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Author: Frank Lauermann

ER kommt bald! – 05.08.2021

ER kommt bald! – 05.08.2021

Danach wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen; ……. und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen.
Matthäus 24, 30

Heute sah ich ein Foto vom Brandenburger Tor in Berlin. Darauf steht die Quadriga, ein alter Streitwagen, der von vier starken Pferden gezogen wird. Hinter der Quadriga ging gerade die Sonne auf und so sah es aus, als ob diese Quadriga direkt aus der Sonne kommt. Ein herrliches Bild! Da dachte ich sofort an Jesu Wiederkunft. Ich denke, es wird ähnlich sein, voller Macht und Herrlichkeit, einfach überwältigend und nicht mehr zu leugnen.
Wenn Jesus wiederkommt, wird uns vieles sofort klar. Und wer Jesus liebt, wird sofort erkennen: Jetzt ist meine Sehnsucht erfüllt, da ist Er, den mein Herz liebt! – und diese Leute werden alles stehen und liegen lassen und Ihm entgegeneilen. Es ist ihnen dann alles egal, ob sie gerade am Kochtopf stehen oder ihr Auto waschen, ihre Briefmarkensammlung, ihr Kaffee, ihre Arbeit …. alles egal, denn jetzt kommt Er, der Messias, Erlöser und Heiland!! Ihr Herz geht über vor Freude und sie sind am Ende ihrer Hoffnung, denn sie steht jetzt vor ihnen.
Wenn wir in tiefer Not sind, kommt Jesus auch. Nicht so in den Wolken oder mit der Sonne, doch Er kommt. ER bringt den Frieden mit, den Er in unser Herz legt. ER streicht uns sanft übers Haar und sagt: Ich liebe dich, ich bin bei dir; – fürchte dich nicht! Sein Trost erquickt unser Herz und wir finden neuen Mut, denn der HErr der Herren ist nun da! Dann erfüllt wieder Lob und Dank unser Herz statt Zerknirschung und Niedergeschlagenheit. ER ist wunderbar! Gib dich Ihm ganz hin!

Danke Jesus, daß Du wiederkommst und mich nicht vergißt! Du denkst an alle, die Dich lieben und holst sie an Dein Herz. Ja HErr, ich liebe Dich und sehne mich nach Dir!! Komm bald!!

Spezialreiniger – 04.08.2021

Spezialreiniger – 04.08.2021

Durch Sein Blut haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden nach dem Reichtum Seiner Gnade.
Epheser 1, 7

Gestern habe ich mir im alten Stall ein Fenster angesehen, es war das letzte in der Reihe, und ist noch nie sauber gemacht  worden. Es kam kaum noch Licht durch dieses Fenster. Also nahm ich einen Lappen, goß Spezialreiniger darauf und wischte  über die alte Scheibe. Dann ging ich einige Schritte zurück, um mein Werk zu begutachten. Mei, war das ein Unterschied! Da kam Sonne durch, da wurde es hell! Aber ich wollte nun unbedingt das Fenster ganz sauber machen, so ein kleiner reiner Streifen in der Mitte, das war nur halber Kram. Dumm, so würde jeder normale Mensch sagen.
Aber bei uns Christen ist es oft so! Wir waren wie ein altes, dreckiges Fenster und Jesus begann uns zu reinigen. Doch mitten drin hatten wir genug, wir wollten nicht mehr, es reichte an Licht. Aber so ein halb-sauberes Fenster, das ist ein ganzer Blödsinn. Ne, wir wollen ganz und gar gereinigt werden von allem, was einmal an Schlechtem war, von aller Sünde, von allem Versagen! Nicht nur die Hälfte! Und von allem, was wir jetzt so machen, das Jesus nicht gefällt. Nicht nur halb, sondern ganz! ER soll unser Leben total heiligen und für Gott in Besitz nehmen, nicht nur die Hälfte!
Und uns reicht es nicht, wenn nur ein wenig Licht und Sonne auf unser Leben fällt. Wir wollen ganz im Licht sein!
Nachts scheint drinnen eine Lampe, das ist Jesus. Sie leuchtet in die dunkle Nacht hinaus. Keiner sieht das Fenster, jeder sieht das Licht: Jesus. So ist es, wenn wir Ihm gehören: Die Leute sehen Jesus, nicht uns.

Jesus, Du hast mich gereinigt von aller Sünde und Versagen durch Dein kostbares Blut! Bitte, mache mich ganz sauber, nimm mich ganz in Besitz und leuchte durch mich! Ich will nicht ein bißchen Erlösung, ich will sie ganz!

PS: Der Spezialreiniger für diese Art von Fenstern ist das Blut Jesu. Es reinigt von ALLER Sünde!

Der Odem des Lebens – 03.08.2021

Der Odem des Lebens – 03.08.2021

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Staub von der Erde und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.
1. Mose, Genesis 2, 7

Manche  meinen ja, der Mensch sei aus allerlei Zutaten entstanden, die sich durch Zufall genau richtig geordnet haben. Die haben echt viel und großen Glauben! – oder keine andere Möglichkeit, weil sie nicht an den Schöpfer glauben wollen; lieber an den dummen Zufall.
Im Psalm heißt es: “Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie; nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub.” Ps. 104, 29. Das heißt, dieser Lebensodem, den Gott den Lebewesen (und zwar allen) eingehaucht hat, erhält sie am Leben. Zieht Gott Seinen Odem zurück, vergeht das Leben.
Ich habe mir bei Bibleserver.com alle Bibelstellen angesehen, die mit Odem zu tun haben. Das ist echt interessant! Vor allem, wenn man die verschiedenen Übersetzungen vergleicht. Dann bekommt man einen Eindruck, was dieses alte Wort “Odem” alles für eine Bedeutung hat: Lebensatem, Lebensgeist, Geist des Lebens, Atem und einiges mehr.
Immer ist es in Verbindung mit Gott. Der Geist spendet das Leben. ER ist es, der das Leben in uns erhält, der alles in uns ordnet, so daß wir am Leben bleiben. Es gibt keinen Automatismus, so daß der Mensch automatisch funktioniert. (Das wird in der Medizin und Biologie so gelehrt, aber wie sollte man das beweisen? Die Bibel hat eine andere Sicht.)
Es beschäftigt mich seit langem, was passiert, wenn der Heilige Geist Gottes in einem Menschen wohnt. ER ist die Kraft Gottes, Sein Lebensatem. Wenn Er in uns Platz hat und wirken kann, dann ist Er die größte Energiequelle, die es gibt. Was für große Dinge könnten geschehen!
Darum wollen wir uns bemühen, dem Geist Gottes möglichst viel Platz in uns einzuräumen und uns selber möglichst zurücknehmen. Dann kann Gott durch uns Wunder tun. Dann kann Seine Kraft in uns und durch uns zu anderen fließen.

Danke Vater im Himmel! Du hast an alles gedacht. Du sendest Deinen Geist aus, damit Leben entsteht. In uns und um uns herum. Ich möchte mich Deiner Kraft zur Verfügung stellen! Wirke Du! Denn die Welt wird im Chaos untergehen. Rette sie!! Und verzeih uns Menschen unsere Ignoranz und Hochnäsigkeit, dass wir denken, wir könnten ohne Dich leben.

Jesus, unser Schutz

Jesus, unser Schutz

Jesus sagt:
Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwinden.
Matthäus 16, 18

Manchmal kommt es uns so vor, als ob alle Mächte der Unterwelt gegen uns losgelassen werden. Es ist nur noch Chaos und Kampf. In uns selber herrscht Dunkelheit, kein Licht ist zu sehen, die Hoffnung liegt am Boden. Und doch sagt Jesus: Sie werden Dich nicht überwinden!
ER hat die Macht dazu, das auch zu tun. ER wird Dich halten und tragen, selbst wenn Du nur noch ans Sterben denkst. Sein Wille wird geschehen, denn ER ist der HErr, der das letzte Wort hat. Du wirst erst sterben, wenn ER es für richtig hält. Aber die Mächte des Todes und der Unterwelt bestimmen und regieren nicht. So oft schon kamen die Todesboten, doch Jesus hat uns gehalten. Wie oft wanderten wir im finstern Tal, doch Sein Stecken und Stab trösteten uns! Ja, ER ist ein wunderbarer HErr, der die Seinen lieb hat, sie tröstet, sie schützt und durch jedes dunkle Tal führt.
“Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum HErrn: Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue. ER rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. ER beschirmt dich mit Seinen Flügeln, unter Seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir Seine Treue. Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.“ (aus Psalm 91)

Danke, Jesus, ich bin fest in Deiner starken Hand! Niemand kann mich Dir entreißen. Du bist stärker wie alle bösen Kräfte, Du bist stärker wie Tod und Verderben! Ich klammere mich an Dich und Du deckst mich wie unter einem Schild. Du tröstest mich und gibst neuen Mut. Ja, Du bist mein wunderbarer HErr und Retter!

Fremde Götter – 01.08.2021

Fremde Götter – 01.08.2021

Viele Schmerzen leidet, wer fremden Göttern folgt.
Ich will ihnen nicht opfern,
ich nehme ihre Namen nicht auf meine Lippen.
Psalm 16,  4

Es gibt Menschen, die früher glühende Christen waren. Sie haben Jesus erlebt, die Vergebung erlebt, die Befreiung. Sie erlebten Wunder und Heilung. Sie erlebten Friede, Freude, Sinn im Leben, Hoffnung und Befreiung von Bindungen. Und dann kam eine Entfremdung von Jesus. Und nun folgen sie anderen Göttern. Sie reden von Jesus, aber sie haben den Kontakt verloren. Und Jesus steht da, sieht ihnen nach und hat eine dicke Träne im Auge: Meine Kinder! – ruft Er, – wo wollt ihr hin?? Ihr wißt doch, wie es früher mit euch gewesen ist! Wollt ihr zurück ins alte Leben??
Doch irgendwie sind sie wieder ins alte Leben geraten. Mag sein, daß Geld zu wichtig wurde. Oder die Freunde haben zu ausgiebig gefeiert, mit Alkohol und Mädchen und allem, was dazu gehört. Oder sie sind sonstwie zurückgefallen in eine Angewohnheit oder Sünde und haben nicht die Hoffnung, daß Jesus sie jetzt wieder herausholt, weil sie ja selber Schuld sind. Der Teufel redet uns viel Hoffnungslosigkeit ein, zeigt uns unser Versagen gern mit dem Vergrößerungsglas und redet, als ob ein Zurück zu Gott nicht mehr möglich ist. – So ein Lügner!!
Wir Christen müssen fest stehen, uns ganz eng an Jesus klammern. Und wir müssen jede Chance nutzen, dieses Verhältnis zu Ihm zu vertiefen; – durch Bibellesen, Lesen der Evangelien, also die Lebensbeschreibungen Jesu, durch Gebet, Meditation über Jesus, Gemeinschaft mit  den Geschwistern, Videos und Predigten über Jesus …. Es gibt viele Hilfsmittel, um Kontakt zu Jesus zu halten!
Der Teufel ist sehr schlau, er weiß, wie er die Christen zu einem Rückfall bewegen kann. Und wenn du gefallen bist, redet er dir jede Hoffnung aus, daß Gott dir noch einmal vergeben könnte. Aber Jesus tut es! ER hat es versprochen, daß Er deine Sünde, Versagen und Rückfälligkeit von gestern, heute und sogar von morgen vergeben hat. ER wartet auf dich, wann du dich endlich traust, Seinen Namen zu rufen und Ihm wieder vertraust. ER sieht ja, wie du Schmerzen leidest mit diesen fremden Göttern, denen du jetzt folgst. Es tut Ihm selber weh, weil Er dich so lieb hat! Nun komm schnell zurück an Sein Herz, Er wartet!!

Danke Jesus, Deine Vergebung hat wirklich keine Grenzen! Danke, daß mein Versagen für Dich kein Problem ist! Danke, daß ich wieder an Dein Herz kommen kann, jeden Tag wieder neu, als wäre nie etwas anderes gewesen! Du bist  großartig! Danke!!

Der letzte Vers dieses Psalms 16, 11 ist unsere Verheißung für heute:
“Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor Deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu Deiner Rechten Wonne für alle Zeit.”

Mein Freund – 31.07.2021

Mein Freund – 31.07.2021

Der Freund erweist zu jeder Zeit Liebe,
als Bruder für die Not ist er geboren.
Sprüche 17, 17

Ein echter Freund, wer möchte ihn nicht haben?
Ein Freund denkt immer gut über mich. Er steht immer zu mir. Er entschuldigt meine Fehler, übersieht sie, verdeckt sie. Er denkt nie schlecht über mich, ist mir treu. Ihm kann ich alles anvertrauen, er erzählt es nicht weiter. Ihn kann ich um Rat bitten. Er hilft immer, wenn ich es brauche. Er ist in schweren Zeiten bei mir. Er findet die richtigen Worte um zu trösten und neuen Mut zu geben. Ein echter Freund. Ja, den brauche ich!
Jesus ist dieser Freund. Für die Zeit meiner Not ist Er geboren. ER denkt immer in Liebe an mich, selbst wenn ich mich verirrt habe und auf Abwegen bin. ER deckt meine Fehler unter dem Saum Seines Kleides zu. ER stellt mich nicht im großen Kreis bloß, hat keinen Gefallen an bösem Gerede über mich. ER steht zu mir, selbst wenn ich mir meine dicke Suppe selber eingebrockt habe. ER  ist mir treu, ohne einen Augenblick zu zögern. ER ist ein wunderbarer Freund, dem ich alles anvertrauen kann, der mich niemals auslacht, der mich ernst nimmt, der immer Rat weiß, der mich genau kennt, der weiß, wie Er mich trösten und aufrichten kann. ER ist wirklich ein wunderbarer Freund.
ER ist nahe bei mir. Ich brauche Ihn nie suchen. ER nimmt immer das Gespräch an, ist nie blockiert wie ein Telefon es sein kann. ER hört mir geduldig zu und redet eben so geduldig mit mir. ER ist nicht stumm! – und Er ist niemals weit weg. Nur manchmal habe ich keine  Zeit, um auf Ihn zu hören; (- das ist mein Fehler.)
Überhaupt bin ich nicht ein halb so guter Freund wie Jesus mir ist. Und dennoch hält Er mir die Treue; – wunderbar!!
Darum liebe ich Jesus! ER ist mein bester Freund!

Danke  Jesus, mit Dir kann ich Berge versetzen! Danke für Deine Treue, Deine Vergebung, Deine  Freundlichkeiten, Deine guten Worte, Deine Hilfe, Dein  Verständnis, Deine Geduld! Du bist der Freund, den ich mir immer gewünscht habe. AMEN!!

Demut

Demut

Mose aber war ein sehr demütiger Mensch, demütiger als alle Menschen auf der Erde.
4. Mose, Numeri 12, 3

Mose wuchs als Prinz in Ägypten auf. Aber er war sehr hitzig und erschlug einen anderen Menschen. Gott schickte ihn in die Wüste, wo dieser hitzige Prinz viele Jahre Schafe hütete. Dort formte Gott seinen Charakter, so daß dieser Mann fähig für Gott wurde, und Israel aus Ägypten herausführen konnte. Gott braucht mehr solch demütige Menschen!!
Demut ist ein Lebenstil, aber oft auch eine Entscheidung. Wenn man zB den ersten Schritt zur Versöhnung nach einem Streit macht. Wenn man bewußt auf sein Recht verzichtet. Wenn man eine Arbeit tut, die sonst keiner tun will. Wenn man sich um einen Menschen kümmert, den sonst alle abgeschrieben haben. Demut ist der Verzicht auf Stolz, Egoismus und den guten Ruf. Gott will uns fähig zur Demut machen!
In der Wüste lernte Mose, von Gott abhängig zu sein. Er merkte, in Gottes Händen ist er sicher und geborgen. Gott selber sorgte für ihn. Darum brauchte er es nicht mehr selber tun. Der Stolze muß sich immer um sich selber sorgen, um sein gutes Recht, um seinen guten Namen, um alles und jedes. Der Gläubige, der Jesus vollkommen vertraut, weiß: Jesus will mir alles geben! – und so wird er fähig, Demut als Lebenstil zu leben.
Gott gebraucht demütige Menschen in Seinem Reich. ER vertraut ihnen große Aufgaben an. Und Jesus ist ihnen sehr nahe, beschützt sie und bringt sie zu Ehren. Ja, Demut ist ein Lebenstil, auf dem Gottes besonderer Segen liegt.

Danke, Jesus, Du selbst warst demütig um meiner Willen. Du hast Dich tief unter alle Menschen gebeugt und wurdest unser Diener, sogar unser Opfer, um uns zu erlösen. Darum hat Dich Gott erhöht und Du sitzt jetzt im Himmel auf dem Thron. HErr, hilf mir, Dir zu folgen und so wie Du demütig zu werden. Ich weiß, Du stehst mir bei und sorgst für mich.

Herrscher und Diener – 29.07.2021

Herrscher und Diener – 29.07.2021

Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Matthäus 20, 28

Ein paar Jünger wollten im Himmel zur Rechten und Linken Jesu sitzen. Sie wollten größer sein als ihre Mitjünger, sie wollten mit Jesus herrschen und eine besondere, eine große Rolle im Himmel spielen. Sie hatten viel geopfert, und nun wollten sie ihren Gewinn.
Die andern Jünger waren natürlich ärgerlich. Jesus erklärte ihnen: “Ihr wißt, daß die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen mißbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.”
Ich kenne nur einige Pastoren, die wirklich Diener sind. Sie sind sich sicher in Jesus und sind deshalb frei, sich um andere zu kümmern. Sie brauchen nicht auf ihre Position achten, keine Machtkämpfe führen, sich nicht in den Vordergrund spielen, nicht laut werden, sich nicht behaupten, nicht auf ihre eigenen Belange viel Wert legen, zB Gehalt, Geld, Auslagen. Sie kümmern sich nicht um die Zeit, rechnen nicht in Arbeitsstunden. Sie sind Nachfolger und Abbilder unseres HErrn. Ihnen kann man vertrauen.
ER kam als Diener und noch heute möchte Er den Menschen dienen. ER braucht unsere Huldigung nicht. Er legt keinen Wert darauf, daß wir Ihn als Heiligen verehren. ER will nur unser Herz. Und das will Er nur deshalb, damit Er es heilen kann. ER hat Sein Leben als Lösegeld für dich und mich gegeben, damit wir nicht weiter im Netz des Teufels gefangen bleiben. ER ist der Helfer, der Diener, der Retter, Heiland und Erlöser. ER ist es wert, daß man Ihm vertraut.

Jesus, Du hast mich erlöst! Nun will ich Dir folgen und ein Diener sein wie Du. Danke, Du sorgst für mich, und ich kann ein wenig für Dich sorgen. Du bist so gut zu mir!! Jesus, denk an die vielen, die in die Irre gehen; – rette sie!! Dafür möchte ich mein Leben geben.

Verantwortung für den Bruder

Verantwortung für den Bruder

Jesus sagt:
Was meint ihr? Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt, läßt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: Er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verloren geht.
Matthäus-Evangelium 18, 12 – 14

Vor einiger Zeit traf ich einen guten Freund wieder. Er war tief verstrickt gewesen in Sucht und Abhängigkeit, doch Jesus hatte ihn befreit. Einige Jahre lebte er glücklich in seiner Freiheit und war eingegliedert in die Gemeinde. Doch irgendetwas geschah und er drehte der Gemeinde den Rücken zu. Nun, als ich ihn wiedersah, merkte ich, er befindet sich auf dem Weg zurück in sein altes Leben. Er ist so einer von diesen Kleinen, die Jesus so wichtig sind. ER will nicht, daß jemand verloren geht!
Es mag sein, daß er selber Schuld hat. Es mag auch sein, daß die Gemeinde sich nicht genug kümmerte. Aber Jesus will, daß ER zurück in Seine Herde kommt! Jesus möchte, daß wir füreinander verantwortlich sind und füreinander im Gebet und mit Taten einstehen. Dieses Selbst-Schuld-Denken über andere bei vielen Christen ist sicher nicht Jesus-gemäß. ER sucht Jünger, die sich aufmachen und die verlorenen Kleinen suchen. ER braucht Dich, damit Du im Gebet für Deine Geschwister eintrittst. ER möchte durch Dich den Kleinen Mut machen und ihnen Seine Liebe zeigen. Oder ist es uns egal, was Jesus empfindet?
Diese unbeschreibliche Freude, wenn ein verlorenes Schäflein in die Herde zurückkommt, ist es wert, Zeit und Energie zu investieren. Dieser Segen Gottes ist für uns unbezahlbar! ER will, daß wir unseren Blick von uns selber und unserem Wohlergehen abwenden und den Bruder sehen. Dann kann ER Segen in Fülle über uns ausschütten.
Jesus kann kaum Segen über eine kalte, nicht herzliche Gemeinde ausschütten, wo jeder eigentlich nur an sich und seine besten Freunde denkt. Aber eine Gemeinde, wo einer herzlich für den andern einsteht, wird ER mit Leben und Segen überfluten. Denn sie tun Sein Werk.
Bist Du so ein verlorener Kleiner? Ein Schäflein, daß sich hoffnungslos verirrt hat? Jesus sucht Dich. ER wird keine Ruhe geben, bis Du wieder an Seinem Herzen liegst. ER wartet auf Dich, sucht Dich, geht dir nach, weil Du Ihm wichtig, teuer und wertvoll bist. ER ist es, der Dich lieb hat!

Danke, Jesus, daß ich Dir so wichtig bin! Falls ich mich einmal verirre und Dich vergessen sollte, so vergißt Du mich doch niemals. Du gehst mir nach und suchst mich. Und Du wirst keine Ruhe geben, bis Du mich wiedergefunden hast. Dann wird es ein großes Freudenfest geben! Gib mir bitte auch einen Blick für meine Geschwister, damit ich merke, wo sie mich brauchen. Du hast sie genau so lieb und willst sie in Deiner Herde haben!

Dein neuer Name

Dein neuer Name

Man ruft dich mit einem neuem Namen,
den der Mund des HErrn für dich bestimmt.
Du wirst zu einer prächtigen Krone
in der Hand des HErrn,
zu einem königlichen Diadem
in der Rechten deines Gottes.
Jesaja 62, 2f

Wenn man sich streitet, hat man für den anderen alle möglichen, aber bestimmt keine schönen Namen. Und wenn man verliebt ist, flüstert man dem Geliebten alle möglichen schönen Kosenamen ins Ohr. Namen, das ist für uns wie ein „Programm“, wie eine Benennung der Eigenschaften des anderen. Sie zeigen, wie wir den anderen einschätzen. Meinen Kleinen nenne ich oft „Großer“, obwohl er noch der Kleinste ist. Aber er wird mal ein Großer, klar!
Jesus berief den Simon zu Seinem Jünger und gab ihm den Namen Kephas, Petrus, das heißt Fels. Davon war noch nicht viel zu sehen, aber Jesus wußte, daß Simon einmal der Fels wird.
Gott kennt alle Dinge und Lebewesen. Für jeden Stern hat ER einen Namen und jedes kleine Lebewesen ruft ER bei seinem Namen. ER kennt die Millionen Namen von uns Menschen und ER hat für jeden einen Kosenamen. Das ist etwas ganz intimes zwischen Gott und dem Menschen. Manchmal, wenn ich für einen Menschen bete, sage ich ihm: Geliebter Gottes! Oder Prinzessin! Oder: Treuer, starker Held! So ungefähr sind die Namen, die Gott für uns hat. In diesen Namen klingt so viel Hoffnung und Zärtlichkeit mit, ja, Gott legt Seine ganze Liebe in diese Namen.
ER hat auch für Dich einen ganz speziellen Namen, den sonst keiner kennt. Aber bei Ihm, in Seinem Buch ist er aufgeschrieben. Dein Name zeigt, wie wertvoll du Ihm bist.

Danke, Vater, Du kennst mich durch und durch und hast mich lieb! Du nennst meinen Namen voller Zärtlichkeit. Du kennst mein Sehnen nach Anerkennung, Liebe und Zuwendung und Du willst es mir geben. Ja, bei Dir bin ich der Mensch, den Du Dir bei der Geburt gedacht hast. Danke, daß Du so voller Liebe und Wertschätzung für mich bist! Danke für alle guten Gedanken, die Du für mich hast! Du bist wirklich mein Guter Vater!!