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Kategorie: Allgemein

Die Kinder Gottes – 28.10.2021

Die Kinder Gottes – 28.10.2021

Allen aber, die Ihn aufnahmen, gab Er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an Seinen Namen glauben.
Johannes 1, 12

Es ist doch erstaunlich, daß wir Kinder Gottes werden können! Wo nennt ein Gott uns „Kinder“? Wo ist ein Gott wie ein Vater? Nur unser Gott tut es, denn Sein ganzes Wesen ist Liebe ohne Ende. Wie gut das tut!
Als Kind Gottes gehörst du in Gottes Familie. Der große Bruder ist Jesus, der Geist Gottes durchdringt alles, der Vater ist Gott, der Schöpfer. Und unsere Geschwister sind auf der ganzen Welt verteilt! Überall, wo wir hinkommen, finden wir Geschwister!
Manchmal streiten sich Geschwister, jedenfalls bei uns. Mei, konnten mein Bruder und ich streiten! Aber wenn ein anderer dazukam, hielten wir zusammen. So soll es bei uns Christen auch sein: Wir dürfen gern verschiedener Meinung sein, aber wenn der feind kommt und einen von uns fertig machen will, dann stehen wir zusammen, beten für einander, treten für einander ein und ermutigen uns.
Es ist nicht so wichtig, ob du katholisch, evangelisch oder sonst was bist, – Gott teilt seine Kinder nicht nach Kirchen ein. Nur der Familienname Gottes ist wichtig: Christ. Bürger des Reiches Gottes, des Himmelreichs auf Erden.
Wir sind hier Fremdkörper, denn die anderen Menschen gehören nicht dem HErrn. Sie wollen nicht Jesus nachfolgen. Darum gibt es immer wieder Spannungen zwischen diesen beiden Familien. Instinktiv lehnen uns die Weltbürger ab. Aber wir lieben sie trotzdem!! Wir waren ja auch einmal Weltbürger!
Glaubst du an den mächtigen Namen Jesus Christus, so gehörst du zur Familie Gottes. Wenn du dich auf Ihn berufst, so stehst du sofort unter Seinem Schutz. Du hast alle Rechte eines Erben, eines Kindes Gottes. Du hast alle Rechte, die Versorgung des Vaters anzunehmen. Und du hast alle Pflichten, die sich ergeben: Nächstenliebe, Vergebung, Anbetung Gottes. Die Engel sind fast „neidisch“ auf die Kinder Gottes, denn sie kommen Gott nicht so nahe. Aber sie freuen sich über jedes neue Familienmitglied! Dann ist jedesmal ein Fest im Himmel.

Danke Vater im Himmel, ich bin Dein Kind! Und Du bist mein Vater! Danke für den Schutz, den Du gibst, für die Sicherheit, die Geborgenheit, den Trost und die unendliche Liebe! Danke für die Vergebung und Reinigung durch Jesus Christus! Danke, danke, danke!!

Nicht vergebens! – 27.10.2021

Nicht vergebens! – 27.10.2021

….. dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Matthäus 6, 4.6.18

Gleich dreimal wird dieser Vers genannt! Das muß also eine wichtige Sache sein, die Gott uns da vermitteln will.
Es geht um Almosen, Gebet und Fasten. Drei grundlegende Dinge des christlichen Lebens.
Wir haben manchmal das Gefühl, daß unsere Anstrengungen und Opfer für Gott vergebens sind. Wir geben uns Mühe, richtig zu leben, aber die Sünder und Ungläubigen haben es viel besser. Sie leben in Saus und Braus, haben  alles, sind gesund, machen Urlaub und sind fröhlich. Und wir? Haben Probleme mit den Kindern, den Rechnungen, der Kirche, auf der Arbeit …. Wo ist da die Gerechtigkeit? Strengen wir uns vergebens an?
Darum schreibt die Bibel diesen Vers: Gott vergißt nichts, was Du für Ihn getan hast. Wie die alte Witwe, die ein paar Cent in die  Opferdose legte, – doch es war alles, was sie hatte. Gott sah es und Er hat es mit Sicherheit  großzügig erstattet.
ER weiß, wie oft du hilfst, mit Zeit, Energie und Geld. ER weiß, wie oft du für andere betest und sie segnest. ER weiß, auf was du für Ihn verzichtest, nicht nur beim Fasten. ER kennt alles in und an dir. Jeder Schluck Wasser, dem du einem Menschen gibst, findet bei Ihm Beachtung.
ER sieht das Ende, nicht nur den Anfang. Heute las ich über einen Mann: Mit 25 Millionär, mit 30 pleite; – so war die Überschrift. ER sieht, wohin unser Weg führt. Viele gehen den breiten, bequemen Weg geradewegs ins Verderben. Dein Weg geht steil nach oben, ist beschwerlich, eng und mühsam, manchmal im Dunkeln, im Nebel, und doch ist Seine Hand über dir. Und Sein Ziel mit dir ist heute Frieden und am Ende die Herrlichkeit. ER erstattet nicht erst im Himmel alle Qualen und Mühen, sondern schon jetzt hier auf Erden. Du hast einen himmlischen Freund und Vater, der weiß, was du brauchst.
ER sieht das Verborgene, dein Leben mit Jesus, das niemand sonst wahrnimmt. Und Er wird dir alles Gute vergelten. Wie gut!!

Ja HErr, Bei Dir geht es mir gut. Auch wenn es äußerlich nicht immer so gut geht, mit Dir zusammen ist es schön. Danke, daß Du mir immer hilfst, mich tröstest, Mut zusprichst, und Dein Segen auf meinem Leben liegt. Danke, daß Du bei mir bist!!

Gotteserkenntnis – 26.10.2021

Gotteserkenntnis – 26.10.2021

Da antwortete Hiob dem HErrn:
Vom Hörensagen nur hatte ich von Dir vernommen;
jetzt aber hat mein Auge Dich geschaut.
Hiob 42, 5

Hiob hatte  viel durchgemacht. All sein Leiden in dieser schrecklichen Zeit. Dazu die ständigen Vorwürfe von seiner Frau und Freunden. Bis Gott Ihm antwortete und sich Ihm offenbarte. Da konnte Hiob nicht mehr antworten. Zuerst wollte er mit Gott vor Gericht gehen, und jetzt mußte er schweigen, zu groß war die Erkenntnis Gottes.
Hiob war früher ein Heiliger gewesen, einer, der sich genau mit Gott auskannte und untadelig lebte. Doch dann kam das Leid; – und er war völlig unschuldig. Seine Frau spottete und seine Freunde machten ihm Vorwürfe über versteckte Schuld, die zu dem Leiden führte. Doch er kannte keine Schuld, kein Versagen. Er hatte nicht gesündigt. Er klagte Gott an: Warum läßt Du das zu? Warum muß ich so leiden?? – Und Gott zeigt sich Hiob, in all Seiner Größe und Weisheit. Da konnte Hiob nicht mehr mit Gott rechten, sondern mußte auf die Knie und Gott anbeten.
Viele kennen Jesus nur vom Hörensagen, aber nicht von Angesicht zu Angesicht. Sie wissen vielleicht alles über die Bibel und den richtigen Glauben und leben fromm und untadelig; – aber sie kennen Jesus  eben nicht. Viele kommen zu Jesus und wollen die Gaben, die es bei  Jesus gibt: Friede, Freude, Liebe, Heilung, Vergebung. Doch Jesus wollen sie nicht. Sie wollen keinen HErrn in ihrem Leben.
Hiob ist durch viele Leiden gegangen, Gott hat sie ihm zugemutet. Wenn es einen einfacheren Weg gegeben hätte, hätte Gott ihn gewählt. Doch die Erkenntnis, das Schauen Jesu, übertraf all das Leid. Hiob wurde ein neuer Mensch, und Gott konnte ihn 7 mal stärker segnen, als vorher.
Trachte danach, Jesus zu finden. In Ihm sind Liebe, Friede, Freude und alle Gaben zu Hause. Ist Er der HErr in deinem Herzen, fehlt dir nichts mehr. ER ist wunderbar!!

Jesus, ich will Dich sehen! Nicht nur Deine Gaben, nicht nur Wissen über Dich. Ich will dich in meinem Herzen! Dann ist Ruhe und Harmonie. Hilf mir, Dich immer mehr zu  sehen und zu erkennen!!

Das Haus des Gebets

Das Haus des Gebets

Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle.
Matthäus 21, 13

Nach einem triumphalen Einzug in Jerusalem ging Jesus in den Tempel. Dort wurde ER zornig und stieß die Tische der geldgierigen Händler um und sagte, daß der Tempel ein Haus des Gebetes sein soll und keine Räuberhöhle. ER heilte alle, die zu Ihm kamen und die Menge sang Ihm: Hosanna dem Sohn Davids! Allen voran die Kinder, die ganz begeistert von Ihm waren. Nur die Schriftgelehrten waren neidisch und böse.
Das Haus Gottes, der Tempel aus Steinen, ist abgerissen. Das ist nicht so schade, denn so ein Haus kann Gott nicht fassen. ER ist nun in unserem Herzen, dies ist Sein Tempel. Und ER ist in der Gemeinde, der Versammlung der Heiligen, dies ist auch Sein Tempel. Aber wehe, wir machen aus Seinem Tempel eine Räuberhöhle!
Bei Räubers herrschen Zank und Streit. Neid und Zorn sind dort zuhaus. Die Höhle ist dunkel, damit man den Schmutz nicht sieht und man sich verstecken kann. Es wird gelogen, betrogen und gestohlen. Es gibt keine echte Freundschaft nur kalte Berechnung. Jeder denkt nur an sich und wie er am besten überlebt. Nein, Wärme, Freundschaft, Liebe und Barmherzigkeit findet man dort nicht.
So wie Jesus den Tempel sauber gemacht hat, so will ER unser Herz und unsere Gemeinde reinigen. ER schmeißt alles hinaus, was nicht Gott entspricht. Und dann füllt ER es mit Seinem Geist! Dann ist Licht und Wärme da, Freundlichkeit, Gnade, Barmherzigkeit, Freude, Friede und Liebe. Dann, wenn das Herz voll ist, geht der Mund über und es gibt Freude ohne Ende, es wird getanzt, gesungen und gelacht. Alles preist Gott, den HErrn, der alles so wunderbar gemacht hat! Dort, im Tempel Gottes, ist man zu Hause, dort fühlt man sich rundherum wohl und willkommen. Dort werden unsere Wunden geheilt und unsere Bedürfnisse gestillt. Dort begegnen wir unserem HErrn, der voller Liebe auf uns wartet.

Danke, Jesus, Du wohnst nicht in einem Tempel aus Steinen, sondern in meinem Herzen! Bitte, wirf alles hinaus, was Dir keine Ehre macht und fülle mein Herz mit Deinem Geist der Freude! Danke, daß ich Gemeinschaft haben kann mit Dir, und daß Du mir himmlische Freude und Frieden ins Herz legst!

Jesu Erbarmen

Jesu Erbarmen

HErr, Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!
Matthäus 20, 30

Jesus war auf dem Weg nach Jerusalem. Als ER durch Jericho ging, folgten Ihm viele, viele Menschen. Am Weg saßen zwei Blinde, die hörten: Jesus kommt! – und sie fingen an zu rufen: HErr, Sohn Davids, erbarme Dich!! Die Leute wurden ärgerlich und befahlen ihnen zu schweigen. Aber sie riefen noch viel lauter: HErr, Sohn Davids, erbarme Dich!!! Da ließ Jesus sie zu sich rufen und fragte: Was soll ich für euch tun? HErr, wir möchten, daß unsere Augen geöffnet werden. Und Jesus hatte Mitleid mit ihnen und berührte ihre Augen. Im gleichen Augenblick konnten sie wieder sehen und sie folgten Ihm.
Die beiden Blinden hatten schon viel über Jesus gehört. Sie setzten alle ihre Hoffnung in diesen Herrn und nannten Ihn „Sohn Davids“. Das ist ein Wort für Gottes-Sohn, Messias, Christus, Heiland und Erlöser. Die Leute mochten das gar nicht, denn sie hatten ganz andere Vorstellungen von ihrem Erlöser. Aber die Blinden waren hartnäckig, man konnte sie nicht einschüchtern: Alles oder nichts, so dachten sie wohl. Und sie bekamen alles, denn sie setzten ihr ganzes Vertrauen auf Jesus. Es ist egal, welche Not Dich drückt: Der HErr hat Erbarmen! ER ist der Erlöser, der aus der finstersten Nacht heraus einen Ausweg weiß. Selbst wenn es wirklich keinen Ausweg mehr gibt, dann schafft ER eben einen. ER hat die Erde aus dem Nichts erschaffen, kann ER da nicht auch Dein Problem lösen? ER hat Erbarmen mit diesen beiden Blinden. ER hat Erbarmen mit dem Zachäus, dem Zöllner aus Jericho. Und mit dem Verbrecher, der neben Ihm gekreuzigt wurde. ER hat Mitleid mit allen, mit Tieren und Menschen. Wir können zu Ihm um Erbarmen rufen, und wenn wir nur wenig Glauben haben, so können wir sogar um mehr Vertrauen beten. Nur ist wichtig, daß wir hartnäckig dran bleiben und uns nicht von anderen Menschen, Meinungen oder dem eigenen Zweifel einschüchtern lassen. Nein, ich will vertrauen! ER hat mir immer geholfen, ER wird es auch dieses Mal tun! Amen!

Danke, Jesus, Du bist mein Retter und Erlöser! Du hast immer einen Weg für mich gehabt und auch heute wirst Du der HErr sein, der Erbarmen hat mit mir. Danke, Du bist mein Freund, mein Weggefährte und mein fester Halt. Ich kann und will Dir vertrauen.

Für Gott ist es möglich!

Für Gott ist es möglich!

Für Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich!
Matthäus 19, 26

Ein junger Mann, der sehr reich war, fragte Jesus, wie er in den Himmel kommen kann. Jesus fragte ihn, ob er die Gebote gehalten hätte. Ja, das hatte er, aber irgendetwas fehlte ihm noch. Jesus sah ihn an und hatte ihn lieb. ER sagte: Geh, verkauf alles, was du hast, und gib das Geld den Armen! Und dann folge mir nach. Da wurde der Mann traurig, denn er war sehr, sehr reich, und er ging davon. Jesus sagte den Jüngern, daß ein Reicher nur sehr schwer ins Himmelreich kommen könnte. Da erschraken die Jünger und fragten: Wer kann denn dann noch gerettet werden? Ja, sagt Jesus, bei den Menschen ist es sowieso unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich! Und Petrus fragte weiter: Wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt. Und Jesus antwortet ihm: Jeder, der hier Äcker und Felder, Häuser und Besitz, Freunde und Verwandte verläßt, wird dafür das Hundertfache erlangen und das ewige Leben. Aber viele, die anscheinend hier die Besten und Ersten sind, werden dann die Letzten sein und umgekehrt, wer hier wie der Letzte aussieht, wird mein Erster sein.
Ich denke an Franz von Assisi. Er wurde in eine sehr reiche Kaufmannsfamilie geboren und wurde selber Kaufmann. Doch als er mit dem Erlös seiner Reise nach Hause wollte, sah er die Armen und gab sein Geld für sie aus. Da warf der Vater ihn aus dem Haus und enterbte ihn. Doch er ertrug das alles und wählte die Einsamkeit und weihte sein Leben Gott allein.
Ich las ein Buch mit Lebensbeschreibungen der Heiligen der letzten 2000 Jahre. Und es war immer das Gleiche: Sie mußten sich von vielem trennen, erlitten vieles und bewährten sich dennoch im Glauben. Gott wirkte Großes durch sie!
Im alten Jerusalem gab es in den Gassen eine Stelle, die war so eng, daß ein Kamel kaum hindurchpaßte. Und beladen schon gar nicht. So ist es mit dem Eintritt ins Himmelreich: Die Pforte ist so eng, daß Du beladen mit allen möglichen und unmöglichen Dingen usw nicht hindurch kannst. Wir müssen alles, was wir haben, für Jesus eintauschen! Dann kann ER Großes durch uns wirken. Bei IHM sind alle Dinge möglich, die für uns unmöglich sind. Und unbeschwert, befreit von unseren „Lasten“, die uns so süß erscheinen, werden wir Unmögliches sehen! Gott wird uns mächtig gebrauchen!

Danke, Jesus, Du gleichst allen meinen Mangel aus. Für Dich kann ich alles geben, denn Du hast allen Reichtum und die Fülle an wirklichem Leben. Du versorgst mich gut! Ich will mein Herz nicht an irgendwelche Dinge hängen, sondern nur an Dich. Du bist es wert!

Gottes Erziehung – 22.10.2021

Gottes Erziehung – 22.10.2021

Gott  sagt:
Züchtigen aber will ich dich mit Maßen.
Jeremia 30, 11


Zuerst sichert Gott Seinem geliebten Volk Sein Wohlwollen und Beistand zu. Erst dann meint Er, daß Er das Volk etwas in Zucht nehmen muß. Aber diese Zucht entspringt aus Liebe, nicht aus Rachsucht, und es ist auch keine Strafe für Unrecht, sondern ein Zurückbringen auf den rechten Weg.
Wir lesen es oft in der Bibel, daß Gott  Sein Volk erzieht. Nur wem seine Kinder gleichgültig sind, straft und erzieht sie nicht. Aber Gott möchte ein guter Vater sein, deshalb bringt Er Seine Kinder auf den guten Weg.
Wir sehen manchmal neidisch auf die Heiden, weil ihnen alles gelingt. Doch Gott kümmert sich nicht mehr intensiv um solche Leute, Er hat sie fast abgeschrieben. Der feind versorgt sie mit allem in Fülle, damit sie nie zum Nachdenken kommen und dann irgendwann in der Finsternis erwachen, aus der es kein Zurück mehr gibt. Sei froh, wenn der HErr dich zurechtweist, denn dann weißt du, ER hat noch viel Hoffnung für dich! ER kümmert sich um dich! ER will Besseres für dich als jetzt! ER hat Ziele mit dir!
Nur aufgrund einer guten intimen Beziehung zum himmlischen Vater können wir Seine Erziehung annehmen. Wenn Er uns etwas zumutet, uns zurechtweist, uns hart  anfäßt, dann können wir es nur annehmen, wenn wir Gott als liebenden, vertrauenswürdigen Vater kennen. Nur dann wissen wir: ER meint es gut. Und wir können Ja zu unserm Weg sagen.

Danke Vater im Himmel, Deine Gedanken sind viel höher als meine! Du meinst es gut mit mir, auch wenn ich es nicht immer sofort erkenne. Aber ich bin in Deiner Hand, und dort bin ich geborgen vor allem wirklichen Unheil.

Lies bitte: Jeremia 30, 8 – 11

Ein Morgenopfer – 21.10.2021

Ein Morgenopfer – 21.10.2021

HErr, am Morgen hörst Du mein Rufen,
am Morgen rüst ich das Opfer zu,
halte Ausschau nach Dir.
Psalm 5, 4

David wußte, worauf es ankommt: Der Morgen! Denn am Morgen stellen wir die Weichen für den ganzen Tag. Am Morgen treffen wir die Entscheidungen, was wir am Tag machen, wie wir uns fühlen und was unsere Ziele sind. Darum suchte David zuerst jeden Morgen die Gunst des HErrn. Warum sollte er auch selber alle Schwierigkeiten bewältigen, wenn der HErr ihm zur Seite stehen möchte?
David hatte viele Gegner. Manche wollten ihn töten, viele Lügner und Betrüger waren unterwegs und die Zunge der Leute stand niemals still. Böses Gerede war einer der größten Gegner, – und so ist es für uns bis heute. Gerüchte, böse Worte, Verleumdungen, das macht uns das Leben schwer.
Da ist es gut, wenn man sich am Morgen rüstet und sich mit der Gnade und Güte des HErrn ankleidet, sich wäscht mit dem vergebenden, heiligenden Blut Jesu und das Schwert des Geistes einsteckt.
David brachte morgens ein Opfer. Auch wir sollen ein Opfer am Morgen bringen: Unser Lobpreis. Dann sehen wir auf die Größe und Güte des HErrn und nicht auf die Gewalt des Feindes. Dann bringen wir Gottes Arm in Bewegung, dann erbaut sich unsere Seele am Schönen, Positiven, dann wird sie dankbar, leicht und fröhlich. Lobpreis verändert uns und tötet böses Denken und Gefühle in uns.
Am Morgen redet Gott zu uns. ER zeigt uns neue Wege, zeigt uns Seinen Beistand, erneuert uns, redet über unsere Familie, Kollegen, Freunde.
Ja, so kann der Tag gelingen, auch wenn es schwer werden sollte: Mit Ihm zur Seite, was könnte zu schwer sein? Mit Ihm im Rücken: Fürchte ich noch das Gerede? Mit Ihm vor mir: Da gibt es einen Weg!

Danke Jesus, Du bist so wunderbar! Danke, daß Du diesen Tag für mich geschaffen hast. Danke, daß Du mir heute hilfst und mir zur Seite stehst!!

Kranke Christen – 20.10.2021

Kranke Christen – 20.10.2021

Auf dem Krankenbett wird der HErr ihn stärken;
seine Krankheit verwandelst Du in Kraft.
Psalm 41, 4

„Wohl dem, der sich des Schwachen annimmt;
zur Zeit des Unheils wird der HErr ihn retten.
Ihn wird der HErr behüten und am Leben erhalten. …
auf dem Krankenbett wird der HErr ihn stärken;
seine Krankheit verwandelst du in Kraft.“

Hier ist eigentlich schon die Antwort auf die Frage, ob Christen auch krank werden können. Es gibt ja viele, die sagen, daß der Glaube jede Krankheit besiegt, und die nur richtig beten, und jede Krankheit wird geheilt. Ich meine, damit macht man den Geschwistern ein schlechtes Gewissen, die krank sind; – als ob es an ihrem mangelnden Glauben liegt.
In der Bibel steht viel über Krankheit, weil es eines der großen menschlichen Probleme ist und sie jeden treffen kann. Da ist Hiob, der schrecklich leiden mußte. Aber wäre er nicht so krank geworden, hätte er Gott niemals kennengelernt. Da sind die Korinther, die das Abendmahl so unverschämt einnahmen, daß etliche von ihnen krank oder schon verstorben waren. Da sind Ananias und Saphira, die tot zusammenbrachen, weil sie den Heiligen Geist betrogen. Über Jesus schreibt Jesaja 53: Ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut“. Paulus empfiehlt Timotheus, ab und zu verdünnten Wein zu trinken wegen des schwachen Magens. Und Paulus hatte ein Pfahl im Fleisch, vielleicht eine Krankheit, die Schwäche verursachte. Wäre Krankheit immer vom Teufel, dann bräuchte man wirklich nur beten, und alles ist in Ordnung. Aber es ist leider viel, viel komplizierter; jeder Fall ist anders! Darum wollen wir nie Versprechen machen oder andere verurteilen oder pauschal alles beurteilen.
Manchmal sendet Gott die Krankheit, um etwas  an uns zu erreichen. Dann dürfen wir sagen: Alles dient uns zum Besten!
Manchmal ist die Ursache Sünde. Darum überprüfen wir uns, und ordnen unser Leben evtl neu.
Manchmal leiden wir um anderer Willen, so wie Jesus oder Paulus.
Manchmal ist es eine Schwäche, mit der wir leben müssen, weil Jesus es so will, – wie bei Paulus.
Aber oft ist es so, daß wir beten dürfen und sollen, und die Krankheit wird geheilt. Darum gibt es oft den Befehl in der Bibel: Betet für die Kranken. Sind wir gehorsam und beten auf Jesu Befehl hin, so geschehen oft Zeichen und Wunder. Denn Er hat uns Menschen lieb!!

Jesus, ich bin nur ein Mensch. Ich brauche Deine Hilfe, in guten und in schlechten Tagen. Danke, daß Du mir zur Seite stehst!

Morgensonne – 19.10.2021

Morgensonne – 19.10.2021

…. wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen.
Und ihre Flügel bringen Heilung.
Maleachi 3, 20

So ist es für Menschen, die Gott gehören, die Ihn fürchten und ehren! Herrlich, jeden Morgen geht die Sonne auf, die weißen Wolken werden von ihr angestrahlt, die Vögel zwitschern ihr Freudenlied, und die Gerechten des HErrn singen Ihm ein Loblied aus vollem Herzen. ER ist heute gnädig, Er ist heute barmherzig, ER ist heute der HErr! Halleluja, dies ist wieder der Tag, den der HErr gemacht hat, extra für uns! Wir wollen uns freuen und fröhlich sein, denn Er ist da!
So singen viele Gotteskinder schon am frühen Morgen. Sie wissen, alles hat Gott in der Hand, alles, was dieser Tag bringen wird. ER wird sie nicht überfordern sondern hilfreich zur Seite stehen. Darum blicken sie dem Tag frohgemut entgegen: Er ist ja da!
Und ich Morgenmuffel? Sitze da und sehe den Staub zu meinen Füßen. Vergleiche mal die Herrlichkeit Gottes und den Staub am Boden; – was ist wohl größer, was ist stärker?
Nein, heute wollen wir uns keine Sorgen machen, und die Arbeit soll kein Streß werden. Wir überlassen alles dem HErrn, Er kümmert sich. Wir wollen fröhlich sein.
Heute, da wird der HErr meine Wunden heilen. Allein Seine Gegenwart genügt. Unter Seinen Schwingen finde ich die Geborgenheit, die allen Schmerz wegtröstet. Wie gut es tut, bei Ihm geborgen zu sein!

Danke Jesus, Du bist der HErr und nicht die Sorgen, Ängste und Bedrohungen! In Dir darf ich leicht und unbekümmert sein, denn Du sorgst Dich um mich. Ja, ich will fröhlich sein und Dir danken, mein großer Gott und Retter!!