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Category: Allgemein

… auf wem Er bleibt – 25.01.2021

… auf wem Er bleibt – 25.01.2021

Johannes, der Täufer sagt:
ER hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem Er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
Johannes 1, 33

Nichts in der Bibel wird erwähnt, was nicht von Bedeutung ist. Und hier ist es der kleine Satz: …. auf wem Er bleibt. Ich habe ihn immer überlesen, aber nun machte Gott mir diese kleine Sache wichtig.
Vor Jesus kam der Geist Gottes immer mal über Menschen, so daß sie prophetisch redeten und Wundertaten vollbrauchten. Aber sie hatten Ihn nicht ständig. ER wohnte nicht in ihnen und stand nicht ständig zur Verfügung. Auch Mose, David oder Elia hatten den Heiligen Geist nur zeitweise. Das hat sich seit Jesus geändert.
Seitdem wohnt der Heilige Geist Gottes in den Menschen. Seitdem Jesus das Opfer für uns am Kreuz gebracht hat, ist die Trennung zwischen Mensch und Gott aufgehoben, darum kann der Geist im Menschen wohnen.
ER nimmt den Geist nicht wieder zurück. Es ist nicht wie im AT, daß wir Ihn manchmal haben und manchmal nicht. ER ist ständig da, nur wir haben Ihn manchmal zum Verstummen gebracht; – aber das können wir schnell ändern, wenn wir wollen.
Es ist doch schön, daß wir sofort wieder mit dem HErrn verbunden sind, wenn wir uns Ihm zuwenden. Da mag gewesen sein, was wolle. Wenn wir unsere  Sünde bekennen, ist Er treu und gerecht und vergibt uns sofort. Wenn wir Ihn mißachtet haben, und uns wieder zu Ihm wenden, ist Er gleich wieder da, weil Er uns lieb hat. Oft geschieht es, daß wir in der Hektik des Tages den Kontakt zum Gott verlieren. Doch einen Augenblick, eine Sekunde innehalten, den Blick wieder auf den HErrn wenden, und schon ist die Verbindung wieder störungsfrei.
Gott ist natürlich kein Automat, oder läuft hinter uns her und bettelt darum, mit uns zu reden. Nein, Er ist der Große, der Allmächtige, der Ewige. Aber ER hat uns so sehr lieb, daß Er sich herabläßt und sich um uns kümmert. Wie gut, – sonst wären wir wirklich verloren.
Und vergiß nicht: In diesem Vers steht geschrieben, daß Jesus mit dem Heiligen Geist tauft. Du bekommst Ihn nicht durch Rituale oder andere Menschen, nur durch Jesus.

Danke Jesus, daß Du mir den Heiligen Geist geschenkt hast! ER lebt nun in mir. Dadurch habe ich immer Kontakt zu Dir. Danke, ER will mich leiten und führen und alle Deine Verheißungen wahr machen. Amen!!

Otukas: Der Kleine hat noch Fieber und der Lymphknoten im Nacken ist noch dick geschwollen. Heute, am Montag, will man noch eine Biopsie machen. Wir beten weiter für den Kleinen und seine Mama. Danke für eure Treue im Gebet!!

Keine Sorge!!

Keine Sorge!!

All eure Sorgen werft auf Ihn, denn ER sorgt für euch.
1. Petrus 5,7

Es ist gar nicht so einfach, alles dem HErrn zu überlassen. Ob ich einen Parkplatz finde, oder ob ich wieder zu spät komme, oder wenn ich etwas verloren habe, immer fange ich wieder an, mir Sorgen zu machen, mich zu beunruhigen, nach Lösungen zu suchen und mich anzustrengen. Den ganzen Tag kann man in diesem Streß verbringen. Es ist für uns selbständigen Menschen schwer, jemandem alles anzuvertrauen. Wir wollen zumindest noch die Kontrolle besitzen. Doch Gott macht dieses Angebot: Ich sorge für euch! Laßt euch nicht mehr von euren großen und kleinen Sorgen beherrschen, sondern laßt mich herrschen! Ihr sollt leicht und fröhlich leben, beschwingt durch den Tag gehen und meinen Namen preisen! Loblieder sollen in eurem Munde sein und nicht ständiges Klagen und Jammern! Friede soll in euch und um euch sein, und nicht Streß und Hektik! Ja, werft jede Sorge auf mich, denn ich sorge gern und gut für euch!
Wir können es mit kleinen Dingen probieren, zB der lästigen Parkplatzsuche. Oder mit verlorenen Dingen. Gott will helfen, wir werden es sehen. Und wenn ER bei diesen Kleinigkeiten hilft, werden wir Ihm für größere Dinge vertrauen. ER wird unseren Glauben schulen und trainieren, wenn wir Ihm vertrauen. Manchmal wird ER so tun, als ob ER unser Problem nicht zur Kenntnis nimmt und warten, ob wir nun unseren Glauben verlieren oder Ihm weiterhin vertrauen, daß ER a l l e s richtig macht. Dieses Vertrauen unsererseits, das ist unsere Schwierigkeit. Aber wir können es trainieren, an IHN zu glauben und uns nicht auf irgendwelche Gebetsformeln oder Glaubensprinzipien zu verlassen. ER ist eine Person, der wir vertrauen, und kein gnadenloses Prinzip, keine sture Instruktionsanleitung und kein totes Gesetz. ER ist der Gute Hirte, der für Seine Schäflein sorgt.

Danke, Jesus, Du sagst, wir sollen uns auf Dich verlassen! Und das will ich heute tun. In jeder Kleinigkeit will ich Dich sorgen lassen und mir keine unnötigen Sorgen mehr machen. Denn Du bist es, der mich liebhat, mich umsorgt und ständig Seinen starken Arm um mich legt. Bei Dir allein bin ich geborgen.

Echt frohe Botschaft! – 23.01.2021

Echt frohe Botschaft! – 23.01.2021

ER hat mich gesandt,
damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe
und alle heile, deren Herzen zerbrochen ist.
Jesaja 61, 1

Ein Tagtraum: Ich stellte mir heute vor, ich bin in einem Lager für Leprakranke. Sie sehen mich an, voller Mißtrauen und Hoffnungslosigkeit. Ich sehe sie an, – dem einen fehlen die Finger, dem andern faulen die Ohren ab und einem dritten fehlt die Nase … Ich stehe auf einer kleinen Kanzel. Was soll ich diesen Menschen sagen??
Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Wie könnte ich Trost bringen, oder Hoffnung oder Zuversicht? Doch da fällt mir dieser Vers ein: Jesus ist gekommen, Er hat eine frohe Botschaft für die Armen, Er heilt zerbrochene Herzen, Er befreit Gefangene, Er ruft das Gnadenjahr des HErrn aus, Er tröstet die Trauernden, bringt Schmuck statt Schmutz, Freudenöl statt Trauerkleid, Jubel statt Verzweiflung. Das ist der Auftrag Jesu! Und diese Menschen in diesem Lager zu trösten, ihnen Mut und Zuversicht geben, das kann nur Er allein! Wie sollte ich das auch können?
Und so fange ich an, diesen Menschen die Gnade Gottes, Jesus, zu predigen: ER ist das Licht in der Dunkelheit. ER bringt Freude in dein Leben! ER ist Hoffnung. ER hat Dich so lieb, daß Er in deinem Körper wohnen will. Du bist nicht vergessen, Gott kennt dich und will dich!
Und langsam beginnen die Menschen zu verstehen: Es kann nur Gott machen, kein Mensch kann es, aber Gott  macht das Unmögliche möglich! Und sie öffnen Ohren und Herzen für die Worte des HErrn. Da kommt der Geist Gottes uns zu Hilfe und macht das Wort lebendig: ER sät Hoffnung in die Herzen. Und ihre Augen werden klarer, der Blick fester, sie richten sich auf. Und als der Heilige Geist anfängt, diese armen Menschen mit der Liebe Gottes zu berühren, fallen die ersten Tränen. Gottes Liebe erweicht das härteste Herz. Sie können es kaum fassen, daß sich Gott nicht zu schade ist, in ihnen zu wohnen; – und so öffnen sie ihre Herzen. Da macht sich Freude breit, ausgelassene Freude! Gott liebt mich, Gott hat mich nicht vergessen, Gott ist in meinem Herzen!
Ja, nur Gott kann Hoffnung bringen, wo Verzweiflung herrscht. Nur Gott kann trösten, wo dunkle Hoffnungslosigkeit herrscht. ER hat Hoffnung für uns! ER will unser Herz füllen mit Seiner endlosen, grenzenlosen und unbeschränkten Liebe!
Das Wort gilt auch für dich: ER will in deinem Herzen wohnen; – laß Ihn ein, damit Licht wird!!

O Jesus, Du bist der Erlöser! Komm, ich möchte, daß Du in meinem Herzen wohnst!! Bitte, bringe Licht, Hoffnung, Wärme, Liebe und Freude! Bitte, sei mir ganz, ganz nah!!

Unsere Andachten gibt es in Englisch, Russisch, Litauisch, Ungarisch und Rumänisch! Frag mal nach!
Wir haben Websites und sind bei Facebook vertreten!
Wir brauchen Eure Likes, damit FB die Andachten weiter verbreitet, und ihr könnt die Andachten an Freunde, Verwandte und Bekannte  weiterleiten; – kostet nichts. Hilf mit, das Evangelium von Jesus zu verbreiten! Danke!!

Über die Kinder – 22.01.2021

Über die Kinder – 22.01.2021

Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.
Jesus, in Matthäus 18, 10

Ja, so ist es mit den Kindern: Sie sind Gottes besonderes Eigentum, ER kümmert  sich ganz besonders um sie, sie sind Ihm ganz besonders ans Herz gewachsen. Wehe, wenn einer sie anrührt!
Und dann erzählt Jesus das Gleichnis vom verlorenen Schäflein. Der Hirte läßt alle anderen 99 Schafe  zurück, um das eine verirrte Schäflein zu suchen. Und wenn er es endlich gefunden hat, freut er sich über dieses eine mehr als über die anderen 99. Am Schluß sagt Jesus: So will  auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht. – Nein, ER will das nicht! Darum haben wir eine ganz besondere Verantwortung für unsere und alle Kinder. Es gibt so viele Kinder, die krank sind oder hungern oder dursten. Es gibt so viele, die sind versklavt und müssen Zwangsarbeit leisten. Es gibt so viele, die werden schon vor der Geburt getötet ….. Es gibt für unseren Gott genügend Grund, über uns zu weinen und unserer reichen Nation böse zu sein; – wir könnten es nämlich ändern.
Jesus sieht uns als Kinder Gottes. Wir sind ebenso auf der Welt “die Kleinen”, die Wehrlosen, die allem ausgeliefert sind, die verspottet werden um Jesu Namen willen, die Leid für die Welt tragen …. Darum ist Er uns ganz nahe und schützt uns oft und trägt uns durch Leid hindurch. Aber wehe, wer das Leid verursacht! Der Zorn Gottes begegnet ihm schon in diesem Leben und im Gericht noch viel, viel mehr. Wenn ich daran denke, tun mir diese Menschen leid und ich kann sogar für sie beten und sie segnen.

Danke Jesus, daß wir Dir so wichtig sind! Auch unsere Engel stehen immer vor dem Thron Gottes und erinnern Ihn an uns. Und auch Du bittest ständig für uns und trittst für uns ein! Danke, da können wir vieles annehmen, was uns sonst schwer fallen würde.

Fürbitte und Dank für Otukas:
Die Mutter liegt mit ihm im Krankenhaus, wie gut.
Heute sollte die erste Chemotherapie sein. Aber der Doktor hatte Probleme: Das Blut zeigt keine bösartigen Zellen mehr, nicht eine einzige. Das hat er noch nie erlebt!   ….. die Chemo fand also nicht mehr statt.
Danke  für eure Gebete!!! …. und preist den HErrn!
(Wir beten trotzdem noch einige Zeit weiter, okay?!!)
frank

Der himmlische Vater – 21.01.2021

Der himmlische Vater – 21.01.2021

Allen aber, die Ihn aufnahmen, gab Er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an Seinen Namen glauben.
Johannes 1, 12

Wie wunderbar! Wir können nicht nur Gott erkennen und vor Ihn treten, wir können sogar Kinder Gottes sein!
Eigene Kinder benehmen sich ihren Eltern gegenüber ganz anders als fremde Kinder. Die eigenen sagen Papa zu mir, und die fremden Herr Lauermann. Die eigenen wissen, wann Spaß ist und wann Ernst ist, die fremden sind vorsichtig. Die eigenen glauben, daß ich ihnen gute Sachen vom Einkauf mitbringen, die fremden sind da sehr zurückhaltend. Mit den eigenen kann ich viel vertrauter umgehen,  kann ich Späße machen, kann ich fordern und fördern. Meine Kinder können mich auch mal ärgern und mich reinlegen; – sie wissen, es ist nicht so ernst. Ja, unser Umgang ist vertrauter, voller Vertrauen, ohne Mißtrauen. Jeder weiß, der andere  meint es gut mit ihm.
Und wie ist es mit unserm Umgang mit dem himmlischen Vater? Sage ich ganz distanziert: HErr! Majestät! König der Könige! – oder sage ich Vater?
Kann ich Ihm mein Herz ausschütten oder benutze ich fromme Höflichkeitsfloskeln? Höre dir doch einmal selber zu, wie du Gott anredest. Ist es vertraut, wie ein Kind zu seinem Vater, oder ist es steif und höflich, wie ein Priester zu seinem Gott?
Dann weißt du, wo du stehst. Du bist ein Kind Gottes oder ein fremdes.
Jesus will uns zu Gottes Kindern machen, wenn wir Ihm glauben und vertrauen. Am Kreuz nahm Er alles Trennende weg, die Schuld, das Versagen, die Sünde. Es ist einfach nicht mehr da. Nun gibt es zwischen dem himmlischen  Vater und mir keine Trennung und Abstand mehr. ER ist mein Vater! Der Vater, der Seine Kinder liebt.

Vater im Himmel, ich möchte Dein Kind sein! Ich habe Sehnsucht nach Dir, meinen Vater! Ja, ich glaube an Jesus, Deinen Sohn. Jesus ist für meine Schuld gestorben, damit ich schuldlos bin. Vater, danke, daß Du mich so sehr lieb hast und mich als Dein Kind annimmst. Du bist wunderbar!!

Ordnung im Gebetsleben – 20.01.2021

Ordnung im Gebetsleben – 20.01.2021

Daniel …. In seinem Obergemach waren die Fenster nach Jerusalem hin offen. Dort kniete er dreimal am Tag nieder und richtete sein Gebet und seinen Lobpreis an seinen Gott, ganz so, wie er es gewohnt war.
Daniel 6, 11

Daniel war verschleppt worden und ein Gefangener. Doch auch in der neuen Heimat behielt er seine Gewohnheiten und betete den HErrn dreimal am Tag an. Davon ließ er sich durch nichts abhalten, nicht einmal vom König.
Unser Gebetsleben braucht eine Ordnung. Wenn wir nur beten, wann wir Zeit und Lust haben, kommen wir fast nie zum Beten. Ich habe die Beschreibungen von den großen Männern Gottes gelesen, und sie haben alle großen Wert auf die Stille Zeit gelegt und ich fand eine übereinstimmende Ordnung bei allen.
Unser Gebet braucht einen festen Platz im Terminkalender. Das muß man sich gut überlegen, wie es am Besten möglich ist. Sonst kommt immer wieder etwas dazwischen.
Das Gebet hat einige Grundelemente. Da ist zuerst der Dank und der Lobpreis an Gott. Dann kommt die Bitte um Reinigung und Vergebung. Und dann die Bitten wegen persönlicher Dinge und die Fürbitte für andere. In der Lobpreiszeit, und auch sonst, ergeben sich Pausen. Die nutzen wir, um Ihm zuzuhören. Wir brauchen nicht immer reden. Erst das Hören macht das Gespräch vollendet.
Und wir lesen in dieser Stillen Zeit unsere Bibel. Herumblättern in der Bibel ist nicht verkehrt, aber die Großen hatten immer einen Bibelleseplan. Es ist aber verschieden, manche lesen 10 Kapitel am Tag, und manche nur eines. Aber alle lesen mit einem hörenden, erwartungsvollen Herzen.
Viele machen sich Notizen oder führen ein Gebetstagebuch. Sie schreiben ihre Bitten auf und auch, wie Gott es erfüllt hat. Alle tiefen Einsichten, die Gott gibt, schreiben sie auf, und ebenso alle Wunder, die durch Gebet geschehen. Das hilft in trüben Zeiten und Tagen, den Glauben nicht zu verlieren.
Das sind die Gemeinsamkeiten, die ich bei allen bekannten Christen festgestellt habe. Und wenn ich mich daran halte, geht es mir gut. Wenn ich anfange zu trödeln und mich ablenken lasse, passiert gar nichts mehr. Der Teufel kennt alle Tricks, um uns abzulenken! Da muß man sehr hart und standfest bleiben!
Auch Jesus hatte Seine Gebetszeiten; – Er ging am frühen Morgen in die Einsamkeit. Wenn Er es brauchte, dann brauche ich es noch viel dringender. Also, machen wir Ernst und überlegen uns, wie wir es erfolgreich verwirklichen können! Gott selber wartet auf uns!

HErr vergib, manchmal komme ich ins Trödeln und lasse mich ablenken. Und dann findet wieder keine Stille Zeit mit Dir statt. Hilf mir, standfest zu bleiben und die Zeiten mit Dir zu genießen! Danke, bei Dir bin ich geborgen!!

Fürbitte:
Ihr erinnert euch an Andrius, der auf den Kopf gefallen war, Gehirnblutungen bekam, im Koma lag und dann gestorben ist? Heute bat die Mutter um Gebet; ihr anderer Sohn, Otukas, 5 Jahre alt, hat Lymphdrüsenkrebs, Morbus Hodgkin, sehr aggressiv.  Die Ärzte geben eine Chance von 90%.

Nun ist Korona, und da gibt es im Krankenhaus nur sehr eingeschränkte Besuchszeiten. Andrius durfte sie täglich nur 5 min besuchen. Hoffentlich ist es bei dem Kleinen anders.
Wir wollen für Otukas, die Mutter Lina und den Vater Darius intensiv beten!!!

Gemeinschaft mit Ihm – 19.01.2021

Gemeinschaft mit Ihm – 19.01.2021

Maria setzte sich dem HErrn zu Füßen und hörte Seinen Worten zu.
Lukas 10, 39

Marias Schwester Marta war sehr aktiv und mußte immer arbeiten. Sie sah immer sofort, was notwendig war und machte sich gleich an die Arbeit. Sie war sehr praktisch veranlagt und liebte Jesus. Darum wollte sie Ihm und den Jüngern ein gutes Essen vorsetzen.
Maria wollte Jesus hören, denn sie liebte Ihn sehr. Sie saß dort zu Seinen Füßen. ER ließ sie dort, obwohl es sicher unschicklich war. ER sah ihr Herz, und wie sehr ihr Liebe, Anteilnahme, Annahme und Ermutigung fehlte. Und Er sah, wie sehr sie Ihn liebte, mit jeder Faser ihres Herzens.
Jesus mag es, wenn wir still werden und Ihm zuhören. Auch unser Danke und unsere Bitten sind Ihm wichtig, aber wir hören oft auf zu beten, wenn wir unsere Liste fertig gebetet haben. Und für Ihn fängt es dann erst richtig an: Gemeinschaft mit uns, mit Seinen geliebten Kindern. ER möchte mit uns reden, uns Liebe zeigen, Liebesworte reden und vieles erklären, aber wir sind dann oft schon wieder weg; – schade.
Viele geben dem HErrn 10 Prozent ihres Einkommens. ER möchte aber auch 10 Prozent von unserer Zeit. Nun kann nicht jeder 2,5 Stunden beten, manche müssen auch mal arbeiten, haben Kinder und andere Verpflichtungen. Aber von unserer freien Zeit sollen wir dem HErrn viel zur Verfügung stellen. Da können wir zu Seinen Füßen sitzen und Ihm zuhören. Leider schlafe ich im Sitzen dann oft ein, so habe ich mir angewöhnt, beim Beten zu laufen. Ein einsamer Spaziergang ist super! Oder am Waldrand auf einem Baumstamm sitzen, oder am Ufer unseres Flußes …. Es gibt so viele Möglichkeiten.
Aber eins ist unumgänglich: Willst du den HErrn kennenlernen, mußt du zu Seinen Füßen sitzen und Ihm zuhören; – und nicht nur umgekehrt, ER muß Dir zuhören.

Danke für Dein Wort in der Bibel! Ich bewege es in meinem Herzen. Und ich sitze zu Deinen Füßen und höre Dir zu. Es ist wunderbar, mit Dir still zu sein und Deine Gedanken aufzunehmen.  HErr, ich liebe es, mit Dir zusammen zu sein!!

Der Preis für den Frieden

Der Preis für den Frieden

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
Galater 5,22

Wieviel kostet der himmlische Friede? Bist du bereit, all dein Geld dafür zu geben und vielleicht sogar noch einen Kredit aufzunehmen? Ist er dir so viel wert? Und wenn du ihn hast, mußt du diesen Schatz bewachen, sonst wird er dir geraubt. So zweimal am Tag sollte man vielleicht eine Stunde Meditieren oder Übungen machen. Aber, ob das alles reicht?
Nein, natürlich nicht. Denn den himmlischen Frieden kann man nirgendwo kaufen. Und doch sagt Jesus, daß wir unser Leben geben sollen. Ja, so hoch ist der Preis! Mein Leben in Seiner Hand gegen Seinen Frieden in meinem Herzen.
Jesus will keine Halbheiten; ER will dir ja auch nicht nur ein wenig Frieden geben, sondern alles. ER will Dich nicht halb oder nur zeitweise, sondern ganz. Und wenn du nach dem Tausch wieder dein Eigenleben auf deinen alten Wegen führen willst, dann nimmt ER Seine himmlischen Gaben wieder aus deinem Herzen. Willst du Seinen Frieden, dann tausche dein Leben dagegen ein und hole dir dein altes Leben nicht zurück! Lebe Sein Leben und denke nicht mehr an dich selber. So wird sich der Friede Gottes in deinem Herzen breit machen und beständig in dir sein. Seine himmlische Freude wird dich füllen, Liebe und Langmut dein Charakter werden, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung werden dich prägen. Ja, ich tausche mein altes Leben mit allen seinen Lasten und dem Unfrieden gern ein gegen das neue Leben mit Jesus!

Danke, Jesus! Hier hast Du mein altes Leben mit all seinen Befürchtungen, Ängsten und Unfrieden, mit all den Selbstvorwürfen und Beschuldigungen, mit all der Bitterkeit, Neid und Stolz! Ich will Dir gehören, bitte fülle mich mit dem Geist Gottes und Seinen Gaben! Ich möchte so gern den Frieden, den Du schenkst! Danke, Du bist in mir und wo Du bist, da ist Friede und Freude.

Gemeinschaft mit Jesus – 17.01.2021

Gemeinschaft mit Jesus – 17.01.2021

Jesus betet:
Vater, ich will, daß alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, ….
Johannes 17, 24

Jesus betet für Seine Jünger und für alle, die an Ihn glauben und sich an Ihn hängen. Kurz darauf, das weiß Er schon, wird Er am Kreuz sterben. ER hat jetzt schon Sehnsucht nach Seinen Jüngern, nach Seiner geliebten Braut, Seiner Kirche und Gemeinde, Gottes geliebten Kinder, Seine Geschwister. Es ist eine heiße, tränenreiche Liebe, mit der Jesus uns liebt. Diese Liebe ist vollständig auf das Wohl des andern aus und denkt nicht mehr an sich. Lies mal 1. Korinther 13. Dort wird Jesu Liebe zu uns beschrieben.
Was Gott Ihm gibt, das ist sicher. Niemals läßt Er jemanden wieder los, den Gott Ihm anvertraut hat. Sogar Menschen, die jahrelang Gott vergessen hatten, kommen durch schwere Umstände wieder zurück zu Jesus. ER sorgt schon dafür, daß keiner wirklich zugrunde geht und der Teufel triumphieren kann.
Wir sollen es gut haben. Deshalb sollen wir dort sein, wo Jesus ist. Ganz nah an Seinem Thron, ganz dicht vor Ihm. Johannes lag beim Abendmahl an Jesu Schulter, er war der Jünger, den der HErr liebte. So eng soll unsere Verbindung zu Ihm sein, eine Liebesbeziehung, kein dogmatisches Lehrsystem, keine frommen Rituale. Jesus mag das nicht.
Wir sollen Seine Herrlichkeit sehen und daran Anteil haben. Dort ist Licht, Wärme, Liebe, Freude, Heilung. Dort ist es herrlich. Dort sind wir zu hause. Dort werden wir geliebt, angenommen und wertgeschätzt. Dort ist vergessen, was hier einmal war. Ein neuer Mensch ist erschaffen!
Jesus hat große Sehnsucht nach den Seinen. Wir wollen dennoch nicht gleich in den Himmel aufbrechen, sondern hier mit Ihm unsere Arbeit tun. Auch andere will Er rufen, damit auch sie einmal mit Ihm zusammen sind. Lassen wir uns anstecken von der Liebe Jesu zu den Verlorenen; – so wir Er uns geliebt hat und sich für uns geopfert hat, so wollen wir die anderen lieben.
ER ist wunderbar, ER ist mein HErr. Ich liebe Ihn über alles und freue mich auf Ihn. Hier darf ich Ihn im Gebet erleben, Sein Nähe spüren, Seine sanfte Hand spüren, Seine Liebe und Erbarmen merken …. Es ist wirklich wunderbar mit Ihm.

Danke Jesus, einmal werden wir bei Dir sein! Doch schon hier können wir ganz eng mit Dir zusammen leben. Danke, unsere Gebete sind keine leeren Phrasen, sondern Gespräch und Zusammensein mit Dir. Danke!!

In Ihm geborgen – 16.01.2021

In Ihm geborgen – 16.01.2021

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Psalm 23, 6

Was erwarten wir von der Zukunft? Gestern habe ich mich viel mit “Impfgegnern” geschrieben und merke, ihre Erwartungen sind grundsätzlich negativ. Man will die Menschheit ausrotten, alles nur für Geld, man will uns kontrollieren, und vieles mehr ist da zu lesen. Schlimm, wenn man solche Erwartungen hat! Da kommt es leicht zu Beleidigungen, wenn jemand anderer Meinung ist.
Nein, es ist für uns viel besser, wenn wir uns bergen beim HErrn. Dieser Vers oben gilt auch in Corona-Zeiten!
Als der Würgeengel durch Ägypten ging, betrat er kein Haus der Israeliten. Die hatten das Blut des Lammes an ihre Türpfosten gemalt, und der Todesengel hatte keinen Zutritt. Als die Römer im Jahr 70 Jerusalem zerstörten, waren die Christen schon gewarnt und geflohen. Wer auf Gott hörte, blieb am Leben. Als die Armenier 1915 von den Türken ausgerottet werden sollten, waren die Christen schon geflohen. Alle, die auf Gott hörten, waren gewarnt und schon lange weg (nachzulesen bei Shakarian: Die glücklichsten Menschen der Erde).
So ist es auch heute: Gott kümmert sich um Sein Volk. Gutes und Barmherzigkeit werden uns folgen unser Leben lang.
Wir brauchen  uns nicht beunruhigen lassen, denn Gott ist immer noch HErr. ER hält Seine Kinder fest in der Hand. Wir brauchen uns nur an Ihm festhalten und vertrauen, wie Kinder ihrem Vater vertrauen. Vielleicht wird es schwer, aber ER trägt uns immer durch.

Danke Jesus, Du nimmst Angst und Unruhe aus meinem Herzen. Bei Dir bin ich geborgen auch bei Pandemien, Epidemien, in Leid und Freude, immer und überall.