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Autor: Frank Lauermann

Seine Stimme hören

Seine Stimme hören

Danach hörte ich die Stimme des HErrn, der sagte: Wen soll Ich senden? Wer wird für uns gehen?
Jesaja 6, 8

Jesaja war ein Mann, der viel Umgang mit Gott hatte. Oft war er in der Stille und lernte Gottes Stimme aus den vielen Stimmen herauszuhören. Einmal sah er den HErrn auf dem Thron und die heiligen Serafime um Ihn herum. Er dachte, er würde vergehen. Doch ein Engel nahm eine glühende Kohle und reinigte ihm die Lippen und sagte: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt. Und der HErr fragte: Wen soll Ich senden, wer wird für uns gehen? Jesaja kannte Gott und er konnte nicht anders, als sich sofort zur Verfügung zu stellen: Hier bin ich, sende mich!
Wir achten auf die Dinge, die uns interessieren und bemerken jede Kleinigkeit. Ein Landwirt sieht anderes als ein Fischer, ein Soldat anderes als ein Zimmermann.
Darum konnte Jesaja Gottes Stimme sofort erkennen und hören. Wir können es genauso, wenn wir uns für Gott interessieren und überall Seine Spuren sehen und Seine Stimme hören. Wenn wir Ihm ständig danken und mit Ihm über alles im Gespräch sind.
Jesus sagt: Meine Schafe hören meine Stimme. Das war nicht ein Wunsch von Ihm, sondern eine nüchterne Feststellung.
Nur wer mit dem HErrn eng verbunden lebt, kann Seinen Ruf hören. Er war ja gar nicht direkt an Jesaja gerichtet, sondern allgemein. Wer wird gehen?
Diese Frage richtet sich an jeden Menschen, aber nur der kann sie hören, der mit Ihm verbunden ist. Und je enger man mit Ihm verbunden ist, desto klarer wird die Antwort. Sicher, wir können auch Nein sagen, diese Freiheit haben wir. Aber wer Jesus liebt, wie könnte er Nein sagen? Und dann weglaufen wie der Prophet Jona? Wie können wir den HErrn so enttäuschen, der so viel für uns getan hat?
Jesus möchte Sein Werk mit uns fortsetzen. Was Er angefangen hat hier auf der Erde, sollen wir fortführen. Und so sucht Er Seine Leute, die Er senden kann. Den einen hierhin, den anderen dorthin, jeder an seinen Platz. ER weiß, was für Menschen wir sind, und darum steht Er uns zur Seite. Darum rüstet Er uns aus mit den Gnadengaben des Geistes. ER läßt Seine Boten nie allein!!
Sein Wort bewirkt, was Er will, so heißt es in Jesaja. Und wir werden das bewirken, was der HErr will, solange wir eng mit Ihm verbunden bleiben und den Weg gehen, den Er will. Dann werden wir Wunder sehen, denn Er weiß, Seine Boten brauchen übernatürliche Beglaubigung und Hilfe.

Danke, Jesus! Du hast mich gerufen und ich will mich senden lassen, ich will Dein Bote sein! Verzeih, wenn ich manchmal träge bin und nachlässig, wenn ich plötzlich anderes liebe und meine Zeit vertrödel! HErr, paß auf mich auf!!

Die Andachten gibt es auch als Audio auf YouTube: Hier ist der Link:
https://youtu.be/BMDg92xykfY?si=7pC2nnhGUFgz3faA

In der Nacht

In der Nacht

Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf …
Johannes 3, 1f.

In der Nacht, wenn alles still ist, kommen die Fragen hoch. Und man wendet sich an Gott, der alles weiß. Man ist in stillem Zwiegespräch mit Ihm, dem Schöpfer. Und man bekommt Antworten, aber meist ganz anders als man erwartet.
Nikodemus war ein führender Pharisäer. Aus Angst vor seinen Kollegen kam er nachts, im Dunkeln, zu Jesus. Er hatte viele Fragen; – und er war ehrlich. Er sagte, Jesus, wir wissen, Gott ist mit Dir, Du bist von Gott geschickt. Doch Jesus ging nicht auf diese höflichen Dinge ein, Er kam gleich zur Sache: Nikodemus, Du mußt von Neuem geboren werden. Sonst wirst Du niemals Gott erkennen und Frieden mit Ihm haben. –
Wenn wir nachts allein sind und die bohrenden Fragen hochkommen, dann sollen wir uns an Jesus wenden. ER hat alle Antworten, die wir brauchen. ER geht nicht auf unser Gejammer oder unsere Lobhudelei ein. ER geht immer direkt auf den Kern der Sache los.
Aber ob uns die Antworten Jesu gefallen?
Wenn wir nachts allein mit Ihm sind, können wir Ihm alle unsere schwierigen Fragen bringen. Und wir bekommen Antwort. ER ist der gute Hirte, der Wächter Israels, der nicht schlummert oder schläft. ER ist gern mit uns zusammen und unterhält sich gern mit uns. So kann Er uns des Nachts zurüsten für den  kommenden Tag. ER ist gut zu uns!
Wenn wir nachts allein sind, können wir Ihn loben, danken und preisen. Diese Zweisamkeit gibt es nirgendwo in der Welt. Nur wir, der HErr und ich. Aber ob ich das immer aushalte? Ich will, und dennoch schrecke ich manchmal davor zurück. Ist es zu viel der Liebe?
Ich muß festhalten, was Er mir nachts sagt. Darauf kann ich bauen, Sein Wort gilt felsenfest.
Ich freue mich auf die Nacht, wenn ich nach allem Trubel mit Ihm, meinem geliebten HErrn, allein bin. Ihm kann ich allen Kummer bringen. Ihn kann ich alles fragen. Und in Ihm kann mein Herz zur Ruhe kommen; – denn Er ist wirklich der HErr.
Stille. Das ist manchmal sehr beängstigend. Viele fürchten die Leere, die Stille. Und doch ist es die Stille, in der Gott uns begegnen möchte. Es ist, als ob wir ohne Halt durch das dunkle Weltall schweben. Und da will Gott uns haben, damit wir Ihm endlich zuhören. In der Stille formt Gott Seine Männer und Frauen.

Danke, Jesus! Mit Dir bin ich nie allein. Danke, Du redest mit mir! – nicht über Kuchenrezepte, aber über das, was mich wirklich bedrückt. Du hast Heilung, Friede und tiefe Freude. Du hast Lösungen für alle Schwierigkeiten. Wie gut, mit meinem geliebten HErrn allein zu sein!

Unsere Andachten auf YouTube:  „tagliche_Andachten“
https://youtu.be/rYElMJN0MX0?si=WFyFHybvlax-VWdo

Meine Pläne und Gottes Wege

Meine Pläne und Gottes Wege

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz,
prüfe mich, und erkenne mein Denken!
Psalm 139, 23

Als mein Kleiner 13 war, wollte er gern Sportler werden und hatte große Pläne. Doch ich als Vater sah, da gab es einige Probleme wegen seiner Laufbahn. Er hatte da so seine Handicups. Trotzdem machte ich ihm Mut, wenn ich auch dachte, es reicht nicht, um Profi zu werden. In einer anderen Disziplin wäre es sicher besser! Doch er wird es selbst herausfinden, und ich kann ihm nur helfen aber gewiß nicht zwingen.
Wir redeten über Gott und Seine Pläne, Gedanken und Wege mit uns. Wie wäre es, wenn Gott dir alles heute sagen würde, was einmal sein wird? Och, kam die Antwort, das wäre langweilig. Ja, sage ich, und wir sind keine Marionetten, die Gott einsetzt, wo und wie Er will. ER allein kennt uns durch und durch, bis in die tiefsten Tiefen, und Er allein weiß den richtigen Weg. Doch sagte Er es uns nicht. Er lockt uns und macht uns Mut, doch Er befiehlt es nicht.
So ergibt sich aus Gottes Willen und Vorhersehen, und unseren Wünschen und Willen ein kompliziertes Geflecht. Wir selber müssen uns immer wieder entscheiden, und Er kennt den Weg ….. Es gibt keine Vorherbestimmung, so daß wir Marionetten wären und auch keine totale Selbstbestimmung. Gott erreicht Sein Ziel, wenn wir uns Ihm anvertrauen.
Viele Leben gehen in die Irre, verfolgen falsche Ziele. Doch wer auf Gott hört, den leitet Er richtig. ER lockt, macht Mut, tröstet und gibt neue Energie. Mit Ihm wird unser Leben sinnvoll. Es hat ein Ziel, das noch in Ewigkeit sichtbar sein wird. Wenn wir Ihm gehören, ist unser Leben nicht umsonst gelebt.
Als ich anfing, die Andachten zu schreiben, wußte ich nicht, was einmal daraus werden würde, und ich weiß es bis heute noch nicht. Als wir 40 Leser hatte, gab es für mich schon eine Siegesfeier. Denn damit hatte ich nicht gerechnet. Und heute haben wir etliche Tausende von Lesern. Wer hätte das gedacht?
So sind Gottes Pläne. ER lenkt und leitet, und wir gehen freiwillig mit Ihm. Und dann wird es wunderbar!!

Danke Jesus, daß Du der HErr bist! Was weiß ich denn über mich selber? Ich kann meine Tiefen nicht ergründen, ich kenne mich nicht, weiß nicht, wo meine Stärken und Schwächen sind! Ich weiß nicht, warum ich so oder anders reagiere, aber ich weiß: Du weißt es! Und so kannst Du mich recht führen, und ich will auf Dich hören. Du bist gut zu mir!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/q6d-0TI124k?si=I2jH8jzkJ3HcDq3J

Harte Worte

Harte Worte

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Johannes 12, 24


„… Wer an seinem Leben hängt, verliert es, wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein.“
Jesu Worte klingen für uns sehr, sehr hart, eigentlich unbarmherzig, so gar nicht wie wir uns Jesus vorstellen. Und dennoch ist hier das Rezept gegen Einsamkeit und Verlassenheit, gegen dieses Gefühl, daß niemand uns versteht und gegen Selbstmitleid und Depression.
Jesus weiß, unsere Probleme liegen in uns selbst. Warum reagieren wir so allergisch, so betroffen, wenn jemand etwas sagt? Weil wir so verletzt und unsicher sind. Warum macht uns das Alleinsein, die Einsamkeit, das Unverstandensein so zu schaffen? Weil unser Ich andere Wünsche hat. Warum Selbstmitleid und Depression? Weil unser dickes Ich sich sooo leid tut.
Darum hat Jesus eine Radikalkur für uns: Stirb, du altes, dicke, fette Ich! Du allein hinderst uns, Gemeinschaft und Freundschaft mit anderen und mit Gott zu haben! Du drehst dich immer nur um dich selbst, und nie um andere! Du bist nie zufrieden, bist nie gesättigt, bist immer nur am meckern oder kämpfst nur für dich allein! Du willst alles mögliche, nur nicht dienen, nur nicht Gehorsam, nur keine Demut, nur keine Entschuldigung! Du allein bist schuld, daß ich meine Berufung als Mensch verfehle!!
Und so will ich mein altes Ich jeden Morgen wieder neu zum Kreuz bringen.

HErr, ich bin Dein. Nimm mich in Besitz. Gebrauche mich. Weg mit Stolz und Selbstmitleid, weg mit dem Selbstfüttern, mit den Genußmitteln, mit dem „Sonst liebt mich ja keiner“. Du hast mich lieb, Du hast alle Antworten und alle Heilung für meine Seele! HErr, Du gabst Dich für mich in den Tod, damit ich erlöst bin von diesem „Selbst“-fluch. Ich will für Dich leben, nicht für mein fettes Ich. Ich will fähig werden zu Gemeinschaft und Freundschaft. Ich will ein Gefäß für Deine Demut, Liebe und Barmherzigkeit sein!! Denn Du hast mich zuerst geliebt!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/fkWHB2LK0do?si=9ieQ8ulPcysy6Z57

Halleluja, endlich ist unsere Website wieder da!!! Sechs Tage war sie ausgefallen und es gab keine Andachten. Doch nun läuft alles wieder, Gott sei Dank!!
Danke auch für die vielen besorgten Zuschriften und Nachfragen. Wir konnten gar nicht alle beantworten.

Die prophetische Gabe

Die prophetische Gabe

Halleluja, endlich ist unsere Website wieder da!!! Sechs Tage war sie ausgefallen und es gab keine Andachten. Doch nun läuft alles wieder, Gott sei Dank!!
Danke auch für die vielen besorgten Zuschriften und Nachfragen. Wir konnten gar nicht alle beantworten.
Wir veröffentlichen die Andachten auch auf Facebook und YouTube. Dort lief alles wie gewohnt weiter. Beim nächsten Mal sieh einfach bei Facebook oder YouTube nach und lese die Andachten dort!
Facebook: „Tägliche Andachten“
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Kopiere es in das Suchfeld bei Facebook und YouTube ganz oben und du findest es sofort.
Seid gesegnet!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jagt der Liebe nach! Strebt aber auch nach den Geistesgaben, vor allem nach der prophetischen Rede! … Wer prophetisch redet, redet zu Menschen. Er baut auf, ermutigt, spendet Trost.
1. Korinther 14, 1.3

Paulus ist unser Experte in Sachen Geistesgaben. Wir sollten auf ihn hören und nicht auf die vielen Pros und Contras, die in Tausenden von Büchern beschrieben sind.
Klar, es gibt nicht nur positive Erfahrungen mit den Geistesgaben, aber Gott hat sich dennoch dafür entschieden, uns fehlerhaften Menschen Seine Gaben anzuvertrauen. Glauben wir Ihm und vergeben denen, die Fehler machen.
Wir wollen einen christlichen Glauben, der rund ist, der nicht einseitig hochheilig und hochgeistlich ist oder vor lauter Liebe nur noch soziale Arbeit leistet oder vor lauter Gebet die Arbeit vergißt. Wir wollen so leben, wie Jesus es vormachte: Arbeiten und beten. Unser Glaube soll das ganze Leben umschließen und füllen.
Gott gab uns die Gaben als Hilfe im Alltag. So kann ein Prophet Trost spenden, indem er Gottes Wort über eine Situation im Alltag ausspricht. Er kann Gottes Gedanken darüber ausdrücken, er kann Gottes Sicht darlegen, Seine Gefühle sagen. Er bringt Gottes Licht ins Dunkle. Er baut auf, ermutigt, spendet Trost.
Ein Prophet muß im Gebet gegründet sein und Gottes Gedanken merken können. Er muß unterscheiden können, was seine eigenen Gedanken sind und was Gottes Gedanken sind. Er muß am Herzen Gottes ruhen, damit er seinen Dienst erfüllen kann.
Mir fällt es leichter, in einer Gemeinschaft diese Gabe zu entfalten. Dort, im Schutze des gemeinsamen Gebets höre ich Ihn viel deutlicher. Nicht immer, leider nur manchmal. Aber Sein Wort verändert jede Situation. Sein Wort hat Macht!
Manchmal weiß ich ganz plötzlich, wie Gottes Wille für eine Sache ist. Und manchmal weiß ich plötzlich, wie Er ein Problem lösen möchte. Als eine Frau nach vorn zu Gebet kommt und wegen Depressionen klagt, höre ich mich sagen: Das sind keine Depressionen, da drückt dich der Feind herunter! Und schlagartig wußte ich die Dinge, die im Argen lagen und wir konnten um Vergebung und Befreiung bitten. Wir wunderbar seitdem das Lachen und die Freude dieser Frau ist!
Lernen wir Gottes Stimme zu hören und von anderen Stimmen, besonders von unserem Mitgefühl, zu unterscheiden. Seien wir mutig, Sein Wort mit unseren Worten auszudrücken. Manchmal machen wir Fehler, das ist bei Lernenden nun mal so. Aber Gott hat Geduld mit uns! Streben wir nach dieser Geistesgabe, lassen es überprüfen von den Geschwistern und gehen mutig vorwärts. ER will Seine Gemeinde mit diesem Dienst segnen!

Danke Jesus, Du beschenkst uns reich! Bei Dir sind alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis! Bitte, sende Deinen Geist, sende Deine Gaben, damit unsere Gemeinde aufgebaut wird, damit wir richtig trösten und ermutigen können, damit Dein Wille geschieht! Mach uns mutig und stark!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/LKuRaVwyisY?si=OoqmXye195pyRD76

ER sucht dich

ER sucht dich

Jesus sagt zu Zachäus:
„Zachäus, komm schnell herunter! Denn Ich muß heute in deinem Haus zu Gast sein.“
Lukas 19, 5

Zachäus war ein Zöllner, der in die eigene Tasche wirtschaftete. Er war ein Lügner, Betrüger und Dieb.
Doch in seinem Herzen war es leer. Er war einsam und eigentlich verlassen, denn die Menschen mieden ihn. Er hatte große Sehnsucht nach Zuwendung, nach einem Ja zu seiner Person. Er hatte schon viel von Jesus gehört. Und als er hörte, daß Jesus durch die Stadt zog, wollte er Ihn unbedingt sehen. Doch die Großen ließen ihn nicht durch, sie versperrten ihm die Sicht mit ihren breiten Schultern. So lief er voraus zu einer Stelle, wo Jesus bestimmt durchkommen würde. Dort kletterte er auf einen Baum und wartete. Da kamen sie schon! Er sah Jesus, den Freund der Sünder, den Erlöser, den Guten Hirten, den Befreier und Helfer. Er sah Seine Augen. Unter dem Baum blieb Jesus auf einmal stehen und sah sich suchend um. Alles war voller Menschen. Zachäus fühlte, Jesus sucht ihn. So machte er sich noch kleiner als er schon war. Doch Jesus entdeckte ihn im Baum und rief ihn herunter: Du, ich muß heut zu Gast bei dir sein! – Was, bei mir?? – so durchfuhr es ihm. Doch dann gewann die Freude Oberhand und er sprang fast zu Boden. Jesus, Er denkt an mich! ER hat mich nicht abgeschrieben! ER sucht und liebt den Sünder!
Jesus sah ihn an und meinte: Du, Zachäus, ich kenne deinen Namen. Ich möchte zu dir! – Und Zachäus nahm Jesus in sein Haus auf.
Die Frommen meckerten wie üblich. Das ist der Zöllner und Sünder, der Betrüger und Dieb! Doch Jesus mochte gern bei Zachäus sein. ER sah tiefer, bis tief unten in Zachäus Herz sah Er. Als der merkte, daß Jesus alles wußte, sagte er: Jesus, ich gebe alles zurück, wo ich Menschen betrogen habe, ich erstatte es doppelt und vierfach! Und Jesus meinte, heute ist diesem Haus Heil widerfahren. Ich bin gekommen, die Verlorenen zu suchen und zu retten. Du bist einer davon. Ich liebe dich und nehme dich gern in meine Herde auf!
Jesus steht heute vor unserer Herzenstür und klopft an. Wenn Du Mangel hast, wenn Du Sehnsucht nach Gott hast, wenn Du nicht weißt, wohin mit Deiner Last, dann mach Ihm auf. Er will dein Freund sein, dein Erlöser.

Ja Jesus, ich brauche Dich! Ich habe Sehnsucht nach Dir! Mein Herz will Erfüllung! Ohne Dich bin ich wie ein Rohr im Wind, wie ein Treibholz im Ozean. HErr, komm in mein Herz, sei Du mein König und durchdringe mich ganz!!

Unser  Video zur Andacht:  https://youtu.be/sgH00zuEUYU?si=En08pCwwuiXl0dt9

Der HErr ist bei mir

Der HErr ist bei mir

Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil; denn Du bist bei mir ….
Psalm 23, 4

Unsere Furcht vor Unglück und Unheil, vor Krankheit, Tod und Arbeitslosigkeit kommt daher, daß wir unseren HErrn Jesus  nicht richtig kennen.
Er sagt in 1. Johannes 4 ab Vers 17:
„Darin ist unter uns die Liebe vollendet, daß wir am Tag des Gerichts Zuversicht haben. Denn wie Er, so sind auch wir in dieser Welt. Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.“
Toll, nicht wahr? Wer in der vollkommenen Liebe Gottes bleibt, hat keine Furcht. Nicht vor Unglück, nicht vor Krankheit, Sterben, Hölle oder Teufel. ER ist vollkommen geborgen in der Hand des HErrn Jesus Christus.
Das Gericht Gottes über uns ist gewesen; – vor 2000 Jahren brach es über Jesus am Kreuz von Golgatha herein. Nun ist es vorbei, wir können beruhigt aufatmen: ER wird uns nicht zum zweiten Mal richten! – Viele Menschen haben Angst vor der Strafe Gottes. Gott hat ihnen um Jesu Willen vergeben, aber irgendwie können sie es nicht glauben. Sie vermuten immer, irgend etwas verkehrt gemacht zu haben, wofür Gott sie strafen muß. Ständig fürchten sie, daß Gott ein Gericht über sie abhält. Sie leben in dieser ständigen Angst und Anspannung Gott gegenüber. Schlimm!! Sie haben Jesus gar nicht verstanden.
ER sagt in der Bibel ganz deutlich: Das Gericht ist gewesen. Alle Schuld habe Ich gesühnt am Kreuz. Du brauchst keine Schuldgefühle mehr haben, – es sind nur Gefühle, nicht die Wahrheit. Ich sage Ja zu Dir und mache Dich zum Kind Gottes. Und wer Kind Gottes ist, ist schon gerichtet (Ich nahm die Strafe auf mich). Er kommt nicht ein zweites Mal ins Gericht. Gott, mein Vater, ist die Liebe. Und wer in der Liebe Gottes bleibt, wer Ihm vertraut und Zuflucht bei Ihm sucht, ist gerettet. Wer seine Sünde bereut, bekennt und läßt, dem ist vergeben.
Ja, seit dem Kreuz ist Gott unser Freund; – Er steht auf unsrer Seite. ER richtet die Augen liebevoll und nicht mehr richtend auf uns. ER liebt es zu segnen; – wir brauchen nur empfangen und vertrauen.
Euer Herz beunruhige sich nicht! Ich, Jesus, habe die Welt überwunden!!

Ja Jesus, Du bist der Stärkste! Wenn Du segnest, kann keiner mehr verfluchen. Wenn Du vergibst, kann keiner mehr anklagen. Wenn Du liebst, kann keiner mehr verurteilen. Wie gut, Du bist bei mir; – so nah bei mir!! Bei Dir bin ich wirklich geborgen.

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/kJsWCLy6UIs?si=WbLPKsaIDFFzL8Bi

Früh am Morgen

Früh am Morgen

Sättige uns am Morgen mit Deiner Huld! Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
Psalm 90, 14

„…. Es komme über uns die Güte des HErrn, unseres Gottes. Laß das Werk unserer Hände gedeihen,  ja, laß gedeihen das Werk unserer Hände!“ (V. 17)
An der Güte Gottes liegt es, wenn unser Leben gelingt, wenn es satt und rund ist. Damit ist sicher nicht Geld gemeint, denn das macht weder glücklich noch bringt es Zufriedenheit. Es ist ein Betrug mit dem Reichtum, so sagt Jesus.
Gut ist es, den HErrn früh zu finden. Am besten schon als Kind, und Ihn das ganze Leben als HErrn behalten! Wie viel Leid bleibt so einem Menschen erspart! Oder als Jugendlicher; – wie viele Irrwege, Umwege, Abwege und Enttäuschungen erspart sich so ein Mensch!
Aber wenn du schon älter bist, dann wird es Zeit, den HErrn zu finden. ER ist Herr über Leben und Tod, über Gnade und Gericht. Manche Achtzigjährige richten sich hier auf der Erde so ein, als wenn sie noch 180 Jahre leben werden. Man beschäftigt sich nicht mit so schrecklichen Dingen wie dem eigenen Tod. Und doch ist es sehr beruhigend, wenn man diese Frage mit Gott geklärt hat. Da kommt Gelassenheit ins Herz, große Zuversicht, Zufriedenheit und sogar Freude. Meine Heimat, mein Zuhause ist im Himmel! Dort bin ich willkommen, dort wartet man auf mich!
Wenn wir morgens gleich dem HErrn begegnen, kommt Sein Segen über den Tag. Wie könnte Er dem, der Ihn so früh morgens fröhlich begrüßt, die kalte Schulter zeigen und gefühllos ins Unglück rennen lassen? Nein, Gott beschützt Sein Kind, das Ihm vertraut!
Wie viel Segen geht verloren, weil wir morgens Streß haben und keine 5 Minuten Zeit für den Schöpfer. ER will segnen, und wir hetzen uns lieber ab … Ne, so kommt keine Ruhe in den Tag.
Da will ich lieber fünf Minuten früher aufstehen, und Ihm „Guten Morgen!“ sagen. Der HErr wartet schon auf mich. Und so haben wir die ersten Minuten des Tages für uns. Und so läuft der Tag in Gottes Bahnen ab, unter Seinem Schutz, in Seinem Segen, geborgen in Seiner starken Hand, mit einem mächtigen Helfer an der Seite!

Ja Jesus, Dich will ich morgens früh suchen, wenn alles noch ruhig ist! Ich liebe die Zeit mit Dir. Ich brauche Deinen Schutz und Segen für mich und für die Familie. Wie gut, daß Du so gern segnest!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/37Gu_Sk9iDM?si=YL9ZNyB-2gNzwG3i

Die Liebe Gottes

Die Liebe Gottes

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen ….
Römer 5, 5

Dieser Vers ist so unheimlich ermutigend, so total toll! Ich muß  immer daran denken und mich freuen!
Weißt du, die Mutter und der Vater können ihre Kinder äußerlich versorgen und sie sehr, sehr lieben. Sie können  das Herz der Kinder mit ihrer Liebe füllen; – dann werden es stabile, in sich ruhende, angenommene Erwachsene. Oder sie können das Herz der Kinder verderben oder für immer schädigen.
Gott, unser himmlischer Vater, ist gut, ohne Fehler, ohne Begrenzungen, ohne Richten und Verurteilen! Wie gut, daß ich diesen himmlischen Vater gefunden habe.
In meinem unruhigen Leben brauchte ich immer diesen Vater, diesen Ruhepol. Sonst wäre ich längst elendig gescheitert.
In 1. Korinther 13 lesen wir von dieser unbegreiflichen, übergroßen, übermenschlichen Liebe des Vaters zu Seinen Kindern:
„Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.“
Wunderbar sind diese Worte über die grenzenlose Liebe Gottes für mich! Ich kann sie nicht begreifen, nicht verstehen, aber ich kann antworten und zurücklieben. ER hat mich zuerst geliebt, darum liebe ich Ihn.
So einen Vater findet niemand hier auf der Erde, es muß der himmlische Vater sein. Wie gut, wenn wir Seine Kinder sind! Durch Jesus, unseren Heiland, können wir Seine Kinder sein. Kinder, wirklich Kinder: Unbeschwert, fröhlich, sorgenfrei, singend und tanzend, in sich ruhend, stabil und ein Segen für die Umgebung.

Jesus, ich möchte ein Kind Gottes sein! Ich bin so beschwert, so voller Sorgen, voller Schuldgefühle, einsam und verlassen, nichts wert und ein elender Rechthaber. Bitte, nimm meine Schuld, die mich trennt von Gott, und mache mich zu einem Kind Gottes! Rein und heilig will ich sein! Danke Jesus, Du kannst es machen!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/Vca5H0SaOcU?si=xIZwazhTOurzD-EP

Versöhnung

Versöhnung

Wir bitten an Christi Statt:
Laßt euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5, 19

Es gibt so schrecklich verbitterte Menschen, so hartherzige, so gefühllose, so schreckliche, so häßliche Menschen! Gut, wenn sie weit weg von uns sind, aber schlimm, wenn es in der eigenen Familie oder Freundschaft/Arbeit ist! Da sehnt man sich nach Versöhnung!
Und noch schrecklicher ist es, wenn man selber in dieser Bitterkeit gefangen ist und den Weg zur Versöhnung nicht mehr findet. Dann bleibt man allein, bis der Tod uns „erlöst“.
Weil Streit, Bitterkeit, Trennung und so vieles uns so schrecklich belasten, bittet Gott uns (Gott, der mächtige HErr, bittet uns, Er befiehlt nicht!! Erstaunlich!!): Laßt Euch versöhnen! Wenn man mit Gott versöhnt wird durch Jesus, dann kann man sich auch mit den anderen Menschen versöhnen, dann wird Friede im Herzen.
Jesus hat alle Anklagepunkte Gottes gegen uns durchgestrichen, und das schon vor 2000 Jahren. Damals wußte Er schon von uns und sagte: Ja, für die Schuld von Frank und Dir will ich sterben und sie bezahlen. – Ja, meine und Deine Schuld ist gesühnt; von Gottes Seite aus steht der Versöhnung nichts mehr im Wege.
Es liegt an uns, wenn wir den Frieden mit Gott nicht finden. ER will den Handschlag der Versöhnung, aber glauben wir es Ihm? Oder stellen wir uns immer wieder vor, wie Gott uns anklagt und richtet? Erinnern wir uns gern an unsere Fehler und Versagen? Oder werfen wir uns lieber auf Jesus und die Vergebung?
Jesus sagte einmal: Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Reich Gottes kommen. Kleine Kinder sind so ungestüm, so heiter, so lebenslustig, so fröhlich, so verspielt, so, – ach ich kann es gar nicht alles aufzählen. Sie vertrauen einfach. Sie gehen davon aus, daß sie geliebt sind, und daß Mama und Papa sie beschützen, selbst wenn sie etwas falsch machen.
Werden wir wie Kinder Gottes! Unser himmlischer Vater vergibt gern. ER liebt. ER hat Geduld, ist sanftmütig, demütig, freundlich und barmherzig. Laß Dich versöhnen mit Ihm durch das Kreuz Jesu!

Danke, Jesus! Du bist so wunderbar! Du hast mich mit Gott versöhnt und nun kann Friede werden. Nun muß ich mich „nur“ noch mit mir, den anderen und dem Schicksal versöhnen, aber das geht einfacher, weil ich Dich nun kenne! Hilf!!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/bdrcOqXFCW8?si=YK8vy4q7bYNZgbWd