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Autor: Frank Lauermann

Sehnsucht

Sehnsucht

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, Gott, nach Dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann darf ich kommen und Gottes Antlitz schauen?
Psalm 42, 3f

Es gibt eine Menge Probleme, jeder Mensch hat seine eigenen. Und man sucht Lösungen. Manche brauchen einen Arzt, andere Urlaub und Ruhe, andere suchen eine Antwort in Politik oder Gewerkschaften. Die Erlösung von dem Unrecht, von Ungerechtigkeit, Schicksalsschlägen, Krankheit und schlechten Lebenssituationen wird heiß gesucht. Und wir, wir Christen? Erwarten wir Erlösung von unserem HErrn oder laufen wir in der Masse mit? Wie soll der HErr uns retten, wenn wir woanders die Hilfe suchen und fordern?
Der Beter des Psalms oben sucht und erwartet Hilfe und Erlösung allein vom HErrn. Mit aller Kraft sucht er Gott, so wie ein Hirsch an heißen Tagen kühles Wasser sucht. Er weiß, wenn er den HErrn findet, ist alle Mühe zu ende, dann ist Friede, Harmonie.
Gott traut uns manchmal viel zu. Viel Leid und Unrecht drücken uns runter. So wie es bei Jesus war: Zu Unrecht klagte man Ihn an und zu Unrecht wurde er zu Folter und Tod verurteilt. Doch Gott ließ Ihn nicht hängen und vergaß Ihn nicht: ER holte Ihn zurück von den Toten und stellte Ihn vor Sein Angesicht. Die Hoffnung Jesu war nicht umsonst!
Unsere Seele lechzt nach Gott. Nur in Ihm werden wir zufrieden und werden unsere Sehnsüchte gestillt. Dann sind wir in Harmonie mit dem Schöpfer und in einem Zustand der Gemeinschaft mit Ihm ist unser Herz erfüllt von himmlischer Freude, Gelassenheit, Friede, Liebe. Das ist das, was sich alle Menschen ersehnen, wonach sie streben, was ihnen fehlt!

Danke Jesus! Mit Dir kann ich eins werden mit dem mächtigen Gott, dem Schöpfer! Ich finde Ruhe und Frieden in Dir! Danke!!!!

Heute endlich wieder mit Video!!
https://youtu.be/NWaHvQ7j64k?si=WAGHxNux6kvyq5FT

In der Morgendämmerung

In der Morgendämmerung

Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.  …. Und der Engel des HErrn sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. ER ist nicht hier; denn ER ist auferstanden.  … Sie eilten voll Furcht und großer Freude zu Seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
Matthäus 28, 1.5f.8

Es liegt großer Segen darauf, den HErrn am frühen Morgen zu suchen. Dann bekommt man die rechte Wegweisung und Einstellung für den Tag! Dann ist man gewappnet gegen die Angriffe vom Feind und Mensch. Dann ist man gestärkt, hat Mut, Freude und Kraft.
Mir scheint, nichts ist wichtiger, wenn man Christ bleiben will und nicht wie viele andere in ein seichtes Christsein zurückfallen will. In der Stille, – nachts oder am frühen Morgen – tut Gott sich kund. Dort erhalten wir Wegweisung für heute, für morgen und für unser ganzes Leben.
Manche versuchen, sich selbst durch den Tag zu kämpfen, andere kämpfen ihr ganzes Leben. Wie einfach ist es, alle Sorgen und Lasten auf den HErrn zu legen, denn Er hat versprochen: „Ich sorge für Dich; niemals werde ich Dich vergessen oder verlassen.“ Was wünschen wir uns mehr als ein sorgloses Leben! – Jesus hat es für uns bereit.
Geschenke bekommt man umsonst, aber abholen muß man sie trotzdem. Willst du ein sorgenfreies Leben, hole es morgens früh bei Jesus ab! Wie belastet und besorgt kamen die Frauen zum Grab, und wie froh gingen sie wieder nach Hause! So ist das Leben im Glauben.
Wir wollen nicht Jesus den Gekreuzigten suchen, sondern Jesus, den lebendigen HErrn! ER ist sehr viel anders, als es uns viele Kirchen lehren. ER ist lebendig, Er handelt, Er macht frei, Er heilt, Er gibt Hoffnung! Laß Ihn leben in Deinem Herzen, laß Ihn dort den Größten sein! – und Er wird alles wunderbar fügen. In Ihm gilt: Fürchtet euch nicht!

Danke Jesus! Du bist nicht im Grab geblieben, sondern auferstanden und lebendig! Du bist der mächtige Sohn Gottes, der Wunder auf der ganzen Erde vollbringt. Du bist der Heiland, Erlöser, Helfer und Freund der Menschen! Dir vertraue ich mein Leben an; Deine Weisung suche ich am frühen Morgen, denn Du bist der HErr und sollst es bleiben!

Der Gott, der Wunder tut

Der Gott, der Wunder tut

Du bist der Gott, der Wunder tut, Du hast Deine Macht bewiesen unter den Völkern.
Psalm 77, 15


Ja, Gott kann! ER kann wunderbare Werke erschaffen, Himmel und Erde, Sterne, Sonne, Mond und Erde, Wasser und Land, Elektrizität, Magnetismus, Schwerkraft … Alles entspringt aus Seiner Weisheit. Wie sollte so etwas aus einem Zufall entstehen?
ER ist der Gott, der über allen Dingen steht. ER kann heilen oder auch nicht. ER kann lebendig machen oder auch nicht. ER kann uns schützen oder auch nicht. Seine Weisheit ist größer als unsere, wir dürfen Ihm nicht dazwischen reden mit unserer menschlichen, begrenzten Weisheit.
Natürlich könnte Gott allem Elend der Welt sofort ein Ende machen. Aber wenn alle Lügner, Betrüger, Neider und Stolz, Neugierige und Besserwisser weg sind, was bleibt dann noch? Wahrscheinlich ist die Erde leer.
Wir wollen Gott nicht beschwören durch Rituale und die richtigen Gebetsformeln. Wir suchen nicht die Heilung und Wunder durch einen anderen Menschen. Wir gleichen unsere mangelnde Vollmacht nicht durch Lautstärke aus. Wir  liegen nicht Gott jahrelang täglich in den Ohren und erzählen Ihm jeden Tag, wie schlecht es uns geht.
Wir wollen Gottes Kinder sein, die einen Vater im Himmel haben, der sie liebt und alles für sie tut. Und wenn Er einmal nicht so handelt, wie wir es wollen, so wollen wir es annehmen. ER wird Seine Gründe haben!
Gott ist souverän. Darum handelt Er an uns, so wie es Ihm gefällt. Und Er hat immer einige Überraschungen und Gnadengeschenke für Seine Kinder bereit.
Glauben wir, daß Er es wirklich gut mit uns meint? Glauben wir, daß Er Zeichen und Wunder wirkt, weil Er Seine Kinder liebt? Dann dürfen wir gespannt sein, was Gott als nächstes vorhat. ER ist der Vater, der einzige Gott, der große Dinge tut!
Wir wollen Ihm wirklich und ganz vertrauen, in guten und in schlechten Tagen. Wir wollen Ihm alles zutrauen, wenn wir für unsere Geschwister beten, und wir selber wollen mit dem zufrieden sein, was Gott uns gibt.
Gott ist groß, Er ist der Gott, der Wunder tut!

Danke Vater im Himmel! Es ist Dir nicht gleichgültig, wie es Deinen Kindern geht; – Du bist nahe. Wir brauchen nicht schreien und die richtigen Formeln sprechen; Du bist der Gott, der aus Liebe und Gnade handelt. Danke für die großen Zeichen Deiner Liebe, die schon in meinem Leben geschehen sind!  Da kann ich das, was mich noch quält, gut ertragen, denn ich weiß, Du könntest es sofort ändern. Ja, in Dir bin ich sicher und kann gelassen und fröhlich sein!

Das Gesetz Christi

Das Gesetz Christi

Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.
Galater 6,2

Als junger Christ hatte ich viele Schwierigkeiten, weil ich nicht so war, wie ich mir einen Christen vorstellte. Ich hatte mir meine eigenen Vorstellungen zum Gesetz gemacht und scheiterte daran. Das war ein schlimmer Zustand! Das Gesetz Christi ist ganz anders. Ich verstand es nur nicht. Ich las dann in der Bibel von den vielen, vielen Vorschriften, die Gott Seinem Volk Israel gegeben hatte. Da wurde ich ganz hoffnungslos. Dann, in der Gemeinde, gab es auch viele Gesetze, wie ein Christ zu sein hat und was er lassen muss. Und dazu noch viele ungeschriebene Regeln. Ich gab mein Bestes, aber es reichte nicht. Dann aber erbarmte sich Gott über mich und zeigte mir, wie ich es richtig verstehen soll. Wenn ich in Christus bleibe, dann kann ich nicht meinen Bruder bestehlen; ich liebe ihn doch. Ich kann auch nicht den Nachbarn erschlagen, den Gott lieb hat. Ich kann nicht lügen, weil ich Gott liebe. Und nicht fremdgehen, wenn ich meine Frau liebe. Alle diese Gesetze erfülle ich, wenn ich in Christus bleibe. Und dazu noch viel mehr: Der Glaube, der in der Liebe tätig ist, tut seinem Nächsten nichts Böses, sondern eben alles erdenklich Gute. Und damit ich das alles auch richtig mache, gab Gott den Heiligen Geist in mein Herz. Der will mich in allem leiten und ich will mich von Ihm führen lassen. Nun besteht meine Sünde nicht mehr darin, irgendein Gesetz nicht zu halten, sondern darin, nicht genug auf den Geist Gottes gehört zu haben, der durch die Bibel zu mir spricht oder in meinem Herzen wirkt. Gott muss ich suchen und in Christus leben, damit ich den Willen Gottes tun kann.

Danke Jesus, daß Du mich erlöst hast von dem Fluch des Gesetzes! Hilf mir, daß ich immer auf Dich hören kann und daß Deine Liebe die Richtschnur meines Denkens und Handelns ist. Du hast mich befreit; ich will nicht wieder unter die Knute des Gesetzes, auch wenn es noch so gut sein sollte. Ich will in Dir leben, mein geliebter HErr!

Der Geber aller guten Gaben

Der Geber aller guten Gaben

Ich taufe euch nur mit Wasser. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich …. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Matthäus 3, 11


Jesus hatte eine ganz, ganz hohe Meinung von Johannes dem Täufer. Und dennoch: Johannes kann auch nur mit Wasser taufen, er ist eben ein Mensch. Göttliche Dinge bekommen wir nur bei Gott, nie bei einem Menschen, und wenn er noch so heilig ist.
Wir müssen uns prüfen, ob wir lieber an einen Menschen glauben wollen, der uns den Segen vermittelt, und unsere Hoffnung auf diesen Vermittler setzen, oder auf Gott selbst. Die alten Israeliten schickten Mose auf den Berg, um mit Gott zu reden. Sie selbst hatten Bedenken: Geh du, und berichte uns, was Gott geredet hat. Wir haben Angst, daß wir sterben werden.
Jesus ist die Quelle des Heiligen Geistes. ER schickt Ihn zu uns. ER ist mit nichts weniger zufrieden als alles.
Jesus ist die Sehnsucht der Menschen. Friede, Freude, Liebe, Annahme bei Gott, Vergebung der drückenden Schuld, Erlösung von Gebundenheiten und Abhängigkeiten, Harmonie der Seele, alles findet sich in Jesus. Hast du Ihn im Herzen, ist Sein ganzer Reichtum ebenfalls in deinem Herzen. Machst du Kompromisse und suchst einiges hier und anderes da, ist das Herz gespalten und kommt nicht in die Freiheit der Anbetung und Eins-Sein mit Gott. Nur ER allein, Jesus, ist der Weg und der Schlüssel zum Reich Gottes.
ER ist der Geber aller guten Gaben, auch des Heiligen Geistes. Wir brauchen Gottes Geist in uns, damit wir geistlich werden und nicht menschlich bleiben. ER verändert unser Denken, Fühlen, Wollen und Handeln, so daß es Gott gefällt.
ER tauft wirklich mit Feuer und brennt alles weg, was Ihm im Wege steht. Aller Unrat im Denken und im Herzen werden offenbar und – falls wir zustimmen -, verbrennt Er es. Feuer ist reinigend! Es trennt die wertlose Schlacke von dem wertvollen Gold und Silber.
Es mag uns weh tun, aber Feuer brennt nun einmal. ER wird nicht aufhören, solange wir Ihn bitten, uns zu reinigen und zu heiligen. Das Feuer ist die Gegenwart Gottes. Wir brauchen dieses Nahe-Sein Gottes. Warum sollten wir sonst Christen sein? ER soll uns bei der Hand nehmen und zu Seinem Ziel führen.

Danke Jesus, Du bist der Geber aller guten Gaben! Auch der Heilige Geist ist gut für mich! Bitte, ich brauche mehr von Ihm, damit mein Leben in Übereinstimmung mit Deinem kommt! Ich kann mich noch so anstrengen, ich werde nie heilig; – mein altes, dickes Ich ist zu stark. Aber Du kannst alles in mir verwirklichen! Komm, lieber Geist Gottes!

Einzig und allein Jesus

Einzig und allein Jesus

Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
Matthäus 28, 5

Nachdem Jesus am Kreuz gestorben war, legte man Ihn in ein Grab. Dann kam der heilige Sabbat, an dem nichts getan werden durfte. Aber am ersten Tag der Woche, gleich bei Sonnenaufgang, gingen die Frauen zum Grab Jesu, um Ihn einzubalsamieren. Doch ER war nicht da. Ein Engel sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. ER ist nicht hier; denn ER ist auferstanden …
Wenn wir Jesus suchen, wird unsere Hoffnung und unser Weltbild oft zerstört. Denn es ist nicht die Wahrheit! Gott geht mit uns langsam einen Schritt nach dem anderen, damit wir die Wahrheit, Jesus, kennenlernen. ER ist so viel anders als alles, was wir kennen!
Was für Gedanken haben wir über Jesus? Was stellen wir uns vor? Ist das wirklich die Wahrheit? Warum suchen wir Ihn? Oder suchen wir nur Seinen Segen, Heilung, Wohlstand, Ruhe, Frieden, Vergebung? Es gibt so viele Fragen und so viele Fragezeichen ….
Darum sagt der Engel zu den Frauen zuerst: Fürchtet euch nicht! Denn es ist ein Abenteuer und es kostet uns unser ganzes bisheriges Leben, Jesus zu entdecken. ER ist es wert, alles zu opfern. Aber wir schrecken doch immer wieder zurück, zu groß ist unsere Unsicherheit.
Aber wenn wir Ihn entdecken und finden wollen, darf uns kein Preis zu hoch sein. Was meinst du, warum opfern die Christen in Nordkorea lieber ihr Leben als Jesus abzusagen? ER ist es ihnen wert. ER ist ihr Leben und sogar ihr Sterben. ER ist Alles in Allem.
Wer Ihn wirklich gefunden hat, ist am Ziel. Es hat ihn alles gekostet, sein eigenes Leben, sein dickes, fettes Ich und alle eigenen Wünsche und Ziele. Aber Er ist es wert. In Ihm finden wir das, was wir brauchen: Harmonie mit Gott, Vergebung der Schuld, Friede, der höher als unser Verständnis geht, Freude, die einfach himmlisch ist … Wer könnte im Leben mehr erreichen?

Danke Jesus! Ich habe Dich gefunden, oder besser gesagt: Du hast mich gefunden! Und nun hat mein Leben endlich Sinn und Ziel. Du füllst mich mit himmlischen Frieden, schenkst Gelassenheit und Freude, was will ich mehr? Und ich bin geborgen an Deinem Herzen. Du sagst Ja zu mir. Und ich sage Ja zu Dir. Ich will nicht mehr ohne Dich leben.

MEINE GROSSE LIEBE

MEINE GROSSE LIEBE

Hast du mich lieb? – fragt Jesus.
Johannes 21, 17


Jesus selbst weiß alles, Er kennt auch die tiefsten Tiefen unseres Herzens. Aber Petrus kannte sich nicht. Einmal, als Jesus sagte, daß alle Ihn verraten und verlassen würden, sagte er voller Selbstbewußtsein und Begeisterung: Ich niemals! Ich würde mein Leben für Dich geben! – doch Jesus wußte es besser. „Noch bevor der Hahn kräht und die Sonne aufgeht, hast du mich dreimal verraten.“ Und als der Hahn krähte, wendete Jesus Sein Haupt und sah Petrus an. Dem ging das durch und durch, denn Jesus hatte Recht gehabt: Petrus hat Seinen geliebten HErrn in dieser Nacht dreimal verleugnet und verraten. Er ging hinaus und weinte bitterlich.
Unsere Begeisterung und Liebesgefühle vergehen schnell. Man kann sich nicht auf sie verlassen. Es sind eben nur menschliche Gefühle und Entscheidungen, die sich ändern können. Unsere Liebe zum HErrn, die auf diese frommen Gefühle aufgebaut sind, werden schnell kühl, wenn es durch Schwierigkeiten geht. Solange die Lobpreisnacht dauert, lieben wir Ihn überschwänglich, doch wenn wir müde werden, erlischt unsere Begeisterung.
Unsere Arbeit für den HErrn darf nicht der Gradmesser unserer Liebe sein. Sonst wird es zum begeisterten Strohfeuer, das bald verlischt, oder zu einer ermüdenden, verkrampften Sache wird.
Jesus fragt nicht oft solch tiefliegenden Dinge. Bei Petrus hatte es einen Grund: Petrus sollte erkennen, wie sehr er trotz Versagen den HErrn liebt, und wie sehr er die Liebe des HErrn braucht. Diese Liebe, die ganz tief im Herzen verankert ist durch den Heiligen Geist, kann nicht erstickt werden, dieses Feuer brennt in alle Ewigkeit. „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.“ ER hat mich zuerst geliebt, als ich noch ein verlorener Sünder war, und nun liebe ich Ihn mit jeder Faser meines Herzens. Das macht der Heilige Geist. Und ich bitte Ihn darum, es zu tun!!
Diese Liebesbeziehung zu Jesus macht es möglich, daß wir für Ihn arbeiten, leben und dienen, ohne zu ermüden oder matt werden. Wir dienen nicht Menschen, die manchmal recht schwierig und undankbar sind, sondern Ihm. Deshalb gibt es keine Enttäuschung mehr.
Jesus hat uns lieb; – und Er fragt uns: Läßt du dich lieben? Lebst du in meiner Liebe? Willst du, daß dein Herz von dieser göttlichen Liebe ausgefüllt wird?

Ja, HErr, ich will! Ich brauche Deine Liebe, auch wenn ich davor zurückschrecke; – sie ist so übergroß und dringt so tief in mich ein, es tut fast weh! Aber ich will es zulassen, ich will mich lieben lassen; – denn ich liebe Dich und vergehe fast vor Sehnsucht nach Dir.

DIE FURCHT

DIE FURCHT

Jesus sagt:
In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.
Johannes 16, 33

Vor ein paar Jahren zündete jemand meine Heuballen an. Wir konnten sie schnell löschen, sonst wäre der gesamte Wintervorrat abgebrannt. Aber die Furcht und der Schreck saß sehr tief in mir. Noch lange Monate, wenn ich nach Hause fuhr, sah ich in Richtung Stall, ob es wieder brannte. Der Schreck saß tief und die Furcht ließ mich nicht los. Es waren nur Heuballen, aber es hätte ja viel, viel schlimmer kommen können.
Ich hatte die Wahl: Entweder gebe ich mich der Furcht hin, oder ich bekämpfe sie mit meinem Freund Jesus. Das war gar nicht so einfach, obwohl es nur Heuballen waren. Aber dieses Gefühl der Schutzlosigkeit gegen die Bosheit anderer oder gegen dumme Zufälle, gegen Krankheit, die plötzlich zuschlägt, gegen alles Unglück, das uns vernichten will …. dieses hilflose Gefühl war sehr, sehr stark und machte mir das Leben schwer.
Ich gab all meinen Kummer und meine Befürchtungen in die Hände Jesu. Und, dumm wie ich war, machte ich mir dann wieder Angst mit diesen Gedanken, was alles passieren könnte. Doch nach und nach wich die Furcht, weil ich es immer wieder an Jesus abgab. Heute bin ich zwar nicht ganz frei von diesen plötzlichen Befürchtungen, was alles eventuell geschehen könnte, aber ich habe gelernt, auf Jesus zu vertrauen. Sein Wille soll geschehen!
Immer mehr kann ich mich auf Ihn verlassen, immer stärker wird der Glaube an Ihn, den HErrn über Zufälle, Unglück, Erdbeben, Feuer, Heuballen, Kriege, Tod und Leben. Immer mehr bin ich geborgen in Seiner Hand. Immer mehr glaube ich, daß ER wirklich alles in der Hand hält und es gut mit mir meint. Ich brauche nicht mehr gegen „das Schicksal“ rebellieren und ständige Furcht in mir tragen.
Ich las das Buch „Die Hütte“. Dort wird beschrieben, wie ein Kind starb und wie Jesus tröstet. Als die Familie begriff, daß dieses Kind im Himmel ist und niemandem Schuld gibt, und auch Jesus niemandem die Schuld gibt, da wurde langsam Friede in den Herzen. Das verstorbene Kind im Himmel freut sich auf seine Eltern und Geschwister. Es geht ihm gut. Es sieht seinen eigenen Tod nicht als Schlußpunkt, sondern als Eintritt ins Reich Gottes. Es macht niemandem Vorwürfe, sondern freut sich an Gott und Jesus.
Echter Glaube ist Vertrauen. Jesus macht es richtig. Alles macht ER richtig, die Vergangenheit und die Gegenwart und auch die Zukunft. Feuer und Krankheit, alles ist wirklich in Seinen Händen. Wir dürfen Ihm vertrauen.
Im Psalm 23 steht: „…. ich fürchte kein Unglück.“ Ja, so soll es sein: Ich fürchte kein Unglück.

Danke Jesus! Du bist der HErr über  mein Leben und auch über das Leben meiner Kinder. Ich kann mit all meinen Sorgen nichts ändern; – aber Du hast alle Dinge in Deiner starken Hand. Dein Geist kann diese Zuversicht in mir verwirklichen; – ja, ich will Dir ganz und gar vertrauen!

DER FESTE GLAUBE

DER FESTE GLAUBE

Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen.
Epheser 6, 16

Unser Glaube ist es, der uns siegen läßt. Wir können den Sieg nicht allein erringen, aber unser Vater im Himmel läßt ein Kind des Glaubens niemals im Stich. ER eilt ihm sofort zur Hilfe!
Manchmal beobachtete ich bei Gläubigen einen fast naiven Glauben. Sie beteten um einen Parkplatz fürs Auto, – und bekamen den besten! Sie verloren etwas und anstatt zu suchen, beteten sie: Jesus, zeig mir wo es ist! – und schon fanden sie es. Sie strahlten trotz Krankheit, Schmerz und vielen Angriffen eine himmlische Ruhe aus. Sie wußten einfach: Jesus ist ganz nahe um zu helfen und durchzutragen.
So schießt zwar der feind besonders auf die Gläubigen, aber dieser Schild des Glaubens löscht die feurigen Geschosse aus. Sie sind nicht von Jesus wegzubringen! Und nicht nur das: Unter ihrem Schild finden auch noch andere Platz. Mit ihrer Fürbitte schützen sie andere.
Der Glaube machts! So könnte man sagen. Er macht den Unterschied, ob jemand fällt oder steht. Ob jemand in Jesus geborgen ist oder die Unruhe und Sorge ihm die Ruhe rauben. Ob jemand siegreich für Jesus streitet oder auf dem Sofa sitzt. Die ersten Jünger waren voller Glauben und man sagte von ihnen: Nun sind die Männer auch in unserer Stadt, die den ganzen Erdkreis erregen!
Kranke werden gesund, das Wort Gottes und nicht menschliche Weisheit wird gepredigt, Tote stehen auf, dunkle Mächte werden vertrieben …. Jesus sagt, das sind die Zeichen des Reiches Gottes. Unser Glaube machts möglich!
Wir haben den stärksten HErrn auf der Erde und im Himmel. Was sollte Ihm unmöglich sein? Darum wollen wir uns heute freuen, Ihm Loblieder bringen, Ihm danken und jauchzen, und fröhlich diesen Tag genießen. ER ist da!

Danke Jesus, Du gibst mir einen wirksamen Schild, nämlich den Glauben. Du selber pflanzt ihn in mein Herz, wie ein empfindliches, kleines Pflänzchen. Ich will ihn pflegen, bis er groß und stark ist. Ich will auf Dich vertrauen und Du wirst mich niemals verlassen oder vergessen. Bei Dir bin ich sicher und geborgen!

Freude

Freude

Macht euch keine Sorgen, denn die Freude am HErrn ist eure Stärke!
Nehemia 8, 10

Zwei Wanderer gehen durch einen Wald. Es ist schon spät und es wird bald dunkel. Doch der eine wird immer fröhlicher, während der andere immer trübsinniger wird. Warum? Nu, der eine weiß: Noch 2 km, dann kommt ein Rasthaus, da gibt es Schaschlik, gebratene Bohnen, Kartoffeln, heißen Tee und feinsten Dessert. Und er wird vor Vorfreude ganz übermütig; – der andere weiß es nicht, darum wird er immer trauriger und macht sich Sorgen.
Noch eine Geschichte: Zwei andere Wanderer gehen durch einen Wald. Der eine läuft mit der Nase am Boden, den Kopf läßt er hängen. Der andere läuft leicht und beschwingt, sieht sich Bäume und Blumen an und singt vor sich hin. Warum? Nu, der eine schleppt  einen schweren Rucksack und der andere nicht; – sein Rucksack kommt mit dem Auto.
Und was hat das mit unserem Vers zu tun? Nu, überleg mal, wie dein Leben ist. Wirst du immer kraftloser, trauriger, mut- und zielloser? Ist dir alles zu viel, zu schwer, zu viel Verantwortung, zu viele Pflichten, einfach eben zu viel für so eine kleine Person wie dich? Hast du zu schwer zu tragen an der Verantwortung oder deinem Versagen? Hast du dich total übernommen? Bürden andere dir zu viel auf? Was erwartest du von dir selbst, und was erwartet Gott von dir? Prüfe dich mal selbst! Zieh mal Bilanz! Was für ein Wanderer bist du?
Gott möchte uns verwöhnen; ER kennt den Rastplatz am Wasser, die saftigsten Weiden für Seine Herde. An Seinem Herzen ist immer Sonntag!
ER möchte den Rucksack, unseren schweren Rucksack voller Müll und Steinen übernehmen. Alle Schuld und Versagen will ER uns abnehmen. Alle Sorgen und Mühe will ER tragen. Alle Verantwortung soll auf Seinen Schultern ruhen.
Und wir? Wir dürfen durchs Leben gehen wie fröhliche Kinder, deren Eltern alles tragen. Wir dürfen in Ihm geborgen sein. Wir dürfen Ihn sorgen lassen. Und wir brauchen nur das tun, was ER uns sagt. In Ihm sollen wir leben, handeln und ruhen. Dann kommt statt Sorgen die Freude, und Freude setzt viel, viel Energie frei!

Danke Jesus, Du nimmst mir alles! Wir gut!! Denn nun habe ich Platz für Deinen Segen, Deine Nähe und die Last, die Du mir gibst. Aber diese Last drückt nicht und ist sanft. HErr, wie kann ich mich freuen, daß ich an Deiner Hand gehen darf!!