Browsed by
Autor: Frank

Der Segen des Vergebens – 10.05.2019

Der Segen des Vergebens – 10.05.2019

In eigener Sache:
Wir müssen noch einmal unseren Blog umstellen. Falls es einmal keine Andacht gibt, so seht mal auf Facebook nach: „Tägliche Andachten“     oder     „Die Andachten von Frank“
Wir versuchen, die Andachten dort weiter zu senden. Von der Umstellung ist nur der Blog betroffen.
Seid gesegnet!!!

HErr, wie oft muß ich meinem Bruder vergeben?
Matthäus 18, 21

Petrus fragt Jesus, ob 7 mal vergeben reicht, wenn sich ein Bruder gegen ihn versündigt. Jesus antwortet: Nicht 7 mal, sondern 77 mal.
Mein Sohn hatte so komische Angewohnheiten, die hatte er wohl geerbt, aber sie brachten mich fast zur Weißglut. Ich konnte meinen Ärger gar nicht beherrschen. Und oft mußte ich Jesus für meinen Zorn um Vergebung bitten.
Bis jemand einmal zu mir sagte: Ich habe das Gefühl, du müßtest jemandem vergeben. Ich dachte nach und war mir nicht bewußt, etwas nicht vergeben zu haben. Doch als ich am Autowaschen war, kam dieser Ärger wieder hoch und ich wußte, was Jesus meinte und wem ich vergeben muß. Natürlich tat ich das von Herzen gern und vergab dem Sohn, daß er so ist, wie er ist. Seitdem war mein Ärger verflogen. Keine Spur ist mehr übrig geblieben.
Das war mir eine gute Lehre, denn überall begegnete ich Menschen, die furchtbar nerven können. Allein ihre Art machte mich schon nervös und ärgerlich. Und nun konnte ich ihnen vergeben, daß sie so sind, wie sie sind. Herrlich! Diese Freiheit, die Jesus durch das Vergeben schenkt, ist unbeschreiblich. Nicht ständig vergeben, sondern ein für alle mal. In Vergebung leben. Vergebung als Lebenstil.
Noch eines war für mich sehr tröstlich: Jesus verstand meinen Ärger und wollte nicht, daß ich ständig ein schlechtes Gewissen habe. Und deshalb machte Er mir den Vorschlag zu vergeben, daß jemand so ist, wie er ist.
Vergebung ist wirksam. Es ist nicht nur eine Floskel, sind nicht nur Worte.
Der Geist Gottes arbeitet durch unsere Bereitschaft und unseren Entschluß zu vergeben an unseren Herzen. ER macht die Vergebung real, es bleiben dann nicht einmal mehr Vorwürfe zurück (bei schlimmen Dingen dauert es allerdings einige Zeit der Heilung).
So ist Vergeben eine sehr freudige Angelegenheit und das Ergebnis äußerst positiv. Wir werden frei! Frei von Rachegedanken, Bitterkeit, schlimmen Gefühlen, Ärger, Zorn und sogar Traurigkeit. Herrlich, wie Jesus uns befreit!!

Danke für die Freiheit, Jesus! Auch wenn Verletzungen uns treffen und schmerzen, so nimmt die Vergebung doch den bitteren Beigeschmack. Und ich werde frei. Danke, daß Du mir vergeben hilfst!!

Am Leben bleiben – 16.11.2018

Am Leben bleiben – 16.11.2018

Ihr aber habt euch an HErrn, eurem Gott, festgehalten, und darum seid ihr alle heute noch am Leben.
5. Mose, Deuteronomium 4, 4
Israel hatte manche Prüfung zu bestehen, doch viele fielen vom HErrn ab und folgten anderen Göttern oder wollten zurück nach Ägypten, in die Sklaverei der Sünde. Die aber, die dem HErrn treu blieben, waren noch am Leben, alle andern waren weg.
Es ist nicht so einfach, als Christ zu leben und dem HErrn immer treu zu sein. Solange alles „Halleluja“ ist, hat Christus viele Nachfolger. Aber sobald wir um Seines Namens willen leiden müssen, und sei es nur durch Spotten oder böse Gerüchte, verlassen viele den HErrn des Lebens. Sobald dieWelt lockt mit Spaß und Vergnügen, ist der Glaube Nebensache. Sobald eine schöne Frau mit den Wimpern klimmpert, ist Christus vergessen … Wo liegen unsere schwachen Punkte? Vertrauen wir sie lieber dem HErrn an und suchen Seine Hilfe, sobald die Verführung kommt!
Die Bibel schreibt viel vom Erfolg und Glück der Treuen. Aber sie schreibt auch viel über das Leid. Wir müssen durch das Leid geläutert werden und näher zu Jesus gebracht werden. Aber nur Leid und Leid und Leid, das läßt Gott nicht zu. ER hat Erlösung versprochen und ER hält es!
Diejenigen, die ein „Halleluja-Evangelium“ verkünden, haben viel Zulauf. Die Leute reisen weit, um an diesen Konferenzen teilzunehmen und kehren siegessicher zurück. Doch dieses verkürzte Evangelium hat im wahren Leben nicht lange Bestand.
Ebenso hat das „Evangelium vom Leid“ und ständiger Läuterung keinen Bestand. Lange wurde Leid überbetont, und da wollte keiner mehr Christ werden, und die Christen sahen auch sehr freudlos aus, nicht gerade anziehend für andere.
Die Wahrheit liegt in der Mitte. Wir müssen durch viel Leid hindurch, das ist wahr, aber unser Gott ist da und gibt uns Seinen Geist der Freude mitten im Leid. ER führt uns an die Ruhestellen am Wasser, auf die grünen Auen, deckt uns reichlich den Tisch im Angesicht unserer Feinde. ER ist da, und das ist das wahre Evangelium! ER, der Friedefürst, den Gott mit dem Öl der Freude gesalbt hat, ER, die Weisheit, ER ist da! – Und ER hat ein Auge auf uns, so daß dem Bösen eine Grenze gesetzt ist. Niemals wird eine Versuchung stärker sein, wie unser HErr. Niemals wird sie dich überwinden, denn du hältst dich fest an Ihn.
Danke, Jesus! Du bist mein Fels, auf dem ich sicher stehe. Selbst wenn alles nur Leid ist, bin ich doch sicher bei Dir. Danke für den Frieden, danke für die Freude, danke für Deine Gegenwart! Sie ist mehr wert als alles, was ich in der Welt kaufen kann. Du bist mein HErr des Lebens.

Wie die Sonne – 15.11.2018

Wie die Sonne – 15.11.2018

Die, die Ihn lieben, sind wie die Sonne,
wenn sie aufgeht in ihrer Kraft.
Richter 5, 31
Dieser Vers freut mich immer! Es ist morgens so schön, wenn die Dunkelheit weicht und am Horizont das Licht langsam hell und heller wird. Und dann kommt die Sonne über den Horizont und wärmt alles mit ihren Strahlen. Genau so sind wir! – Oder etwa nicht?
Als ich wochenlang zum Krankenhaus fahren mußte, hatte ich es immer recht eilig. Ich konnte recht schnell fahren, denn ich habe ein sehr schnelles Auto. Doch ab und an bemerkte ich, daß ich recht rücksichtslos fuhr. So nach dem Motto: Der Stärkere hat Recht. Der HErr machte mich einige Male darauf aufmerksam und ich mußte bekennen: ER hatte Recht; – ich war rücksichtslos und kein Spiegel Seiner Gnade. Da mußte ich Ihn um Verzeihung bitten, und darum, daß ER mich ändert, und ich mich selber auch bemühe.
Ja, manchmal ist es so, daß die Leute froh sind, wenn wir wieder gehen. Wir nerven mit unserer Lehre und Besserwisserei, mit unserer Klugheit und Sprüchen. Nein, Brüder, so soll es nicht sein!! Lieber bemerken wir die Fehler anderer nicht und tragen und ertragen sie in Geduld. Wir zeigen die Liebe Jesu und nehmen den andern an. Wir sind rücksichtsvoll und freundlich, hilfsbereit und ansteckend fröhlich. So sind wir wie die Sonne, die am Morgen aufgeht in ihrer Kraft. Die Menschen sollen sich freuen, wenn sie uns sehen! Weil sie die Barmherzigkeit und die Freude Gottes in uns sehen!
Jesus will uns zu Spiegeln Seines Wesens machen. Das dauert ein wenig Zeit und kostet Ihn viel Geduld mit uns. Doch ER wird es schaffen. Ab und zu macht ER uns auf Dinge aufmerksam, die wir nicht gut machen, so wie mein Fahrstil. Das tut ER nicht, um uns zu ärgern, sondern damit wir in diesen Punkten besser werden, ähnlicher unserem HErrn; – und das wollen wir ja unbedingt.
Ja, Jesus macht neue Menschen aus uns, Menschen, die wie die Sonne sind, wenn sie morgens in ihrer Kraft aufgeht! Und andere freuen sich, wenn sie uns sehen. Wir sind ein Segen für diese Menschen! So wollen wir unser Arbeit machen, wie die Sonne, die aufgeht. So wollen wir leben wie die Sonne in ihrer Kraft, in der Kraft Jesu. Wir wollen Ihm ähnlich sein, denn ER ist uns Sonne und Schild.
Danke Jesus, für Deine Gnade, die über mein Leben strahlt! Sie fällt auf mich herab wie ein warmer Frühlingsregen. HErr, wenn ich auf Dich sehe, füllt die Freude mich und ich kann geduldig, barmherzig und freundlich sein. Bitte hilf mit, Dir ähnlicher zu werden!

Der Hüter Israels – 14.11.2018

Der Hüter Israels – 14.11.2018

Der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Psalm 121, 4
Wie gut!! ER, unser HErr, schläft niemals und hält niemals ein Nickerchen! ER umgibt uns ständig, ohne einen kleinen Augenblick unachtsam zu sein. ER ist uns immer nahe, und macht nicht einmal kurze Pause. So wie eine Mutter ihr Kleines niemals aus den Augen läßt, hält ER Seine Augen auf uns gerichtet, nicht einen kleinsten Augenblick denkt ER an anderes. In Psalm 125, 2 steht es: Wie Berge Jerusalem rings umgeben, so ist der HErr um Sein Volk, von nun an auf ewig.
ER ist der HErr, aber ER umgibt Sein Volk wie ein starker Vater, wie eine Schutzwand, wie ein Schild, ER ist wie ein Fels, eine Burg und eine sichere Zuflucht. Ja, unser Vater ist der HErr, der Himmel und Erde gemacht hat! Und wir sind in Seiner starken Hand.
Als die zehn Plagen über Ägypten hereinbrachen, mußten zuerst alle Menschen in Ägypten darunter leiden, auch die Israeliten. Als es die schweren Plagen gab, machte der HErr einen Unterschied: Dort wo die Israeliten waren, gab es keine Plage. – So sehr sorgt der HErr für Sein Volk! Auch wir heute müssen vieles erleiden, so wie es alle Menschen erleiden. Gott traut es uns zu. Aber die wirklich schlimmen Plagen müssen wir nicht durchmachen; – der HErr macht da einen Unterschied zwischen Seinem Volk und den anderen Menschen.
Auch wenn man uns Böses will, ER ist dennoch da. Wie oft hat ER schon die Pläne der Bösen vereitelt! Gewiß, manchmal läßt ER sie machen und wir erleiden Schaden. Aber ER ist trotzdem da und sieht genau hin; ER hat dem Bösen Grenzen gesetzt.
So wie diese Verheißungen dem Volk und der Nation Israel gilt, genau so gilt sie dem Volk Gottes, das Jesus sich am Kreuz erkauft hat. Und wenn Israel aus dem Schutz Gottes flieht und Schaden erleidet, so können auch wir aus dem Schutz und der Nähe Gottes fliehen. Und es gilt trotzdem: ER, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht. Niemand kann sie aus meiner Hand reißen. – Wenn wir untreu sind, ist ER dennoch treu, denn ER kann sich nicht verleugnen. ER wird den Weg, den ER mit uns angefangen hat, zu Ende bringen. Denn ER, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Danke, Vater im Himmel, Du bist mein Hüter und mein Schutz! Du schläfst niemals und hältst nie ein Nickerchen. So kann ich nachts in Frieden schlafen und tags in Sicherheit mein Tagewerk tun. Wie gut, Du bist da!!

Neues Leben – 13.11.2018

Neues Leben – 13.11.2018

Meine Lehre wird strömen wie Regen,
meine Botschaft wird fallen wie Tau,
wie Regentropfen auf das Gras
und wie Tauperlen auf die Pflanzen.
5. Mose, Deuteronomium 32, 2

Dies ist der Anfang des Lieds des Mose, das wie ein Schlußstrich unter seinem Leben ist, eine letzte Bilanz.
Es geht aber nicht um die Lehre des Mose, sondern um Gott und Sein Wort.
Wie gut diese Worte sind! Sie fallen auf ausgedörrtes, vertrocknetes Land. So ist doch unsere Seele ohne Gott. Wie gut ist da der Morgentau und der warme, sanfte Regen im Frühling, oder der Herbstregen, der alles durchnäßt. Wie schön ist eine Blume mit Tautropfen; wie gut, den Regenbogen im Regen zu sehen! Gott meint es gut mit uns.
Alles in der Schöpfung ist ein Bild für Gottes Liebe, Großzügigkeit und Barmherzigkeit, für Seine Liebe zur Schönheit und Musik, Kunst und Farben; – so auch der erquickende Tau und Regen.
Unser Herz braucht die Erquickung durch das Wort Gottes. Erinnern wir uns an die Schöpfung: Gott sprach und sofort geschah es. ER ruft ins Nichts hinein und es entsteht, was ER gerufen hat. So war es in der Schöpfung, und so ist es bis heute: ER ruft das, was noch nicht ist, und es entsteht. So kann ER in unsere Herzen völlig Neues legen oder entstehen lassen. Wir selber werden total neue Menschen nach Seinem Ebenbild. Sein Segen, Sein Wort macht es, so wie der Regen im Frühling neues Leben schafft.
Die Pflanzen setzen sich der Sonne aus, der Himmel gibt Regen und Tau, der Boden gibt den Dünger. Und wir setzen uns dem Wort Gottes, der Bibel aus, nehmen Seinen Segen für uns an, und der Dünger ist der Geist Gottes. So wachsen wir zur Sonne empor, dem Sohn Gottes: Jesus Christus. Dort finden wir Heilung für unsere Seele und unser gebrochenes Herz. Dort ist Freude und Friede, Vergebung und Heilung.
Es ist nicht nötig, ständig alle Tagungen und Events zu besuchen. Es ist aber unbedingt nötig, sich dem Wort und dem Urheber, Gott, auszusetzen. Nur so können wir wachsen, Frucht bringen und neue Menschen werden. Sein Wort, in der Stille gesprochen, verändert uns. Mögen auch noch so viele christliche Superstars mit uns beten, ohne die Stille und Gottes Wort ist es doch nur Strohfeuer.
Danke, Jesus! Noch mal: Vielen Dank! Für Deinen Frühregen auf meine ausgedörrte Seele, danke für den frischen Tau in meinem Herzen! Danke, daß Du immer neuen Mut schenkst! Danke, daß Du neues Leben schenkst!!

Wir sind Kinder – 12.11.2018

Wir sind Kinder – 12.11.2018

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, UND WIR SIND ES.
1. Johannesbrief 3, 1
Ich stelle mir gerade vor, jemand findet seine Geburtsurkunde und findet dort ganz andere Namen bei Mutter und Vater, die er noch nie kannte. Da ist er das Kind von jemanden, den er nicht kennt. So steht es in diesem Dokument. Aber es hat keine Auswirkungen, weil man sich nicht kennt und keinen Kontakt miteinander hat! So ähnlich ergeht es vielen Christen: Sie wissen es von Predigten oder aus der Bibel, daß Gott ihr Vater ist. Aber sie kennen Ihn nicht persönlich und haben keinen direkten, persönlichen Kontakt mit dem Vater. – Das wollen wir heute ändern!
Ich stelle mir eine andere Situation vor: Da geht die Tür auf und ein Fremder steht in der Wohnung und sagt: Ich bin dein Vater. Du bist mir abhanden gekommen, aber ich habe dich gesucht und nun endlich wiedergefunden! Hier, in der Geburtsurkunde steht es, schwarz auf weiß, mit einem dicken Stempel. Und das Kind ist ganz erstaunt und durcheinander, klar. Aber irgendwie freut es sich, denn der jetzige Vater ist kein guter Mensch.
So geht es vielen Menschen: Sie haben einen Vater, in dessen Wohnung sie leben. Aber dieser Vater ist schlecht, er macht das Kind kaputt. Der teufel ist dieser Vater, der Vater der Lüge, der nur stiehlt, betrügt, lügt, falsche Illusionen weckt und am Ende mordet. Und nun kommt der himmlische Vater und freut sich auf Sein Kind! Wie wird es sich entscheiden? Wird es in der Sünde bleiben? Wird es voller Freude den wirklichen Vater annehmen und bei Ihm wohnen? – Das möchten wir heute erreichen!
Der himmlische Vater hat jeden Menschen einzeln geformt und gemacht. Jeder ist einmalig, ein Original. ER hat all Seine Liebe in dich hineingelegt. ER sehnt sich nach Gemeinschaft mit Seinem Kind. Jesus will unser Herz von der Sünde und allem Schmutz reinigen, so daß der Geist Gottes darin wohnen kann. ER, der Geist, bezeugt unserem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. So einfach ist es! ER tut alles, und wir brauchen „nur“ Ja sagen. Ja, Vater, ich will Dein Kind sein! Bitte gib mir Deinen Geist, der mir sagt und bezeugt: Ich bin Dein! Bitte, reinige mich von Schuld und Schmutz durch das Opfer Jesu! Ich sehne mich nach Dir!
Vater im Himmel, danke, daß Du mich willst! Ja, ich will Dein Kind sein, Du sollst in meinem Herzen wohnen und der König sein. Alles soll Dir gehören, und ich will Dir folgen mein Leben lang. Bitte, gib mir Deinen Geist, der mir in der Stille bekräftigt, daß Du mich liebhast, mich willst und mich als Dein Kind annimmst! Danke!!

Die Kinder – 11.11.2018

Die Kinder – 11.11.2018

Und ER nahm die Kinder in Seine Arme; dann legte ER ihnen die Hände auf und segnete sie.
Markus 10, 16
Jesus ist der Freund der Kinder. Als alle sie wegjagen wollten, da nahm ER sie in den Arm und segnete sie.
Heute gibt es so viele Menschen, die sich sehr um Kinder kümmern, Lehrer, Kindergartenerzieher, Sozialarbeiter, Kinderheimerzieher, Pädagogen, Kinderpsychologen, Mitarbeiter der Gemeinden in der Kinderarbeit und viele andere. Sie haben die Kinder auf dem Herzen und arbeiten für sie. Aber es ist oft ein Kampf gegen Windmühlen.
Entscheidend für die Kinder ist das Elternhaus. Wenn sie nur arbeiten und keine Zeit für ihre Kinder haben, wenn sie die Kinder nicht von Herzen lieben, sondern mit Geld und Wohlstand alles regulieren wollen, wenn sie den Kindern kein Selbstwertgefühl geben, wenn sie nur „Programm“ in der Erziehung haben …. ja, was können die ganzen Spezialisten dann noch tun? Schön, wenn wenigstens Oma und Opa da sind, die den Mangel an Zeit und Liebe ausgleichen können!
Unsere Gesellschaft ist falsch gepolt, es zählt nur die Wirtschaft und die Leistung. Die Stunden, in denen man mit den Kindern zusammen ist, haben keinen direkten Nutzen. Sie bleiben auf der Strecke.
Bei uns im näheren Umkreis gibt es kaum ein Kind, was bei beiden Elternteilen aufwächst; – die meisten haben einen neuen Vater. Die Bedürfnisse der Erwachsenen gehen vor; – in einer „lustbetonten“ Gesellschaft (ich habe ein Recht auf dies und jenes, ich habe nun mal das Bedürfnis, usw) fragt man nicht viel nach den Bedürfnissen der Kinder.
Jesus ist der Freund der Kinder. ER allein kann allen Schaden wiedergutmachen. ER allein kann die fehlende Liebe und den fehlenden Selbstwert wieder ins Herz der Kinder legen. Bei Ihm sind sie jederzeit willkommen. ER kennt alle ihre Bedürfnisse und kann sie stillen.
Vielleicht fehlt uns das Vertrauen in Jesus. Wir vertrauen Ihm unsere Kinder nicht so richtig an, und die anderen Kinder erst recht nicht. Und dabei will ER sich herrlich an den Kindern erweisen. ER mag kindliche Gebete! Er erhört sie! Wie viele Wunder läßt Jesus geschehen, weil die Kinder Ihn bitten!
Werden wir mutiger und stellen den Kindern Jesus richtig vor: Als zuverlässigen, treuen Freund; als Ratgeber, Arzt, Helfer, Tröster. Als den, der sagt: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Als den, der Einsamkeit durchbricht.
Seien wir mutiger, wenn wir mit Kindern beten!
Lehren wir sie zu beten, mit vollem Ernst und voller Vertrauen! Keine Floskeln und Rituale, sondern Leben mit Jesus. ER möchte zu den Kindern.
Danke Jesus! Du bist der Freund der Kinder und hörst ihr Gebet. Du weißt, was fehlt und Du kannst es geben. Ja, Du willst es geben! – wenn wir nur glauben und bitten würden. HErr, gib  uns mehr Glauben!!

In der Krise – 10.11.2018

In der Krise – 10.11.2018

Jesus sagt zu Petrus:
Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Johannes 21, 18
Was hat dieser Vers mit „Krise“ zu tun? – Es ist doch so, daß wir machen, was wir wollen, und gehen, wohin wir wollen, solange wir stark, jung und kräftig sind. Darum brauchen wir die Krise! Darum muß Gott manchmal sehr drastische Maßnahmen ergreifen, damit wir auf Seinen Wegen gehen, mit Seiner Ausrüstung und in Seiner Gegenwart bleiben, abhängig von Ihm allein.
ER nimmt uns alle Kraft und alle Sicherheit. Alles kommt ins Schwimmen und der Teppich unter unseren Füßen wird weggezogen. Alles bricht zusammen, was uns wertvoll war. Alle Ziele stürzen zusammen; – umsonst gearbeitet.
Und wenn wir endlich ganz am Boden liegen, kommt Seine sanfte, aber ergreifende Stimme: Willst du? Willst du mir gehören? Willst du mir folgen? Willst du Mir dein Leben geben? Ich kann damit etwas anfangen! Ich möchte dich!
Wie wird die Antwort sein?
Manche machen diese Krise schon in jungen Jahren durch. Andere erst spät. Und wieder andere brauchen viele Krisen, bevor sie sagen: HErr, Du sollst auch mein HErr sein!
Es ist doch so, daß viele dem HErrn dienen, aber mit ihren eigenen Kräften, eigenen Ideen, Wünschen und Zielen. Triebfeder ist oft das Mitleid mit anderen und die Not, die man sieht. Und so eilt man und strengt sich an, gegen diese Nöte zu kämpfen, und betet, daß Gott alles segnet.
Doch Gott hat für jede Arbeit bestimmte Menschen bereit gestellt; und an deinem Platz kannst nur du stehen. So viele Aufgaben sind  für andere bestimmt, und nur eine ist deine Aufgabe, bei der der HErr dich über die Maßen segnen will, dir Kraft verleiht, Liebe und Barmherzigkeit, Freude und Geduld. Nur Du kannst diese Arbeit tun, zusammen mit dem HErrn.
Darum ist die Krise gut. Dann kann Er endlich dich gürten und ausrüsten und dich dahin führen, wohin du jetzt noch nicht gehen willst. ER wird Sein Ziel erreichen, auch wenn wir noch nicht wollen. Wie gut, daß ER Geduld hat und auch die Kraft und Weisheit, Seinen Willen geschehen zu lassen, auch in uns.
Danke Jesus, für diese Krise. Du hast sie zugelassen, weil Du Dein Ziel verfolgst: Mich an meinen Platz zu bringen. HErr, ich übergebe Dir meine Sicherheiten und mein Können. Rüste Du mich aus und führe mich! – Ich bin bereit.

Die Pharisäerkrankheit – 09.11.2018

Die Pharisäerkrankheit – 09.11.2018

Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.
Markus 2, 17
Jesus saß mit Levi, dem Zöllner, beim Mittag, und mit dabei waren viele Kollegen Levis und andere Sünder. (Zöllner waren durch und durch korrupte Leute, die anderen das Geld abpreßten, ähnlich wie die Mafia). Die Pharisäer konnten es kaum begreifen, daß Jesus mit den verachteten Sündern zusammensaß und aß. Es war wohl eine fröhliche Atmosphäre, was die Pharisäer um so mehr aufregte.
Wir kennen das alle. Da hat jemand eine gute Idee, oder platzt förmlich vor Freude, und dann gibt ein anderer einen frommen Kommentar. „Ja, aber …..“ so fängt es oft an. So richtige Spielverderber sind das. Die kennen alles, besonders die schlechten Beispiele und Erfahrungen. Sie kennen die Freude Gottes anscheinend nicht mehr, dafür das Gesetz um so besser.
Wenn wir nicht vergeben, nicht den andern und nicht uns selber, werden wir schnell die Beziehung zu Jesus verlieren und unser Glaube wird eine gesetzliche Sache, eine Theologie, eine Meinung, die wir vertreten. Nicht wir selber und auch kein anderer kann dieses Gesetz halten. Darum verurteilen wir uns selber und auch den andern. Schlimm! Und man selber wird voller Bitterkeit und Selbstverdammnis.
Komm zurück zu Jesus! Denke an das Feuer der ersten Liebe zu Ihm! ER wartet schon auf dich und hat die Arme weit ausgebreitet! ER hat dir alles Verurteilen, alle Fehler, alles Versagen vergeben! Komm nun zu Ihm und werde heil!
Gesetzliche Christen sind fast nie fröhlich. Das Gesetz zwingt sie in die Knie. Kennst du noch die Freude Jesu in deinem Herzen?
Jesus weiß um uns und unsere Krankheit. ER kommt für uns Sünder und Ungerechte. ER kommt für Zöllner, leichte Mädchen, Säufer, Diebe und Ehebrecher. ER weiß um Mord und Totschlag, genau so wie um die lose Zunge, die so viel Unheil anrichtet. Bei Ihm ist jeder dieser Sünder willkommen, denn ER hat jeden grenzenlos lieb. ER ist der einzige, der den Dreck der Sünde abwaschen kann. ER ist der einzige, der Freude in deine freudlose Seele füllen kann. ER kann leichte Mädchen und Jungens wieder zu unschuldigen Menschen machen. ER vergibt Sünde, tilgt ihre Spuren in uns aus, und macht grundlegend neu. Ach, Sünder, komm in die Arme Jesu!!!
O Jesus, wie hast Du uns so lieb! Wie siehst Du in uns gute Dinge, die kein anderer mehr sieht! Wie kannst Du heilen, vergeben, neu machen …. Du bist großartig, wunderbar, grenzenlos! Weil Du mich zuerst geliebt hast, als ich noch ein Sünder war, darum liebe ich Dich von ganzem Herzen.