werden Tränen vergossen, da geht so mancher Weg zu falschen Freunden, da werden die Diebe aktiv, die sonst gern faul herumliegen, da werden Gedanken gedacht, die am Tage keine Zeit haben ….. Nachts, da spricht Gott zu Menschen im Traum, kommt in ihre Gedanken, manchmal erschreckt Er die Menschen, oft schenkt Er Trost.
ER  weiß alles über dich und deine Situation und über dein Herz. Suchst du Ihn? Bist du ehrlich mit dir und Gott?
Nachts kam Nikodemus, und nachts darfst du kommen. Gott  schläft ja nicht! Nachts, das ist die Stunde, in der der Heilige arbeitet …. Da kommt die Heilung, wenn du Ihm dein Herz ausschüttest, da kommt Rettung, Trost und Hilfe.
Wie viele Kinder sind nachts geboren worden; – und auch für geistliche Gotteskinder ist nachts die Stunde der Geburt.
Komm zu Jesus! Komm tags oder nachts. Komm, und schütte Ihm dein Herz aus; – nichts ist Ihm zu dumm, zu klein oder zu schäbig oder zu schrecklich. Du kannst Ihn nicht mit deiner Geschichte schocken, Er  kennt das alles schon. Komm, und erzähle es Ihm!
Und dann bitte Ihn, in Dein Herz zu kommen. ER ist ein wunderbarer HErr! Er heilt verwundete und einsame Herzen. ER schenkt Freude statt Traurigkeit. Niemals wieder wirst du allein und einsam sein. ER ist in deinem Herzen, ein warmer, wunderbarer Fels. ER ist die Liebe, die heilt, die die Hand auf die Wunde legt und sie ist wieder gut. Ja, ER ist der Heiland des Herzen, der Seele und des Körpers.
Komm, auch wenn es Nacht ist, ER wartet schon!

Danke Jesus, Du bist der Heiland, der verwundete, einsame Herzen heilt. Komm in mein Herz und lebe dort und regiere  dort! Ich will Dir gehören. Und Du sollst mein sein. Amen!

Nur gute Gaben – 13.10.2020

Nur gute Gaben – 13.10.2020

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.
Jakobus 1, 17

Wir haben oft noch nicht die richtige Vorstellung von Gott, wir kennen  Ihn noch viel zu wenig. Darum glauben wir oft, daß von Gott auch Schlechtes kommt, oder Strafe, oder Er wirft uns hinaus, vergißt uns, rechnet uns unsere Sünde doch an. Das tut Gott weh, es beleidigt Seine große Liebe zu uns. Jesus hat so viel geopfert, damit wir Gottes Kinder werden, und wir müssen uns beeilen, Gott, den Vater, richtig zu begreifen. Wir wollen Seine Liebe weder mißbrauchen noch mißverstehen.
Wenn etwas Schweres kommt, denken wir oft, Gott hat es geschickt als Strafe für etwas oder so. Wenn wir krank sind, denken wir nach, was wir falsch gemacht haben oder wo unsere Sünde liegt. Der strafende Gott ist fest in unserem Kopf verwurzelt. Aber wir meinen es negativ, während die Bibel sehr positiv über Gottes Erziehung, also Strafe, redet.
Strafe ist für uns: Schläge, harte Gerechtigkeit. Für Gott ist es Erziehung. Oft reicht ein Wort von Ihm, und Sein Kind kommt wieder auf den rechten Weg. ER ist ein Meister der Erziehung und Er weiß genau, wie Er mit uns umgehen muß. Strafe als Rache, harte Schläge und Verdammung, das kommt bei Ihm nicht vor im Umgang mit Seinen Kindern.
Verdammung Seiner Kinder läßt Gott nicht zu. Keine Angst, Du bist nicht heute Sein Kind und morgen wirft Er dich aus Seinem Reich hinaus. Das ist gegen Gottes Wort und gegen Seine grenzenlose Liebe.
Als Er die Erde erschuf, war alles gut. Nicht gab es, was irgendwie schlecht oder böse war. Doch dann kam der Abfall und der feind säte seinen Samen ins Feld, so wie Jesus es im Gleichnis erzählt. Seitdem gibt es in der Schöpfung das Gute und Böse nebeneinander.
Auch in der Gemeinde gibt es wiedergeborene Christen, Kinder Gottes, und Mitläufer; – so schreibt Johannes. Gutes und Böses miteinander, kaum zu unterscheiden.
Aber von Gott,  dem Vater der Sterne, kommt NUR Gutes. Darum wollen wir nur Gutes von Ihm erwarten: Heilung, Frieden, Vergebung, Freude, aber nicht Strafe und Verdammung.
Wir dürfen um alles bitten. ER wird es geben, wenn es gut ist. So hat Jesus es schon versprochen: Sollte Er einen Skorpion geben, wenn Sein Kind um einen Fisch bittet?
Jesus braucht uns nicht für unsere Sünden strafen. Die Sünde ist Strafe genug. Wer jeden Tag 1 Liter Schnaps trinkt, wird die Folgen „genießen“: Leberschäden, Nervenzerrüttung usw. Wer nur sitzt und sich nicht bewegt, wird Rückenschmerzen bekommen, da kann er beten, was er will.
Wir müssen also die Folgen unseres Verhaltens und die Strafe bzw Erziehung Gottes auseinanderhalten. Rückenschmerzen sind nicht von Gott, sondern Folgen unseres Lebenstils.
Gott liebt es, uns Gutes zu tun. Wir sind ja Seine Kinder!

Danke Jesus, Du hast uns zu Kindern Gottes gemacht; – ER ist unser Vater! ER hat uns lieb, möchte uns verwöhnen und beschenken. Wie gut das tut!!

Es war sehr gut

Es war sehr gut

Gott sah alles an, was ER gemacht hatte: Es war sehr gut.
1. Mose, Genesis 1,31a

Als Gott die Schöpfung vollendet hatte, sah Er sich alles genau an und stellte fest: Es war sehr gut!
ER überließ die Erde dem Menschen, und der rebellierte gegen Gott und wollte alles allein machen. Er verschacherte die Erde sogar an den Fürsten der Lüge, den Satan. So nahm das Unheil seinen Lauf. Nun sind die Quellen vergiftet, die Luft verpestet, Kriege und Naturkatastrophen nehmen ihren Lauf. Wann werden wir uns endlich wieder zurück, an Gott wenden? ER hat schon einmal die Erde wunderbar gestaltet!
Nun kann man in der Schöpfung den wunderbaren Schöpfer erkennen. Alles ist voller Musik und Farben! Gott möchte, daß auch wir Seine Schöpfung ansehen und darüber jubeln. ER hat alles wunderbar gemacht! ER möchte, daß wir unseren Blick erheben, weg von den Schwierigkeiten und dem Schmutz, hin zum Schöpfer aller Dinge, zum HErrn der Herren! Dann wird unser Herz wieder leicht und wir können unsere Arbeit mutig in Angriff nehmen. Mutlosigkeit und Verzweiflung weichen, wenn wir sehen, daß dieser mächtige Schöpfer auch uns selber gestaltet und gerufen hat. ER ist bei uns und wird uns niemals aus den Augen lassen, bis ER Sein Ziel mit uns erreicht hat.
ER möchte, daß wir jubeln und uns freuen. ER möchte, daß wir wissen: ER ist bei uns! Dann wird unsere Finsternis hell und um uns herum wird auch Licht werden. ER möchte gern eingreifen und helfen; ER wartet auf unser Gebet! Wieviel Gutes können wir schaffen, wenn wir IHN bitten!

Danke, Jesus, Du bist mein Schöpfer! Du hast mich gestaltet und sagst: Wunderbar!, sehr gut!! Ich sehe das nicht immer so, aber Du siehst mich schon, wie ich einmal sein werde. Du machst mein Herz leicht, wenn ich Dich und Deine wunderschöne Schöpfung ansehe. Du bist ein wunderbarer Gott!

 

Sei mutig und stark

Sei mutig und stark

Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn der HErr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst.
Josua 1,9

Ist das nicht eine wunderbare Verheißung für diesen neuen Tag? ER ist bei mir und hilft mir bei allem, was ich unternehme! ER ist da!! Wovor sollte ich mich fürchten? Wer sollte mir Angst machen?? Der HErr hält mich fest, hält Seine starke Rechte über mir. ER vergißt und verläßt mich nicht! Manchmal raubt der feind die Hoffnung und den Mut; man wird ganz verzweifelt und bedrückt. Doch Jesus macht heute neuen Mut! ER ist ja unsere Hoffnung; ER ist real, Er ist der Sieger! Wir wollen uns die Hoffnung jedenfalls nicht rauben lassen, sondern fröhlich mit unserem HErrn vorwärts gehen, auch in diesen neuen Tag. ER wird mir auf der Arbeit beistehen und auch Weisheit geben. ER wird mir zu Hause beistehen und Gelingen geben, auch was Kinder und Familie angeht. Ich brauche nur an Seiner Hand zu bleiben und in Seinem Willen zu leben. Natürlich, wenn ich mich „selbstständig“ mache, und Entscheidungen treffe, die ER nicht mag, wenn ich auf Wegen gehe, die ER nicht will, was soll ich dann erwarten? Deshalb suche ich Ihn schon früh am Morgen, und auch am Mittag wende ich mich Ihm zu, und am Abend suche ich Seine Nähe. ER ist mein Guter Hirt!

Danke, Jesus, an Deiner Hand bin ich sicher. Du leitest mich nach Deinem Willen. Du verläßt und vergißt mich niemals. Du bist mein Sieger, meine Stärke und meine Hoffnung. Auf Dich kann ich mich verlassen.