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Autor: Frank

Mein Weg mit Gott

Mein Weg mit Gott

Ich unterweise dich und zeige dir den Weg, den du gehen sollst.
Ich will dir raten; über dir wacht mein Auge.
Psalm 32,8

Gott möchte, daß wir unser Leben sinnvoll einsetzen. Unsere Tage sind gezählt, das Leben ist nicht endlos! Wir wollen es nicht vergeuden.
Gott ist unser Schöpfer, jeden hat ER anders gemacht, mit seinen persönlichen Stärken und Schwächen. Für jeden, der auf Ihn hören will, hat ER einen Weg. Seine Wege, Gedanken und Pläne mit uns sind wunderbar; sie sind kein „Du mußt“, „Du sollst“ oder „Du darfst nicht….“. Und für jeden hat ER einen Platz, an dem er wirken und leben kann, genau richtig für diese eine Person. Viele sind am Suchen nach diesem Platz, wo sie hingehören, doch nur Gott allein hat den Überblick über alle Umstände und ER allein kennt uns ganz genau. Wenn ich diesen Weg und Platz finden will, muß ich auf Ihn vertrauensvoll hören. Meine eigenen Vorstellungen muß ich beiseite lassen und mich ganz in Seine Hände legen. Dann wird Gott mich langsam lösen von meinen eigenen Vorstellungen vom Leben und von meinen vermeintlichen Rechten auf dieses oder jenes. ER wird mich davon befreien, damit ich frei bin für Sein Werk mit mir. Ich werde nicht zu einer willenlosen Marionette, sondern Gott will zusammen mit mir diesen Weg gehen. ER will mir den Weg zeigen, ER will mich unterweisen und mir raten, ER will ein Auge auf mich haben! ER will mit mir umgehen wie mit einem guten Freund.
Wenn jemand schon seine Berufung erfahren hat, dann laß sie dir nicht wieder rauben! So schnell schleicht sich eine alte Gewohnheit wieder ein, so schnell kann man verführt werden, auf anderen Wegen zu gehen! Der feind schläft nicht und versucht, uns von unserem Weg abzubringen. So ein klein wenig Bequemlichkeit, ein klein wenig Luxus, ein klein wenig ….. so viele Christen sind schon von ihrer Berufung abgekommen! Wir wollen es heute wieder fest machen: Ich gehöre dem HErrn! Ich will mich Ihm wieder ganz und gar zur Verfügung stellen und nur auf Seinen Wegen wandeln!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer Gott! Du kennst alles, was mich festhält und bindet. Doch ich will auf Deinen Wegen wandeln! Vergib mir, wo mir anderes wichtiger war als Du und hilf mir, es loszulassen. Du bist mein guter Gott, der sich um mich sorgt und nur das Beste für mich will.

Die Macht der Sünde

Die Macht der Sünde

HErr, strafe mich nicht in Deinem Zorn,
und züchtige mich nicht in Deinem Grimm! …
Nichts blieb gesund an meinem Leib, weil Du mir grollst,
weil ich gesündigt, blieb an meinen Gliedern nichts heil.
Denn meine Sünden schlagen mir über den Kopf zusammen,
sie erdrücken mich wie eine schwere Last. …
Ich bin gekrümmt und tief gebeugt,
den ganzen Tag geh ich traurig umher.
Psalm 38,2-7

Die Sünde ist eine furchtbare Macht. Sie erdrückt einen förmlich. Nachts kann man nicht schlafen, weil man an das Versagen denken muß; tags hat man keine Kraft, weil die Erinnerungen quälen.
Es ist soooo gut, daß Jesus für unsere Schuld, unsere Verbrechen und Versagen die Strafe getragen hat! So kann ich frei ausgehen, – Gott hat meine Schuld ausgetilgt, sogar aus Seinem Gedächtnis. Nur wir selber erinnern uns manchmal daran, oder der feind reibt uns unser Versagen unter die Nase. Da ist es gut, wenn wir uns an Gottes Wort halten: Dir ist vergeben! So werden wir langsam Frieden finden für unsere Seele. Jedesmal, wenn wir uns mit den alten Dingen beschäftigen und uns klarmachen, daß sie vergeben sind, geht die Heilung ein wenig weiter. Jedesmal, wenn wir daran denken, daß Gott der HErr über unseren Lebensweg ist und Ihm dafür danken, hat der feind weniger Macht uns zu beunruhigen.
Wenn die Erinnerungen an das Versagen uns überfällt, ist es gut, sich zu Jesus zu flüchten. Nur ER kann die Seele beruhigen und wieder mit Seinem Frieden füllen, ja, in Seiner Gegenwart vergeht die Anklage und Seine Hand liegt tröstend auf unserem Kopf.
Ich weiß nicht, warum Gott es zuläßt, daß wir so stark gesündigt haben. Aber es treibt mich in Jesu liebende Arme zurück. Wie gut, mir ist Vergebung widerfahren! – und ich will vergeben, was man mir angetan hat. So wird das Herz frei von der Anklage und wieder leicht und froh.

Danke Jesus, Du hast mich teuer erkauft! Nun bin ich Dein Eigentum und ich fühle mich sicher und geborgen. Hilf mir, daß ich Dir zur Ehre lebe und nicht wieder neu in den Tiefen der Sünde versinke! Ja, ich halte mich an Dich, meinen Retter und Erlöser!

Sich beunruhigen, verzagen und fürchten ….

Sich beunruhigen, verzagen und fürchten ….

Jesus sagt:
Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.
Johannes 14,27

Bei Luther wird es so übersetzt: „Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.“ Sich beunruhigen, verzagen, erschrecken und sich fürchten, – das ist der Zustand, in dem viele Menschen leben. Die Furcht lauert ständig im Hintergrund und das Herz ist ständig beunruhigt durch alle möglichen Nachrichten und Befürchtungen.
Mein Kleiner hatte lange Zeit Angst. Er konnte es nicht erklären. Aber er konnte abends nicht allein sein, konnte nicht allein zur Toilette oder einschlafen. Mit allen Tricks versuchte er, es zu verstecken und dennoch den Bruder zu bewegen, ihn zu begleiten. Oft hatten wir deshalb gebetet und den Geist der Furcht weggeschickt in Jesu Namen. Als ich merkte, das Gebet ist erhört und der Junge frei, hörte ich damit auf es jeden Abend zu beten. Doch es dauerte noch einige Zeit, bis der Kleine begriff: Die Angst ist weg! Da wurde er sehr mutig, ging abends allein ins Bad und auch ins Bett.
So ist es manchmal mit uns: Jesus hat uns längst befreit, aber wir halten an der Furcht und unseren Befürchtungen fest; – wir sind es ja so gewohnt. Doch Jesus will uns Frieden und Freiheit geben und wir sollen darin leben! Mit Ihm ist so ein Leben in Frieden möglich, selbst wenn es um uns stürmt und kracht. ER sagt (Joh. 16,33): „Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“

Danke Jesus, Du hast mich aus Furcht, Schrecken und Angst herausgerissen. Mit Dir zusammen bin ich sicher und geborgen. Gib mir Mut, heute mit Dir zusammen durch den Tag zu gehen, in Deinem Frieden und ohne meine ständigen Befürchtungen. Du allein bist der HErr, der regiert!

Die Augen Jesu

Die Augen Jesu

Da wandte sich der HErr um und blickte Petrus an. Und Petrus erinnerte sich an das, was der HErr zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.
Lukas-Evangelium 22,61f

Kennst du diesen Blick Jesu? Hat Er dich schon einmal so angeschaut? Dieser Blick Jesu geht durch und durch. Alles liegt offen vor Ihm. Alle meine Gedanken, Worte, Werke, einfach alles wird durchdrungen, wenn Er in Seiner Heiligkeit mich ansieht. Da vergehe ich einfach, da kann ich vor Ihm nicht bestehen, da möchte ich weglaufen, bitter weinen und mich begraben. Und doch ist dieser Blick wie ein Magnet, der mich zu Ihm hinzieht. Denn Seine Augen sind voll Liebe, tief wie das Meer und unergründlich. Es ist keine Verurteilung da. Nur Liebe in ihrer höchsten Reinheit und Vollkommenheit. Sein Liebesblick durchdringt mich und sieht jeden Schmerz in meinem Herzen, alle Sehnsucht, die darin versteckt liegt. Seine Augen sagen zu mir: Ja, ich will Dich, ich liebe Dich! Doch so viel Liebe, das halte ich nicht aus, und möchte wieder weglaufen. Jesus in Seiner Sanftheit läßt mich laufen. ER weiß, immer werde ich zu Ihm zurückkehren und mich von Ihm trösten lassen und immer mehr Seine Liebe annehmen und erwidern.
Ich denke an den Mann, den Verbrecher, den man zusammen mit Jesus kreuzigte. Alles andere wurde unwichtig für ihn, er sah nur noch Jesus. Und so fragt er: HErr, denkst du auch an mich? Und Jesus sah trotz Seiner Schmerzen und trotz der vielen Menschen nur diesen einen Menschen: Ja, sagte Er zu ihm, heute noch wirst Du im Paradies, bei unserem himmlischen Vater sein.
Für diese Menschen hing Jesus am Kreuz. Sie haben nichts vorzuweisen, sind beladen mit Schuld und Versagen. Und doch sieht Jesus sie an und sagt „Ja“ zu ihnen.

Mein Jesus, was bist Du für ein wunderbarer Gott! Du weißt alle Dinge, und Du weißt auch, daß ich Dich liebe. Wie könnte ich noch leben ohne Dich! Du bist meine Hoffnung, mein Leben und mein Ziel.

Gottes Reich bauen

Gottes Reich bauen

Euch aber muß es zuerst um Sein Reich und um Seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Matthäus 6,33

Das Reich Gottes ist das Gebiet, in dem ER herrscht. Gott lenkt und leitet zwar alles, aber Sein Wille geschieht nicht automatisch. Im Himmel geschieht nur Gottes Wille, aber hier auf der Erde regiert der Mensch und trifft die Entscheidungen. Kriege und Hungersnöte sind sicher nicht nach dem Willen Gottes. Und wie ist es in unserem Herzen? Ist es das Gebiet Gottes? Das Reich Gottes ist Freude und Friede. Hoffentlich ist das in unseren Herzen! Jesus möchte, daß wir mit aller Kraft danach streben, daß wir in Gottes Reich leben und es in unserem Herzen ist. Die Eintrittskarte in das Reich Gottes hat Jesus am Kreuz bezahlt, der Weg ist frei!
ER will, daß wir Seiner Gerechtigkeit nachjagen und sie erwerben. Seine Gerechtigkeit ist anders, als wir es hier gewohnt sind. Hier ist es mehr Selbstgerechtigkeit und Schein. Oder Rechthaberei bis hin zum Gericht. Wer bestimmt denn eigentlich, was Recht ist? Besser, wir haben einen Richter, der unveränderlich und unbestechlich ist, nämlich Gott selbst. Jesus hat mich gerecht gemacht, als Er für meine Schuld zahlte. Und nun soll ich in Seiner Gerechtigkeit leben und mich nicht wieder beschmutzen mit den alten Sünden. In Seiner Gerechtigkeit leben heißt: So leben wie Jesus. Es ist mehr als nur das Unrecht und die Sünde zu meiden. Es heißt, wir sollen das Gute tun und Gottes Willen in uns und in dieser Welt vollbringen.
Selig, die arm sind vor Gott; selig die Trauernden; selig, die keine Gewalt anwenden; selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; selig die Barmherzigen; selig, die ein reines Herz haben; selig, die Frieden stiften; selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; selig seid ihr, wenn ihr um Meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein. (nach Matth. 5,3-12)

Danke Jesus, Du willst in meinem Herzen Dein Reich bauen! Bitte, komm, und fülle es mit Deinem Frieden und Deiner Freude! Du sollst in meinem Herzen regieren und mein König sein. Danke, Du hast mir Gerechtigkeit gebracht; ich brauche nicht mehr selber dafür sorgen. Du machst mich gerecht durch Dein kostbares Blut. Ja, Du bist mein Heiland und Erlöser!

Macht euch also keine Sorgen!

Macht euch also keine Sorgen!

Macht euch also keine Sorgen und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Was sollen wir anziehen? Denn um all das geht es den Heiden. Euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles braucht. Euch aber muß es zuerst um Sein Reich und um Seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.
Matthäus 6,31ff

Es gab Zeiten, in denen ich vor Sorge verging. Es war einfach nur sehr wenig Geld zum Leben da. Ich arbeitete zwar viel, aber es brauchte nicht viel ein. Die Sorgen um das Morgen erdrückten mich ständig. Gott dagegen erwies sich als himmlischer Vater; oft tat Er kleine Wunder, damit wir leben konnten und niemals hatten wir zu wenig. Es war zwar wenig, aber nie zu wenig. Und wenn es eine unvorhergesehene Reparatur gab, so war auch dafür das Geld da. Aber ich war so in meinen Sorgen verstrickt, daß ich das Handeln Gottes nicht erkennen konnte. Die Sorgen verfinsterten mein Denken, mein Empfinden, ja, mein ganzes Leben, sogar meinen Glauben. Erst später erkannte ich, wie sehr Gott uns in dieser Zeit erhalten und versorgt hatte.
Es ist viel, viel besser, auf Gott zu vertrauen. Ich denke, das ist eine Entscheidung gegen das Sorgen, auch wenn sie noch so berechtigt erscheinen. Eine Entscheidung, Seinem Wort zu vertrauen und Seiner Person. ER hat versprochen, uns zu versorgen wie ein Vater seine Kinder. ER hat keine goldenen Paläste versprochen, aber genug zum Leben.
Wir sollen nur unseren Blick auf Ihn gerichtet halten, unseren geliebten HErrn. Wir sollen danach trachten, daß Sein Reich, Seine Herrschaft in uns Gestalt annimmt.
Alles Sorgen, alles Gemecker und Gejammer ist eine Beleidigung unseres HErrn. Wir sagen ja eigentlich, daß ER nicht fähig ist, für Seine Kinder zu sorgen. All unser Sorgen zeigt eigentlich nur unseren kleinen Glauben – aber Jesus will uns einen großen, starken Glauben geben, unerschütterliches Vertrauen in den himmlischen Vater.

Danke Vater im Himmel, Du sorgst für mich! Verzeih mir, daß ich mir so viele Gedanken und Sorgen mache. Ich will lieber Dir vertrauen. Danke, daß Du mich noch nie enttäuscht hast. Du bist mein Retter und Versorger, der Vater, der Seine Kinder liebt!

Gott ist unsere Hoffnung!

Gott ist unsere Hoffnung!

Ich will den HErrn allezeit preisen; immer sei Sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des HErrn; die Armen sollen es hören und sich freuen.
Verherrlicht mit mir den HErrn, laßt uns gemeinsam Seinen Namen rühmen.
Ich suchte den HErrn , und Er hat mich erhört, Er hat mich all meinen Ängsten entrissen.
Blickt auf zu Ihm, so wird euer Gesicht leuchten, und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der HErr erhörte ihn. ER half ihm aus all seinen Nöten.
Der Engel des HErrn umschirmt alle, die Ihn fürchten und ehren, und Er befreit sie.
Kostet und seht, wie gütig der HErr ist; wohl dem, der zu Ihm sich flüchtet!
Fürchtet den HErrn, ihr Seine Heiligen; denn wer Ihn fürchtet, leidet keinen Mangel.
Reiche müssen darben und hungern; wer aber den HErrn sucht, braucht kein Gut zu entbehren.
Psalm 34,2-11

Danke Jesus, Du rettest alle, die sich an Dich klammern und ihre Hoffnung auf Dich setzen. Du bist der Gott, der Seine Kinder liebt! Du bist der HErr über alle Dinge und Du hast die Macht, uns heute zu retten. Du hilfst gerne und bist freundlich zu uns. Danke, daß wir uns zu Dir flüchten können. Danke, daß Du uns mit allem versorgst und wir keinen Mangel leiden. Danke, daß wir Deine Güte „austesten“ können und Du auf unser Vertrauen antwortest. Du bist der Gott, der auch das Kleine liebt. Wie gut, daß wir Dich haben, unsern Helfer, Freund und Retter!

Gott erkennen

Gott erkennen

Selig, die ein reines Herz haben;
denn sie werden Gott schauen.
Matthäus 5,8

Gott schauen, Ihn erkennen …. wer möchte das nicht? Wenn ich draußen in der Natur bin, am Strand oder im Wald, oder wenn ich nachts das Sternenmeer sehe, dann sehe ich Seine Schöpfung und erkenne ein wenig von Seiner Größe und Schönheit. Wie perfekt alles geordnet ist! Dieses Erkennen Gottes hinter Seiner wunderbaren Schöpfung bringt mich zum Danken und zum Loben. Da geht mir das Herz über!
Ja, Gott erkennen ist der Schlüssel zu einem dankbaren, erfüllten Leben. Nicht nur in der Natur, sondern auch wenn ich in der Stille mit Jesus rede, erkenne ich immer ein Stückchen mehr von Ihm. Es ist einfach schön, mit Ihm zusammen zu sein, mit Ihm alles zu besprechen und in Seine starken Hände zu übergeben. Es ist schön, Gottes vorsorgendes Wirken am Tage zu sehen. Einmal hatte ich, als es uns lange Zeit finanziell schlecht ging, zu viel Geld. Ich fragte meinen HErrn, was das zu bedeuten hat. Und am nächsten Tag ging das Auto kaputt. Das Geld, was „zu viel“ war, reichte genau für die Reparatur aus. So lehrte mich der HErr, daß Er Vorsorge für alles trifft. Wunderbar ist so ein HErr! Überall kann ich Sein Wirken sehen und es macht mein Herz wirklich dankbar und gibt mir Frieden und Freude. Manche meinen, alles im Leben sind nur Zufälle. Aber ich habe mich entschieden, daß ich in allem Gottes Wirken sehe. Und es führt mich in eine tiefe Zufriedenheit.
In Gottes Gegenwart wird mein Herz rein. Jesus wäscht es rein von aller Schuld und der Heilige Geist erneuert mein Denken, so daß ich Gott erkennen kann. Lasse ich mich von Ihm leiten, so vergeht Stolz, Rechthaberei, Habgier und alles Denken, was dem HErrn nicht gefällt. Statt dessen füllt Er mein Denken, damit ich Ihm ähnlicher werde. Wie gut, daß ER selber mein Herz rein und unbeschwert macht!!!

Danke Jesus, Du vergibst und vergißt all meine Schuld und wäschst mein Herz rein. Du legst Deinen Geist hinein, damit es Dich erkennen kann und langsam Dir ähnlicher wird. Es ist schön, ein reines, frohes, unbeschwertes Herz zu haben und mit Dir zusammen zu sein. Danke!

Niemals vergessen!

Niemals vergessen!

Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in Deinem Buch war schon alles verzeichnet;
meine Tage waren schon gebildet,
als noch keiner von ihnen da war.
Psalm 139,16

Vor ein paar Tagen überfiel mich eine tiefe Traurigkeit. Denn es gibt so vieles, an das ich mich nicht mehr erinnere! Wie viele Tage habe ich schon gelebt, und an wie wenige erinnere ich mich! So einfach vergessen, diese Tage voller Sorgen, Freude, Arbeit und anderen Erlebnissen. Und dann kam da noch ein Gedanke: Wenn ich sterbe, wissen meine Kinder noch, wer ich war. Aber die Enkel und Urenkel? Ich werde einfach weg sein, vergessen, genau wie meine Urgroßeltern, von denen ich kaum noch die Namen kenne. Doch als ich dem HErrn mein Herz ausschüttete, sagte Er mir: Bei Ihm ist ein Buch, in dem alle Tage aufgeschrieben sind. Wenn ich bei Ihm sein werde, gibt Er mir dieses Büchlein und ich darf mich daran freuen und ich kann es mit jedem meiner Freunde teilen. Doch dann wurde ich etwas verlegen. Es fehlten viele Seiten! Der HErr meinte, diese Seiten sind gelöscht und wirklich vergessen; es waren schlimme Dinge, die geschahen. Oh, meinte ich, wie gut! Dann kann ich ja jedem mein Büchlein zeigen! Darin stehen nur noch die guten, frohen Dinge!! Ja, so ist es, wenn Jesu Blut die Sünde tilgt; reingewaschen für Ihn bin ich! Im Himmel werde ich mich mit vielen guten Freunden und meinen Eltern, die ich sehr vermisse, wiedertreffen. Das wird ein Fest! Und jeder kann dem andern sein Büchlein zeigen. Es wird viel zum Reden geben!

Danke Jesus, bei Dir ist kein Tag vergessen und auch mich selber vergißt Du niemals! Wie gut, daß Du meine Sünden getilgt und vergessen hast; aber mich niemals! Ich freue mich, bei Dir zu sein und meine Lieben wiederzusehen. Du bist der HErr meines Lebens!

Wenn ein Gerechter betet …..

Wenn ein Gerechter betet …..

Viel vermag das inständige Gebet eines Gerechten. Elija war ein Mensch wie wir; er betete inständig, es solle nicht regnen, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht auf der Erde. Und er betete wieder; da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte Früchte hervor.
Jakobus-Brief 5,16ff

Gott will sehr, daß wir beten! Auch wenn Er allmächtig ist, so möchte Er doch, daß wir Ihn bitten. Dann kann Sein Wille hier auf Erden geschehen, wie jetzt schon im Himmel. Und himmlische Zustände, die wünschen wir uns doch wirklich sehr!! Jesus macht uns Mut, indem Er auf Elija hinweist. Der war ja auch nur ein Mensch wie du und ich. Und doch hat Gott sehr auf ihn gehört und manche Wunder getan. Elija war ein Gerechter vor dem HErrn, der inständig betete. Auch Mose und Abraham gehören zu den Gerechten, die heiß und inständig für andere beteten und auf die Gott hörte. Und ich? Wenn Jesus mich reinwäscht von allem Unrecht und Unheiligkeit, dann bin auch ich gerecht vor Gott. Ich darf dann auch im Gebet um alles mögliche ringen. Im Gebet bin ich mit dem HErrn vereint, wir sind dann ein Herz und eine Seele. So weiß ich, was Gott auf dem Herzen hat und kann darum bitten. Manchmal weiß ich, daß Gott etwas tun wird und da kann ich schon im Voraus danken. Der Schlüssel für „Erfolg“ beim Beten ist: Jesus hat mich gerecht gemacht und ich darf unbefangen vor Gott treten; und: Ich will heiß und inständig für eine Angelegenheit beten und dabei den Willen Gottes erkennen.

Danke Jesus, daß Du auf unser Gebet achtest. Es ist Dir nicht gleichgültig, wie es uns geht; Du bist kein ferner Gott! Danke, daß Du mich reinwäschst und ich unbefangen vor Gottes Gnadenthron kommen kann und um alles bitten kann. Danke, daß Du es magst, wenn Deine Kinder mit Dir reden und mit allem zu Dir kommen. Es wird Dir nicht zu viel. Danke, für Deine Geduld!