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Autor: Frank Lauermann

Der Andreas-Dienst – 24.09.2020

Der Andreas-Dienst – 24.09.2020

Dieser (Andreas) traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: Der Gesalbte (Christus). Er führte ihn zu Jesus.
Johannes 1, 41f.

Das ist eine Kettenreaktion. Zuerst zeigte Johannes der Täufer auf Jesus und sagt: Das Lamm Gottes! – und zwei seiner Jünger hörten das Wort und gingen Jesus nach. Einer war Andreas. Sie redeten mit Jesus. Andreas trifft nachher seinen Bruder Simon und bringt auch ihn zu Jesus.  Am nächsten Tag trifft Jesus Philippus und sagt: Komm, folge mir nach! – und Philippus folgt Ihm. Er trifft seinen Bruder Nathanael und bezeugt ihm: Wir haben den Verheißenen gefunden, komm und sieh! – und auch Nathanael kommt zu Jesus.
Ist das nicht wunderbar? Jesus begegnet Menschen, und die bringen ihre Freunde und Geschwister zu Ihm. Sie bezeugen: Das ist der Heiland, der Gesalbte, der Messias! – und die Menschen kommen und sehen.
Wir brauchen die Menschen nicht überzeugen, daß Jesus der Christus ist. Das macht Jesus selber. Aber wir können die Menschen zu Jesus
bringen! In einen guten Gottesdienst, zum Hauskreis, zur Evangelisation, zu anderen Christen!
Wir hatten einmal eine gute Bekannte, die uns ganz herzlich zur Gemeinde eingeladen hatte. Sie überzeugte durch ihre natürliche Herzlichkeit. So gingen wir mit, obwohl die Gemeinde 50 km entfernt war, und erlebten einen ganz tollen Gottesdienst und wurden Mitglied in der Gemeinde. Das wurde uns zu einem ganz starken Segen. Diese Bekannte praktizierte den Dienst, der oben beschrieben wurde, den Andreas-Dienst. Man bringt andere mit, weil man selber so begeistert ist. Sie war ein ganz normaler Mensch, aber enorm herzlich und freundlich, offen und ehrlich. Man konnte gar nicht anders, als ihr zu glauben, was sie erzählte. Jeder Mensch hat seine eigene Begabung, die er für diesen Dienst gebrauchen kann. Hauptsache, wir selber sind von Jesus überzeugt und begeistert.
Komm und sieh! – so kann unsere Botschaft sein. Komm selber und sieh selber, ob Jesus der Messias ist! Wir können ein Bild von Jesus malen und Ihn beschreiben und so die Menschen neugierig machen. Wir können bezeugen, was Jesus für uns getan hat. Wir können Seine Freude widerspiegeln. Und dann sagen wir: Fang an zu beten! Frage Ihn selber! – oder wir beten zusammen mit dem Menschen.
Es ist für mich immer erstaunlich, wie sehr Jesus an den Menschen wirkt, wenn ich die Gelegenheit habe, mit einem Menschen zu beten. Herrlich, wie Jesus sich bezeugt! Dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis die Menschen Jesus in ihr Herz aufnehmen. Jesus hat mich niemals enttäuscht, wenn ich so mutig war und mit Menschen betete. Komm und sieh! -so lautet die Botschaft.

Danke Jesus, ich brauche Dich nicht beweisen, – das kannst Du viel besser! Aber ich will Menschen zu Dir bringen, damit sie Dich kennenlernen!

Lebenslügen

Lebenslügen

„Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.“
1.Johannes-Brief 3,8

Ist das nicht eine gute Nachricht? Jesus ist der Stärkere, ER will die Werke des Teufels, des Zerstörers und Mörders, wirklich zerstören! ER will uns ganz aus den Fängen des Teufels retten und uns von seinem bösen Einfluß erlösen. Im Johannes-Evangelium steht: Der Teufel ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge (Kapitel 8,44). Diese Lügen machen uns manchmal das Leben schwer. Es gibt solche „Lebenslügen“, die über unserem Leben stehen und denen wir glauben. Einige meinen: Keiner hat mich lieb. Andere: Ich bin nichts wert. Dritte: Alles, was ich anfange, das wird nichts. Noch andere: Mir kann keiner helfen. ….. Es gibt viele Variationen der Lügen, die unser Leben bestimmen können und uns ins Negative ziehen. Das will Gott überhaupt nicht! ER will befreien und diese Last von unseren Schultern nehmen. Wir wollen heute einmal auf unsere eigenen Gedanken hören. Und wenn wir uns dabei ertappen, daß wir solche großen Lebenslügen denken, dann wollen wir ein Gebet dagegen aufschreiben und es eine Zeitlang mehrmals täglich lesen und beten. Solche eingefleischten Lügen und Denkmuster brauchen einige Zeit, bis sie verschwinden. Aber, denk daran, Jesus will Dich davon befreien und Dein Leben zur Erfüllung bringen!!

Jesus, Du hast mich teuer erkauft und ich gehöre nun Dir. Aber, wenn es noch Werke des Teufels in meinem Leben gibt, dann zeig es mir bitte! Du willst mich davon befreien, denn ich bin Dir viel wert. Du bist der Stärkere und bei Dir bin ich sicher.

Beispiel:
Im Namen Jesu breche ich mit dieser Lüge. Ich will nicht mehr auf ihre Einflüsterungen hören, sondern auf Jesus. Der sagt, daß Er mich lieb hat! Ich will mich mit dieser Lüge nicht mehr beschäftigen, sondern mit den Verheißungen, die Gott mir gegeben hat. Teufel, verschwinde aus meinem Leben im Namen Jesu!

In Seiner Gegenwart – 22.09.2020

In Seiner Gegenwart – 22.09.2020

Ich aber – Gott nahe zu sein ist mein Glück.
Ich setze auf Gott, den HErrn, mein Vertrauen.
Ich will all deine Taten verkünden.
Psalm 73, 28

Der Dichter sieht sich die Menschen an und kommt ins Grübeln. Ihm geht es nicht so besonders gut, weil er sich an die Gebote Gottes hält. Und den Frevlern, den Großmäulern und anderen, denen geht es wunderbar. Dick und fett sind sie, so sagt er.
Sie können immer nur feiern, sie lügen und betrügen und werden dennoch immer reicher. Die Leute jubeln ihnen zu, denn sie haben Erfolg. Und er? Er hat gerade mal trockenes Brot und Wasser, obwohl er sich an Gott hält.
So kommt er ins Grübeln und bekommt Depressionen: War sein Weg denn umsonst? Lachen die Leute zu Recht über ihn, den Narren?
Dann kam er ins Heiligtum Gottes, er kam in der Stille vor Sein Angesicht. Dort begriff er den Lauf der Dinge. Dort sah er, wie die Reichen und Edlen, die Betrüger und Großtuer in den Abgrund wandeln. Heute die großen Männer, morgen sinken sie ins Grab, – plötzlich, ohne Vorwarnung. Und dann stehen sie vor der Wirklichkeit, dem allmächtigen Richter, den man nicht mehr bestechen kann. Dort sehen sie die Wahrheit, wie sie am Wichtigsten vorbeigegangen sind. Dort merken sie, welchem Irrtum sie anheimgefallen sind, welch einen Betrug sie geglaubt haben. Geld ist nicht alles! Aber mit Gott haben wir alles, – alles, was wir brauchen!
Sieh nicht auf die, denen es hier im Leben so wunderbar geht. Sei nicht neidisch. Kannst du sehen, was sich nachts in ihren Träumen abspielt? Weißt Du, worunter sie leiden? Der Reichtum ist nur Fassade, das Elend dahinter kennst du nicht.
Der Dichter kommt bei Gott zur Ruhe. Denn dort sieht er, daß alles Sinn und Ziel hat. Dort erkennt er, wie Gott alle Fäden in der Hand hält und nichts ohne Seinen Willen geschieht. Aus dem Gewirr von Fäden, das wir sehen, entsteht in Seiner Hand ein herrliches Muster. So wird unser Leben gelingen: In Seiner Gegenwart. Dort ist himmlische Ruhe und Freude. Dort ist der Trost, den wir brauchen. Neuer Mut, neue Hoffnung, neue Sicht der Dinge.
Wunderbar ist es, mit Ihm zu leben und zu sterben. Jetzt sind wir Ihm schon nahe, und später unzertrennlich. Dann sind wir am Ziel unserer Sehnsucht, dort ist jeder Schmerz gestillt.

Danke JEsus, mit Dir hat das Leben Sinn und Ziel. Ja, es ist nicht nur feiern und Spaß, es ist oft ein ernster Kampf. Aber es ist immer mit Dir zusammen, und das tut meiner Seele gut. Bei Dir allein findet mein ruheloses Herz Ruhe.

Fürbitte: Andrius geht es unverändert. Er reagiert nicht; große Teile des Gehirns sind abgestorben. Die Mutter betet: Möge der Wille des HErrn geschehen. – Ja, ER weiß, was am Besten für uns ist; – so soll es geschehen. Sein Trost möge die Mutter umhüllen.

Gott ist für uns

Gott ist für uns

„ER hat Seinen eigenen Sohn nicht verschont,
sondern Ihn für uns alle hingegeben –
wie sollte Er uns mit Ihm nicht alles schenken?“
Römer-Brief 8,32

Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?
Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht.
Wer kann sie verurteilen? Jesus, der zur Rechten Gottes sitzt, tritt für uns ein.
Was kann uns scheiden von der Liebe Gottes? Ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserem HErrn.

Danke, Jesus, für Deine große Liebe! Du hast uns schon lieb gehabt, bevor wir geboren wurden und wirst uns immer lieben! Danke, dass Du uns alles schenken willst, was wir nötig haben: Deine Freude, Deinen Frieden, Deine Hilfe und alles andere. Dir ist nichts zu groß und nichts zu klein. Alles kann ich Dir anvertrauen und um alles kann ich Dich bitten. Danke, mein HErr.

Gott ist die Liebe – 20.09.2020

Gott ist die Liebe – 20.09.2020

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.
1. Korinther 13, 13

Die Liebe umschließt alles andere positive, auch Glaube und Hoffnung. Nur in der Liebe verwurzelt ist Hoffnung gut und der Glaube richtig. Ohne Liebe wird alles schnell radikal, ohne Rücksicht, gewalttätig. Wir sehen das in der Politik. Auch gute Dinge gleiten in Zerstörung ab, wenn die Liebe fehlt. Gott ist die Liebe, ohne Ihn ist alles nichts.  Ohne Ihn bleibt Liebe ein nettes Gefühl, das irgendwann vergeht, oder eine Seifenblase, die bald platzt. Und wenn sie noch so tiefgeht und uns umwirft, so ist sie dennoch nicht halb so tief wie die Liebe Gottes.
In 1. Korinther 13 ist eine gute Beschreibung dieser tiefen, grenzenlosen, bedingunslosen Liebe Gottes zu finden. Da kommen wir als Menschen nicht mit, wir sind zu begrenzt, und unfähig zu dieser wahren Liebe.
Liebe beinhaltet den Glauben. Denn die Liebe zwingt uns, für uns und andere Menschen Glauben aufzubringen. Sonst würden wir nie Fürbitte leisten oder uns sozial betätigen. Der Glaube, der in der Liebe tätig ist, macht den Unterschied!
Liebe beinhaltet Hoffnung. Lieben wir jemanden, wie zB unsere Kinder, so haben wir immer Hoffnung für sie, selbst wenn sie noch so tief sinken oder noch so weit von Gott entfernt sind. Wir kennen Gott und Seine Liebe, und darum hoffen wir für die Kinder! Wie gut, daß Gott unsere Hoffnung nicht unbeachtet läßt!
Gott ist die Liebe. ER ist alles in Person, was wir Liebe nennen. ER ist der Vater, der Seine Kinder liebt. ER ist ein Vater den Vaterlosen. ER gleicht hier jeden Mangel wieder aus und will diesen Kindern (sogar wenn sie schon erwachsen sind) besonders nahe sein und erstatten, was ihnen an Liebe fehlt. ER ist der, der Ja zu uns sagt: Ich habe Dich gewollt, Du bist mein Kind, Ich liebe Dich, Ich stehe zu Dir, egal was Du angestellt hast!
Gott ist die Liebe. Viele Menschen müssen allein leben und wünschen sich einen Partner in einsamen Stunden. Gott ist da und übernimmt die Rolle des Bräutigams bzw der Braut. Mit Ihm gibt es keine Einsamkeit mehr und mit Ihm kann man das Verlangen nach einem Partner gut meistern. Einige Frauen und Männer haben es mir bestätigt, daß Jesus ihnen näher ist als ein Partner und Er jedes Verlangen stillt.
Gott ist die Liebe. Das gilt für alle, die unglücklich verheiratet sind. ER gleicht auch da jeden Mangel aus und senkt Seinen Frieden ins Herz.
Es gibt so viel zu berichten, wie Gottes Liebe alles überwindet…… Dafür reicht hier der Platz nicht!!

Danke Jesus, Du bist die Liebe Gottes. Du hast Dich geopfert und meine Schuld getragen; – allein aus Liebe zu mir. Du bist der Beweis der Liebe Gottes! Danke Jesus, daß es Dich gibt!!

Noch einen Vers zum Thema: Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.  (Römer 5, 5)

Die Rechte des HErrn wirkt mit Macht! – 19.09.2020

Die Rechte des HErrn wirkt mit Macht! – 19.09.2020

Frohlocken und Jubel erschallt in den Zelten der Gerechten:
„Die Rechte des HErrn wirkt mit Macht!“
Psalm 118, 15

Wir wissen es ja, unser HErr ist der König der Könige, die mächtigste Kraft im Universum, der HErr über alles. Und dennoch sehen wir und leiden darunter, daß so vieles nicht nach dem Willen Gottes geht. Das macht uns immer wieder mutlos. Es ist, als ob der feind doch noch Sieger bleibt.
Wenn wir dann aber einen Sieg im Namen Jesu erleben, so ist der Jubel groß. Dann singen und tanzen wir vor Freude: Unser HErr ist mächtig, ER hat den feind geschlagen!
Aber es ist noch kein Dauerzustand, da fehlt noch so viel! Warum??
Unsere Gebete sind der Schlüssel zum Sieg. Wo nicht gebetet wird, kann es keinen Sieg geben. Und wenn wir beten, dann oft voller Egoismus: HErr, gib mir dies und das! HErr, heile mich! HErr, ich bin so niedergeschlagen! HErr, ich möchte, daß Du MEINE Familie rettest! HErr, ICH möchte Wunder für Dich tun!
Erst wenn wir eins werden mit JEsus, und die Dinge und Menschen mit Seinen Augen sehen, gelingt es, wirksam zu beten. Dann regiert die Liebe Gottes uns und der Vater kann die Gebete erhören.
Aber Gebet hat auch einen Preis. Man muß Zeit und Energie investieren. Man muß sehr diszipliniert sein und beim Thema bleiben und sich nicht ständig ablenken lassen. Die Gebetssprache ist mir eine Hilfe. So kann ich lange für einen Menschen beten, obwohl mir selber nichts mehr einfällt, was ich beten soll. Der Heilige Geist vertritt mich in Seiner Sprache und tritt so, wie Gott es will, für den Menschen ein. Wenn ich in der Gebetssprache für Menschen bete, geschieht immer etwas.
Als unser Gabriel nach dem Unfall im Koma lag, haben ihn unsere Gebete gerettet und ins Leben zurückgebracht. Nun beten wir für Andrius, der nach 2 Gehirn-Operationen im Koma liegt und beatmet werden muß. Ich denke, der Tod ist schon besiegt nach unseren Gebeten. Heute hat er seinen Arm bewegt und die Mediziner sagen, es sei eine ganz, ganz kleine Besserung eingetreten. Halleluja! Da kommt Jubel auf in den Zelten der Gerechten! Nun werden wir weiterbeten, damit er wieder selber atmet, und dann um noch mehr bitten. Gott heilt gern, es ist Ihm ein Anliegen. Bitte, reihe dich ein in die Schar der Beter!

Danke Jesus, Du hörst mein Gebet! Ich finde das wunderbar! Danke, daß es Andrius ein klein wenig besser geht. Danke, daß Du Dich um so vieles kümmerst! Danke HErr, ich danke Dir!!!!

Worte des Lebens – 18.09.2020

Worte des Lebens – 18.09.2020

Du hast Worte des ewigen Lebens!!
Johannes 6, 68

Wir beten für einen jungen Mann, der im Koma liegt und beatmet werden muß. Wohin sollen wir uns sonst wenden? Die Ärzte haben alles getan, was menschenmöglich ist. Nun liegt es in Gottes Hand.
Der Name des Mannes ist Andrius. Er ist erst 24 Jahre alt. Helft ihr beim Beten? Er soll selber atmen!
Wohin sollen wir uns wenden? Der Vater im Himmel hat Worte des ewigen Lebens. Leben ohne Anfang und Ende, Leben in der Fülle, Leben in Frieden, Zufriedenheit, Glück und Harmonie. Der Vater im Himmel sagt Sein Ja zu uns, ER hat uns angenommen, geliebt und uns als Kinder angenommen. Sein Wort ist Leben.
Ich denke an die Schöpfung: Gott sprach: Es werde Licht, und es ward Licht. Es werde Leben, und es ward Leben. – So soll es sein:  Licht und Leben brauchen wir und bei Ihm ist alles.
Ich denke an die Kinder, die keiner haben will. Aber ER hat sie angenommen. ER hat Ja zu ihnen gesagt und will sie. Bei Ihm sind sie in guten Händen, ER steht zu ihnen.
Ich denke an die Menschen, die aus dem Gefängnis zurückkehren. ER hat Ja zu ihnen gesagt, ER will sie in Seiner Familie. ER will für sie sorgen. Helfen wir Ihm!
Ich denke an die Menschen in der Rehabilitation. Befreit vom Alkohol und Drogen, wer will sie? Der himmlische Vater sagt Ja zu ihnen und gibt ihnen eine zweite Chance und hilft selber noch dabei.
Und wenn es mir nicht gut geht, fliehe ich ins Gebet. Wenn mir alles zuviel wird, brauche ich die Gegenwart des HErrn. Dort kommt meine Seele wieder zur Ruhe und ich kann erfrischt weitermachen.
Und wenn ich keinen Ausweg mehr weiß, dann fliehe ich zu Ihm. ER sagt mir, wo es lang geht, oder ER sichert mir Seinen Beistand zu. Wie gut tut das! Statt Verzweiflung kommt dann die Hoffnung. Statt Trauer und Zorn kommt neuer Mut und Friede.
Das Wort des HErrn macht lebendig. Dich und mich. ER redet immer da, wo unser größtes Problem ist. ER will es lösen. Sein Wort ist Leben!!
Sein Wort zu Dir ist: Ja! Ich will Dich! Ich liebe Dich! Ich gebe mein Leben für Dich! Ich habe eine Zukunft für Dich! Vertraue mir, ich werde es gut machen.

Danke Jesus, Du hast immer gute Worte für mich. Manchmal ist dein Wort hart, aber es ist immer richtig und liebevoll. Danke, denn Du willst Leben für mich!! Danke, Du richtest mich immer wieder auf und gibst neuen Mut! Du bist wunderbar!!

Der Geist gibt Gewißheit – 17.09.2020

Der Geist gibt Gewißheit – 17.09.2020

So bezeugt der Geist selber unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.
Römer 8, 16

Dieses ganze Kapitel Römer 8 handelt vom Heiligen Geist und Seiner Führung. Ich finde es so gut, daß ER uns klarmacht und bezeugt, daß wir Kinder Gottes sind. Allein kann ich es nur schwer glauben, aber Er bewirkt in mir, daß ich es glauben kann. Ebenso mit der Vergebung aller meiner Sünden. ER hilft, daß ich es glauben kann und froh darüber werde. Allein hätte ich ständig Zweifel, ob es auch wirklich so ist. ER bewirkt in mir die Sehnsucht nach Gott; allein käme ich vielleicht nie auf den Gedanken, Gott zu suchen. ER wirkt in mir, wohnt in meinem Körper und ordnet alles wieder, was in Unordnung ist. Gesundheit heißt das. Ich muß da noch viel, viel lernen!
ER erinnert mich (Jesus nennt Ihn den Erinnerer in Johannes 14, 26), wenn ich etwas vergesse oder verlege und suchen müßte. ER beschützt mich im Straßenverkehr und anderswo. ER ist rundherum um mich besorgt. Herrlich, mit Ihm zu leben!
Und dennoch gibt es so viele Vorbehalte gegen den Heiligen Geist. Vielleicht haben wir schlechte Erfahrungen mit Leuten gemacht, die von Ihm reden? Oder ob der feind die ganze Theologie gegen das Wirken des Heiligen Geistes mobilisiert hat? ER ist die Quelle der Kraft des Evangeliums, und das fürchtet der feind.
Der Heilige Geist ist mir Freund geworden. Es ist schön mit Ihm. Wir können uns unterhalten, in Gedanken. ER gibt mir Impulse und ich muß lernen, meine, Seine und andere Gedanken zu unterscheiden; – manchmal schwierig. ER führt wunderbare Wege.
ER bezeugt mir die Wahrheiten der Bibel. Und ich kann es glauben, für mich persönlich. Ich kann Gott nun wirklich Vater nennen, dank Seiner Hilfe. ER zeigt mir den Vater sehr deutlich, so daß ich immer neue Wesensmerkmale erkenne, die mich in Erstaunen setzen. Seine Aufgabe ist es, Jesus zu verherrlichen; – Er selber will kein Lob für sich.
Wenn ich für ein Anliegen bete, merke ich oft, was Gott will und kann das konkret beten. Und wenn der Sieg da ist, kommt die Freude hoch. So bezeugt sich der Heilige Geist meinem Geist. So kann ich recht „effektiv“ für andere oder Anliegen beten. Es braucht zwar Zeit und Energie, aber das Ergebnis ist es wert. Mit Ihm zu beten ist ein Abenteuer, das wird nicht langweilig.

Danke Jesus, Du schickst uns den Heiligen Geist! Ohne Ihn könnten wir nur schwer glauben. Danke, daß Er die Wahrheit in uns bezeugt, so daß wir Dir fröhlich glauben können! Ja, wo der Geist des HErrn wirkt, da ist Freiheit! Danke!!

Der Trost Israels – 16.09.2020

Der Trost Israels – 16.09.2020

Und siehe, in Jerusalem lebte ein Mann namens Simeon. Dieser Mann war gerecht und fromm und wartete auf den Trost Israels und der Heilige Geist ruhte auf ihm.
Lukas 2, 25

Ist ja interessant, wie hier in ganz wenigen Worten ein echter Mann beschrieben wird, ein gottesfürchtiger Mann, der dem Herzen Gottes ganz, ganz nahe war. Einer von Gottes Lieblingen, denen Er Geheimnisse anvertraute.
Der Trost Israels ist Jesus, – auf den wartete Simeon. Er wartete nicht auf die sechs Richtigen im Lotto, nicht auf gute Stimmung bei seiner Frau, nicht auf Sonderangebote für den Urlaub, nicht auf ein Ende der Epidemie, nicht auf dies und nicht auf das. (Auf was wartest Du?)
Er wartete auf den Trost, denn er brauchte unbedingt Trost im Leben. Genau wie ich. Manchmal denke ich, ich habe mich umsonst abgemüht und alles bricht zusammen und nichts bleibt übrig; – umsonst gearbeitet, umsonst gelebt.
Dann kommt der Gedanke, daß es nicht meine Sache ist, Frucht zu erzeugen. Säen sollen wir das Wort, und das Land wässern und düngen, Unkraut ausreißen, aber Wetter und Wachstum liegen allein in Gottes Hand. Ich bin still in der Gegenwart des HErrn und Er legt Seinen Trost in mein Herz. Es dauert nicht lange, bis Sein Wort wirkt und ich neuen Mut habe und sogar fröhlich bin: ER ist HErr, nicht ich; – wie gut!
Sein Trost wirkt sehr, sehr tief. Sein Trost verändert Denken und Fühlen. Sein Trost verändert die Sicht auf eine Sache. Dann suchen wir keine Schuldigen mehr, dann kommen keine Rachegedanken mehr hoch, dann kommt der Friede Gottes ins Herz.
Manchmal fällt es mir schwer, alles Gott zu überlassen. Ich sehe das Unrecht sehr genau. Und ich entrüste mich. Doch das alles hilft nicht weiter, es macht mich nur unruhig, mürrisch und bitter. Dann muß ich mich wieder daran erinnern: Ich habe alles Gott überlassen, auch meine Rache, auch die ganzen „dummen Zufälle“, die gegen mich waren. Auch die Lügen, die verbreitet werden, und das ganze Gerede über mich. Alles Ihm überlassen, das ist manchmal ganz schön schwer.
Aber wenn ich den Kampf gewonnen habe und Ihm wirklich alles überlassen habe, dann sehe ich die Dinge oft mit Seinen Augen und staune über Seine Weisheit. Dann erscheint mir alles richtig. Und dann werde ich wieder ruhig und getrost: Ja, ER ist mein Trost; – und ich brauche diesen Trost oft ganz dringend.
Trost hat die Bedeutung, daß jemand wieder aufgerichtet wird. Es bleibt nicht allein beim Bemitleiden, sondern hat Auswirkungen, ist ein Mutmachen, ein Wieder- Aufstehen.

Danke Jesus, Du bist mein Trost! Du richtest mich wieder auf, gibst mir neuen Mut und lenkst meine Füße und Gedanken auf neue, gute Ziele! Danke!!

Neid und Frieden

Neid und Frieden

Rette mich, HErr, mit Deiner Hand vor diesen Leuten,
vor denen, die im Leben schon alles haben.
Du füllst ihren Leib mit Gütern,
auch ihre Söhne werden noch satt
und hinterlassen den Enkeln, was übrigbleibt.
Ich aber will in Gerechtigkeit Dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an Deiner Gestalt, wenn ich erwache.
Psalm 17,14f

Manchmal kommt in mir schon etwas Neid hoch auf diese Menschen, die im Leben schon alles haben. Sie sind so voll, so überfüllt, alles haben sie im Überfluß. Und auch die Kinder protzen mit dem, was ihre Eltern erwarben, ohne selber dafür etwas getan zu haben. Und ich, ich plage mich ab, um überhaupt satt zu werden. Ja, da kommt schon mal der Neid hoch.
Doch den Frieden, den Jesus gibt, den kennen diese Menschen nicht. Nein, ich will mich nicht mit diesen Menschen messen! Ich will meinen Frieden mit meinem Schöpfer behalten. Ich will nicht lügen und betrügen, sondern gerecht auf den Wegen des HErrn gehen. Ich genieße es, abends mit Seinem Frieden ins Bett zu gehen und morgens mit Seiner Freude wieder aufzustehen. Ich freue mich über Seine Versorgung Tag für Tag. Und ich bin froh über die kleinen Zeichen Seiner großen Liebe, die Er täglich an mir tut.
Ich will Ihn suchen, Sein Angesicht will ich suchen. Es ist so voll Güte und Liebe und Freundlichkeit. Ich liebe meinen HErrn und die Begegnungen mit Ihm.

HErr, verzeih mir meinen Neid, den ich manchmal mit den Erfolgreichen habe. Du weißt, ich will lieber mit Dir meinen Weg gehen. Denn Du gibst mir alles, was mein Herz braucht. Du bist ein guter Versorger! Dir vertraue ich.