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Autor: Frank

Die Frucht des Geistes – 23.09.2019

Die Frucht des Geistes – 23.09.2019

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
Galater 5, 22

Vorher beschreibt Paulus den alten Menschen in seinen Selbstsüchten: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Mißgunst, Trink- und Essgelage und ähnliches mehr. Da finden wir uns irgendwo wieder, jedenfalls war etliches davon in unserem alten Leben zu finden.
Wenn der alte Mensch endlich stirbt, wenn wir ihn zu Grabe getragen haben und uns von seinen Begierden, Lüsten und Selbstbezogenheit losgesagt haben, dann kann der Heilige Geist Gottes in unseren Herzen Ordnung machen und uns in den Menschen verwandeln, der Jesus ähnlich ist. Das geht langsam, Schritt für Schritt, jeden Tag ein wenig weiter; – genau wie die Früchte am Obstbaum langsam wachsen und reifen und nicht über Nacht einfach da sind.
Die Bibel unterscheidet zwischen reifen Christen und Babychristen, zwischen geistlichen und fleischlichen Christen. Wenn in deinem Herzen Stolz und Hochmut regiert, wie soll der Heilige Geist Sanftmut, Freundlichkeit und Demut wirken? Wenn Rechthaberei und Selbstgerechtigkeit da sind, wie soll Treue zu Jesus entstehen? Der Heilige Geist will die Frucht wachsen lassen, aber wir müssen sie „unkrautfrei“ halten und den Boden unseres Herzen ständig jäten, damit keine bittere Wurzel wächst.
Die Babychristen sind noch unreif, aber sie wachsen und werden ihr Ziel erreichen. Die fleischlichen Christen werden von ihrem alten Ego bestimmt: Ich – meiner – mir – mich. Sie sind für geistliche Dinge nicht zu gebrauchen, und die Frucht wächst nur sehr verkümmert. Schade, am Leben vorbeigelebt.
Wir wollen Jesu Angesicht suchen, und uns in Sein Abbild umgestalten lassen. Allein können wir es ja nicht, da hilft die größte Anstrengung nichts. Aber ER kann es, und ER will es! Wie gut und entspannend für mich! Nun setze ich mich dem HErrn aus, so wie die Blumen die Sonnenstrahlen aufsaugen. ER wird es schon machen! Danke!!

Danke Jesus, Du formst mich um. Ich selber versuche es, aber es endet immer im Krampf. Besser, sich bei Dir bergen und Dich wirken lassen. Danke für die reifen Christen, an denen man Deinen Charakter ablesen kann!

Heimweh – 22.09.2019

Heimweh – 22.09.2019

Wie liebenswert ist deine Wohnung,
HErr der Heerrscharen!
Meine Seele verzehrt sich
in Sehnsucht nach dem Tempel des HErrn.  ….
Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Psalm 84, 2.5

Wenn man in der Fremde ist, hat man oft Heimweh. Dort, in der Heimat, ist man mit allem vertraut, man fühlt sich sicher und geborgen. In der Fremde ist alles ungewiß, unsicher, man kann die Sprache nicht richtig, kann sich nicht richtig austauschen, nicht mitteilen, was man empfindet und denkt, man weiß nicht, wem man vertrauen kann, man fühlt sich wie ein Stück Holz im Wasser, von Wind und Wellen hin und her geworfen. Heimatlos ist ein schweres Schicksal.
Darum bemühen sich die Menschen, auch in der Fremde sofort eine vertraute Umgebung aufzubauen, wo sie sich wohl fühlen und sicher sind.
Wir als Christen sind hier nicht zuhause. Unsere Welt ist schön, und wir loben den Schöpfer. Wir genießen die Güter der Welt, Fernseher, Computer, Reisen, Sofa und ein feines Auto. Und dennoch fühlen wir uns wie ein Fremdkörper, weil unsere Gene himmlisch sind und nicht hier verhaftet sind. Wir spüren diese Dissonanz zwischen unsere Welt und dem Himmel und das macht uns unruhig.
Andere sind unruhig, weil sie eben nicht zuhause sind. Sie sind in der Fremde und haben Heimweh.
Jesus hat für uns ein gutes Wort und echten Trost. ER vertröstet uns nicht auf das Jenseits, ER sagt: Ich bin dein Zuhause. In mir ist alles, was Du brauchst.
Diese traute Verbundenheit mit Jesus macht alles Heimweh zunichte, denn in Ihm finden wir Ruhe, Frieden und Geborgenheit. Wo ER ist, da bin ich zuhause!
Wenn du heimatlos bist oder in der Ferne, wende dich an Jesus und erzähle Ihm dein Leid. ER hat Erbarmen und beugt sich herab zu dir, füllt Dich mit Seiner Nähe und Frieden, den sonst keiner schenken kann; auch du sollst wissen: In Ihm bin ich zuhause, in Ihm finde ich Ruhe, Gelassenheit, Geborgenheit, Frieden, egal wo ich bin.

Danke Jesus, Du bist mir nahe, wo ich auch bin. Da, wo Du bist, fühle ich mich wohl und geborgen. Bei Dir ist mein Zuhause!

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Jesus lieben – 21.09.2019

Jesus lieben – 21.09.2019

Wir wollen lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat.
1. Johannesbrief 4, 9

Viele Übersetzungen sagen: Wir wollen Ihn lieben ….. Und darum geht es, Ihn zu lieben. Aber die Übersetzung „ wir wollen lieben“ ist umfassender, auf Gott, sich selbst und die anderen Menschen gerichtet.
Heute las ich viel von Christen im Nahen Osten, in Syrien und Iran. Dort gibt es keine Missionare und kaum Christen. Und dennoch beruft sich Gott dort ein Volk. Viele träumen von Jesus und werden gläubig. Manche erleben Wunder und nehmen Jesus als neuen HErrn an. So oft las ich, daß sich der HErr offenbarte und die Menschen Ihn als Heiland annahmen, auch wenn es sie das Leben kostete.
Der Grund ist, daß Jesus uns zuerst geliebt hat. Wir waren alle nicht liebenswert, und haben Seine Liebe in keiner Weise verdient. Und dennoch kam Er zu uns und ließ sich finden, und ER nahm Wohnung in unseren Herzen. ER nahm uns die Schuldenlast, gab Gewißheit über den Tod, löste die Ketten des Teufels und schenkte neues Leben, den Heiligen Geist. Seine Liebe ist ausgegossen in unsere Herzen, und wir können diese Liebe Gottes spüren. Auch diese ehemaligen Moslems erkennen Jesus und Seine übergroße Liebe. Darum liefern sie sich Ihm aus, mit Haut und Haaren und um einen hohen Preis: Es könnte sie das Leben kosten, Gefängnis und Folter einbringen.
Im Iran, dem alten Persien, gibt es regelrecht Erweckung. So viele Menschen wollen weg vom Islam, hin zu Jesus, dem lebendigen HErrn! In Syrien haben die Menschen genug vom radikalen Islam des IS, diesen Kopfabschneidern. Sie wollen nicht so einen grausamen Gott. Sie wollen Jesus, der Erbarmen hat und dennoch der HErr der Herren ist und alle Macht der Welt trägt.
Dort zahlen die Christen einen hohen Preis. Und wir? Was haben wir für Jesus getan? ER hat uns zuerst geliebt,-  lieben wir Ihn? ER hat alles für uns gegeben,-  was geben wir? Der Zehnte ist uns manchmal schon zu viel.
Jesus möchte Seine Liebe zu dir erneuern und dich neu überfluten mit Seiner grenzenlosen Liebe. Willst du dich erneuern lassen und Ihn lieben? Der Heilige Geist zeigt uns die Liebe Jesu und macht uns fähig Ihn zu lieben; – aber wollen wir das überhaupt oder ist uns alles andere wichtiger? Laß dich rufen in Seine Liebe! Schütte Ihm dein Herz aus, sag Ihm, daß du nicht fähig bist, Ihn gebührend zu lieben! Dann kann Er dich mit Liebe füllen.

Ja, HErr! Ich will Dich lieben mit jeder Faser meines Seins. Du bist der Grund, warum ich lebe. Fülle mich mit Deinem Heiligen Geist, der mir Deine Liebe zeigt und mich fähig macht, Dich zu lieben! HErr, erbarme Dich über meine Schwäche und Unfähigkeit zu lieben und hilf!!

Der Turmbau zu Babel – 20.09.2019

Der Turmbau zu Babel – 20.09.2019

Gott sprach: Seht nur, ein Volk sind sie und eine Sprache haben sie alle. Und das ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts mehr unerreichbar sein, was sie sich auch vornehmen.
1. Mose, Genesis 11, 6

Nach der Sintflut haben sich die Nachkommen Noahs sehr vermehrt. Aber anstatt die ganze Erde in Besitz zu nehmen, wollten sie zusammen bleiben und ihre Macht sammeln. Sie wollten einen Turm bauen, um eine Gemeinsamkeit zu haben, der bis in den Himmel reicht, und von oben auf Gott herunterschauen. Da sah sich der HErr ihr Tun an, und sagte den Vers oben. Daraufhin verwirrte Er ihre Sprache und kein Mensch verstand mehr den andern; – so ist es bis heute geblieben. Da nahm der Turmbau, dieser Höhenflug des menschlichen Stolzes, ein Ende.
Doch heute gibt es ein neues Volk, das mit einer einzigen Sprache spricht. Ein Volk, einig, zielstrebig und mit einer Sprache. Alles wollen sie erreichen, und nichts wird ihnen unmöglich bleiben. – Die Rede ist von den Christen; Gott sieht sie als Sein Volk an.
Diese Sprache ist nicht deutsch oder litauisch, russich oder chinesisch. Es ist die Sprache des Herzens. Nur diese Sprache versteht man überall.
Einig sind wir, wenn wir die Streitigkeiten über theologische Feinheiten vergessen und einander mitsamt unseren Traditionen stehen lassen können. – Gott ist Richter, nicht wir.
Zielstrebig  sind wir, denn Jesus und der Himmel sind unser Ziel! Für Ihn geben wir unser Bestes, wir geben alles!
Wir können alles erreichen, wenn wir denn nur einig sind. Wenn wir im Gebet zusammen stehen und für unsere Gemeinde, unsere Stadt und unser Land eintreten, wird Gott hören.
Leider hapert es da gewaltig, denn wir sind nicht einig. Es gibt führende Christen, die haben zwar Talent zum Führen, aber sie haben keine Demut. Sie wollen leiten, sie wollen Anführer sein. Darum müssen sie um ihren Platz kämpfen und es kommt keine Demut auf.
Bei Jesus muß der Meister der Diener sein. Er muß immer auf dem letzten Platz sitzen, nicht auf dem Ehrenplatz. Nur so ein Mensch ist als Leiter im Reich Gottes zu gebrauchen.
Ach, laßt uns um Demut beten!!! Und um Vergebung wegen unserer stolzen Herzen! Laßt uns Versöhnung mit den Geschwistern suchen! Wir wollen ihr Bestes und sind niemals schadenfroh! Wir helfen und dienen ihnen und beten für sie!

HErr hilf uns, Einheit zu bekommen!! Gib uns Demut!!

Die Kraft des Lobpreises – 19.09.2019

Die Kraft des Lobpreises – 19.09.2019

Plötzlich begann ein gewaltiges Erdbeben, so daß die Grundmauern des Gefängnisses wankten. Mit einem Schlag sprangen die Türen auf, und allen fielen die Fesseln ab.
Apostelgeschichte 16, 26

Paulus und Silas predigten in der Stadt Philippi, und erzeugten dadurch große Unruhe. Einmal war das Volk so erregt, daß sie Paulus und Silas schnappten, sie vor die Obersten führten und die ließen sie auf nacktem Rücken schlagen, dann ins Gefängnis bringen und dort in den Block stecken. Es dauerte lange, bis sich Paulus und Silas von dem Schrecken erholt hatten und wieder Vertrauen in Jesus faßten. Da begannen sie Lobpreislieder auf ihren unerschütterlich treuen HErrn zu singen, auf den HErrn, der selber alle Marter, Schläge und das Kreuz erduldet hat und jetzt der HErr im Himmel und auf Erden ist, der König der Könige. Gottes Antwort auf ihren Dank, Vertrauen und Treue war ein Erdbeben. Es brachte das ganze Gefängnis ins Wanken und die Türen sprangen auf. Ganz erstaunlich, daß ein Erdbeben die Ketten der Gefangenen löste und sie frei waren; – vielleicht hat das ein Engel gemacht, und nicht das Erdbeben? Auf jeden Fall waren sie nun alle frei, wie gut!!
Lobpreis hat die Macht, Ketten zu sprengen. Weil während des Lobpreises Gott mächtig wirkt. Lobpreis ist mehr als ein frommes, fröhliches Gesinge. Es ist Anbetung und göttliche Freude im höchsten Maße. Da können die Ketten Satans uns nicht mehr halten, da geschieht Befreiung! Da öffnen sich die Türen unserer persönlichen Gefängnisse und wir werden freigesetzt! Denn Gott will es so.
Aber wo sind die Leute, die Gott auch unter solchen Umständen treu sind und Ihn von Herzen preisen können? Wo sind Lobpreisleiter, die diese Tiefe erreichen und das Volk Gottes in die Gegenwart des HErrn leiten können?
Immer wieder schenkt Gott Träume, Bilder und Visionen, die einen dunklen, bewölkten Himmel zeigen. Doch dann steigt der Lobpreis von der Erde auf, erst dünn und schmächtig, doch er wird immer stärker. Dort, wo der Lobpreis hinaufsteigt, reißt die Wolkendecke über dem Land und das Licht strahlt auf die Erde. Immer größer wird das Loch in den Wolken, immer heller wird das Licht, bis das ganze Land hell ist. Dann kommen die Heiden zur Erkenntnis des HErrn, dann sind sie nicht mehr in ihren Gefängnissen und Ketten gebunden, dann gibt es Heilung für unser Land.

Danke Jesus, und nochmal Danke! Du bist es würdig, angebetet zu werden. Du bist der König der Könige, der HErr der Herren, Du bist der Christus, der Erlöser, der Heiland und Retter!! Ich liebe Dich!!

PS: Über die Kraft des Lobpreises in deutschen Gefängnissen während der Nazi-Zeit berichten Pastor Wilhelm Busch und Corrie ten Boom. Auch aus russischen Lagern hört man ähnliches: Lobpreis bringt Freiheit selbst hinter Mauern aus Stacheldraht. Gott handelt!

Lobpreis als Lebenstil – 18.09.2019

Lobpreis als Lebenstil – 18.09.2019

Lobe den HErrn, meine Seele,
und alles in mir Seinen heiligen Namen!
Psalm 103, 1

Als Gott den Menschen erschuf, hat Er ihn mit einer Sehnsucht nach Vollkommenheit und Harmonie ausgestattet, – und mit Sehnsucht nach einem Partner, nach Gott. Alles andere, was angeblich unsern Hunger danach stillt, ist nicht wirklich etwas wert, es sind Schatten, man jagt einer Fata Morgana, einer Illusion hinterher.
Nur in Gott kommt meine Seele wirklich zur Ruhe, nur bei Ihm finde ich das, was ich wirklich suche. Nur bei Ihm bin ich grenzenlos glücklich!
Ein Weg zu Gott ist das Lob. ER hat mich so gemacht, daß ich gern zu etwas Höherem aufblicke, dort meine Zuflucht finde, und dafür mein Leben einsetze. Darum ist Lobpreis so wichtig für mich, es ist mein tiefstes Bedürfnis.
In Psalm 22 steht, daß Gott über unserem Lobpreis Seinen Thron aufstellt. ER fühlt sich wohl, wo wir lobpreisen, – dort wird Er aktiv. Und wir fühlen uns wohl und werden aktiv, wenn wir Ihn loben. Es ist eine Wechselwirkung. Wir preisen, und ER reagiert mit Liebe und Nähe. Wie viele Probleme sind schon im Lobpreis gelöst worden, wie viele Kranke sind in der Lobpreiszeit geheilt worden, wie verändert sich ein Leben durch Loben und Danken, von einem Grimmbart zu einem fröhlichen Menschen!
Lobpreis ist ein Lebenstil. Morgens aufstehen und nicht meckern, sondern für den Tag und Gottes Hilfe danken. Mittags nicht meckern über die Kartoffeln, sondern Gott danken für das Gemüse. Abends nicht meckern, sondern Gott für die Hilfe am Tage danken, und dass wir noch leben…. Es gibt viel Grund zum Meckern, aber noch viel mehr zum Danken! ER ist nämlich immer noch HErr.
Dankbare Menschen sind sehr attraktiv für andere. Sie sind fröhlich und sehen unbeschwert aus. Sie haben Frieden, und einen Ruhepol. Danach sehnen sich andere Menschen und wir ziehen sie an, wie Licht die Motten anzieht. Jesus war so ein anziehender Mensch.
Schmeiß Deine ganzen Ratgeber, wie man ein glücklicher Mensch wird, weg, und fange an, Ihn zu preisen, Ihm dankbar zu sein. Depressionen verfliegen, Schlaflosigkeit wird besiegt und Freude stellt sich ein. Gott ist nämlich immer noch HErr!!

Danke für diesen neuen Lebensstil!Du bist HErr, Du hast mich lieb, Du sorgst Dich um mich! Du bist wunderbar, Du bist mein Ziel, mein Leben, mein ganzes Glück! Wie gut, daß du mich gefunden hast, mich angenommen hast und ich Dein Kind bin! Danke!!

Verirrt und verloren – 17.09.2019

Verirrt und verloren – 17.09.2019

Wenn jemand hundert Schafe hat und eines von ihnen sich verirrt ….
Matthäus 18, 12

… läßt er dann nicht die neunundneunzig auf den Bergen zurück und sucht das verirrte? Und wenn er es findet – amen, ich sage euch: er freut sich über dieses eine mehr als über die neunundneunzig, die sich nicht verirrt haben. So will auch euer himmlischer Vater nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht.
So sagt Jesus, und so meint Er es. ER will nicht, daß eines Seiner Schafe, das sich verirrt hat, verloren geht. ER sucht es, geht ihm nach, durchsucht Hecken, Gestrüpp, Wald und Feld bis Er es findet. Und dann ist die Freude so groß, daß alles andere vergessen ist. Ja, im Himmel herrscht große Freude, wenn sich endlich ein Sünder zu Jesus bekehrt! Dann war Jesu Opfer nicht umsonst! Es gibt so viele, die Jesus nicht brauchen, und so viele, die niemanden nötiger haben als Jesus.
Jesus ist nun im Himmel, und wir sind Seine Stellvertreter. Wir sollen Seine Werke tun und die Verlorenen suchen. Wo haben sie sich verirrt? Wo sind sie gefangen? Was sind ihre Probleme?
Ich war jetzt im Gefängnis bei den Untersuchungs-häftlingen. Sie haben ihre Problem, und ich staunte, daß größte Problem ist Heimweh! Sie wollen nach Hause! Wie gut, daß Jesus eine Antwort auf dieses Problem hat. In Ihm sind wir zu Hause, egal wo wir uns befinden. Und ER hat für uns eine Wohnung im Himmel vorbereitet, schöner als wir es uns vorstellen können. Dort ist unsere Heimat, dort sind wir zuhause; – hier sind wir nur Gäste. Wenn wir mit Jesus eng verbunden sind, ist Einsamkeit kein Problem mehr: ER ist bei uns mit Seiner ganzen Liebe, Erbarmen und Gnade. Gott, der Vater, ist bei uns mit Seiner ganzen väterlichen Liebe und Schutz. In meinem Herzen ist Friede; – obwohl ich viele Probleme habe. Aber die Probleme sind draußen, im Herzen ist Friede. Wie gut es mir doch geht!
Ja, ER sucht diese verirrten, verlorenen Schafe, und deshalb sendet Er uns aus, sie zu suchen, zu finden und heim zum Vater zu bringen. ER hat große Sehnsucht nach den „Sündern“!! Verschwende deine Energie nicht mit den „Gerechten“, suche die „Sünder“, die Verlorenen, Verirrten! Sie liegen Gott sehr am Herzen.

Danke Jesus, Du hast mich gesucht und gefunden. Nun will ich mich aufmachen, andere verlorene Schäfchen zu suchen und in den Stall zurückzubringen. Du hast sie lieb!!

Gottes Wort – 16.09.2019

Gottes Wort – 16.09.2019

Als Jesus diese Rede beendet hatte, war die Menge sehr betroffen von Seiner Lehre; denn Er lehrte sie wie einer, der (göttliche) Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
Matthäus 7, 28f.

Ich war schon in vielen Gottesdiensten, in denen ich gern eingeschlafen wäre. Sogar einige lautstarke Predigten machten keinerlei Eindruck auf mich, außer Müdigkeit und Langeweile.Wie das wohl bei Jesus war? Und bei den Aposteln? Ob die auch so theoretisch oder phrasenhaft geredet haben? So lautstark oder voller rhetorischer Tricks?
Die Bibel sagt, so war es bei Jesus nicht, und auch nicht bei den Aposteln. In der Kirchengeschichte und in meinen Beobachtungen gab es viele vollmächtige Prediger, deren Predigten die Leute und auch mich vom Hocker rissen; – Gott selber redete durch diese Menschen, und sie ließen sich gern gebrauchen. Ob laut oder leise, ob lang oder kurz, nur die Autorität Gottes machte das Wort lebendig in mir und anderen.
Ob deine Predigt brillant oder langweilig ist, hängt von deiner Begabung und deinem Training ab. Ob Gott durch dich spricht, hängt von deiner Beziehung zu  Jesu ab. Bist du mit Ihm ein Herz und eine Seele, so wird Er gern durch dich sprechen und deine Worte haben Autorität.
Gott will sprechen. Aber ob wir den Glauben daran haben? Ob wir uns nach Ihm richten oder nur nach uns und unserem Verstand?
Selbst dumme Schafe suchen sich die fetteste Weide. Wenn sie die Wahl haben, bleiben sie nicht auf dürrem Land. Anders die Christen, sie bleiben in ihren Gewohnheiten hängen und hören jeden Sonntag eine nette, aber nichtssagende Predigt. Ob sie zum Märtyrertum geboren wurden?
Ich brauche kräftige, gesunde Nahrung, auch geistlich. Warum soll ich meine Zeit mit langweiligen Predigten und Versammlungen totschlagen?
Jesus sprach das Wort Gottes aus. Darum ging es den Leuten durch´s Herz. Sie spürten Gottes Wirken und reagierten. Sie wollten mehr. Sie wollten das lebendige Wasser trinken, mehr und mehr. Sie wollten, daß Jesus in ihrem Leben Gestalt gewinnt.

Danke Jesus, Dein Wort ist mir zum Leben! Durch Dein Wort löst Du viele meiner Probleme, – Du sprichst manchmal ein Machtwort und oft tröstest Du, Du baust meinen Glauben auf, gibst Antworten auf meine Fragen und bewirkst Wunder durch Dein Wort. Ich liebe Dich und Dein Wort!!!

Eine herrliche Hochzeit – 15.09.2019

Eine herrliche Hochzeit – 15.09.2019

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
Matthäus 22, 2

Ja, genau so bereitet der himmlische Vater die Hochzeit Seines Sohnes Jesu mit der Braut, der Gemeinde, vor. ER freut sich sehr darauf, daß Jesus wieder mit der Braut vereint sein wird! Jetzt ist sozusagen „Verlobungszeit“. Man lernt sich kennen, sehnt sich nacheinander und schmiedet Pläne, erzählt sich alles und träumt vom Zusammensein.
Bald wird Jesus kommen und Seine Braut zu sich holen. Das wird eine große Feier!
Damals hatten die Leute, die eigentlich eingeladen waren, keine Zeit. Sie hatten Wichtigeres zu tun. Die Boten des Königs nervten sogar so sehr, daß man sie kurzerhand totschlug. – So ist es vielen Propheten und Evangelisten ergangen.
Doch Gott hat Seine Augen auf Seine Leute gerichtet und läßt so eine Sünde nie ungestraft. Religion ist der schlimmste Feind des lebendigen Christentums!
Als die eingeladenen Gäste nicht kommen wollten, schickte der König die Boten zu allen, die sie finden konnten: Auf die Landstraßen, in die Kneipen, ins Kino, auf die Märkte, überallhin, wo Menschen waren. Und solche Menschen kamen zur Feier: Gute und Böse, Vornehme und Landstreicher, eine sehr bunte Mischung. Aber alle bekamen ein Hochzeitskleid und niemandem wurde der Zugang verwehrt.
Der König sparte beim Gastmahl nicht. Er goß den besten Wein aus, servierte nur die leckersten Speisen. – Wir werden manchmal etwas neidisch, wenn die Leute von der Straße die besten Speisen verdrücken …. Gott kennt solche Sparsamkeiten und Empfindlichkeiten nicht.
Wir sehen eine große Sattheit bei den Leuten, die sowieso schon zur Kirche gehen oder ihr Leben lang die frommen Traditionen beachteten. Aber wir sehen einen großen Hunger nach Gott bei unseren Banketten für Obdachlose oder wenn wir ins Gefängnis gehen, um Jesus zu bezeugen. Diese Leute wollen mehr!!
Gott schmiedet sich da eine ganz besondere Armee zusammen: Obdachlose, Alkoholiker, Drogenabhängige, Einsame, Versager ….. Da werden vielleicht nicht so viele hochstehende, vornehme Leute sein. Aber Jesus ist gekommen für die Sünder, nicht für die Gerechten. ER hat sie lieb!

Danke Jesus, Du hast mich angenommen! Bei Dir bin ich wertvoll und geliebt, willkommen und herzlich begrüßt! Danke, Du hast Zeit, Hoffnung und Geduld mit mir! Bei Dir bin ich richtig. Danke!

Die Tricks des feindes – 14.09.2019

Die Tricks des feindes – 14.09.2019

Jesus Christus sagt:
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
Johannes-Evangelium 10, 10

Das sind die größten Gegensätze, die man sich vorstellen kann! Auf der einen Seite der Betrüger, Lügner, Gauner, Räuber und Mörder, auf der anderen Seite das Licht, die Quelle des Lebens, der Sohn des lebendigen Gottes, der Heiland: Jesus.
Unser Feind ist nicht ein Mensch, auch wenn er uns Böses tut, sondern der Böse selbst. Die Bibel nennt ihn: Engel des Lichts, Vater der Lüge, weil er sich so gut tarnen und verstecken kann; ein Wolf im Schafspelz, weil er so harmlos und unschuldig aussieht; ein Betrüger, weil er uns unsere himmlischen Schätze wie Freude und Frieden rauben will;  ein Mörder, weil er Menschen gegeneinander aufhetzt und Freude an Totschlag hat; ein Betrüger und Engel des Lichts, weil Religion die Menschen von Jesus fernhält; der Verkläger der Brüder, weil er damit Streit und Feindschaft in die Gemeinde Gottes sät. – Der Feind kennt alle Tricks, um uns von Jesus und unserer Berufung fernzuhalten.
Der Kampf mit ihm ist real. Jesus will uns helfen und uns Erkenntnis geben, wie wir uns wehren und schützen können. Vor allem das gemeinsame Gebet und die Fürbitte sind die Schutzschilder der Heiligen. Und ein reines Leben, denn Sünde und Unreinheit sind immer Einladungen an den Feind.
Etliche Monate litt ich unter Müdigkeit, die immer stärker wurde. Oft saß ich stundenlang einfach nur da und hatte keine Energie, irgendetwas zu tun. Da reichte es mir, denn ich dachte, wenn es so weiter geht, bin ich in einigen Monaten wirklich tot. Ich fing an, Jesus um Hilfe zu bitten, manchmal unter Tränen. Einige Geschwister haben gezielt für mich gebetet; – Danke!! Und mir fiel ein altes Buch in die Hände, von Corrie ten Boom. Ich las es nun zum vierten Male und als ich an die Stelle kam, wo sie selber von Müdigkeit und Energielosigkeit geplagt wurde, da begriff ich: Genau wie sie wurde ich Opfer des Feindes. Er machte sie energielos, schwach und müde, und mich auch. Sofort gebot ich der Müdigkeit im Namen Jesu zu verschwinden und dankte dem HErrn für die Befreiung. Natürlich versuchte es der Feind noch einige Male. Aber ich wußte nun Bescheid und schickte die Müdigkeit wieder weg, im Namen Jesu, meines HErrn. Und selber sagte ich mir: Ich bin nicht müde, nein! Das ist nun einige Zeit her, und ich muß sagen, diese Lethargie, diese Lähmung, diese Energielosigkeit, dieses Herumsitzen, diese Müdigkeit ist wirklich weg. ER hat geholfen. Da bin ich sehr dankbar. ER ist gekommen, damit ich das Leben habe und es in Fülle habe!!

Danke Jesus, Du machst mich frei! Du bist der HErr über alle Angriffe des feindes. Du hältst mich in Deiner starken Hand. Dein Name ist heilig und voller Kraft!! Danke!!