2. Mose, Exodus 3,7f

2. Mose, Exodus 3,7f

Der HErr sprach: Ich habe das Elend meines Volkes in Ägypten gesehen, und ihre laute Klage über ihre Antreiber habe ich gehört. Ich kenne ihr Leid. Ich bin herabgestiegen, um sie der Hand der Ägypter zu entreißen und aus jenem Land heraufzuführen in ein schönes, weites Land, in ein Land, in dem Milch und Honig fließen.
2. Mose, Exodus 3,7f

Die Israelis lebten in Ägypten, zwar etwas abgesondert, aber trotzdem mitten drin. Sie waren versklavt und standen ständig unter Druck. Bis der HErr sie befreite durch viele Zeichen und Wunder. Dann begann für sie der lange Marsch durch die Wüste. Gott wollte sich ein heiliges Volk erschaffen; ER wollte ihr Gott sein, und sie Sein Volk. Alles alte sollte von ihnen abfallen, so wie alte Kleidung. Doch die Israelis waren ziemlich mürrisch und jammerten ständig. Sie glaubten dem Heiligen Gott nicht, sondern sehnten sich zurück nach den Fleischtöpfen Ägyptens, obwohl das nur eine dünne, magere Suppe war. Und das neue Land, dieses versprochene Land, in dem Milch und Honig fließen, musste erst noch erobert werden. Die Israelis gingen dort leider viele Kompromisse ein, so dass dieses Land nicht das verheißene Land wurde. Aber jetzt hat Jesus das wirkliche verheißene Land für uns vorbereitet: Sein Himmelreich, in dem Er der König ist.
Die Geschichte der Israelis ist ein Abbild für unsere persönliche Geschichte und die Geschichte der Gemeinde Jesu. Wir sind auf dem Weg! Noch haben wir das Ziel nicht erreicht, aber Jesus selber ist bei uns und bringt uns dorthin, wo Er uns haben will. Wir sollen aufhören zu jammern und zu murren und uns nicht zurücksehnen nach dem alten Leben. Wir sollen vorwärts sehen; denn unser HErr rettet uns und wird uns ganz sicher in das Land der Ruhe bringen! ER ist der gute Hirte, der den Weg kennt und der immer bei Seinen Schafen ist.

Danke, Jesus, Du bringst mich ans Ziel! Jetzt, auf dem Weg, bist Du bei mir und hilfst mir überall durch. Wie gut, dass ich an Deiner Hand laufen kann! Du bist mein guter Hirte, bei dem ich mich ausruhen kann, und der gut für mich sorgt. Du kennst den Weg, auch wenn ich ihn manchmal nicht mehr sehe. Dir vertraue ich.

Wie ein Kind – 23.02.2020

Wie ein Kind – 23.02.2020

Ich ließ meine Seele ruhig werden und still;
wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir.
Psalm 131,2

Es gibt zu vieles, was uns beunruhigen und Angst machen will. Da ist es gut, wenn wir einen festen Anker für unsere Seele haben. Sonst werden wir hin und her geworfen wie ein Stück Treibholz im Ozean. Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe! Vielleicht gibt es deshalb so viele Stürme in unserm Leben, damit wir den Ruheplatz am Herzen Gottes immer suchen und nie mehr verlassen. Aber es ist meine Sache, den HErrn zu suchen und bei Ihm zu bleiben und in Ihm zu ruhen. Es ist mein Entschluß. Wenn ich alles mögliche mache und meine Gedanken überall sind, nur nicht bei Ihm, wie soll ich da Seinen Frieden bekommen? Ich nehme mir lieber Zeit, gehe spazieren oder suche sonst wo die Verbindung und das Gespräch mit Ihm. Dann kommt Seine Ruhe und Sein köstlicher Friede macht sich in meinem unruhigen Herzen breit. Dann ist es wieder meine Entscheidung, ob ich das annehme oder weiter jammere und klage und unruhig hin und her überlege. Der HErr nimmt uns in diese Schule, weil Er weiß, wir müssen es üben; es fällt uns nicht leicht. Aber es gibt nichts kostbareres als Gottes Ruhe und Frieden mitten in unruhigen Zeiten! ER wartet auf uns, um uns Trost, Zuversicht, Standhaftigkeit, Frieden und Freude zu geben. Bei Ihm bin ich wirklich geborgen, wie ein kleines Kind auf dem Schoß der Mutter.

Danke, Vater, Du hast mich so lieb! Du sehnst Dich nach den Zeiten der Gemeinschaft mit mir. Du hast so viele himmlische Schätze für mich bereit und beschenkst mich reich. Bei Dir bin ich geborgen in jedem Sturm und mit Dir an der Seite kann ich allen Schwierigkeiten begegnen. Du bist mein guter, wunderbarer Gott!!

Wer kennt Ihn? – 22.02.2020

Wer kennt Ihn? – 22.02.2020

Darum vertraut Dir, wer Deinen Namen kennt;
denn Du, HErr, verläßt keinen, der Dich sucht.
Psalm 9, 11

Kennst du den HErrn? Hast du Ihn mit deinem Herzen gesehen, geschmeckt, gehört, gespürt?
Es nützt ja nichts, wenn ich alle die frommen Bücher lese oder sogar die Bibel auswendig kann. Wenn ich Jesus nicht kenne, ist alles umsonst. So ein wenig Frömmigkeit rettet nicht. Nur ein lebendiger Glaube an einen lebendigen HErrn hilft!
Im „Kleinen Prinzen“ sagt man es so: Man sieht nur mit dem Herzen gut. – Und so ist es im Christentum: Nur das Herz kann Jesus wirklich erkennen. Der Kopf und der Verstand sind nützlich, aber der Glaube spielt sich im Herzen ab.
Nur wer Kontakt hat mit Jesus, kann Ihn sehen und hören. Dann wird die Bibel lebendig und das Gebet wird zum Gespräch. Dann hören wir Seine Zusagen. Solange sich alles nur im Kopf abspielt, kann ich nicht vertrauen. Ich habe dann nur eine Meinung über Gott, Jesus, die Bibel und alles. Erst wenn Er in meinem Herzen der König ist, weiß ich. Dann bin ich gewiß: ER ist mein Helfer in Not.
Diesen Kontakt zu Jesus können wir ganz schnell haben, aber wir brauchen alles, damit er erhalten und lebendig bleibt. So ein bißchen Jesus reicht nicht aus. Es kommen schwere Zeiten, da reicht ein wenig Frömmigkeit nicht mehr, da braucht man alles, was Jesus für uns hat.
Es ist nicht alles ein Frage der Zeit, die ich investiere in diese Beziehung. Es ist mehr die Frage, wie ich die Zeit nutze und wie ich 24 Stunden täglich meinen Glauben lebe. Es gibt Menschen, die viel arbeiten und eine große Familie haben. Die können nicht 4 Stunden täglich beten. Aber sie können den Glauben intensiv leben, in der Arbeit, in der Familie und überall. Das sind die Leute, durch die Jesus Sein Reich baut: Kräftige, mutige, vom Geist erfüllte Menschen. Praktisch, anpackend, freudig, friedliebend, energisch, zielstrebend. So formt sich Jesus Seine Leute durch den täglichen Kontakt mit Ihm.

Jesus, wie gut, daß Du da bist! Genau an meiner Seite und in meinem Herzen! Mit Dir kann ich arbeiten und still sein. Mit Dir kann ich reden und schweigen. Mit Dir ist das Leben zu schaffen! Danke, daß Du mir zur Seite stehst!!

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Lebensgefahr – 21.02.2020

Lebensgefahr – 21.02.2020

Wenn ich sage: „Mein Fuß gleitet aus“,
dann stützt mich, HErr, Deine Huld.
Mehren sich die Sorgen des Herzens,
so erquickt Dein Trost meine Seele.
Psalm 94, 18f.

Ich war einmal mit meinem Sohn in den Alpen. Da verlor ich meinen Spazierstock. Er rutschte die Felsen hinunter. Sofort kam mir das Wort oben in den Kopf und ich betete: HErr, ich vertraue auf Dich und Dein Wort. Ich werde den Stock wiederholen. – Und so ließ ich mich die Felsen herab. Unter mir war ein steiler Abgrund, mindestens 100 Meter ging es steil in die Tiefe. Ich bekam den Stock zu fassen und kehrte gesund zum Sohn zurück. So wurde Sein Wort erfüllt. Aber, ehrlich, wegen so einem kleinen Spazierstock möchte ich mein Leben nicht noch einmal riskieren. Wie gut, daß der HErr Sein Wort hielt!
Aber im Leben ist es ja oft so, daß es uns den Teppich unter den Füßen wegreißt und wir fallen. Manchmal sind andere Menschen Schuld, manchmal unser Versagen und manchmal einfach nur Zufall oder Unglück. Aber wenn wir fallen, so ist Er doch da. Er hat mich und ER wird Dich immer auffangen. Egal, wie tief der Sturz geht, es geht in Gottes Hand. Es kann sein, daß Deine gesamte Welt in Scherben fällt, aber ER ist immer noch da und hält dich fest in Seiner Hand.
Manchmal machen wir Bankrott, manchmal geht die Ehe in die Brüche, oder die Kinder spielen verrückt, oder die Karriere geht kaputt …. Es gibt so viele Unglücke, das uns bedroht und manchmal sogar den Tod bringen will.
Da können wir immer getrost auf Jesus blicken. ER ist da. ER hält die Dinge immer noch in Seiner Hand. Mögen die anderen noch so toben und uns Böses wünschen: ER hält Seine Hand über uns. So habe ich es erlebt, und so haben viele andere es erlebt und so wirst du es auch erleben: ER hat immer das letzte Wort. Es geht nicht immer nach unseren Wünschen, aber immer hat ER dich fest in der Hand. Du bist sicher und geborgen.

Danke, Jesus! Du hast immer auf mich aufgepasst. Du läßt Dein Kind niemals allein! Dein Trost hat immer meine Seele erquickt und mir neuen Mut gegeben. Dank, daß Du da bist!

Amos 5, 4

Amos 5, 4

Ja, so spricht der HErr zum Haus Israel:
Sucht mich, dann werdet ihr leben.
Amos 5,4

Der HErr ist immer bei uns, und trotzdem fordert Er uns auf, Ihn zu suchen. Es ist wie mit der Luft: Sie umgibt uns auch ständig, aber es ist uns meistens nicht bewußt. Erst wenn sie fehlt, ringen wir um Atem und fühlen Todesängste. Unser Kontakt zu Jesus ist manchmal sehr oberflächlich – obwohl Er uns mit allen nur möglichen geistlichen Gaben segnen will. Sicher, ER hat uns lieb und schützt uns, aber ER möchte uns viel, viel mehr schenken, wie wir uns vorstellen können! ER hat Verständnis dafür, wenn wir von Ihm nur Gaben suchen, aber viel mehr möchte Er, daß wir Ihn selber suchen. Suchen, das ist immer etwas Anstrengendes und Zeitraubendes; es ist ein zielgerichtetes, aktives Handeln. Vielleicht müssen wir eine Entscheidung treffen oder haben offene Fragen, auf die wir eine Antwort finden wollen. Dann wollen wir Sein Angesicht suchen und auf Ihn sehen. In dieser Gemeinschaft mit Ihm wird Er uns vieles erklären und mit uns reden. Sein Friede wird auf uns übergehen; und unser Herz wird wieder ruhig werden. Ich liebe diese Zeiten mit meinem HErrn. Ob ich allein spazieren gehen oder morgens in der Küche sitze – ich suche Sein Angesicht; und ich weiß, alles andere wird Er mir dazu geben.

Danke, Jesus, daß Du Dich finden läßt! Du hast versprochen, Antwort zu geben. Du hast versprochen: Mit Dir zusammen kann ich leben. Darum suche ich Dich und stelle meine Wünsche und mein Begehren zurück. Ich weiß, daß Du mich kennst und mir alles geben wirst, was ich selber zum Leben brauche. Du bist mein Befreier und mein Guter Hirt!

Worte des Lebens – 20.02.2020

Worte des Lebens – 20.02.2020

HErr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.
Johannes 6, 68

Petrus hat es erkannt: Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zu Gott, nur durch Jesus.
Woanders kann man seinen Durst nicht stillen. Man kann Selbstmitleid, esoterische Weisheit, religiöse Gefühle, Selbstbestätigung und Erfüllung seiner Triebe finden, aber das echte Leben, Harmonie mit dem Schöpfer, finden wir nirgends, nur bei Jesus. ER ist der Weg.
Wenn es schwere Zeiten sind, dann ist Er mir nahe. Dann sitzen wir gemeinsam am Ofen oder fahren im Auto, und wir reden. Ich kann Ihm mein Herz ausschütten, und ER redet in meine Gedanken hinein, oder erinnert mich an Bibelworte. Diese Gemeinschaft ist schön, innig, vertraulich. Ich möchte sie nie wieder verlieren.
Andere haben schöne Autos, Häuser und allen Luxus. Aber ich habe Ihn, meinen HErrn. Andere prahlen mit ihren Frauen und ihrem Geld. Aber ich bin stolz, daß ER mich erwählt hat; – ER hat mich lieb! Andere gehen nach dem Fest nach Hause und hängen sich auf. Und ich bin glücklich mit meinem HErrn. Andere suchen und suchen und suchen. Und ich habe gefunden. Andere können oder wollen nicht verstehen. Aber es ist so einfach, daß sogar ich es verstehen kann: ER hat die Worte des Lebens.
Ja, wenn Er in meine Situation hineinspricht, ändert sich alles. Dann kommt Licht in die Dunkelheit! Seine Worte sind wirklich Leben, sie bewirken Leben, sie sind lebendig!
Kein anderer Gott kann das. Alles ist nur Kult und Ritual. Aber Jesus ist lebendig, Er kann sprechen, ich muß nur Zeit zum hören haben!
Selbst bei der Fürbitte für andere Menschen redet Er zu mir. ER zeigt mir, wie Er die Menschen sieht und gibt mir Ideen, wie ich beten kann. Wenn ich dann Sein Wort ausspreche, geschehen Wunder. Da bin ich sehr glücklich!
In Nordkorea und anderswo sterben Christen für ihren Glauben. Sie können ihren HErrn nicht verleugnen. Und ER steht ihnen bei in ihren schweren  Stunden. Und wir? Wir entscheiden alles nach unserm eigenen Gutdünken und was für uns von Vorteil ist. Ist deshalb unser Christentum so saftlos, kraftlos und nichtssagend?
Jesus, danke für die Worte, die Du in mein Herz legst. Sie sind lebendig und bewirken Leben. Du bist gut!!

1.Mose, Genesis 5, 24

1.Mose, Genesis 5, 24

Henoch war seinen Weg mit Gott gegangen, dann war er nicht mehr; denn Gott hatte ihn aufgenommen.
1.Mose, Genesis 5,24

Gott bestimmt das Wo, Wann und Wie unseres Sterbens und Todes, wenn wir wie Henoch unseren Weg mit IHM gehen. Ich kenne einige Christen, die ihren Weg mit Jesus gingen und die eigentlich nicht starben, sondern die unser HErr wegnahm. Auch wenn sie krank, schwach und alt waren, war die Gegenwart des HErrn immer stärker bei ihnen zu spüren; und am Ende nahm Jesus sie in Seinen Arm und trug sie davon. Nur die leere Hülle, der Körper, blieb zurück. Im Leben und im Sterben können wir Ihm vertrauen und sind sicher bei Ihm. ER kümmert sich liebevoll um Seine Kinder! ER hat immer das letzte Wort!
Gehst Du Deinen Weg mit dem Gott dieser Welt – Geld, Karriere, Vergnügen, Esoterik oder anderem – so bestimmt dieser Gott der Welt und der Lüge Dein Ende. Es wird schrecklich sein, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Jesus will uns Sicherheit und Geborgenheit geben. Hier im Leben können wir es schon üben und unseren Weg mit IHM gehen. Und wenn ER uns ruft und wir sterben müssen, dann wird ER da sein und uns trösten und in Sein Reich hinübertragen. Auf IHN ist Verlaß!

Danke, Jesus, du bist der HErr! Sowohl im Leben wie im Sterben! Du umgibst mich jetzt schon mit Deiner Freundlichkeit, füllst mich mit Deinem Frieden und schenkst mir Deine Freude. Du wirst mich auch durch schwierige Situationen bringen und wenn es durch das dunkle Tal geht, wirst Du bei mir sein. Danke!

Fluch und Segen – 19.02.2020

Fluch und Segen – 19.02.2020

Er liebte den Fluch –
der komme über ihn;
er verschmähte den Segen –
der bleibe ihm fern.
Psalm 109, 17

Gott ist sehr gegen das Fluchen. Diese Schimpfworte mag ER gar nicht!
Eine Mutter hatte eine schwere Schwangerschaft und hat oft leichtfertig ihr Kind verflucht, das ihr so viele Schwierigkeiten machte. Das Kind war später sehr schwierig und die Fluchworte erfüllten sich an ihm.
Der Teufel hört sehr wohl diese Worte und nimmt sie ernst. Er hat dadurch Rechte, Menschen zu quälen. Erst der HErr Jesus kann diese Flüche durchbrechen und echte Freiheit bringen. ER ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Einer meiner Söhne war immer am Fluchen. Wenn etwas nicht so richtig klappte, fing er an. Wenn ich da war, fluchte er nicht, aber wenn er meinte, ich höre es nicht, ging es los. Eines Abends redeten wir darüber und er meinte, er wolle es eigentlich gar nicht. Als wir das Gute-Nacht-Gebet beteten, bat ich Jesus um Vergebung für das Fluchen und es kam mir der Gedanke, daß es an den Vorfahren liegt. Und so bat ich auch um Vergebung für die Sünden der Vorfahren: Zauberei und Satanskult, Fluchen und Verfluchen, Brutalität und Mord, Judenverfolgung, Diebstahl und alles andere. Am nächsten Tag brauchte er nicht fluchen. Es ist verschwunden. Danke, der HErr befreit wirklich! Wir müssen nicht unter dem Fluch leben!
Es ist unsere Wahl, ob wir Segen oder Fluch haben. Jesus hat den Preis für uns am Kreuz gezahlt, nehmen wir es gläubig an! Zerbrechen wir die Macht der Finsternis über unser Leben im Namen Jesu! ER wirkt Wunder!

Danke Jesus, Du bist Sieger, Du bist stark, Du willst unsere Erlösung von allem Bösen! Bitte decke Du auf, wo versteckte Sünde und Schuld in unserem Leben herrscht, damit wir frei davon werden können. In Deinem Namen ist große Kraft!

Mein Schicksal – 18.02.2020

Mein Schicksal – 18.02.2020

In deiner Hand liegt mein Geschick;
entreiß mich der Hand
meiner Feinde und Verfolger!
Psalm 31, 16

Mein Gott, ich vertraue Dir! Ich sage: Du bist mein Gott. Laß Dein Angesicht leuchten über mir, hilf mir in Deiner Güte! HErr, laß mich nicht scheitern, denn ich rufe zu Dir. Wie groß ist Deine Güte über alle, die Dich fürchten und ehren; Du erweist sie allen, die sich vor den Menschen zu Dir flüchten. Du beschirmst sie im Schutz Deines Angesichts vor dem Toben der Menschen. Wie unter einem Dach bewahrst Du sie vor dem Gezänk der Zungen. Gepriesen bist du, HErr, der so wunderbar an mir gehandelt hat und mir Seine Güte erwiesen hat in der Zeit der Bedrängnis. Ich dachte in meiner Angst: Ich bin von Dir verstoßen. Doch Du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu Dir um Hilfe rief. Liebt den HErrn, all ihr Frommen! Euer Herz sei stark und unverzagt, ihr alle, die ihr wartet auf den HErrn.
Wie gut, daß mein Schicksal allein in der Hand Jesu liegt! ER ist der HErr, ER hat immer das letzte Wort! Und Sein Wort über mir ist Gnade, Liebe und Erbarmen. ER ist meine Hilfe, mein Retter, mein Erlöser. Wie gut, daß weder Krankheit, noch Unfälle, noch sonst irgendetwas mich trennen kann von meinem geliebten HErrn. Da mögen die Menschen toben und alle möglichen Gerüchte über mich verbreiten: ER ist dennoch da, mein Ruhepol, mein Fels, auf dem ich sicher stehe. Und wenn der Tod kommt, und mich mitnehmen will, so steht mein HErr da und läßt es nicht zu. ER nimmt mich erst zu sich, wenn ER meint, die Zeit ist richtig. Wie gut, in der Hand dieses mächtigen HErrn zu sein!
Wieviel Böses wollen die Menschen sich gegenseitig antun. Doch allem entreißt uns der HErr. Im Kampf werden wir blaue Flecken bekommen und manche Wunde und auch Verluste erleiden. Aber besiegen kann man uns nicht; – denn der HErr steht uns zur Seite.
Wie wunderbar ist dieses Wissen, es ist eigentlich unbegreiflich. Ich bin geborgen.

Danke, Jesus!!!!!

Der Name des HErrn – 17.02.2020

Der Name des HErrn – 17.02.2020

Niemand, HErr, ist wie du:
Groß bist du,
und groß an Kraft ist dein Name.
Jeremia 10, 6

Eine liebe Freundin hat in ihrer Jugend viel Sport getrieben, sie war sogar bei der Weltmeisterschaft dabei und hat viele Pokale errungen. Doch sie mußte aufhören. Nach einem Jahr kam sie wieder zu ihrem Verein und man kannte sie kaum noch. Sie war sehr enttäuscht, denn für diesen Sport und ihren Verein hatte sie sich sehr eingesetzt und einige Jahre ihres Lebens geopfert. Und schon nach 12 Monaten war alles vergessen …
So ist es, wenn man den falschen Göttern folgt.
Ein Mann hatte sich sehr um seine Frau bemüht, alles hat er für sie getan. Doch sie verliebte sich in einen anderen. Da ging seine Welt unter und er nahm sich einen Strick; – umsonst gelebt.
So ist es, wenn man falschen Idolen und Göttern dient.
Ein anderer Mann hatte einen großen Betrieb aufgebaut. 20 Jahre seines Lebens hat er nur für diesen Betrieb gearbeitet. Doch er lernte eine fesche Blondine kennen, die Frau reichte die Scheidung ein, und der Betrieb wurde geteilt und zerschlagen. – Umsonst gelebt.
So ist es, wenn Geld und Gier zusammenkommen, wenn diese falschen Götter Gott ersetzen sollen. Dabei kommt nie etwas Gutes heraus.
Eine Frau, die immer sehr gut gelebt hatte und kein Fest ausgelassen hat, meinte auf dem Sterbebett mit ihren 80 Jahre: Ich hab doch noch gar nicht gelebt!
Falschen Göttern ist sie gefolgt, der Verführer hat sie betrogen, der Lügner und feind Gottes hat sie geblendet und sie ist ohne Heiland ins Grab. Welch ein Luxusleben, und welch ein Elend im Alter und Sterben!
Nur im Namen unseres HErrn, im Namen Jesu Christi, kann das Leben gelingen. Nur mit Ihm können wir sagen: Das Leben hat sich gelohnt, ich habe ein Ziel, das hält, was es verspricht, ich habe einen Sinn im Leben gefunden.
Der Name Jesu ist groß an Kraft, weil ER lebendig ist. ER ist keine Fata Morgana, kein Betrug, keine Täuschung. ER ist das Leben, das Ziel, der Sinn, die Kraft, Liebe, Hoffnung! Jeder Tag ohne Ihn ist ein verlorener Tag.

O Jesus, wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Bitte, laß mich niemals wieder los, denn bei Dir finde ich alles, was ich brauche. Bei Dir allein kommt mein Herz zur Ruhe. Ja, im Namen Jesu ist große Kraft!