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Autor: Frank

Jesu Wort hat Macht

Jesu Wort hat Macht

Sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.
Matthäus 8,8b

Jesu Wort hat Macht! Weil Er nur sagt, was Er den Vater sagen hört. Wenn Jesus weiß, daß Gott einen Menschen heilen will, kann Er das Wort in Autorität und Vollmacht sagen und Gott greift ein. So war es auch bei dem Diener des Hauptmanns von Kapernaum. Jesus brauchte nicht mit in das Haus des Hauptmanns zu gehen, sondern konnte aus der Ferne das heilende Wort sagen. Der Hauptmann glaubte Ihm und sein Diener wurde tatsächlich genau zu diesem Zeitpunkt gesund. Jesu Wort hat Macht!
ER hat schon oft meine Krankheiten geheilt. Aber normalerweise dauert es seine Zeit, bis die Krankheit überwunden ist. ER hat schon oft meine Seele von Belastungen geheilt, aber der normale Weg ist etwas länger. ER heilt, aber mit den normalen Heilungsschritten. Weil ich weiß, daß Er spontan und sofort heilen kann, kann ich es auch annehmen, wenn die Heilung „normal“ verläuft. Ich weiß ja, Jesus kümmert sich um die Sache. Da brauche ich Geduld und Vertrauen in Ihn, den Allmächtigen.
Unsere Seele braucht auch Heilung von den vielen Verletzungen und Verdrehungen. Wir sind recht egoistisch in unserer menschlichen Natur! Stück für Stück will Jesus das alte wegnehmen und Seine Natur in uns einpflanzen. ER will die Bitterkeit heilen und die Angst vor neuen Verletzungen; ER will den Stolz und die Rechthaberei wegnehmen. ER will uns zu Menschen machen, die Ihm ähnlich sind. Aber das dauert seine Zeit. Vielleicht werden wir in unserem Leben hier niemals damit fertig, aber trotzdem sollen wir beharrlich den Weg der Heilung gehen. Sein Wort hat Macht!
So wie die Sonne die Blumen zum Blühen bringt, wird unser Leben heil, wenn wir uns Seinem guten Wort aussetzen.

Danke, Jesus, für Dein gutes Wort! Es soll mich ganz durchdringen, so wie ein Schwamm, der sich voll Wasser saugt. Dein Wort soll über meinem Leben stehen, denn Dein Wort ist Heilung und Leben. Sprich nur ein Wort, und Dein Diener ist gesund!

Der verlorene Sohn – 30.07.2020

Der verlorene Sohn – 30.07.2020

Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt …..
Lukas 15, 29

Dies ist der echt-verlorene Sohn. Der andere hatte zwar eine Weltreise gemacht, Vermögen und Gesundheit verpraßt und ist bei den Schweinen gelandet, doch er kehrte um. Er fand den Weg nach Hause. Und der Vater  freute sich und nahm ihn wieder auf, denn er sah, die Umkehr war echt.
Doch der ältere war ein viel größeres Problem, denn er war nicht körperlich abwesend, sondern hatte sich innerlich total abgewandt und isoliert. Er tat seine Arbeit, als ob alles daran hängt. Aber er hatte gar keine Ahnung, wie der Vater eigentlich war. Er dachte, Arbeit und Leistung ist alles. Aber Liebe, Gemeinschaft und Freude zählen mehr. Wie kann man nur -zig Jahre beim Vater wohnen, von Kind auf, und den Vater überhaupt nicht kennen? Eigentlich will mir das nicht in den Kopf, ich kann es nicht verstehen.
Doch wenn ich mir die Diener in der Kirche ansehe, begreife ich langsam: Sie sind diese stolzen Arbeiter, die alles für den Herrn tun, wo die Leistung zählt, das Fromm-sein, wo man sich nicht unbedingt freut, aber stolz auf seine Heiligkeit und Erkenntnisstand ist. Sie dienen einem falschen Gott, sie haben sich Gott zurechtgebogen, wie sie Ihn sich vorstellen. Wie gut, daß Gott anders ist!!!
Diese Pharisäer, die die Bibel fast auswendig kennen, aber von Gott keine Ahnung haben, die keine Verbindung zu Gott haben, das sind die verlorenen Söhne. Alles sollte ihnen gehören, alle geistliche Autorität, aller Reichtum. Doch sie dienen und arbeiten, bekommen von Menschen Lob und Anerkennung und leben davon. Die Verbindung zu Gott ist nur eine fromme Huldigung, so wie die Heiden sie ihren Göttern darbringen. Es gibt keine lebendige Beziehung zum himmlischen Vater.
Sie reden sogar über Gnade und Gottes Barmherzigkeit, doch sie haben sie nie erlebt. Echte verlorene Söhne und Töchter.
Die meisten Pharisäer haben Jesus abgelehnt und freuten sich über die Kreuzigung. Aber Paulus hat Jesus erkannt und sich Ihm ergeben. Er war einer der Obersten und trotzdem bekehrte er sich zu Jesus, dem einzigen Zugang zu Gott. Er warf alle falsche Frömmigkeit und Stolz hinaus und fand in Jesus alles, was er brauchte. Es besteht Hoffnung für jeden Verlorenen, so heilig er auch sein mag!
Wenn ihr solche Frommen seht, dann diskutiert nicht und hört nur nicht auf ihre gesetzlichen Bibelauslegungen. Betet lieber für diese Armen. Es besteht ja Hoffnung für sie, so wie für Paulus, daß sie den lebendigen HErrn finden. Wenn du so einer bist, so kehr um zum lebendigen HErrn. Hör auf zu arbeiten und fromme Leistung zu bringen, suche Ihn von ganzem Herzen, dann läßt Er sich finden. Gib nicht auf, bis du Ihn gefunden hast, der das ganze Herz ausfüllt mit Seiner herrlichen Gegenwart!!

Danke HErr, ich habe Dich gefunden! Ich habe es mir nicht verdient, ich hatte Dich nicht einmal gesucht. Aber Du hast mich zu Dir gezogen. Danke für diese unverdiente Gnade!!

Bei den Schweinen – 29.07.2020

Bei den Schweinen – 29.07.2020

Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land.
Lukas 15, 13

Es war einmal ein Christ, dem es in der Gemeinde zu langweilig wurde. Langweilige Predigten am Sonntag, und die Bibelstunde war zum Einschlafen. Immer nur beten und Bibellesen, singen und einen guten, fröhlichen  Eindruck machen. Niemals mit den Freunden feiern, kein Schnaps, keine Mädchen, nichts. Ne, das ist doch kein Leben! – Und so machte er sich auf in ein fernes, unbekanntes Land. Erst noch ließ er sich vom himmlischen Vater auszahlen, einen dicken Segen und all die guten Dinge, die einen Christen ausmachen, und dann nichts wie weg.
Mei, wie spannend in der Welt alles war! Leuchtreklame, Geselligkeit, Aktion bis spät in die Nacht! Spannende Filme, die nichts verbergen, Sport, Musik, Mädchen, Alkohol und mehr! Er dachte, das Leben fängt jetzt erst richtig an.
Doch nach einiger Zeit kam die Syphilis, die Leber machte Beschwerden, der Kopf schmerzte und es war von allen Freunden niemand mehr da, der ihn trösten oder helfen konnte. Einsam und allein lag er herum und bettelte um Brot. Jemand sah ihn und schickte ihn in den Schweinestall zum Misten und andere Arbeiten, die sonst niemand machen wollte. Da saß er herum und bedauerte sich. Ach, wie war das Essen zu Hause so gut, wie war das schön, mit der Familie zusammen zu sein! – und er bekam Sehnsucht nach Hause. Nach einigen Tagen faßte er einen Plan und brach auf, um nach Hause zu gehen. Aber er wußte nicht, nimmt der Vater ihn überhaupt wieder auf, nachdem er sich so schäbig benommen hatte? Er schrieb einen Brief, indem er seine Bedenken mitteilte und darum bat, falls er nach Hause zurückkehren dürfte, sollte man ein großes Bettuch in den Apfelbaum hängen. Das würde er von Weitem sehen und dann entweder umdrehen oder heimkommen. Als der Mann noch einige Kilometer vom Zuhause entfernt war, sah er alle Bäume um das Haus voller Betttücher und der Vater stand am Weg und wartete auf ihn. Der Vater erkannte ihn von Weitem und lief ihm entgegen, umarmte ihn und zog ihn ins Haus, steckte ihn unter die Dusche, denn er roch ziemlich streng,  verbrannte die lumpigen Kleider und kleidete ihn neu ein, Friseur und Rasur waren angebracht und während dessen brutzelte ein Spanferkel auf dem Grill. Welch eine schöne Feier, welch eine überschwängliche Freude, welch ein Glück, wieder zu Hause zu sein!
Ja, Kind, so wartet der himmlische Vater auf dich. Viele gehen ab und an mal auf „Erkundungstripp“  in die Welt und kommen beladen mit Sünden zurück. Der Vater wartet auf dich. ER nimmt dich in den Arm, macht keine Vorhaltungen, sondern reinigt dich und macht dich wieder weiß, rein und heilig. Du bist Sein Kind, auch wenn du jetzt noch bei den Schweinen sein solltest. Komm zurück, Er wartet!!

Danke Vater, Du weist keinen zurück, egal wie schlimm sein Leben war. Du schaffst neues Leben, das alte vergeht. Wie gut, Dich zu kennen und bei Dir geborgen zu sein!!!

Endzeit – 28.07.2020

Endzeit – 28.07.2020

Jesus sagt:
Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt:
Matthäus 28, 20

Gerade habe ich die Nachrichten gelesen und muß sagen, es gibt wieder jede Menge Schrecken. Da wird mir Angst. Alles verschlechtert sich in rasendem Tempo. Die Lage auf der Welt war nie gut, doch die Entwicklung hat sich wahnsinnig beschleunigt. Vor ein paar Jahren dachte niemand im Ernst daran, daß so viel auf einmal geschehen könnte und Jesu Wiederkunft war in weiter Ferne. Doch nun überschlagen sich die Ereignisse und die „Letzten Tage“ werden für uns real.
Es gab schon länger Stimmen unter angesehenen Evangelisten, daß Jesus bald kommt. Doch nun empfinden es auch viele normale Christen: Es kann nicht mehr lange dauern.
Wie gut, daß wir auf einem festen Felsen stehen: Jesus Christus. Wie gut, daß Er der HErr ist, der über alles regiert und alles fest im Griff hat. Wie gut, daß dieser mächtige HErr uns so fest in der Hand hält; – keiner kann uns aus Seiner Hand reißen. Wie gut, daß Er so nahe bei uns ist. Wie gut, daß Er uns Mut und Trost gibt, daß Er uns fröhlich macht und für uns viele Schwierigkeiten überwindet. Wie gut, daß Er Liebe ist und nicht Gericht!
Wie gut, daß Jesus mir heute nahe ist. Da stehe ich nicht allein vor dem Tag mit seinen Belastungen und seinem Streß. Wie gut, ER ist mit mir beim Autofahren, sitzt im Bus bei mir, hilft beim Abwasch, bei den Kindern, im Garten, beim Auto, in der Arbeit ….. überall ist Er mit dabei. ER schützt mich, Er gibt Weisheit und manchmal greift Er ein, damit es kein Chaos gibt.
Nein, ich fürchte mich nicht vor dem Weltuntergang. Gewiß, es werden turbulente Zeiten, aber Er ist ja da, mein Ruhepol, mein HErr, der König des Universums.
Mag die Welt auch untergehen, Er kommt und baut eine heile Welt. Durch die Schrecken der Endzeit gehen wir unter Seinem Schutz in eine neue Welt, in der Er der König ist. Dann wird Gottes Plan vom Garten Eden endlich wahr: Kein Tod mehr, keine Krankheit, kein Leid.

HErr, ich warte auf Dich! Du hast mich jetzt fest in der Hand und Du wirst mich niemals loslassen. Bei Dir bin ich sicher, sogar wenn Himmel und Erde vergehen. Du hast mich sehr lieb!!

Schlüssel zum Segen – 27.07.2020

Schlüssel zum Segen – 27.07.2020

Jesus sagt:
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht.
Johannes 15, 5

Ihr wißt noch, das Kapitel über den Segen in 5. Mose, Deuteronomium 28 fängt so an: „Wenn du auf die Stimme des HErrn, deines Gottes, hörst, indem du auf alle seine Gebote, auf die ich dich heute verpflichte, achtest und sie hältst, wird dich der HErr, dein Gott ……“ – Und so leben viele Leute: Sie sind recht gut, tun niemandem etwas Böses, zahlen Kirchensteuer oder ihren Zehnten und sind zufrieden mit sich. Sie strengen sich an, gut zu sein.
Doch wer mehr von Gott will, merkt schnell: Da fehlt noch etwas, die Verbindung zum HErrn steht nicht! Da fehlt auch noch viel Segen! Und die Schuld! Was ist mit meiner Schuld und meinem Versagen? Wie kann ich das abarbeiten??
Die alten Juden strengten sich sehr an, alle Gebote und noch einige Extragebote zu halten und rühmten sich, daß sie es schafften. Doch Jesus sieht ihre Selbstgerechtigkeit und meint: Wenn eure Gerechtigkeit nicht größer ist als die der Pharisäer, kommt ihr nicht in den Himmel. – Uff ……. noch mehr anstrengen, noch heiliger sein? Ne, sagt Jesus, du mußt nur anders gerecht werden, nicht durch fromme Werke. Nicht durch das Meiden der Sünde wirst du gerecht, sondern du brauchst ein neues Herz. Ein ganz neues, ohne die Neigung zur Sünde. Und die ganzen, alten Sünden, weißt du, die vergebe ich dir einfach; dafür war ich doch am Kreuz. Ich liebe dich, darum habe ich alles für dich getan. Und nun bleib in mir, so wie ich in dir. Glaube mir, vertraue mir! Deine Gerechtigkeit kommt von mir, nicht vom Halten der Gebote. Ich bin es, der dich gerecht macht, einfach aus Gnade und Liebe, ohne irgendeinen Verdienst von dir. Vertraue dich mir an! Ich möchte der König in deinem Herzen sein. Sag Ja zu mir, lade mich ein in dein Herz! Ich mache es neu. Ich fülle es mit Wärme und Liebe, Freundlichkeit, Friede und Freude. Komm zu mir, mein Kind! Ich mache dich zu einem Kind Gottes!
Ja, nur so geht es: Wenn keine Sünde mehr zwischen mir und Gott steht, weil Jesus sie vergibt, dann ist Friede, Gemeinschaft und Harmonie mit Gott, dem Schöpfer. Dann ist Gott mein Vater und ich bin Sein Kind. Dann lebe ich in der göttlichen Fülle; aller Segen ist bei mir, denn ER ist bei mir.

Danke Jesus, Du machst mich zu einem Kind Gottes! Wie gut, daß Du in meinem Herzen der König bist! Wie gut, daß Du alle Sünde vergibst und vergißt! Wie gut, daß du da bist und mit Dir die ganze Fülle, der ganze Segen Gottes! Ja, ich will eng mit Dir verbunden bleiben, mit Dir leben, in Dir sein, mit Dir Hand in Hand durch´s Leben gehen. Danke, daß Du da bist!!

David und Goliath – 12.07.2020

David und Goliath – 12.07.2020

David sagte:
Der HErr, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten.
1. Samuel 17, 37

Goliath war ein gewaltiger Riese und ein geübter Krieger, von Jugend auf. David war noch ein Knabe, noch nicht erwachsen. Und dennoch wagte David den Kampf. Er erinnerte sich an den Löwen, der ihm ein Lamm stehlen wollte, und wie er mit Gottes Hilfe den Löwen besiegt hatte. Einem Bären erging es nicht besser: David besiegte ihn.
David war mutig und schlau, er war beweglich und treffsicher. Alles gute menschliche Eigenschaften, die ihm Nutzen brachten. Doch der Hauptpunkt war sein Vertrauen in Gott. Das war seine Stärke: Gott war auf seiner Seite! Und so konnte er vieles wagen.
Goliath verlor in diesem Kampf sein Leben und David wurde berühmt. Der Kleine, der dem Großen, Siegessicheren, das Maul stopfte.
Kennt ihr die Anekdote von Willi, der Ameise? – Ein Elefant lief jeden Morgen nah an einem Ameisenhaufen vorbei und das störte sie gewaltig. So fasten sie den Plan, den Elefanten zu vertreiben. Sie legten sich auf die Lauer, bewaffnet mit allen möglichen Hieb- und Stichwaffen. Als der Elefant kam, stürmten sie von allen Seiten auf ihn ein und kletterten an ihm hoch. Als der Elefant das merkte, schüttelte er sich und die Ameisen fielen alle herunter, bis auf Willi. Willi klammerte sich am Hals des Elefanten fest. Da riefen alle: Würg ihn, Willi, würg ihn!!
So ähnlich kommen mir manche Christen vor, die auf ihr Programm und die richtigen, gelernten  Worte vertrauen. Sie machen alles richtig im Kampf gegen den Bösen. Und dennoch haben sie keinen Erfolg. Der Kampf gegen das Böse ist noch größer als der Vergleich von Ameise und Elefant. Keine Chance für uns!
Und da kommt Gottes Gnade ins Spiel. Nur wegen der Gnade dürfen wir den Kampf siegessicher aufnehmen. Nicht das Vertrauen in unser Programm, in unsere Rechte als Christ und Kinder Gottes, nicht unser Erbe, nicht die gelernten Worte, die man auf einer Konferenz gehört hat, bringen den Sieg. Nur die Gnade ist es.
Gott ist uns gnädig, wenn wir ganz, ganz eng mit Ihm verbunden sind, wenn Jesus uns ganz reingewaschen hat, wenn der Heilige Geist unser ganzes Herz einnehmen darf. Dann kann Gott uns die Autorität über den Feind geben, dann sind wir keine Ameise für ihn, sondern ein ganz ernster Gegner, – denn er sieht Jesus in uns.

Ist doch klar: Je größer Jesus in uns, desto größer erscheint Er dem Feind, und auch den anderen Menschen ….

Danke Jesus, daß Du in mir lebst! Du sollst groß werden, und mein Egoismus soll klein werden. Für Dich will ich leben, denn Du hast mich grenzenlos lieb. Komm, regiere Du mich! – und bitte, schmeiße den ganzen Unrat aus meinem Herzen!!

Gott ist die Liebe – 11.07.2020

Gott ist die Liebe – 11.07.2020

Gott ist die Liebe.
1. Johannesbrief 4,8

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich wie eine dröhnende Glocke oder eine lärmende Pauke. Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts. Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte, und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe, hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.
Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
(Nach 1.Korinther 13,1-7)

Danke, Jesus, Du bist die Liebe! Du kannst nicht anders, wie lieben und lieben und noch einmal lieben. Wie geborgen und sicher ich mich in Deiner Liebe fühlen kann! Vergib mir, wenn ich Dir manchmal mißtraue. Ich möchte lieber in Deiner Liebe leben!

 

Die Erlösung ist nahe – 26.6.2020

Die Erlösung ist nahe – 26.6.2020

Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
Lukas-Evangelium 21, 28

Jesus Christus hat das letzte Wort! Mag die Welt und der Teufel auch noch so toben, ER ist der HErr, der das letzte Wort hat. Darum können wir schon jetzt, auch wenn wir noch mitten in Schwierigkeiten und Problemen stecken, unser Haupt erheben und uns aufrichten: Die Erlösung ist nahe!
ER ist der HErr, der die Seinen nicht vergisst. ER ist ihnen ständig nahe und hört ihr Schreien, Flehen und Danken. ER hält Seine starke Hand über sie und niemand kann sie aus Seiner Hand reißen. ER ist der König der Könige und ein liebevoller Vater für Seine Kinder, der Gute Hirte für Seine Schafe. Wir können uns Ihm anvertrauen, auch wenn wir nicht alles verstehen. Die Wirren der Weltgeschichte und der Politik, die Wirren unseres eigenen Lebens, wer versteht das schon? Unser HErr hat den Durchblick und ein Ziel mit uns und der Welt. ER sieht alles aus einem anderen Blickwinkel. Wir sehen nur unsere Umgebung und können nicht in die Zukunft sehen; aber der HErr kennt jetzt schon alle Tage und sieht alle Zusammenhänge in unserem Leben und in der ganzen Welt. Darum richten wir uns auf und erheben unsere Häupter und sehen zu Jesus, dem König! Und im Gebet wollen wir um diesen göttlichen Blickwinkel beten; ER wird uns mit Hoffnung und Zuversicht füllen, damit wir uns wirklich wieder erheben können.

Danke Jesus, das Leid und Chaos haben nicht das letzte Wort, sondern Du! Ich richte meinen Blick fest auf Dich. Ich richte mich auf und erhebe mich, denn Du gibst mir Zuversicht. Du bist bei mir und Du sagst: Die Erlösung ist nahe!

 

Erwartungen an Jesus – 25.06.2020

Erwartungen an Jesus – 25.06.2020

Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!!
Lukas 18, 39

Ein Blinder saß an der Straße und bettelte. Da hörte er, daß Jesus vorbeikam und begann zu schreien: Jesus, erbarme dich! – Die Leute meckerten über diese Ruhestörung. Doch er schrie noch lauter: Erbarme dich!!! – Da ließ ihn Jesus holen und fragte: Was soll ich für dich tun? – HErr, ich möchte wieder sehen können! – Ja, antwortete Jesus, du sollst wieder sehen können, dein Glaube hat dir geholfen.
Ein Glaube an Jesus ohne konkrete  Erwartungen ist ein toter Glaube. Es ist nur eine Meinung über Gott und die Welt, aber man verläßt sich nicht auf Gott und Jesus, sondern ist lieber vorsichtig und glaubt, was man selber für richtig hält.
Glaube in der Bibel ist voller Erwartungen! So wie der Blinde, der wußte genau, daß Jesus ihn wieder gesund machen kann. Und darum schrie er so sehr um Hilfe und es war ihm egal, was die Leute dachten. Er wußte, wenn Jesus hört, dann ist er praktisch schon gesund. – Und was sind unsere Erwartungen heute an Jesus??
Als Hauskreis versammelten wir uns öfters bei einer alleinstehenden Frau mit drei Töchtern. Sie waren sehr enttäuschte Menschen und pflegten sich und die Wohnung nicht besonders. Doch einmal kamen wir, und alles war aufgeräumt, sauber, voller Blumen und die vier strahlten um die Wette. Und der Grund? Ein kleiner Mann. Der hatte sich in Mama verliebt, und nun waren alle voller Erwartungen, Hoffnung, fröhlich und gut gelaunt.
Dieser kleine Mann hat bewirkt, was Jesus nicht konnte. Es lag an den Erwartungen, dem konkreten Glauben der Mädchen.
Und wie sind unsere Erwartungen an Jesus? Brauche ich Vergebung? Befreiung? Hilfe? Trost? Freude? Mut? Hoffnung?
Konkreter Glaube zeigt sich in konkreten Aktionen, er setzt uns in Bewegung.

Danke Jesus, Dir kann ich vertrauen! Ja, Du kümmerst Dich um alles, was mir Not macht, und um alles andere auch noch. Wie gut, daß Du bei mir bist! HErr, heute kann ich gut gelaunt sein, mich freuen, singen und springen, denn Du bist da!

Kinder Gottes – 24.06.2020

Kinder Gottes – 24.06.2020

Allen aber, die Ihn aufnahmen,
gab Er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an Seinen Namen glauben.
Johannes 1, 12

Meine beiden Jungens wollen unbedingt meine Kinder sein, sie können sich etwas anderes gar nicht vorstellen. Andere Kinder wollen es nicht; – wahrscheinlich liegt es daran, daß sie mich nicht kennen, und meine Jungens sind den Umgang mit mir gewöhnt.
Wir sind Kinder Gottes, wenn wir uns anderes gar nicht mehr vorstellen können, weil wir Gott kennen, den Vater. Weil wir Ihn kennen, wollen wir keinen anderen Vater, wir lieben und vertrauen Ihm. Gewiß, vieles können wir nicht verstehen, aber wir kennen Ihn trotzdem, denn Er  hat sich uns offenbart als liebender Vater.
Alle, die an Jesus glauben, sind Gottes Kinder. Die anderen Menschen hat Gott auch geschaffen, ER liebt sie und ringt um sie. Doch Seine Kinder, so mit Geburtsrechten, Erbregelung und Staatsbürgerschaft, das sind nur die, die Jesus in ihr Herz aufgenommen haben.
Ich kenne viele, die kommen in die Kirche, zu den Hauskreisen und reden mit und beten und lesen Bibel. Und dennoch sind sie ihr eigener Herr; Jesus steht draußen vor der Tür des Herzens. Man kann es nur schwer erkennen oder unterscheiden, und oft ist es für uns auch nicht wichtig zu wissen, wer ist nun echtes Gotteskind und wer nicht. Gott allein ist dafür zuständig.
Viele der „Mitläufer“ ziehen sich nach einiger Zeit zurück und kommen nicht mehr oder gehen nur noch zum Gottesdienst aus Gewohnheit und weil ihnen dort niemand zu nahe kommt.
Gott liebt Kinder, ER möchte gern noch viele, viele davon haben! ER möchte sie mit Liebe überschütten, mit Fürsorge, Geschenken und Seiner mächtigen Gegenwart. Es wäre Ihm nicht zu viel, wenn alle 7 Milliarden Menschen Kinder Gottes sein wollten. Für jeden hätte Er ganz, ganz viel Zeit. Jedes einzelne Gebet würde Er hören. Und in jedes Seiner neuen  Kinder alles Erdenkliche an Liebe investieren.
Jesus ist ganz Mensch gewesen, sozusagen unser großer Bruder. ER hat uns freigekauft  von der Sünde und der Finsternis. ER hat uns Seinen Heiligen Geist gegeben, damit wir als Kinder Gottes leben können. Wenn Er in unseren Herzen lebt, dann sieht Gott uns mit Gnaden an, dann gibt es kein Gericht mehr, keine Verurteilung, keine Sünde, dann sieht Er nicht mich, sondern Seinen Sohn Jesus in mir. Darum bin ich durch Jesus ein Kind Gottes, anders geht es nicht.
Lerne Jesus nur immer mehr kennen, als großen Bruder, als Befreier, als Erlöser von Sünde und Schuld, als Helfer in Krankheit und Sterben, als Sieger über Bindungen, als den Weg zum Vaterherz. – Es gibt keinen anderen Weg.

Danke Jesus, Du bist mein großer Bruder und lebst in meinem Herzen! Wie gut,  daß ich Dich gefunden habe! Danke für die Erlösung, danke, daß ich ein Kind Gottes sein darf, danke, daß Du mir so viel Segen Gottes schenkst!!