Browsed by
Autor: Frank

Psalm 62, 6

Psalm 62, 6

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe;
denn von Ihm kommt meine Hoffnung.
Psalm 62,6

Es gibt viele Hoffnungen. Wenn ich hungrig bin, hoffe ich auf ein gutes Mittagessen. Wer zum Gottesdienst geht, hofft auf eine gute Predigt. Wer zur Arbeit fährt, hofft, daß er gut ankommt. Wir hoffen, daß unsere Kinder gut gedeihen und später ihren Platz einnehmen. Wir hoffen, daß wir nicht krank oder arbeitslos werden. Ständig sind wir am hoffen…..
Viele dieser Hoffnungen werden enttäuscht, weil es menschliche Hoffnungen sind. Wir haben nur wenig Einfluß auf die Zukunft oder unvorhersehbare Ereignisse. Aber es gibt Hoffnung, die von Gott selber kommt und die von Ihm garantiert wird. Das ist eigentlich schon mehr eine Gewißheit, ein festes Wissen, was Gott uns da ins Herz legt. Und wir können uns voll darauf verlassen. Manchmal wird mein Herz unruhig. Es verliert Gott aus den Augen und so viele Sorgen des Alltags beunruhigen mich. Dann muß ich schnell wieder den Kontakt mit Ihm, meinem Schöpfer, suchen und in Seine Sicherheit zurückkehren. Denn nur bei Ihm allein kommt mein Herz zur Ruhe. Manchmal gibt es große Enttäuschungen und Katastrophen in meinem Leben. Es wirft mich total aus der Bahn. Wie gut, daß Gott Geduld mit mir hat und meinen inneren Kampf kennt. ER wartet, bis ich wieder bei Ihm bin und bringt mein Herz zur Ruhe. Manchmal geht der Kampf hin und her. Einmal gewinnen die Sorgen die Oberhand, dann wieder das Gottvertrauen. Aber am Ende trägt Gott den Sieg davon und macht mein Herz wieder fest und stark. ER ist meine Hoffnung, meine Sicherheit, mein Fels in der Brandung.

Danke, Vater, daß Du mich hältst. Du bist meine Sicherheit und meine Hoffnung! Es ist gut, mein Herz an Deinem Herzen zu beruhigen. Es ist so unruhig, HErr! Aber Du willst es fest und stark machen. Wie gut, daß ich Dich in meinem Leben habe, einen festen Anker und Ruheplatz für meine Seele.

Die Rettung – 04.04.2020

Die Rettung – 04.04.2020

In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen   ….   Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HErrn anruft, wird gerettet.
Apostelgeschichte 2, 17. 21

So ist der Beginn der berühmten Pfingstpredigt von Petrus. Heute ist sie aktueller denn je, denn überall drohen Gefahren und Katastrophen, Seuchen und Krieg. Aber Gott hat vorgesorgt. ER kümmert sich um Seine Leute!
ER selber gießt Seinen Heiligen Geist aus über alle Lebewesen, so daß sie Sehnsucht nach Gott bekommen und ihre Augen für Jesus geöffnet werden. Inmitten aller Katastrophen will Jesus ein Fels der Hoffnung und die Rettung sein: Wer Seinen heiligen Namen anruft, der wird gerettet werden. Damit ist nur Jesus gemeint; – es nützt nichts, alle Heiligen und Götter anzurufen oder die Traditionen zu befolgen. Nur Jesus Christus allein ist der Retter, in Seinem Namen ist das Heil.
Nur Jesus, der Sohn Gottes, hat auch die Macht um zu retten. Alle anderen machen Versprechungen, die sie nicht halten können; – nur Jesus macht keine leeren Worte, ER hält, was Er verspricht. Egal welche Not dich plagt: ER allein kann dich sofort retten. Wie gut so ein Heiland ist!!!
So haben all die Katastrophen einen Sinn: Zurück zu Gott, Rettung durch Jesus. Auch unser Virus zur Zeit hat diesen Zweck, daß die Menschen wieder zu Gott zurückkehren, indem sie Jesus als Retter annehmen.
Denn was trennt uns von unserem Schöpfer? Es ist die Sünde, diese Rebellion gegen Gott. Darum beendet Petrus seine Predigt mit: Kehrt  um!!! Nur darin besteht die Rettung, daß wir von unseren gottlosen Wegen umkehren und Vergebung und Schutz bei Jesus suchen und empfangen. An Seinem Herzen sind wir geborgen, sind wir in Sicherheit.
Wir wollen nicht eher ruhen, bis wir den Frieden mit unserem Schöpfer gefunden haben, unsere Schuld vergeben ist und wir Sicherheit und Schutz  in Jesus gefunden haben. Dann regiert Sein Heiliger Geist unser Herz.

Danke Jesus, Du bist der Fels der Rettung! Du allein hast die Macht, unsere Sünde zu vergeben und uns aus allen Katastrophen sicher zu erretten. Du bist der HErr!

Endlich Stille – 03.04.2020

Endlich Stille – 03.04.2020

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Jesus, in Johannes 15, 5

Jesus hat Sehnsucht nach Seiner Gemeinde, Seiner geliebten Braut, für die Er sich am Kreuz geopfert hat. ER liebt sie heiß und innig!
Doch die geliebte Braut hat keine Zeit. Sie kümmert sich um ihr Wohlergehen. Sie braucht Urlaub, Erholung, Erbauung, Lobpreispartys und Seminare mit ihren Superstars. Sie muß sich auch um ihr leibliches Wohl kümmern und viel arbeiten, damit die Kasse stimmt. Man will ja in Urlaub, den Kindern soll es gut  gehen und eine neue  Couchgarnitur könnte es auch mal wieder geben. So vergeht die Zeit, und der HErr steht an der Tür und klopft an. Doch kaum jemand will Ihn hören oder hat Zeit für Ihn. Sie loben Ihn, doch kümmern sich nicht um Ihn.
Da wird der HErr traurig und meint: Wie soll ich meine Braut zurückgewinnen? – und Er schickt Probleme und Viren, Krankheiten und Leiden. Doch zuerst nützt das auch nichts. Erst als die Regierungen eine Isolation verhängen, wird es still. Da sitzen nun alle zu Hause und drehen Däumchen vor Langeweile. Manche kriegen einen „Lagerkoller“ und wollen ausbrechen, doch das geht ja nicht. Jesus freut sich, nun hat Seine Gemeinde die Chance, mal still zu werden und auf Ihn zu hören.
Nutzen wir die Chancen, die diese Zeit  für uns bringt und suchen Sein Angesicht! Suchen wir neue Erkenntnisse mit Ihm, Antworten auf unsere Fragen, neue Hoffnung und neue Ziele! Studieren wir die Bibel, jetzt haben wir Zeit! Beten wir endlich ernsthaft für unsere Familie, Nachbarn und Freunde! Vertrödeln wir nicht auch noch diese Zeit, sondern nutzen sie sinnvoll, so wie es der HErr  möchte! Bleiben wir verbunden mit Ihm, dem Weinstock, so wird neues Leben aus uns quellen. Beenden wir unsere christlichen Aktivitäten, die den Kontakt mit Ihm verhindern!

Weißt du, wielange du noch lebst? Wieviele Tage hast du noch? Nutze sie so, daß du einmal vor dem HErrn stehen kannst und sagen kannst: HErr, ich habe für Dich gelebt.

Danke, Jesus, Du willst dich in der Stille zeigen und mit uns reden. Du hast Worte des Lebens. Wir wollen zu Dir umkehren und stille werden und uns neu von Dir füllen lassen. Du selber, und nicht ein Programm, soll in uns lebendig sein. Danke, daß Du uns so liebst!!

Isolation, Quarantäne und Einsamkeit – 02.04.2020

Isolation, Quarantäne und Einsamkeit – 02.04.2020

Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte Er vom Teufel in Versuchung geführt werden.  ….   Darauf ließ der Teufel von Ihm ab, und es kamen die Engel und dienten Ihm.
Matthäus 4, 1. 11

Wir als Christen sollen unserm Staat gehorchen und die Gesetze halten. Es ist nicht gut, wenn ein berühmter Pastor einer Mega-Gemeinde in den USA große Versammlungen abhält, obwohl es verboten ist. Es steht zwar in der Bibel, daß man Gott mehr gehorchen muß als den Menschen, aber es steht eben auch geschrieben, daß wir der Obrigkeit gehorchen sollen. Wir sollen das Beste für Stadt und Land suchen, und für unsere Regierenden beten.
Als Josef im Gefängnis war, in der Isolation, da war Gott mit ihm. Er war nicht allein. Jesus ist bei unseren Geschwistern, die in Nord-Korea und anderen Staaten wegen ihres Glaubens im Lager oder Gefängnis sind. ER ist der HErr, der uns herzlich liebt, – besonders, wenn es schwierig wird. Dann ist Er treu und verläßt uns nicht.
So wird Er uns auch durch die Quarantäne helfen, auch wenn wir keinen Kontakt zu unseren Geschwistern halten  können. ER sorgt für einen Ausgleich, und ist uns in diesen Schwierigkeiten viel näher als normal. Wichtig ist, daß wir unsere Dankbarkeit nicht verlieren, sondern Ihn weiterhin preisen und Ihm vertrauen. Es gibt auch in Quarantäne noch viele Möglichkeiten. Ich denke an ein Video aus einem Gefängnis in den USA, in dem viele Gefangene Jesus kennengelernt haben und so die Atmosphäre im Gefängnis geändert haben. Dort herrscht jetzt Freude und Dankbarkeit, und viele wenden sich Jesus zu. So wird Gefängnis zum Segen.
Jesus ist in die Einsamkeit gegangen, um mit Seinem Vater allein zu sein. Und um im Kampf gegen den Satan auf die Probe gestellt zu werden. Als Er den Satan endgültig wegschickte, kamen die Engel und dienten Ihm. So kann es mit unserer Einsamkeit sein: Wenn wir sie bejahen und den HErrn fragen, wie wir diese Zeit sinnvoll füllen, so wird Er da sein und uns zum Segen werden lassen; – und  so diese Zeit für uns selber zum Segen werden lassen. Es ist vielleicht nicht so einfach, nur mit dem HErrn und keinerlei Arbeit und Ablenkung zu leben. Aber ER wird es wunderbar machen, wenn wir Ihn weiterhin anbeten.
Keine Angst! ER segnet unseren Weg! ER ist da! Sagen wir Ihm Danke und Halleluja!!

Danke Jesus, daß Du da bist, ganz, ganz nahe bei mir. Danke für Deinen Trost, Deine Freude und Deine spürbare  Nähe!

Gemeinschaft – 01.04.2020

Gemeinschaft – 01.04.2020

Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
Matthäus 18, 20

Dieser Virus hindert uns Christen an unsere Grundlage des Glaubens: Gemeinschaft miteinander.
Für uns ist es überlebenswichtig, mit andere Geschwistern Gemeinschaft zu haben und uns gegenseitig im Glauben zu stärken. Nun sollen wir Kontaktsperren halten und nicht mehr zusammen Gottesdienste, Hauskreise und Gebetskreise halten können. Alles sollen wir allein machen. Gut, im Internet können wir uns gegenseitig Mut machen, aber Gemeinschaft ist intensiver und geht viel tiefer. Internet ist kein Ersatz. Wir fühlen uns allein und es geht uns nicht so besonders gut ohne unsere Geschwister.
Darum wollen wir uns zu zweit oder dritt treffen und reden, Gemeinschaft haben und für unsere Bedürfnisse und für die Welt beten.
Jesus legt großen Wert darauf. Und ich denke, es ist machbar. Wir können uns zu Spaziergängen oder in Einkaufszentren oder Wohnungen zu zweit oder dritt treffen und Gemeinschaft haben. Es wäre schön, wenn daraus intensive Beziehungen wachsen, die später auch noch halten. Wenn wir uns vertrauen lernen und Vertrauen würdigen, dann können wir uns gegenseitig unser Herz ausschütten und tiefe Freundschaften entstehen. Diese Zweierschaften sind wie feste Seile, die auch schwere Zeiten überstehen und uns durchtragen
Und das Beste:Jesus ist immer mitten unter uns. ER nimmt Anteil an allem, was wir reden und was uns bewegt. So bewirken kleine Gebetsgemeinschaften große Dinge.

Es istauch Platz für einen Dritten. Man kann sich gut um Menschen in Not kümmern und sie in diese Zweierschaft mit einbinden und mit ihnen Freundschaft pflegen, so daß sie sich für Jesus öffnen und Christen werden.
Ohne Gemeinschaft bleiben wir nicht lange Christen, – genau so wenig, wie eine Kohle allein brennen kann. Darum haben zu allen Zeiten die Christen Gemeinschaft gesucht, sogar wenn sie dafür ihr Leben riskierten. So will es jedenfalls der HErr: Steht zusammen und betet füreinander.

Danke Jesus, für die Geschwister. Es sind meine Brüder und Schwestern. Danke, wir können zusammen unsere Not im Gebet ausschütten und zusammen für andere beten. Danke, Du bist dann spürbar bei uns und schüttest Deinen Segen aus. Du bist wunderbar und wunderbar ist es in Deiner Nähe.

Heilung für das Land – 31.03.2020

Heilung für das Land – 31.03.2020

Wenn mein Volk, über das mein Name ausgerufen ist, sich demütigt und betet, mich sucht und von seinen schlechten Wegen umkehrt, dann höre ich es im Himmel. Ich verzeihe seine Sünde und bringe seinem Land Heilung.
2. Chronik 7, 14

Ich habe von Menschen gehört, daß sie mit Christen keine Geschäfte mehr machen, denn die betrügen und lügen am besten. – Die Scheidungsrate und die Fremdgehquote liegt bei Christen nicht besser als im Landesdurchschnitt. – Die Mitarbeiter in vielen christlichen Hilfswerken leben außerordentlich gut, obwohl sie beim Sozialamt gemeldet sind. – Viele Versprechungen werden gemacht und selten gehalten. – Die Christen sind keine besseren Chefs für ihre Arbeiter, sondern nutzen sie noch mehr aus als es in weltlichen Betrieben der Fall ist.
Lügen, Betrügen, stehlen, falsche Versprechungen und Schwüre, Eigennutz, Fremdgehen ….. das alles finden wir in unseren Gemeinden. Eine schlimme Lage für eine christliche Nation.
Und wenn wir uns selber überprüfen? Dann stehen wir doch sehr gut da, oder? Ja, es kommt eben auf den Prüfer an. Ob wir uns selber prüfen, oder ob der Heilige Geist unser Prüfer sein darf. Dann stehe ich selber als Versager und Sünder da und nicht mehr als Superchrist.
Bitte vergebt, wo ich jemandem etwas schuldig blieb. Bitte vergebt, wo ich falsche Versprechungen gemacht habe. Bitte vergebt, wo ich nicht ganz die Wahrheit gesagt habe …. Bitte, vergebt mir. So muß ich nun von Herzen sagen.
Und ich muß mich beugen vor meinem Gott und um Vergebung flehen. Und um Hilfe, um mein Leben zu ändern. – Vor allem meine Selbstsucht, meinen Stolz, meinen Eigensinn …. HErr, vergib. HErr, hilf mir.
Unser Land braucht Heilung, es hat sich schwer versündigt. Und unsere Christenheit braucht Umkehr, sie geht in die Irre. Sie muß umkehren von der Frömmigkeit hin zu  dem lebendigen HErrn Jesus Christus.
Erst dann werden unsere Gebete erhört. Erst dann kommt die Heilung der Gemeinde und des Landes. Beten wir darum, aber mit einem demütigen, vergebenden Herzen, das selber Vergebung braucht.

Ach, Jesus, Du siehst die Probleme in unserm Land. HErr, bring Heilung. HErr, vergib mir, wo ich falsch gehandelt habe; – ja, ich brauche Deine Vergebung, Deine Heilung und Deine Heiligung. Hilf mir, HErr.

Psalm 90, 12

Psalm 90, 12

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen; damit wir weise werden.
Psalm 90,12

Unsere Lebenseinstellung prägt unser Denken über das Sterben und den Tod. Die westliche Einstellung verdrängt das Problem meistens, bis es dann bei einem Todesfall wie ein Hammer uns plötzlich trifft. Wir sind eigentlich so geprägt, dass wir leben, als ob hier auf der Erde alles geschieht, nur dieses Leben wichtig ist; und wir leben, als ob wir hier ewig bleiben werden.
Gott hat ganz andere Perspektiven. ER weiß, dieses Leben ist relativ kurz und geprägt von Mühsal und Arbeit. ER möchte, dass wir uns damit auseinander setzen, wie es mit unserem eigenen Leben und Sterben ist. Jesus ist ja schon für uns gestorben und ER allein kann uns sagen, wie es sein wird. ER allein hat einen Weg für uns durch den Tod hindurch gebahnt, die Erlösung und Errettung. Die Bibel sagt oft, dass es für den Frevler nur den Weg in den Abgrund gibt, aber für den, der sich an Jesus klammert, gibt es einen Ausweg! Wenn ein Kind Gottes sterben soll (Jesus selber bestimmt den Zeitpunkt), dann kommt unser lieber HErr und nimmt es in den Arm. Je näher der Zeitpunkt des Sterbens kommt, desto näher ist der HErr Seinem Kind. Bis ER sagt: So, nun ist es genug! Komm, ich trage Dich hinüber zu mir, in mein Reich! Nur die Hülle, unser Körper, bleibt zurück. Jesus gibt uns einen neuen Körper, so wie ER einen neuen Körper nach der Auferstehung bekam. Das wird herrlich werden! Der HErr selber wird abwischen alle Tränen und uns trösten und heilen.
Wenn ich einmal vor Ihm stehe, dann möchte ich, dass der HErr zu mir sagt: Gut gemacht!! Ich möchte nicht mein Leben vertrödeln und mich mit allen möglichen Nebensächlichkeiten verzetteln. Ich will vorwärts sehen, auf mein Ziel. Und von dort her mein Leben ordnen!

Danke, Jesus!! Du hast auch für mich einen Weg durch Sterben und Tod gebahnt! Dir kann ich auch dann vertrauen, wenn es ernst wird. Du wartest auf mich, nimmst mich in Deinen starken Arm und trägst mich durch. Du bist ein wunderbarer HErr!

Corona – 29.03.2020

Corona – 29.03.2020

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen: Du bist mein.
Jesaja 43, 1

Es sind schreckliche Bilder, die uns gezeigt werden. Und man bekommt ein beklemmendes Gefühl: Bin ich sicher? Ist meine Familie sicher? Wer wird sterben, wer wird leben?
Auf einmal werden diese grundlegenden Fragen wieder gestellt. Was ist mit dem Tod? Ist Jesus mein Schutz, so daß ich nicht krank werde? Wie ist es mit meinem Glauben?
Als ich so darüber nachdachte, erinnerte mich der HErr an den Vers, der über meinem Leben steht: Fürchte dich nicht.
Ich weiß, daß Jesus viele Infekte und Krankheiten bei mir verhindert hat. Aber deshalb kann ich dennoch krank werden. Nur weiß ich, daß Er darüber bestimmt und nicht dieser Virus. ER ist der HErr.
Ich könnte sogar sterben. Und auch da weiß ich: ER ist der HErr, der das bestimmt. Ich bin ganz in Seiner Hand. Ich werde nicht am Virus sterben, sondern dann, wenn Er es bestimmt. Und das ist immer richtig.
Ich denke an die zehn Plagen, die Ägypten trafen. Die ersten Plagen trafen Ägypter und Israeliten gleich. Doch bald machte Gott einen Unterschied und die Plagen trafen nicht mehr Sein Volk. Wie gut, ER ist immer noch der HErr. ER bestimmt, was wir ertragen können und wann Er einen Unterschied macht und Sein Volk verschont.
In Ihm geborgen; – so soll und muß es sein. Alles andere ist kein Glaube. So bin ich sicher in Ihm, habe Frieden im Herzen und freue mich über Ihn.
Doch ich sehe auch die Welt um mich herum. Alles ist in Panik, so viele sterben. Ich spüre Gottes Erbarmen mit diesen Menschen, selbst wenn sie in ihrem Leben nie etwas von Ihm wissen wollten. Darum kommt das Gebet fast von allein für alle, die angesteckt sind und vielleicht schon im Krankenhaus liegen. HErr, erbarme dich.
Und ich bete für mein Land, meine Stadt, mein Dorf, für die Regierung, die mehr Weisheit braucht, für die Ärzte und Schwestern, und auch für meine Geschwister, daß sie geschützt sind ….. es gibt viel zu beten.
Der Virus ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was Gott ist, zB auch wegen der Quarantäne. Wir brauchen Gemeinschaft, und der Virus verhindert es. – Und deshalb binde ich die Macht des feindes und proklamiere den Sieg Jesu. Ich bitte um Vergebung für die Sünden meines Volkes. Ich bitte, daß Gott vielen die Augen für Jesus öffnet. ER ist der Retter, auch in dieser Epidemie. Vertraue Ihm.

Danke Jesus, in Dir bin ich geborgen. Bitte hilf, daß viele Menschen Dich als Retter und Heiland erkennen. Laß Zeichen und Wunder geschehen. Vergib uns, erbarme Dich und hilf meinem Volk.

Lebendiges Wasser – 28.03.2020

Lebendiges Wasser – 28.03.2020

Jesus rief:
Wer Durst hat, komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt. Wie die Schrift sagt: Aus seinem Innern werden Ströme von lebendigem Wasser fließen.
Johannes 7, 37f.

Gestern redete ich ein wenig über die Brunnen. Es macht viel Arbeit, einen Brunnen zu graben. Doch wenn man gutes, frisches Wasser findet, ist es jede Mühe wert!
Man muß aber immer frisches Wasser holen und trinken, – altes, abgestandenes Wasser schmeckt fade.
Manche machen sich nicht die Mühe tief zu graben. Doch Jesus sagt: Wer mich von Herzen sucht, der wird mich finden. Dort, bei Jesus, hören wir Worte des Lebens. ER selber ist das lebendige Wasser, nach dem wir so viel Durst haben.
Ja, es macht uns etwas Mühe, immer zum Brunnen zu gehen. Aber das Wasser aus den Plastikflaschen ist fade, abgestanden und nicht mehr lebendig. Wir brauchen diese tägliche Begegnung und das tägliche Reden mit Ihm und das Hören Seiner Worte! Wir wollen uns nicht damit begnügen, Sonntags Sein Wort zu hören und die ganze Woche über abgestandenes Wasser zu trinken. Ne, wir wollen an die Quelle, direkt zu Jesus, und zwar täglich!
Bei den Brunnen muß man aufpassen, daß sie nicht verschmutzen. Darum sind sie abgedeckt. Feinde mochten gern die Brunnen verschmutzen und vergiften. Dann hatten sie leichtes Spiel mit den Bewohnern. So ist es mit der Sünde;  sie verschmutzt das lebendige Wasser und es wird für uns giftig. Wir müssen alles sofort bereinigen, damit das lebendige Wasser wieder fließt! Wie gut, daß Jesus gern vergibt und uns nicht lange warten läßt und auch keine Strafe und Bußübungen verlangt! Er hat uns doch sehr, sehr lieb.
Wenn wir getrunken haben, so soll das lebendige Wasser durch uns hindurchströmen zu anderen Menschen hin. Jesus spricht hier vom Heiligen Geist. ER will in den Menschen wirken, mit denen wir Umgang haben. Wenn wir für sie beten, fließt Sein lebendiges Wasser zu ihnen.
So können wir für viele ein Segen sein.

Danke Jesus, Du stillst meinen Durst nach Wahrheit, Vergebung, Hoffnung, Sinn und Ziel im Leben, Friede und vor allem nach Harmonie mit Gott! Du bist das lebendige Wasser, das meine Seele heilt und mein Herz erfrischt. Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Danke!!!

ER ist gut!! – 27.03.2020

ER ist gut!! – 27.03.2020

So spricht Gott, der HErr
Ich will euch mehr Gutes erweisen als je zuvor. Dann werdet ihr erkennen, daß ich der HErr bin.
Hesekiel 36, 2. 11

Ja, so spricht der HErr. Alles, was Er sagt, geschieht, ER hält immer Sein Wort; –  ER hat das letzte Wort über alles.
Das Volk Israel hatte schwere Gerichte über sich ergehen lassen müssen und die Nachbarn spotteten und plünderten es aus. Doch das Geschick Israels soll sich wenden und der HErr wird ihnen mehr Gutes erweisen als je zuvor.
Auch uns ergeht es manchmal nicht so besonders gut. Da kann mal eine Zeit der Schwäche und Krankheit sein, oder Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot oder Spannungen in der Ehe und Familie. Manchmal gebraucht es der HErr, um uns zu läutern, so wie Er den Weinstock beschneidet, damit er fruchtbarer wird. Manchmal ist es Seine Erziehung, damit wir im Glauben stark und erwachsen werden. Manchmal ist es Gericht, weil wir an Sünden festhalten.
Aber Gott überläßt uns niemals für immer diesen Dingen. ER will uns daraus befreien und uns zu Ehren bringen. ER will uns Gutes erweisen, unser Leben lang (vgl. Psalm 23).
Sogar aus den schlimmsten Krankheiten will Er uns befreien und zu sich nach Hause holen, damit es uns wieder gut geht; – Er entreißt uns den Schmerzen und bringt uns in Sicherheit.
Unser kleines Missionswerk hatte schon etliche Rückschläge.  Aber immer hat der HErr uns wieder aufgerichtet und uns mehr Gutes getan als je zuvor. Wir kennen Seine Wege nicht im Voraus, aber wir vertrauen uns Ihm an; – ER ist unser HErr, der es gut mit uns meint.
Es ist wie bei Isaak mit seinen Brunnen. Immer, wenn andere ihm den Brunnen streitig machten, zog er weiter und grub einen neuen Brunnen, bis er Ruhe fand. Dieser Brunnen hatte das allerbeste Wasser, lebendiges Wasser. Die anderen Brunnen, die man ihm abnahm, wurden verdreckt und ihr Wasser wurde schlecht. Aber der HErr öffnete ihm eine lebendige Quelle, und das Wasser wurde für viele lebendig. ER schenkt nach einem Streit oder Kampf immer etwas Neues, etwas Besseres. Ist Er nicht wunderbar?

Danke Jesus, Du bist lebendig, und Dein Wort ist lebendig und es ist für meine Seele lebendige Nahrung. Ja, ich lebe allein durch Dich, meinen HErrn. Danke, Du sorgst Dich um mich und machst allen Schaden wieder gut.