Browsed by
Autor: Frank

Das Wort Gottes – 18.11.2019

Das Wort Gottes – 18.11.2019

Das Wort Christi wohne mit seinem ganzen Reichtum bei euch.
Kolosser 3, 16

Wir brauchen das Wort Christi, denn es sind Worte des Lebens! Wir brauchen es für unseren Glauben, damit wir wissen, an wen und was wir eigentlich glauben, und wir brauchen es für unser tägliches Leben, für alle Fragen des Alltags, wie wir leben sollen, was gut und was schlecht ist, wie wir uns entwickeln wollen, worauf wir achten sollen ….. Das Wort Christi ist in jeder Beziehung wichtig für uns. Es gibt Orientierung, baut uns auf, stärkt uns, macht Glauben konkret, hilft beim Beten, vertreibt die Einsamkeit, macht Mut, gibt Freude, hilft in der Heiligung, gibt uns die Gewißheit der Vergebung und des ewigen Lebens ….. Ach, es gibt so vieles, warum wir das Wort brauchen!!!
Es tut gut, wenn wir uns in den Versammlungen über das Wort austauschen; – das gibt neue Denkanstöße. Wenn wir Zeugnis ablegen und hören, wie Jesus im Leben wirkt; – das stärkt den Glauben!
Es tut gut, in der Stille die Bibel zu lesen. Da bekommt der Tag Orientierung und man ist kein Stück Treibholz im Ozean, umhergetrieben von den vielen Meinungen der Leute und Medien. Durch dieses Leben macht Gott mir Dinge wichtig, auf die ich allein nie kommen würde. Ja, Er redet durch die Bibel!
ER hat Seine Boten überall auf der Welt. Manchmal sprechen sie ein Wort des HErrn in unser Leben hinein und das ist oft Erlösung und Befreiung. Wie wichtig sind diese hörenden Boten Gottes! Ich habe viel Segen, Befreiung und Hilfe durch sie in bestimmten Situationen bekommen.
Das Wort Gottes ist so vielfältig. Es ist wie ein großer, strahlender Diamant. Immer wieder entdeckt man neue Facetten, neue Ansichten der Dinge. Immer wieder entdeckt man Neues am HErrn. Es wird nicht langweilig.
In der Bibel steckt Kraft. Sie kann die ganze Welt transformieren, sie kann Regime niederringen, Sklaverei beenden, Waisen ein Zuhause geben, den feind zurückdrängen …. Die Heiligen lieben die Bibel, die Diktatoren und Tyrannen fürchten sie.
Ich will sie lieben, achten und ehren. Und vor allem: ich will sie lesen und Gott verstehen!

Jesus, hilf mir, die Bibel zu verstehen! Immer das, was für heute wichtig ist. Du hast so viel Weisheit und Geheimnisse in der Bibel versteckt, hilf mir, sie zu entdecken! Danke für Dein Wort, das mir Leben gibt!!

Halleluja-Christen – 17.11.2019

Halleluja-Christen – 17.11.2019

Wer bittet, soll aber voll Glauben bitten und nicht zweifeln; denn wer zweifelt, ist wie eine Welle, die vom Wind im Meer hin und her getrieben wird.
Jakobus 1, 6

Es fängt so an: Fehlt es aber einem von euch an Weisheit, dann soll er sie von Gott erbitten; Gott wird sie ihm geben, denn Er gibt allen gern und macht niemand einen Vorwurf.
Eigentlich geht es hier um Weisheit, die Gott gern schenkt. Wenn wir Ihn um Weisheit bitten, kann Er nicht Nein sagen! Manche weiten die Verheißung aus auf alles andere, was ihnen fehlt und was sie gern hätten. Und es stimmt: Gott gibt alles gern, was uns nötig ist. Aber Er ist kein Wunschautomat, der alle unsere Wünsche erfüllen will. Weisheit gibt Er, aber Weisheit, wie es Ihm gefällt. Die Intelligenz wird Er nicht erhöhen. Gesundheit gibt Er, wie es Ihm gefällt. Aber Er wird nie alles heilen, nicht jede Kleinigkeit, und auch wir Christen sterben einmal. Wir leben hier auf der Erde und alles ist nur ein Spiegelbild, ein Vorgeschmack auf den Himmel. Oder wird der Himmel jetzt schon auf Erden sein? – Nein.
Ich bin froh, daß Gott so vieles schenkt. Gesundheit in weiten Teilen, Gebetserhörungen, Worte der Erkenntnis, Prophetien, Geld, Autos ….. Ich weiß, ER gibt es mir, wenn ich es brauche! Dafür bin ich sehr, sehr dankbar!!! Aber wenn Er irgendetwas nicht heilt oder nicht gibt, hat Er Seine Gründe, dann bin ich nicht  verzweifelt, dann brauche ich Gott nicht drohen, daß ich vom Glauben abfalle, dann brauche ich nicht mit Ihm diskutieren, warum Er es zu machen hat, und ich brauche auch keine Schuld suchen. – Es ist leider üblich zu sagen: Du hast zu wenig geglaubt, darum bist du immer noch krank. So ein Blödsinn!! (Oder anders herum: der Beter hat zu wenig geglaubt.)
Ich bin voller Freude und voller Glaube, daß Gott mich mit allem versorgt. Geld, Gesundheit und alles andere. Ich bin sicher und geborgen in diesem Glauben. Es droht kein Versagen und kein Schuldgefühl. Ich brauche keinen Glauben produzieren und mich anstrengen. Ich bin, ich bin in Ihm!
Ich bin keiner von diesen Halleluja-Christen, die alles versprechen und alles von Gott verlangen; und dann leider oft enttäuscht werden. Sie proklamieren, gebieten und schreien, aber bewirken nicht mehr als normale Christen. Sie brauchen ihre Anführer und eifern ihnen nach und rufen ständig Halleluja. Wir sind still, suchen den HErrn und arbeiten, wie Er es möchte; – und es geschehen oft Wunder, Halleluja.

Danke Jesus, in deiner Hand bin ich geborgen. Ich weiß, Du bist gut und tust Gutes, darum darf ich bitten. Wie gut Du zu mir bist!!! Wie viele Wunder Du schon getan hast!! – und alles nur aus Gnade … Danke!!!

Die kleine Herde – 16.11.2019

Die kleine Herde – 16.11.2019

Jesus sagt über Seine kleine Herde:
Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Johannes 10, 28

Jesus vergleicht Seine Jüngerschar gern mit einer Herde Schafe. Alle Israelis kannten sich mit Schafen aus und hatten mit Schafen zu tun. So verstanden sie alles ganz genau. Sie wußten, was ein guter Hirte ist und was ein Lohnarbeiter. Sie wußten um die Gefahren für Schafe. Sie kannten das alles aus ihrem Leben.
In Hesekiel 34 wird gut beschrieben, wie Gott Seine kleine Herde in dieser Welt sieht. Lies es mal durch!
Wir haben oft Angst vor dem Verlassenwerden. Auf einmal sind wir ganz allein und einsam und niemand ist da, mit dem wir uns freuen können oder mit dem wir reden können. Wir werden älter, die Freunde sterben und wir bleiben allein übrig. Die Kinder arbeiten im Ausland und wir sind allein zurückgeblieben. Der Staat macht uns das Leben schwer und läßt uns weder leben noch verhungern. Unfälle bedrohen uns. – Überall ist so eine versteckte Angst zu spüren. Und darum will Jesus uns in Seiner kleinen Herde haben, dort soll unser Zuhause sein, dort sind wir sicher, anerkannt, befreundet und geborgen. Denn ER ist der HErr. Die Herde selber geht nicht immer gut mit ihren Mitgliedern um, aber der Hirte kümmert sich. ER allein ist es, dem unser Vertrauen gebührt. ER hat es sich verdient, als Er Sein Leben für Seine Schafe am Kreuz opferte, damit sie leben können und frei sind. Jedes einzelne Schäflein ist Ihm so viel wert wie sein eigenes Leben.
Ja Kind, so ist es: Du bist Ihm so viel wert, wie sein eigenes Leben. Darum wird Er niemals zulassen, daß irgendjemand Dich aus Seiner starken Hand reißt. Und falls Du Dich selber losreißt und ins Weite läufst, so kommt Er nach und sucht dich, bis Er Dich wieder in Seiner Hand hat. ER wird alles tun, damit du nicht zugrunde gehst und niemand kann Dich aus Seiner Hand reißen. Bei Ihm, der Heiland der Seelen, bist du geborgen und sicher. Und wenn wirklich nichts mehr bleibt, hat Er dich immer noch sicher in der Hand. Nichts, nicht einmal der Tod, kann dich trennen von Ihm, Seiner Liebe und dem Leben. ER ist der HErr, der gute Hirte!

Danke Jesus, daß Du so sehr besorgt um mich bist! Du hast mich freigekauft und kümmerst Dich um alles in meinem Leben. Du stehst über allen Dingen, denn Du bist der HErr und mein guter Hirte. Danke, daß ich Dir gehöre!!

Weisheit – 15.11.2019

Weisheit – 15.11.2019

Denkt daran, meine geliebten Brüder: Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden und nicht schnell zum Zorn bereit.
Jakobus-Brief 1, 19

Das Sprichwort kennen wir und finden es gut. Lieber schnell hören als schnell reden …. Klar, solange es um andere geht.
Es geht hier auch um Gott. ER verlangt nie etwas von uns, was Er nicht schon lange selber tut: Zuhören.
Aber Er möchte auch gern, daß wir Ihm mehr zuhören. ER hat uns viel zu sagen, aber Er sagt uns immer nur, was gerade wirklich notwendig ist. Wenn wir es verpassen, haben wir schnell Probleme. Wer mit Gott nur redet und nicht hören gelernt hat, hat immer Probleme.
Einen Weisen zeichnete aus, daß er zuhören konnte und erst nach einiger Überlegung selber redete. Das lernt man erst im Laufe der Jahre. Die Demut wächst nicht über Nacht!
Als ich zehn oder zwölf Jahre alt war, da wußte ich alles und konnte über alles Vorträge halten. Es muß schlimm für meine Mitmenschen gewesen sein. Wie gut, daß die meisten viel Geduld hatten! Als ich zehn oder zwölf Jahre ein Kind Gottes war, war es genau so. Ich hatte einige Bücher gelesen und war Experte. Es gab kein Thema, über das ich nicht alles wußte, vor allem wußte ich es besser …. Schlimm! Wie gut, daß ich Freunde hatte, die viel Geduld hatten und dachten, es wird mit ihm schon besser werden! Heute weiß ich nichts mehr so genau und bestimmt; – ich bin auf den HErrn angewiesen, der mir in vielen Dingen Klarheit bringt. Aber eins weiß ich: Die Wahrheit ist kein Dogma, keine Lehre, sondern der lebendige HErr! Man kann sie oft nicht so richtig festlegen, für den einen ist dieses gut, für den anderen etwas anderes. Das gibt ein weites Herz.
Wie gut, daß Gott so viel Geduld mit uns hat! ER kennt uns ja genau und hofft, unsere Redekunst und Besserwisserei wird sich einmal legen und der Weisheit Platz machen. ER ist diese Weisheit. Und je mehr Raum Er in unserm Herzen und Denken gewinnt, desto mehr sind wir weise und klug. Sei langsam im Reden und schnell im Hören!!! Und gib dem Zorn niemals Raum. Denn Gott gibt Seinem Zorn über uns auch niemals Raum ….

Danke Jesus, Du kannst mir zuhören, wenn ich Dir mein Herz ausschütte. Hilf mir, Dich zu hören, wenn Du mir Wichtiges zu sagen hast!!!  Ich brauche Deine Weisheit im Leben!

Gottes Liebe durch Jesus – 14.11.2019

Gottes Liebe durch Jesus – 14.11.2019

Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß Er Seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Johannes-Evangelium 3, 16

Wie sehr ich diesen Vers liebe! Er zeigt mir immer wieder die totale Liebe Gottes! Wie sehr hat Er mich lieb, daß Er Seinen Sohn Jesus für mich ans Kreuz schickte! Wie sehr sehnt Er sich nach mir, damit ich nicht zugrunde gehe! Wie sehr will Er mit mir zusammen sein, damit ich ewig lebe, und zwar richtig lebe und nicht nur vegetiere! Ach, mein Vater im Himmel ist die Liebe in Person!
Wenn ich das nur immer richtig begreifen könnte. So oft kommen die Sorgen wieder, oder die Selbstvorwürfe, die Selbstverdammung, oder das alte Ich erhebt sich wieder und macht große Worte und ist stolz, unabhängig, wild und läßt sich nichts sagen …. Wie gut, daß Gott nicht immer sofort straft und erzieht, sondern Geduld und Barmherzigkeit hat. – ER weiß, wie man mit Kindern umgeht.
Gott will, daß wir leben. Darum ist Jesus gekommen und hat einen hohen Preis gezahlt: Das Kreuz. ER hat es als Mensch durchlitten, Er stand nicht als Gott über allen Dingen und spürte keine Schmerzen, keinen Durst, keine Hitze. ER litt für uns unsagbare Qualen. Und am schlimmsten war die Versuchung: Wenn Er die Engel riefe, hätten sie Ihn sofort vom Kreuz geholt. Dann wäre Er sofort der König geworden, doch unsere Erlösung wäre nicht geschehen. ER durchlitt alles freiwillig und hätte es jederzeit abbrechen können. – Wo gibt es so eine starke Liebe??
Auch mich hat Gott so sehr lieb. Und wenn es nur für mich allein gewesen wäre, hätte Gott Jesus geschickt, und Jesus wäre gekommen, – nur für mich. Liebes Kind, laß es Dir sagen: ER starb auch für dich, damit du das Leben hast, damit du nicht zugrunde gehst, damit du gerettet wirst und für immer mit Gott zusammen sein kannst. ER hat dich unendlich lieb. Antworte Ihm mit einem Ja! Ja, Jesus, ich nehme Dein Opfer für mich persönlich an. Ich gebe Dir alle meine Schuld und Sünde, vergib mir!! Nimm mich an als ein Kind Gottes und erfülle mich mit Deinem guten Heiligen Geist!! Ich will Dir gehören, denn Du meinst es gut mit mir. Danke, mein HErr und Gott!!

Geistliches Sterben – 13.11.2019

Geistliches Sterben – 13.11.2019

Seht her, die Hand des HErrn ist nicht zu kurz,
um zu helfen,
Sein Ohr ist nicht schwerhörig,
so daß Er nicht hört.
Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht,
das sind eure Vergehen;
eure Sünden verdecken Sein Gesicht,
so daß Er euch nicht hört.
Jesaja 59, 1f.

Ein hartes Wort! – und das soll eine Verheißung sein? Ja, es ist eine Verheißung, denn Er will ja so gern helfen, Er will ja hören, und Er will ja unbedingt unsere Sünde vergeben! Es ist eine Zustandsbeschreibung, eine Bestandsaufnahme, warum bisher so wenig von Gott in unserm Leben und in unsern Gemeinden zu merken ist. Und das soll sich ändern, das möchte Gott!
Es sind selten die groben Sünden wie Diebstahl, Schulden nicht bezahlen, Verleumdung, Lügen,
Ehebruch oder Morden. Diese Sünden sind uns immer gleich offensichtlich und wir wissen sofort Bescheid, daß wir in Sünde leben.
Es ist oft etwas ganz anderes. Wir halten das 1. Gebot nicht: Ich bin der HErr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Wir haben uns eine Menge anderer Götter geschaffen, leider, auf die wir unser Vertrauen setzen.
Stell dir mal das Rad von einem Fahrrad vor. In der Mitte ist die Nabe oder Achse, da herum laufen die Speichen und außen ist der runde Reifen. Die Achse, das Zentrum und Ziel ist Jesus Christus. Sind wir im Zentrum, ist alles gut. Die Speichen sind unser Weg zum HErrn oder weg von Ihm. Und der Reifen ist der Lauf der Welt mit ihren Religionen.
Manche bekehren sich aus einem total ungläubigen Leben zu Jesus und sind sofort im Zentrum. Und nach ein paar Jahren pflegen sie die Traditionen, danken nicht mehr Jesus allein, sondern finden vieles andere ebenfalls interessant. Jesus ist immer noch Herr, aber nur noch zu 30 oder 50 oder 80 Prozent. Jesus ist da sehr traurig und der Heilige Geistist betrübt und gehemmt. Das ist der Hauptgrund für so viel Kraftlosigkeit der einzelnen Christen und Gemeinden.
Da gibt es nur eine Lösung: Umkehr, hin zum Zentrum, zurück zu 100% Jesus! Das ist nicht immer einfach und kann viel Kampf mit unserer Umgebung und in unseren Gedanken kosten. Aber ER ist es wert! Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist, wie heiß deine Liebe zu Ihm war! Denk an das volle Leben, als du noch zu 100% beim HErrn warst!

Danke Jesus, Du wartest auf mich, daß ich wieder vollkommen zu Dir zurückkomme. Du vergibst mir, denn Du bist langmütig, geduldig, freundlich und barmherzig. Du willst mich wieder zurück! HErr, zeige mir, wo ich Kompromisse geschlossen habe!!!

Ein hörendes Herz – 12.11.2019

Ein hörendes Herz – 12.11.2019

Verleih Deinem Knecht ein hörendes Herz.
1. Könige 3, 9

Gott fragte den jungen König Salomo nach einem Wunsch. Und der König überlegte natürlich lange, was denn am Wichtigsten wäre und entschied sich für das hörende Herz. Nicht Reichtum, nicht Erfolg, nicht den Tod der Feinde, nicht langes Leben und Gesundheit, sondern ein hörendes Herz. Salomo meinte, nur so könne er dieses große Volk gerecht regieren. Gott hatte Gefallen an dieser Bitte und meinte, Er gäbe Salomo noch alles andere dazu: Reichtum, Erfolg, langes Leben und Ehre.
Ein Hörer ist demütig, er nimmt sich zurück und gibt dem Gegenüber die Ehre. Er möchte wissen, was andere denken, denn vielleicht lernt er Neues. Wir haben viele mit einer schnellen Zunge. Du hast noch nicht ausgeredet, da fallen sie einem schon ins Wort; sie wissen alles, reden über alles ….. eine echte Krankheit, die aus einem stolzen, überheblichen Herzen kommt.
Wenn wir auf Gottes Wegen gehen wollen, wenn unsere Ehe gelingen soll, wenn wir unsere Familie recht führen wollen, wenn wir im Beruf keine krummen Wege gehen wollen, wenn wir in der Gemeinde Jesu unseren Platz finden wollen, müssen wir Hörer sein. Gott redet, aber wir reden machmal ständig selber und hören Ihn nicht. Wie soll man da seinen Weg richtig gehen?
Jesus ging frühmorgens in die Stille, um Gott zu hören. Mose war 40 Jahre in der Wüste, bevor er Gott hörte. Johannes der Täufer lebte in der Wüste und kannte Gottes Stimme. Auch Paulus lernte in der Wüste in Arabien Gott kennen. Wie willst du Christ sein und Jesus nachfolgen, wenn du nicht hören lernst?
Die Stillen im Lande, die Hörer, sind Gottes Freunde. ER segnet sie reich. Sie haben unendlichen Einfluß vor Seinem Thron; ihre Bitten kann der HErr nur schwer abschlagen.
Ich habe viele Große im Reich Gottes kennengelernt, und sie waren alle Hörer. Auch wenn sie große Prediger waren, im Gespräch hörten sie zu. Der HErr erhöht den Demütigen und segnet ihn. – Es fällt uns nämlich sehr, sehr schwer, nur Hörer zu sein.
Wie viele unnütze, vergebliche Wege wären mir erspart geblieben, wenn ich Ihn nur gefragt hätte! Aber dazu hatte ich keine Zeit ….

HErr, ich will auf Dich hören, dafür nehme ich mir jetzt Zeit. Ja, Deine Meinung und Deine Antwort ist mir wichtig! Rede Du, Dein Knecht hört!!

Gott redet – 11.11.2019

Gott redet – 11.11.2019

Ist nicht mein Wort wie Feuer
und wie ein Hammer,
der Felsen zerschmettert? –
Spruch des HErrn.
Jeremia 23, 29

Ja, so ist Gottes Wort. Es ist mächtig, Festungen zu zerschmettern, so wie die Mauer in Berlin. Es ist mächtig, die ganze Erde zu erschaffen. Es ist mächtig, Dinge aus dem Nichts ins Dasein zu rufen, so wie unseren Dienst. ER ist es, das lebendige Wort.
Sein Wort ist nicht kraftlos wie unsere Worte. Sein Wort ist Energie pur.
Ich habe es erlebt, wie Er mitten im größten Krach deutlich und klar gesprochen hat; es erinnert mich jetzt ein wenig an Saulus, als er auf dem Weg nach Damaskus war und Jesus ihn ansprach. (Solches persönliche Reden Gottes mit dem Menschen ist allerdings nicht alltäglich).
Sein Wort ist auch sanft und leise, so wie Elia den HErrn erlebt hat. ER war nicht im Sturm und nicht im Feuer, aber in der Stille kam Er.
Ob wir die Stille deshalb nur so schwer aushalten, weil Er dann redet? Aber wenn wir Ihn hören wollen, müssen wir die Stille aushalten! Dort formt Er uns, dort zeigt Er sich, dort redet Er zu unseren Herzen.
ER redet auch durch die Heilige Schrift. Die Verse, die Er mir zeigen will, sehen mich so komisch an, ganz anders als alle anderen Verse. (Ich kann es nicht anders beschreiben). Sehe ich sie mir dann näher an, sprechen sie zu mir und Gott zeigt mir viele Dinge.
Und ein weiterer Weg, Seine Stimme zu hören, ist die Gemeinschaft mit den Geschwistern. Man selber ist oft blind für Neues, Ungewohntes. Und der Bruder kann mir manchmal die Ohren für neue Gedanken öffnen, oder meine noch unreifen Gedanken in Form gießen, oder durch eine kurze Frage mein Denken erneuern, wo es falsch ist.
Gott hat so viele Möglichkeiten zu sprechen! ER spricht gern mit uns!! Nutzen wir alle Möglichkeiten, damit wir nicht einseitig werden oder uns ständig nur im Kreise drehen! ER will Neues schaffen und vorwärts gehen; – sind wir bereit?

HErr, gib mir Mut, Dich zu suchen und Dein Wort zu hören! Es ist mir oft unbequem, ja, aber es ist mir so nötig!! Danke, daß Du aus Liebe redest, nicht um zu strafen. Danke, bei Dir bin ich sicher und geborgen. Du bringst mich ans Ziel.

Gottes Kind – 10.11.2019

Gottes Kind – 10.11.2019

Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.
Markus 1, 11

Bei der Taufe sagte Gott das zu Seinem Sohn Jesus. ER wird es gebraucht haben, dieses Wort der Bestätigung, Ermutigung und der Vaterliebe. Gott selber hat an Jesus Gefallen, Er ist Gottes geliebtes Kind!
Wir können dieses Wort auch für uns persönlich nehmen, denn es ist wahr: Gott hat Gefallen an uns gefunden und wir sind Gottes geliebten Kinder!
Das liegt einzig und allein an Jesus, der uns gereinigt hat von allen toten Werken, vom Schmutz und dreckiger Phantasie, von Sünde und Schuld. Jesus lebt nun in unserem Herzen und Gott sieht Jesus in uns. Jesus hat sich geopfert, damit wir leben; – so viel sind wir Ihm wert! – sollte Gott das Opfer Jesu nicht annehmen?
Nur wegen Jesus bist du ein geliebtes Kind Gottes. Wenn es wegen eigener Werke sein sollte, dann hätten wir nicht viele Chancen. Wer ist schon so perfekt, daß Gott zufrieden ist? Da kannst du noch so gut sein und dich noch so anstrengen, es klappt nicht, es reicht nie ganz aus. Bitte, höre auf dich abzuplagen, damit Gott dir wohlgesinnt ist! Verlasse dich auf Jesus und nehme den Frieden an!
Es gibt viele Christen, die den Vers nicht persönlich nehmen können. Oft verurteilen sie sich selbst, weil sie nicht so sein können, wie sie gern sein möchten. Sie denken, Gott verurteilt sie genau so wie sich sich selbst verurteilen. Aber das ist nicht wahr, es ist eine Lüge des Teufels.
Bitte, entscheide dich für die Liebe Gottes. Entscheide dich, Jesus zu glauben, der dich gerecht macht. Und danke Ihm dafür. Und dann bittest du Jesus, dir den Heiligen Geist ins Herz zu geben, der diese Wahrheiten in dir lebendig macht. Höre auf Ihn und nicht mehr auf den Zweifel. ER wird es wunderbar machen!!!

Danke Vater, daß ich Dein geliebtes Kind bin! Ich bin nicht perfekt, aber das weißt Du ja. Und Du hast trotzdem Ja zu mir gesagt und mich angenommen. Danke, darauf kann ich mich berufen, wenn der Zweifel kommt!!

Der Schlaf – 09.11.2019

Der Schlaf – 09.11.2019

Jesus sagte: Das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft nur.
Matthäus 9, 24

Als seine Tochter gestorben ist, tat der Synagogenvorsteher das einzig Richtige: ER lief sofort zu Jesus und bat Ihn, sie wieder lebendig zu machen. Er will das Offensichtliche nicht wahrhaben, denn er weiß einen, der steht über den Dingen. Er gibt sich nicht zufrieden mit der normalen Diagnose normaler Menschen, er will es genau wissen: Jesus ist HErr.
So einen Glauben muß der HErr uns ins Herz legen, wir können ihn allein nicht entwickeln. Wir können fanatisch werden und uns selber überzeugen von irgendeiner Sache. Aber den Glauben, den der HErr will, können wir nicht produzieren. Der Vater des Mädchen hatte ihn; – er ist wie eine zartePflanze, die in unser Herz gepflanzt wird und die wir sofort ausreißen können oder die wir hegen und pflegen, bis es ein starker Baum ist, ein starker Glaube.
Für Jesus ist es kein Problem, Tote zu heilen und wieder lebendig zu machen. Wenn der HErr wiederkommt, werden Tausende aus ihren Gräbern kommen. ER hat  a l l e s  gemacht, sollte es ihm zu schwierig sein, die Moleküle und Atome wieder richtig zusammenzusetzen?
Als das Mädchen starb, war es, als ob es einschlief. Und als Jesus es rief, war es, als ob es aufwachte. Wieviel Zeit zwischen Einschlafen und Aufwachen liegt, können wir nicht wissen. Wir werden alle zur gleichen Zeit aufwachen und bei Jesus sein, wenn Er wiederkommt. Machen wir uns bereit, unserem HErrn gegenüberzutreten! Reinigen wir unsere Herzen und Hände! Leben wir Ihm zur Ehre und nicht mehr für uns selber! Lassen wir die Geldgier, die Sucht nach Luxus und Ehre! Beschränken wir uns auf Jesus allein und lassen Philosophie und kirchliche Traditionen weg, wenn sie Jesus die Ehre rauben! ER allein, so soll es bei uns sein.
Ordnen wir unser Leben! Geben wir zurück, was wir geliehen haben oder schuldig sind! Reden wir die Wahrheit, auch wenn sie unangenehm ist! Versiegeln wir unsern Mund, damit die Zunge kein Unheil anrichtet! Reinigen wir uns durch Jesus von aller Schuld, Sünde, Befleckung und Dreck!
Einmal wird Er uns rufen; – sind wir bereit?

Danke Jesus, Du bist der HErr über Leben und Tod. Du stehst über den Dingen. Du hast immer und überall das letzte Wort. Wundervoll bist Du!!!