Jesus plus … – 24.05.2019

Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn und Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen. Jesus, aus Matthäus 10, 37ff. Ganz harte Worte, so erscheint es mir immer. Ich liebe diese Worte Jesu gar nicht. Aber Er hat sie gesagt, ER, der HErr, den ich liebe. Also muß ich sie annehmen, darüber nachdenken, Ihn fragen, wie ER es meint und meine Schlüsse ziehen. Jesus hat in Seinem irdischen Leben nur eine Gruppe Feinde gehabt, die Frommen. Denn sie setzten Religion an die Stelle des Evangeliums. Man mußte so viele Gebote halten, daß man gar nicht dazu kam, die Liebe und Barmherzigkeit Gottes zu erkennen und auszuleben. Ich kenne eine junge Kirche, erst ein paar Jahre alt, die haben schon dieses „Jesus plus…“. Sie glauben an die Bibel, aber wenn es Streitpunkte gibt, dann gilt die Meinung des Leiters: Er hat gesagt ….. Und damit ist der Fall erledigt. Sie glauben an Jesus plus ihren Leiter, und im Zweifelsfall eher ihrem Leiter. Es gibt eine alte Kirche, die hat Jahrhunderte Tradition und Literatur über alle Themen. Die Leute vermischen diese Tradition mit der Bibel und bekommen „Religion“. Sie glauben etwas an Jesus, aber noch mehr an Heilige, an Fürsprecher, an die Mutter Jesu, an ihren Leiter usw. Tradition steht über Evangelium. Die Leute sind nicht frei in Jesus, sie sind gebunden in ihren Vorschriften und Vorstellungen. Aber Petrus hat das alles in seinen Briefen nicht erwähnt. Auch Paulus schreibt kein Wort über das, was dieser alten Kirche wichtig ist. Auch in der Offenbarung des Johannes findet sich nichts, was diese Tradition unterstützt. Man findet nur Jesus. Jesus ist unsere Adresse für eine Fürbitte. Jesus ist unsere Adresse für jeden Dank. Jesus ist der, den wir lobpreisen. Jesus, und nicht Jesus plus… Dann werden wir frei. Dann sind wir wirklich Nachfolger Jesu. Schmeiß weg, was dich trennt von Jesus und Seiner Erlösung, befasse dich nicht mehr damit. ER allein ist der Retter, der Erlöser, der Befreier, der HErr, dem Lobpreis gehört. ER allein und nicht irgend jemand anderes. Danke, Jesus! Wie gut, daß Du da bist! Ja, ich preise Dich und glaube und vertraue Dir! Du bist der HErr, mein HErr, der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Bei Dir allein bin ich gut aufgehoben. Danke, daß Du da bist!!

Nicht allein – 23.05.2019

Jesus sagte ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst DU MIT MIR im Paradies sein. Lukas 23, 43 Die schlechte Nachricht ist: Der Verbrecher, der neben Jesus am Kreuz hing, mußte sterben, bevor er mit Jesus ins Paradies gelangte. Die gute Nachricht ist: Wir brauchen nicht mehr am Kreuz sterben, um mit Jesus verbunden „im Paradies“ zu sein. ER starb ja für mich, so daß ich nicht mehr sterben brauche und dem Tod nicht mehr gehöre. ER lebt, Gott hat Ihn aufgeweckt, und Gott wird mich ebenso auferwecken. Durch die Vergebung bin ich rein und mit Jesus verbunden, und ich kann rein vor den himmlischen Vater treten. Einsamkeit ist ein großes Problem für viele Menschen. Sie halten es allein nicht aus. Zu viele negative Gedanken überfallen sie, wenn sie allein sind. Sie müssen laut Musik hören oder den Fernseher laufen lassen. Einsamkeit ist ein Gefühl, das einen Menschen total überwältigen kann, bis er Panik bekommt oder wahnsinnig wird. Es ist eine Macht, die uns zerstören will. Einsamkeit an sich ist nichts Schlechtes. Wir brauchen sie, wenn wir Entscheidungen treffen müssen oder in Ruhe auftanken und sich erholen wollen. Aber die panikartige Macht der Einsamkeit ist durchweg negativ, ein Angriff des feindes auf unser Leben und unsere Psyche. Jesus will Sieger in unserem Leben sein. Darum will ER in unseren Herzen wohnen. Dann sind wir niemals mehr allein; – immer ist ER da. Solange wir den Kontakt zu Ihm halten, wirkt ER in uns gegen Einsamkeit. ER ist spürbar da, redet in unsere Gedanken hinein, nimmt den Druck und die Panik. In Seinem Namen bekommen wir Frieden. Rufe Ihn an in der Not, und ER wird Dich retten. ER ist der Retter und der Friedefürst. Fürchte nicht die Einsamkeit, genieße sie im Gespräch mit Jesus. Dann bist du im Paradies. Danke Jesus! Du bist bei mir alle Tage bis ans Ende der Welt. Es ist schön, im Garten zu sitzen und mit Dir zu reden. Danke für Deine Zuwendung, Deine Zeichen der Liebe, Deine guten Gedanken, Deine Befreiung und Erlösung. Danke für die Heilung meiner Seele, auch wenn sie „nur“ schrittweise vorankommt. Danke, Du bist gut zu mir!!

Endlich Ruhe – 22.05.2019

Jesus Christus sagt: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Matthäus 11, 28 Ganz kleine Kinder sind vollkommen unbeschwert. Sie kennen keine Sorgen, keine Probleme, keine Schuldgefühle …. sie sind einfach glücklich, unbeschwert, heiter und fröhlich. Sie sind so, wie wir so gerne sein möchten! Aber die harten Realitäten des Lebens haben uns geformt und die Unbeschwertheit hinweggenommen. Wißt ihr, das Herz ist in einem Beutel, dem Herzbeutel, medizinisch: das Pericard. Bei kleinen Kindern ist das Herz sauber und rein, und der Beutel leer. Doch dann kommen die sogenannten Realitäten: Kleine Lügen, schlechte Worte und Gedanken …. und bei jeder kleine Sache gibt es ein kleines Steinchen in diesen Herzbeutel. Bei größeren Dingen natürlich ein größeres Steinchen. Nun versteht ihr, warum ein Erwachsener nicht mehr „unbeschwert“ ist, denn sein Herzbeutel ist ziemlich voll und schwer. Er drückt uns nieder. Da kommt keine Fröhlichkeit mehr auf. Jeder seufzt unter seiner Last und möchte sie anderen zuschieben, aber das geht nicht. Freude, Frieden, Ruhe, Geborgenheit, Leichtigkeit und Unbeschwertheit gibt es eigentlich nicht mehr. Und da kommt Jesus: Gib mir Deine Last! Ich will sie für Dich tragen. Ich werde dafür am Kreuz bezahlen und Du wirst unbeschwert sein und Ruhe bei mir finden. Es ist Ihm nicht unmöglich, eine „Herzoperation“ auszuführen und die ganzen kleinen und großen Steine aus dem Herzbeutel herauszunehmen. Vielleicht hast Du Dich an die Last gewöhnt und sie ist Dir nicht mehr bewußt. Aber warte mal ab, wie fröhlich und leicht Du wirst, wenn die Last endlich weg ist! Wie die Ruhe Dich einhüllt und Friede mit Gott wird! Wie die Freude über Dich kommt und Du im Sommer anfängst Weihnachtslieder über Jesus zu singen! Herrlich, diese Erleichterung und Befreiung!!! Danke Jesus! Alle Revolutionen haben es nicht geschafft, den Menschen glücklich zu machen. Keine Kirche bringt das fertig. Aber Du kannst es! Du hast mir meine Last genommen und mich fröhlich gemacht! Danke, Du bist der HErr meines Lebens!!

ER ist meine Weisheit – 21.05.2019

Mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt. Hosea 4, 6 Gott rechnet mit Seinen Priestern ab: Sie sind Egoisten, die sich selber Lehren ausdenken. Sie halten die Menschen davon ab, Ihn zu erkennen. Sie mästen sich an den Menschen. Sie verdrehen die Wahrheit, und Unrecht wird zu Recht, Sünde wird Norm. Sie lügen. Sie kennen Gott nicht. Sie meinen, weil sie studiert haben, stehen sie über andere und können über sie herrschen. Sie kennen weder die Kraft noch die Person Gottes. Schwere Anschuldigungen, die Gott da gegen die Priester von Israel erhebt. Aber das gibt es alles heute noch. Sünde wird als normal bezeichnet. Viele Priester und Pastoren kennen Jesus nicht persönlich und haben keine Beziehung zu Ihm. Andere denken an ihren Ruf und auch an das Geld. Manche herrschen gern über andere Menschen …. Alles findet man noch heute. Darum sollen wir Christen sehr wachsam sein und unsere Hirten überprüfen, ob sie für uns Hirten sind, die von Jesus berufen sind; – und nicht nur studiert haben. Das Volk geht in die Irre, denn sie kennen weder Gott noch Seinen Willen für ihr Leben. Und wir Christen gehen in die Irre, wenn wir uns auf irgendwelche Konzepte, Strukturen oder spezielle Bibelauslegungen festlegen. Wir brauchen die Erkenntnis Christi! Wir müssen Sein Angesicht suchen! Wir brauchen diese persönliche Beziehung zu Jesus, damit ER uns zeigt, wie Gott ist, wie der Weg zum Himmel ist, wie wir leben sollen und in tausend anderen Fragen des Lebens. ER ist die Weisheit Gottes. Wer Ihn erkennt, kennt Gott. Wir brauchen Jesus, den guten Hirten, damit ER uns warnen kann vor Irrwegen. Wir brauchen Seinen Schutz vor falschen Lehren. Wir brauchen die Geborgenheit in Ihm, den Frieden, der Ihn umhüllt, die Freude, die in Seiner Gegenwart ist; – wir brauchen Ihn unbedingt zum Leben. Danke Jesus! Du bist wunderbar! In Dir finde ich alles, was ich brauche. Es ist schön, in Deiner Gegenwart zu verweilen, Dich anzusehen, mit Dir zu reden und Deine Hand in meinem Leben zu sehen. Du bist mein Guter Hirt!!

Zwei Schwestern – 20.05.2019

Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein;  wasche mich,  dann werde ich weißer als Schnee. Sättige mich mit Entzücken und Freude! Psalm 51, 9f. (Ysop ist eine seltene Heilpflanze). Ich kenne zwei Schwestern, die eine nenne ich Martha, die andere Maria. Sie sind sehr verschieden, nur eines haben sie gemein: Sie lieben beide lange, weiße Kleider. Doch weiße Kleidung hat ein Problem. Wenn man Ketchup ißt oder Kaffee trinkt, kann mal etwas daneben gehen, und man hat einen „schönen“ Fleck auf seinem weißen Kleid, pfui! Martha hat dann die größten Probleme, sie jammert und weint: Mein schönes Kleid, vollkommen verdreckt! – und sie verfällt fast in Depressionen. Es dauert lange, bis sie sich beruhigt und das Kleid wäscht. Maria ist da anders. Ein kleiner Fleck? Na und? – Und schon kommt die Seife und etwas Wasser, und das Kleid ist wieder weiß. Kein Problem für sie. So ähnlich ergeht es uns Christen. Es gibt welche, die sehr ernst sind und eigentlich nie sündigen. Doch wenn sie eine Kleinigkeit verkehrt gemacht haben, haben sie tagelang Depressionen. Wie konnte ihnen so etwas passieren, wo sie doch schon so lange im Glauben sind! Und dann gibt es andere, denen fortwährend etwas „passiert“. Aber sie sind und bleiben fröhlich. Denn bei jeder Kleinigkeit, und erst recht bei größeren Dingen, eilen sie sofort zu ihrem HErrn, damit Er sie wieder reinigt. Sie haben keine Schwierigkeit damit, zehnmal am Tag um Vergebung zu bitten; – und Jesus gewährt die Vergebung und rüstet sie wieder aus mit einem fröhlichen Geist. Ja HErr, rüste mich aus mit Deinem Geist der Fröhlichkeit, mit Leichtigkeit im Glauben, mit Beständigkeit! Danke, daß Du mir täglich hundert Male vergibst! Danke, daß Du mich grenzenlos liebst!! Danke, daß ich rein und heilig bin durch Deine Gnade!! HErr, ich liebe Dich!

Heute ist die Zeit der Gnade – 19.05.2019

Heute, wenn ihr Seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht! Hebräer 4, 7 Eigentlich sollten alle Israeliten von Ägypten aus ins Heilige Land einziehen und es in Besitz nehmen. Aber wegen des Unglaubens und der Meckerei konnten sie es nicht. Ihr Herz war verhärtet, sie konnten Gott nicht vertrauen und starben in der Wüste. Heute, wenn Du Seine Stimme hörst, wenn Du merkst, ER redet zu Dir, wenn ER an der Tür Deines Herzen steht und anklopft, dann verhärte nicht Dein Herz! Heute ist die Zeit der Gnade, heute will Gott Dir gnädig sein, heute ist heute und nicht morgen. Wer weiß, was morgen ist? Vielleicht geschieht ein Unfall und das war es dann. Vielleicht will Gott morgen nicht mehr mit Dir reden. Vielleicht gibt es morgen soviel anderen Streß, daß Du keine Zeit für Ihn hast. Heute. Nur das Heute zählt. Wenn Er dir heute nicht wichtig genug ist, was soll Er von Dir denken? Ist Seine Gnade denn so billig? Läuft ER Dir denn nach und bietet dir Seine Gnade flehentlich an? Heute ist der Tag der Entscheidung: Hören wir auf Ihn oder vertagen wir alles wieder einmal; – dann nehmen wir Ihn irgendwie nicht ernst. ER steht an der Tür deines Herzens und will hinein. Will die Sünde und den Dreck hinausbringen, sauber machen, Licht machen, Freude einfüllen und Frieden bringen. ER will heute König sein, nicht erst morgen. Laß Ihn ein, bitte Ihn, Dein König zu sein! Bitte um Vergebung für alles, was Dir einfällt, was verkehrt war; – heute ist Gnadenzeit, heute vergibt Gott alles. Heute. Es mag Sein, daß Gott schon länger etwas von Dir möchte, aber Du Dich nicht entscheiden konntest. Wenn heute Seine Stimme wieder ruft, so verhärte dein Herz nicht, sondern folge Ihm. ER hat Gutes vor! Überlasse Ihm die Verantwortung. Geh und vertraue. ER wird es wohl machen. Danke, HErr, für die Gnade heute! Ja, Du sollst mein König sein, Du sollst mein Herz reinigen und dort regieren. Und ich will auf Deinen Wegen gehen. Vergib, ich habe mich nicht getraut, sondern auf die Bedenken gehört. Doch heute will ich gehen und Dir glauben. Du bist der HErr!

Wer ist ein Gott wie Du? – 18.05.2019

Wer ist ein Gott wie Du, der Du Schuld verzeihst und …. das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an Seinem Zorn; denn Er liebt es, gnädig zu sein. ER wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, Du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab. Micha 7, 18f. Welch einen wunderbaren Gott haben wir! ER ist gnädig, selbst wenn es Grund genug zum Zorn gibt. ER zertritt unsere Schuld, wirft sie ins Meer, wo es am tiefsten ist, und vergißt sogar alles. Welch ein Gott! Welch eine Liebe! Wie groß ist die Gnade, die Gott für uns hat. Gnade ist unverdiente Zuwendung und Liebe; – wie sollten wir sie auch verdienen? Verdient hätten wir ewige Strafe. So sind wir froh über die Vergebung, die Jesus für uns am Kreuz erkauft hat! Und wenn uns dieses Geschenk zu groß ist und wir es einfach nicht glauben können, so gibt ER uns Seinen Geist, der uns glauben hilft. So oft standen mir alte Sünden wieder vor Augen und der feind rieb sie mir unter die Nase. Aber ich weiß: ER hat vergeben und vergessen, ER spricht mich frei. Ich selber soll meine Schuld und alle Sachen, die mir peinlich waren, vergessen, sie sollen nicht mehr wehtun. Dabei hilft mir der Heilige Geist, den Gott in unsere Herzen ausgegossen hat. ER macht es in mir wahr: Mir ist vergeben, ich freue mich, ich bin erleichtert von diesem Joch, ich habe Frieden mit Gott! ER macht den Schaden wieder gut. Manchmal muß ich selber den Schaden wiedergutmachen, aber oft geht es nicht. Vor ein paar Tagen war ich sehr unfreundlich zu jemanden; ich muß mich entschuldigen, und Jesus wird den Schaden in dem Menschen wegen meiner spitzen Worte heilen. Vergiß nie deinen Anteil an der Wiedergutmachung, wenn es dir irgendmöglich ist! Dann wird Jesus tun, was uns nicht möglich ist. – Es soll durch uns kein Schaden entstehen. Jesus, manchmal plagen mich alte Erinnerungen, die mir peinlich sind und weh tun. Heile Du! Hilf mir, die Vergebung und Erlösung zu begreifen und zu glauben! Hilf mir zu glauben! Gib mir Deinen guten Geist, der mich wieder fröhlich macht! Danke!!

Sei mutig und stark!! – 17.05.2019

Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und stark? Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn der HErr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst. Josua 1, 9 Josua hatte eine schwere Aufgabe vor sich: Er sollte Jericho erobern. Die Stadt hatte hohe, dicke Mauern und war schwer bewaffnet und befestigt. Wie sollte ein Nomadenvolk das schaffen? Er ging in die Stille, umrundete die Stadt und traf dabei einen Mann, den Anführer der Heere des HErrn. Der gab ihm eine gute Strategie. Gott sagte: Umkreist die Stadt an 6 Tagen einmal, und am 7. Tag sogar 7 mal, und dann brüllt das Kriegsgeschrei! – Also zog das Volk jeden Tag um diese starke Stadt. Und am 7. Tag sogar 7 mal. Was mag in den Leuten vorgegangen sein, wie haben sie sich gefühlt, hatten sie Mut oder eher Angst? Ich kenne mein Verhalten bei größeren Problemen: Möglichst weg, möglichst nicht daran denken, möglichst auf die lange Bank schieben, vielleicht erledigt sich das Problem von allein…. Je mehr ich das Problem umkreise und es mir ansehen, desto größer erscheint mir mein Unvermögen und um so größer das Problem. – Gott wollte ein Wunder tun, ein riesengroßes Wunder, deshalb stellte Er das Problem so deutlich den Israeliten vor Augen: Immer wieder sollten sie um die Stadt kreisen und ihre eigene Schwäche sehen. Doch als der Befehl kam: Brüllen! Kampfgeschrei! Vorwärts stürmen!! – Da vertrauten sie auf den HErrn und nicht auf ihr Gefühl: Sie stürmten die Stadt. Genau so sollen wir mit unseren Problemen umgehen: Sie umkreisen und mit Gottes Hilfe lösen. Der Vers oben soll unsere Einstellung im Gebet und im Handeln sein. Wir wollen nichts mehr anderen überlassen, nichts mehr auf die lange Bank schieben. Wir wollen dem HErrn im Voraus danken, daß ER uns eine Lösung schafft. Wir wollen mutig und stark sein mit Ihm. Selbst wenn wir nicht so genau wissen, wie es ausgeht, wollen wir Ihm vertrauen, und nicht ängstlich zurückweichen. ER ist der HErr, der unser Vertrauen verdient. Danke, Jesus, Du bist mein Fürsprecher! Mit Dir löse ich die Probleme, vor denen ich Angst habe. Ich will mutig und stark voran gehen, und nicht mißmutig sitzen bleiben. Ich klammere mich an Dich und an Deine Verheißungen, denn Du bist treu und stehst zu mir. Danke, lieber HErr!!

Barmherzigkeit – 16.05.2019

Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Matthäus 5, 7 Heute morgen erinnere ich mich, wie oft ich barmherzig war und keinen Dank bekam, sondern ausgenutzt wurde. Wie oft habe ich geholfen! Wie oft etwas verliehen! Wie oft für einen andern die Strafe bekommen! Wie oft in Geschäften betrogen worden! O, ich kann mir leid tun. Denn: Wie oft habe ich Fehler gemacht und Jesus hat mir vergeben. Wie oft brauchte ich Hilfe und Jesus hat geholfen. Wie oft hat Er meine Strafe gemildert oder erlassen. Wie oft!! Ja, Er ist barmherzig, voller Erbarmen, Geduld und Mitleid mit mir. Danke, Jesus! Ich sehe eine Menge Leute, die unfreundlich und mürrisch sind. Schlecht gelaunt, bereit zum Lügen und Betrügen. Aber ich sehe auch viele, die freundlich sind, geduldig, die Fehler „übersehen“, die vergeben, die barmherzig sind … O, HErr, ich will nicht zu den Mürrischen gehören! Ein harter, unbarmherziger König und Chef hat meistens harte, unbarmherzige Minister und Diener. Ein geduldiger, barmherziger, freundlicher König oder Chef hat meistens geduldige, barmherzige und freundliche Minister und Diener. ER prägt Seine Leute! Nicht alle lassen sich anstecken von der Freundlichkeit des HErrn, aber viele, viele! Und ich will auch dazu gehören: Mein HErr ist geduldig, freundlich und barmherzig, und ich will es auch sein. Ich will nicht darauf sehen, wie oft ich schon ausgenutzt und betrogen wurde, denn mein guter HErr hat allen Schaden wieder gut gemacht. Ich will so sein wie ER: Geduldig, freundlich, barmherzig. Ich brauche Seine Barmherzigkeit. Wenn Er so hart mit mir umgeht, wie ich manchmal mit anderen, so ohne Verständnis der Lage, so kühl, mürrisch und egoistisch …. was wäre mit mir? So könnte ich nicht leben. Doch ER ist nicht so zu mir. ER vergibt meine Härte und verwandelt sie langsam in göttliche Weichheit, Sanftheit, Stärke und Warmherzigkeit. O ja, ER ist ein guter HErr! Danke, Jesus, Du siehst nicht auf mein Versagen, sondern darauf, ob Du etwas aus mir machen kannst. Bitte, verändere mich durch Deine Liebe und Barmherzigkeit und mache mich geduldig, sanftmütig, freundlich, barmherzig und treu, so wie Du es bist!

Ein Mensch des Gebets – 15.05.2019

Zieht den neuen Menschen an, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit. Epheser 4, 24 Ich möchte heute nur über den Neuen Menschen des Gebets schreiben. Wenn ich selber bete, dann dreht sich mein Gebet um mich selber, um meine Bedürfnisse, meine Ängste, meine Krankheiten, meine Wünsche oder Sorgen, und wie sehr mich andere verletzt haben. Alles Ich-meiner-mir-mich Bitten. Das Danken ist nur recht spärlich, ein echtes Dankesgefühl schon gar nicht verhanden. Immer nur Ich, Ich, Ich. Mit viel Disziplin sieht mein Gebet vielleicht anders aus, aber mein Egoismus ist nur verhüllt. Vielleicht bete ich auch für andere, aber auch nur das, was ich mir für sie wünsche. So kämpfe ich manchmal mit Gott, damit Er Menschen Gutes tut, sie heilt oder rettet oder was auch immer anliegt. ER tue meinen Willen; – so ist das Ergebnis meiner Fürbitte. So ein Gebet kann nicht sehr kraftvoll sein. Es ist irgendwie wie eine Karikatur eines echten Gebets. Darum ist es so wichtig, daß wir den Neuen Menschen anziehen, den Jesus-Menschen; – so nenne ich ihn. Ich gebe mein altes, egoistische Herz Jesus, und ER gibt mir ein weiches, reines, heiliges neues Herz, das Kernstück des Neuen Menschen. Solange ich Ihn ansehe und von mir wegsehe, schlägt mein Jesus-Herz. ER wohnt darin und bestimmt meine Gefühle, Worte, Gedanken und Taten. ER nimmt Raum in mir ein, durchforscht meinen Körper, ordnet die Gedanken und Gefühle, macht Mut, gibt Ideen und vieles andere, was einen Heiligen Gottes ausmacht. Beim Beten lerne ich, ruhig zu sein, Jesus anzusehen, Ihn zu preisen, mein überwältigendes Dankesgefühl auszudrücken, und andere mit Seinen Augen zu sehen, sogar die Schwierigkeiten mit Seinen Augen zu sehen. Besonders in der Fürbitte gibt es nun sehr positive Ergebnisse, denn ich bete, wie ER will und nicht wie Ich es gern hätte. Der Geist redet durch mich das, was Gott gefällt und was ER auf dem Herzen hat. Wie gut!! Allein schon beim Thema Gebet merken wir, wie wichtig es ist, den Neuen Menschen, den ER für uns bereitet hat, anzulegen. Es mag sein, daß die Größe noch nicht stimmt und der Anzug viel zu groß ist. Das ist, damit wir noch wachsen können ….. Ja, nach oben gibt es keine Grenzen! Gib dich nicht mit dem zufrieden, was du schon hast, denn es gibt noch mehr und noch mehr und noch viel, viel mehr! Danke, Jesus, Du gestaltest mich um in Dein Abbild. Du machst mich gerecht und heilig, auch wenn ich mich nicht so fühle. Du hörst mein Gebet und bewirkst manchmal sogar Wunder. Ja, HErr, ich liebe Deine Gegenwart, die Zusammenarbeit mit Dir, das stille und laute Einssein und Gespräch. Mit Dir ist es wunderbar!