Das ist Glaube

Das ist Glaube

Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.
Hebräer 11,1

Wir wollen auf Jesus sehen, denn ER ist der Urheber und der Vollender des Glaubens (Hebr. 12,2). ER ist uns Beispiel für den Glauben. ER glaubte fest an Gott, Seinen Vater, und ließ sich durch nichts in Seinem Glauben erschüttern. ER glaubte dem Wort Gottes und handelte danach und Gott erfüllte Sein Wort. Jesu ganzes Leben war bestimmt durch dieses feste Vertrauen auf Gott. Das gab Ihm tiefen Frieden und Sicherheit.
Auch wir wollen unserem himmlischen Vater in allen Dingen vertrauen. ER wird Seine Kinder nicht enttäuschen, wenn sie sich vertrauensvoll an Ihn wenden! ER will uns Vater sein, der uns mit Seiner Liebe, Barmherzigkeit und guten Gaben überhäuft. Wir wollen feststehen in unserem Glauben und uns nicht erschüttern lassen von allen möglichen Dingen. Wir wollen uns nicht verwirren lassen, wenn wir nicht alles verstehen, sondern überzeugtsein, daß ER alles richtig macht.
Dieser Glaube wird uns eine große Sicherheit in unserem Leben geben. Er wird dafür sorgen, daß wir uns nicht kaputt machen durch die täglichen Sorgen. Er wird uns die richtige Einstellung zu allen Problemen und Bereichen des Lebens geben. So werden wir fest stehen wie Felsen in der Brandung des Meeres.
Wenn Gott uns in speziellen Dingen eine Gewißheit gibt, daß ER so oder so handeln möchte, dann wollen wir das annehmen und nicht wieder weg diskutieren. Es ist die Gabe des Glaubens, die der Geist Gottes in unser Herz legt. So wie Noah wußte, daß es eine Flut geben wird und deshalb mitten in der Wüste ein Schiff baute. Er ließ sich nicht beirren, sondern hielt an diesem Glauben fest. Dadurch wurden er und seine Familie vor der großen Flut gerettet.

Danke Vater, daß ich Dir vertrauen kann! Du nimmst mich an die Hand und bringst mich durchs Leben. Du hältst Deine Hand über mir und schützt mich. Du hältst Deine starke Hand unter mir, damit ich nicht falle und untergehe. Du legst mir den Glauben ins Herz, so daß ich Dir vertrauen kann. Ja, Du bist mein guter Gott und Vater!

ER kommt zu mir

ER kommt zu mir

Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt, so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert, um die Sünden vieler hinwegzunehmen; beim zweiten Mal wird ER nicht wegen der Sünde erscheinen, sondern um die zu retten, die Ihn erwarten.
Hebräerbrief 9,27f

Welch ein Trost! Jesus wird nicht wiederkommen, um mich zu richten, sondern um mich zu retten! Wo meine Sünde und Schuld vergeben ist, gibt es kein Gericht mehr und keine Verdammung! ER hat sich ein einziges Mal am Kreuz geopfert, um den Preis für meine Schuld zu bezahlen. Ein weiteres Mal Strafe und Verdammung sind nicht möglich. Wenn nach dem Tod Gericht gehalten wird und der Verkläger auftritt und mich anklagt, wird Jesus jedesmal sagen: Ist schon getilgt, noch einmal kann man ihn nicht strafen. Ich habe den Preis gezahlt. – Nun kann sich Gott über mich erbarmen, die Sünde und Schuld steht nicht mehr zwischen uns. ER kann Seine Liebe über mich ausgießen und ER kann mir ganz nahe sein.
ER wird kommen und die retten, die Ihn erwarten. ER kommt schon jetzt und erbarmt sich über mich. ER füllt mein Herz aus, beschützt mich und hilft mir in allen Dingen. Und trotzdem habe ich Sehnsucht nach Ihm, denn mein altes Ich ist doch ein großes Hindernis; – es rührt sich immer wieder und will mich fortbringen von Ihm. Die Gemeinschaft mit Jesus ist erst im Himmel vollständig und ohne jede Trübung. Und danach sehne ich mich! Ich erwarte Ihn, der mich von mir selber erlösen wird. Ich erwarte Ihn, der die Welt erlösen wird von der Ungerechtigkeit, Korruption und Gewalt. Ich erwarte Ihn, der alle Sehnsucht stillt, alle Tränen trocknet und Frieden schafft.

Danke Jesus, Du kommst bald um die zu retten, die auf Dich warten! Dann werden wir voller Freude und Frieden sein! Dann wird Gerechtigkeit und Liebe herrschen! Du wirst nicht ein einziges Deiner Kinder vergessen, sondern alle zu Dir holen, die Dir gehören. Du bist der Gott, den ich liebe!

Das Wort Gottes

Das Wort Gottes

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.
Matthäus-Evangelium 13,44ff

Gottes Wort ist wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt und wie Dynamit, das alles zertrümmert. Es ist mächtig und bewirkt, was es will. Gottes Wort ruft Dinge, die nicht sind, in Existenz. Es ist lebendige Kraft.
Gottes Wort, die Bibel, ist voller Kraft. Man muß nur suchen! Dann wird man finden. Manche erschrecken vor der Bibel, weil sie so dick ist und so viele Seiten hat. Der feind will uns mit allen möglichen Tricks davon abhalten, daß wir Gottes Wort lesen und glauben und womöglich auch noch danach handeln. Doch wir wissen, was für ein Schatz dort verborgen ist! Deshalb geben wir alles, um darin zu lesen, Gott und Jesus kennenzulernen und Seine Versprechungen für unser Leben zu finden.
Gottes Wort ist mächtig, unser Leben zu verändern. Es hat die Kraft, uns zu retten. Es verändert unser Herz und unser Denken. Es gibt uns Vertrauen zu Jesus, den Heiland. Es ist ein großer Schatz, es lohnt sich, ihn auszugraben und alles dafür zu geben!
Wir wollen Gottes Verheißungen im Herzen bewegen und darüber nachdenken. Dann wird der Heilige Geist Sein Wort lebendig machen und wir bekommen den Glauben, daß ER Sein Wort hält. Sein Wort wird dann göttliche Freude in unser Herz legen und Sein Friede wird uns regieren. Wir wollen Sein Wort nicht abschwächen durch irgendwelche theologischen Meinungen, sondern so nehmen, wie es ist. Wir wollen Sein Wort nicht wegdiskutieren oder verkleinern, sondern so nehmen, wie es ist. Es ist schließlich das Wort Gottes und mehr wert als alle menschlichen Meinungen. Das Wort Gottes ist Leben!

Danke Vater im Himmel, für Dein Wort! Danke für die Verheißungen, die Du mir in der Bibel machst! Du hältst Dein Wort, das weiß ich, und kann mich darauf verlassen. Ohne Dein Wort wüßte ich nichts von Dir und Deiner Sehnsucht nach mir und ich wüßte nichts von Jesus und Seiner Erlösung. Du sagst mir Dein Wort, und es bewirkt Leben in mir. DANKE!!!

Pläne und Wege

Pläne und Wege

ER leitet mich auf rechten Pfaden,
treu Seinem Namen. …….
Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des HErrn darf ich wohnen für alle Zeit.
Psalm 23,3.6

Manche meinen, Gott hat einen Plan für unser Leben. Aber wenn sie sich nicht daran halten und eigene Wege gehen, dann wird das nichts mit diesem Plan. Dann kommt vielleicht Plan B. Und wenn wir uns wieder weigern, dann kommt Plan C oder D oder sogar schon E. Irgendwie ist das nicht richtig, denn ich wäre schon an Plan Z vorbei ….
Gott kennt alle Tage meines Lebens. Sie waren schon in Seinem Buch verzeichnet, bevor ich geboren wurde. Aber deshalb bin ich keine willenlose Marionette, die sich diesem Buch anpassen muß. ER wußte einfach mein ganzes Leben schon im Voraus, wußte, wie ich mich entscheiden werde, wußte, was mir passieren wird, wußte einfach alles und hat gesagt: Ja!
Mein Leben erscheint mir manchmal etwas verwirrend. So viele unnütze Wege! So viel Energie in irgend etwas investiert, was dann nichts wurde! So viel unnötiges Leid, an dem ich sogar manchmal selber Schuld hatte!
Heute morgen sah ich ein Netz von Eisenbahnschienen. Es war verwirrend. Die Gleise liefen mal nebeneinander, manchmal kreuzten sie sich, bildeten Knoten, liefen hin und her, vorwärts und zurück. Und doch liefen sie alle auf das Zentrum zu und alle Züge erreichten das Ziel. Wenn ich das erschaffen hätte, wäre alles sehr gerade und geordnet. Doch Gott hat es anders gemacht, vielfältig und spannend. Jedes Gleis ist ein Lebensweg und führt auf verschlungenen Wegen zum Ziel, zu Ihm. Manche schnell, manche langsam, doch alle richtig. ER wußte alle meine Entscheidungen, auch meine Fehler und mein Versagen. Darum laufen meine Gleise nicht so gerade, sondern verschlungen. Aber ER hat trotzdem gesagt: Meine Güte und Huld werden über deinem Leben sein und du wirst ans Ziel gelangen und in meinem Hause wirst Du wohnen für alle Zeit!

Danke Vater im Himmel, Du bist der HErr über meinem Leben! Ich kann nicht alles überblicken und verstehe so vieles nicht. Doch Du hast versprochen, mich niemals zu verlassen und mich ans Ziel zu bringen. Jetzt schon steht Deine Gnade über meinem Leben, und einmal werde ich bei Dir sein für alle Zeit! Du bist der HErr, dem ich mein Leben anvertraue.

Eine Stimme in der Wüste

Eine Stimme in der Wüste

Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem HErrn den Weg!
Ebnet Ihm die Straßen!
Matthäus-Evangelium 3,3

Der HErr ist herrlich und wunderbar. In Seinem Reich regiert kein Unrecht, es wird nicht gelogen oder gestohlen. Die Menschen achten und lieben sich gegenseitig herzlich. Es gibt keine Furcht, keine Sorgen und kein Leid. Denn ER ist da, umgibt Sein Volk mit Seiner Liebe und Fürsorge und hält Seine Hand schützend über sie. Tiefer Friede und unbändige Freude regieren. Es wird wunderbar in Seinem Reich!!
Noch sind wir hier wie in der Wüste; ja, es ist recht wüst hier. Dunkelheit regiert; Hoffnungslosigkeit überfällt die Menschen; Lüge und Raub, Gewalt und Korruption machen uns zu schaffen. Einer redet schlecht über den andern. Stolz und Hochmut machen sich breit. Und da sagt uns Gottes Wort: Bereitet dem HErrn einen Weg! Ebnet Ihm die Straßen! Ich denke an Jesu Einzug in Jerusalem. Wie die Leute gejubelt haben! Sie hatten die Straßen mit Palmzweigen geschmückt und ihre Kleider auf den Weg gelegt; die Kinder tanzten vor Freude und alle riefen Hosanna, gelobt sei, der da kommt im Namen des HErrn! (Nur die Pharisäer waren empört. )
Wir wollen unserem HErrn den Weg bereiten! Es soll eine geschmückte Straße in unser Herz hinein geben. Dort soll ER sich wohl fühlen. Und wir wollen Ihm den Weg bereiten in unser Leben, unsere Umgebung und Familie, unsere Arbeitsstelle und unsere Gemeinde. ER soll regieren, und wir wollen gegen Unrecht und Gottlosigkeit im Gebet und in der Tat angehen. Wir wollen Ihm den Weg bereiten, damit ER, wenn ER wiederkommt, ein waches, vom Geist erfülltes Volk vorfindet. Die Hoffnung auf Sein Wiederkommen soll uns ausfüllen und die Freude über Ihn soll uns regieren. Ach, HErr, komm bald!

Danke Jesus, Du bist unser König. Du regierst gerecht und weise. Alles wirst Du gut machen! Ich will Dir einen Weg in mein Herz bereiten und ich möchte, daß Dein Geist meine Familie und Umgebung durchdringt und prägt. Ich sehne mich nach Dir, meinen wunderbaren Gott!

Fürchte dich nicht!!

Fürchte dich nicht!!

Fürchte dich nicht! Denn Ich habe dich erlöst;
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen;
du bist Mein!
Jesaja 43,1

Fürchte Dich nicht!! So ist Gottes Wort für heute. Fürchte Dich nicht! – denn ER, unser himmlischer Vater, ist da.
ER hat uns erlöst aus allem, was uns bedrängen will. Auch wenn wir es noch nicht merken, für Ihn ist es schon beschlossene Sache, daß wir heil durch alle Schwierigkeiten kommen. ER hat uns erlöst aus allem Streit, weil ER der Sieger ist und das letzte Wort behält. ER hat uns erlöst aus den unnötigen Sorgen, denn ER sorgt für uns. Er hat uns erlöst aus Krankheit und Tod. Denn ER hat alles auf sich genommen und uns den Weg durch Krankheit und Tod gebahnt. ER hat uns erlöst und frei gemacht von allem, was uns binden und gefangen halten will. ER hat uns erlöst aus dem Machtbereich des Bösen und Dunklen. Ja, Jesus ist mein mächtiger Heiland!!!
ER hat uns bei unserem Namen gerufen. Wir sind keine Nummer, kein undeutliches Gesicht in einer großen Menge, nein, wir sind persönlich für IHN wichtig. ER hat uns erschaffen, uns einen Namen gegeben, uns bewacht und bewahrt, als ob wir das einzige Kind Gottes wären. ER hat uns gerufen, zu IHM zu kommen und bei IHM zu sein. ER hat uns erwählt, weil ER es wollte und nicht, weil wir so gut und heilig sind. Auch heute ruft ER uns zu sich und will uns an Sein großes Herz ziehen.
Wir gehören IHM. Sachen und Dinge gehören uns und wir machen damit, was wir wollen. Angestellte, Kinder, Ehepartner gehören uns, aber wir haben die Verantwortung für sie. Sie gehören uns, sind aber keine Sklaven, sondern eher Partner, oder ein Gegenüber. Mein Freund ist MEIN Freund, er gehört mir, aber er ist sicher keine willenlose Marionette. Wir gehören IHM. ER hat uns als Sein Gegenüber berufen, als Freunde, Kinder und Partner, nicht als willenlose Kreaturen. ER hat die Verantwortung übernommen für Sein Eigentum, für Sein Volk und für Seine Kinder. ER wird wunderbar für sie sorgen!

Danke Vater im Himmel, Du bist ein wunderbarer Vater! Du machst mich nicht zur willenlosen Marionette, sondern zu Deinem Kind! Du hörst auf mich und ich auf Dich. Du sorgst für mich und ich für Dich. Ich bin Dein und Du bist mein. Du hast mich erwählt, weil Du mich lieb hast und mich an Dein Herz ziehen willst. Ich bin Dir viel wert, auch wenn ich nicht viel Leistung vorzuweisen habe. Ja, Du bist mein wunderbarer Gott!

Licht in der verlorenen Welt

Licht in der verlorenen Welt

Denn Gott, der sprach: Aus Finsternis soll Licht aufleuchten!, ER ist in unseren Herzen aufgeleuchtet, damit wir erleuchtet werden zur Erkenntnis des göttlichen Glanzes auf dem Antlitz Christi. Diesen Schatz tragen wir in zerbrechlichen Gefäßen; so wird deutlich, daß das Übermaß der Kraft von Gott und nicht von uns kommt.
2. Korintherbrief 4,6f

Gott hat nicht die Starken und Mutigen ausgewählt, sondern die Schwachen, Hoffnungslosen, „Dummen“ und Verlorenen. ER sucht die, die sich nach IHM und Erlösung sehnen. ER sieht die, die in der Dunkelheit sitzen. ER weiß, wie schwach wir eigentlich sind. Und darum erbarmt ER sich über uns. ER läßt Sein helles Licht in unseren Herzen scheinen! Das Licht der Hoffnung und Freude, der Kraft und der Barmherzigkeit. Wir müssen nur Acht haben, daß dieses Licht nicht wieder an Kraft und Helligkeit verliert. Darum bleiben wir eng mit Christus verbunden, der Quelle des neuen Lebens. Gott weiß, was für zerbrechliche Gefäße wir sind, ER kennt alle Risse und Beulen. Und doch: ER will durch uns in die Welt hinein scheinen! ER weiß, wir können es nicht, und darum will ER Seinen Geist der Kraft und Freude in unser Herz legen. Und jeder sieht: Gott ist die Ursache für dieses fröhliche, mutige, hoffnungsvolle und barmherzige Herz.
Wir wollen uns wieder ganz Christus zur Verfügung stellen. Auch wenn wir nur schwache, zerbrechliche Gefäße sind, wollen wir, daß Sein Geist uns erfüllt! Wir wollen IHM immer mehr Raum geben in unserem Denken und Leben. Und wir wollen, daß ER durch uns wirkt; – Sein Übermaß der Kraft in unserem zerbrechlichen Herzen. Wir wollen erwarten, daß ER wirkt, und nicht selbst alles bestimmen.
Wir wollen mit unserem zerbrechlichen Gefäß vorsichtig umgehen, damit es lange am Leben bleibt und lange in diese Welt hineinwirkt.
Wir wollen mehr Licht Gottes in unseren Herzen! Darum suchen wir die Gemeinschaft mit Jesus, reden mit IHM und studieren Sein Wort und bitten um die Fülle Seines Geistes.

Danke Vater, daß Du mich ausgewählt hast, obwohl ich nichts vorweisen kann. Ich bin nur ein zerbrechliches Gefäß, doch Dein Geist will mich ausfüllen und durch mich wirken. Bitte komm, und strahle Du in meinem Herzen!

Unser Ungehorsam …..

Unser Ungehorsam …..

Ach, daß doch mein Volk auf mich hörte,
daß Israel gehen wollte auf meinen Wegen!
Wie bald würde ich seine Feinde beugen,
meine Hand gegen seine Bedränger wenden. …
Ich würde es nähren mit bestem Weizen
und mit Honig aus dem Felsen sättigen.
Psalm 81,14.15.17

Hier ist die Antwort auf die Frage, warum im Volk Gottes so wenig geschieht. Es hört nicht auf Gott, sondern geht seine eigenen Wege!
Wenn wir im Wort Gottes eine Verheißung Gottes lesen, dann freuen wir uns zuerst. Doch dann kommen die Fragen: Sollte Gott wirklich gesagt haben ….? Und dann kommt unsere Erfahrung und sagt uns: Nein, so etwas ist unnatürlich, so etwas kann nicht sein. Und so legen wir Gottes Versprechen wieder an die Seite und erleben kein Wunder, keine Rettung und keine Hilfe von Gott. Wir stellen unser Denken über Gott und unsere Erfahrung über das Wort Gottes und entscheiden uns, nicht zu glauben.
So gerne möchte Gott uns helfen, segnen und reich beschenken, so gern möchte ER uns mit dem besten Brot (Sein Wort) ernähren und mit Honig aus dem Felsen (Jesus) sättigen! So gern möchte ER uns mit allem Materiellen beschenken und mit allem geistlichen Segen und Gaben überhäufen! Es gibt so viele Kleinigkeiten, wo Gott uns hilfreich zur Seite stehen möchte! Doch wir erwarten Seine Hilfe nicht. Gott hat nur einen kleinen Bereich in unserem Leben, im Denken und in unserer Erfahrung.
Wir wollen Gottes Wort heute persönlich nehmen. Welche Verheißung hat ER uns persönlich gemacht? Nehme ich sie in Anspruch oder rede ich sie klein? Wo hat Gottes Wort mich getroffen, doch nach ein paar Tagen habe ich es zur Seite gelegt? Wo sehe ich Gott am Wirken und wo denke ich, das sind doch alles nur Zufälle?
Wir wollen unser Denken über Gott ändern und IHM mehr zutrauen und mehr erwarten von IHM! ER wird uns nicht enttäuschen!

Danke Vater, für Dein Wort! Es ist meine Hoffnung und die Quelle meines Lebens. Was Du versprichst, ist wirklich wahr und ich kann mich darauf verlassen. Ich will dem KleinGlauben keinen Raum mehr in meinem Denken einräumen, sondern auf Dich vertrauen. Du meinst es gut mit mir!!

Der Thron der Gnade

Der Thron der Gnade

Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.
Hebräerbrief 4,16

Das Bild vom richtenden Gott war lange Zeit sehr stark in mir verankert. Über alles richtet ER. Ständig sieht ER mein Versagen, meine Gedanken und meine Gefühle und richtet darüber. Alles schreibt ER auf und am Tage des Gerichts kommt die große Abrechnung. Gottes Thron war für mich der Richtstuhl, aber sicher kein Gnadenthron. So empfand ich es; und es machte mich zu einem ganz unglücklichen Christen.
Wie gut, daß es anders ist! Gottes Thron ist wirklich der Gnadenthron! Mit allen meinen Anliegen kann ich zu IHM kommen und finde Gehör, Erbarmen und Gnade. ER hat beschlossen, mir gnädig zu sein, und ER wird Seinen Entschluß niemals mehr ändern!
Indem wir Gott immer näher kennenlernen, verändern wir unsere Sichtweise über Ihn. Die alte Prägung unseres Denkens über Gott sollen wir dem Wort Gottes und der Wahrheit anpassen. Der feind, der Lügner und Zerstörer, will uns ein falsches Gottesbild in unseren Kopf geben und es gelingt ihm leider oft. Wir wollen bewußt dagegen angehen und Gott als liebenden Vater sehen, der uns wohlwollend gegenüber tritt. Sein ganzes Wesen ist Liebe, Erbarmen, Gnade, Vergebung und Hilfe. ER wird niemanden abweisen, der zu Seinem Thron der Gnade kommt, sondern ER wird Hilfe zur rechten Zeit schicken.

Danke Vater, Du bist Gnade, Erbarmen, Liebe, Wahrheit und Licht! Und doch erbarmst Du Dich über uns unvollkommenen Menschen und auch über mich. Du sendest mir Hilfe zur rechten Zeit. Du hast immer ein offenes Ohr für mich. Du willst mich nicht richten, sondern auf den richtigen Weg bringen. Du bist der Gott, der Erbarmen hat mit mir!

Gottes Liebe in kleinen und großen Dingen

Gottes Liebe in kleinen und großen Dingen

Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Matthäus 7,7

Gottes Liebe und Segen bemerken wir in den Kleinigkeiten. Es sind die kleinen Dinge, die uns freudig überraschen! Wie sehr kann ein Regenbogen in den Wolken mein Herz erfreuen! Oder ein kleines Gänseblümchen, das mein Kleiner mir von der Schule mitbringt. Gott liebt es, uns kleine, freudige Überraschungen zu machen.
Einmal war ich ziemlich deprimiert und hatte den Kopf voller düsterer Gedanken. Da sah ich auf dem Acker ein kleines, fast schwarzes Spielzeugauto. Wir hatten es am Vortage lange gesucht und ich weiß bis heute nicht, wie es auf den Acker kam. Aber Gott hatte es nicht vergessen und hatte auf unser Gebet gehört. So eine kleine Kleinigkeit, doch ich war sehr gerührt von dieser Liebe Gottes, die sich sogar in diesen kleinen Dingen zeigt. Meine düstere Stimmung verflog und mein Herz war so froh, daß ich singen konnte. Ja, unser Gott kümmert sich um alles, auch um die kleinsten Kleinigkeiten! Wie viel mehr dann um unsere großen Angelegenheiten!
Wir wollen Gott in jeder Angelegenheit zuerst um Hilfe bitten, denn ER gibt gern. ER ist bestimmt nicht geizig oder rechnet uns erst einmal vor, wieviel wir Ihm schuldig sind. ER gibt, weil ER liebt!
Wenn wir etwas suchen, wollen wir zuerst Ihn fragen, wo es ist. Da kann man viel Zeit und Nerven sparen, denn ER weiß ja, wo das Teil ist. Und wenn wir unzufrieden sind und gar nicht so genau wissen, was uns fehlt, dürfen wir uns auch an Ihn wenden. Wenn wir Entscheidungen treffen müssen, aber gar nicht alles überblicken können, dürfen wir um Weisheit und Rat bitten. ER gibt alles gerne!
Und wenn wir bei Ihm anklopfen, „ Vater, mach mir bitte auf! Ich möchte Dein Kind sein!“, dann wird ER sofort die Tür aufmachen und uns an Sein Herz ziehen. Und wenn wir in Sünde gefallen sind und uns das schlechte Gewissen plagt, dann dürfen wir bei Ihm anklopfen: „Vater, bitte vergib mir!“ – und ER wird vergeben. Und wenn wir es selber nicht glauben können, dann wird ER uns helfen zu glauben, daß ER vergeben hat.
Gottes Liebe offenbart sich in den Kleinigkeiten! Heute wollen wir die Augen für Seine Überraschungen offen halten. Dann bekommen wir ein dankbares Herz!

Danke Vater, für die vielen kleinen Zeichen Deiner Liebe! Sie zeigen mir, daß ich Dir auch in den großen Dingen vertrauen kann. Es ist schön, zusammen mit Dir zu leben! Du bist der Gott, der Seine Kinder liebt!