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Kategorie: Allgemein

Ein wunderbarer HErr – 17.08.2019

Ein wunderbarer HErr – 17.08.2019

Ihr Gerechten, jubelt vor dem HErrn;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den HErrn mit der Zither
spielt für Ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt Ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!
Psalm 33, 1-3

Und warum ist das so? Es geht im Psalm weiter mit einem „Denn …“. Denn ER ist unser HErr, denn ER hat auf uns Acht, denn ER sorgt für uns, denn ER läßt uns nicht aus den Augen …. ach, es gibt so vieles, was der HErr alles für uns tut! Darum sollen wir jubeln, denn ….
Hast du keinen Grund, Gott zu loben, Ihm zu danken? Dann bist du echt arm dran.
Mir geht es nicht so besonders gut, aber ich habe tausend Gründe, Ihm zu danken und Ihn zu loben. Je weniger ich kann, desto mehr macht Er. Ehrlich herrlich, diese Versorgung, dieses Baden in der Liebe Gottes! Er macht das Unmögliche möglich.
Wäre es immer nur eitel Sonnenschein in meinem Leben, wozu bräuchte ich einen Retter, Helfer und Erlöser? Ein paar Verse weiter heißt es: Der Gerechte muß viel leiden, doch allem entreißt ihn der HErr. – Wie sollte Er Retter sein, wenn der Gerechte nicht viel leiden sollte?
Je größer die Not, desto größer die Errettung. Je stärker meine Feinde, desto stärker mein Helfer.
Und: Je stärker die Errettung, je stärker mein Helfer, desto stärker mein Jubel und mein Dank.
Gott bringt mich zum Danken und zum Jubeln. Und dieses Danken bringt mich immer näher zu Gott. Ja, je mehr ich danke, desto stärker ist Gottes Gegenwart spürbar. Es ist wunderbar! Mag das Danken zuerst auch recht gequält und gekünstelt kommen, es wird sich zu einem herzlichen Dank entwickeln, wenn wir es üben und üben. Solche Muffel wie ich brauchen da recht lange, bis sie das begriffen haben.
Noch einmal: Je stärker das Problem, desto größer die Rettung. Je größer mein Retter, desto größer mein Dank. Je größer mein Lobpreis, desto näher der HErr. Und jetzt wird es interessant: Je näher der HErr, desto mehr schmelze ich dahin in Seiner Gegenwart. Dann brauche ich nichts mehr, ER ist genug. ER ist da, zum Greifen nahe. Worte reichen nicht mehr aus, auch die Gebetssprache erlischt, es gibt nur noch Ihn. ER durchdringt mich, nimmt mich in Besitz und ich staune und verharre im stillen Glück. Wie wunderbar ist es mit Ihm! Solche Zeiten sollten niemals enden!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer HErr! Es lohnt sich, mit Dir zu leben und mit Dir zusammenzusein! Ich genieße es, wenn Du mich durchströmst und mich mit Deiner Liebe bis zum Überlaufen füllst. Ja HErr, Du bist ein wunderbarer, mächtiger, liebevoller Gott!

Der Wächter Israels – 16.08.2019

Der Wächter Israels – 16.08.2019

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
ER läßt deinen Fuß nicht wanken;
Er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Der HErr ist dein Hüter,
der HErr gibt dir Schatten;
Er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
noch der Mond in der Nacht.
Der HErr behüte dich vor allem Bösen,
Er behüte dein Leben.
Der HErr behüte dich,
wenn du fortgehst und wiederkommst,
von nun an bis in Ewigkeit.
Psalm 121

Ja, so schön sind die Psalmen! Es ist gut, jeden Morgen ein Stückchen zu lesen, das prägt den ganzen Tag positiv.
Wenn die Sorgen auch groß sind wie Berge, der HErr ist noch größer. Wir sehen auf die Berge, – doch besser, noch ein wenig höher zu sehen, direkt auf den HErrn! Laß den Kopf nicht hängen, sieh nicht auf den Dreck zu deinen Füßen; halte den Kopf hoch und sieh zu Ihm, der dich so sehr lieb hat!
ER möchte so gern segnen. Manchmal hält unser Unglaube und Kleinglaube, unser „Vielleicht-Denken“, unsere Nörgelei, unser Undankbarkeit und unsere Geldsucht Ihn davon ab. Wir wollen das abstreifen, dieses „Vielleicht“ (Sollte der HErr gesagt haben …… – und unser zerstörerisches Denken legt los, bis nichts vom Glauben übrig bleibt), die Quengelei, die Bitterkeit, den Stolz, und die Gier nach Dingen. Wir wollen Ihn; koste es, was es wolle. – ER ist so ein wundervoller, liebevoller, fürsorgender Vater! Unter Seinen Fittichen bin ich vollends sicher und geborgen.

Danke Vater im Himmel! Du hast mich lieb und läßt mich niemals aus den Augen. Der feind darf nicht mit mir machen, was er will. Du setzt ihm eine Grenze. Du bist der Sieger und mit Dir zusammen komme ich gut durch´s Leben! Du bist immer gut zu mir!!

Dankbarer Glaube – 15.08.2019

Dankbarer Glaube – 15.08.2019

Einer von ihnen kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Lukas 17, 15

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch ein Dorf in Samarien. Die Samariter und die Juden mochten sich gegenseitig gar nicht, und die Juden durchzogen eigentlich nie Samarien. Bei diesem Dorf lebten 10 Leprakranke. Lepra ist eine schreckliche Krankheit, ein Todesurteil, eine Krankheit, die einen langsam aber sicher auffrißt, man verfault am lebendigen Leib. Sie mußten isoliert leben, damit sie niemanden ansteckten. So standen sie von Ferne und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! – Es war ja auch erbarmungswürdig. Jesus ignorierte sie nicht, Er vertröstete sie auch nicht auf eine schöne Ewigkeit, Er gab auch keine guten Ratschläge, die immer so geistlich klingen. ER sagte einfach: Geht, zeigt euch den Priestern! – So war es schon im Alten Testament vorgeschrieben: Wenn jemand gesund werden sollte, so mußte er sich das von den Priestern bestätigen lassen. Aber eigentlich war nie jemand gesund geworden. Gott dachte wohl schon damals an Jesus, als Er diese Bestimmung in die Bücher des AT einbringen ließ. Während also die zehn Männer zu den Priestern gingen, – sie waren gehorsam, es kostete ja nichts -, wurden sie auf dem Weg gesund und rein. Einer von ihnen blieb stehen, sah an sich herunter und war total überrascht: Alle Symptome verschwunden, die Finger und Ohren wieder da, keine Flecken mehr, alles weg!! Und er rannte zurück zu Jesus und pries Gott mit lauter Stimme. Er warf sich Jesu zu Füßen und dankte Ihm. Er wußte, Jesus hatte das Unmögliche vollbracht, Er ist es wert, angebetet zu werden! Jesus fragte nach den anderen neun, die nicht kamen, um Ihm zu danken. Doch zu diesem Mann sagte Er: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.
Die anderen Neun glaubten vielleicht an einen Zufall, an Spontanheilung oder besondere energetische Heilkräfte, vielleicht dankten sie dem Arzt, den Pillen, dem Priester oder meinten, ihre Willenskraft hätte das bewirkt. Sie wollten den Zusammenhang mit Jesus nicht akzeptieren. Ich fürchte, vielen Christen heute geht es ähnlich: Sie können nicht glauben, sie können die Gebetserhörung nicht im Zusammenhang mit Jesus sehen. „Vielleicht“ prägt ihr Leben und Glauben.
Glaube hilft ganz konkret in ganz konkreten Situationen. So fromme Floskeln trösten nicht. Hier können wir Glauben sehen, der sich in Dankbarkeit zeigt. Ich denke, Glaube ohne Dankbarkeit ist unmöglich, oder vielleicht nur ein ganz kleiner Kleinglaube …..
Es ist eigentlich unmöglich, an Jesus zu glauben und den ganzen Tag zu meckern oder sich in Problemen zu wälzen. Dankbarkeit soll unser Leben prägen! Wie oft hat Gott schon geholfen!!

Ja Jesus, ich will dankbar sein. Es ist nicht alles in größter Ordnung, aber ich weiß, daß Du schon so viel getan und in Ordnung gebracht hast. Darum will ich dankbar sein und glauben, daß Du alles andere auch noch schaffst. Du bist so gut zu mir, danke!!!!!

Schätze sammeln – 14.08.2019

Schätze sammeln – 14.08.2019

Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel. …
Jesus Christus, Matthäus-Evangelium 6, 19

Wenn wir das nur begreifen könnten!! So viel Zeit und Arbeit, Energie und Mühe stecken wir in Luxus, Wohlstand und Vergnügen. Und so oft schon sind wir enttäuscht worden, man hat uns betrogen oder unnütze Dinge für viel Geld verkauft. So viele Menschen jagen dem Gott des Geldes nach, auch Christen, und am Ende haben sie nicht mehr wie andere.
Was ist denn das Ziel deines Lebens? Eine tolle Couch-Garnitur? Oder ein Superurlaub? Eine hohe Altersversorgung? Warum arbeitest du, warum lebst du, worin investierst du deine Energie?
Am Ende ist sowieso alles gleich. Wir können nichts mit in den Himmel nehmen. Es ist doch sowieso schon alles in Fülle im Himmel, worum wir uns hier abmühen.
Wofür lebst du??
Jesus hat ein ganz anderes Lebensprogramm. Eine Pensionärin aus der Schweiz hatte ihr Leben lang gespart, denn sie wollte um die Welt reisen. Sie ist bis Manila auf den Philippinen gekommen. Dort erwischte es sie: Sie sah die Not der Straßenkinder, kaufte ein Haus und nahm die Kinder auf. Seitdem ist sie glücklich. Sie hat den Sinn ihres Lebens im Alter gefunden. – Warum so lange warten?
Diese Zeit nähert sich dem Ende. Der Aufruhr in der Welt, besonders im Nahen Osten, verstärkt sich fast täglich. Was wollen wir Jesus vorzeigen, wenn Er wiederkommt? Unser Sofa? Unseren tollen Fernseher? Wie gut wir in Sport sind?
Jesus möchte nicht, daß wir unser Leben verschwenden. Es soll gefüllt sein mit göttlichem Sinn, Ziel, Erfüllung und Friede. Tiefe Freude über den HErrn, der alles so herrlich regiert. Wann werden wir es begreifen?
Stürzen wir uns aber nicht gleich in Aktivitäten! Denn erst muß der HErr gefunden werden. – Johannes der Täufer, und auch Paulus, verbrachten deshalb lange Zeit in der Wüste, in der Stille mit ihrem HErrn. Und als sie bereit waren, Seinen Willen zu tun, da rief Er sie in ihre spezielle Arbeit. Noch heute redet man von ihnen. Ebenso von Hudson Taylor, General Booth, Müller und wie sie alle heißen. Manche haben nur wenige Jahre gewirkt, aber mehr bewirkt wie andere in hundert Jahren.
Gib Ihm Dein Leben ganz, verzichte auf alles, höre auf Ihn, und dann laß dich senden. ER weiß, was Er tut!

Hier bin ich, HErr! Sende mich!!

Wir suchen immer noch einen Übersetzer der Andachten ins Russische. Bitte, helft uns suchen, beten und finden!!! Es ist dem HErrn wichtig, Rußland mit Seinem Evangelium zu erreichen.
Christliche Gebote – 13.08.2019

Christliche Gebote – 13.08.2019

Jesus sagt:
Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.
Markus 2, 27

Gott möchte, daß wir frei, fröhlich und ungezwungen leben. ER gab uns Gebote, damit es uns gut geht. Aber Er verdammt uns nicht, wenn wir ein Gebot nicht halten, weil wir Wichtigeres zu tun haben, zB einen Menschen am Sonntag heilen, helfen oder besuchen.
ER hält nichts von den ganzen Speisegeboten, dem Suchen nach günstigen Tagen für die Aussaat und andere religiös begründete Gebote. ER lächelt über unsere heißen Diskussionen über den richtigen, frommen Lebenstil. Es gibt in den Gemeinden so viele Vorschriften, da könnte einem schwindlig werden. Sitzordnung, Kleiderordnung, Spendenordnung, Taufordnung, wann man steht und wann man sitzt …..
ER will uns frei machen von diesen ganzen gewachsenen Vorschriften, (auch wenn sie nirgends aufgeschrieben wurden). ER möchte uns fröhlich machen, – ohne Druck, ob man alle diese Gebote hält. ER möchte, daß wir ungezwungen leben, – ohne ständige Angst, etwas falsch zu machen und Gott und Mitmensch zu verärgern.
Wir sollen sein wie die Kinder!
Nicht umsonst sagte Jesus Seinen Jüngern: Wenn ihr zu Gast seid, eßt, was man euch vorsetzt. – Und bei vielen Christen geht dann die Diskussion los: Das ist nicht gesund (obwohl die Meinung darüber, was gesund ist und was nicht, sich ständig ändert), und dies hat Gott verboten zu essen, und jenes darf ich nicht …. Was denken wohl die Gastgeber über solche Gäste?
Gottes Gebote (aber nicht alle ihre Auslegungen) sind für uns da, sie meinen es gut mit uns, sie helfen uns zum Leben. Das Ruhegebot, einen Tag in der Woche auszuruhen, ist sehr gut. – Aber wenn es beim Nachbarn brennt, brechen wir das Gebot natürlich sofort und helfen löschen, – und zwar ohne Gewissensbisse!
Das Wort Gottes ist uns Gebot, und zwar so, wie Er es jetzt, in diesem Augenblick, meint. Das Gesetz bringt den Tod, doch der Geist bringt Leben. ER muß das Gesetz in mir lebendig machen, damit ich handeln kann, wie Er es wünscht, und nicht, wie es der tote Buchstabe fordert.
Wir brauchen die Beziehung zu Jesus, damit wir richtig leben. Gesund, ausgeruht, entspannt, fröhlich …. So ist Sein Ziel.
Wir müssen Sein Wort, die Bibel, kennen und sie immer richtig anwenden, so wie Gottes Geist es uns lehrt. Das Wort Gottes ist kein Schwert, mit dem man andere totschlägt.

Danke Jesus, Du hast so viele gute Gebote gegeben! Du willst Leben für mich, Leben in Fülle. Danke für Deine Hilfen!!!

In Sicherheit – 12.08.2019

In Sicherheit – 12.08.2019

Zu Dir, HErr, erhebe ich meine Seele.
Mein Gott, auf Dich vertraue ich.
Laß mich nicht scheitern,
laß meine Feinde nicht triumphieren!
Denn niemand, der auf Dich hofft, wird zuschanden;
zuschanden wird, wer Dir schnöde die Treue bricht.
Psalm 25,1-3

Ja, mein HErr, zu Dir erhebe ich heute morgen meine Seele! Denn Du bist da. Von morgens früh bis abends spät umgibst Du mich. Auch nachts hältst Du Deine Hand über mir, so daß ich in Sicherheit schlafen kann. Nichts und niemand sollen mir schaden, denn Du, mein himmlischer Vater, hältst die Wacht! Vor wem sollte ich mich fürchten? Du bist doch da! Worüber sollte ich mir Sorgen machen? Du sorgst doch für mich! Ja, HErr, auf Dich will ich vertrauen, zu Dir erhebe ich meine Augen. Ich will das Gute sehen, was Du wirkst und mich satt sehen an der Schönheit Deiner Schöpfung. Ich will nicht in Sorgen und Befürchtungen versinken. Ich vertraue Dir! Du wirst mich durch das Leben bringen; Du wirst mir heute zur Seite stehen; Du bist da! Ja, ich hoffe auf Dich. Ich will Dir nicht schnöde die Treue brechen. Denn Du bist mir mein ganzes Leben lang treu gewesen. Wem könnte ich mich sonst anvertrauen, außer Dir? Du bist mein Gott und Vater, der treu für mich sorgt.

Danke, Vater im Himmel! Auch heute gehst Du mit mir durch den Tag. Alle meine Sorgen und Lasten kann ich Dir abgeben, denn Du sorgst für mich. Du gibst mir Kraft und Hoffnung; Du gibst mir Friede und Freude. Du bist da!

Seine Erziehung – 11.08.2019

Seine Erziehung – 11.08.2019

Denn Sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch Seine Güte ein Leben lang.
Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Psalm 30, 6

Wenn draußen ein Sturm tobt und ein Gewitter donnert, wenn die Urgewalten wüten und am Haus rütteln, dann kommt man sich sehr klein vor. Was ist der Mensch gegen diese Kraft? Gegen dieses Wüten, Drohen und Zerstören? Wir sind ein Nichts.
Und dennoch, am Morgen danach herrscht wieder Jubel! Man räumt auf und ist froh, am Leben zu sein. Man freut sich über die Sonne, die am Himmel lacht und das Unwetter ist schnell vergessen.
Im Leben ist es ähnlich. Oft sieht es so aus, als ob Gott uns Seine Gnade genommen hat und alles in Scherben fällt. Doch nach Seinem Gericht scheint die Sonne wieder.
Wenn wir unsere Lektion gelernt haben, ist wieder Friede mit Ihm. Manchmal weigere ich mich, Seinen Willen zu tun, – es ist mir zu schwer oder zu peinlich. Doch wenn Er Seinen Segen deswegen zurückhält, dann werde ich schnell und bereinige die Sache, denn ohne Seine Gnade und Seinen Segen kann ich nicht leben. Es kommt keine Freude auf.
Gott, mein himmlischer Vater, erzieht mich zu meinem Besten. ER ist nicht launisch und schlägt grundlos zu.
Erst sagt Er mir, was ich tun oder lassen soll. Dann wird Er ernster und am Schluß trennt Er mich von allem, was mir gefällt, auch von Seinem Segen. Spätestens dann gebe ich nach und erfülle Seinen Willen. Denn ohne Ihn kann ich nicht leben.
Und wenn nach meinem Trotz endlich wieder Friede ist, ich mich entschuldigt habe, und Er mir Seine Liebe versichert hat, dann macht sich Freude breit. Diese Freude läßt meine Seele hüpfen und springen. Sie ist so wohltuend! Dann bedaure ich es, daß ich wieder so lange brauchte, bis ich Ihm gehorche; – Er weiß doch alles viel besser als ich!

Danke, mein Vater im Himmel, für Deine Geduld mit mir! Ja, manchmal bin ich sehr störrisch und widerspenstig. Doch Deine Liebe und Geduld überwinden mich immer. Du bist sooo gut zu mir!!! – Danke!!!

Musik – 10.08.2019

Musik – 10.08.2019

Laßt in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt laut aus vollem Herzen zum Lob des HErrn!
Epheser 5, 19

Musik ist eine göttliche Erfindung, und ER hat sie in Seine Schöpfung und in uns Menschen hineingelegt. Der Himmel und die Erde ist voller Musik! Unsere Herzen werden weich, wenn wir gute Musik hören, wir schmelzen dahin, und bei fröhlicher Musik klatschen wir und möchten gern tanzen. All das legte Gott in uns hinein, es ist gewiß nicht böse.
Der Teufel war einmal Luzifer, der Engel des Lichts und der Lobpreisleiter im Himmel. Doch er wollte sich an Gottes Stelle setzen und wurde aus dem Himmel verbannt. Nun treibt er auf der Erde sein Unwesen, und Gott läßt es zu, bis Gericht gehalten wird.
Der teufel ahmt Gott nach, das heißt, auch er gebraucht Musik in seinem Reich der Finsternis. Mit Musik beherrscht er Menschen. Er ahmt Musik Gottes nach.
Es ist nicht immer schlechte, aggressive Musik, voller Geschrei und schriller Töne, mit denen er Menschen bindet. Es ist einfach jede Art von Musik, deren Inhalt von Gott ablenkt. Es gibt auch sehr schöne Musik, von Atheisten komponiert.
Allein am Stil können wir also Musik nicht in göttlich und satanisch unterscheiden. Aber oben im Vers gibt es einen Hinweis: …. wie der Geist sie eingibt.
Göttliche Musik ist Freude pur, so wie das Gezwitscher der Vögel, die nicht bewußt Gott damit preisen. Und es ist die geistliche Musik, der Lobpreis, und Musik, die zur Ehre Gottes komponiert wurde (Bach schrieb über jedes Werk: Zur Ehre Gottes!)
Wir Christen streiten über so vieles. Bitte, laßt einander stehen! Jeder hat seinen eigenen Geschmack und seine eigene Geschichte. Niemand lief in den Schuhen seines Nächsten. Bitte, laßt es einfach stehen, wenn jemand schräg singt oder einen nicht-normalen Musikstil pflegt! Wir haben Wichtigeres zu tun!
Lassen wir uns lieber füllen vom Geist Gottes, und singen aus vollem Herzen (und aus voller Kehle) zur Ehre unseres HErrn! Ob still oder laut, ob allein oder in Gemeinschaft, Gott findet Gefallen an unserer Musik. Unser Gotteslob im Lied fällt auf uns zurück, denn es macht uns fröhlich, unbesorgt, glaubend, dankbar ….. Ja, im Lied wirkt der Geist in uns.
Wieviele Wunder, Befreiungen, Heilungen sind während des Gotteslobs geschehen! Denn wo man Gott lobt, ist der Heiland gegenwärtig. AMEN!

Danke, Jesus!! Du hast uns die Musik geschenkt, Du magst Musik, Du bist im Lobpreis gegenwärtig! Und ich werde fröhlich und frei, wenn ich Dich nur preise, lobe, anbete und Dir singe. Amen!!

Mein himmlischer Vater – 09.08.2019

Mein himmlischer Vater – 09.08.2019

Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in Deinem Buch war schon alles verzeichnet.
Psalm 139, 16

Ich liebe diesen Psalm, ich möchte ihn am liebsten auswendig lernen und ständig vor mir hinsagen. Denn hier ist die Liebeserklärung Gottes für mich.
Der Psalm beschreibt, wie liebevoll Gott mich von allen Seiten umgibt, wie ER jedes Wort und jeden Gedanken kennt, wie ER meine Beweggründe kennt, meine Probleme, meinen Weg, eigentlich alles. Und das ohne erhobenen Zeigefinger, ohne jede Drohung, ohne Verurteilung, einfach voller Liebe und Freude über mich. Das stellt mein Denken auf den Kopf!
ER hat mich geschaffen, in Liebe gemacht. Das Ergebnis gefällt Ihm, ER hat Freude daran. Ich selber sehe, was fehlt oder wo eine Kleinigkeit verkehrt ist. ER sieht alles zusammen, und es paßt zusammen. ER hat andere Augen wie ich, Liebesaugen, keine überkritischen Augen, die alles verurteilen, was etwas anders ist.
ER sah, wie ich entstand, und Er hielt dabei Seine Hand über mir; – sonst wäre ich gar nicht erst geboren worden. ER sortierte die Gene, überwachte das Wachstum, Er legte gute Anlagen in mich hinein.
Manche können dieses gut, andere jenes. Aber ich habe meine Spezialgaben, die kein anderer so hat wie ich. Herrlich! Ich bin einmalig!! Liebe Minderwertigkeitskomplexe, ade! Fort mit euch! Ich bin etwas wert!
Ja, für Gott bin ich sehr, sehr viel wert. Nicht nur nach Leistung, sondern einfach deshalb, weil ich Sein geliebtes Kind bin.
In Seinem Buch war schon jeder Tag aufgezeichnet, nur für mich ist jeder Tag neu. Jeden Tag muß ich mich wieder entscheiden, muß mich anstrengen, arbeiten, Ihm treu bleiben, Seinem Wort folgen ….. ER kennt das Ergebnis schon, aber Er tut so, als ob auch für Ihn alles neu ist. Ja, so ist mein himmlischer Vater, Er läßt sich auf meine Ebene herab, weil ich auf Seine Ebene nicht emporklettern kann.
Ich liebe meinen himmlischen Vater, weil Er mich so sehr liebt. Einmalig bin ich in Seinen Augen, wertvoll und unvergleichlich. Langsam lerne ich, mich mit Gottes Augen zu sehen. Das ist ein Prozeß, ich kann es nicht gut, denn die Kritik, die wir gelernt haben, macht alles kaputt. Laßt uns lieber mit Gottes Augen sehen! Uns selber, und natürlich auch unsere Kinder oder Eltern und alle anderen Menschen!

Danke, lieber Vater im Himmel, daß du mich gemacht hast! Du kanntest schon jeden Tag in meinem Leben, und Du hast Ja zu mir gesagt. Du hast mich lieb, Du freust Dich an mich und stehst treu zu mir. Danke!!!

Der HErr und Sein Volk  –  08.08.2019

Der HErr und Sein Volk  –  08.08.2019

Der Prophet Samuel sagt zum Volk Israel:
Um Seines großen Namens willen wird der Herr Sein Volk nicht verstoßen; denn Er hat sich entschlossen, euch zu Seinem Volk zu machen.
1. Samuel 12, 22

Samuel erinnert in dieser Rede an die Treue Gottes und die Untreue des Volkes Israel. Wie schnell sie immer wieder anderen Dingen und Göttern nachliefen und den HErrn vergaßen. Doch Gott hat Abraham erwählt und wegen seines Glaubens hat Er ihm verheißen, ein großes, erwähltes Volk aus seinen Nachkommen zu machen: Israel.
Bis heute hält Gott die Treue, obwohl nur wenige Seine Wege erkennen, obwohl viele weltliche Wege gehen und die Religiösen vor lauter Gesetzen den HErrn nicht sehen. ER hat ihnen Sein Wort gegeben, daß das Volk Israel niemals untergehen wird und einmal in seine Bestimmung kommt und den HErrn, den Messias, erkennt.
Genau so hat Gott sich ein Volk aus uns Christen gemacht. Auch wenn es manchmal ein naives Volk ist, manchmal den HErrn nur „lauwarm“ liebt, manchmal eigene Wege geht, liebt der HErr Sein Volk. ER hat es gemacht und ER hat sich entschlossen, es niemals zu verstoßen, nicht einen einzigen. Es sind Seine Kinder! ER hält Sein Wort! ER ist treu, auch wenn wir untreu sind!
ER wird Sein Werk an Israel vollenden, und ER wird Sein Werk auch an uns vollenden. ER wird Seine Gemeinde vollkommen machen, ohne Falten und Runzeln. ER wird Sein Wort an uns erfüllen und uns, jeden Einzelnen, in seine Bestimmung bringen. ER hat versprochen, niemanden hinauszustoßen, der zu Ihm kommt. ER hat uns als Seine Kinder angenommen…..
Wir dürfen sicher sein, daß Gott zu uns hält und uns niemals fallen läßt. Ach HErr, lege diese Gewißheit ganz, ganz tief in unser Herz! (Es ist eine der Wirkungen des Heiligen Geistes, und wir dürfen darum bitten, falls wir diese Gewißheit nicht haben.)

Lieber HErr Jesus, lege bitte diese Gewißheit, daß Du treu bist, ganz, ganz tief in mein Herz! Du hast mich lieb, auch wenn ich manchmal nicht richtig handle. Du hast mich als Kind angenommen und vergibst. Du hast Geduld mit mir. Du hast mich erwählt und wirst mich zur Vollendung bringen. Danke, Du hältst Dein Wort!!!