Guten Morgen!!!!!!!!
„Dient einander als gute Verwalter der vielfältigen Gnade Gottes, jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. Wer redet, der rede mit den Worten, die Gott ihm gibt; wer dient, der diene aus der Kraft, die Gott verleiht. So wird in allem Gott verherrlicht durch Jesus Christus.“
1. Petrusbrief 4,10f
Wie finde ich meinen Platz im Reich Gottes? Wozu hat Gott mich berufen? Was soll ich tun, was ist meine Arbeit für Gott? Was will ER??
Ich habe vieles versucht und etliches war nicht besonders erfolgreich. ZB dachte ich einmal, ich wäre sehr musikalisch. Aber wenn ich sang, waren die Menschen doch etwas gelangweilt. Ich dachte, ich muss mehr üben und mich mehr anstrengen. Doch das Ergebnis war immer noch nicht sehr überzeugend. Heute sind nicht nur meine Mitmenschen, sondern auch ich selber, froh darüber, dass ich meine „Karriere“ als Musiker nicht fortsetzte. Die Gabe der Musik habe ich sicher nicht in einem hohen Masse. Aber ich merkte, wenn ich jemandem etwas kompliziertes erklärte, hat er es fast immer verstanden und auch nicht wieder vergessen. Und dann haben andere bestätigt, dass ich gut lehren kann. Zuerst habe ich es nicht als Gabe gesehen, weil es mir so leicht fiel und selbstverständlich erschien. Das kann doch jeder, dachte ich so bei mir. Doch ich hörte andere, die lehrten oder etwas erklären, und es verstand keiner, alle waren gelangweilt. Also, Lehren ist doch eine echte Gabe.
Ich möchte damit Mut machen, die eigenen Gaben, die Gott gegeben hat, zu suchen. Wir sollen ausprobieren, was uns leicht fällt und was schwer. Wir sollen herausfinden, wie andere reagieren. Und wir sollen auf unser Herz achten, für welche Dienste es schlägt. Und, natürlich, wir werden Gott fragen und Ihn bitten, uns unsere spezielle Begabung zu zeigen und dann aus der Kraft heraus, die Gott gibt, Ihm dienen. Alles soll zur Ehre Gottes dienen und die anderen Menschen aufbauen.
Jesus, ich stelle mich wieder neu in Deinen Dienst und ich weihe die Gaben, die Du mir gibst, allein Dir. Ich will nicht die eigene Ehre suchen, sondern alles soll zu Deiner Ehre sein. Danke, dass Du mich gebrauchen kannst und mich beschenkst mit Gaben, die kein anderer hat. Ich bin Dir viel wert.