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Author: Frank Lauermann

Ordnung im Gebetsleben – 20.01.2021

Ordnung im Gebetsleben – 20.01.2021

Daniel …. In seinem Obergemach waren die Fenster nach Jerusalem hin offen. Dort kniete er dreimal am Tag nieder und richtete sein Gebet und seinen Lobpreis an seinen Gott, ganz so, wie er es gewohnt war.
Daniel 6, 11

Daniel war verschleppt worden und ein Gefangener. Doch auch in der neuen Heimat behielt er seine Gewohnheiten und betete den HErrn dreimal am Tag an. Davon ließ er sich durch nichts abhalten, nicht einmal vom König.
Unser Gebetsleben braucht eine Ordnung. Wenn wir nur beten, wann wir Zeit und Lust haben, kommen wir fast nie zum Beten. Ich habe die Beschreibungen von den großen Männern Gottes gelesen, und sie haben alle großen Wert auf die Stille Zeit gelegt und ich fand eine übereinstimmende Ordnung bei allen.
Unser Gebet braucht einen festen Platz im Terminkalender. Das muß man sich gut überlegen, wie es am Besten möglich ist. Sonst kommt immer wieder etwas dazwischen.
Das Gebet hat einige Grundelemente. Da ist zuerst der Dank und der Lobpreis an Gott. Dann kommt die Bitte um Reinigung und Vergebung. Und dann die Bitten wegen persönlicher Dinge und die Fürbitte für andere. In der Lobpreiszeit, und auch sonst, ergeben sich Pausen. Die nutzen wir, um Ihm zuzuhören. Wir brauchen nicht immer reden. Erst das Hören macht das Gespräch vollendet.
Und wir lesen in dieser Stillen Zeit unsere Bibel. Herumblättern in der Bibel ist nicht verkehrt, aber die Großen hatten immer einen Bibelleseplan. Es ist aber verschieden, manche lesen 10 Kapitel am Tag, und manche nur eines. Aber alle lesen mit einem hörenden, erwartungsvollen Herzen.
Viele machen sich Notizen oder führen ein Gebetstagebuch. Sie schreiben ihre Bitten auf und auch, wie Gott es erfüllt hat. Alle tiefen Einsichten, die Gott gibt, schreiben sie auf, und ebenso alle Wunder, die durch Gebet geschehen. Das hilft in trüben Zeiten und Tagen, den Glauben nicht zu verlieren.
Das sind die Gemeinsamkeiten, die ich bei allen bekannten Christen festgestellt habe. Und wenn ich mich daran halte, geht es mir gut. Wenn ich anfange zu trödeln und mich ablenken lasse, passiert gar nichts mehr. Der Teufel kennt alle Tricks, um uns abzulenken! Da muß man sehr hart und standfest bleiben!
Auch Jesus hatte Seine Gebetszeiten; – Er ging am frühen Morgen in die Einsamkeit. Wenn Er es brauchte, dann brauche ich es noch viel dringender. Also, machen wir Ernst und überlegen uns, wie wir es erfolgreich verwirklichen können! Gott selber wartet auf uns!

HErr vergib, manchmal komme ich ins Trödeln und lasse mich ablenken. Und dann findet wieder keine Stille Zeit mit Dir statt. Hilf mir, standfest zu bleiben und die Zeiten mit Dir zu genießen! Danke, bei Dir bin ich geborgen!!

Fürbitte:
Ihr erinnert euch an Andrius, der auf den Kopf gefallen war, Gehirnblutungen bekam, im Koma lag und dann gestorben ist? Heute bat die Mutter um Gebet; ihr anderer Sohn, Otukas, 5 Jahre alt, hat Lymphdrüsenkrebs, Morbus Hodgkin, sehr aggressiv.  Die Ärzte geben eine Chance von 90%.

Nun ist Korona, und da gibt es im Krankenhaus nur sehr eingeschränkte Besuchszeiten. Andrius durfte sie täglich nur 5 min besuchen. Hoffentlich ist es bei dem Kleinen anders.
Wir wollen für Otukas, die Mutter Lina und den Vater Darius intensiv beten!!!

Gemeinschaft mit Ihm – 19.01.2021

Gemeinschaft mit Ihm – 19.01.2021

Maria setzte sich dem HErrn zu Füßen und hörte Seinen Worten zu.
Lukas 10, 39

Marias Schwester Marta war sehr aktiv und mußte immer arbeiten. Sie sah immer sofort, was notwendig war und machte sich gleich an die Arbeit. Sie war sehr praktisch veranlagt und liebte Jesus. Darum wollte sie Ihm und den Jüngern ein gutes Essen vorsetzen.
Maria wollte Jesus hören, denn sie liebte Ihn sehr. Sie saß dort zu Seinen Füßen. ER ließ sie dort, obwohl es sicher unschicklich war. ER sah ihr Herz, und wie sehr ihr Liebe, Anteilnahme, Annahme und Ermutigung fehlte. Und Er sah, wie sehr sie Ihn liebte, mit jeder Faser ihres Herzens.
Jesus mag es, wenn wir still werden und Ihm zuhören. Auch unser Danke und unsere Bitten sind Ihm wichtig, aber wir hören oft auf zu beten, wenn wir unsere Liste fertig gebetet haben. Und für Ihn fängt es dann erst richtig an: Gemeinschaft mit uns, mit Seinen geliebten Kindern. ER möchte mit uns reden, uns Liebe zeigen, Liebesworte reden und vieles erklären, aber wir sind dann oft schon wieder weg; – schade.
Viele geben dem HErrn 10 Prozent ihres Einkommens. ER möchte aber auch 10 Prozent von unserer Zeit. Nun kann nicht jeder 2,5 Stunden beten, manche müssen auch mal arbeiten, haben Kinder und andere Verpflichtungen. Aber von unserer freien Zeit sollen wir dem HErrn viel zur Verfügung stellen. Da können wir zu Seinen Füßen sitzen und Ihm zuhören. Leider schlafe ich im Sitzen dann oft ein, so habe ich mir angewöhnt, beim Beten zu laufen. Ein einsamer Spaziergang ist super! Oder am Waldrand auf einem Baumstamm sitzen, oder am Ufer unseres Flußes …. Es gibt so viele Möglichkeiten.
Aber eins ist unumgänglich: Willst du den HErrn kennenlernen, mußt du zu Seinen Füßen sitzen und Ihm zuhören; – und nicht nur umgekehrt, ER muß Dir zuhören.

Danke für Dein Wort in der Bibel! Ich bewege es in meinem Herzen. Und ich sitze zu Deinen Füßen und höre Dir zu. Es ist wunderbar, mit Dir still zu sein und Deine Gedanken aufzunehmen.  HErr, ich liebe es, mit Dir zusammen zu sein!!

Der Preis für den Frieden

Der Preis für den Frieden

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
Galater 5,22

Wieviel kostet der himmlische Friede? Bist du bereit, all dein Geld dafür zu geben und vielleicht sogar noch einen Kredit aufzunehmen? Ist er dir so viel wert? Und wenn du ihn hast, mußt du diesen Schatz bewachen, sonst wird er dir geraubt. So zweimal am Tag sollte man vielleicht eine Stunde Meditieren oder Übungen machen. Aber, ob das alles reicht?
Nein, natürlich nicht. Denn den himmlischen Frieden kann man nirgendwo kaufen. Und doch sagt Jesus, daß wir unser Leben geben sollen. Ja, so hoch ist der Preis! Mein Leben in Seiner Hand gegen Seinen Frieden in meinem Herzen.
Jesus will keine Halbheiten; ER will dir ja auch nicht nur ein wenig Frieden geben, sondern alles. ER will Dich nicht halb oder nur zeitweise, sondern ganz. Und wenn du nach dem Tausch wieder dein Eigenleben auf deinen alten Wegen führen willst, dann nimmt ER Seine himmlischen Gaben wieder aus deinem Herzen. Willst du Seinen Frieden, dann tausche dein Leben dagegen ein und hole dir dein altes Leben nicht zurück! Lebe Sein Leben und denke nicht mehr an dich selber. So wird sich der Friede Gottes in deinem Herzen breit machen und beständig in dir sein. Seine himmlische Freude wird dich füllen, Liebe und Langmut dein Charakter werden, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung werden dich prägen. Ja, ich tausche mein altes Leben mit allen seinen Lasten und dem Unfrieden gern ein gegen das neue Leben mit Jesus!

Danke, Jesus! Hier hast Du mein altes Leben mit all seinen Befürchtungen, Ängsten und Unfrieden, mit all den Selbstvorwürfen und Beschuldigungen, mit all der Bitterkeit, Neid und Stolz! Ich will Dir gehören, bitte fülle mich mit dem Geist Gottes und Seinen Gaben! Ich möchte so gern den Frieden, den Du schenkst! Danke, Du bist in mir und wo Du bist, da ist Friede und Freude.

Gemeinschaft mit Jesus – 17.01.2021

Gemeinschaft mit Jesus – 17.01.2021

Jesus betet:
Vater, ich will, daß alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, ….
Johannes 17, 24

Jesus betet für Seine Jünger und für alle, die an Ihn glauben und sich an Ihn hängen. Kurz darauf, das weiß Er schon, wird Er am Kreuz sterben. ER hat jetzt schon Sehnsucht nach Seinen Jüngern, nach Seiner geliebten Braut, Seiner Kirche und Gemeinde, Gottes geliebten Kinder, Seine Geschwister. Es ist eine heiße, tränenreiche Liebe, mit der Jesus uns liebt. Diese Liebe ist vollständig auf das Wohl des andern aus und denkt nicht mehr an sich. Lies mal 1. Korinther 13. Dort wird Jesu Liebe zu uns beschrieben.
Was Gott Ihm gibt, das ist sicher. Niemals läßt Er jemanden wieder los, den Gott Ihm anvertraut hat. Sogar Menschen, die jahrelang Gott vergessen hatten, kommen durch schwere Umstände wieder zurück zu Jesus. ER sorgt schon dafür, daß keiner wirklich zugrunde geht und der Teufel triumphieren kann.
Wir sollen es gut haben. Deshalb sollen wir dort sein, wo Jesus ist. Ganz nah an Seinem Thron, ganz dicht vor Ihm. Johannes lag beim Abendmahl an Jesu Schulter, er war der Jünger, den der HErr liebte. So eng soll unsere Verbindung zu Ihm sein, eine Liebesbeziehung, kein dogmatisches Lehrsystem, keine frommen Rituale. Jesus mag das nicht.
Wir sollen Seine Herrlichkeit sehen und daran Anteil haben. Dort ist Licht, Wärme, Liebe, Freude, Heilung. Dort ist es herrlich. Dort sind wir zu hause. Dort werden wir geliebt, angenommen und wertgeschätzt. Dort ist vergessen, was hier einmal war. Ein neuer Mensch ist erschaffen!
Jesus hat große Sehnsucht nach den Seinen. Wir wollen dennoch nicht gleich in den Himmel aufbrechen, sondern hier mit Ihm unsere Arbeit tun. Auch andere will Er rufen, damit auch sie einmal mit Ihm zusammen sind. Lassen wir uns anstecken von der Liebe Jesu zu den Verlorenen; – so wir Er uns geliebt hat und sich für uns geopfert hat, so wollen wir die anderen lieben.
ER ist wunderbar, ER ist mein HErr. Ich liebe Ihn über alles und freue mich auf Ihn. Hier darf ich Ihn im Gebet erleben, Sein Nähe spüren, Seine sanfte Hand spüren, Seine Liebe und Erbarmen merken …. Es ist wirklich wunderbar mit Ihm.

Danke Jesus, einmal werden wir bei Dir sein! Doch schon hier können wir ganz eng mit Dir zusammen leben. Danke, unsere Gebete sind keine leeren Phrasen, sondern Gespräch und Zusammensein mit Dir. Danke!!

In Ihm geborgen – 16.01.2021

In Ihm geborgen – 16.01.2021

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Psalm 23, 6

Was erwarten wir von der Zukunft? Gestern habe ich mich viel mit “Impfgegnern” geschrieben und merke, ihre Erwartungen sind grundsätzlich negativ. Man will die Menschheit ausrotten, alles nur für Geld, man will uns kontrollieren, und vieles mehr ist da zu lesen. Schlimm, wenn man solche Erwartungen hat! Da kommt es leicht zu Beleidigungen, wenn jemand anderer Meinung ist.
Nein, es ist für uns viel besser, wenn wir uns bergen beim HErrn. Dieser Vers oben gilt auch in Corona-Zeiten!
Als der Würgeengel durch Ägypten ging, betrat er kein Haus der Israeliten. Die hatten das Blut des Lammes an ihre Türpfosten gemalt, und der Todesengel hatte keinen Zutritt. Als die Römer im Jahr 70 Jerusalem zerstörten, waren die Christen schon gewarnt und geflohen. Wer auf Gott hörte, blieb am Leben. Als die Armenier 1915 von den Türken ausgerottet werden sollten, waren die Christen schon geflohen. Alle, die auf Gott hörten, waren gewarnt und schon lange weg (nachzulesen bei Shakarian: Die glücklichsten Menschen der Erde).
So ist es auch heute: Gott kümmert sich um Sein Volk. Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen unser Leben lang.
Wir brauchen  uns nicht beunruhigen lassen, denn Gott ist immer noch HErr. ER hält Seine Kinder fest in der Hand. Wir brauchen uns nur an Ihm festhalten und vertrauen, wie Kinder ihrem Vater vertrauen. Vielleicht wird es schwer, aber ER trägt uns immer durch.

Danke Jesus, Du nimmst Angst und Unruhe aus meinem Herzen. Bei Dir bin ich geborgen auch bei Pandemien, Epidemien, in Leid und Freude, immer und überall.

Der Sünder – 15.01.2021

Der Sünder – 15.01.2021

Er schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Lukas 18, 13

Ein Tischler tischlert, ein Schneider schneidet, ein Maler malt, ein Müller mahlt, ein Zimmermann zimmert, ein Maurer mauert, ….. und ein Sünder? Na klar, ein Sünder sündigt. Er macht auch mal gute Dinge und ist nicht immer schlecht, aber er ist ein Sünder und deshalb sündigt er immer wieder. Da mag er sich noch so anstrengen, er bleibt ein Sünder, der sündigt in Gedanken, Worten und Taten.
Ein Affe, dem man menschliche Kleider anzieht, bleibt immer noch ein Affe. Und ein Sünder, dem man “heilige Gewänder” anzieht, bleibt ein Sünder. Da kann er noch so heilig tun und sich anstrengen, er bleibt ein Sünder. Paulus war in seinem früheren Leben Pharisäer und lebte (fast) untadelig. Er strengte sich sehr an, alle Gesetze und Gebote zu halten. Aber er blieb ein Sünder.
Wer möchte schon ein Sünder sein? Niemand, oder? Und so strengen sich die Leute an, gut zu sein. Es gibt die Gesetzesbücher und jede Gruppe hat ihre eigenen Verhaltensregeln, wie man sein muß. Aber man ist immer noch Sünder. Weil man so geboren wurde. Man steht unter der Macht der Sünde, und wir kommen da nie alleine heraus.
Darum hat Gott einen Plan gemacht, um uns zu erlösen. Nicht weil wir so gut sind, sondern weil Gott so gnädig ist. ER sandte Jesus, Seinen einzigen Sohn zu uns, um am Kreuz als reines Opfer für unsere Sünde zu sühnen. Und ER sandte den Heiligen Geist, der unser Herz neu macht, damit wir das neue Leben leben  können. Wenn wir Jesu Opfer für uns annehmen, werden wir von der Sünde freigekauft. Dann sind wir Gerechte, die aber noch manchmal sündigen. Und wir bekommen den Heiligen Geist. Solange wir auf Ihn hören, sündigen wir nicht.

Danke Jesus, Du bist mein Erlöser! Du befreist mich von der Macht der Sünde, vergibst mir und hast mich losgekauft. Du machst mich gerecht und heilig, wie gut!!! Und Dein Heiliger Geist hilft mir, als Christ zu leben. Danke!!!

Fürbitte – 14.01.2021

Fürbitte – 14.01.2021

Da faßte Er einen Plan, und Er hätte sie vernichtet, wäre nicht Mose, Sein Erwählter, für sie in die Bresche gesprungen, so daß Gott sie im Zorn nicht vertilgte.
Psalm 106, 23

Gott war sehr, sehr zornig. Da hatte Er das Volk Israel mit vielen Wundern und starker Hand aus Ägypten befreit und nun, einige Wochen später, bauten sie sich einen goldenen Götzen, den sie anbeten wollten. Mose war schon tagelang auf dem Berg und redete mit Gott. Und sie hatten nichts anderes zu tun, als sich einen eigenen Gott zu bauen … Da wollte Gott sie vertilgen, einfach totschlagen und vergessen. Doch Mose hat für das Volk gebetet, er trat in die Bresche. Und Gott hörte auf ihn, denn Mose war Sein Erwählter.
Wie schnell bauen wir uns eigene Götter, wenn mit unserem Glauben etwas nicht mehr stimmt. Die einen vergöttern die Heilige Schrift, und die andern vertiefen sich in die Tradition; – aber den lebendigen Austausch und Kontakt mit dem HErrn haben sie verloren. Wie gut, wenn dann andere für uns in die Bresche springen und für uns eintreten! Gott hört Gebet! Gott mag es, wenn wir füreinander sorgen!
Mose war Gottes Erwählter, und auch wir sind von Gott erwählt. Wir sind Seine geliebten Kinder! Lies mal beim “verlorenen Sohn” nach, wie sehr der Vater sein Kind liebt! ER achtet auf die Wünsche Seiner Kinder und erfüllt sie gern. Manche kommen sehr fordernd zu Gott und proklamieren alles für sich. Andere sind sehr demütig und mögen kaum sagen, was sie möchten. Aber Gott hat für jeden ein Ohr und weiß, wie sie es meinen.
Sei auch du jemand, der für seine Geschwister in die Bresche springt, damit Gott Sein Gericht zurückhält! Unser Volk und unser Land brauchen dringend Fürbitte! Die Kirchen strotzen vor Leblosigkeit; – sie brauchen Gebet! Die eigene Verwandtschaft braucht Heilung und den Heiland! Die Familie braucht Jesus, der alles zusammenhält! Es gibt so viel zu beten ….. man könnte stundenlang damit zubringen.
Wie gut, daß Fürbitte nicht  langweilig ist. Der Heilige Geist will zusammen mit uns die Fürbitte tätigen. Wir fragen, was und wie wir beten sollen. Und der Geist beflügelt uns, intensiv zu beten. In dieser Gemeinschaft kommt keine Langeweile auf! Es ist wohl Arbeit, aber sie befriedigt uns sehr. Denn wir wissen: Gott hört auf unser Flehen, – unser Vater hat es versprochen aus Liebe zu uns.

Jesus, Du bist mein Fürsprecher vor dem Thron Gottes. Du weißt, was mir fehlt und trittst Tag und Nacht für mich ein. Ich will für meine Geschwister beten und für mein Land. Sie brauchen Dich so sehr! Erbarme Dich!!

Freiheit – 13.01.2021

Freiheit – 13.01.2021

Jesus sagt:
Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch freimachen.
Johannes 8, 31f.

Die Wahrheit wird uns freimachen, so sagt es die Bibel. Freiheit; – wovon und wofür?
Jesus will uns alle schweren Lasten nehmen. ER will befreien, wer gefangen ist. ER will die versorgen, die von der täglichen Sorge niedergedrückt sind. ER will heilen, wo Krankheit und Leiden uns einschränken. ER will Licht bringen, wo Menschen in Finsternis gefangen und gebunden sind. Überall, wo uns etwas herunterdrückt, wo schwere Lasten sind, wo die Schuld oder die Angst vor Tod und Dunkelheit uns beherrschen, will Er Freiheit bringen. Panik und Angst sind sicher nicht dort, wo Jesus regiert.
Die Wahrheit macht uns frei. Wir finden sie nicht durch bloßes Bibelstudium, genau so wenig wie damals die Pharisäer und Schriftgelehrten. Wir finden sie nicht in den Traditionen der Kirchen, die Menschen hörig und gebunden machen, die uns ein ständig schlechtes Gewissen machen und uns durch ihre hohen Forderungen verdammen. Wir finden sie nicht in den weisen Schriften der alten Kirchenväter, Esoteriker, Buddhisten und anderer Religionen und Philosophien. Wir finden sie nicht in Wohlstand und Reichtum, nicht in beruflicher Karriere oder politischer Befreiung.
Die Wahrheit ist eine Person, kein Dogma, keine Lehre, kein System. Jesus Christus sagt: Ich bin die Wahrheit. Für uns ist das schwer zu verstehen, daß die Wahrheit eine Person ist. Aber anderswo finden wir sie niemals, nur Hinweise auf die Wahrheit. Ist Jesus der einzige König in deinem Herzen, so bist du frei; – sofort und ohne Beschränkung. Sogar im Gefängnis sind Menschen frei geworden. – Ich sah ein Video von einem Gefängnis in Amerika, und die Insassen waren glücklich. Sie haben Jesus gefunden, lobpreisen Ihn fröhlich und sind voller Frieden und Nächstenliebe. Diese Atmosphäre, wo Jesus regiert, ist unbeschreiblich. Da ist  Freiheit, auch wenn die Türen noch abgeschlossen sind.

Danke Jesus, Du machst  mich frei! Alle Ketten fallen, wenn Du regierst. Alle Dunkelheit und Lasten vergehen, wo Du herrschst. Gelobt sei Jesus Christus!!

Keine Panik!! – 12.01.2021

Keine Panik!! – 12.01.2021

Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.
Johannes 14, 27

Es ist erschreckend, was für Unsinn im Internet wegen Donald Trump und Corona verbreitet wird. Und jetzt  auch noch wegen der “gefährlichen” Impfung. Immer mehr Christen lassen sich von diesem Angst-Virus infizieren. Sie kennen vielleicht weder die Bibel noch den HErrn Jesus Christus.
Und  dazu kommt noch, daß es wegen des amerikanischen Präsidenten, der doch weit weg ist, wegen des Virus und der Impfung so viel Streit und sogar Haß zwischen uns Geschwistern gibt. So viele böse Worte, Haß, Verleumdungen, Lügen und Betrug sind zu hören! Das kann doch niemals richtig sein!
Kommen wir lieber zurück zu Jesus Christus, unserm HErrn. ER ist und bleibt der HErr, das ist unabhängig vom amerikanischen Präsidenten. ER steht darüber. Und ER steht auch über der Epidemie. ER steht auch über mein eigenes Leben. Bei Ihm bin ich geborgen, mit Trump oder ohne, mit Corona oder ohne, mit Impfung oder ohne; – ich bin allein abhängig von Ihm. Darum ist Er ja mein HErr.
Liebe Geschwister, bitte keine Panik! Bitte keine Verbreitung von seltsamen Posts! Bitte keine Verleumdungen oder Lügen mehr! Bitte, vergebt mir, und ich vergebe dir! Der Friede soll in uns und zwischen uns regieren, so will es der HErr.
Was die Impfung angeht, so ist es keine geistliche, sondern eine verstandesmäßige  Entscheidung. 
Wir sollen unseren Kopf gebrauchen und eine nüchterne Entscheidung treffen, die sich nicht auf Angst und Panik gründet.
ER ist immer noch der HErr, mein HErr. Wie gut!!

Danke Jesus, Du bist es, der über mich bestimmt. Klar, ich soll vorsichtig sein und selber denken und handeln. Aber in vielen Dingen bin ich überfordert; – dann bist Du da. Wie gut es tut, in Dir geborgen zu sein und Frieden zu finden!! Danke, daß Du mich liebst!!

Die bittere Wurzel

Die bittere Wurzel

Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den HErrn sehen wird. Seht zu, daß niemand die Gnade Gottes verscherzt, daß keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden.
Hebräer 12,14f

Jesus sagt, ER ist die Wahrheit und die Wahrheit wird uns freimachen. Wahrheit, die man nicht tut und nach der man nicht handelt, macht uns nicht frei. Es ist nur eine Meinung über etwas. Die Wahrheit kann uns nur freimachen, wenn wir danach handeln und leben.
Wir wollen Frieden! Aber in unseren Herzen ist viel Unruhe. Die Ungerechtigkeiten, die uns angetan wurden, lassen uns nicht zur Ruhe kommen. Es ist wie eine bittere Wurzel, die in unserem Herzen wächst. Und dann fängt auch noch unsere Zunge an, bittere Worte zu sprechen. So vergiften wir die Atmosphäre um uns herum mit unserem bitteren, negativen Reden. Wieviel Schaden ist durch bitteres, neidisches, eifersüchtiges Reden in den Familien und Gemeinden entstanden! Wieviel Unruhe kommt in unser Herz durch die bitteren Gedanken! Wieviel Friede und Heiligkeit (Gottes Nähe) geht verloren, weil wir unsere Bitterkeit pflegen anstatt uns heilen zu lassen!
Friede in uns und in unserer Umgebung, – Familie, Ehe, Arbeitsstelle, Gemeinde – kann nur geschehen, wenn wir sofort und ohne Zögern vergeben, ständig und immerfort, bis es uns zur Natur geworden ist. So wie Jesus uns ständig vergibt und immer wieder neue Hoffnung hat, so sollen auch wir leben. Dann wird unser verwundetes, bitteres Herz geheilt werden und Friede wird in uns und um uns regieren. Dann werden wir zur Quelle des Lebens werden für andere, die noch Frieden suchen. ER ist unser Friede!! Und mit IHM sind wir fähig zu vergeben.

Danke, Jesus, Du hast Erbarmen mit mir und hilfst mir, ständig und immerfort zu vergeben. Ich will keine bittere Wurzel in meinem Herzen, sondern Deinen himmlischen Frieden, selbst im Streit! Danke, Du lebst in mir und hilfst mir überall durch. Danke, daß Du da bist!