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Kategorie: Allgemein

Der Schwamm

Der Schwamm

„Laßt euch vom Geist erfülllen!“
Epheser 5, 18

Vor einiger Zeit war ein Mann zu Besuch in unserer Gruppe. Da bekam ich den Eindruck, er ist ein Schwamm. Und ich fragte den Heiligen Geist, wie Er das meinte. Er zeigte mir einen Schwamm, so einen natürlichen, keinen aus Kunststoff. Der ist ganz, ganz leicht. Man merkt kaum, daß man ihn in der Hand hat. Er besteht fast nur aus Luftblasen oder Poren, die durch dünne Wände getrennt sind. Er ist sehr, sehr hart im trockenen Zustand. Wirft man ihn ins Wasser, so will er nicht untergehen und naß werden, er versucht, herauszuspringen. Doch wenn er einmal naß ist, dann ist er schwer. Er kann sehr viel Wasser aufnehmen und speichern. Und gibt es nur ungern wieder ab. Legt man ihn ans Trockene, so sickert kaum Wasser heraus. Und was hat das mit dem Mann zu tun?
Jesus meinte, der Mann ist so ein trockener Schwamm. Er sieht groß aus, aber hat kein Gewicht. Alles nur Schaum. Aber er ist sehr hart gegen andere und in seinem Innenleben, da gibt es nicht so viele Gefühle. Er weigert sich, ins Wasser zu gehen und naß zu werden und springt immer wieder heraus (- das Wasser ist der Heilige Geist und das lebendige Wort Gottes). Er nennt sich Christ, aber er will Gott nicht zu nahe kommen.
Jesus meinte, er möchte, daß Seine Kinder schwimmen lernen im Wasserbad der Gnade und des Geistes. Sie sollen sich total vollsaugen mit der Kraft und Gnade. Auch in trockenen Zeiten speichern sie das Lebenswasser für sich und andere. Naß ist der Schwamm weich und geschmeidig und eine Wohltat für die Haut.
Und wie wird man erfüllt mit dem Heiligen Geist? Jesus möchte sehr, daß wir erfüllt sind!
Sei dort, wo der Heilige Geist wirken darf und man sich über Ihn freut.
Plane regelmäßig eine Stille Zeit. Da kannst du um den Geist bitten und Gott anbeten. Man braucht nicht immer reden, sondern kann Jesus ansehen und Seine Barmherzigkeit bestaunen. Man kann Ihn bitten, zu reden. Und dann hört man hin, ob Er Impulse gibt. Gedanken, die nicht von uns selbst kommen, Ideen, auf die wir nie gekommen wären. Ich denke, die ersten Tage wird wahrscheinlich nicht viel kommen. Aber so nach und nach macht sich der Geist Gottes bemerkbar und wir verändern uns. Wir hören mehr und mehr. Und wenn wir uns verhört haben oder das Reden abgelehnt haben, merken wir den Unterschied. Ich denke, nach ein paar Wochen werden wir selbst unsere Fortschritte bemerken.
Eine gute „Nebenwirkung“: Wo der Geist ist, ist Freude, Dankbarkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Friede. Auch daran können wir erkennen, ob wirklich der Heilige Geist wirkt.

Danke Jesus, Du willst uns die Fülle des Geistes geben! Und ich brauche sie! Ich brauche Dein Reden, Deinen Frieden, Deine Freude! Bitte hilf mir, den Heiligen Geist kennenzulernen!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=iPaCWVtzyPA

Gottes Land

Gottes Land

Es ist ein Land, um das der HErr, dein Gott, sich kümmert. Stets ruhen auf ihm die Augen des HErrn, deines Gottes, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.
5. Mose, Deuteronomium 11, 12

Gott hat viele Verheißungen für das Land Kanaan gemacht. Wenn die Israelis auf Ihn hören, wird Er das Land segnen und fruchtbar machen, wird Er die Feinde vertreiben, die wilden Tiere ausrotten und für Regen und Sonne sorgen. Alles, vom Anfang bis zum Ende des Jahres, wird Er richtig regeln. Nur: Sein Volk sollte sich Seine Gebote auf Herz und Seele schreiben und überall sollten Erinnerungen an die Gebote befestigt sein und die Gebote Gottes sollten immer wieder erzählt werden. Auch die Kinder sollten damit groß werden. Es sollte ein wunderschönes, fruchtbares Land werden mit fröhlichen, aufrichtigen Menschen! Gott selbst wollte Seine starke Hand über dem Land halten.
Diese Verheißung gilt immer noch. Und sie gilt auch für das Volk Gottes. ER hat Sein Reich gebaut und lädt uns ein, Bürger zu werden. ER will über Sein Königreich wachen, sich darum kümmern und es zur Blüte bringen. Wie schön ist es, wenn Seine Kinder zusammen Ihn, den König, preisen und Lieder singen! Dann ist Seine Macht und Herrlichkeit spürbar. Wie gut, wenn der Geist Gottes alles durchzieht und neu zum Leben bringt. Dann regiert die Freude! Wie wunderbar, wenn Er Seinen Frieden ausgießt, dann ist wirklich Ruhe da. Ja, Gottes Augen ruhen auf Seinem Land und auf dem Volk, das Er sich geschaffen hat. Seine Kinder will Er segnen und sie sollen zum Segen werden.
Nur eine Warnung gibt Gott: Macht euch keine anderen Götter! Gebt niemandem Raum in eurem Herzen! Laßt nur Gott, euren Vater, König und Herrscher sein!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer König! Du sorgst treu für Dein Volk, die Kinder Gottes. Du schützt und bewahrst uns. Du versorgst uns. Du bist uns alles; – wir beten nur Dich an.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=ykWmOjTPX8o

Der Ruheplatz am Wasser

Der Ruheplatz am Wasser

Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mir mangeln.
ER läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Psalm 23, 1f

Es gibt Menschen, die zu viel arbeiten und an dem Streß kaputt gehen. Und es gibt Menschen, die auf Kosten anderer leben und nicht arbeiten. Jesus will, daß wir das Gleichgewicht finden. Ständigen Streß oder nur Ruhe, das will Er nicht, es ist ungesund für uns.
Jesus selber war Zimmermann und arbeitete in diesem Beruf, bis Er von Gott herausgerufen wurde. Paulus war Zeltmacher und fiel den Gemeinden nicht zur Last, sondern sorgte selber für seinen Lebensunterhalt. Er meinte, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Es war ihm auch wichtig, daß man sich in einer Familie gegenseitig versorgt und nicht andere sorgen läßt.
Gott will, daß wir arbeiten! Und wenn ER es will, wird ER uns auch Arbeit geben, wenn wir Ihn nur von ganzem Herzen darum bitten; – manche haben ständig Ausflüchte, warum sie es nicht können. Gott spricht auch niemals von einem Altersruhestand, sondern möchte, daß wir uns bewegen, bis wir ganz alt sind …
ER hat uns den Sonntag gegeben, damit wir ausruhen. Es ist nicht gut, den Sonntag zum Streßtag zu machen und alle Aktivitäten dorthin zu verlagern und dann Montags auf der Arbeit ausruhen müssen. Es ist nicht gut, wenn Selbständige sich so wichtig nehmen, daß sie auch am Sonntag die liegengebliebenen Arbeiten erledigen müssen. Nein, der Sonntag gehört Gott und wir sollen mit Ihm zusammen planen, wie wir den Sonntag verbringen. Unser Guter Hirte will auch an normalen Tagen für Ruhepausen sorgen. Wir sind ja keine Maschinen, die 24 Stunden am Tag laufen.
ER hat uns die Stille am Morgen gegeben, damit wir bei Ihm für den Tag auftanken können. ER gibt uns den Mittag, damit wir uns erholen und wieder zu Ihm aufsehen können und ER läßt es Abend werden, weil Er mit uns reden will. ER hält den Ruheplatz am Wasser für uns bereit, nur laufen manche daran vorbei. Bitte, mein Herz, komm zur Ruhe! Übe es ein, still zu werden! Laß Dich verwöhnen von Ihm, dem Guten Hirten! ER will uns dann bei der Arbeit helfen, so daß alles sehr viel schneller und ohne Probleme geht. Überprüfe, wie Deine Erholung aussieht; – manchmal ist es mehr Streß als die Arbeitszeit. In der Stille will Gott Dich stärken und immer neu auf das Ziel ausrichten. ER braucht kraftvolle Menschen, die Seinen Weg gehen. ER hat es so gefügt, daß wir Pausen, Erholung und Stille brauchen, weil wir eigentlich Ihn brauchen. Wenn Du zur Zeit viel, viel Streß und Kampf hast, gilt Seine Verheißung: ER wird Dich zum Ruheplatz am Wasser führen.

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst für Arbeit und für Ruhe. Auch im Streß findest Du Pausen für mich, wo ich mich wieder zu Dir hinwenden kann. Ja, Du denkst an die Ruheplätze auf meiner Wanderung durchs Leben! Hilf mir, die Stille zu üben und mich füllen zu lassen von Dir. Hilf mir, mehr Vertrauen in Dich zu haben und nicht ständig selbst für alles zu sorgen. Du bist ein guter HErr!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=HC6KqThzpno

Der Sieg des Evangeliums

Der Sieg des Evangeliums

Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.
1. Johannes 5,4

Das Evangelium von Jesus Christus hat die damalige Welt im Sturm erobert. Schon 20 Jahre nach der Kreuzigung gab es eine Gemeinde in Korinth und wahrscheinlich auch schon in Rom, der Hauptstadt des Weltreiches. Dagegen ist unsere heutige Mission eher Schlafmedizin.
Sehe ich mir das Evangelium an, so sehe ich drei Hauptgebiete, in denen unser Glaube den Sieg hat: Die Sünde, der Tod und die finsteren Mächte. Diese drei Mächte werden in Europa verdrängt oder geleugnet, teilweise auch von Kirchen.
Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören, so sagt der Apostel Johannes. Also Sünde, Tod und Finsternis. Wir wollen Sünde wieder Sünde nennen und für uns klar Stellung beziehen. Wir wollen rein und klar leben, ohne Betrug, ohne Bereicherung, ohne Lüge. Sexuell wollen wir rein bleiben, in Taten und Gedanken. Unser Lebensstil soll Jesus entsprechen.
Der Tod war damals allgegenwärtig und ständig war man bedroht. Heute ist man abgeschirmt und der Tod spielt sich im Hinterzimmer ab. Und doch wollen wir offensiv gegen ihn arbeiten und beten. Selbstmord und Abtreibung wollen wir nicht zulassen. Auch tödliche Krankheiten und Unfälle wollen wir mit der Kraft Jesu begegnen. Manchmal werden Wunder geschehen.
Wir wollen unsere Augen aufhalten für die finsteren Mächte, die nicht nur die Psyche angreifen und Depressionen verursachen, sondern auch reale Krankheiten, Unfälle und viel, viel Unheil. Wir sollen diesen Mächten im Namen Jesu begegnen und sie vertreiben. Da geschieht viel Befreiung. Und Freude macht sich breit. Wir erleben es immer wieder, daß selbst Christen nach jahrelangen Zwängen und Ängsten frei werden. ER ist der HErr!!
Immer und in jedem Fall wollen wir Jesus um Hilfe und Weisheit bitten, in dem Glauben, daß Er alles verändern kann. Ob dann unsere Botschaft kraftvoll sein wird?

Jesus, Dein Evangelium ist so voller Hoffnung und Kraft!! Danke, daß Du den Sieg für uns errungen hast! Ja HErr, ich glaube Dir und vertraue Dir für alle Probleme, daß Du eine Lösung hast! AMEN!!

Mein Hirt

Mein Hirt

Der HErr ist mein Hirte; nichts wird mir mangeln.
Psalm 23, 1

Heute morgen dachte ich darüber nach, wieviel Schaden ich erlitten habe. Einiges ist mir gestohlen worden, etliche Male bin ich belogen und betrogen worden. Viel, viel Geld, Zeit und Energie hat es mich gekostet!
Als ich so darüber nachdachte, merkte ich, wie es in mir finster wurde. Alle Gedanken wurden negativ, und dann auch die Gefühle. Nein, stopp! Das will ich nicht!
Ich fing an, Gott zu fragen, wie Er es sieht, und ich bat Ihn, mir meine schlechten Gefühle und Gedanken zu nehmen. Bitte, keine Rachegedanken und kein Selbstmitleid! Bitte, schenke mir ein neues Herz, denn aus dem Herzen kommt alles Schlechte! Und Gottes Antwort war dieser Psalm: Der HErr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.
ER fragte: Habe ich nicht immer für Dich gesorgt? Habe ich Dir nicht immer alles gegeben, was Du brauchst? Habe ich nicht jeden Schaden wieder gut gemacht? Auch im Angesicht Deiner Feinde habe ich Dir den Tisch reichlich gedeckt. Auch den Ruheplatz am Wasser hast Du bekommen. Auf grüne Weide habe ich Dich geführt, ich habe Dein Verlangen gestillt, habe Dich auf rechten Wegen geleitet und auch im dunklen Tal war ich da. Du brauchtest kein Unheil zu fürchten, denn ich bewahrte Dich. Ich habe Dich getröstet, Dir Zuversicht und Mut geschenkt. Lauter Güte und Huld folgen Dir Dein Leben lang und Du darfst wohnen in meinem Hause für immer.
Ja HErr, mußte ich antworten. Du bist da, Du sorgst immer für mich. Du hast jeden Schaden wieder gut gemacht. Wie gut, daß ich dich habe!

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst wirklich treu für mich. Auch wenn es draußen weht und stürmt, bin ich bei Dir geborgen. Ja, auf Dich bin ich geworfen, Du bist meine Zuversicht, mit Dir zusammen brauche ich kein Unheil zu fürchten. Wie gut, daß ich Dich kenne!!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=Ja5_DV5SSOw

Gerettet aus der Sünde

Gerettet aus der Sünde

Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft – Gott hat es geschenkt.
Epheser 2, 8

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der ER uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. (V. 1 – 5).
Vielleicht ein etwas schwerer Text. Aber es ist gut zu verstehen, daß es zwei Reiche gibt: Das Reich der Finsternis, Lieblosigkeit und Sünde und das Reich Gottes, das Reich des Lichts, der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe.
Einst waren wir gefangen in der Sünde. Sogar die guten Menschen sind gefangen in ihrem Denken, sie wollen gut sein. Aber nur Gott allein ist gut. Wir machen leider immer wieder Fehler, wir sind ja nun einmal Menschen.
Unter der Herrschaft des finsteren Geistes, unter seiner Knute lebten wir, bis wir die Gnade durch Jesus fanden. ER vergab alles, ohne Ausnahme. ER gab allen Seinen Heiligen Geist, die es wollten. ER machte uns zu Kindern Gottes; – wir haben nun einen himmlischen Vater! ER versetzte uns aus der Finsternis ins Licht, ins Reich Gottes.
Natürlich blieben wir deshalb immer noch Menschen, und die machen Fehler, sündigen manchmal oder oft, und sind Ihm nicht immer gehorsam. Manchmal versagen wir kläglich. Und dennoch sind wir Kinder des Lichts.
Die einen leben in der Sünde, in der Trennung von Gott, egal ob sie gut oder schlecht sind, ob sie nur manchmal sündigen oder ständig. Die anderen leben im Licht und sie sündigen auch manchmal. Aber es ist ein großer Unterschied: Die einen leben in der Sünde, und die anderen sündigen manchmal.
Die Gnade macht´s möglich! Die übergroße Liebe Gottes vergibt die Schuld und alles Versagen! Nur, – die einen nehmen es nicht an, und die andern eilen sofort zum Kreuz Jesu und bitten um Vergebung. Dann sind sie wieder reine Kinder des Lichts.

Oh Jesus, wie gut, daß es Dich gibt! So kann ich immer wieder zum Thron Deiner Gnade kommen und um Vergebung bitten. So kann ich in Deinem Reich des Lichts leben, dank Deiner ständigen Vergebung und Reinigung. Wie gut das ist! Wie gut es mir tut, geliebt zu werden! Wie gut es ist, im Licht zu leben! Wie gut, wenn Du mich befreist und ich nicht mehr auf die Begierden hören muß! Ich bin noch nicht am Ziel, aber ich merke, es geht vorwärts! Du bist mein Ziel, Jesus.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=J8sRP9YFMzc

Vater und Mutter

Vater und Mutter

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HErr, dein Gott dir gibt.
2. Mose 20, 12


Solange du deinen Eltern grollst, kannst du das Land der Verheißung nicht einnehmen, das Land, das Gott dir persönlich versprochen hat. Alle Verheißungen sind an Bedingungen geknüpft, und eine davon ist, daß du dein Verhältnis zu deinen Eltern geklärt hast im Sinne Gottes.
Alle kleinen Kinder bewundern ihre Eltern, sie können alles und wissen alles. Doch wenn sie so 12 oder 13 werden, fangen sie an, die Fehler der Eltern mit dem Mikroskop zu suchen, ohne himmlisches Erbarmen für ihre Fehler.
Kein Mensch ist fehlerfrei, auch unsere Eltern nicht. Warum hat Gott dann so ein Gebot  unter die Hauptgebote genommen? Warum verlangt Er so etwas von mir?
ER weiß, wie wichtig die Beziehung zu unseren Eltern für uns selbst ist. Wir können gar nicht seelisch gesund und stabil sein, wenn wir unsere Eltern mißachten, verachten oder sogar hassen.
ER will uns helfen, unsere Beziehung in Ordnung zu bringen. ER möchte sogar, daß diese Beziehung eine Liebesbeziehung wird!
Als ich mich entschloß, meinen Eltern ihre Fehler und ihr Versagen zu vergeben, gab es innerlich einen schweren Kampf. Alles in mir sträubte sich dagegen. Aber ich wollte den Willen des Vaters im Himmel tun, also blieb ich standhaft und wiederholte meine Entscheidung ständig: Ich vergebe auch dies und jenes.
Es dauerte einige Tage, bis die Angriffe weniger wurde und die Erinnerungen seltener hochkamen. Und es dauerte Wochen bis Monate, bis ich merkte, ich fange an, die Eltern zu lieben. Ich sah positive Dinge an ihnen, die ich vorher nie bemerkt hatte. Ich konnte Fehler und Versagen bei ihnen erklären und konnte verstehen, warum sie so waren und handelten.
Es ist für mich eine große Befreiung, daß ich meine Eltern lieben und achten kann. Ich weiß, sie warten nun im Himmel auf mich und es wird einmal eine große Wiedersehensfeier geben.
Ja, Jesus macht es möglich. ER vergibt mir und ich werde fähig zu vergeben. ER wandelt mein Denken und Empfinden, so daß ich lieben kann. ER nimmt mir meine Last!

Danke Jesus, daß Du mir in allen Dingen hilfst! Auch die Dinge, die mir unmöglich sind, machst Du möglich! Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Wie gut, daß Du mir Frieden gibst!

Unser Video:  https://youtu.be/FzQDGk1ldlE?si=L7ENhBcCRx0UshZk

Er sucht dich

Er sucht dich

Jesus sagt zu Zachäus:
„Zachäus, komm schnell herunter! Denn Ich muß heute in deinem Haus zu Gast sein.“
Lukas 19, 5


Zachäus war ein Zöllner, der in die eigene Tasche wirtschaftete. Er war ein Lügner, Betrüger und Dieb.
Doch in seinem Herzen war es leer. Er war einsam und eigentlich verlassen, denn die Menschen mieden ihn. Er hatte große Sehnsucht nach Zuwendung, nach einem Ja zu seiner Person. Er hatte schon viel von Jesus gehört. Und als er hörte, daß Jesus durch die Stadt zog, wollte er Ihn unbedingt sehen. Doch die Großen ließen ihn nicht durch, sie versperrten ihm die Sicht mit ihren breiten Schultern. So lief er voraus zu einer Stelle, wo Jesus bestimmt durchkommen würde. Dort kletterte er auf einen Baum und wartete. Da kamen sie schon! Er sah Jesus, den Freund der Sünder, den Erlöser, den Guten Hirten, den Befreier und Helfer. Er sah Seine Augen. Unter dem Baum blieb Jesus auf einmal stehen und sah sich suchend um. Alles war voller Menschen. Zachäus fühlte, Jesus sucht ihn. So machte er sich noch kleiner als er schon war. Doch Jesus entdeckte ihn im Baum und rief ihn herunter: Du, ich muß heut zu Gast bei dir sein! – Was, bei mir?? – so durchfuhr es ihm. Doch dann gewann die Freude Oberhand und er sprang fast zu Boden. Jesus, Er denkt an mich! ER hat mich nicht abgeschrieben! ER sucht und liebt den Sünder!
Jesus sah ihn an und meinte: Du, Zachäus, ich kenne deinen Namen. Ich möchte zu dir! – Und Zachäus nahm Jesus in sein Haus auf.
Die Frommen meckerten wie üblich. Das ist der Zöllner und Sünder, der Betrüger und Dieb! Doch Jesus mochte gern bei Zachäus sein. ER sah tiefer, bis tief unten in Zachäus Herz sah Er. Als der merkte, daß Jesus alles wußte, sagte er: Jesus, ich gebe alles zurück, wo ich Menschen betrogen habe, ich erstatte es doppelt und vierfach! Und Jesus meinte, heute ist diesem Haus Heil widerfahren. Ich bin gekommen, die Verlorenen zu suchen und zu retten. Du bist einer davon. Ich liebe dich und nehme dich gern in meine Herde auf!
Jesus steht heute vor unserer Herzenstür und klopft an. Wenn Du Mangel hast, wenn Du Sehnsucht nach Gott hast, wenn Du nicht weißt, wohin mit Deiner Last, dann mach Ihm auf. Er will dein Freund sein, dein Erlöser.

Ja Jesus, ich brauche Dich! Ich habe Sehnsucht nach Dir! Mein Herz will Erfüllung! Ohne Dich bin ich wie ein Rohr im Wind, wie ein Treibholz im Ozean. HErr, komm in mein Herz, sei Du mein König und durchdringe mich ganz!!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=oj8HzKw9ag8

Die Last der Fürbitte

Die Last der Fürbitte

(Petrus sah Johannes) und er fragte Jesus:
„HErr, was wird denn mit ihm? Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, daß er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!“
Johannes 21, 22


Petrus macht sich Sorgen um Johannes. Nach der Auferstehung Jesu treffen sie ihren Meister und sie reden miteinander über die Zukunft. Petrus erhält ein Wort vom HErrn, und da sieht er Johannes: Was wird mit ihm? Doch Jesus sagt ihm klar: Das geht dich nichts an. Du folge mir nach!
So ist es mit der Fürbitte: Wir dürfen für andere den Segen und Schutz Gottes erbitten. Doch Gott ist der HErr über den anderen und Seine Wege mit ihm sind richtig. Was wissen wir über Seine Pläne?
Eine Frau ist an Krebs erkrankt und viele beten um Heilung. Doch ich weiß, der HErr möchte, daß sie anfängt, Ihn allein zu suchen und nicht nur Heilung. ER möchte viel mehr als die meisten Beter! Ewiges Leben, Freude, Friede, Erfüllung, alles das liegt für sie bereit, wenn sie Ihn sucht und erkennt und annimmt. Nur Heilung ist in diesem Fall zu wenig, der HErr will mehr!
Ein Freund verirrt sich in die kirchlichen Traditionen und Mystik. Er ist stolz, will alles mit dem Verstand begreifen und mit den großen Theologen mithalten. So hat Gott beschlossen, daß er fällt. Aber er ist ein Kind Gottes, und so wird Er ihn wieder zurechtbringen. ER läßt diesen Freund nicht einfach fallen, sondern will den Stolz brechen, damit er Jesus allein vertrauen kann. So erscheint es mir, wenn ich für meinen Freund bete.
Sein Wille soll geschehen, und nicht meiner! Oder, besser gesagt: Mein Gebet soll Seinem Willen entsprechen. Dann kann Gott es erhören.
Ich hatte mich viel herum geplagt mit Sorgen um diesen Freund. Doch Jesus sagte mir: Es ist meine Last. Er ist mein Kind. Schreibe mir bitte nicht vor, was Ich zu tun habe! Ich weiß den Weg und Ich weiß das Ziel. Du kannst es nicht sehen, aber vertraue mir für deinen Freund und Bruder!
Es fiel mir sehr schwer, diese Sorgen für meinen Freund abzugeben. Aber nun ist es geschafft und ich kann für meinen Freund beten und jetzt schon Danke sagen. Jesus läßt ihn nicht fallen und vergißt ihn nicht, obwohl er heute auf Abwegen ist. Wie gut, wie beruhigend für mich!
So können wir sogar die Lasten der Fürbitte abwälzen auf unseren gnädigen HErrn. ER kennt alle Umstände, alles Elend, alle Gefahren. Und Er will das Beste für den Menschen. Beten wir für andere, so wollen gleichzeitig Danke sagen! Dann wird die Last zum Segen für uns, zur Befreiung, sogar zur Freude.
Wir müssen aufpassen, daß wir Jesus nicht vorschreiben, wie ER zu handeln hat. Wir dürfen für andere beten, aber nicht in der Weise von Magie, indem wir Jesus überreden wollen oder zu irgendetwas zwingen wollen. Wir können von Gott nichts ertrotzen; Er ist doch schon gnädig!

Danke Jesus! Du kümmerst Dich um meine Leute, für die ich bete. Du willst ihr Bestes. Ich kann sie Dir anvertrauen, auch wenn ich jetzt Angst um sie habe. Du hast gute Pläne für sie, die ich nicht immer kenne. HErr, ich vertraue Dir!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=us5snEGkbn8

Todesangst

Todesangst

Das  Volk, das im Dunkel lebte,
hat ein helles Licht gesehen;
denen, die im Schatten des Todes wohnten,
ist ein Licht erschienen.
Matthäus 4, 16


Dieser Vers steht auch bei Jesaja 9,1. Gott hat Sein Versprechen nicht vergessen, sondern mit Jesus in Erfüllung gebracht: Das Volk, das keine Hoffnung hatte, das Volk, das im Schatten des Todes wohnte, hat nun eine Hoffnung und ein helles Licht! – Dieses Licht ist Jesus Christus.
ER hat den Tod besiegt. Der Schrecken des Todes ist gebrochen, er ist nicht mehr endgültig, er ist nicht mehr das Aus aller Dinge, er ist nicht mehr das trostlose Ende. Seit Jesus gibt es einen Ausweg.
Als unser Hund starb, waren die Kinder natürlich sehr traurig (ich auch). Er fehlte uns sehr. So konnten wir in Ruhe über Tod und Jesus sprechen. Es gibt eine Hoffnung!
Ich fragte Jesus, ob es im Himmel Tiere gibt. Und Er antwortete: Siehst du die Vögel, wie schön sie sind, wie herrlich sie trillern? Siehst du die Rehe, Hasen und Füchse? Auf der Erde ist es schön, und im Himmel noch schöner. Was meinst du, ob ich die Vögel, Tiere und Fische, meine Schöpfung, im Himmel haben will? Und ich dachte nach, ob es dort Pflanzen gibt. ER antwortete: Warum gibt es Blumen auf der Erde? Weil sie schön sind! Und das soll es im Himmel nicht geben? ER erinnerte mich an die Bäume des Lebens, die am Ufer des Lebensflusses wachsen. Ja Bäume, davon spricht die Bibel. Dann also auch Pflanzen, und wenn Pflanzen und Blumen, dann auch Tiere! Ist ja klar!
Gott erinnerte mich an meinen Vater, wie er starb und wie Er mich getröstet hat. Ja, so zu sterben, war kein Problem. Da gab es diesen Schrecken des Todes nicht. Es war, als ob die Engel meinen Vater heimholten und er nun im Himmel auf mich wartet. Es wird ein herrliches Wiedersehen werden! Seitdem ich dieses erlebt habe, hat der Tod endgültig seine Schrecken verloren. So zu sterben, in Jesu Armen, ist nicht schrecklich.
Von dieser Hoffnung spricht die Bibel. Es gibt kein endgültiges Ende, wenn man sich an Jesus hält. ER ist die Brücke über den Abgrund, der Weg ins Leben. ER hat den Tod am Kreuz besiegt. Seitdem gibt es Hoffnung und Licht für die, die im Schatten des Todes leben. Vertraue Ihm!

Jesus, für mich ist es schwierig zu glauben, daß Du den Tod besiegt hast. Doch gib mir Deinen Geist, damit ich glauben kann! So oft gibt es diesen Todesschrecken, so oft diese Befürchtungen, daß jemand einen Unfall hat und stirbt. Doch Du besiegst den Tod und trägst uns sicher hinüber in Dein Reich. Danke für diese Sicherheit! Sie macht mich mutig und stark! Niemand kann mir etwas, denn Du bist da. Sogar wenn ich sterbe, bist Du da und trägst mich sanft hinüber. Sogar den Zeitpunkt und die Art und Weise bestimmst Du.  Ja, darauf will und kann ich mich verlassen. Danke!