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Autor: Frank

Die Erlösung ist nahe – 26.6.2020

Die Erlösung ist nahe – 26.6.2020

Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
Lukas-Evangelium 21, 28

Jesus Christus hat das letzte Wort! Mag die Welt und der Teufel auch noch so toben, ER ist der HErr, der das letzte Wort hat. Darum können wir schon jetzt, auch wenn wir noch mitten in Schwierigkeiten und Problemen stecken, unser Haupt erheben und uns aufrichten: Die Erlösung ist nahe!
ER ist der HErr, der die Seinen nicht vergisst. ER ist ihnen ständig nahe und hört ihr Schreien, Flehen und Danken. ER hält Seine starke Hand über sie und niemand kann sie aus Seiner Hand reißen. ER ist der König der Könige und ein liebevoller Vater für Seine Kinder, der Gute Hirte für Seine Schafe. Wir können uns Ihm anvertrauen, auch wenn wir nicht alles verstehen. Die Wirren der Weltgeschichte und der Politik, die Wirren unseres eigenen Lebens, wer versteht das schon? Unser HErr hat den Durchblick und ein Ziel mit uns und der Welt. ER sieht alles aus einem anderen Blickwinkel. Wir sehen nur unsere Umgebung und können nicht in die Zukunft sehen; aber der HErr kennt jetzt schon alle Tage und sieht alle Zusammenhänge in unserem Leben und in der ganzen Welt. Darum richten wir uns auf und erheben unsere Häupter und sehen zu Jesus, dem König! Und im Gebet wollen wir um diesen göttlichen Blickwinkel beten; ER wird uns mit Hoffnung und Zuversicht füllen, damit wir uns wirklich wieder erheben können.

Danke Jesus, das Leid und Chaos haben nicht das letzte Wort, sondern Du! Ich richte meinen Blick fest auf Dich. Ich richte mich auf und erhebe mich, denn Du gibst mir Zuversicht. Du bist bei mir und Du sagst: Die Erlösung ist nahe!

 

Erwartungen an Jesus – 25.06.2020

Erwartungen an Jesus – 25.06.2020

Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!!
Lukas 18, 39

Ein Blinder saß an der Straße und bettelte. Da hörte er, daß Jesus vorbeikam und begann zu schreien: Jesus, erbarme dich! – Die Leute meckerten über diese Ruhestörung. Doch er schrie noch lauter: Erbarme dich!!! – Da ließ ihn Jesus holen und fragte: Was soll ich für dich tun? – HErr, ich möchte wieder sehen können! – Ja, antwortete Jesus, du sollst wieder sehen können, dein Glaube hat dir geholfen.
Ein Glaube an Jesus ohne konkrete  Erwartungen ist ein toter Glaube. Es ist nur eine Meinung über Gott und die Welt, aber man verläßt sich nicht auf Gott und Jesus, sondern ist lieber vorsichtig und glaubt, was man selber für richtig hält.
Glaube in der Bibel ist voller Erwartungen! So wie der Blinde, der wußte genau, daß Jesus ihn wieder gesund machen kann. Und darum schrie er so sehr um Hilfe und es war ihm egal, was die Leute dachten. Er wußte, wenn Jesus hört, dann ist er praktisch schon gesund. – Und was sind unsere Erwartungen heute an Jesus??
Als Hauskreis versammelten wir uns öfters bei einer alleinstehenden Frau mit drei Töchtern. Sie waren sehr enttäuschte Menschen und pflegten sich und die Wohnung nicht besonders. Doch einmal kamen wir, und alles war aufgeräumt, sauber, voller Blumen und die vier strahlten um die Wette. Und der Grund? Ein kleiner Mann. Der hatte sich in Mama verliebt, und nun waren alle voller Erwartungen, Hoffnung, fröhlich und gut gelaunt.
Dieser kleine Mann hat bewirkt, was Jesus nicht konnte. Es lag an den Erwartungen, dem konkreten Glauben der Mädchen.
Und wie sind unsere Erwartungen an Jesus? Brauche ich Vergebung? Befreiung? Hilfe? Trost? Freude? Mut? Hoffnung?
Konkreter Glaube zeigt sich in konkreten Aktionen, er setzt uns in Bewegung.

Danke Jesus, Dir kann ich vertrauen! Ja, Du kümmerst Dich um alles, was mir Not macht, und um alles andere auch noch. Wie gut, daß Du bei mir bist! HErr, heute kann ich gut gelaunt sein, mich freuen, singen und springen, denn Du bist da!

Kinder Gottes – 24.06.2020

Kinder Gottes – 24.06.2020

Allen aber, die Ihn aufnahmen,
gab Er Macht, Kinder Gottes zu werden,
allen, die an Seinen Namen glauben.
Johannes 1, 12

Meine beiden Jungens wollen unbedingt meine Kinder sein, sie können sich etwas anderes gar nicht vorstellen. Andere Kinder wollen es nicht; – wahrscheinlich liegt es daran, daß sie mich nicht kennen, und meine Jungens sind den Umgang mit mir gewöhnt.
Wir sind Kinder Gottes, wenn wir uns anderes gar nicht mehr vorstellen können, weil wir Gott kennen, den Vater. Weil wir Ihn kennen, wollen wir keinen anderen Vater, wir lieben und vertrauen Ihm. Gewiß, vieles können wir nicht verstehen, aber wir kennen Ihn trotzdem, denn Er  hat sich uns offenbart als liebender Vater.
Alle, die an Jesus glauben, sind Gottes Kinder. Die anderen Menschen hat Gott auch geschaffen, ER liebt sie und ringt um sie. Doch Seine Kinder, so mit Geburtsrechten, Erbregelung und Staatsbürgerschaft, das sind nur die, die Jesus in ihr Herz aufgenommen haben.
Ich kenne viele, die kommen in die Kirche, zu den Hauskreisen und reden mit und beten und lesen Bibel. Und dennoch sind sie ihr eigener Herr; Jesus steht draußen vor der Tür des Herzens. Man kann es nur schwer erkennen oder unterscheiden, und oft ist es für uns auch nicht wichtig zu wissen, wer ist nun echtes Gotteskind und wer nicht. Gott allein ist dafür zuständig.
Viele der „Mitläufer“ ziehen sich nach einiger Zeit zurück und kommen nicht mehr oder gehen nur noch zum Gottesdienst aus Gewohnheit und weil ihnen dort niemand zu nahe kommt.
Gott liebt Kinder, ER möchte gern noch viele, viele davon haben! ER möchte sie mit Liebe überschütten, mit Fürsorge, Geschenken und Seiner mächtigen Gegenwart. Es wäre Ihm nicht zu viel, wenn alle 7 Milliarden Menschen Kinder Gottes sein wollten. Für jeden hätte Er ganz, ganz viel Zeit. Jedes einzelne Gebet würde Er hören. Und in jedes Seiner neuen  Kinder alles Erdenkliche an Liebe investieren.
Jesus ist ganz Mensch gewesen, sozusagen unser großer Bruder. ER hat uns freigekauft  von der Sünde und der Finsternis. ER hat uns Seinen Heiligen Geist gegeben, damit wir als Kinder Gottes leben können. Wenn Er in unseren Herzen lebt, dann sieht Gott uns mit Gnaden an, dann gibt es kein Gericht mehr, keine Verurteilung, keine Sünde, dann sieht Er nicht mich, sondern Seinen Sohn Jesus in mir. Darum bin ich durch Jesus ein Kind Gottes, anders geht es nicht.
Lerne Jesus nur immer mehr kennen, als großen Bruder, als Befreier, als Erlöser von Sünde und Schuld, als Helfer in Krankheit und Sterben, als Sieger über Bindungen, als den Weg zum Vaterherz. – Es gibt keinen anderen Weg.

Danke Jesus, Du bist mein großer Bruder und lebst in meinem Herzen! Wie gut,  daß ich Dich gefunden habe! Danke für die Erlösung, danke, daß ich ein Kind Gottes sein darf, danke, daß Du mir so viel Segen Gottes schenkst!!

Der Segen des Vergebens . 24.06.2020

Der Segen des Vergebens . 24.06.2020

Der Segen des Vergebens  .  24.06.2020

Wenn wir  im Licht leben, wie Er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
1. Johannes 1, 7

Jesus möchte, daß Friede ist. Darum ist Er so gegen Streit, falsches Reden übereinander, Lügen, Richten und Verurteilen, und auch gegen Bitterkeit, Aggressionen, Selbstmitleid und allen falschen Reaktionen, die aus Verletzungen erwachsen. ER weiß ja, wie sehr wir von Eltern, Lehrern, Erziehern, Chefs und Kollegen enttäuscht, ausgenutzt und verletzt wurden. ER will heilen, damit wir als heile Menschen Frieden haben und Frieden bringen können. Wie sollen wir ein Segen sein, wenn die alten Dinge uns immer wieder zu heftigen Reaktionen treiben?
Zuerst müssen wir erkennen, daß wir verletzt und ungerecht behandelt wurden. Wo ein Schmerz ist, ist etwas nicht in Ordnung! Wo schlechte Früchte wie Aggressivität sind, ist  auch eine schlechte, bittere Wurzel.
Erkennen wir, daß wir ungerecht behandelt wurden, so müssen wir uns entscheiden. Wenn wir Jesus gehorchen wollen, wollen wir auch vergeben, so wie Er vergibt. Es ist unsere verstandesmäßige Entscheidung: Ich will vergeben, ich vergebe. Ich möchte ….. reicht nicht aus. Wir vergeben dem anderen und verzichten damit auf Rache und Wiedergutmachung. Wir überlassen die Gerechtigkeit dem HErrn.
Habe ich von Herzen vergeben, fängt Gott an, mich auf meine übertriebenen Reaktionen hinzuweisen. Dafür brauche ich selber Vergebung. Haben die Eltern mein Vertrauen mißbraucht, so fällt es mir sehr schwer, jemandem wieder zu vertrauen. So verursachen die Verletzungen Reaktionen in mir, die Gott nicht gefallen. Ich brauche dafür Seine Vergebung, damit ich heil werden kann und nicht meinerseits wieder Menschen verletze.
Habe ich vergeben und ist mir vergeben, so muß ich an diesem Entschluß festhalten. Das ist gar nicht immer so leicht, aber Gott erinnert mich an meinen Entschluß und ich brauche ihn nur wieder zu bekräftigen: Ich habe vergeben, mir ist vergeben.
Ist Bitterkeit und Selbstmitleid gewichen, kann Gott den 3. Schritt gehen: ER will, daß ich für meine Schuldiger bete und sie segne, ihnen von Herzen alles Gute wünsche. Und ich merke, ich wünsche ihnen wirklich nichts Böses mehr, sondern Gottes Schutz und Segen. Das ist eine große Befreiung für mich.  So setzt Gott bei jedem meiner innerlichen Schritte mehr Segen frei und ich kann Frieden haben und Frieden verbreiten.
Auf diesen Wegen der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens liegt Gottes Segen. ER wirkt dann in uns mit Seiner Gegenwart, mit Freude, Freiheit, Frieden, Liebe und allem, was wir uns schon so lange sehnlich wünschen.

Danke Jesus, Du hilfst mir zu vergeben! Du nimmst meine Entscheidung und schaffst in mir ein neues Herz, ein Herz des Friedens, der Versöhnung, der Vergebung. So kann ich Dein Kind sein und Deinen Segen erleben und verbreiten! Danke, Du hilfst mir in diesen schwierigen Angelegenheiten!!

Heiligung – 22.06.2020

Heiligung – 22.06.2020

Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung.
1. Thessalonicher 4, 3

Wenn wir wissen wollen, was Heiligung ist, müssen wir uns das Leben Jesu hier auf der Erde ansehen. ER war ja als Mensch hier, lebte wie ein Mensch und ist uns ein Vorbild. Meistens kennen wir nur Seine großen Worte und Taten, aber was Er für ein Mensch war, sehen wir zuerst nicht so klar.
ER war sehr hilfsbereit und freundlich. Zu jedem, der in Not war, auch zu Prostituierten oder Aussätzigen. Es machte Ihm nichts aus, sie zu umarmen oder sich berühren zu lassen. ER hatte keine falschen Hemmungen, sondern bewegte sich sehr frei. ER konnte sich über gesellschaftliche Schranken gut hinwegsetzen, ohne Menschen zu beleidigen, denn Liebe war Seine Triebfeder.
ER war barmherzig. Oft heißt es, wenn Er einen Kranken sah, hatte Er Mitleid.
ER war sehr anziehend für andere. Ständig umringten Ihn Menschen, und auch die Kinder liebten Seine Nähe.
ER war standfest in Seiner Meinung. ER ließ sich nicht manipulieren. Sogar Seine Mutter fuhr Er schroff an, weil sie Ihm Vorschriften machen wollte. ER ließ sich nur vom Heiligen Geist leiten, nicht von der Meinung der Menschen.
ER war leidensfähig. Alles Leid der Welt nahm Er freiwillig auf sich, ohne zu Klagen und zu Jammern.
ER hatte ein reines Herz. Keine schmutzige Phantasie oder Gedanke befleckte Ihn. Auch keine Habgier, oder überhaupt Gier. ER ruhte in sich und war mit allem sehr zufrieden, egal, was es zum Essen gab oder wo Er schlafen mußte.
ER hatte viel, viel Geduld. Von morgens bis abends heilte Er Kranke, ohne müde zu werden ….
ER hatte feste Gewohnheiten. Jeden Morgen stand Er früh auf und ging in die Einsamkeit zum Gespräch mit dem Vater. Das war Seine Quelle der Kraft.
ER verurteilte nie, aber hielt sich mit Kritik an den Frommen und Scheinheiligen nicht zurück. Auch mit den Jüngern konnte Er mal ein ernstes Wort reden, wenn sie wieder einmal so wenig Glauben hatten.
So wie Jesus hier auf der Erde war, so ähnlich sollen wir auch werden. Das geht nur, wenn wir unser altes Ich mit seinen Begierden und Wünschen kreuzigen und uns vom Geist Gottes regieren lassen und ständig im Kontakt mit Ihm bleiben, durch Gebet und Bibellese und durch die Gemeinschaft mit den anderen Geschwistern, die uns stärken und korrigieren.
Das Ziel, die Heiligung, ist das, was alle Menschen gern erreichen möchten, aber der Weg dahin ist schmal, steil und schwierig. Nur Mut, der HErr selber hilft uns, wenn wir uns Ihm ganz ausliefern! Denn ER liebt Seine Kinder!

Ja HErr, ich möchte gern so sein wie Du. Bitte, verändere mein Herz, meinen Charakter, mein Denken, meine Gefühle! Allein schaffe ich es nicht, ich brauche Deine Hilfe! Danke, Du hilfst gern!!

Gemeindezucht – 21.06.2020

Gemeindezucht – 21.06.2020

So will auch euer Vater im Himmel nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht.
Matthäus 18, 14

Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn …. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. (V. 15 – 17)
Es geht hier um handfeste Sünde, um grobes Fehlverhalten, wie es in den zehn Geboten festgelegt ist: Unzucht, Mord, Diebstahl, Afterreden, Lügen, Betrügen, Saufgelage. Wer so lebt, kann nicht Mitglied in der Gemeinde Jesu sein.
Ich hatte einen Kasten mit Äpfeln, und einer davon war faul. Am nächsten Tag waren zwei faul, und am dritten Tag schon vier. Nach einer Woche waren alle Äpfel faulig, so steckt Fäulnis an. – Sünde ist ebenso ansteckend. Ob deshalb die Gemeinden so wenig wachsen und blockiert sind?
Es geht hier um vorsätzliche Sünde, um einen sündigen Lebenstil, der dem Evangelium frontal entgegengesetzt ist. Gott möchte, daß so ein Mensch Buße tut und ein neues Leben beginnt. Aber wenn er nicht will, dann soll er solange draußen bleiben, bis er von seinen Wegen umkehrt. Gottes Ziel ist Umkehr und neues Leben, nicht Verdammnis. Doch Er zwingt keinen zu seinem Glück, sondern respektiert die Entscheidungen des Einzelnen.
In Korinth war ein Mann, der mit seiner Stiefmutter das Bett teilte und nicht davon ablassen wollte. Paulus hat ihn aus der Gemeinde entfernt „und dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des HErrn gerettet wird.“
Interessant, daß der Mann wohl ausgeschlossen wird, aber sein Geist wird gerettet werden.
Einige Verse weiter schreibt er: „Habt nichts zu schaffen mit einem, der sich Bruder nennt und dennoch Unzucht treibt, habgierig ist,Götzen verehrt, lästert, trinkt oder raubt; mit einem solchen Menschen sollt ihr nicht einmal zusammen essen.“ (vgl 1. Kor. 5)
Wir Christen sollten daran denken, daß hier nur wirklich grobe, schlimme Sünden und Lebenstil gemeint ist. Wir tun uns leicht darin, diese Liste um alles mögliche zu erweitern. Doch da sollten wir aufpassen, damit wir nicht richten und Gott uns deshalb um so schärfer richtet.
Wir wollen keine falschen Brüder in der Gemeinde dulden, damit der Segen Gottes fließen kann. Keine falschen Kompromisse! Aber Gnade für alle, die umkehren wollen und sich bemühen, den neuen, schmalen Weg des Lebens zu gehen.
Wir wollen falsche Brüder, die nur Unruhe stiften, entlarven, aber durch die Weisheit und Unterscheidung des Heiligen Geistes. Wir wollen keine falsche Geduld oder Mitleid mit ihnen. Aber große Liebe, Geduld und Fürbitte für alle Sünder praktizieren, auch für  uns selber.

Jesus, gibt mir Liebe, Geduld und Weisheit! Ich will nicht richten, ich will nicht verdammen, ich will Deine Gnade verkünden! Das soll mein Lebenstil sein!!

Freuet euch!!

Freuet euch!!

Freut euch im HErrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich euch: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der HErr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.
Philipper-Brief 4,4-7

Manchmal erscheint es mir, als ob sich alle Sorgen und Probleme vor mir wie ein riesiger Berg auftürmen. Da verliere ich jeden Mut.
Doch Jesus rät uns: Freut euch! Das geht aber nur, wenn ich mein Haupt hebe und zu Ihm aufsehe. Denn ER ist noch viel, viel größer als alle Problemberge. Der HErr ist nahe! ER ist bei mir! ER, mein starker Tröster und Helfer, ist da und hilft mir, wo ich nichts bewirken kann. Sehe ich auf Ihn, meinen Freund, dann kommt die Leichtigkeit des Glaubens und Freude erfüllt mein Herz. Dann kann ich meine Bitten mit Lob und Dank verbunden zu Ihm schicken. ER ist der HErr, der es richtig machen wird! Nun kann ich fröhlich sein, auch wenn die Schwierigkeiten immer noch da sind; nun kann ich leicht durch den Tag gehen, auch wenn es Probleme gibt. ER, mein wunderbarer HErr, bewahrt mich in Seinem Frieden, der höher ist, als alles andere.

Danke, Jesus, in Dir habe ich meinen besten Freund gefunden. Du bist bei mir und wir zusammen überwinden die Schwierigkeiten. Da kann ich mich schon jetzt freuen und Dir danken!

Grenzenlose Gnade – 19.06.2020

Grenzenlose Gnade – 19.06.2020

Wenn wir untreu sind, bleibt Er doch treu, denn Er kann sich selbst nicht verleugnen.
2. Timotheus 2, 13

Es gibt in einigen Fällen verschiedene Auslegungen von Bibelversen und dementsprechend verschiedene Meinungen. Die einen zitieren diesen Vers und deuten ihn logisch, die anderen haben zum Thema andere Verse und eine andere Auslegung. Das ist normal und menschlich. Die Bibel ist ja nicht Gott, sondern Gottes Wort. Und wir Menschen müssen sie lesen und machen  uns Gedanken, was es bedeutet. Aber wir müssen immer wissen, daß wir nicht Gott sind und nicht die absolut richtige Auslegung haben, sonst kann Gott uns nicht mehr korrigieren.
Im Hebräerbrief gibt es 2 kurze Abschnitte, in denen es heißt, daß jemand verworfen wird, wenn er Jesus untreu wird und absichtlich sündigt. Ich habe lange darüber nachgedacht. Ich meine, es sind Menschen gemeint, die von Jesus geheilt wurden, die von Ihm beschenkt wurden, die gute Erfahrungen mit Ihm gemacht haben, im Lobpreis, Gebet und Gemeinschaft, und dennoch Jesus nicht in ihr Herz aufgenommen haben. Sie sind nicht Kinder Gottes geworden, obwohl sie Seine Gnade geschmeckt haben. Sie wissen, es ist alles wahr, aber wenden sich dennoch wieder ab.
Es gibt so viele Bibelstellen, so wie die oben, die aussagen, daß wir im Buch des Lebens stehen, und zwar für immer. Gott nimmt uns als Kinder an, wenn wir Jesus gehören. Da mag man manchmal auf Abwegen sein und sogar absichtlich sündigen, aber wir sind immer noch Gottes Kinder. Wir können unsere Kinder ja auch nicht ent-kindern, also ablehnen und nicht mehr Vater oder Mutter sein. Da gibt es die Geburtsurkunde, da steht alles drin, sogar mit amtlichem Stempel. So kann Gott uns nicht  mehr als Seine Kinder verwerfen, sondern bleibt uns treu.
Mir hat der Vers oben sehr geholfen, als ich in großen Konflikten war. Immer wieder machte ich eine Sache falsch, fast jeden Tag. Und immer wieder mußte ich mich entschuldigen und daran glauben, daß Er vergibt. Das war schwer! Aber Jesus hat Sein Wort wahrgemacht und in mir Vergebung und den Glauben daran bewirkt. So konnte ich jeden Morgen neue Seine Gnade erleben. Wie gut das tat!! Ich, ein elender Sünder, von Gott begnadigt, jeden Morgen neu, Morgen für Morgen. Da begriff ich langsam, wie endlos Gottes Gnade ist. Halleluja!
Ich kenne auch einige Menschen, die sich für Jesus entschieden und echt Christen wurden. Doch dann gingen sie jahrelang auf alten, weltlichen Wegen. Doch Jesus ließ sie nicht aus den Augen. Und sie kehrten zurück zu Jesus, bevor sie starben. Im Himmel werden wir sie wiedersehen. ER überläßt Seine Kinder niemals dem Teufel, damit der nicht triumphieren kann. ER  hält immer Sein Wort, und wenn es auf die letzten 5 Minuten sein sollte.

Danke Jesus, Du bist treu! Auch wenn ich nur ein Mensch und Sünder bin, so hältst Du doch zu mir und vergißt mich niemals. Nein, niemals verläßt Du mich oder vergißt mich. Danke, ich bin bei Dir in Sicherheit! 

Fanatismus – 17.06.2020

Fanatismus – 17.06.2020

Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt  einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der HErr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber liebt einander ….
Kolosser 3, 12ff.

Eigentlich wollte ich niemals politisch werden und die Andachten sollten immer unpolitisch sein. Doch gestern reichte es mir. Da lassen sich doch ernstzunehmende Christen, gestandene Brüder und Schwestern, zu böswilligen Kommentaren und Beiträgen hinreißen. Es reicht doch eigentlich, wenn die Welt verrückt ist. Müssen wir das auch noch?
Da war ein kleines Video, in dem 2 ältere Mädchen, so etwa 6 – 7 Jahre alt, ein kleineres, etwa 3-jähriges Mädchen ärgern, es schubsen und die Süßigkeiten abnehmen. Soweit normal, aber die großen, bösen Mädchen waren schwarz, und das arme Opfer war weiß. Es soll uns mitteilen: So wird es, wenn die hier alle herkommen! – Stellt es euch mal umgekehrt vor, oder alle 3 Mädchen wären weiß oder schwarz oder sonstwie: Alles wäre normal.
Ein anderes Video zeigt die Vorstrafen von dem Floyd, den ein weißer Polizist bei der Festnahme umgebracht hat. Dazu ein Bild eines seiner Opfer, schrecklich. Es fehlt, daß Floyd sich von den Drogen losgesagt hat und Familie gegründet hat und auf den Straßen als Sozialarbeiter arbeitete, um Leute von den Drogen wegzubringen, – und das schon jahrelang. Das Bild vermittelt uns: Wie  gut, daß dieser elende Schurke tot ist! Der schikaniert niemanden mehr, ein Lob dem Mörder!
Und das alles von lieben, guten Christen, die in der Gemeinde angesehen sind.
Liebe Brüder und Schwestern, laßt euch doch bitte niemals zu solchen Kommentaren und Bemerkungen hinreißen!! Haltet es doch bitte mit Jesus, der Seine Mitmenschen liebte, vergab, half und nie verurteilte.
Ob die Menschen gut oder schlecht sind, hängt nicht von der Hautfarbe ab, sondern wo und wie sie aufwachsen. Denkt mal an die Weltkriege und die Judenverfolgungen; – ob wir Weißen so viel besser sind als andere? Sieht nicht so aus. Nur Jesus macht „Menschen“ aus uns, Er gibt ein neues Herz.
Denkt mal an das Schiff voller Juden, das 1939 aus Hamburg auslief und nirgends anlegen durfte. Niemand auf der ganzen Welt wollte diese 1000 Juden aufnehmen. Zuletzt kehrte es nach Hamburg zurück und die Passagiere kamen ins KZ und wurden umgebracht. Wer hat die Schuld? Wo waren die Christen?
Bitte, laßt euren Glauben nicht nur theoretisch sein, laßt den Worten Taten folgen! Aber bitte Taten der Liebe.
Geht mit den Teams ins Gefängnis und zeugt für Jesus. Geht auf die Straße und zeigt das Evangelium! Jesus allein ist die Lösung für all diese dringenden Fragen.

O Jesus, vergib, wenn wir andere verurteilen, nur weil sie anders sind. Hilf mir, so zu leben, wie Du es getan hast. Ich möchte Dir allein nachfolgen und keiner politischen Idee. Du allein kannst Frieden machen!! Schön, daß Du da bist!!

Ein neuer Lebensstil – 17.06.2020

Ein neuer Lebensstil – 17.06.2020

Einst war ich jung, nun bin ich alt,
nie sah ich einen Gerechten verlassen
noch seine Kinder betteln um Brot.
Allzeit ist er mildtätig, gern leiht er aus,
seine Kinder werden zum Segen.
Psalm 37,25f

Gott möchte, daß wir loslassen lernen. Wir sollen unser Herz nicht an Dinge hängen, so schön sie auch sein mögen. Und auch an Ehre und Macht, unsere Stellung in dieser Welt, sollen wir unser Herz nicht hängen. ER allein will unser Versorger sein! ER beschenkt Seine Kinder reich, denn Er ist ein guter Vater. Aber Er will nicht, daß wir eine andere Quelle als Ihn selber haben. Deshalb läßt Er manchmal zu, daß unsere Sicherheiten zerstört werden.
Es gibt Zeiten, in denen wir viel haben, und es gibt Zeiten, in denen wir Not leiden. Das ist die Schule Gottes, damit wir Vertrauen lernen. Und wenn wir das Vertrauen in Ihn gelernt haben, können wir Seinen Lebensstil übernehmen: Mildtätig sein, gern ausleihen, wo echte Not ist, und unsere Kinder zu diesem großzügigen Lebensstil anleiten. Unser Vertrauen auf den HErrn wird sich in ihnen widerspiegeln.
Obwohl manche Menschen fast alles haben, leiden sie doch unter Existenzängsten. Sie fühlen sich immer bedroht, daß irgendetwas passieren könnte. Sie müssen ständig vorsorgen und sich gegen alles mögliche versichern. Und trotzdem wird ihr Herz sofort beunruhigt, wenn sie sich vorstellen, daß irgendetwas unvorhergesehenes geschehen könnte. Die beste Therapie gegen Existenzängste ist unser erprobtes Vertrauen in den HErrn. Da werden wir frei von Sorgen und Ängsten, denn ER selber sorgt für uns.

Danke, Vater im Himmel, daß Du so großzügig, freundlich und mildtätig bist! Du bist mein Versorger und ich brauche mir keine unnötigen Sorgen mehr machen – danke für diese große Entlastung! Ich kann mein Werk tun, und Du segnest. Frei von Ängsten, Sorgen und Befürchtungen kann ich durch den Tag gehen, denn Du bist mein Hüter und Hirt.