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Autor: Frank

Der Segen des Vergebens . 24.06.2020

Der Segen des Vergebens . 24.06.2020

Der Segen des Vergebens  .  24.06.2020

Wenn wir  im Licht leben, wie Er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
1. Johannes 1, 7

Jesus möchte, daß Friede ist. Darum ist Er so gegen Streit, falsches Reden übereinander, Lügen, Richten und Verurteilen, und auch gegen Bitterkeit, Aggressionen, Selbstmitleid und allen falschen Reaktionen, die aus Verletzungen erwachsen. ER weiß ja, wie sehr wir von Eltern, Lehrern, Erziehern, Chefs und Kollegen enttäuscht, ausgenutzt und verletzt wurden. ER will heilen, damit wir als heile Menschen Frieden haben und Frieden bringen können. Wie sollen wir ein Segen sein, wenn die alten Dinge uns immer wieder zu heftigen Reaktionen treiben?
Zuerst müssen wir erkennen, daß wir verletzt und ungerecht behandelt wurden. Wo ein Schmerz ist, ist etwas nicht in Ordnung! Wo schlechte Früchte wie Aggressivität sind, ist  auch eine schlechte, bittere Wurzel.
Erkennen wir, daß wir ungerecht behandelt wurden, so müssen wir uns entscheiden. Wenn wir Jesus gehorchen wollen, wollen wir auch vergeben, so wie Er vergibt. Es ist unsere verstandesmäßige Entscheidung: Ich will vergeben, ich vergebe. Ich möchte ….. reicht nicht aus. Wir vergeben dem anderen und verzichten damit auf Rache und Wiedergutmachung. Wir überlassen die Gerechtigkeit dem HErrn.
Habe ich von Herzen vergeben, fängt Gott an, mich auf meine übertriebenen Reaktionen hinzuweisen. Dafür brauche ich selber Vergebung. Haben die Eltern mein Vertrauen mißbraucht, so fällt es mir sehr schwer, jemandem wieder zu vertrauen. So verursachen die Verletzungen Reaktionen in mir, die Gott nicht gefallen. Ich brauche dafür Seine Vergebung, damit ich heil werden kann und nicht meinerseits wieder Menschen verletze.
Habe ich vergeben und ist mir vergeben, so muß ich an diesem Entschluß festhalten. Das ist gar nicht immer so leicht, aber Gott erinnert mich an meinen Entschluß und ich brauche ihn nur wieder zu bekräftigen: Ich habe vergeben, mir ist vergeben.
Ist Bitterkeit und Selbstmitleid gewichen, kann Gott den 3. Schritt gehen: ER will, daß ich für meine Schuldiger bete und sie segne, ihnen von Herzen alles Gute wünsche. Und ich merke, ich wünsche ihnen wirklich nichts Böses mehr, sondern Gottes Schutz und Segen. Das ist eine große Befreiung für mich.  So setzt Gott bei jedem meiner innerlichen Schritte mehr Segen frei und ich kann Frieden haben und Frieden verbreiten.
Auf diesen Wegen der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens liegt Gottes Segen. ER wirkt dann in uns mit Seiner Gegenwart, mit Freude, Freiheit, Frieden, Liebe und allem, was wir uns schon so lange sehnlich wünschen.

Danke Jesus, Du hilfst mir zu vergeben! Du nimmst meine Entscheidung und schaffst in mir ein neues Herz, ein Herz des Friedens, der Versöhnung, der Vergebung. So kann ich Dein Kind sein und Deinen Segen erleben und verbreiten! Danke, Du hilfst mir in diesen schwierigen Angelegenheiten!!

Heiligung – 22.06.2020

Heiligung – 22.06.2020

Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung.
1. Thessalonicher 4, 3

Wenn wir wissen wollen, was Heiligung ist, müssen wir uns das Leben Jesu hier auf der Erde ansehen. ER war ja als Mensch hier, lebte wie ein Mensch und ist uns ein Vorbild. Meistens kennen wir nur Seine großen Worte und Taten, aber was Er für ein Mensch war, sehen wir zuerst nicht so klar.
ER war sehr hilfsbereit und freundlich. Zu jedem, der in Not war, auch zu Prostituierten oder Aussätzigen. Es machte Ihm nichts aus, sie zu umarmen oder sich berühren zu lassen. ER hatte keine falschen Hemmungen, sondern bewegte sich sehr frei. ER konnte sich über gesellschaftliche Schranken gut hinwegsetzen, ohne Menschen zu beleidigen, denn Liebe war Seine Triebfeder.
ER war barmherzig. Oft heißt es, wenn Er einen Kranken sah, hatte Er Mitleid.
ER war sehr anziehend für andere. Ständig umringten Ihn Menschen, und auch die Kinder liebten Seine Nähe.
ER war standfest in Seiner Meinung. ER ließ sich nicht manipulieren. Sogar Seine Mutter fuhr Er schroff an, weil sie Ihm Vorschriften machen wollte. ER ließ sich nur vom Heiligen Geist leiten, nicht von der Meinung der Menschen.
ER war leidensfähig. Alles Leid der Welt nahm Er freiwillig auf sich, ohne zu Klagen und zu Jammern.
ER hatte ein reines Herz. Keine schmutzige Phantasie oder Gedanke befleckte Ihn. Auch keine Habgier, oder überhaupt Gier. ER ruhte in sich und war mit allem sehr zufrieden, egal, was es zum Essen gab oder wo Er schlafen mußte.
ER hatte viel, viel Geduld. Von morgens bis abends heilte Er Kranke, ohne müde zu werden ….
ER hatte feste Gewohnheiten. Jeden Morgen stand Er früh auf und ging in die Einsamkeit zum Gespräch mit dem Vater. Das war Seine Quelle der Kraft.
ER verurteilte nie, aber hielt sich mit Kritik an den Frommen und Scheinheiligen nicht zurück. Auch mit den Jüngern konnte Er mal ein ernstes Wort reden, wenn sie wieder einmal so wenig Glauben hatten.
So wie Jesus hier auf der Erde war, so ähnlich sollen wir auch werden. Das geht nur, wenn wir unser altes Ich mit seinen Begierden und Wünschen kreuzigen und uns vom Geist Gottes regieren lassen und ständig im Kontakt mit Ihm bleiben, durch Gebet und Bibellese und durch die Gemeinschaft mit den anderen Geschwistern, die uns stärken und korrigieren.
Das Ziel, die Heiligung, ist das, was alle Menschen gern erreichen möchten, aber der Weg dahin ist schmal, steil und schwierig. Nur Mut, der HErr selber hilft uns, wenn wir uns Ihm ganz ausliefern! Denn ER liebt Seine Kinder!

Ja HErr, ich möchte gern so sein wie Du. Bitte, verändere mein Herz, meinen Charakter, mein Denken, meine Gefühle! Allein schaffe ich es nicht, ich brauche Deine Hilfe! Danke, Du hilfst gern!!

Gemeindezucht – 21.06.2020

Gemeindezucht – 21.06.2020

So will auch euer Vater im Himmel nicht, daß einer von diesen Kleinen verlorengeht.
Matthäus 18, 14

Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn …. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner. (V. 15 – 17)
Es geht hier um handfeste Sünde, um grobes Fehlverhalten, wie es in den zehn Geboten festgelegt ist: Unzucht, Mord, Diebstahl, Afterreden, Lügen, Betrügen, Saufgelage. Wer so lebt, kann nicht Mitglied in der Gemeinde Jesu sein.
Ich hatte einen Kasten mit Äpfeln, und einer davon war faul. Am nächsten Tag waren zwei faul, und am dritten Tag schon vier. Nach einer Woche waren alle Äpfel faulig, so steckt Fäulnis an. – Sünde ist ebenso ansteckend. Ob deshalb die Gemeinden so wenig wachsen und blockiert sind?
Es geht hier um vorsätzliche Sünde, um einen sündigen Lebenstil, der dem Evangelium frontal entgegengesetzt ist. Gott möchte, daß so ein Mensch Buße tut und ein neues Leben beginnt. Aber wenn er nicht will, dann soll er solange draußen bleiben, bis er von seinen Wegen umkehrt. Gottes Ziel ist Umkehr und neues Leben, nicht Verdammnis. Doch Er zwingt keinen zu seinem Glück, sondern respektiert die Entscheidungen des Einzelnen.
In Korinth war ein Mann, der mit seiner Stiefmutter das Bett teilte und nicht davon ablassen wollte. Paulus hat ihn aus der Gemeinde entfernt „und dem Satan übergeben zum Verderben seines Fleisches, damit sein Geist am Tag des HErrn gerettet wird.“
Interessant, daß der Mann wohl ausgeschlossen wird, aber sein Geist wird gerettet werden.
Einige Verse weiter schreibt er: „Habt nichts zu schaffen mit einem, der sich Bruder nennt und dennoch Unzucht treibt, habgierig ist,Götzen verehrt, lästert, trinkt oder raubt; mit einem solchen Menschen sollt ihr nicht einmal zusammen essen.“ (vgl 1. Kor. 5)
Wir Christen sollten daran denken, daß hier nur wirklich grobe, schlimme Sünden und Lebenstil gemeint ist. Wir tun uns leicht darin, diese Liste um alles mögliche zu erweitern. Doch da sollten wir aufpassen, damit wir nicht richten und Gott uns deshalb um so schärfer richtet.
Wir wollen keine falschen Brüder in der Gemeinde dulden, damit der Segen Gottes fließen kann. Keine falschen Kompromisse! Aber Gnade für alle, die umkehren wollen und sich bemühen, den neuen, schmalen Weg des Lebens zu gehen.
Wir wollen falsche Brüder, die nur Unruhe stiften, entlarven, aber durch die Weisheit und Unterscheidung des Heiligen Geistes. Wir wollen keine falsche Geduld oder Mitleid mit ihnen. Aber große Liebe, Geduld und Fürbitte für alle Sünder praktizieren, auch für  uns selber.

Jesus, gibt mir Liebe, Geduld und Weisheit! Ich will nicht richten, ich will nicht verdammen, ich will Deine Gnade verkünden! Das soll mein Lebenstil sein!!

Freuet euch!!

Freuet euch!!

Freut euch im HErrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich euch: Freut euch! Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der HErr ist nahe. Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott! Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.
Philipper-Brief 4,4-7

Manchmal erscheint es mir, als ob sich alle Sorgen und Probleme vor mir wie ein riesiger Berg auftürmen. Da verliere ich jeden Mut.
Doch Jesus rät uns: Freut euch! Das geht aber nur, wenn ich mein Haupt hebe und zu Ihm aufsehe. Denn ER ist noch viel, viel größer als alle Problemberge. Der HErr ist nahe! ER ist bei mir! ER, mein starker Tröster und Helfer, ist da und hilft mir, wo ich nichts bewirken kann. Sehe ich auf Ihn, meinen Freund, dann kommt die Leichtigkeit des Glaubens und Freude erfüllt mein Herz. Dann kann ich meine Bitten mit Lob und Dank verbunden zu Ihm schicken. ER ist der HErr, der es richtig machen wird! Nun kann ich fröhlich sein, auch wenn die Schwierigkeiten immer noch da sind; nun kann ich leicht durch den Tag gehen, auch wenn es Probleme gibt. ER, mein wunderbarer HErr, bewahrt mich in Seinem Frieden, der höher ist, als alles andere.

Danke, Jesus, in Dir habe ich meinen besten Freund gefunden. Du bist bei mir und wir zusammen überwinden die Schwierigkeiten. Da kann ich mich schon jetzt freuen und Dir danken!

Grenzenlose Gnade – 19.06.2020

Grenzenlose Gnade – 19.06.2020

Wenn wir untreu sind, bleibt Er doch treu, denn Er kann sich selbst nicht verleugnen.
2. Timotheus 2, 13

Es gibt in einigen Fällen verschiedene Auslegungen von Bibelversen und dementsprechend verschiedene Meinungen. Die einen zitieren diesen Vers und deuten ihn logisch, die anderen haben zum Thema andere Verse und eine andere Auslegung. Das ist normal und menschlich. Die Bibel ist ja nicht Gott, sondern Gottes Wort. Und wir Menschen müssen sie lesen und machen  uns Gedanken, was es bedeutet. Aber wir müssen immer wissen, daß wir nicht Gott sind und nicht die absolut richtige Auslegung haben, sonst kann Gott uns nicht mehr korrigieren.
Im Hebräerbrief gibt es 2 kurze Abschnitte, in denen es heißt, daß jemand verworfen wird, wenn er Jesus untreu wird und absichtlich sündigt. Ich habe lange darüber nachgedacht. Ich meine, es sind Menschen gemeint, die von Jesus geheilt wurden, die von Ihm beschenkt wurden, die gute Erfahrungen mit Ihm gemacht haben, im Lobpreis, Gebet und Gemeinschaft, und dennoch Jesus nicht in ihr Herz aufgenommen haben. Sie sind nicht Kinder Gottes geworden, obwohl sie Seine Gnade geschmeckt haben. Sie wissen, es ist alles wahr, aber wenden sich dennoch wieder ab.
Es gibt so viele Bibelstellen, so wie die oben, die aussagen, daß wir im Buch des Lebens stehen, und zwar für immer. Gott nimmt uns als Kinder an, wenn wir Jesus gehören. Da mag man manchmal auf Abwegen sein und sogar absichtlich sündigen, aber wir sind immer noch Gottes Kinder. Wir können unsere Kinder ja auch nicht ent-kindern, also ablehnen und nicht mehr Vater oder Mutter sein. Da gibt es die Geburtsurkunde, da steht alles drin, sogar mit amtlichem Stempel. So kann Gott uns nicht  mehr als Seine Kinder verwerfen, sondern bleibt uns treu.
Mir hat der Vers oben sehr geholfen, als ich in großen Konflikten war. Immer wieder machte ich eine Sache falsch, fast jeden Tag. Und immer wieder mußte ich mich entschuldigen und daran glauben, daß Er vergibt. Das war schwer! Aber Jesus hat Sein Wort wahrgemacht und in mir Vergebung und den Glauben daran bewirkt. So konnte ich jeden Morgen neue Seine Gnade erleben. Wie gut das tat!! Ich, ein elender Sünder, von Gott begnadigt, jeden Morgen neu, Morgen für Morgen. Da begriff ich langsam, wie endlos Gottes Gnade ist. Halleluja!
Ich kenne auch einige Menschen, die sich für Jesus entschieden und echt Christen wurden. Doch dann gingen sie jahrelang auf alten, weltlichen Wegen. Doch Jesus ließ sie nicht aus den Augen. Und sie kehrten zurück zu Jesus, bevor sie starben. Im Himmel werden wir sie wiedersehen. ER überläßt Seine Kinder niemals dem Teufel, damit der nicht triumphieren kann. ER  hält immer Sein Wort, und wenn es auf die letzten 5 Minuten sein sollte.

Danke Jesus, Du bist treu! Auch wenn ich nur ein Mensch und Sünder bin, so hältst Du doch zu mir und vergißt mich niemals. Nein, niemals verläßt Du mich oder vergißt mich. Danke, ich bin bei Dir in Sicherheit! 

Fanatismus – 17.06.2020

Fanatismus – 17.06.2020

Ihr seid von Gott geliebt, seid Seine auserwählten Heiligen. Darum bekleidet euch mit aufrichtigem Erbarmen, mit Güte, Demut, Milde, Geduld! Ertragt euch gegenseitig, und vergebt  einander, wenn einer dem andern etwas vorzuwerfen hat. Wie der HErr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Vor allem aber liebt einander ….
Kolosser 3, 12ff.

Eigentlich wollte ich niemals politisch werden und die Andachten sollten immer unpolitisch sein. Doch gestern reichte es mir. Da lassen sich doch ernstzunehmende Christen, gestandene Brüder und Schwestern, zu böswilligen Kommentaren und Beiträgen hinreißen. Es reicht doch eigentlich, wenn die Welt verrückt ist. Müssen wir das auch noch?
Da war ein kleines Video, in dem 2 ältere Mädchen, so etwa 6 – 7 Jahre alt, ein kleineres, etwa 3-jähriges Mädchen ärgern, es schubsen und die Süßigkeiten abnehmen. Soweit normal, aber die großen, bösen Mädchen waren schwarz, und das arme Opfer war weiß. Es soll uns mitteilen: So wird es, wenn die hier alle herkommen! – Stellt es euch mal umgekehrt vor, oder alle 3 Mädchen wären weiß oder schwarz oder sonstwie: Alles wäre normal.
Ein anderes Video zeigt die Vorstrafen von dem Floyd, den ein weißer Polizist bei der Festnahme umgebracht hat. Dazu ein Bild eines seiner Opfer, schrecklich. Es fehlt, daß Floyd sich von den Drogen losgesagt hat und Familie gegründet hat und auf den Straßen als Sozialarbeiter arbeitete, um Leute von den Drogen wegzubringen, – und das schon jahrelang. Das Bild vermittelt uns: Wie  gut, daß dieser elende Schurke tot ist! Der schikaniert niemanden mehr, ein Lob dem Mörder!
Und das alles von lieben, guten Christen, die in der Gemeinde angesehen sind.
Liebe Brüder und Schwestern, laßt euch doch bitte niemals zu solchen Kommentaren und Bemerkungen hinreißen!! Haltet es doch bitte mit Jesus, der Seine Mitmenschen liebte, vergab, half und nie verurteilte.
Ob die Menschen gut oder schlecht sind, hängt nicht von der Hautfarbe ab, sondern wo und wie sie aufwachsen. Denkt mal an die Weltkriege und die Judenverfolgungen; – ob wir Weißen so viel besser sind als andere? Sieht nicht so aus. Nur Jesus macht „Menschen“ aus uns, Er gibt ein neues Herz.
Denkt mal an das Schiff voller Juden, das 1939 aus Hamburg auslief und nirgends anlegen durfte. Niemand auf der ganzen Welt wollte diese 1000 Juden aufnehmen. Zuletzt kehrte es nach Hamburg zurück und die Passagiere kamen ins KZ und wurden umgebracht. Wer hat die Schuld? Wo waren die Christen?
Bitte, laßt euren Glauben nicht nur theoretisch sein, laßt den Worten Taten folgen! Aber bitte Taten der Liebe.
Geht mit den Teams ins Gefängnis und zeugt für Jesus. Geht auf die Straße und zeigt das Evangelium! Jesus allein ist die Lösung für all diese dringenden Fragen.

O Jesus, vergib, wenn wir andere verurteilen, nur weil sie anders sind. Hilf mir, so zu leben, wie Du es getan hast. Ich möchte Dir allein nachfolgen und keiner politischen Idee. Du allein kannst Frieden machen!! Schön, daß Du da bist!!

Ein neuer Lebensstil – 17.06.2020

Ein neuer Lebensstil – 17.06.2020

Einst war ich jung, nun bin ich alt,
nie sah ich einen Gerechten verlassen
noch seine Kinder betteln um Brot.
Allzeit ist er mildtätig, gern leiht er aus,
seine Kinder werden zum Segen.
Psalm 37,25f

Gott möchte, daß wir loslassen lernen. Wir sollen unser Herz nicht an Dinge hängen, so schön sie auch sein mögen. Und auch an Ehre und Macht, unsere Stellung in dieser Welt, sollen wir unser Herz nicht hängen. ER allein will unser Versorger sein! ER beschenkt Seine Kinder reich, denn Er ist ein guter Vater. Aber Er will nicht, daß wir eine andere Quelle als Ihn selber haben. Deshalb läßt Er manchmal zu, daß unsere Sicherheiten zerstört werden.
Es gibt Zeiten, in denen wir viel haben, und es gibt Zeiten, in denen wir Not leiden. Das ist die Schule Gottes, damit wir Vertrauen lernen. Und wenn wir das Vertrauen in Ihn gelernt haben, können wir Seinen Lebensstil übernehmen: Mildtätig sein, gern ausleihen, wo echte Not ist, und unsere Kinder zu diesem großzügigen Lebensstil anleiten. Unser Vertrauen auf den HErrn wird sich in ihnen widerspiegeln.
Obwohl manche Menschen fast alles haben, leiden sie doch unter Existenzängsten. Sie fühlen sich immer bedroht, daß irgendetwas passieren könnte. Sie müssen ständig vorsorgen und sich gegen alles mögliche versichern. Und trotzdem wird ihr Herz sofort beunruhigt, wenn sie sich vorstellen, daß irgendetwas unvorhergesehenes geschehen könnte. Die beste Therapie gegen Existenzängste ist unser erprobtes Vertrauen in den HErrn. Da werden wir frei von Sorgen und Ängsten, denn ER selber sorgt für uns.

Danke, Vater im Himmel, daß Du so großzügig, freundlich und mildtätig bist! Du bist mein Versorger und ich brauche mir keine unnötigen Sorgen mehr machen – danke für diese große Entlastung! Ich kann mein Werk tun, und Du segnest. Frei von Ängsten, Sorgen und Befürchtungen kann ich durch den Tag gehen, denn Du bist mein Hüter und Hirt.

Der Baum  –  16.06.2020

Der Baum  –  16.06.2020

Er ist wie ein Baum,
der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter  nicht verwelken.
Psalm 1, 3

Bei den Bäumen ist es uns klar: Wenn er gutes Wasser hat, gedeiht er prächtig und bringt gute Früchte. Bei uns Menschen ist es ähnlich, aber nicht so sichtbar.
Die Wurzeln tragen den Baum. Wenn die Wurzel alt und morsch wird, krankt der Baum. Wenn sie bitteres Wasser zu trinken bekommt, werden die Früchte bitter. Alles genau wie beim Menschen.
Unsere Wurzeln sollen in Jesus liegen, fest verwurzelt. Und in der Schrift, die uns alles Wichtige lehrt. Und im Geist, der uns führt und leitet.
Sind unsere Gedanken bitter, unsere Gefühle bitter, die Erinnerungen bitter: Wie soll es eine gute Frucht geben?
Im Neuen Testament wird vor der bitteren Wurzel gewarnt! Darum wollen wir uns umso mehr bemühen, ein reines Herz zu haben.
Der Landwirt reißt die bitteren Unkräuter heraus oder tötet sie ab. Das können wir Menschen durch das Blut Jesu. In Ihm liegt Vergebung, Erlösung, Befreiung, Frieden. Durch die Vergebung wird das alles wirksam.
Wie viele bittere Wurzeln wachsen, weil wir von Kindheit auf nicht vergeben! Wie viele böse Gedanken und Erinnerungen an die Eltern halten wir wach! Wie es dann wohl um unser Herz bestellt ist? Bestimmt nicht rein und heilig.
Achte einmal darauf, wo sich bittere Früchte in deinem Leben zeigen, bittere Reaktionen, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen. Und dann suche die Wurzel, die dazu gehört. Gottes Geist hilft uns, die bitteren Wurzeln zu finden, die uns das Leben schwer machen. ER erinnert uns an Dinge, die wir vielleicht schon vergessen haben.
Man sollte nicht krampfhaft auf der Suche sein. Aber man muß mit Jesus über diese Dinge im Gespräch bleiben:

HErr, ich reagiere immer so heftig. Es ist mir unverständlich, so ein kleiner Anlaß und so eine übertriebene Reaktion von mir. Bitte zeige mir, woran es liegt. Und dann helfe mir, Schuld zu vergeben; – mir selber, dem Nächsten und allen anderen, die mir weh getan haben. Hilf mir, ein reines, unschuldiges, liebendes Herz zu bekommen; – es sind noch so viele Blockaden da!
Ach HErr, wenn Du nicht da wärest, wie sollte  ich ein heiler Mensch werden können. Danke, du hast mich lieb und hilfst mir gerne, ohne mich zu verurteilen!

Ein Psalm Davids, als der Prophet Natan zu ihm kam, nachdem sich David mit Batseba vergangen hatte.
Psalm 51, 1

Wir sind Christen, aber wir sind auch Menschen. Und ab und zu machen wir katastrophale Fehler. So wie David. Wie viel hatte er schon mit Gott erlebt, wie viel hat er für den HErrn getan, wie sehr hat er den HErrn geliebt ….. und dennoch raubte ihm diese Frau den Verstand. Sogar ihren Ehemann ließ er heimtückisch ermorden.
Manchmal, wenn wir meinen, ganz fest zu stehen, kommt die Versuchung angeschlichen, schleicht sich in unser Herz und raubt uns die Unschuld. Wir sind vollkommen gebannt, richten alle Gedanken und Wünsche nur noch auf eine Sache, blenden Gott total aus und …. fallen total rein.
Wie viele hatten in der Jugend den HErrn geliebt und sind Ihm nachgefolgt, bis der Traummann oder die Traumfrau das Feld betrat, und da war alles ausgeblendet. Und hat man sich erstmal auf einen Fehler eingelassen, kommen die anderen schnell hinterher und schnell ist man verheiratet. Man ahnt schon, daß ist nicht richtig und nicht Gottes Wille. Aber es ist die logische Folge unserer Sünde und wir meinen, wir müssen nun die Schuld ausbaden und konsequent damit weiterleben.
Oder wir sind treue Christen, verheiratet, Kinder. Und dann kommt die Versuchung und wir vergessen alles und machen sofort eine Bruchlandung. Da bricht unsere Welt zusammen, das hätten wir nie von uns gedacht. Und dann kommt die Strafe, die wir uns selber zufügen, die Konsequenzen unserer Schuld: Trennung, Scheidung …..
Wir haben leider oft ein falsches Gottesbild und falsche Vorstellungen von Gott, dem Vater. ER liebt es, gnädig zu sein. Und was haben die Sünder am Nötigsten?? Gnade und nochmal Gnade. Wir denken in gesetzlichen Kategorien. Deshalb gehen wir einen sündigen Weg so konsequent zu Ende. Wir akzeptieren die Strafe, auch wenn sie lebenslänglich heißen sollte.
David ging einen anderen Weg. Natan, der Prophet kam zu ihm, und er erkannte und bekannte seine Schuld. Da vergab Gott und ordnete das Leben neu. Die Sünde wurde nicht vergessen oder verniedlicht, aber das Gift der Sünde aus seinem Leben genommen.
Wer einen Fehler macht, soll sofort (!) zu Jesus kommen und Ihm alles beichten. Zusammen findet ihr einen Weg heraus. ER liebt es, gnädig zu sein!!
Lies mal den 51. Psalm von David mit ganz offenem Herzen und glaube Ihm, der dir gerne gnädig ist.

Danke Jesus, für die Vergebung und die Erlösung. Danke, daß Du Hoffnung gibst, wo es kaum noch eine zu finden gibt. Danke, Du kennst Auswege, auf die wir  im Traum nicht kämen. Du bist wirklich der Gute Hirte!!

Lob und Tadel – 14.06.2020

Lob und Tadel – 14.06.2020

Meine Ehre empfange ich nicht von Menschen.
Johannes-Evangelium 5,41

Das sagt Jesus: Meine Ehre empfange ich nicht von Menschen! ER ist vollkommen unabhängig von unserer Meinung über Ihn; ER braucht unser Lob oder unsere Kritik nicht und richtet sich nicht danach. Wir sind dagegen sehr empfänglich für Lob anderer, das baut uns echt auf und wir fühlen uns angenommen und geliebt. Kritik setzt uns darum so sehr zu, weil wir uns sofort abgelehnt und ungeliebt fühlen; Kritik schmerzt. Wenn wir als Kind eher abgelehnt wurden, verschließt sich unser Herz und wir verbarrikadieren uns, damit uns nicht noch mehr „Ablehnungsschmerz“ widerfährt. So ein Mensch ist wie ein Eskimo in einem Eisiglu ohne Eingang: Kalt, abweisend, auf Distanz, ohne Freude, in sich gekehrt, empfindlich, manchmal recht grantig und mürrisch. Gott, unser Vater, kümmert sich besonders um solche Herzen, obwohl es ein langer Weg zur Heilung ist. Aber ER weiß, Heilung für diese Herzen gibt es nur bei IHM! ER will Vertrauen schaffen, intime Gemeinschaft, Liebe, Annahme, Vergebung und neues Leben. ER enttäuscht diese Herzen niemals, sondern geht besonders behutsam mit ihnen um. ER ist die Geduld, Freundlichkeit und Sanftheit in Person, wenn es um solch ein verletztes, verblocktes Herz geht. ER macht diese Personen abhängig von sich; von Seinem Lob, von Seiner Liebe, von Seiner Gemeinschaft, damit sie unabhängig werden vom Lob und Kritik anderer Menschen. Ist unser himmlischer Vater Dir am wichtigsten, dann wird die Meinung anderer unwichtig. So wollen wir uns also nach unserem himmlischen Vater richten und nicht so sehr nach Lob und Tadel anderer. Dann werden wir starke Felsen in der Meeresbrandung, die nicht immer ihre Fahne nach dem Wind richten.

Danke, Jesus, für Deine Liebe und Annahme! Du hast mich ja geschaffen und zwar so, wie Du es wolltest. Du sagst „Ja“ zu mir und ich selber kann es deshalb auch. Ich brauche mich nicht abzulehnen, nur weil ich Fehler mache oder anders bin wie andere. Danke, Du bist bei mir und hältst Deine starke, freundliche Hand tröstend über meinem Kopf. Bei Dir bin ich sicher vor Verletzungen. Bei Dir ist Vergebung, Frieden und himmlische Freude. Ich bin gern mit Dir zusammen, Du, mein himmlischer Freund!