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Author: Frank Lauermann

Das Problem

Das Problem

Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, daß er schon sehr lange krank war, fragte ER ihn: Willst du gesund werden?
Johannes-Evangelium 5,6

Jesus hat uns versprochen: „Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Aber von dieser Fülle sind wir oft meilenweit entfernt. Manchmal liegt das daran, daß wir das gleiche Problem wie dieser kranke Mann haben.
Er lag jetzt schon 38 Jahre in dieser Halle, zusammen mit anderen Kranken, die alle auf ein Wunder hofften. Aber die anderen sind immer schneller! Er hat keine Chance. Nun fragt ihn Jesus: Was willst du? Willst du immer die anderen beschuldigen? Willst du weiter mit deinem Lebensweg hadern? Willst du weiter krank und gelähmt bleiben? Willst du deiner Erfahrung glauben, daß es keine Heilung für dich gibt? Und der Kranke sah Jesus in die Augen und erkannte: Dieser Mann hat die Macht mich zu heilen! Er ließ sich darauf ein, stand auf, nahm seine Schlafmatte und ging!
Es gibt Christen, die seit Jahren und Jahrzehnten in ihrem Glaubensleben gelähmt sind. Natürlich haben die anderen Schuld. Und sie hadern mit sich, der lieben Familie und Gott, der es ja hätte ändern können. Doch Jesus fragt immer wieder: Was willst du? Willst du frei und geheilt werden? Die Erfahrung sagt, es gibt keine Hoffnung. Schon so lange habe ich dieses Problem! Aber Jesus hat versprochen: Willst du aufstehen und gehen, dann tu es!
Ich kenne eine blinde Frau, die Dankbarkeit ausstrahlt. Sie ruht in sich und ist zufrieden. Jeder mag gerne in ihrer Nähe sein. Ich kenne eine andere, gelähmte Frau, die im Rollstuhl sitzt und vor Freude strahlt. Ja, sie haben das Leben Jesu in Fülle! Einmal wird Jesus auch ihre Gebrechen heilen. Aber ER hat Seinen individuellen Weg mit uns, und die Reihenfolge, wie ER an uns arbeitet, ist für uns immer gut!
Steh auf und geh! Bleib nicht gelähmt und mürrisch in deinem Elend sitzen. Der HErr ruft dich!

Danke, Jesus, Du befreist! Bei Dir ist das Leben in Fülle! Ich will nicht weiter gebannt auf mein Problem sehen, sondern Deine Hand fassen, aufstehen und fröhlich meinen Weg ziehen! Denn Du, der HErr selber, bist bei mir und machst mir Mut!

Über die Wand!

Über die Wand!

Du umschließt mich von allen Seiten
und legst Deine Hand auf mich. …
Wohin könnte ich fliehen vor Deinem Geist,
wohin mich vor Deinem Angesicht flüchten?
Steige ich hinauf in den Himmel, so bist Du dort;
bette ich mich in der Unterwelt, bist Du zugegen.
Nehme ich die Flügel des Morgenrots
und lasse mich nieder am äußersten Meer,
auch dort wird Deine Hand mich ergreifen
und Deine Rechte mich fassen.
Würde ich sagen: „Finsternis soll mich bedecken,
statt Licht soll Nacht mich umgeben“,
auch die Finsternis wäre für Dich nicht finster,
die Nacht würde leuchten wie der Tag,
die Finsternis wäre wie Licht.
Psalm 139,5.7-12

Viele Menschen fühlen sich Gott gar nicht nahe. Es ist, als ob eine Nebelwand zwischen ihnen steht. Sie leben gut und fromm, und falls sie sündigen, bitten sie um Vergebung. Und doch kommen sie Gott nicht näher.
Auf einem Pferdehof war ein hübsches Pferd. Aber es ließ traurig den Kopf hängen. Ihm war langweilig und keiner mochte es leiden, so dachte das Pferd. Es war neidisch auf die anderen, die springen konnten und mit denen Menschen ausritten. Da kam ein Mann, sattelte es und ritt zum Trainingsplatz. Dort stellte er ein kleines Hindernis auf und versuchte, mit dem Pferd hinüber zu springen. Doch das Pferd drehte immer kurz vor dem Sprung ab. Der Mann hatte sehr viel Geduld und man konnte sehen, wie sehr er das Pferd liebte. Doch nach einigen Stunden brachte er es wieder in seinen gewohnten Stall.
So geht es vielen Christen: Sie wollen nicht springen! Sie haben viele logische und sinnvolle Gründe, weshalb sie nicht wollen. Und dabei hat Gott das Hindernis extra für sie ganz niedrig gemacht und Er würde sie sogar hinübertragen, falls sie endlich springen! Aber sie bleiben lieber im Stall und werden depressiv.
Auf alle nur mögliche Art kann man sich vor Gott verstecken, aber ER ist immer da. ER will gar nicht, daß wir für IHN arbeiten und große Leistungen vollbringen. Aber ER will uns an die Hand nehmen und mit uns den Weg zum Licht gehen. Mit IHM zusammen, da wird das Leben interessant! Spring endlich über dein Hindernis, dann wird sich die Nebelwand zwischen dir und Gott lichten! Vertrau IHM, daß ER wirklich das Beste für dich will!

Danke, Vater im Himmel, Du bist gar nicht fern! Du bist bei mir und gehst mit mir zusammen meinen Weg. Du kennst den Weg und das Ziel, und Du wirst es mit mir schaffen!! Ja, ich vertraue Dir und will heute gehen und sogar springen. Denn Du bist mein Freund und Helfer.

Der HErrn versuchen – 17.04.2021

Der HErrn versuchen – 17.04.2021

In der Schrift steht auch:
Du sollst den HErrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Matthäus 4, 7

Der Teufel versucht Jesus mit allen Tricks, die normalerweise bei Menschen funktionieren. Jetzt will er, daß Jesus ein Wunder bewirkt, damit alle an Ihn glauben: Stürz dich von den obersten Zinnen des Tempels, und dir wird nichts geschehen, so wie es in der Bibel heißt! – Doch Jesus meint: Du sollst Gott nicht versuchen.
Und wir? Wie oft beten wir, so wie der Teufel hier: WENN du Gottes Sohn bist, dann  ….. Oder: WENN du mich liebhast, dann …. WENN du bei mir bist, dann ….. Dieses WENN zeigt schon sehr deutlich die Quelle unseres Gebets. Der Teufel versuchte Eva mit ähnlichen Worten.
Wir Christen beten oft eine christliche Zauberei oder Magie. Das ist, wenn man durch Rituale und Formeln die Götter gnädig stimmen will. Wir versprechen Gott alles, damit Er nach unserem Willen handelt, wir wollen Ihn mit unseren Argumenten überzeugen, so zu handeln, wie wir es für richtig halten. Wir sind Meister im “falschen” Gebet!
Und wir wollen Gott auf die Probe stellen, indem wir Seine Geduld und Liebe austesten. Immer noch ein wenig Sünde mehr und noch ein wenig mehr ….. Morgen will ich dann aufhören, aber heute noch …..
Merkst du, wie sehr dieses Spielen mit der Sünde selbst eine Sünde ist? Wie wenig achten wir den heiligen Gott! Wie kann Er Ja zu unserem Gebet  sagen? Wie kann Er unser Leben segnen? ER wird sich in Schweigen hüllen. Und wir dürfen die Folgen unserer Sünde selber ausbaden.
Allerdings gibt es eine Ausnahme. Wenn ein Mensch Gott  gar nicht kennt und ganz vorsichtig nachfragt: Gott, gib mir ein Zeichen! Ich weiß nicht, ob es dich gibt! – Dann reagiert Gott auf diese ernste Anfrage, die ja aus dem tiefsten  Herzen kommt. Wir dürfen die Güte Gottes austesten! Aber wir dürfen nicht damit spielen.
Wie gut, daß Gott so viel Geduld mit uns hat und uns langsam, Schritt für Schritt den Glauben nahebringt. Wie  gut, daß Er so viel vergibt, was wir vielleicht gar nicht wissen! Ja, unser Gott ist wunderbar!

Danke  Jesus, daß Du so viel Geduld  mit mir hast! Wie oft schon habe ich Dich benutzen wollen, weil ich zu faul war. Ach HErr, es tut mir leid, wenn ich falsch gebetet habe! Lehre mich richtig zu beten!! Voller Vertrauen in Deine Allwissenheit und Liebe!

Das Wort Gottes – 16.04.2021

Das Wort Gottes – 16.04.2021

In der Schrift heißt es:
Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
Matthäus 4, 4

Jesus wurde vom Geist Gottes nach der Taufe  in die Wüste geführt, dort fastete Er 40 Tage und Nächte. – So führt der Geist jeden von uns, der ernstlich an Jesus glauben will, in die Wüste, damit er Jesus kennenlernt.
Jesus hatte Hunger, und der Teufel versuchte Ihn: Na, wenn du Gottes Sohn bist, dann kannst du dir doch aus Steinen Brot zaubern! – Doch Jesus will nicht. ER will nur das, was Gott für Ihn hat.
Auch wir müssen immer wieder entscheiden, ob wir uns nehmen, was wir wollen, oder wo wir denken, daß wir ein Recht darauf haben, oder ob wir alles aus Gottes Hand erwarten. Damals, als Israel in der Wüste war, hatten sie kein Brot mehr zum Essen. Doch Gott sandte jeden Morgen Himmelsbrot, Manna. ER versorgte Sein Volk treu. Die Schuhe gingen während der 40 Jahre Wüstenwanderung nicht kaputt, und die Kleidung zerriß nicht. Alles hielt 40 Jahre!
Wir sollen wissen, daß alles, was wir haben, direkt von Gott kommt. Oder wer läßt den Weizen wachsen? Wer läßt die Fische schwimmen? Wer sorgt für alles?
Und wenn wir in der Bibel lesen oder Sein Wort hören, so redet Er mit uns Worte des Lebens. Wenn wir offen sind Seine Stimme zu hören, spricht Er zu unseren Herzen. ER deckt auf, was Ihm nicht gefällt, und bringt uns auf den Weg zum Leben. ER hat Worte der Hoffnung. ER erneuert unser Herz, gibt Mut, Hoffnung, Trost und Kraft. Alles ist in Seinem Wort. Wir sollten es mehr lesen!!

Danke für Dein Wort, für Deine Verheißungen, die mir Hoffnung und Mut machen! Danke für Dein Wort in der Bibel; – da steht es schwarz auf weiß, was Du mir versprichst und wie ich leben soll. Danke, Du sorgst gut für mich!!

Mein geliebtes Kind – 15.04.2021

Mein geliebtes Kind – 15.04.2021

Und eine Stimme aus dem Himmel sprach:
Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
Matthäus 3, 17

Nachdem Johannes Jesus getauft hatte, sah Jesus den Himmel offen und der Geist Gottes kam wie eine Taube auf Ihn herab. Und Gott sagte zu Jesus: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.
Hast du das von deinem Vater oder Mutter einmal gehört? “Mein geliebtes Kind! Du gefällst mir  gut!”
Gott sagt es von dir und mir. Doch wir haben große Schwierigkeiten, es wirklich anzunehmen. Wir sehen unsere Fehler und Versagen und können es nicht glauben. Gott sagt das Gleiche von unseren Nachbarn, unserem Ehepartner, dem Arbeitskollegen, dem abgewrackten Alkohokiker, dem Drogensüchtigen, der Prostituierten: “Mein geliebtes Kind!” – und wir können es eher glauben, als für uns selber.
Mir hilft es, wenn ich den andern wie ein Kind sehe. Eigentlich ist ein Erwachsener ja wie ein Kind, nur größer und mit vielen guten und schlechten Erfahrungen. Aber er empfindet immer noch genau so. Was er als Kind brauchte, liebe Worte, das braucht er heute immer noch.
Es fällt uns nicht schwer, von einem Kind zu denken: Ein geliebtes  Kind Gottes! – und so stellen wir uns andere und uns selber mal als Kind vor, und wir merken, Gott hat sie lieb, sogar mich, als ich ein Kind war. Die Sünde hat uns deformiert, aber die will Jesus ja wegnehmen, und dann sind wir wieder wie ein Kind, naiv, rein, fröhlich.
Gott hat Gefallen an Kindern, und auch an uns. ER mag es, wie wir sprechen, singen, tanzen und fröhlich sind. ER mag sogar unser Aufgeblähtsein: Ich bin der Größte! Da lächelt Er über uns. (Für die Erziehung ist ja noch Zeit.)
Ja, stell dir vor, wie du als kleines Kind gewesen bist, und dann sieh, daß Gott dich liebt und immer noch die Treue hält und dir nachgeht, dich sucht, bis du wieder zu Seinem Herzen findest.
“Die Liebe Gottes ist  ausgegossen in unsere  Herzen,” so sagt Römer 5,5. Und so, mit Hilfe des Heiligen Geistes, werden wir die Vergebung  unserer Schuld annehmen können, und die Liebe Gottes empfinden und glauben können, und dann wieder fröhlich, dankbar und voller Tatendrang werden. ER ist so liebevoll, besorgt und fürsorglich für uns!! Wunderbar!

Danke Jesus, Du hast den Weg freigemacht. Du kamst zu uns als Mensch und hast uns gezeigt, wie sehr Gott uns Menschen liebt! Danke! Hilf mir, die andern Menschen so zu sehen, wie Du sie siehst, und sie auch zu lieben.

Der Vater im Himmel

Der Vater im Himmel

Herr, Du hast mich erforscht und Du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, Du weißt von mir.
Von fern erkennst Du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist Dir bekannt;
Du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Noch liegt mir das Wort nicht auf der Zunge –
Du, HErr, kennst es bereits.
Du umschließt mich von allen Seiten
und legst Deine Hand auf mich.
Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen,
zu hoch, ich kann es nicht begreifen.
Psalm 139,1-6

Als ich jung war, litt ich sehr unter Minderwertigkeitskomplexen. Doch dieser Psalm half mir dabei, sie zu überwinden. Er spricht von der Liebe Gottes zu mir und von Seiner Wertschätzung für mich. Ja, Ich bin Ihm sehr, sehr viel wert! Wieviel Arbeit hat Gott sich gemacht, um mich zu erschaffen! Wie viele kleine, unscheinbare Dinge fanden statt und mußten geordnet werden, damit ich so werde, wie ich bin! Und schon vor der Geburt hat ER sehnsüchtig auf mich gewartet. Als ich dann da war, hatte ER mich nur lieb. Immer und immer wieder sah ER zu mir und verging fast vor Liebe. Ich kannte Ihn nicht, aber ER mich. ER entschied sich dafür, mich mein Leben lang zu lieben, komme, was da wolle. ER wollte mein Leben lang mir nahe sein, mich trösten, mir hilfreich zur Seite stehen und: Er wollte, daß ich Ihn finde. ER hat diese Sehnsucht nach Gott, nach Ihm selber, in mein Herz gelegt. Und ER wurde wirklich wie mein liebender Vater! ER tröstet, gibt Mut und Hoffnung, heilt meine Schwierigkeiten und Gebrechen, gibt immer wieder neue Kraft und manchmal, in stillen Stunden, ist ER ganz nahe, legt Seine Hand auf mein Haupt und sagt: Ich mag Dich, ja, ich liebe Dich! Du bist mein Kind. ER kennt meinen Weg und bringt mich ans Ziel. Ja, es ist wunderbar, diesen Gott als Vater zu haben!

Lieber Vater im Himmel! Wie gut, daß es Dich gibt! Nun muß ich nicht mehr allein einen Weg durchs Leben suchen, sondern Du nimmst mich an die Hand. Zusammen können wir laufen! Du bist der Vater-Gott, der mich unendlich lieb hat und ein uneingeschränktes Ja zu mir hat.

Johannes, der Täufer – 13.04.2021

Johannes, der Täufer – 13.04.2021

Johannes sagt:
Ich taufe euch nur mit Wasser (zum Zeichen) der Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, Ihm die Schuhe auszuziehen. ER wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Matthäus 3, 11

Was für eine gewaltige Predigt von Johannes! Kurz und knapp erzählt er das Wichtigste! Er, Johannes, ist nicht wichtig. Genau so wenig, wie heute die anderen Diener des Evangeliums, obwohl wir sie heute so vergöttern. Wenn Xy mit mir beten würde, dann wäre ich gesund! – so denken manche. Aber auch die Großen des Evangeliums sind nur kleine Lichter, sind nur fehlbare Menschen. Jesus allein ist wichtig. ER ist so wichtig, so allmächtig, so groß und erhaben, daß selbst das Ausziehen Seiner Schuhe eine zu große Ehre für Johannes wäre. Johannes weiß um die richtige Reihenfolge. Und was nehmen wir uns so wichtig!
Johannes sagt, daß Jesus uns mit dem Heiligen Geist taufen wird. Wir bekommen den Geist nicht ohne Jesus. Manche machen Abkürzungen und wollen einen menschlichen Mittler. Oder sie bitten Gott um den Geist. Aber Gott hat sich festgelegt, daß nur Jesus allein den Heiligen Geist gibt. Wo Jesus nicht im Centrum steht, da kann man lange auf den Geist warten.
Wir brauchen den Heiligen Geist. Schon in der Schöpfung steht, daß Gott den Menschen machte und ihm den Odem des Lebens einhauchte, das ist der Heilige Geist. Ohne den Geist können wir Jesus als König und Messias gar nicht erkennen, könnten keine Gemeinschaft mit Ihm haben, würde uns das Beten, das Gespräch mit dem  HErrn nicht gelingen, würden wir die Bibel nicht verstehen usw. Fast alles christliche würde ohne den Geist Gottes nicht gehen. Für alles brauchen wir Ihn!
Mit Feuer taufen: Das steht für die meisten von uns noch aus. Feuertaufe. Wenn der Feind zuschlägt und wir leiden und verwundet werden. Wenn wir wegen Jesus verfolgt und mißachtet werden. Wenn wir beschimpft und verleumdet werden. Wenn wir Nachteile erleiden wegen Jesus. Und gleichzeitig, wenn Jesus uns das Feuer gibt, die heiße Leidenschaft, Ihn zu lieben. Heiße Liebe will Er, keine lauwarme Brühe! Dann überstehen wir die Feuertaufe und werden immer stärker im Glauben an den HErrn, der Hölle, Tod und Teufel überwunden hat.

Danke Jesus, Du bist der Erlöser! Du vergibst und schaffst neues Leben in mir! Du füllst mich mit dem Geist Gottes! Und hier bin ich: Ich will Dir nachfolgen und Dich heiß und innig lieben!! 

Die Stimme des HErrn – 12.04.2021

Die Stimme des HErrn – 12.04.2021

Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem HErrn den Weg!
Ebnet Ihm die Straßen!
Matthäus 3, 3

Das ist eine Prophetie aus Jesaja. Johannes, der Täufer erfüllte sie. Er war in der Wüste, er war die Stimme des HErrn. Seine Botschaft war ohne Kompromisse und ohne moderne Zugeständnisse: Tut Buße! Bekennt eure Sünde und laßt sie! Geht auf den Wegen des HErrn! – Und das ganze Volk kam zu ihm und ließ sich taufen und reinigen von ihren Sünden. Sogar die Pharisäer und die anderen Frommen kamen, doch Johannes kannte sie und forderte sie auf, Früchte der Umkehr zu zeigen, nicht bloß  fromm zu reden.
Johannes war es, der das Volk auf Jesus vorbereitete. Und Jesus hielt große Stücke auf ihn.
Vielleicht wünschen wir uns auch so einen “Erfolg” beim Predigen oder Zeugnisgeben. Doch dieser Erfolg war teuer erkauft. Johannes bekam ihn nicht umsonst, einfach so geschenkt oder in die Wiege gelegt. Er ist einen schweren Weg gegangen. Er lebte in der Wüste von Heuschrecken und wildem Honig, hatte ein Kamelfell als Kleidung, zusammengebunden mit einem Strick, unrasiert, nie beim Friseur ….. echt wild sah er aus. Aber in der Wüste lernte er den HErrn kennen und lernte Seine Stimme zu hören. Ohne Stille keine geistliche Vollmacht! All unsere Betriebsamkeit kann diese Stille, dieses Hören auf den HErrn nicht ersetzen.
Johannes war die Stimme  Gottes in der Wüste; – und wir? In der Zweisamkeit mit Jesus lernen wir Ihn kennen und Er rüstet uns mit Vollmacht und Autorität aus. Unsere menschliche Begabung reicht nicht aus, um eine geistliche Arbeit zu tun. Darum sind unsere Gemeinden oft so schwach.
Das Ziel unserer Predigt und Gespräche  ist es immer, dem HErrn einen Weg in die Herzen zu bahnen. Das, was stört, muß weg. Und ER muß den Menschen groß gemacht werden, so daß sie es auch verstehen. Und der HErr muß diesen Worten Leben geben, egal ob du auf der Kanzel stehst oder mit einem Menschen vertraulich redest. Seine  Kraft muß wirken, sonst bleiben deine Worte bloßer Schall ohne Wirkung.

HErr hilf, auf Dich zu hören! Ach, erfülle  Du mich mit Deiner Herrlichkeit und Kraft! Gib mir Deine Liebe zu den Verlorenen! Und verleihe meinen Worten Kraft, Lebenskraft!!

Der Gott des Überflusses

Der Gott des Überflusses

… als sie wiederkamen, brachte jeder, den sein Herz bewog, und jeder, den sein Geist dazu antrieb, die Abgabe für den HErrn zur Herstellung des Offenbarungzeltes und für seinen gesamten Dienst ….
2. Mose, Exodus 35,21

Liebe und Dankbarkeit macht uns fähig zu opfern. Gott hat uns Seinen Sohn Jesus geopfert. Eltern opfern alles für ihr Kind. Ja, die Liebe macht es möglich! Und wenn jemand uns in einer schwierigen Situation hilft, sind wir dankbar und zeigen das, indem wir große Geschenke machen. Nur Menschen, die sich alles selber verdient haben, oder auf alles Mögliche ein Recht haben, können schlecht ohne Hintergedanken frei und fröhlich geben. Sie sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ein Mensch, der Gott nicht vertraut und nicht glaubt, daß Gott für ihn sorgt, kann auch nicht fröhlich schenken. Denn Morgen braucht man es vielleicht selber! Die Sorge steht bei diesen Menschen im Vordergrund.
Wie gut, daß der Glaube frei macht! Wir können glauben, daß ER uns versorgt! Wir können unsere Dankbarkeit zeigen!! Wir können Gott, uns selber und die anderen lieben und Fürsorge der Liebe zeigen!!! Es ist schön, wenn die Seele frei von diesem Drehen um sich selbst wird und in die Freiheit, Dankbarkeit, Freude und Liebe des Glaubens hineinfindet!
Gott ist den Herzen so nahe und zieht Seine Kinder an Sein Herz, so daß sie frei sind zum Geben. Damals, zu Mose Zeiten, brachten die Israeliten so viel, daß Mose sie bremsen mußte. Es war einfach zu viel! (Kap.36,5)

Ja, Vater, Du bist der Gott des Überflusses! Alles hast Du reichlich und Du beschenkst mich ständig. Dir kann ich vertrauen und muß nicht mehr selber für alles sorgen. So wird meine Seele frei. Gib mir ein dankbares, fröhliches und liebendes Herz! Es soll so werden, wie Deines.

Das Himmelreich – 10.04.2021

Das Himmelreich – 10.04.2021

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe!
Matthäus 3, 2

Das war die Predigt des Johannes. Jesus predigte das Gleiche, siehe Matth. 4, 17. Das ist das Evangelium!
Kehrt um, das hieß früher in der Übersetzung von Martin Luther: Tut Buße! – Buße ist ein aktiver Vorgang. Es ist keine Strafe oder ein Abarbeiten der Schuld. Buße ist mehr als nur Bereuen, es ist Umkehr zu anderem Verhalten. Man bricht mit alten Verhaltensweisen und geht neue Wege. Ohne Buße bleibt es bei der Reue. Irgendetwas war falsch und es tut einem leid. Aber man ändert sich nicht, sondern lebt weiterhin verkehrt.
Der Heilige Geist zeigt uns, wo wir verkehrt liegen und was Ihm nicht gefällt. Und wir bereuen es und gehen dann lieber auf Gottes Wegen weiter. Ohne Buße ist es schwer, Vergebung zu empfangen; – man will sich ja nicht ändern.
Johannes meint, das Himmelreich ist nahe. Und als Jesus wieder von den Toten auferstand, da war das Himmelreich  da. Himmelreich ist das Gebiet, in dem Gott die Herrschaft hat. Das kann unser Herz sein, unser Haus, unsere Familie, unsere Firma, unsere Kirchengemeinde.
Im Himmelreich gibt es fast alles genau so wie in einem Staat. Staatsbürger sind wir im Himmelreich, Jesus hat uns dazu gemacht. Es gibt für alles Regeln und Gebote, zB sollen wir einander dienen, oder wir sollen uns freuen, oder wir sollen auf den HErrn sehen, oder wir sollen danken. Und es gibt Dinge, die gehören nicht ins Reich Gottes. Heutzutage ist die Sexualität in der Diskussion, und Gottes Wort hat da eine klare Meinung, was Gott gefällt und was Ihm nicht  gefällt. Sollen die Pastoren doch die gleichgeschlechtlichen Paare segnen, aber der Segensträger lacht darüber nur. Im Himmelreich gelten eben andere Gebote als in der Welt. Abtreibungen und Euthanasie gehören genau so wenig ins Himmelreich. Die Welt geht mit ihren Bürgern so um, aber im Himmel ist es zum Glück anders.
Also benehme dich wie ein Himmelsbürger, nicht wie ein Weltbürger. Mache Ihm keine Schande! Lebe so, wie es sich für Jesu Leute gehört und führe nicht dein “Privatleben” so wie du es willst.
Wir selber sollen aktiv werden, damit wir erwachsene, reife Himmelsbürger sind. Neue Wege gehen. Altes abwerfen. Uns verändern, damit wir Jesus-ähnlich werden. Seinen Geist in uns tragen.
Wie gut, daß es einen Helfer gibt in diesem Neuen Leben: Der Heilige Geist!

Danke Jesus, daß Du mich als Himmelsbürger annimmst. Ich bin ja nichts besonderes, aber Du hast mich erwählt! Danke!! Hilf mir nun, daß ich nach Deinen Vorstellungen leben kann!