Der Blick vom Kreuz – 03.04.2021

Der Blick vom Kreuz – 03.04.2021

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den Er liebte …..
Johannes 19, 26

Als Jesus am Kreuz hing, sah Er einige der Frauen, die Ihm nachfolgten und auch Maria, seine Mutter und Johannes, den Jünger, den Er liebte.
Wenn Jesus etwas ansieht, dann hat das Bedeutung. ER sieht nicht einfach so. Wißt ihr noch, wie Jesus den Petrus angesehen hatte, nachdem der Ihn verraten hatte? Da ging es dem Petrus durch und er verließ fluchtartig den Platz. Dieser Blick Jesu hatte es in sich. Petrus fühlte sich total durchschaut. Die Welt brach für ihn zusammen, denn er wußte: Jesus weiß, daß ich Ihn verraten habe. So ging er hinaus und weinte  bitterlich. Doch Jesu Blick war ohne Vorwürfe, obwohl Er bis ins tiefste Herz von Petrus blickte. Der Blick war keine Verurteilung, sondern Liebe pur. Damit hatte Petrus nicht gerechnet. Mit Gericht und Strafe, ja, damit hätte er sich abgefunden. Aber diese unbegrenzte Liebe, obwohl Er alles weiß …. Wie sollte er das verstehen?? Da konnte er nur über sich weinen.
Als Jesus am Kreuz hing, sah Er die Frauen und Johannes. Und Er liebte sie. ER dachte nicht an sich, sondern an Seine Leute. Und so sagte Er, daß sie füreinander sorgen sollten, so wie Mutter und Sohn.
Bis zuletzt sorgte Er sich um uns. Als Er  die Soldaten sah, die Ihn ans Kreuz nagelten, rief Er: Vater, vergib ihnen, sie wissen nicht, was sie tun! – Und als Er am Kreuz hing, sah Er mich und sagte: Vater, für ihn tue ich es! Ich liebe ihn, er soll gerettet werden, Vergebung braucht er, und den Heiligen Geist! – und der Vater erhörte Ihn.
Kennt ihr den Blick Jesu? Hat Er dich schon einmal so voller Liebe angeblickt? Ich glaube, man versteht das Kreuz nicht, wenn man den Blick Jesu nie gespürt hat.
Für dich, mein Junge, – so sagen Seine Augen. Alles nur aus grenzenloser Liebe zu dir. Du bist mir so viel wert.

Danke Jesus, für Dein Opfer am Kreuz! Du hast es für mich getan. Du siehst mich an, ob Dein Opfer umsonst war oder Frucht trägt. Ja HErr, ich nehme Deine Liebe an. Danke! 

Gottes Wesen – 02.04.2021

Gottes Wesen – 02.04.2021

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.
Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.
Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles, glaubt alles,
hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
1. Korinther 13, 4 – 8

Ich liebe es, über das Wesen Gottes nachzudenken, Ihn anzubeten und darüber zu schreiben. Gott ist so gut!!!
Hier im Korinther wird beschrieben, wie die reine, treue, tiefe Liebe Gottes ist, nein, falsch gesagt! Es muß heißen, wie Gott selber ist, denn Gott ist die Liebe. Eigentlich sind es zwei Begriffe, die man austauschen kann, Gott und Liebe, sie bedeuten das gleiche.
Das kann keine Religion sagen: Mein Gott ist die Liebe. Eher umgekehrt: Die Liebe ist mein Gott. Aber dann machen sich die Menschen daran, sich ein Bild von Liebe  zu malen, und sie pressen Gott in dieses Bild. Und sie erhalten meistens irgendwelche Ideale oder nur Sex. Sex wird leider oft mit Liebe verwechselt. Gerade jetzt ist die Verwechslungsgefahr ziemlich groß, weil alles so durcheinander geht.
Gott ist anders als die menschlichen Vorstellungen von Liebe, ganz, ganz anders. ER ist ewig, ändert sich niemals. ER hält die Treue, gibt niemanden auf. ER hofft immer für uns das Beste. Jeden Morgen neu ist Seine Gnade mit uns und Seine Hoffnung.
ER kann uns nichts nachtragen. Was gestern war, ist gewesen, es betrübt Ihn nicht mehr und auch nicht Seine Beziehung zu uns. Vorbei. Heute ist ein neuer Tag, eine neue Chance. Ergreife sie!
Liebe ist ein grenzenloses, nicht-begrenztes Ja zu uns. Egal wie eingeschränkt wir sind: ER hat uns total lieb. Mag sein, daß du nur ein Auge hast, Down-Syndrom, nur ein Bein, psychisch durchgedreht, nervlich nicht ausgeglichen: ER hat dich lieb. ER sieht nämlich viel, viel tiefer als Menschen. ER sieht deine Sehnsucht, deine Hoffnung, deine Liebe zu Jesus.
Es tut mir weh, wenn ich diese Liebe enttäusche. Doch ER spricht dann zu mir: Es ist vergeben. Ich liebe dich einfach so, wie du bist. Danke für deine Ehrlichkeit! Versuchen wir es heute neu!
ER ist bei mir, weil die Liebe die Gemeinschaft sucht. Sie ist erst zufrieden, wenn man ganz, ganz nah zusammen ist. So wird die Gebetszeit zu einem Liebesaustausch. Nur dort fühlen wir uns total wohl, angenommen, geliebt. Dort ist Friede. Dort herrscht Freude. Dort ist Gott.

Danke Jesus, Du hast den Weg für mich zu Gott freigemacht! Du hast alles vergeben, mich von der Finsternis freigekauft und mit Deinem Geist gefüllt. Wie gut ist es, mit Dir zusammen zu sein!! Das tut meiner Seele gut!!

Das Licht der Welt – 01.04.2021

Das Licht der Welt – 01.04.2021

Jesus sagt:
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Johannes 8, 12

Ich bin so froh, daß ich Jesus habe! In meinem Herzen wohnt Er. ER ist das Licht meines Lebens, Ihm folge ich, zu Ihm reise ich. ER erleuchtet den Tag und die Nacht, gibt Hoffnung, wo eigentlich keine mehr ist. ER bringt Freude in den Alltag. ER ist mein Friede.
Wie ist es in der Dunkelheit? Da wird man getrieben von Süchten und anderen Menschen, von geheimen Mächten, dunklen Gefühlen, Angst und Sorge. Da kommen die Geister in der Nacht und man träumt schlecht oder kann gar  nicht schlafen. Da gibt es Kopfschmerzen, Spannungen, Disharmonien im Körper, Krankheiten bis zum Krebs. Da gibt es nur wenige Freunde, die anderen sind potenzielle Feinde oder Konkurrenten.
Nein, in der Finsternis möchte ich nicht mehr leben. Ich will nicht mit Lug und Betrug leben. Ich will Licht.
Wie schön ist es, wenn in der Familie alles klar und offen ist. Jeder hat seinen Freiraum, aber jeder ist offen für den andern. Da herrscht Friede, denn keiner will dem andern Böses.
Wie schön, in einer richtigen Gemeinde zu sein. Da gibt es kein böses Gerede. Jeder will das Wohl des andern, da braucht man sich nicht verstellen.
Wie gut, daß Jesus bald wiederkommt! Dann ist die Erlösung ganz vollbracht. Alles, was wir jetzt schon in Ansätzen merken und erleben, wird dann in Vollendung da sein.
Jesus ist das Licht. Lebe im Licht! Verstecke nichts vor Ihm! Alles, was heimlich geschieht, ist unheimlich.
Jesus ist das Licht, das dein Herz erleuchtet. Und wenn Licht im Herzen ist, dann ist die Freude da. Halleluja!

Danke Jesus, Du bist da! Bei Dir habe ich Licht der Hoffnung und Freude! Nur verstecken kann ich im Licht gar nichts. Sogar meine Gedanken kommen ans Licht. Aber Du siehst nur das Gute und hast ganz viel Hoffnung für mich. Danke!!!

Gute Gaben – 31.03.2021

Gute Gaben – 31.03.2021

….. wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die Ihn bitten.
Matthäus 7, 11

Beim Beten kommt es auf meine Erwartungen an. Wenn ich ein wenig ein schlechtes Gewissen habe, weil ich ärgerlich war oder unfreundlich, dann erwarte ich von Gott Schimpfe oder Strafe. Aber keine sehr guten Dinge!
Darum bete ich ganz oft erst darum, daß Jesus mich reinigt und alles vergibt, was falsch ist. Und dann danke ich für alles, was gut ist und was Gott mir schon Gutes getan hat; – das baut meinen Glauben auf und stärkt meine Erwartungen. Und erst dann fange ich an zu bitten, aber voller Erwartungen! Und Gott erhört diese Gebete oft, da bin ich sehr froh.
Wenn ich diese Verse lese, denke ich daran, wie ich meine kleinen Kinder auf dem Schoß hatte. Wie wir Spaß gemacht haben und fröhlich waren. Und die Kinder kannten ihren Papa; wenn sie Wünsche hatten, war jetzt der Augenblick! Da kann der Papa nichts abschlagen. Da schmilzt sein Herz dahin, und er kann nicht anders als diese Wünsche zu erfüllen. (Es sei denn, es ist total unvernünftig und schädlich, aber dann fällt uns etwas anderes dafür ein.)
So wie kleine Kinder auf Papas Schoß, so sollen wir Christen in der Gebetszeit bei Gott sein: Fröhlich, geliebt, sicher, ohne Angst oder großen Respekt. Wenn wir so ein Herz und eine Seele sind, was kann Gott Seinen Kindern abschlagen? Falls es nicht total unvernünftig und schädlich ist? Nichts.
Manchmal beschweren sich die Leute, daß Gott ihr Gebet nicht erhört. Ich frage dann, zu welchem Gott sie denn beten, es gibt ja so viele Götter! – und sie wissen es oft nicht, zu wem sie eigentlich beten. Gott hat einen Namen, eine Adresse: Der HErr, über Jesus Christus zu erreichen. Lerne Jesus kennen, dann lernst du den richtigen Gott kennen. Hast du dann Jesus in deinem Herzen, so sieht Gott Jesus in dir, wenn du betest; und Seinem Sohn kann Gott nichts abschlagen.
Manchmal brauchen wir allerdings viel, viel Geduld. Zum Beispiel wenn wir für unsere Kinder bitten. So wie Abraham jahrelang auf die Erhörung warten mußte, so warten wir voller Hoffnung. ER hört Gebet!

Danke lieber Vater im Himmel, daß Du mein Gebet hörst! Es ist Dir wichtig, und die Zeit im Gebet ist Dir wichtig, das Zusammensein und das Vertrauen, die Geduld und Fröhlichkeit! Danke für die Vergebung und Reinigung, für den Glauben und die Hoffnung! Danke, du gibst so viele guten Gaben! Danke!!!!

Leuchtende Augen – 30.03.2021

Leuchtende Augen – 30.03.2021

Blickt auf zu Ihm,
so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Psalm 34, 6

Dieser Psalm ist überschrieben: Unter Gottes Schutz.
Und so ist unser Leben, wenn wir Ihn als unseren Schutz erwählt haben! Wir sind wirklich sicher, sogar in größter Not, denn ER ist immer bei uns. ER ist der HErr, der Himmel und Erde gemacht hat. Dieser mächtige HErr  ist unser Schutz, der eifersüchtig auf Seine Leute achtet. Seine Kinder sind Ihm das Wichtigste auf der Welt!
Unser Glaube ist manchmal etwas klein und die Sorge und die Angst nehmen dann überhand. Aber sobald wir den Blick auf Ihn richten und an Ihn denken, über Ihn meditieren, uns an alles Gute erinnern, das Er uns getan hat, dann fangen wir an zu strahlen: ER war immer der Sieger und wird es immer sein. Wenn ich Ihn ansehe, indem ich die Bibel lese und an Seine Taten denke, dann wird mir leichter, dann verfliegt die sorgenvolle Stimmung, dann werde ich sogar fröhlich: ER ist immer noch HErr!
So kann man die Christen an ihren leuchtenden Augen erkennen! Jedenfalls die, die sich an Jesus klammern und engen Kontakt zu Ihm pflegen. Es kommt ja nicht so sehr darauf an, wie viele Stunden ich bete und Bibel lese. Sondern, ob ich es glaube und darüber nachdenke, zB bei der Arbeit oder bei der Autofahrt. Wie sehr ich mit Ihm zusammen lebe, mit Ihm rede, Ihm zuhöre. Es ist nicht ganz so wichtig, ob ich alles in der Bibel ganz richtig verstehe. Aber ob ich Jesus liebe, das ist wichtig!
Und dann kommt Er und erneuert mein Herz, erneuert meinen Sinn und gibt Lieder und gute Gedanken! Sogar feine Träume gibt ER! Wenn wir nur ganz Ihm gehören und Ihn sorgen lassen, dann ist Er uns ganz nahe.

Danke Jesus, Du bist ganz nah bei mir! Du hältst mich in Deiner starken Hand! Und niemand kann mich herausreißen, niemand! Bei Dir bin ich sicher, Du wirst mir helfen, sogar, wenn es keinen Ausweg mehr gibt. Du bist da, wie gut!!!!

Gott lieben – 29.03.2021

Gott lieben – 29.03.2021

Darum sollst du den HErrn, deinen  Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen.
5. Mose, Deuteronomium 6, 5f.

Mose hatte dem Volk Israel die Gesetze Gottes gegeben. Diese Worte sollten sie halten, damit es ihnen gut gehe und Gott sie uneingeschränkt segnen kann.  Aber das Wichtigste war die Liebe. Gott hatte Sein Volk ja lieb, das wußten alle. ER hat sie aus Ägypten geholt, aus dem Sklavenhaus befreit und sie durch das Rote Meer geführt und sie mit Wasser und Himmelsbrot in der Wüste ernährt. Aber Gott wollte auch, daß dieses Volk Ihn liebt und ehrt, für Ihn da ist und Sein Wort in ihrem Herzen ist.
Für uns Christen gilt dieser Wunsch Gottes genau so: Wir sollen Ihn lieben mit aller Kraft und Sein Wort soll in unser Herz geschrieben sein. Dann gibt es keine Kompromisse mehr, denn aus Furcht vor Gott können wir nicht mehr so leben, wie die Welt lebt: Schulden machen und nicht bezahlen, beim Handel betrügen und lügen, nur für Geld …. Dann sind unsere Ziele andere als eine neue Couchgarnitur und teure Reiseziele, Luxus und Wohlstand, als ob unser Leben hier ewig währt. Dann ist Gottes Ja zu uns und unserem Tun das Wichtigste. Dann brauchen wir uns nicht vor Ihm verstecken wie Adam und Eva nach der Sünde. Dann haben wir freien Zugang zu unserem himmlischen Vater, und ER zu unserem Herzen. Dann verwöhnt Er uns und läßt Wunder geschehen, damit es uns gut geht. ER möchte bei Seinem Volk wohnen, und es über die Maßen segnen.
Uns Christen geht es aber oftmals nicht so besonders. Das liegt oft daran, daß wir den HErrn nicht von ganzem Herzen lieben, nicht mit ganzer Seele und ganzer Kraft Seinen Willen tun. Wir leben unser eigenes Leben und beten, daß Gott es segnet. Doch das ist einfach zu wenig.
Ich denke an Maria, die zu Jesu Füßen saß und Ihm zuhörte. Ich denke an Johannes, der sich beim Abendmahl an Jesu Schulter lehnte, und ich denke an Maria, die das teure Öl über die Füße Jesu goß, sie mit Tränen benetzte und mit ihren Haaren trocknete. Wo sind unsere kleinen und großen Liebestaten für Jesus? Ich fürchte, wir rechnen zu viel.
Nimm dir heut Zeit, so 10 – 15 Minuten. Und dann fang an, Ihm zu sagen, wie lieb du Ihn hast. Wie gern du mit Ihm zusammen bist. Wie du die Gemeinschaft schätzt. Sing Ihm ein Liebeslied. Oder lies Ihm einen Psalm vor. Aber sag Ihm, daß du Ihn liebst. Und das wiederhole 365 mal. Dann wirst du ein anderer Mensch sein.

Danke Vater im Himmel, daß Du mich so sehr liebst! Und ich will Dich lieben, weil Du so wunderbar bist, weil Du mir treu bist, weil Du mich gerecht machst, weil Du mir meine Schuld nicht anrechnest, weil Du mich versorgst ….. weil ich Dein geliebtes Kind bin!!! Danke!!! 

Das Evangelium

Das Evangelium

Denn Gott hat Seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit Er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet wird. Wer an Ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr as das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind.
Johannes-Evangelium 3,17-21

Kürzer und eindrücklicher kann man das erlösende Evangelium nicht sagen! Gott will uns nicht richten, sondern retten!! ER will, daß wir aus der Finsternis heraus kommen an Sein Licht! ER will die versteckten Taten, Worte und heimlichen Gedanken aufdecken und uns statt dessen mit Seinem Lebensgeist füllen!!! Dann werden unsere Gedanken, Worte und Taten von Ihm geprägt sein und sie werden nie vergessen werden. Gott selber macht sie offenbar. Je mehr wir uns Seinem Licht aussetzen, desto stärker wird das neue Leben in uns wachsen und desto weniger Finsternis wird in uns sein. Wir wollen uns von allen heimlichen, versteckten, finsteren Dingen und Gedanken trennen und sie vor Jesus bringen, damit ER uns davon reinigt. Wir wollen zu Seinem Licht der Hoffnung, der Freude und Herrlichkeit!

Danke, Jesus, Du willst mich nicht richten und verdammen, sondern retten und erlösen!! Ja, ich klammere mich an Dich, denn Du bist meine Hoffnung. Du bist das Licht, das auch meine Dunkelheit durchbricht.

Mein guter Freund – 27.03.2021

Mein guter Freund – 27.03.2021

Ich habe meine Augen auf zu den Bergen_
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121, 1-2

Die meisten Menschen haben Probleme. Man sieht es ihnen nicht an, – sie können gut schauspielern. Und wie ist es mit dir? In mir brodeln viele Fragen, und ich sehe viele Schwierigkeiten, viele Gefahren, die kommen könnten.  Wenn ich so darüber nachdenke, dann werde ich sehr unruhig.
Doch ich will das nicht! Ich will auf Jesus sehen, nicht auf die Berge von Problemen, nicht auf die ganzen Fragen und Unsicherheiten! Ich habe mich entschieden, darüber hinwegzusehen und meine Augen auf Jesus zu richten: ER ist höher als alle Sorgenberge! ER ist stärker, ER ist größer, ER ist liebevoller!! Nein, ich will mich nicht kaputtsorgen.
Ich schaffe nicht immer alle meine Arbeit. Ich verspäte mich oft. Ich habe eine Menge Fehler. Ich reagiere manchmal zu impulsiv. Ich ärgere mich zu oft über mich selber. Ich tue nicht immer, was ich andern empfehle und mache meine Gebetszeit nicht oder lese nicht in der Bibel. Aber ich komme zu Jesus und bitte um Vergebung, und ER gewährt sie immer. Ja, in meiner Unvollkommenheit, in meinem Chaos komme ich zu Ihm. Und Er? ER wirft mich nicht hinaus: Mach doch erstmal deine Arbeit!! – Nein, ER nimmt sich Zeit und wir reden ein wenig. ER tröstet mich, macht mir Mut, versichert mir Seine Hilfe und hat mich einfach lieb. Das macht mir Mut. Und ich erhebe den Kopf und kann wieder fröhlich meinen Weg weitergehen: ER ist bei mir!
Und wenn die Probleme zu groß sind, so ist Seine Hilfe da. Ich überlasse diese großen Probleme Ihm, und ER sorgt für mich. Das erfüllt mich mit tiefem Frieden. Wie gut ist es, so einen guten Freund zu haben!

Danke Jesus, Du stehst immer zu mir! Selbst wenn ich einiges falsch mache, bist du doch treu. Selbst wenn ich Dich vergesse, vergißt Du mich nicht. Danke für Deine Hilfe in der Not!! Du bist mein bester Freund!!!

Zur Salzsäule erstarrt – 26.03.2021

Zur Salzsäule erstarrt – 26.03.2021

Als Lots Frau zurückblickte, wurde sie zu einer Salzsäule.
1. Mose, Genesis 19, 26

Sodom und Gomorrha waren die übelsten Städte, die es je gegeben hatte. Alle Arten von Sünde waren darin zu Hause, – auch Homosexualität und andere Dinge, die Gott ein Gräuel sind; – Hauptsache, man hatte seinen Spaß. Gott stieg vom Himmel herab, um selber nachzusehen, ob es wirklich so schlimm ist. Lot, der Neffe von Abraham wohnte in der Stadt und gewährte den Engeln des HErrn Unterkunft und beschützte sie vor der Menge, die ihren Spaß mit ihnen haben wollte. Da brauchten die Engel Lot und seine Familie hinaus, denn Gott würde die Stadt vernichten. Sie warnten sie, daß sie sich nicht umdrehen sollten, sondern sich beeilen sollten. So wurde Lot und die Familie gerettet. Doch als sie in Sicherheit waren, drehte Lots Frau sich um und sah zurück. Sofort erstarrte sie zu einer Salzsäule.
Die Bibel ermahnt uns öfter, daß wir nicht zurücksehen sollen, und uns nicht zurücksehnen sollen. Jesus sagte: Wer seine Hand an den Pflug lehnt und sieht zurück, der ist meiner nicht wert. Die Israeliten sollten sich nicht nach Ägypten zurücksehnen, es war ihr Sklavenhaus und kein Paradies. Und Jesaja 43, 18f. sagt sehr eindrücklich:
“Denk nicht mehr an das, was früher war;
auf das, was vergangen ist, sollt ihr nicht achten.
Seht her, nun mache ich etwas Neues.
Schon kommt es zum Vorschein, merkt ihr es nicht?”
Wer immer zurücksieht, erstarrt  zur Salzsäule. Mach Schluß mit dem ewigen Schuldbewußtsein für Dinge, die Jesus schon vor 2000 Jahren vergeben hat! Denk nicht immer an die schlimmen Dinge, die dir passiert sind, ER will dich heilen! Denk nicht immer an vergangene Tage, wie schön sie waren! Sieh nach vorn, es kommen noch bessere Tage! Oder willst du verpassen, was Gott Neues macht? ER hat viel Gutes für dich geplant!!

Jesus vergib, wenn ich in der Vergangenheit lebe und wie eine Salzsäule bin. Ich will nicht erstarren! Belebe mich neu mit Deinem Heiligen Geist!!

Das Beten – 25.03.2021

Das Beten – 25.03.2021

Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die  meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.
Matthäus 6, 6 – 8

Jesus redet  in der Bergpredigt nur über ganz wichtige Dinge. Und das Gebet ist das Schlüsselthema für Christen. Fast alle haben hier Probleme. Entweder finden sie die Zeit nicht zum Beten, oder sie finden nicht die Worte oder langweilen sich beim Beten.
Jesus befiehlt nicht, daß wir beten sollen. ER geht einfach davon aus, daß wir es tun. Es ist unser Herzensbedürfnis, mit dem Vater Gemeinschaft zu haben. Aber warum haben wir dann so viele Schwierigkeiten?
Oft ist die Verbindung schlecht oder unterbrochen, so wie beim Telefon. Das liegt an der Sünde. Manchmal leben wir  noch sehr in Kompromissen mit  der Welt; – dorthin zieht es uns und nicht so sehr zu Gott.
Manchmal haben unsere Vorfahren gezaubert oder den Satan angebetet; – dann sind da große Schwierigkeiten zu beten. Keine Konzentration, starke, sündige Phantasien oder große Unruhe, mit Gott allein zu sein. Jedenfalls unnatürliche Widerstände gegen das Beten. Nachher sprechen wir ein Gebet, daß uns davon befreien soll.
Und es fehlt oft der Heilige Geist, der die Liebe  Gottes in unser Herz ausgießen will, nach Römer 8. Traditionen haben sich breit gemacht und die Liebe zu Gott ist lau geworden. Kehr um zur ersten Liebe, laß die Weisheit fahren!
In der Stille mit Gott allein, wo uns niemand stört, da kommt das Herz zur Ruhe. Da braucht es nicht viele Worte, da reden Herz und Herz miteinander. ER weiß, was uns Not tut, und ER will für uns sorgen. So wird die Gebetszeit zur Entspannung, zum Frieden, zum Glück für uns. Wie gut, wenn ich meine Kinder, mein Auto und alle meine anderen Sorgen bei Ihm gut aufgehoben weiß! Wenn ich weiß, ER kümmert sich! Ich bin wie ein kleines Kind bei seinem Vater auf dem Schoß: Es weiß genau, Papi kümmert sich um alles.
Mach dir im Terminkalender eine Platz zum Beten. Plane morgens die Gebetszeit im Tagesablauf mit ein! – sonst wird es nie was.
Suche dir einen stillen, ungestörten Platz, ohne Telefon und ohne Hund oder Kinder. Man muß erfinderisch sein! Sonst klappt das nie.

Vater, ich bitte Dich um Vergebung dafür, daß meine Vorfahren Zauberei getrieben haben, und daß sie den Teufel angebetet haben, Ihm Lobpreis gebracht haben und sogar blutige Opfer gebracht haben. Es tut mir leid! Danke, daß Jesus auch für diese Schuld gestorben ist. Nun bin ich frei, und der Satan hat kein Anrecht mehr, mich deshalb zu quälen. Weg mit dir, Satan, im Namen Jesu!! Lieber Heiliger Geist, bitte erfülle mich ganz, erfülle mein Herz mit der Liebe Gottes. Und hilf mir, Zeit und Ort für das Gebet zu finden.