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Autor: Frank Lauermann

Das Lamm Gottes – 24.07.2019

Das Lamm Gottes – 24.07.2019

Am Tage darauf sah er (Johannes der Täufer) Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.
Johannes 1, 29

An diesem Vers scheiden sich die Geister, bzw hat sich viel Mißverständnis und Streit in der Christenheit entzündet. Die einen meinen mit „Lamm Gottes“ das Opferlamm, das für uns am Kreuz geopfert wurde. Und sie haben Recht!   –  Die andern sehen mehr das Lamm, das in Offenbarung 5, 12 beschrieben ist:Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob. – Sie sehen den auferstandenen HErrn, den mächtigen König, den Löwen von Juda.
Wer sieht Jesus nun richtig? Es ist wieder keine Entweder-Oder-Frage, sondern ein Sowohl-Als-auch-Frage.
Jesus ist das Opferlamm, das für uns geschlachtet wurde und unsere Sünde austilgte. Jetzt ist Er erhöht, sitzt zur Rechten Gottes und hat alle Macht im Himmel und auf Erden.
Die Betonung ist bei vielen Christen auf dem ersten, und bei vielen anderen auf das zweite. Und beiden ist gleich, daß sie das andere nicht vergessen. Darum wäre es nicht schwer, wenn beide wieder zueinander finden und sich gegenseitig stehen lassen.
Ich habe Schafe gezüchtet und auch geschlachtet. Es ist wirklich so: Wenn ein Schaf keinen Ausweg mehr hat, dann meckert es nicht mehr. Es quietscht nicht wie ein Schwein, das geschlachtet wird. Das Schaf macht den Mund nicht auf und ist still. So ist Jesus. ER hängt am Kreuz und die Menschheit treibt ihren Spott mit Ihm, damals und heute noch. ER wehrt sich nicht. ER trägt unsere Schuld und erleidet die Strafe still.
Dann weckt Gott Seinen Sohn wieder auf von den Toten und ist glücklich, daß Jesus wieder zu Seiner Rechten auf dem Thron sitzt. Alles legt Er Jesus zu Füßen. Über alles gibt der Vater dem Sohn Autorität. Darum dürfen wir uns freuen, denn Jesus wohnt in uns mit all Seiner Kraft und Herrlichkeit. Sobald wir Ihn als HErrn angenommen haben, verleiht Er uns den Status: Gottes Kind.
Gottes Kinder sind Erben! Sie erben die ganze Fülle Gottes: Weisheit, Kraft, Freude, Macht, Autorität über den Satan, Liebe und Barmherzigkeit.
Wie gut, daß wir einen auferstandenen HErrn haben, das Lamm, das würdig ist, Anbetung zu bekommen! ER regiert! Wie gut für uns!

Danke Jesus, Du Lamm Gottes! Du hast uns teuer erkauft mit Deinem Blut. Wir gehören Dir. Danke, Du lebst in uns mit all Deiner Macht! Halleluja!

Frauen in der Bibel – 23.07.2019

Frauen in der Bibel – 23.07.2019

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids …
Matthäus 1, 1

Jesus hat eine Herkunft! Die israelischen Stammesregister sind für die Israelis sehr wichtig. Sie wissen, wer sie sind und wer ihre Vorfahren waren. Jesus ist auch nicht im „luftleeren“ Raum geboren, sondern hat einen israelischen Stammbaum bis zurück zu Abraham und David. ER war eben ganz Mensch.
Im Stammbaum sind fünf Frauen erwähnt. Tamar, die Schwiegertochter Judas und Mutter seines Sohnes, Rahab, die Frau aus Jericho, Ruth, die Moabiterin, dann die Mutter Salomos, die die Frau Urijas genannt wird, und Maria, von ihr wurde Jesus geboren.
Die Bibel stellt die Frau nicht unter den Mann, so wie es einige verstanden haben. Die Frauen haben bei Gott und bei Jesus großen Stellenwert! ER schuf den Menschen als Mann und Frau, das eine hat ohne das andere keinen Wert, bzw. zusammen sind sie Mensch.
Wenn Gott die Frauen nicht lieb hätte, wärst du nicht als Frau zur Welt gekommen. Aber ER wollte es so, weil Er meinte, Du wirst dieses Wesen gut erfüllen und Seinem Namen Ehre machen. Die Frau widerspiegelt die mütterliche Seite Gottes; – wie wäre die Welt, wenn nur Männer da wären …..
Gott möchte keine Vermännlichung der Frauen. Ebenso keinen Geschlechterkampf. Auch die Gender Thesen hält Er für überflüssig. Emanzipation braucht es bei Ihm nicht, weil schon alle den gleichen Wert haben … (Durch gegenseitige Wertschätzung erledigen sich viele Probleme in den Gemeinden ohne Streit.)
Ihr Frauen, die Bibel möchte euch große Wertschätzung aussprechen; – und das große Vertrauen Gottes in euch! ER hat sich viel Mühe gemacht, als Er Eva erschaffen hat! Ihr seid gewiß nicht minderwertig, sondern ganz besonders geliebt und geehrt! ER hat sich etwas ganz besonders ausgedacht, als Er die Frau schuf! Und diese „Aufteilung“ des Bildes Gottes in Mann und Frau, die zusammen Mensch sind, ist einfach eine geniale Idee!
Ja, Gott ist großartig! Lies die Bibel, dort findest du die revolutionärsten Gedanken über Männer, Frauen, Gemeinde, Sünde und die Kraft Gottes.

Danke Jesus, Du bist großartig und wunderbar! Wie sehr würdigst Du die Frauen, – Du gibst ihnen ihren Platz im Reich Gottes. Danke für Deine Schöpfungsordnung und die tollen Ideen darin! HErr, ich liebe Dich!!

Bitte, lies Psalm 139 und sieh nach, was er zu Mann/Frau sagt. Besonders wenn du Probleme mit dir selber hast, ist dieser Psalm, täglich gelesen, eine wunderbare Therapie.

Feuertaufe – 22.07.2019

Feuertaufe – 22.07.2019

Johannes, der Täufer sagt:
Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, Ihm die Schuhe auszuziehen. ER wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Matthäus 3, 11

Wenn man diesen Vers so richtig betrachtet, dann hat er eine ganze Menge Sprengstoff für uns. Johannes war schon ein toller Prediger und Diener Gottes. Jesus war noch viel, viel mehr. – Johannes hatte schon einiges für uns, Jesus aber noch viel, viel mehr.
Ich fürchte, etliche sind bei Johannes stehen geblieben. Sie lieben die Rituale, sie hören gern Predigten, sie sehen auf Jesus, das Opferlamm. Aber sowohl Johannes als auch Jesus weisen immer wieder darauf hin, daß es mehr gibt: Feuertaufe, Beistand, Tröster, Früchte und Gaben des Geistes …. Ob wir das überhaupt ernst nehmen?
Gerade habe ich ein altes Buch gelesen, indem nachgewiesen wird, daß es in allen Zeiten der Kirchengeschichte und in allen Kirchen zu jeder Zeit Zeichen, Wunder und Geisteswirken gab. Die jetzigen Bewegungen sind gar nicht neu, die gab es immer schon. Zeichen und Wunder geschahen immer im Namen Jesu, und sind jetzt genau so da. Heilungen geschehen durch Gebet im Namen Jesu, und auch andere Wunder geschehen; – genau wie es zu allen Zeiten gewesen ist.
Ich sehe mich und die ganze müde Christenheit vor mir. Was fehlt uns? Das Feuer fehlt!
Darum ist mein Gebet heute:

HErr Jesus, ich möchte mehr von Deinem Geist!! Er soll mich ganz durchdringen und in Besitz nehmen. Ich bin dieses müde, schlaffe Leben leid. Ich will mehr! HErr, hier bin ich, fülle mich mit Deinem Leben und mit dem Feuer des Geistes! Gebrauche mich, wie Du es für richtig hältst! Ja, ich gehöre Dir, Du bist mein HErr. AMEN.

Wir suchen immer noch einen Übersetzer für die russischen Andachten! Ob jemand das zwei oder dreimal die Woche machen kann? Wäre echt schön!! Aus dem Deutschen ins Russische…. Vielleicht habt ihr Bekannte, die das könnten? Aber dafür beten können wir auf jeden Fall!!

Zachäus – 2019.07.21

Zachäus – 2019.07.21

Zachäus, komm schnell (vom Baum) herunter! Denn ich muß heute in deinem Haus zu Gast sein.
Jesus Christus, in Lukas 19, 5

Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem. ER wußte, was Ihn dort erwartete. ER hatte keine Eile, aber auch keine Furcht. ER vertraute Seinem Vater und war in Ihm geborgen und gelassen. Als Er durch Jericho ging, sammelte sich an der Straße schnell eine riesige Menschenmenge. Dort in Jericho gab es einen kleinen Mann, Zachäus. Der litt unter seinem kleinen Wuchs. Er fühlte sich ausgestoßen von den Mitmenschen, die ihn ständig ärgerten. So wurde er ein Dieb, litt unter Korruption und wurde sehr, sehr reich. Dennoch trieben die Leute ihren Spott mit ihm. Zachäus wollte unbedingt Jesus sehen. Er hatte schon so viel von Ihm gehört! Er wußte, einer seiner Jünger war auch ein Zolleintreiber gewesen, ein Diener der Besatzungsmacht und gewiß auch ein korrupter Betrüger. Er wollte Jesus sehen, diesen Freund der Sünder. Doch die Menschen versperrten ihm den Weg und die Sicht. Sie hatten so breite Schultern und konnten so klug reden …. da hatte er keine Chance. Die Frommen wollte er heute in Ruhe lassen. Da kam er auf eine Idee, lief dem Zug voraus und kletterte auf einen Baum am Weg, um Jesus wenigstens zu sehen. Als Jesus an diese Stelle kam, blieb Er stehen. Irgend etwas bewegte Ihn; – ja, der Geist Gottes redete mit Ihm. ER sah sich um, und dann suchte Er im Baum und entdeckte Zachäus. Hey, Zachäus! Dich suche ich! Komm schnell vom Baum herunter, denn ich muß heute bei dir zu Gast sein! – Das empörte natürlich die Heiligen, die erwarteten, daß Jesus ihnen Anerkennung und Respekt z0llte. Und jetzt kümmert Er sich um so einen Schurken! Na, das kann doch kein Prophet sein, wenn Er nicht weiß, was das für ein Kerl ist! – Zachäus aber stieg in Windeseile vom Baum. Er kümmerte sich nicht mehr um die Scheinheiligen und faßte Jesus bei der Hand und zog Ihn zu seinem Haus. Endlich ein Gast, der keine „Geschäfte“ machen wollte! Er war ganz aufgeregt und gab schnell Anweisungen für ein gutes Essen. Die Leute empörten sich. Bei einem Sünder ist Er eingekehrt! So ein „Prophet“! Da könnte Er sich aber was besseres aussuchen! Ne, ein Freund der Sünder ….. vielleicht ist Er selber von dieser Sorte, so ein Betrüger und Lügner?? Wer weiß! – so redeten die Leute. Zachäus aber war glücklich. Er hat in die Augen Jesu gesehen, und er erkannte Jesu Herz: voller Liebe und Erbarmen, ein echter Gott. Jesu Blick ging ihm durch und durch, und er sah sich, wie er war: Ein Betrüger. Doch er sah auch die Liebe und den Zuspruch Jesu; er merkte, Jesus sagte Ja zu ihm, dem kleinen Zachäus. Er faßte tiefstes Vertrauen und beschloß, diesen HErrn nicht mehr zu enttäuschen. So sagte er: HErr Jesus, ich gebe die Hälfte meines Vermögens den Armen, die es brauchen. Und wenn ich jemanden betrogen haben, so erstatte ich es ihm vierfach! Ich will nicht so weiterleben!! – Da sah ihn der HErr noch einmal an und sah den Ernst von Zachäus. Ja, dachte Jesus, er ist ein Kind Gottes geworden. Laut sagte Er zu Zachäus, so daß es jeder hören konnte: Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Der Menschensohn (Jesus Christus) ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist!

O Jesus, danke, daß Du mich gesucht, gefunden und erlöst hast!!!

Gott ist in unsrer Mitte – 20.07.2019

Gott ist in unsrer Mitte – 20.07.2019

Der König Israels, der HErr, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.   …  Fürchte dich nicht, Zion! Laß die Hände nicht sinken! Der HErr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt.
Zefanja 3, 15ff.

Wie stellen wir uns Gott vor? So als alten Opa mit Bart? Einer, der immer gütig lächelt, egal was wir treiben? Einer, der froh ist, daß wir Ihn sonntags besuchen und in der Woche jeden Schund treiben? Ne, so ist Gott ganz sicher nicht.
ER ist der HErr der Heerscharen, der Gott des Krieges, der Gott, der Wunder vollbringt, der die Armee von Ägypten ersaufen ließ, der Jerusalem immer wieder rettete, der Jona aus dem Fisch entließ …. ER ist ein mächtiger Gott! Ein Gott, dem nichts egal ist, der sich um Kleinigkeiten genau so kümmert wie um die großen Dinge.
Weißt du noch, wie Jesus den Sturm durch ein einziges Wort stillte? Wie Er den Gerasener befreite und die Dämonen in 5000 Schweine fuhren? Wie Er am Kreuz hing und uns ansah? Wie Er wieder auferstand in Macht und Herrlichkeit? Wie Er die Erde in sechs Tagen schuf? Allein durch Sein Wort!! ER ist so mächtig, so kräftig, stark und unbesiegbar.
Dieser Gott ist in unserer Mitte, wenn wir uns versammeln und Ihn anbeten. Da geschehen große Dinge, falls wir nicht wie die Leute aus Nazareth sind; – denn wegen ihres Unglaubens konnte der HErr nichts tun.
ER ist ein mächtiger Gott, der die Seinen beschützt und versorgt. ER hat ständig ein Auge auf sie. Gerade den Kleinsten und Schwächsten hat ER besondere Hilfe zugesagt. Ist der Feind auch noch so stark, ER ist stärker!
Wir glauben an einen Gott, der mächtig im Streit ist, an einen Gott, der uns versorgt und beschützt. Wir haben keinen armseligen Gott, der vielleicht gerade Mittagsschlaf macht, wenn wir Ihn brauchen.
ER kümmert sich, Er ist wach und hat ein Ohr für uns. ER stellt die Weichen für unser Leben. ER besiegt den Feind. Ja, Er ist der Gott, der uns lieb hat. ER ist in unserer Mitte!

Danke, Jesus! Du bist der Sohn Gottes, sitzt zur Rechten Gottes, des Allmächtigen. Alles ist Dir möglich, und Du tust es gern, um mich zu retten. Du läßt mich nicht allein, sondern kommst und beschirmst mich. Danke für Deine Nähe!!!

Die Versuchungen – 19.07.2019

Die Versuchungen – 19.07.2019

… er zeigte Ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte: Das alles will ich Dir geben, wenn Du Dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
Matthäus 4, 8f.

Jesus hatte 40 Tage in der Wüste gefastet. Nun war Er hungrig und schwach. Da kam der Teufel und versuchte, Ihn vom Weg abzubringen. Zuerst weckte er die Begierde. Bei uns ist es so: Ich brauche unbedingt dieses, ohne das kann ich nicht leben! Ich muß das haben!! – Dann kam der Stolz dran. Bei uns ist es so: „Ich will der Größte sein, ich brauche Aufmerksamkeit, ich bin etwas Besonderes“. – Und dann kam die Herrschsucht dran. Alles will der Teufel geben, wenn wir ihn anbeten und ihm gehören und gehorchen.
Wir alle haben unsere schwachen Punkte, wo der Teufel uns versuchen kann und auch oft gewinnt. Er gaukelt uns etwas vor, und wir fallen auf seine Versprechen herein. Wie viele Evangelisten und Pastoren sind geldgierig geworden! Wie viele haben Jesus mit Sex vertauscht und dienen nun einem anderen Gott! So viele haben Jesus verlassen und folgen anderen Göttern, anderen Zielen, die ihnen wichtiger sind; – dazu gehören auch falsche Traditionen, falsche Religiosität, falscher Glaube an Menschen, tot oder lebend.
Jesus hätte die Welt gewinnen und regieren können, ohne daß Er dafür ans Kreuz mußte. Welch eine starke Versuchung! Doch Er wußte, dann war Er Satans Knecht und die Welt konnte nicht mehr erlöst werden ….
Hüten wir uns vor allem, was unser Ich schmeichelt! Hüten wir uns vor allem, was wir „unbedingt und sofort“ haben müssen! Hüten wir uns davor, daß andere Dinge oder Menschen für uns wichtiger werden als Jesus.
ER ist der Retter, Erlöser und Messias, ER allein. ER möchte Seinen Platz nicht mit irgend etwas anderem teilen; – das ist ganzer Unsinn.
Bist du gebunden, unfrei, friedlos, ruhelos? Dann mache wieder ernst mit Jesus und trenne dich von dem, woran dein Herz hängt. ER wird helfen.

Danke Jesus! Du bist nicht den leichten Weg gegangen, sondern bist ans Kreuz gegangen, und das nur für mich, damit ich erlöst sein kann! Decke bitte auf, woran mein Herz hängt. Es soll nur an Dir hängen! Ich will nur Dir folgen! Du sollst mein HErr sein und über alles bestimmen. Amen!!

OHNE MURREN! – 18.07.2019

OHNE MURREN! – 18.07.2019

Tut alles ohne Murren und Bedenken,
damit ihr rein und ohne Tadel seid,
Kinder Gottes ohne Makel
mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation,
unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet.
Haltet fest am Wort des Lebens.
Philipper-Brief 2,14f

Ohne Murren und bedenken ….. ja, sollen wir denn wirklich alles tun, was andere uns sagen und alles so hinnehmen, wie es ist? Nein, wir sollen sicher nicht unmündig und ohne kritische Vernunft in dieser Welt leben. Aber gegen Gott sollen wir nicht murren, so wie das Volk Israel in der Wüste. Immer wieder klagte es Gott an, dass Er ihnen nichts zu essen und zu trinken gibt und sie in der Wüste sterben lassen wollten. Sie faßten kein Vertrauen zu Ihm, obwohl Er sie in jeder Hinsicht wunderbar versorgte. Immer wieder kamen Angst und Zweifel hoch. Dieses Murren ist Rebellion gegen Gott, den Vater, der uns alles in Fülle schenkt. Ohne Bedenken sollen wir sein, wenn wir Gottes Wort befolgen. Petrus lief auf dem Wasser, als Jesus zu ihm sagte: Komm! Die anderen elf Jünger blieben im trockenen Boot; aber Petrus war da draußen, auf dem Wasser. Vielleicht spüren wir, daß Gott etwas Bestimmtes von uns möchte, aber wir haben noch Bedenken. Dann wage es! Gott wird zu Seinem Wort stehen.
Menschen ohne diesen Kritikgeist, voll Vertrauen zu ihrem HErrn, sind wie Lichter in einer verwirrten Generation. Gott will uns dazu gebrauchen! ER reinigt uns und gibt uns Seinen Geist, damit wir wirklich heilig und ohne Tadel Gottes Kinder sind und anderen den Weg zum Leben zeigen können. Halten wir uns immer fester an Gott und dem Wort des Lebens!

Danke Jesus, Du machst mich zu einem Kind Gottes; Du machst mich rein und läßt mich ohne Makel vor Gott dastehen. Ich halte mich an Deinem Wort fest, das Wort, das mir Leben gibt. HErr, ich bin vielleicht keine schöne Lampe, aber Du willst, dass ich Dein Licht der Hoffnung und des Lebens in die Dunkelheit um mich her bringe. Gib mir mehr Mut dafür!

Wir suchen immer noch Menschen, die die deutsche Andacht ins Russische übersetzen können, so etwa 2 oder 3 mal in der Woche. Es wäre uns eine große Hilfe!!

VIEL VOLK IN MEINER STADT – 17.07.2019

VIEL VOLK IN MEINER STADT – 17.07.2019

Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt.
Apostelgeschichte 18, 9f.

Paulus war in Korinth und redete zu den Juden über Jesus. Doch die Juden lehnten das Evangelium ab. Da ging er zu den Heiden und Griechen und verkündete bei ihnen das Evangelium und sie hörten ihm zu. Gott tat ihnen das Herz auf und sie erkannte die Wahrheit mit Jesus. Nachts, in einem Traum, sprach Gott die Worte oben zu Paulus. Da war Paulus sicher sehr ermutigt! Und Gott selber segnete die Worte Paulus und bekräftigte sie durch Zeichen und Wunder.
Überall gibt es Menschen, auch in unserm Dorf und in unserer Stadt, die Jesus für Sein Reich bestimmt hat. Viel Volk gehört Ihm in diesem Land! Darum wollen wir nicht schweigen oder uns irgendwo verstecken, sondern mutig werden, von Jesus zu zeugen. Jeder mit seinen Gaben, so wie Gott es will. Es ist ja nicht jeder ein so großer Redner wie Billy Graham, aber jeder hat seine eigenen, speziellen Gaben. Wenn wir uns mit unseren Gaben Gott zur Verfügung stellen, wird ER vollbringen, was wir nicht können. Im Korintherbrief gibt es oft Hinweise, daß das Evangelium nicht mit schönen Worten sondern mit Kraft verkündet wurde. Gott tat durch Paulus und andere viele, viele Zeichen! Wir wollen mehr auf einen handelnden Gott vertrauen und weniger auf unsere schönen Worte! Wir wollen Gott die Ehre geben und nicht unseren feinen Strategien, Vorträgen, Lehren, Moral und anderem. Nein, Ihm gehört die Ehre, denn ER ist der Handelnde und wir nur Seine Zeugen. Wir wollen nicht unsere Lehre verkündigen oder unsere Moral, sondern allein das Evangelium, die Gute Nachricht, daß Jesus der Retter ist. Und wir wollen im Gebet den Thron Gottes bestürmen, daß ER Sein Volk in unserm Dorf, unserer Stadt und unserm Land sammelt.

Danke, Jesus, Du machst mir Mut! Denn Du bist bei mir und Du tust das, was ich nicht kann. Du selber wirst Dich den Menschen beweisen; – ich kann niemanden überreden oder überzeugen, ich kann nur zeugen von Dir und Deiner Güte. Danke, Du hast Dich mir gezeigt und hast Dich über mich erbarmt. Du hast mich gerettet, mir vergeben und neues Leben geschenkt. So will ich, daß auch andere zu Dir finden! Denn Du bist der Helfer, Retter, Freund und Erlöser!

GOTT LÄSST SICH FINDEN – 16.07.2019

GOTT LÄSST SICH FINDEN – 16.07.2019

Ich ließ mich finden von denen, die nicht nach mir suchten; ich offenbarte mich denen, die nicht nach mir fragten. Über Israel aber sagt er: Den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt nach einem ungehorsamen und widerspenstigen Volk.
Römer 10, 20f.

Hat unser Volk Gott gesucht oder nach Gott gefragt? Nein, sondern Missionare brachten das Evangelium und manche nahmen es willig auf. Gott selber offenbarte sich und ließ sich finden.
Und wir, haben wir Ihn gesucht und nach Ihm gefragt? Bei vielen wohl nicht. Und doch offenbarte sich Gott und ließ sich finden. Da sind wir natürlich froh!
Und wie ist es mit den vielen Menschen, die ohne eine Beziehung zu Gott leben, die Gott eigentlich gar nicht kennen? ER verheißt: Ich will mich finden lassen und mich offenbaren. Doch es geht nicht, wenn niemand ihnen sagt, wer Gott ist und wie der Weg zu Gott ist.
Gott will uns Mut machen, andern das Evangelium von Jesus Christus zu zeigen. Jeder hat so seine eigene Methode und Fähigkeit, es andern zu sagen. Am Ende vom Markus-Evangelium verspricht Jesus: „Sie aber zogen aus und predigten überall. Der HErr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die ER geschehen ließ.“ Lydia, eine Frau aus Philippi, hörte das Evangelium von Paulus und: Der HErr öffnete ihr das Herz. Sie fand den HErrn, ER offenbarte sich ihr. (Apostelgeschichte 16, 14).
Es kommt also viel mehr auf Gott an als auf uns, wenn wir das Evangelium weitersagen. ER kann die Herzen öffnen, ER kann sich finden lassen und ER kann sich offenbaren. Wie sollten wir auch jemandem Gott offenbaren? Wir können nur verkünden, die eigentliche Arbeit muß Gott tun. Aber wir können Ihm sehr helfen, indem wir eine gute Beziehung mit Jesus leben und von Ihm reden, das ist ein gutes Zeugnis. Und wir dürfen erwartungsvoll beten, denn ER will andere Menschen finden und sich ihnen zeigen. Nur Mut!! Gott will sich finden lassen! ER streckt Seine Hand aus nach Menschen, die Ihn noch gar nicht kennen!
Und wir selber? Sind wir in Gottes Hand, in guter Verbindung mit Ihm? Oder streckte ER seine Hände vergeblich nach uns aus und wir sind störrisch, widerspenstig und ungehorsam? Wieviel Segen geht uns verloren, wenn wir Gott nur im Munde haben und ansonsten unsere eigenen Wege gehen!

Danke, Jesus, ich habe Dich gefunden! Das war sicher nicht mein Verdienst. Nein, Du hast mich so lieb gehabt, daß Du Dich mir gezeigt hast. Und als ich Deine Liebe sah, habe ich Ja gesagt. Gib mir Hoffnung für andere Menschen, die Dich noch nicht kennen!

Nicht allein!! – 15.07.2018

Nicht allein!! – 15.07.2018

Jesus sagt:
„Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.“
Johannes-Evangelium 16,32

Unsere Kleinen fühlen sich sehr sicher und mutig, wenn der große Bruder oder Papa da ist. Da können sie schon mal was riskieren! Aber wenn sie allein sind, dann ist dieser Mut ziemlich klein. Genauso ist es auch bei uns Erwachsenen. Allein, da muss man vorsichtig sein. Als ich einmal beim Zahnarzt war, erging es mir wie den meisten: Schweißausbrüche und klägliche Angst um mein Leben. Und da höre ich Seine Stimme in meinem Herzen: Ich werde dich niemals allein lassen. Das hat mich damals doch sehr getröstet und mir Mut gemacht. Ich hab immer noch Angst vor Zahnärzten, aber, mein HErr ist nun immer mit dabei.
Jesus wußte, daß Seine geliebten Jünger die Flucht ergreifen, wenn Er festgenommen wird. Aber Er muß da nicht allein durch, durch diese Verhöre und die Kreuzigung: Sein himmlischer Vater ist bei Ihm. Ganz nahe bei Ihm. ER wird Ihn stärken und halten.
Und das gleiche gilt für uns: Gott selbst, unser himmlischer Vater, ist uns ganz, ganz nahe; läßt uns nicht eine Sekunde aus den Augen. Bitten wir Gott, daß Sein Heiliger Geist uns lehrt, Ihn zu spüren und zu hören. Dann ist dieses Lied auch für uns: Siehe, ich habe Dir geboten, daß Du getrost und mutig seist! Darum fürchte dich nicht, Ich bin bei dir.

Danke, Vater, Du bist bei mir. Du hältst Deine Hände liebevoll über mir. Du umgibst mich von allen Seiten. Diesen Tag hast Du in Deiner Hand und wirst mich begleiten, beschützen und mir helfen. Danke!!