Licht in meiner Finsternis – 25.11.2021

Licht in meiner Finsternis – 25.11.2021

Und das Licht leuchtet in der Finsternis,
und die Finsternis hat es nicht erfaßt.
Johannes 1, 5

Bald ist Weihnacht. Schon jetzt ist es früh dunkel, und auch morgens ist es dunkel, – da freut man sich über das Licht! Da macht man gerne ein paar Kerzen an und sitzt gemütlich zusammen. Schön, daß es elektrisches Licht auf dem Hof, am Auto und im Haus gibt! Schon jetzt schmücken manche ihre Häuser mit Lichterketten. Ja, Licht ist etwas wunderbares, lebensnotwendige!
Und wie sieht es in uns aus? Auch wenn wir schon lange Christen sind, kann die Finsternis in uns groß sein. Keine große Hoffnung, kein Ziel, Albträume, Schulden, krank und schwach, Streit mit dem Ehepartner oder den Kindern/Eltern…. Ob das nie aufhört? Manche sehnen sich nach der Finsternis des Grabes, dann hört wenigstens das Leid auf, – sogar Christen.
Dann höre mal gut zu! Christus ist das Licht, das Weihnachten auf der Erde geboren wurde! Dieses Licht scheint in jeder Finsternis, sogar in Deiner! Es sagt: Komm! Komm zu mir! Laß dich füllen mit Wärme, Annahme, Liebe, Hoffnung, Frieden und sogar Freude! In diesem Licht, im Lichte Jesu, da ist alles, was du brauchst!
Manche wissen es im Kopf, aber ihr Erleben ist anders. Ihr Herz weint, – da ist ein Loch, da ist Einsamkeit und Unverstandenheit. Da sind die ganzen Verletzungen eines langen Lebens. Da weint das Herz.
Wie gut, daß Jesus der HErr ist! ER regiert über alles, auch über unsere Geschichte, über unsere Verletzungen, über unsere Einsamkeit, unser Denken und Fühlen! ER allein kann das weinende Herz heilen, und Er will es gerne tun. Es gibt nichts, was Er lieber tut.
Bitte, rede mit dem HErrn, und Er wird dir antworten. Schütte Ihm dein Herz aus, und bitte um Sein Licht in deiner Finsternis. ER wird dein Gebet ganz gewiß nicht unbeantwortet lassen. ER liebt Dich sehr!!

HErr Jesus, hier bin ich. Ich bringe Dir mein Versagen und meine Schuld, meine Hoffnungslosigkeit und meine ganze Finsternis. Bitte, komm in mein Herz, bitte! Bitte, bringe Dein Licht, Deinen Frieden in mein Herz! Ich will nun auf Deinen Wegen gehen, ganz eng mit Dir zusammen. Du bist der HErr, der mich liebt! 

Das Sprachengebet – 24.11.2021

Das Sprachengebet – 24.11.2021

Freut euch im HErrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich euch: Freut  euch! …   Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! …. Und der Gott des Friedens wird mit euch sein.
Philipper 4, 4.6.9

Fragen zum Beten in Sprachen:
Woher? Welcher Nutzen? Was sagt die Bibel? Hörten die Geistesgaben nach den Aposteln auf? Gibt es verschiedene Formen? Kann man die Sprachen verstehen?
Der Geber des Heiligen Geistes ist Jesus. ER füllt uns mit dem Geist. Jeder Christ hat Ihn, auch wenn er keine Geistesgaben praktiziert. Manchmal wird die Gabe plötzlich freigesetzt, und der Geist Gottes nimmt einen Menschen stark in Besitz, das nennt man Geistestaufe. Viele berichten von Unterschieden zwischen vorher und nachher und möchten dieses Erlebnis nicht mehr missen.
Nutzen: Das Zungengebet stärkt den Glauben und den Betenden. Die Gegenwart Gottes ist meist spürbar und hat Auswirkungen: Freude, Friede, Liebe. In der Gemeinde muss es übersetzt werden, sonst hat es keinen Sinn. Manchmal singen aber alle in Sprachen und das paßt gut in den Gottesdienst.
Die Bibel: Es steht viel über den Geist Gottes in der Bibel, auch Jesus redete viel über den Heiligen Geist. Paulus meint: Ich möchte, daß alle in Sprachen beten könnten! – Die Bibel ist also sehr positiv diesem Geschenk Gottes gegenüber eingestellt.
Als um 300 n.Chr. das Christentum Staatskirche wurde, fing die Verweltlichung an, und die Gaben und das Spirituelle des Christentums machten der nüchternen Amtskirche Platz. Aber es gab in allen Jahrhunderten Geistesgaben. Niemals haben sie ganz aufgehört, waren immer mal stärker, mal schwächer da. In dieser Zeit gibt es ein neues Ausgießen des Geistes, und ca. die Hälfte aller Christen weltweit praktizieren die Gaben des Geistes, einschließlich Gebetssprache.
Es gibt das Gebet im stillen Kämmerlein. Ich kann leise für mich beten, wenn ich mit anderen zusammen bin. Wir können alle gleichzeitig in Sprachen den HErrn loben und preisen. Es gibt Ansprachen in der Gebetssprache, die werden von einem andern übersetzt und wiedergegeben. Es gibt Lob und Dank, es gibt Fürbitte und es gibt geistlichen Kampf im Sprachengebet.
Ob man die Gebete verstehen kann? Gott versteht sie immer und manchmal schenkt Er die Gabe, daß ein Mensch sie versteht. Ein paar mal ist es vorgekommen, daß ein anderer mich verstanden hat. Oder auf internationalen Konferenzen hörte man seine eigene Sprache von Ausländern, die sie nicht gelernt hatten.
Mir persönlich hilft das Sprachengebet sehr. Ich kenne aber auch Christen, die es nicht praktizieren und die genau so gläubig sind wie ich. Aber ein Geschenk Gottes sollte man nicht ablehnen, ER hat sich sicher etwas dabei gedacht. Nur, wer es nicht kann, ist kein schlechterer Christ.
Durch das Sprachengebet kann ich Gott loben, ich kann Fürbitte leisten, ich kann geistlich kämpfen. Ich kann Gott nahe sein, und die Freude und der Friede Seiner Gegenwart stellen sich ein. Ich bin froh über dieses Geschenk  Gottes.

Danke Jesus, daß du uns mit dem Heiligen Geist füllst, der uns fähig macht zu glauben, zu danken und Freude und Friede verbreitet. Danke!!!!

Die Berge der Probleme – 23.11.2021

Die Berge der Probleme – 23.11.2021

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
ER läßt deinen Fuß nicht wanken;
Er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Der HErr ist dein Hüter, der HErr gibt dir Schatten;
Er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
noch der Mond in der Nacht.
Der HErr behüte dich vor allem Bösen,
Er behüte dein Leben.
Der HErr behüte dich,
wenn du fortgehst und wiederkommst,
von nun an bis in Ewigkeit.
Psalm 121

Wir leben in schwierigen Zeiten und die Vorhersagen für die Zukunft sind nicht nett. Viele haben Angst, viele hören auf die Schwarzmaler, die Angst und Panik verbreiten. Vielleicht kommt dies, vielleicht jenes, – auf jeden Fall sagen sie immer Katastrophen vorher. Willst du das glauben? Soll das dein Leben bestimmen?
Verspiele den Frieden nicht, für den Jesus für dich am Kreuz hing, den Er dir teuer erkauft hat! Du bist in Gottes Händen, wenn du durch Jesus erlöst bist. Ja, auch von diesen Ängsten und Bedrohungen hat Jesus dich erlöst. Du bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert!
Sieh nicht auf die Berge, die dich erdrücken wollen, sieh nicht auf den Haufen ungelöster Probleme, sieh auf Jesus, den Sieger! Vertraue Ihm in jeder Situation, auch im heutigen Chaos. ER hat einen Ausweg aus jeder ausweglosen Situation, denn du bist Sein geliebtes Kind.
Sieh auf Jesus und danke Ihm! Wie oft hat Er dir schon geholfen! Oder bist du schon einmal verhungert, verdurstet, erfroren? Haben Menschen dich ermordet? Hat ein Unfall deinem Leben ein Ende gesetzt? Wie viele Krankheiten hast du schon überstanden, in wie vielen Problemen hat Er geholfen! Bedenke, mein Kind, und werde stille.
In der Stille vor Gott sehen wir Jesus, danken Ihm, vertrauen uns Ihm an und gehen fröhlich unseren Weg mit Ihm, dem HErrn der Welt.

Danke Jesus, bei Dir bin ich in Sicherheit. Niemand, nicht einmal ein Virus oder eine Impfung kann mir Böses. In Deiner starken Hand bin ich geborgen, Halleluja!!

PS: Heute wollen wir um die Einheit der Christen beten, auch wenn wir sachlich verschiedener Meinung sind. Die Bruderliebe soll uns regieren!

Das Abendmahl – 22.11.2021

Das Abendmahl – 22.11.2021

Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft  ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
1. Korinther 11, 25

Jesus sagt: Kommt! Es ist alles bereit! – ER sagt es zu den Kindern: Kommt! – ER sagt es zu den Mühseligen und Beladenen in Matthäus 11, – ER sagt es allen, die es hören wollen: Kommt zu mir!
Es gab vorher nur das Gesetz: Um Gott zu gefallen, mußt du alle Gesetze halten. Und viele Menschen gaben sich viel Mühe, aber ihr Herz war oft nicht bei Gott. Sie verrichteten Rituale und hofften, daß Gott ihnen trotzdem gnädig ist.
Nun ist endlich die Zeit der Gnade! Wir wissen ja, daß wir so, wie wir sind, vor Gott nicht bestehen können; – wir brauchen Gnade und Begnadigung, keine Gerechtigkeit! Jesus macht es möglich. Sein Leib wurde gebrochen, so wie das Brot in Stücke gebrochen wird, und Sein Blut wurde vergossen. Das war die Strafe für unsere Sünde und der Preis für unser Versagen und der Kaufpreis für uns. Das heilige Abendmahl ist die Erinnerung an die Erlösung durch Jesus.
Aber es ist noch viel mehr! Es ist die lebendige Gegenwart des Auferstandenen. Wir „essen und trinken“ den HErrn, und Er ist dann in uns. Es ist der Neue Bund, das Neue Testament, das Er uns hinterlassen hat: Gnade vor Gott.
Der Neue Bund sagt: Freiheit für die Gebundenen, Schulderlaß für die Schuldigen, Licht für die Hoffnungslosen, ein Vater für die Vaterlosen, eine Familie für die Einsamen, Leben für die Sterbenden, Kraft für die Schwachen und noch so vieles mehr.
Kommt, nehmt das Abendmahl, nehmt Jesus in euer Herz auf! ER hat den Neuen Bund gemacht, und wir nehmen diesen Bund an und bekräftigen ihn. Ja, wir brauchen diesen Gnadenbund für unser Leben.

Danke Jesus, Du hast Dich hingegeben, damit wir leben können! Danke, daß Du in uns wohnst! Danke für diese heilige Feier, in der Du gegenwärtig bist! Danke, Du bist bei uns!!

Versteckte Dinge

Versteckte Dinge

Da sagte der HErr zu Josua: … Auf! Heilige das Volk, und sag: Heiligt euch für morgen! Denn so hat der HErr, der Gott Israels gesprochen: Bei dir, Israel, ist etwas, was dem Untergang geweiht ist. Du kannst dem Angriff deiner Feinde nicht standhalten ….
Josua 7, 13

Israel hatte in Jericho einen großen Sieg errungen und dachte, das kleine Ai nehmen wir so im Vorbeigehen mit. Doch sie mußten vor den Feinden fliehen und einige kamen ums Leben. Da lag Josua vor dem HErrn, mit dem Gesicht auf der Erde, und klagte sein Leid. Doch Gott sagte: Auf! Israel hat gesündigt! Ich kann euch nicht helfen, heiligt euch zuerst! Schaffe das Übel aus deiner Mitte!
Ein Mann hatte in Jericho einen Mantel, etwas Gold und Silber an sich genommen, obwohl alles dem HErrn geweiht war. Er hatte es in seinem Zelt vergraben. Gott zeigte diesen Mann und Israel konnte sich wieder heiligen und die Sache mit Gott in Ordnung bringen.
Eigentlich war es keine sehr große Sache, aber die geistlichen Auswirkungen waren verheerend: Israel konnte dem Angriff der Feinde nicht mehr standhalten.
Gott zeigte mir heute morgen, daß es bei mir einige Dinge gibt, die ich gern „verheimliche“; – es wäre mir peinlich, wenn es jeder wüßte. Sie sind „versteckt“, so wie der Mantel, das Gold und Silber vergraben waren (welchen Nutzen hat eigentlich ein vergrabener Schatz?). Gott mahnte mich, bring das in Ordnung! – und ich tue es gern. Denn eigentlich belastet es mich. Ich möchte gern ständig mit Gott zusammen sein, ich möchte rein und heilig vor Ihm stehen, ohne schlechtes Gewissen oder Schatten auf dem Herzen. Ich danke dem HErrn für Seine Geduld mit mir und für Seine Sanftmut. ER „kritisiert“ so, daß ich es annehmen kann. ER verurteilt nicht, sondern hilft selber, daß ich alles loslassen kann, was Ihm nicht gefällt. Es ist für mich eine Erleichterung und keine Strafe. Wir haben einen wunderbaren, geduldigen, sanften Gott! Wir haben einen heiligen HErrn, dem das Unrecht und versteckte Dinge nicht gefallen!

Danke, Vater, Dir kann ich alles anvertrauen. Du verurteilst nicht. Du möchtest, daß ich frei, unbelastet, rein und heilig bin. Danke, daß Du selber dafür sorgst und ich nur in Deine ausgestreckte Hand einschlagen muß. Du bist mein wunderbarer Gott!

Aufbau am Morgen – 20.11.2021

Aufbau am Morgen – 20.11.2021

Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst; wer aber prophetisch redet, baut die Gemeinde auf.
1. Korinther 14, 4

Morgens brauche ich das: Aufbau. Da bin ich unausgeschlafen und etwas mürrisch, da liebe ich einen Kaffee, Sonne und nette Gesellschaft. Aber oft ist es anders, da kommen gleich die Anforderungen: Der Hund will raus, die Jungens brauchen Frühstück usw. Ne, da kommt erst einmal keine gute Lauen auf.
Darum brauche ich einen „Trick“, ich muß mich selber „überlisten“ und meine schlechte Laune überwinden. Also mache ich meine Augen nach dem Aufstehen noch einmal zu, damit ich das Wetter nicht sehe, aber ich richte meinen Blick auf Jesus. Ich danke Ihm, daß Er da ist. Und fange an, Ihn zu loben. Alles natürlich im Stillen, um niemanden zu stören. Dann die Bitte um Hilfe: HErr, schaffe Ordnung im Chaos! – und dann erst geht es los, aber im Vertrauen, daß Jesus hilft. Und so bete ich im Stillen weiter in neuen Sprachen und merke, meine Stimmung ändert sich, mein Blick ist nicht mehr auf die Problem gerichtet, mein Herz wird leicht und fröhlich. Ja, so ist es, wenn das Gebet uns aufbaut.
Manche sind ja gegen diese Gebetssprache, aber Schaden kann sie nicht anrichten. Gott meinte, die Apostel brauchen es, und dann werde ich es ganz sicher brauchen. Ich freue mich darüber und bin Gott dankbar dafür. So kann ich beten und beten und beten, laut und leise, ohne Pause, für alles und jeden. Wo mir sonst die Worte fehlten, kann ich nun lange beten. Und ich merke, wie Gott Gebet erhört und kann dann anfangen zu loben. Meine Stimmung ist gut, ich bin voller Hoffnung und Freude, so wie es die Bibel will.
Ich kenne auch viele Freunde, die lesen morgens kurz in der Bibel, beten zu Jesus und ihr Tag gelingt. Wichtig ist dieses Aufschauen zu Jesus. Der eine so, der andere anders. Ich bin froh, daß Jesus diesen neuen Tag geschaffen hat, für uns gemacht hat, damit wir fröhlich sind und mit Ihm zusammen gehen können. ER ist wunderbar!

Danke Jesus, daß Du mir zur Seite stehst! Danke für die vielen, vielen netten, schönen Dinge, die Du uns schenkst! Danke, daß Du der Grund meines Lebens bist!!

Sein Segen auf meinem Leben – 19.11.2021

Sein Segen auf meinem Leben – 19.11.2021

Alles, was er tut, wird ihm gut gelingen.
Psalm 1, 3

Hier ist von einem Menschen die Rede, der nicht auf den Rat der Frevler hört, nicht auf ihren Wegen geht und nicht in ihrem Kreis sitzt, sondern der Freude hat an der Weisung des HErrn, der über den HErrn nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum an einem Wasserbach, der ständig seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken.
Ja, so ist der Mensch, der zusammen mit Gott seinen Weg geht, der Gemeinschaft hat mit dem HErrn, der Freude hat an Jesus, dem alles andere nicht so wichtig ist, der sein Leben ganz nach Gott ausrichtet.
Alles wird ihm gut gelingen.
Das ist eine Verheißung, die der HErr für diesen Tag und auch für unser ganzes Leben gibt: Es wird gut gelingen! – Wer möchte  das nicht über seinem Leben stehen haben?
Und doch gibt es viele, die haben mit allen möglichen Pechsträhnen zu kämpfen, und dazu mit bösen Kollegen, mit widrigen Umständen, mit schwierigen Partnern, und zu Hause vielleicht auch noch Kampf und Streit. Da kann man sicher nicht sagen, daß sie im Segen und der Ruhe Gottes leben. Das ist zum Verzweifeln und oft mehr, als man tragen kann.
Da überprüft man sich selber, ob man in großer Sünde lebt und bereinigt alles, was belastet. Und wenn es immer noch nicht aufhört, bittet man andere um Gebet, um Fürsprache vor Gott. Und wenn es immer noch nicht aufhört?  Es gibt die Möglichkeit, daß man Zielscheibe des feindes ist, weil er irgendwelche verborgenen Rechte hat. Da muß man Gott fragen, der weiß es und kann es uns mitteilen. Oder der Mensch steht einfach auf dem falschen Platz. Er geht in eine Richtung, die Gott ihm nicht gesagt hat. Er hat den Platz verlassen, den Gott  ihm zugewiesen hat.
Im Gebet dürfen wir prüfen, – manchmal mit Geschwistern zusammen, – wo die Ursache liegt. Und im Vertrauen auf Gottes Fürsorge dürfen wir Ihn fragen und um Korrektur bitten. ER läßt uns sicher nicht hängen. Aber sind wir bereit,  Seine Antwort anzunehmen oder haben  wir immer noch Bedingungen an Gott?
Ich wünsche uns allen, daß wir voll im Segen leben und arbeiten können! Suchen wir Sein Angesicht und Seine Ehre, dann wird es gelingen! Seine Verheißung soll auch für dich wahr werden.

Danke Jesus, Du machst keine leeren Versprechungen, aber ich bin manchmal etwas dumm und kurzsichtig und schwerhörig, um Deinen Willen zu verstehen. Bitte, hilf mir auf den richtigen Weg, damit Dein Segen über meinem Leben steht!!

Der Glaube und die Arbeit – 18.11.2021

Der Glaube und die Arbeit – 18.11.2021

Der HErr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
ER läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
ER stillt mein Verlangen;
Er leitet mich auf rechten Pfaden,
treu Seinem Namen.
Psalm 23, 1 – 3

Dies ist der Lieblingspsalm vieler Christen. Er beschreibt in schönen Worten den Glauben, den wir haben, und Gottes Fürsorge für die Seinen. Es ist doch wunderbar, wie der HErr uns rundherum versorgt!
Es gibt so viele, die mühen sich jeden Tag aufs Neue auf der Arbeit. Da gibt es nur Streß für sie. Sie müssen gut sein, um ihr Geld zu verdienen. Ein kleiner Fehler, und sie sind aus dem Rennen. Oder die Menschen, die am Fließband stehen, wo das Band den Arbeitsrhythmus vorgibt, und wo es selten eine kleine Pause gibt. Oder die Menschen, die einen cholerischen Chef haben, der ungerecht ist und sie schlecht behandelt. Wie schwer ist es für manche, ihr Geld zu verdienen! Und nachts plagen uns die Sorgen, ob unser Einsatz reicht, oder ob Arbeitslosigkeit, Krankheit oder sonst irgendetwas uns bedroht.
Diesen Streß wegen der Arbeit wollen wir dem HErrn hinlegen und nicht von unserem Chef abhängig bleiben, sondern von unserem HErrn. ER soll für uns sorgen. ER soll uns die Gelassenheit auf der Arbeit geben. ER soll uns zur Dankbarkeit und Freude bringen, die uns auch auf der Arbeit umgeben soll. ER soll unsere Sorgen übernehmen, damit wir sorgenfrei sind. ER möge uns Weisheit geben, die wir für die beruflichen Entscheidungen brauchen.
Dann wird dieser Psalm auch im Arbeitsleben für uns gültig werden, und wir werden Zeuge eines wunderbaren HErrn.
Der HErr sorgt für dich. Aber sind wir bereit, Entscheidungen zu treffen, damit wir Seinen Weg gehen? Manchmal gibt es Probleme, und wir wissen, der HErr möchte das eine, aber wir müssen etwas anderes tun. Da werden wir manchmal dem HErrn untreu. Und dann ist Sein Segen auch weg. Da müssen wir wieder andere Wege gehen! Dann kann der HErr uns auch wieder segnen.
Lügen geht zum Beispiel gar nicht, oder Betrügen. Auch wenn alle es tun, wir brauchen es nicht!

Danke Jesus, Du wirst mich bei der Arbeit segnen! Und ich will auf Deinen Wegen gehen. Halt mich rein von allem Unrecht, Lügen und Betrügen. Und leite mich auf ewigem Weg! Danke, daß Du mir hilfst und zur Seite stehst.

Abgelehnt – 17.11.2021

Abgelehnt – 17.11.2021

ER kam in Sein Eigentum,
aber die Seinen nahmen Ihn nicht auf.
Allen aber, die Ihn aufnahmen,
gab Er Macht, Kinder Gottes zu werden.
Johannes-Evangelium 1, 11f.

Kannst du dir vorstellen, du kommst nach langer Zeit nach Hause  und keiner freut sich, jeder läßt dich merken, du bist unerwünscht, du bist ein Störfaktor? Hat man dich schon einmal hinausgeschmissen, aus Familie oder Gruppe oder Kirche? Hat man schon mal so schlecht über dich geredet, wie du es dir selber nicht vorstellen kannst? Bist du schon einmal so sehr abgelehnt worden, von allen, ohne Ausnahme?
Dann weißt du, wie es Jesus erging, als Er auf die Erde kam. ER hatte so gute Pläne und wollte die Menschen mit Gott versöhnen, und sie dachten, Er käme aus der Hölle, ein Unruhestifter, ein Sektierer.
ER kam in Sein Eigentum, diese Welt, eigentlich in Seine Familie, Seine Sippe. Und die wollte Ihn nicht. Wunder durfte Er tun, und die Kranken heilen, aber dann war es auch gut, was Er sagte, war nicht auszuhalten und theologisch sicher nicht richtig, eine Irrlehre, ein Sektierer, ein Fanatiker. Wie erging es Jesus? ER fühlte diese Kälte, die kalte Schulter, das Ausnutzen, das böse Gerede. So gern wäre Er fröhlich mit ihnen zusammen gewesen, denn Jesus mag Gemeinschaft sehr, sehr gern. Doch das wollte man nicht. So gern hätte Er sie in den Arm genommen, doch sie erschraken und blieben auf Distanz. Kalt, so muß man es beschreiben, einfach nur kalt. Es hat Jesus gar nicht gefallen.
Da war Er froh über Zachäus, dem Zöllner, der Ihn bewirtete, und über Martha und Maria, die ihn herzlich aufnahmen. Das waren Oasen der Ruhe und Quellen der Kraft für Ihn. ER liebte diese Menschen sehr, und das Zusammensein mit ihnen.
Sei auch du ein Mensch, der Jesus willkommen heißt. Habe Gemeinschaft mit Ihm wie mit einem besten Freund. Erzähle Ihm alle Kleinigkeiten aus deinem Alltag wie einem guten Freund. ER freut sich darüber.
Wer Jesus aufnimmt, wird von Ihm zu einem Kind Gottes gemacht. Welch eine große Verheißung!

Danke Jesus, Du hast mich lieb und ich liebe Dich! Du bist gern mit mir zusammen und redest gern mit mir! Du bist mein bester Freund!

Lazarus, komm heraus! – 16.11.2021

Lazarus, komm heraus! – 16.11.2021

Jesus rief mit lauter Stimme:
Lazarus, komm heraus!
Johannes 11, 43

Lazarus lag im Grab, schon den 4. Tag, als Jesus kam. ER ließ den Grabstein vor dem Eingang wegrollen und rief Lazarus mit lauter Stimme: Komm heraus! – Und Lazarus, der Freund Jesu, kam wirklich aus dem Grab. Aber er war noch in die Binden eingewickelt, um die Augen, den Kopf, Arme und Beine. Die mußten auch noch ab.
So ist es bis heute: Jesus ruft mit lauter Stimme:  Komm heraus! – Bist du noch im Grab, bei den lebendig-Toten? Oder hast du Seine Stimme gehört und bist aus dem Grab entwichen? Alle Menschen sind im Grab, lebendig und tot. Sie sind für den ewigen Tod bestimmt. Nur Jesus kann uns retten, damit wir ewig leben! Hörst du Seine Stimme heute, die dich ruft? Komm heraus! Ja, komm heraus aus deinem Schlaf, aus der Faulheit und Bequemlichkeit, aus der Bitterkeit und Selbstmitleid, aus Schwäche und Hoffnungslosigkeit! Komm heraus! ER ruft es dir zu!
Und wenn du schon draußen bist, wie siehst du aus? Läufst du noch mit den Binden herum? Besonders das Tuch um die Augen muß weg, damit du endlich sehen kannst. Die Herrlichkeit Jesu sollst du sehen. Und die Binden um die  Beine, damit du mit Ihm laufen kannst, und die Binden um die Arme und Hände, damit ihr Hand in Hand laufen könnt! Komm heraus, auch wenn du schon 4 Jahre oder sogar 40 Jahre im Grab sitzt! Dort ist es dunkel und kalt, draußen ist das Licht! Oder willst du etwas noch länger im Dunkeln sitzen bleiben??
Heute, wenn du Seine Stimme hörst, dann lauf! Geh zu Jesus im Gebet, rede mit Ihm; – Er wartet auf deine Antwort.

Danke Jesus, daß Du mich herausgeholt hast aus Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit. Danke, Du hast die Binden gelöst und mich befreit, damit ich Dich sehen kann. Nichts soll mich mehr halten, nur Du allein.