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Autor: Frank Lauermann

Ich fürchte kein Unheil

Ich fürchte kein Unheil

Muß ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn Du bist bei mir,
Dein Stock und Dein Stab geben mir Zuversicht.
Psalm 23, 4

Es gab Zeiten, in denen ich viel Unglück hatte. Ständig passierte irgendein Unglück oder es ging irgendetwas kaputt. Immer neue „Überraschungen“ warteten auf mich. Allmählich bekam ich Angst und schon morgens beim Aufwachen dachte ich, was heute wohl wieder geschieht. Beim Autofahren war ich äußerst angespannt, und immer auf der Hut, ob nicht wieder irgendetwas Schlimmes passiert. Mein Unglück wurde für andere sprichwörtlich. Obwohl ich betete, wuchsen die Angst und die Unsicherheit in mir. Bis ich mich an diesen Vers klammerte: „Ich fürchte kein Unheil! Denn Du bist bei mir!“ Es wurde ein monatelanger Kampf: Die Angst als erste Reaktion und dagegen mein trotziges: Ich fürchte mich nicht! Mit IHM zusammen habe ich den Kampf gewonnen. Denn ER ist wirklich bei mir. Jeden Schaden hat ER wieder gut gemacht. Und mein Vertrauen in IHN wuchs. ER ist wirklich mein Guter Hirte, der sich sehr sorgt um Seine Schäflein.
Und selbst wenn es durch das dunkle Todestal geht, ist ER da. ER nimmt Sein Kind in den Arm und trägt es behutsam fort in Sein Reich. Nichts und niemand kann Seinen Kindern schaden!

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Auch in schlimmen Zeiten hältst Du mich in Deiner starken, liebevollen Hand. Auch in turbulenten Zeiten finde ich Frieden an Deinem Herzen. Du sorgst für mich, sogar wenn es durch das finstere Tal geht; dann trägst Du mich hindurch. Denn Du bist mein Erlöser.

An Seinem Herzen

An Seinem Herzen

ER stillt mein Verlangen;
ER führt mich auf rechten Pfaden, treu Seinem Namen.

Psalm 23,1-3

Nur bei Ihm kommt mein Herz zur Ruhe. ER weiß genau, was ich brauche, um den tiefen Frieden und die göttliche Freude zu haben. Darum ist mir der gute Kontakt und die intensive Beziehung zu Ihm so wichtig. Es geht nicht so sehr um die Menge an Zeit, die ich investiere (manche haben am Tage nicht viel Zeit), sondern um die Qualität der Beziehung. Aber manche vertrödeln ihre Zeit mit so vielen nutzlosen Dingen, und beschränken ihre Begegnungen mit dem HErrn auf 2 mal fünf Minuten. Da wird dann sicher kein tiefes Verlangen gestillt….
Wenn ich mir meinen Lebensweg ansehe, dann bin ich nicht immer auf den „rechten Pfaden“ gewandert. Etliche Male bin ich nach links oder rechts ausgeschert oder einfach stehen geblieben oder sogar rückwärts gegangen. Doch Gott wusste schon als ER mich rief, dass ich recht eigensinnig bin und diese falschen Wege und Umwege gehen werde. Und doch rief ER mich und sagt „Ja“ zu mir. Sein Plan und Seine Gedanken für mich schlossen diese verkehrten Wege mit ein. Ich hatte Ihn manchmal aus den Augen verloren, doch ER hatte mich immer im Blick. ER suchte Sein verlorenes Schäflein, bis es endlich wieder an Seinem Herzen ruhte! ER gab mir diese Unruhe und Unzufriedenheit, bis ich Ihn wieder suchte und ER sich finden ließ. Am Ende meines Lebensweges möchte ich gerne sagen können: Ich bin auf Seinen Wegen gegangen und habe das Ziel erreicht. Weil ER treu ist und um Seines Namens willen wird es so sein.

Danke, Jesus, Du führst und leitest mich. In Deiner Hand ist mein Leben sicher, denn Du hast nur gute Gedanken für mich. An Deinem Herzen kommt mein Herz zur Ruhe, denn Dein Friede strömt in mein Herz. Bei Dir und mit Dir, da ist all mein Verlangen gestillt.

Ruhe und Gelassenheit

Ruhe und Gelassenheit

Der HErr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
ER läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Psalm 23,1f.

Nichts anderes soll mich bestimmen als nur der HErr allein. Ich kann mir selber viel Arbeit und Unruhe machen; aber ich kann auch meinen Weg mit Ihm suchen, so daß ich nur noch das tue, was ER für mich bestimmt hat. Dann werde ich frei vom Streß und ER kann mich auf seine grünen Auen führen und mich lagern lassen am Ruheplatz am Wasser. Es ist nicht immer einfach, alles zu beenden, was wir selber angefangen haben und frei zu werden für das, was Jesus eigentlich für uns will. Aber wenn wir es schaffen, wird der Streß weniger und die himmlische Ruhe in uns größer. Denk an Maria, die Schwester von Martha, die Arbeit Arbeit sein ließ, und sich zu Jesu Füßen setzte. Dort war ihr Ruheplatz inmitten aller Hektik. Auch wenn die Schwester es nicht verstand, der HErr segnete Maria sehr, weil ER ihr Verlangen und die Sehnsucht ihres Herzens kannte. Dort, zu Jesu Füßen, ist auch unser Ruheplatz, unsere Quelle des Friedens. Wie einfach können wir inmitten aller Arbeit kurz zu unserem HErrn aufsehen und um Seine Hilfe bitten! Es liegt eine große Verheißung darin, wenn wir unseren Blick nicht von Jesus lassen und mit IHM zusammen unser Werk tun. ER will nicht, daß wir faul werden, aber ER weiß, daß wir die Ruhe brauchen, die Seine Gegenwart schenkt.

Danke Jesus, Du sorgst für mich! Du bist mein Guter Hirte, der mich sicher durch das Leben führt. Du sorgst zur rechten Zeit für den Ruheplatz am Wasser; Du bringst mich auf die grünen Auen. Dir kann ich mein Leben anvertrauen.

Erziehung

Erziehung

Ich will für ihn Vater sein, und er wird für mich Sohn sein. Wenn er sich verfehlt, werde ich ihn nach Menschenart mit Ruten und Schlägen züchtigen. Meine Huld aber soll nicht von ihm weichen ….
2. Samuel 7, 14-15a

Genau wie Gott dieses Wort an David für seinen Sohn Salomo sagte, so meint ER es auch für Seinen eigenen Sohn Jesus und für alle Gotteskinder, die durch Jesus an IHN glauben. ER will Dein Vater sein und Du sollst für IHN Kind sein. Mein großer Kleiner sieht genau, daß ich dem kleinen Kleinen Grenzen setzen muß, damit er nicht anfängt zu lügen oder andere Unarten entwickelt. Er versteht, daß ich aus Liebe erziehen muß. Wenn ich die beiden nicht erziehe, zeigt es eigentlich, daß sie und ihre Zukunft mir sehr egal sind. Aber ich liebe sie und will, daß sie im Leben feste Werte haben! Nun, mit Ruten und Schlägen erziehen, daß muß nicht unbedingt sein. Aber konsequent muß man sein. Heute so und morgen anders, das versteht ja kein Kind. Und wir erwachsenen Gotteskinder würden Gott auch nicht verstehen, wenn ER jeden Tag anders wäre. Doch Gott ist derselbe, bei der Schöpfung, heute und in Ewigkeit.
ER wünscht sich viele, viele Kinder; ER läßt Seine Huld über uns strahlen; ER erzieht uns zu Menschen, die Ihm Ehre machen. ER ist ein herzlicher, liebevoller, barmherziger Vater! Und selbst, wenn uns Seine Erziehung manchmal etwas zu schwer fällt und zu lange dauert, so hat ER doch ein Ziel dabei. Es ist niemals Strafe, denn die Strafe hat Jesus abbekommen. ER meint es gut mit uns und ER ist ständig bei uns, um uns im Notfall schnellstens beizustehen. In Seinen starken Händen sind wir wirklich geborgen!

Danke Vater im Himmel, Du überschüttest mich mit Deiner Liebe und Huld. Ich kann Dich nicht sehen, aber in der Stille spüre ich Deine Liebe und Besorgtheit. Selbst wenn mein Weg schwer ist, so nimmst Du mir doch die Lasten ab und gönnst mir immer zur rechten Zeit den Ruheplatz am Wasser. Wie gut, daß Du bei mir bist!

Welch ein Freund ist unser Jesus

Welch ein Freund ist unser Jesus

Jesus sagt:
Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein HErr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.
Johannes-Evangelium 15,13-15

Jesus hat uns als Freunde auserwählt und das zu einer Zeit, als wir noch in der Dunkelheit der Welt lebten und taten, was uns selber gefiel. Eine größere Liebe gibt es nicht! Wieviel mehr wird ER uns mit Seiner grenzenlosen Liebe überschütten, wenn wir jetzt in Seinem Licht leben und tun, was Ihm gefällt. ER ist kein König in irgendwelchen fernen Welten, sondern ganz real hier bei uns. Alles, was ein guter Freund ausmacht, finden wir bei Jesus: Verschwiegenheit, Treue, Liebe, Wohlwollen, Vergebung, Sanftmut, Geduld, Freude, Hilfe …. Es ist wunderbar, so einen Freund zu haben. Ständig ist ER bei uns und wir können unser Herz bei Ihm ausschütten. ER tröstet und versteht. ER ist niemals böse. ER zieht sich nie beleidigt zurück. ER macht mir Mut.
Sein Wunsch an uns ist es, daß wir in der Liebe leben: „Dies trage ich euch auf: Liebt einander!“ (Vers 17); oder in Vers 12: „Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.“
Vielleicht kennst Du noch das alte Lied: „Welch ein Freund ist unser Jesus ….“ Es ist wunderbar.

Danke Jesus, Du bist mein zuverlässiger Freund! Unsere Freundschaft ist mit viel, viel wert. Vergib, manchmal bin ich Dir kein guter Freund; hilf, daß ich es besser mache! Denn ich liebe Dich, Jesus.

Unbewußte Schuld

Unbewußte Schuld

Wer bemerkt seine eigenen Fehler? Sprich mich frei von Schuld, die mir nicht bewußt ist!
Psalm 19,13

Die Bibel fordert uns immer wieder auf, fröhlich zu sein und sich zu freuen. Paulus sagt: „Freuet euch im HErrn zu jeder Zeit! Und abermals sage ich: Freuet euch (Philipper 4,4)!“ Doch die Freude wird schnell getrübt, wenn uns Schuldgefühle quälen. Gestern Abend kam mein Kleiner zu mir und redete über seine Last. Er hat immer das Gefühl, daß er etwas vergessen hat. Da kann er abends nicht einschlafen, weil, vielleicht, hat er irgendetwas vergessen. Das belastet ihn sehr, und von einem fröhlichen, unbeschwerten Leben ist er weit entfernt. Gott will aber, daß wir fröhlich sind, daß wir uns freuen und daß wir unbelastet und unbeschwert sind! Wofür ist Jesus denn am Kreuz gestorben?? Nun, ich erklärte ihm den Unterschied zwischen konkreter Schuld, zB Lügen, und diesem schwammigen, unklaren „Vielleicht habe ich …..“. Der Teufel weiß immer sehr genau, wie er uns ärgern kann. Wenn wir einmal fröhlich und dankbar sind, dann setzt er uns diesen Gedanken in den Kopf: „Vielleicht ….“. Doch Gottes Wort ist unwandelbar: ER hat uns  a l l e  Schuld vergeben, sogar die Schuld von morgen. Darauf sollen wir uns bewußt stellen und diese „Vielleicht“-Gedanken zurückweisen. Und dann gibt es noch eine große Hilfe: In Johannes 14,26 steht, daß uns der Heilige Geist, unser Beistand, an alles erinnern wird. ER ist unser Erinnerer! Ich selber habe es schon ausprobiert, weil ich doch schon einiges vergesse. Ich frage IHN, und ER erinnert mich an viele Kleinigkeiten. Das ist mir eine große Hilfe. Und so haben wir, mein Kleiner und ich, abends gebetet, daß ER uns erinnert, wenn wir noch etwas vergessen haben, und die unbestimmten Schuldgefühle im Namen Jesu weggeschickt.

Danke Jesus, Du sorgst Dich in jeder Hinsicht um mein Wohlergehen! Du hilfst mir beim Suchen, wenn ich etwas verloren haben, und Du erinnerst mich, wenn ich Wichtiges vergessen haben. Du willst, daß ich unbeschwert lebe und in Dir fröhlich bin. Ja, HErr, ich will mich nicht mehr abquälen mit unbestimmten Schuldgefühlen, sondern Dir danken, daß Du mich erlöst hast!

Jeden Morgen neu – 27.01.2022

Jeden Morgen neu – 27.01.2022

Die Güte des HErrn ist´s,
daß wir nicht gar aus sind,
Seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,
sondern sie ist alle Morgen neu,
und Deine Treue ist groß.
Klagelieder 3, 22f.

Als ich eben diese Verse in meiner Bibel las, wurde ich richtig froh und erleichtert: Ja, Seine Güte und Erbarmen ist jeden Morgen neu! Sie hören niemals auf! Auch jetzt, heute morgen ist sie da! Sie begleitet mich den ganzen Tag! Halleluja!
Mein Kleiner hat gerade Corona. Wie gut, daß ich meine Sorgen auf Ihn werfen kann, wie gut, daß Er nicht der richtende, strafende Gott ist, der uns ständig für irgendetwas bestraft. ER ist der Gott der Vergebung, der meine Sünde gern vergibt und vergißt. Wegen Jesu Opfer am Kreuz nimmt Er das Unheil weg und schüttet Segen aus. Wie gut, daß ich an Seinem Herzen ruhig werden kann und gelassen in den Tag sehen kann; – Er ist  ja da!
Ich weiß nicht, welche Sorgen dich drücken und was du für Schwierigkeiten hast. Aber ich weiß, Gott ist größer. ER will dich nicht strafen, sondern mit Güte und Erbarmen umgeben; – was erwartest du von Ihm?
Dieser Tag ist in Seiner Hand. Ich bin in Seiner Hand. Wie gut! Das ist die Sicherheit des Glaubens. Halleluja!!

Danke Jesus, in Deiner Gegenwart kann ich mein Herz beruhigen. Danke, Du bist der HErr und nicht die Krankheit oder die Sorgen oder der dumme Zufall. Du hältst alles in Deiner starken, liebevollen Hand!

(PS: Dem Kleinen, Gabrielius, geht es recht gut. Nur ein wenig Fieber und etwas Kopfschmerz.)

Echte Männer

Echte Männer

Gott schuf also den Menschen als Sein Abbild; als Abbild Gottes schuf Er ihn. Als Mann und Frau schuf Er sie.
1. Mose, Genesis 1,27

Das Bild des Mannes ist sehr verzehrt und entspricht sicher nicht dem Gedanken, den Gott bei seiner Schöpfung hatte. So wirkt der Mann oft schwach, egoistisch, triebhaft, brutal oder hat andere negative Charakterformen. Gott möchte gerne echte Männer haben, Männer, nach dem Herzen Gottes! Frauen sehnen sich nach einer starken Schulter, wo sie sich sicher fühlen können. Kinder wünschen sich einen Papa, der ihnen vorausgeht und ihnen hilft, stark zu werden. Die Gemeinden brauchen Männer, die Verantwortung übernehmen. Die Welt braucht starke, mutige Männer, deren Ja ein Ja ist und wo ein Nein ein Nein ist. Gott will solche Männer ausbilden. So wie Jesus als Mensch war, so stark, barmherzig, sanft, liebevoll, zuverlässig und kräftig will ER die Männer machen. Bitte, Mütter, erzieht eure Jungen zu Männern! Bitte, Väter, seid ein Vorbild euren Jungs und kümmert euch um sie! Sie brauchen es. Bitte, Geist Gottes, forme die Männer zu Gottes Abbild, damit sie Felsen in dieser Gesellschaft werden!

„Wohl dem Mann, der den HErrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an Seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, sein Heil hat Bestand für immer. Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: Der Gnädige, Barmherzige und Gerechte. Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; sein Herz ist fest, er vertraut auf den HErrn. Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie; denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger. Reichlich gibt er den Armen, sein Heil hat Bestand für immer; er ist mächtig und hoch geehrt. Voll Verdruß sieht es der Frevler, er knirscht mit den Zähnen und geht zugrunde. Zunichte werden die Wünsche der Frevler.“
Psalm 112

Jesus, mache uns zu echten Männern, zu Männern nach dem Herzen Gottes! Sende uns Deinen Geist, der uns zu dem formt, was Du Dir vorgestellt hast. Mache uns mutig und stark! Denn Du bist bei uns und segnest uns. Du sagst: Fürchte dich nicht!

Ab in die Reinigung!

Ab in die Reinigung!

… wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.
Hebräer 9,14

Vor einiger Zeit zog ich morgens mein neues, schönes weißes Hemd an. Doch schon beim Kaffeetrinken kleckerte ich auf dieses feine Hemd. Da war ich richtig etwas zornig; doch der Versuch, mit einer Serviette den Fleck zu beseitigen, ging schief – der Fleck wurde nur viel größer. Nur ungern zog ich das Hemd wieder aus und nahm ein anderes, sauberes. Mein weißes Hemd mußte in die Reinigung.
So ist es mit der Sünde! Kaum bekommen wir von Jesus unser neues Gewand, beflecken wir es mit Sünde – o, wie ärgerlich. Wir versuchen, es zu vertuschen, doch dadurch wird der Fleck nur größer. Wir verstecken den Fleck der Sünde unter anderer Kleidung – doch es kostet Kraft, immer etwas zu verstecken und unser Gewissen verklagt uns ständig. Es hilft nur eines: So schnell wie möglich in die Reinigung durch Jesu Blut!! Je länger wir warten, desto schwerer wird es. Aber bei Jesus finden wir sofort Vergebung, Reinigung und neue Freude; denn das Gewissen kann uns nicht mehr verklagen.
Gottes Wort sagt in Jesaja 1,18:
„Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee. Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle.

Danke Jesus, du vergibst mir meine Sünde immer sofort! Ich brauche sie nicht verstecken und nicht vertuschen. Du reinigst mich sofort, wenn ich Dich darum bitte. Danke, daß Du auch mein schlechtes Gewissen beruhigst und mich wieder mit Freude füllst. HErr, ich will Dir nahe sein und nichts soll mich trennen von Dir, auch nicht die kleinste Sünde oder das verurteilende schlechte Gewissen!

Mit dem Heiligen Geist

Mit dem Heiligen Geist

….. sondern laßt euch vom Geist erfüllen!
Epheser 5, 18b

Eine alte Streitfrage unter den Christen ist: Hat man oder hat man nicht den Heiligen Geist? Nun ein Versuch, diese Frage zu klären:
Alle Menschen werden von Luftfeuchtigkeit umgeben. In der Sahara-Wüste gibt es sehr wenig, im naß-kalten England viel, viel mehr Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit sind ganz feine Wassertröpfchen, die in der Luft schweben. Wenn es regnet, kann man recht naß werden; oder unter der Dusche ist es wesentlich „feuchter“. Und es gibt Menschen, die Spaß daran haben, zu baden. Sie tauchen sogar vollkommen im Wasser unter.
So ähnlich ist es mit dem Heiligen Geist. Alle Menschen werden umgeben und durchzogen von IHM, aber sehr sanft, fast unmerklich. Einige Menschen stehen unter der Dusche oder im Regen: Sie merken den Geist und setzen sich IHM aus. Und dann gibt es Menschen, die baden; ganz und gar durchdrungen von IHM.
Irgendwie ist die Frage verkehrt, ob man den Heiligen Geist hat oder nicht. Die Bibel fordert uns auf, sich immer mehr und mehr vom Geist Gottes füllen zu lassen. Von Gott her gibt es da keine Grenzen! Nur von unserem Glauben und unserem Verstand werden Grenzen gesetzt. ER ist der Geist der Freude, der Weisheit, der Liebe, der Barmherzigkeit, der Geduld, des Friedens, der Wahrheit …. wir wollen uns füllen lassen mit diesem Geist! Und alle andern Geister, wie Sorgengeister, Lügengeister usw. aus unserm Leben und Herzen verdrängen.

Bitte, Jesus, gib mir mehr von Deinem Geist! Ich will Deinen Geist der himmlischen Freude und nicht den alten Sorgengeist. Ich will den Geist Deines Friedens, nicht den Unruhegeist. Bitte, fülle Du mich heute morgen mit Deinem Geist! Und laß diese Freude den ganzen Tag in mir sein!