Jesus ist ganz anders – 14.07.2019

Jesus ist ganz anders – 14.07.2019

Es gibt noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt dieBücher nicht fassen, die man schreiben müßte.
Johannes 21, 23

Es ist erstaunlich, wie sehr manche Menschen Jesus Christus einengen möchten. Dies darf Er tun, und jenes nicht. Sie berufen sich auf die Bibel. Doch im Grunde wollen sie Jesus auf das begrenzen, was für ihren Verstand möglich ist.
Jesus ist derselbe, gestern, heute und in alle Ewigkeit. Was Er damals tat, als Er auf der Erde war, ist Ihm heute nicht unmöglich. ER heilt immer noch Blinde und Lahme, schmeißt Dämonen hinaus und rettet die Verlorenen. Immer noch ist Er der Freund der Sünder und erbarmt sich über sie.
Als die Erde noch wüst und leer war, wer hätte genug Phantasie gehabt, sich vorzustellen, was Gott erschaffen wollte? – Niemand hätte sich das Paradies vorstellen können.
Als Jesus auf Erden war, hätte es Menschen gegeben, die genug Phantasie gehabt haben, um alles zu wissen, was Er tun konnte? – Nein. Immer wieder waren die Menschen erstaunt und erschreckt über die Vollmacht Jesu über Stürme, Sünde, Krankheit, Dämonen und Tod. Es war, als ob eine neue Zeit hereinbräche. Und das ist ja auch wahr: Mit Jesus kam Gott in die Welt und mit Ihm die ganze Herrlichkeit, das Heil, der Friede, Freude und die grenzenlose Liebe. Mit Jesus kam die Erlösung von allem, was uns quält. Halleluja! Eine neue Zeit, eine Zeit der Erlösung ist da!!
Auch heute noch wollen Theologen uns erklären, was Jesus alles nicht kann. Doch sie irren. Sie kennen nicht die Schrift und auch nicht die Kraft Gottes. Wir jedenfalls wollen Gott und Jesus nicht einschränken, sondern Ihm alles zutrauen. Blinde sollen sehen, Lahme sollen springen und Gebundene frei werden, Sünden werden vergeben und vergessen und das froh-machende Evangelium wird überall gepredigt werden.
Unser Weltbild ist falsch. Wir denken, wir sind hier und Gott ist irgendwie woanders. ER wird dadurch zum Gegenüber, Er ist kein Teil dieser Welt.
Doch die Bibel sagt, daß Gott alles durchdringt. Es gibt nicht 2 Welten, die Welt und den Himmel. ER ist immer da, direkt bei uns, Er greift ständig und immer ein. ER ist da, der Helfer und Retter, ist nicht nur neben uns, sondern in uns, näher als die Luft, die wir atmen. Vertrauen wir Ihm mehr!!

O, Jesus, wie gut, daß Du mir so nahe bist! Wie gut, daß Du mein Denken, Fühlen und meinen Körper durchdringst, erforschst und alles zum Guten wendest. HErr, ich vertraue Dir, ich traue Dir alles zu, ich möchte Deine Herrlichkeit sehen!!!

Die jungen Leute – 13.07.2019

Die jungen Leute – 13.07.2019

Der HErr sprach zu mir:
Ich selbst mache dich heute zur befestigten Stadt, zur eisernen Säule und zu einer ehernen Mauer gegen das ganze Land …. Mögen sie dich bekämpfen, sie werden dich nicht bezwingen; denn ich bin mit dir, um dich zu retten.
Jeremia 1, 18f.

Jeremia hatte schwere Aufgaben vor sich. Und dabei war er doch noch so jung! Aber Gott kannte das Problem und versicherte dem Jeremia Seinen Beistand; – wer sollte schon gegen den HErrn siegreich bleiben?
Heute sind die jungen Leute ebenfalls in schwierigen Situationen. Der Glaube wird lächerlich gemacht und gleichzeitig lockt der feind mit Glitzer-Welten, Filmen, Utopia, Sex und Genuß, Tanz und Rausch ….. Wer kann da fest bleiben und nicht fallen?
Nur wer es gelernt hat, ganz auf den HErrn zu vertrauen. Von Kind auf an sollten wir es lernen und unseren Kindern beibringen. Wir sollen mit dem Vertrauen auf Gott mit gutem Beispiel vorangehen und immer erst den HErrn fragen, keine Kompromisse eingehen und so sein, wie wir uns die Jugend wünschen. (O, da merke ich, daß es mit mir selber auch nicht so weit her ist…. ). Unsere jungen Leute brauchen Vorbilder im Glauben! Leute, die den Glauben leben und nicht nur ständig darüber reden.
Sie brauchen Freiraum in den Gemeinden, um Erfahrungen auszutauschen, neue Lieder zu singen, Neues auszuprobieren und füreinander einzustehen. Sie brauchen den Austausch über Gottes Wort ohne Belehrungen. Sie brauchen unsere Unterstützung! Fahrt sie doch dorthin, wo es gut ist und laßt sie nicht dorthin laufen, wo es nicht gut ist!
Wenn Jesus Dich ruft Ihm zu folgen, dann folge Ihm. ER kennt Deinen Weg schon im Voraus. ER ruft deshalb: Sei stark! Sei eine Mauer gegen die Sünde! Habe eine Stirn fest wie ein Diamant gegen die Angriffe des feindes! Laß Dich nicht einschüchtern! ER, der David so wunderbar beschützt hat, wird auch Dich beschützen. Hab nicht zu viel Angst, Fehler zu machen. Gott wird Dich korrigieren und Deine Fehler ausgleichen. Hab keine Furcht, andere mit Deiner Treue vor den Kopf zu stoßen; – Gott sorgt sich um die andere. Sei Ihm treu, der Dich so sehr liebt! Laß Dich nie von Deinen Gebetszeiten abbringen; dort empfängst Du den Rüstung und die Munition für den heutigen Tag. Sei treu!

Danke, Jesus! Du bist bei mir, und ich bin sicher. Da mag die ganze Welt toben, Du hältst mich. Wunderbar ist es, sich in Deiner starken Hand zu bergen!

Befreit von der Last – 12.07.2019

Befreit von der Last – 12.07.2019

Jesus fragt:
Ist es leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Deine Sünden sind dir vergeben!, oder zu sagen: Steh auf, nimm deine Tragbahre, und geh umher?
Markus 2, 9

Sagen kann ich beides gleich leicht. Aber meinen Worten folgt nichts, sie haben keine Macht. Sie können keine Sünden vergeben und sie können einen Gelähmten nicht wieder zum Laufen bringen. Meine Worte sind eben nur Worte.
Bei Gott ist es anders. Was Er sagt, geschieht. Als Er sprach: Es werde Licht! – da geschah es sofort: Helligkeit wurde geschaffen; Licht entstand, wo vorher nur Dunkelheit war. Bei Jesus ist es genau so: Was Er sagt, geschieht. Wenn Er Sünden vergibt, sind sie fort, ausgetilgt, gesühnt und vergessen. Wenn Er zu dem Gelähmten sagt: Steh auf! – dann kann Er es. Kein Problem für den allmächtigen Gott! Es ist für Ihn gleich, Sünden zu vergeben oder Kranke zu heilen. Für Ihn beides gleich leicht und für uns gleich unmöglich.
Sünde, Schuld, Unreinheit, Unvergebenheit, Scham über Versagen …. das sind die Dinge, die uns das Leben schwer machen. Verborgene Sünde fesselt uns. Wir müssen viel Energie aufwenden, damit niemand es erfährt und wir nicht ständig daran denken müssen. Aber die Psychiater wissen, Schuld ist eines der Grundprobleme der Menschen. Darum schlucken sie so viele Schlaftabletten und Antidepressiva oder ertränken alles in Alkohol. Nur echte Vergebung der Schuld wäre Erlösung und Befreiung!
Ich habe es erlebt, wie Jesus die Schuld vergibt und austilgt. Wie froh ich war! Drei Tage brauchte ich kaum noch schlafen! Und ich habe es bei anderen gesehen, wie fröhlich ehemalige Eisklötze plötzlich wurden. Sie waren ohne Leben, ohne Freude, vegetierten vor sich hin, trübsinnig, voller Selbstverachtung, – und dann kam die Erlösung. Da explodierten sie förmlich vor Freude! Es ist so, als ob Jesus sagte: Nun steh auf, Du bist geheilt!, und sie glauben und laufen. Nein, eigentlich hüpfen sie vor Freude! So lange Jahre gelähmt unter Schuld und Versagen, und jetzt endlich die Befreiung! Ja, bei Jesus ist es möglich, ER hat die Macht, Sünde zu vergeben und auszutilgen!

O Jesus, wie gut, daß Du da bist! Du hast mir meine Schuld vergeben und sie ausgetilgt. Nun bin ich frei!! Ich bin ohne diese Last, ich kann fröhlich hüpfen und tanzen, springen und singen! O wie gut ist es bei Dir, mein geliebter HErr!!

Wir suchen jemanden, der die Andachten ein, zwei oder dreimal in der Woche ins Russische übersetzen kann! Bitte, frag den HErrn, ob es für Dich ist! – und hilf uns beten, damit wir Übersetzer finden! Danke!!

Geistlicher Klimawandel – 11.07.2019

Geistlicher Klimawandel – 11.07.2019

Jesus sagt:
Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Lukas 12, 49

Es wird immer wärmer auf der Erde und das Eis schmilzt, die Fluten werden immer höher und überschwemmen das Land.
So soll es nicht sein!!! Aber geistlich sollte es unbedingt so sein!
Unsere Herzen sollen nicht kalt bleiben wie Eisblöcke, sie sollen brennen für unseren geliebten HErrn. Die Liebe ist in vielen erkaltet; – durch Buße und Hinwendung zum HErrn könnte die Liebe wieder auffrischen und heiß werden wie damals, in den Tagen der ersten Liebe. Heiße Liebe, das mag Jesus! Kalte Lehre, kühle Überlegungen und kalte Religiosität, das ist Ihm verhaßt.
Je heißer die Christen werden in der Anbetung und Liebe zu Jesus, desto mehr Eis schmilzt.
Es ist das Eis der kalten Herzen. So viele Menschen verbarrikadieren sich vor anderen, damit sie nicht noch mehr verletzt werden. Nur Jesu Liebe und Vergebung kann sie heilen! So viele Menschen sind eiskalt auf ihren Vorteil bedacht; – nur Jesus kann sie ergreifen und wieder zu lebenden Menschen machen. Die Liebe Jesu kann jeden Eisklotz schmelzen. Und unsere heißen Gebete sind dazu notwendig.
Lassen wir uns zuerst wieder ergreifen von der Liebe Jesu zu uns, und dann antworten wir Ihm mit heißer Liebe und Anbetung, und dann übernehmen wir Seine Sicht der Dinge und Seine Sicht der Mitmenschen, und dann beten wir heiß und innig für uns selber und für unsere Mitmenschen, und dann hört Jesus und schmilzt das Eis, und dann steigt die Flut, und dann wird das Land überschwemmt von der Erkenntnis des HErrn. – Wunderbare Zeiten werden das!
Jesu Feuer brennt allen Schmerz hinweg. Es taut das Eis unserer Seele weg. Es erweckt uns zu neuem Leben. Es brennt Schuld und Schmutz weg. Es macht fähig, innige Gemeinschaft mit anderen zu haben und erlöst uns aus der Einsamkeit. Ach Feuer Gottes, komm!!

Jesus, mein Herz soll brennen für Dich! Vergib, manchmal bin ich zu faul und bequem, manchmal verstecke ich mich hinter alten Verletzungen …. HErr, ich will leben! Ich will für Dich brennen!! Du bist es wert, denn Du hast mich zuerst geliebt.

Viktor hat lange Jahre für uns die Andachten ins Russische übersetzt. Nun muß er damit aufhören, – schade!
Ob jemand die Arbeit weitermachen kann? Oder jemanden kennt, der die Andachten von Deutsch in Russisch übersetzen kann? Bitte, betet mit und hört euch um, damit diese Arbeit für Rußland weitergeht! Danke!!
Frank Lauermann <frank.lauermann@gmail.com>

ER ist der Arzt – 10.07.2019

ER ist der Arzt – 10.07.2019

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Matthäus 9, 12

Jesus war gern mit normalen Menschen zusammen, mit fehlerhaften, sündigen, lauten, groben Menschen. ER liebte die Gemeinschaft mit Sündern. Die Frommen standen abseits und rümpften die Nase. Sie dachten, der Himmel gehört ihnen, Gott muß sehr zufrieden mit Seiner Leibwache sein und muß ihnen einen Ehrenplatz einräumen. Aber ich fürchte, im Gericht wird Er zu ihnen sagen: Geht weg, ich kenne euch gar nicht!
Sie fühlen sich gerecht, fromm und heilig. Doch Jesus sieht ihr Herz, voller Stolz, ohne Erbarmen, voll Neid und Gier , Rechthaberei und Überheblichkeit. Sie sind Ihm verhaßt, weil sie nicht auf Gottes Wegen gehen und andere davon abhalten, Jesus kennenzulernen.
Die Sünder sind schwierige Menschen. Irgendwie unangenehm, nicht sympathisch, voller Fehler und schlechten Angewohnheiten. Aber sie wissen es.
Wer zu Jesus kommen will, muß es wissen: Ich bin nur ein Mensch, ein ganz kleiner, ein Sünder, ein Mensch voller ungelöster Probleme, ein Mensch, der allein nicht klarkommt. Ich brauche Jesus! Ich brauche einen Retter!!
Wenn dein Leben voller Probleme ist, wenn der „Gegner“ dich zu Boden ringt, wenn du keine Luft mehr kriegst, wenn du keinen Ausweg mehr weiß, wenn die Sünde dir zu widerwärtig geworden ist, wenn du keinen Frieden mehr findest, dann bist du genau der Richtige für Jesus. ER sucht solche Menschen. Für sie war Er am Kreuz.
Schütte Ihm dein Herz aus und bitte Ihn um Hilfe. ER wird auch dich retten und erlösen. Nur Er hat die Kraft und die Macht, Ketten zu lösen und Gefängnisse zu sprengen. ER hat gute Pläne und Gedanken für dich. Nimm Ihn auf in dein Herz, laß Ihn HErr sein über dich, und Er wird alles tun, um dich zu retten.

Ja, Jesus, Du bist der Retter! Schon so viele Menschen haben sich Dir anvertraut und Du hast sie gerettet. Hier bin ich, unvollkommen und voller Sünde. HErr, ich vertraue mich Dir an, rette mich!!!

Was muß ich tun?? – 09.07.2019

Was muß ich tun?? – 09.07.2019

Guter Meister, was muß ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Lukas-Evangelium 18, 18

Einer der führenden und reichsten Männer Israels fragte Jesus (eigentlich stellt er diese Frage stellvertretend für uns): Wie kriege ich das ewige Leben? Wie entgehe ich der Hölle, komme in den Himmel, kann vor den ewigen Richter treten, bekomme ich Frieden mit Gott, bekomme ich Vergebung aller Schuld, wie bekomme ich Sinn und Ziel im Leben?
Jeder hat so seine Fragen und Probleme, aber im Grunde sind die Fragen alle eins: Das Leben ist so nicht besonders lebenswert, wie bekomme ich ein neues Leben in Harmonie mit Gott??
Der Mann meinte, er hat alle Gebote gehalten. Er war sicher fromm, gläubig und kirchlich. Dazu ein guter Familienvater und auf der Arbeit ohne jeden Tadel. Doch er spürte genau: Es reicht vor Gott nicht. Es reichte ihm selber auch nicht. – Oft nehmen sich reiche Menschen das Leben, weil es so trostlos ist zu leben….
Was muß ich tun, damit es anders wird?? Diese Fragen sind dringend, denn viele nehmen sich das Leben oder stürzen sich in Süchte, weil sie die Fragen und die Leere nicht ertragen. Was muß ich tun??
Jesus sagt: Christlich reicht nicht. Du mußt Christ sein! Jesus sagt: Trenne dich von allem, woran dein Herz hängt! Jesus sagt: Es hängt nicht an der Arbeit oder Anstrengung, das wird nie reichen. Werde ein Kind, ein Kind Gottes, und Du bekommst es geschenkt.
Kinder können vertrauen. Sie können Geschenke annehmen. Sie haben keine Hintergedanken. Sie wissen genau, was Herzenssache ist. Sie verstehen, was es heißt, wenn der Schuldschein, der gegen uns spricht, durchgestrichen und getilgt ist. Sie kennen die Befreiung vom schlechten Gewissen, wenn alles wieder gut ist. Sie können fröhlich sein. Sie brauchen sich nicht immer nur anstrengen ….
Werde wie ein Kind, ein Kind Gottes! Nimm die Erlösung an, die Jesus schenkt. Bringe Ihm die Schuld, und ER gibt Dir Befreiung, Reinigung, Erlösung. Dann ist Harmonie mit Gott, nichts trennt mehr. Glaube Ihm!

Danke Jesus, Du hast mir die Erlösung, die Vergebung und die Befreiung geschenkt! Du hast mich mit Gott versöhnt! Du machst mich zu einem Kind Gottes! Jesus, Du bist der Heiland, der Christus, Messias, Erlöser und mein Friedefürst!

Viktor hat lange Jahre für uns die Andachten ins Russische übersetzt. Nun muß er damit aufhören, – schade!
Ob jemand die Arbeit weitermachen kann? Oder jemanden kennt, der die Andachten von Deutsch in Russisch übersetzen kann? Vielleicht nur  2 oder 3 mal in der Woche? Bitte, betet mit und hört euch um, damit diese Arbeit für Rußland weitergeht! Danke!!
Frank Lauermann <frank.lauermann@gmail.com>

Unser tägliches Brot – 08.07.2019

Unser tägliches Brot – 08.07.2019

Unser tägliches Brot gib uns heute.
Matthäus 6, 11

Jesus sagt uns im Vater-unser, daß wir so beten sollen: Unser tägliches Brot gib uns heute.
Diese Bitte setzt viel Vertrauen voraus. Wir müssen den HErrn genau kennen, bevor wir so etwas voller Vertrauen beten. Wir müssen wissen, ER hört uns und ist besorgt um uns. ER läßt uns nie aus den Augen und sieht alles, was uns Probleme bereiten könnte.
Ein Vers in der Bibel heißt: Unsere Bitten sollen wir mit Danksagung vor Gott bringen. Das heißt, wir sollen gewiß sein, daß Er unser Gebet hört, und deshalb schon beim Bitten Danke sagen.
Ohne Vertrauen sollten wir gar nicht erst beten. Das Gebet würde nicht einmal die Decke über uns durchdringen und sicher nicht durch den Glauben vor Gottes Thron gebracht werden.
Falls wir also gerade Probleme mit Essen, Trinken, Kleidung, Dach über dem Kopf oder Arbeit haben, so wollen wir uns daran erinnern, wie oft uns der HErr schon geholfen hat. Dafür wollen wir danken, damit es uns selber groß vor Augen steht. Wir wollen Gott an Seine Güte erinnern, und uns entscheiden, auf Ihn zu vertrauen. ER wird uns sicher nicht im Stich lassen. – Wir wollen aber keine Bedingungen stellen, was wir wollen und was nicht. „Bitte kein Schwarzbrot, ich mag nur Toast!“, oder: „Täglich  4 Stunden Arbeit bei vollem Gehalt“. Gott läßt sich nie etwas vorschreiben von unserem Dickkopf, erpressen läßt Er sich auch nicht und verhandeln kann man mit Ihm auch nicht: Ich tu das, und Du gibst mir ein reiches Mittagsmahl! – Ne, Gott ist nicht kindisch, Er möchte gnädig sein.
Gott möchte unseren Glauben belohnen. Darum macht Er uns abhängig von sich, so wie Georg Müller mit seinen 10.000 Waisenkindern, die er nur mit Spenden ernährte (damals gab es kein Sozialamt). Darum ist er ein Held des Glaubens, lies mal seine Biographie.
Wenn wir uns ständig Sorgen machen über unsere täglichen Bedürfnisse, dann hilft es oft, wenn wir Psalm 139 und die Verse Matthäus 6, 19 – 33 immer wieder lesen und auswendig lernen. (ER wird dabei helfen!)
Ich wünsche, wir alle erleben Gottes tägliche Versorgungswunder! Sie sind so erstaunlich und wunderbar! Leider erleben wir diese Wunder nicht, wenn es keine Probleme gäbe ….

Danke, Jesus! Du bist mein bester Freund und niemals wirst Du mich vergessen oder im Stich lassen! Selbst meine Fehler und meinen kleinen Glauben vergibst Du mir. Danke!! Danke für Deine tägliche Versorgung! Selbst wenn Vater und Mutter mich vergessen, Du vergißt mich nie. Wunderbar bist Du!!

Gottes Wille – 07.07.2019

Gottes Wille – 07.07.2019

Dein Reich komme!
Dein Wille geschehe
wie im Himmel, so auf Erden.
Matthäus 6, 10

Ja, diese beiden Teile gehören unbedingt zusammen! Wir wollen nur das bitten, was dem Himmelreich entspricht! Wir wollen keine egoistischen Bitten, keine Sonderstellung für unser eigenes Leben, nicht die Erfüllung unserer Gier und Triebe, sondern Gottes Reich auf Erden verwirklicht haben. Darum redet Jesus immer wieder davon, daß wir sterben sollen. Unser altes triebhaftes Ich, unser selbstmitleidiges Herz muß begraben werden, damit der neue Same des Reich Gottes wächst. ER will neue Menschen aus uns machen, wenn das alte vergangen ist.
Wie ist Sein Wille? Erdbeben, Stürme, Flutkatastrophen, Vulkane, Bürgerkriege? Oder Friede, Liebe, Vergebung, Barmherzigkeit? – Keine Frage, oder?
Eigentlich sind das ja auch unsere Wünsche. Wir möchten gern, daß sich das Himmelreich hier auf der Erde schon ein Stückchen verwirklicht. Gottes Wille soll hier geschehen, so wie er jetzt schon im Himmel geschieht.
Im Himmel herrscht Gott. Und dort ist Harmonie, Friede, Liebe, Begeisterung (keine Langeweile), Licht! Alles ist voller Farben und Musik, alles wird durchdrungen von der Kraft des Geistes Gottes, darum lebt es …. Ach, es wird herrlich sein!
Dort, wo Jesus hier auf der Erde regieren darf, ist Herrlichkeit, ist Frieden, Liebe, Erlösung und Barmherzigkeit. Die Mönche und Nonnen, die Jesu Worte ernstnahmen, waren es, die die ersten Krankenhäuser und Hospize bauten. Die Christen waren es, die das Ende der Sklaverei erarbeiteten, mit Worten, Werken und Gebeten. Sie ruhten nicht, bis Gottes Wille geschah. Georg Müller nahm die Waisenkinder auf, Mutter Theresa die Aidskranken und Sterbenden …. Wo ist unser Platz? Was ist unsere Triebfeder? Wohin darf Gott uns stellen? Sein Wille soll geschehen! Das soll kein frommer Wunsch bleiben, sondern muß durch Worte, Gebete und Taten umgesetzt werden. Wohin mit mir?
So viele in unserer Gruppe kennen das Gefängnis von innen. Gott hat sie nicht verloren gegeben, sondern eine neue Chance gegeben. Es lohnt sich, für den HErrn einzutreten, und das Evangelium mit Wort, Tat und Gebet zu den Menschen zu bringen! Sie warten auf Licht, Hoffnung, Erlösung!

Jesus, Dein Wille ist gut! Dein Wille geschehe in meinem Leben, auch wenn es für mich „ungemütlich“ wird. Dein Reich soll kommen, und ich möchte mithelfen. HErr, rüste mich aus und stelle mich an den Platz, wo ich Dir dienen kann!

Gemeinsames Gebet – 06.07.2019

Gemeinsames Gebet – 06.07.2019

Jesus sagt:
Alles, was zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus-Evangelium 18, 19f.

Es gibt je nach Anlaß, Gewohnheit und Tradition verschiedene Arten, miteinander zu beten. Gemeinsam ist allerdings, daß Jesus versprochen hat, dort genau hinzuhören, wo die Geschwister eins werden.
Gemeinsamer Unglaube oder Kleinglaube wie bei den Jüngern im Schiff beim Sturm, unvergebene Sünde und besonders Streiterein untereinander, Neid und Machtkämpfe, hindern das gemeinsame Gebet. Dort kann Jesus nicht sein, es sind hohle Floskeln.
Als wir drei leiblichen Geschwister einmal zusammen in einem kleinen Zimmer beteten, da war mir, als ob alles voller Kraft ist. Ich wußte, wir können beten, was wir wollen, – Gott in Seiner Gnade wird es erhören. Es war eine wunderbare Gemeinschaft!!
Manchmal gibt es einen Vorbeter, und alle unterstützen dieses Gebet. Manchmal beten alle der Reihe nach. Doch wenn der erste alles „wegbetet“, haben die anderen nichts mehr zum Beten. Manchmal beten alle durcheinander, jeder laut für sich. Da gibt es keine gemeinsamen Bitten, nur jeder für sich. Manchmal ist die Zeit sehr begrenzt, weil man vorher zu lange debattiert und geredet hat; – und so gibt es nur ein sehr kurzes gemeinsames Schlußgebet.
Für eine Gebetsgemeinschaft muß man sich Zeit nehmen. Man muß hören können und die Stille aushalten können. Auch die Leute, die sonst wenig sagen, sollen die Chance zum Beten bekommen. Die einzelnen Beter sollen nicht zu viel beten, sondern nur einzelne Sachen ansprechen, damit die anderen auch beten können. (Wenn der erste Beter 15 Minuten lang alles erdenkliche betet, ist die Gemeinschaft gelangweilt und schaltet innerlich ab.) Der Leiter muß anerkannt sein und das Gebet eröffnen und beschließen.
Jesus hat versprochen, dort zu sein, wo die Geschwister in Harmonie zusammen sind. Ja, so wollen wir es halten: Erst einander vergeben, dann füreinander danken, und erst dann unsere Bitten vorbringen. Gott mag es sehr, wenn Sein Volk zusammenkommt und Ihm dankt, lobt und preist. Dort ist ER zuhause, dort regiert Sein guter Geist! Dort geschehen viele Dinge im Verborgenen: Heilung von Geist, Seele und Körper. Dort werden Fürbitten für andere gehört. Dort erfüllt Gott uns ganz und redet mit uns!!

Danke, Jesus! Du bist da, der allmächtige HErr! Du liebst Dein Volk und hörst gern auf ihr Beten. Ach HErr, daß wir das nur mehr ausnutzen würden! Hilf, daß Du wirklich unsere Mitte bist! 

Gebet ist … – 05.07.2019

Gebet ist … – 05.07.2019

Jesus sagt:
Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch.
Johannes 15, 4

In unseren Herzen ist ein großes Loch. Irgend etwas fehlt uns. Bei manchen ist es Einsamkeit, bei anderen die Dunkelheit, Trostlosigkeit, Sinnlosigkeit, Schuldgefühle, Leere, Depression, kein Ziel haben, Jagd nach Erlebnissen …. Es gibt vieles, worin sich dieses Loch, diese Leere zeigt. Erst wenn wir eins mit dem Schöpfer werden, dann füllt Er diese Leere.
Einst hat Er den Menschen geschaffen und blies ihm den lebendigen Odem ein. Doch der Mensch machte sich selbständig und wollte ohne Gott leben. Seitdem sehnt sich der Geist in uns nach dem Geist Gottes. Seitdem sehnen wir uns nach Harmonie, Licht und Frieden. Seitdem ist Gott unser unbewußtes Ziel, und viele haben es leider nicht erreicht. Doch Jesus ist da, ER ist der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater nur durch Ihn!
Jesus ist eins mit dem Vater. Wenn wir nun mit Jesus eins werden, sind wir auch eins mit dem Vater, dem Schöpfer. Nur so ist der Weg, anders geht es nicht. Alle, die andere Wege gehen, sind immer am Suchen und nie am Finden.
Jesus will unseren Herzen die Harmonie geben, die wir uns so sehr ersehnen. Im trauten Zwiegespräch mit Ihm, im gemeinsamen Gespräch mit Jesus finden wir diese Harmonie. Dort beruhigt Er die Stürme in unseren Herzen. Dort schafft Er Frieden. Dort begräbt Er die Schuldgefühle, die Leere und Sinnlosigkeit. In dieser vertrauten Gemeinschaft befreit Er von der Dunkelheit und anderen Gebundenheiten. ER ordnet unseren Körper neu, Schritt für Schritt, gibt neue Kraft, Mut und Hoffnung, besiegt Krankheit und Schwäche. Dieses Zusammensein mit der himmlischen Kraft Jesu bewirkt Wunder in uns.
Alles wird neu, so sagt Jesus. Und es ist wirklich so: Wir werden fähig zu vergeben, die Schuldgefühle drücken uns nicht mehr, die schrecklichen Erinnerungen verblassen. Wir werden fähig zu lieben, zu vergeben, aktiv zu werden.
Es ist wunderbar, wie dieses Zwiegespräch mit Jesus uns verändert. Weil Er der HErr ist, der alle Macht in sich trägt. ER hat schon so viele Leben verändert, – Dein Leben ist nicht besonders problematisch für Ihn. Vertraue Dich Ihm an, suche Ihn im Gebet, empfange neues Leben von Ihm. ER verspricht es, und ER hält Sein Wort.

Danke Jesus, Du bist Gott und hast die Macht, mich zu verändern! Du gibst meinem Leben Sinn und Ziel. Du machst mich eins mit dem Schöpfer. Du reinigst mich von aller Schuld. Du lebst in mir, wie sollte es mir dann schlecht gehen?? Danke, Du hast mich lieb!!