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Autor: Frank

Der Friedefürst – 23.05.2020

Der Friedefürst – 23.05.2020

Die Herrschaft liegt auf Seiner Schulter; man nennt Ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst  des Friedens.
Jesaja 9, 5

Das ist die Beschreibung von Jesus Christus, den Messias und Erlöser, 600 Jahre vor Seiner Geburt vom Propheten Jesaja. Wie gut Jesaja Ihn beschrieben hat! Dieser Seher konnte den Messias sehen und freute sich auf Ihn.
Heute gibt es viele Tyrannen und Diktatoren, die ihre Völker unterdrücken und sich an ihnen bereichern. So viel Ungerechtigkeit und Hunger regiert in der Welt! Nirgends gibt es einen Menschen, der so regiert, wie Jesus es gern hätte. Alle wollen befehlen, aber keiner will dienen wie Jesus. Alle wollen den Reichtum der Völker, aber sie wollen ihnen nichts schenken oder geben. Alles ist verkehrt herum, weil der Gott dieser Welt ihnen den Sinn verblendet hat und alles, sogar die besten Ansätze und Ideen ins Gegenteil verdreht. Lügen und Betrügen, hassen und töten, stehlen und bestechen, Sex nach Lust und Laune, alles gibt es in der Welt. Wie gut, wenn ein Volk nach dem Wort Gottes leben könnte! Dann wäre Friede.
In der Gemeinde soll dieser Jesus der König sein. Dort soll Friede herrschen, dort soll der Wunderbare Ratgeber, der Starke Gott, der Vater in Ewigkeit der HErr sein. Und in unseren Herzen soll Er ebenfalls König sein. Dann kann Gemeinde gelingen, dann kann es Jesu Reich sein. Leider regieren Menschen in der Gemeinde und wir sind ja auch nicht fehlerfrei. Doch durch Demut und Vergeben können wir Reich Gottes bauen, nicht durch Geld, Macht oder Stärke. Jesus soll in unseren Herzen der König sein, und auch in der Gemeinde; – das ist Reich Gottes, Friedensreich, ein Stück Himmel auf Erden.
Wir wollen uns ganz intensiv an Ihn wenden, damit Er unsere Herzen nach Seinem Bilde umgestaltet und wir wollen so in unserer Gemeinde Reich Gottes bauen. Es wird eine Arche Noah für viele Menschen, die Frieden und Rettung suchen. So will es Jesus.

Danke Jesus, Du bist der Friedefürst! In meinem Herzen schaffst Du Frieden, – laß mich ein Friedensbote sein! Bei Dir bin ich geborgen; – wie gut mir das tut!!

Ein schlimmer Tausch – 22.05.2020

Ein schlimmer Tausch – 22.05.2020

Darauf ließ er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen.
Matthäus 27, 26

Eine schlimme Geschichte. Pilatus verhörte Jesus, aber er konnte keine Schuld an Ihm feststellen. Sogar seine Frau warnte ihn, denn sie hatte wegen Jesus böse Träume. Aber am Passahfest hatte er die Gewohnheit, einen Gefangenen freizulassen. Im Gefängnis saß ein ganz übler Mann namens Barabbas. So fragte er das Volk, wen er freilassen sollte. Die Priester überredeten das Volk, Barabbas zu fordern und Jesus hinrichten zu lassen. Und so geschah es, Barabbas wurde freigelassen und Jesus wurde den Folterknechten übergeben. Schlimme Geschichte.
Doch so hatte Gott und Jesus es geplant: Jesus  sollte am Kreuz sterben. Und Barabbas sollte leben. Ein schlimmer Tausch.
Als ich das heute so überdachte, kam mir ein erschreckender Gedanke: Dieser üble Kerl, dieser Barabbas, an dessen Stelle Jesus starb, das war ich! ER nahm ja meinen Platz ein, und ich bin frei! ER nahm ja meine Schuld auf sich und ich bin gerecht! ER besiegte den Bösen für mich und erlöste mich von der Finsternis! ER besiegte den Tod für mich, damit ich nicht mehr im Tod ende! ER tat alles für mich, –  bei vollem Bewußtsein; Er tauschte den Platz! Ein schlimmer Tausch für Jesus.
Aber ein guter Tausch für mich! Und so wollte es Jesus: Ich sollte frei ausgehen, Er wollte alles tragen. ER wußte, ohne Ihn habe ich keine Chance, irgendwann einmal in den  Himmel zu kommen. Deshalb nahm Er meinen Platz ein, erlitt die Todesstrafe und erkaufte mich mit Seinem Blut. Ein guter Tausch für mich!!

Danke Jesus, daß Du das getan hast! Ja, ich glaube Dir, daß Du meine Sünde getragen hast und die volle Strafe erlitten hast. Ich bin nun frei, erlöst, gerettet!! Danke für diesen Tausch!!

Eine neue Schöpfung – 21.05.2020

Eine neue Schöpfung – 21.05.2020

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung;  das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.
2. Korinther 5, 17

Mein altes Auto hatte rundumerneuerte Reifen. Man hatte das abgefahrene Profil abgeschnitten und ein neues drauf geklebt. Sie sahen wunderbar aus, aber innen waren sie eben alt.
So ist es leider mit vielen Christen: Sie sind rundumerneuert, aber innerlich die alten geblieben. Die Fassade ist anders, das Reden und Denken ist nun christlich, sie lesen die Bibel und beten; – und doch ist innen drinnen alles beim Alten geblieben. Wie kann das sein??
Sie sind nicht  IN Christus, sie haben sich Ihm nie völlig ausgeliefert. Sie selber sind immer noch die Herren über ihr Leben, nicht Christus. Sie haben Heilung und Trost empfangen, und viel mit Jesus erlebt. Und dennoch gehören sie sich selber und nicht Christus. Es ist eben nur die Fassade neu, rundumerneuert, aber nicht neu geboren.
Für die neue Schöpfung ist nur das kleine Wörtchen „Ist“ wichtig: Ist jemand in Christus…  Das ist die Voraussetzung, die Bedingung dafür, eine neue Schöpfung zu sein. Das ist die Bedingung für ein Kind Gottes: In Christus sein.
Das heißt, in enger Verbindung zu Ihm zu stehen, ein Herz und eine Seele mit Ihm zu sein. Enger Austausch über alles, was uns bewegt. Kein Gegenüber: Dort Gott und ich hier; – sondern Er in uns, in unserem Herzen.
In Ihm zu sein, heißt auch: ER sitzt auf dem Thron in unserem Herzen, Er regiert, Er bestimmt, Er ist der König in mir.
Ich denke an das alte Kindergebet, was meine Mutter mit mir abends gebetet hatte (sie kannte kein anderes): Ich bin klein, mein Herz ist rein. Soll niemand drin wohnen als Jesus allein. – Es drückt wunderbar diese Liebesbeziehung zwischen mir und Christus aus.

Danke Jesus, Du wohnst in mir, in meinem Herzen! Ja, Du sollst dort der König sein. Du sollst bestimmen und ich will gehorchen, denn Du hast mich grenzenlos lieb und ich vertraue Dir. Danke, Du machst alles neu; – nicht nur  die Fassade, sondern bis in die tiefsten Tiefen meiner Seele. Danke!!!

Die Vaterliebe Gottes – 20.05.2020

Die Vaterliebe Gottes – 20.05.2020

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.
1. Johannesbrief 3, 1

Gott hat uns Seine Liebe geschenkt; – das heißt, wir bekommen  sie umsonst! Wir brauchen sie nicht abarbeiten oder sonst irgendetwas tun, um sie zu erlangen, denn wir haben sie schon. Egal, wie du aussiehst, was du tust, wo du bist, wer du bist: Gott hat dir Seine Liebe geschenkt, ohne Bedingungen.
Komisch, aber gerade uns Christen fällt es schwer, das zu glauben: Liebe, ohne etwas dafür zu tun. Wir müssen uns anstrengen, gut zu sein und überall alle frommen Vorschriften erfüllen. Das ist wie eine Beleidigung für Gott, aber hat mit Glauben nichts zu tun. Und besonders, wenn wir etwas falsch gemacht haben, kommt das schlechte Gewissen und treibt uns an, es wieder gut zumachen, was aber nicht geht. So ist die Knute des Teufels, des Gesetzes, aber nicht die Knute Gottes oder der Liebe.
Ein kleiner Vergleich: Als mein Sohn etwa 1 Jahr alt war und im Kinderwagen lag, sah er mich auf einmal ganz streng und ernst an. Dann sagte er: Herr Vater, ich danke dir, daß du mich geschaffen hast. Ohne dich würde ich nicht leben. Wie kann ich es wieder gut machen? Soll ich das Auto waschen, den Rasen mähen oder was erlaubst du mir zu tun? – Ich würde in lautes Lachen ausbrechen, wenn das so Wirklichkeit wäre. Aber mit Gott reden wir so. Schlimm mit uns!
Gott ist mein Vater, so wie ich der Vater meiner Kinder bin. Sie brauchen keine Leistung bringen, damit ich sie lieb habe. Selbst wenn sie auf Abwegen gehen, liebe ich sie und helfe ihnen. Sie sind immer in meinen Gedanken. Immer denke ich, was ihnen wohl gefallen würde und im Laden kaufe  ich eine Kleinigkeit, über die sie sich freuen. Ich bin stolz auf sie, als sie laufen lernten oder allein essen konnten. Wenn sie die Windeln nicht mehr voll machten, wenn sie zur Schule kamen, wenn sie die erste Runde mit dem Auto drehten …. Ja, ich bin stolz auf sie. Und Gott ist genau so. ER ist der Vater, der sich über Seine Kinder freut, der stolz auf sie ist, der ihnen Gutes tut. ER hat die gleichen Gefühle für Seine Kinder wie ich.
Glaube Ihm endlich! Und suche Ihn, denn ein Vater mag Gemeinschaft mit seinen Kindern, mag zusammen fröhlich sein und über alles reden. ER hat dich echt lieb und will dich nah an Seinem Herzen.

Danke, Du bist mein Vater, der mich liebt!!!

Halleluja! – 19.05.2020

Halleluja! – 19.05.2020

Singt dem HErrn ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Psalm 149, 1

Es tut mit gut, den HErrn zu loben. Dann hebt sich meine Stimmung und ich bekomme einen anderen Blickwinkel. Weg von düsteren und sorgenvollen Gedanken, weg vom Blick in den Staub.
Es ist mir wichtig, daß ich Bitterkeit erkenne und ablege. Es ist mir wichtig, mal zuzuhören, was ich so denke und mit mir selber rede. Aber ich darf das nicht zu ernst nehmen, sondern muß dann gleich dagegen halten und die Worte Gottes gegen meine stellen, sonst versinke ich wieder im Morast.
Ich muß vergeben, damit ich frei von Bitterkeit bleibe und der Zorn keinen Raum gewinnt. Und dazu hilft  mir der Lobpreis.
Mein ganzes Leben sollte ein neues Lied sein, das dem HErrn geweiht ist. Ein Loblied auf Ihn, meinen  wunderbaren Retter und Erlöser.
Meine Gedanken und Gefühle müssen frei werden von Sorgen, Bitterkeit, Zorn, Depression und Schuldgefühlen. Deshalb lobe ich bewußt den HErrn, der mir überall helfen will, damit ich das neue Leben lebe und nicht im alten stecken bleibe. Ich preise Seine  Güte, weil Er mir vergibt. Ich bitte um Seinen Heiligen Geist, der Sorgen und Bitterkeit und Zorn und Selbstmitleid  und alles andere, was mich von Gott fern hält,  aufdeckt und beseitigt, wenn ich es nur zulasse. Ich reinige mich am Kreuz  Jesu von aller Schuld und danke Ihm, damit die Schuldgefühle mich nicht erdrücken. Ich lobe Ihn, weil Er der HErr ist, damit die Sorgen mich nicht erdrücken. Ich preise Ihn, weil Er hier ist, damit die Einsamkeit mich nicht überfällt.
Für alles hat Er eine Lösung im Lobpreis. Ich muß allerdings auf Seinen Wegen wandeln und auch tun, was Er sagt. Will ich nicht hören, so habe ich selber schuld, wenn ich im Morast stecken bleibe. Ne, da lobe ich Ihn lieber, überlasse Ihm meine Sorgen und gehe fröhlich an die Arbeit. Halleluja!

Danke, Du hast  mich lieb! Du bist ganz nah bei mir,  hilfst  mir in allen Dingen, auch in den kleinsten Alltagsdingen. Wie gut, daß Du mein Helfer, Retter und Freund bist!!

Zeugnis über die Liebe Gottes – 18.05.2020

Zeugnis über die Liebe Gottes – 18.05.2020

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HErr über alle,
die Ihn fürchten.
Psalm 103, 13

Als ich die Andacht über das Erbarmen des himmlischen Vaters geschrieben hatte, kam ganz schnell eine Mail einer lieben Freundin. Ich las sie mit Tränen in den Augen. Ja, so ist unser lieber himmlischer Vater!
Ich finde es so schön, daß sie sich versöhnt hat mit ihren Eltern und sie nun von Herzen lieb hat. Das ist nur möglich, weil Jesus uns beim Vergeben hilft und es real werden läßt. Das sind keine frommen Gefühle, das ist Wirklichkeit: Selbst bei so einer Vergangenheit bewirkt Jesus Vergebung und Liebe. Erstaunlich, wie unser HErr handelt, und wie viel Macht Vergebung hat.
Laß nicht locker! Auch Du kannst die Versöhnung mit den Eltern durch Jesus bekommen! ER möchte es!!

Hallo Frank, 
Ich wollte dir von ganzem Herzen für die letzte Andacht danken (die über unseren Vater). 
Seit ich bei einem Christlichen Psychologen in Behandlung bin, sind mir so einige Dinge bewusst geworden. 
Als ich deine email las, wusste ich dass Gott mir wieder ins Herz sprach, “Ich war dort!” Etwas was mir in meiner Behandlung erst jetzt bewusst geworden ist. 
Als ich um die vier Jahre alt war haben meine Eltern ein neues Haus gebaut. Kurz nach dem wir eingezogen sind, sind sie immer am Wochenende mit ihren Freunden zum Trinken weggegangen und haben mich mit meiner kleineren Schwester allein gelassen. Ich weiss noch wie ich nachts in unserem grossen, dunklen Haus sie suchen war. Manchmal bin ich weinend auf die Strasse gegangen und habe dort nach ihnen gerufen. Als sie dann nach hause kamen, hat mich mein Vater immer geprügelt. Er war betrunken. Dann irgendwann haben sie die Tür abgeschlossen, so dass ich nicht mehr raus konnte. 
Der Feind lügt gerne Kinder an! “Sei ruhig!” “Keiner hört Dich!” “Du bist eine grosse Belastung!“
Dann, viele Jahre später, und als die Stimmen des Feindes so ausgeprägt in mir waren, hab ich irgendwann eine 9 millimeter Handwaffe geladen und mich betrunken. Ich habe die Lichter im Haus ausgemacht und wollte mir das Leben nehmen. Ich hatte ja so viel versaut, meine Ehe … meine Freundschaften … mein Beruf. Und da ist mir Jesus begegnet. 
Ich wusste immer, dass er dort war, an dem dunklen Abend an dem ich alles beenden wollte. Aber erst vor kurzen ist mir klar geworden, dass der Herr auch damals bei mir war. Er war mit mir in der Dunkelheit als ich diese furchtbare Angst hatte. Er war bei mir, als endlich mein Vater nach Hause kam und mir verprügelte. Die Schmerzen, die von den Schlägen kamen, waren besser als die Angst alleine zu sein. Später, hat er mich einmal so geschlagen, dass mir das Trommelfell im Ohr platzte. Komischerweise habe ich immer noch damit Probleme wenn ich im Flugzeug sitze und nach Hause fliege. … 
Aber der Herr war auch damals bei mir. Er war dort, mein guter, liebender Vater!!!! Er sah alles und hat alles …ALLES … zu seinem Guten benutzt (und tut es immer noch!) … Ich habe keine schlimmen Gefühle gegen meine Eltern. Es war nun mal so. 
Danke, Frank! Danke dass du auf den Herrn hin hörst!!!!! Dass er dir so nahe ist und dass du ihn mit uns teilst!!!!

O Jesus, segne meine gute Freundin! Und laß sie zum Segen werden für viele! Hilf uns, unseren Eltern zu  vergeben und sie herzlich lieb zu gewinnen, damit wir selber heil werden. Danke!!!

Der HErr des Erbarmens

Der HErr des Erbarmens

Meine Huld wird nie von dir weichen
und der Bund meines Friedens nicht wanken,
spricht der HErr, der Erbarmen hat mit dir.
Jesaja 54,10b

Der HErr ist ein Erbarmer!! Auch wenn es so aussieht, als ob ER uns verlassen hat, so muß ER sich doch wieder über uns erbarmen. Denn Seine Liebe zu uns ist zu stark; Seine Sehnsucht nach Seinen Kindern zu groß!
ER ist der Gott, der Erbarmen hat mit mir! Staunend stehe ich vor Seinem Thron und kann Sein Erbarmen nicht fassen. Obwohl ich nicht heilig oder fehlerfrei bin – ER hat Erbarmen mit mir, denn ich brauche es. Was wäre aus mir geworden, wenn der HErr sich nicht ständig und geduldig über mich erbarmt hätte? Als ich noch ein kleiner Junge war, sah der HErr mich und sagte sich: Über ihn erbarme ich mich, denn ich habe ihn lieb. Allein wird er es nicht schaffen, er braucht meine Hilfe. Er ist widerspenstig und trotzig, aber ich werde ihn gewinnen mit Liebe, Geduld, Langmut und Größe. Er wird mir vertrauen lernen und dann werde ich ihm Vater sein und er wird mir Sohn sein.
ER ist der Gott, der Erbarmen hat mit mir!! Dies gibt mir große Sicherheit, Hoffnung und Mut. ER hat Erbarmen, auch wenn ich etwas falsch mache. ER hat Erbarmen mit mir, auch wenn ich auf Abwegen war. ER hat Erbarmen mit mir, immer und ewig, ohne Ende. ER hat Erbarmen, egal wie groß der Sumpf ist, in den ich mich verirrt habe. ER ist der Gott, der Erbarmen hat mit mir!

Danke, mein Vater im Himmel, Du hast wirklich Erbarmen mit mir. Wie oft hast Du mir in großen und kleinen Dingen geholfen! Staunend stehe ich vor Deiner übergroßen Gnade und ich bete Dich an, meinen Helfer und Erlöser. Dein Erbarmen gibt mir Mut, Dinge in Angriff zu nehmen; denn wenn ich versage, ist Dein Erbarmen da. Deine starke Hand hält mich!

Ein himmlischer Vater – 16.05.2020

Ein himmlischer Vater – 16.05.2020

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt,
so erbarmt sich der HErr über alle,
die Ihn fürchten.
Psalm 103, 13

Ich denke an die, die das Erbarmen des himmlischen Vaters brauchen. Die kleinen Kinder, die abends allein im Bett liegen und sich in der Dunkelheit fürchten. Wie gut wäre es, wenn ein lieber, starker Vater kommt, sie noch einmal warm in die Decke einwickelt, ein Gebet mit ihnen sprechen kann und sagt: Ich paß auf dich auf! Schlaf nur gut! – und dann die Tür ein wenig aufläßt, damit etwas Licht hinein kann.
Oder die alleinstehenden Frauen, die ihren „Mann“ stehen müssen, weil der Mann weg ist. Wieviel lastet auf ihren Schultern! Und sie haben niemandem, dem sie etwas anvertrauen können und bei dem sie sich etwas anlehnen können. Wie gut wäre ein Vater, der ihnen etwas Hilfe gibt und gute Worte für sie hat!
Oder die jungen Männer und Mädchen, die nicht wissen, wohin mit ihren Minderwertigkeitskomplexen, ihrer Sinnsuche, ihren Hormonen und Aggressionen. Wie gut wäre ein Vater, der sich auskennt und der ihnen Tipps geben kann. Der ihnen Ziele und Wege zeigen kann und ihr Selbstbewußtsein aufbauen kann.
Wer braucht so einen Vater nicht? Ich bin schon alt, aber ich vermisse ihn. Vielleicht braucht jeder so einen Vater, an den er sich wenden kann. Der eine nur manchmal, der andere fast ständig.
So ein Vater ist unser himmlischer Vater. Immer für uns da, immer ganz Ohr für unsere Belastungen und Nöte, immer auf der Suche nach Erleichterung und Hilfe für uns. Aber am Besten ist, daß Er ganz, ganz nah bei  uns ist. Sein Trost verändert jede Situation. Sein Friede umhüllt uns wirklich. ER verändert alles, so wie das Licht am Morgen die Schrecken der Nacht verdrängt.
In Jesus ist Er uns gnädig gesinnt. Weil Jesus uns so teuer erkauft hat, sind wir Ihm  so viel wert. Weil Jesus uns reingewaschen hat, sind wir vor Ihm heilig. Durch Jesus sind wir Gottes Kinder, auch wenn wir schon 80 sind. Wie gut!!

Danke Vater im Himmel, Du bist mir ganz, ganz nah! Deine starke Hand liegt liebevoll auf meinem Leben. Du bist mein Vater und nicht meine Richter. Wie gut das tut!!

Unser schwacher Glaube – 15.05.2020

Unser schwacher Glaube – 15.05.2020

Mein Gerechter aber wird durch den Glauben leben; doch wenn er zurückweicht, habe ich keinen Gefallen an ihm. Wir aber gehören nicht zu denen, die zurückweichen und verloren gehen, sondern zu denen, die glauben und das Leben gewinnen.
Hebräerbrief 10,38f.

Aus wie viel Not hat Jesus uns gerettet und erlöst! Wir nahmen es im Glauben an, dass die Einsamkeit vorbei ist, denn ER ist bei uns. Wir nahmen es im Glauben an, dass mein Versagen und meine Schuld getilgt ist. Voller Freude und Zuversicht gingen wir in den Tag! Doch dann wachen wir morgens auf und fühlen uns wieder einsam, oder gehen abends ins Bett und unser Versagen steht wieder groß vor unseren Augen. Es ist unsere Entscheidung, ob wir auf diese Gefühle und Lügen des Teufels hören oder ob wir bewusst den Zusagen des Wortes Gottes glauben. Wir können ein trotziges: „Ich will dem HErrn glauben!“ sagen. Wir können um unseren Glauben kämpfen. Doch manche lehnen sich zurück und überlassen sich den schlimmen Gefühlen. Der HErr fordert uns heute auf, zu unserem erlösenden, befreienden Glauben zurückzukehren. Dann kommt ER und legt Seinen Geist in unser Herz, damit wir IHM wirklich vertrauen können. Dann kommt Sein Friede und Seine Freude, und wir können wieder singen und lachen! Vertrauen wir dem HErrn und nicht den Lügen des Zerstörers.

Danke, Jesus, Du hast mich erlöst! Ich bin Dir wertvoll!! Ich bin nicht allein, sondern Du bist bei mir!!! Niemals will ich das vergessen, sondern mich auf Dich verlassen. Du bist mein Guter Hirte!

Es kann sein, daß Jesus Dich zu einem Werk berufen hat. Doch dann kommen die Zweifel und Schwierigkeiten. Bitte, lege sie beiseite. Es war der HErr, der Dich rief! ER wird einen Weg durch alle Schwierigkeiten hindurch bahnen; denn ER ist ja schließlich der HErr! Bitte, weiche nicht zurück, laß Dich nicht überwältigen, sondern stehe fest im Glauben und habe Geduld und Vertrauen; ER wird es fügen.

Meine Gerechtigkeit – 14.05.2020

Meine Gerechtigkeit – 14.05.2020

Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel. … und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.
Matthäus 6, 1.4

Als ich dieses las, fühlte ich mich sofort ertappt von unserem Vater. Denn ich merkte ganz schnell: Ich mag es, daß die Leute denken, ich bin gut, ich bin exzellent, ich bin superheilig, ich bin unschlagbar! Ja, so ist es mit mir: Ein Hochstapler. Denn in Wirklichkeit ist es ja nicht so. Ich bin nicht besser als andere Menschen, nicht heiliger, nicht großzügiger …. nein, ich bin vollkommen normal. Aber das mögen wir irgendwie nicht so gern. Wir möchten lieber etwas ganz besonderes sein.
Ich merke es ganz schnell bei anderen Menschen, wenn sie sich großtun. Und ich sehe schnell, wie es mit diesen Menschen in Wirklichkeit ist. Aber bei mir ist es genau so! Puh, schlimme Erkenntnis!
Doch dann geht mir auf, dass es ein Heilmittel gibt: Jesu Aufmerksamkeit. Bin ich in Ihm geborgen, schenkt Er mir Sinn und Ziel im Leben, schenkt Er mir Aufmerksamkeit, Liebe und Anerkennung, dann brauche ich nicht mehr größer tun als ich bin. Dann kann ich mich sogar vor anderen beugen und bücken.
Und so werde ich wieder froh, eigentlich sogar erleichtert, denn ich brauche mich nicht mehr verstellen. Ich bin nicht besser als ich bin, ich bin kein Schauspieler mehr, ich brauche keine Maske, keine fromme Fassade. Ich bin, der ich bin.
Und ich richte meinen Blick auf Jesus und frage: Ja, und Du? Was denkst Du von mir?
Die Antwort ist Sein Blick. ER blickt mich an, voller Liebe, und ich merke, ich bin Ihm total wichtig, als ob es für Ihn nichts anderes gäbe. Ich bin Ihm wertvoll. Ich bin Seine große Liebe.
ER weiß zwar alle meine Fehler und Schwächen. Aber Er weiß auch meine Fähigkeiten, meine Stärken und meine Hingabe und Liebe. ER sagt Ja zu mir. Ich bin Ihm ein Gegenüber, kein Diener, kein billiger Arbeiter.
ER hat mich lieb, darum lebe ich. ER hat mich lieb, darum bin ich etwas. Ja, in Ihm kommt mein Streben nach Aufmerksamkeit zu Ende, zur Ruhe. Ich kann endlich sein, der ich bin. Danke, Jesus!!