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Autor: Frank

Ein Weg für den HErrn – 06.10.2019

Ein Weg für den HErrn – 06.10.2019

Bereitet dem HErrn den Weg!
Ebnet Ihm die Straßen!
Matthäus 3, 3

Das war die Predigt, die Johannes der Täufer in der Wüste hielt. Er wußte, er war nur der Wegbereiter für den Heiland. Lange war er in der Stille gewesen und hat dort Gottes Stimme gehört und Seine Pläne erforscht. Nun war es Zeit, die Stimme in der Wüste zu sein, die auf Jesus hinweisen sollte. Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Wir wollen genau wie Johannes die Stimme sein, die ruft: Bereitet dem HErrn einen Weg! Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe!
Zuerst muß der Weg für den HErrn in unser eigenes Herz geebnet werden. Da gibt es zu viele Blockaden, zu viele Hindernisse. Es gibt die falschen Prioritäten, man kümmert sich zu sehr um andere Dinge und der HErr hat nur einen Nebenplatz. Oder man liebt alles sehr, und den HErrn so nebenbei auch ein wenig. Oder man frönt einem heimlichen Laster, wovon niemand wissen darf, und wenn es nur heimliche Wunschträume und Phantasien sind. Oder man liebt die Arbeit für den HErrn, hat aber den HErrn aus den Augen verloren …
Das Herz kann Jesus säubern von allem Dreck, Sünde und Schuld. Das fällt Ihm nicht schwer. Nur trennen müssen wir uns von allem, was Ihm nicht gefällt, damit Er es hinausschmeißen kann. Bereite Ihm den Weg!!! Kehr um, das Himmelreich ist dir schon sehr nahe!!
Wenn der König in den Herz eingezogen ist, wird es wunderbar. Dann ist Licht und Wärme, dann ist die Liebe Gottes ausgegossen in dein Herz. Dann bist du mit Gott ein Herz und eine Seele, Harmonie, Friede und Freude herrscht!
Dann bist du bereit, dem HErrn einen Weg zu bereiten zu den Herzen anderer Menschen. Dann wünscht du dir nichts sehnlicheres, als daß die Menschen, die du liebst, den Heiland ebenfalls finden. Und so baust du Wege und Brücken für Ihn. Kehrt um, das Himmelreich ist schon nahe!!

Danke Jesus, Du willst in meinem Herzen wohnen und mein König sein. Ich liebe Dich!! Ich will Wege in die Herzen anderer Menschen für Dich bauen, Brücken zum Glauben, denn das Himmelreich ist schon sehr, sehr nahe!!

Gottes Bund – 05.10.2019

Gottes Bund – 05.10.2019

Gott sagt:
Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.
1. Mose, Genesis 9, 13

Die Rede ist vom Regenbogen. Dieses Zeichen der Gnade Gottes wird heute von anderen Gesellschaften mit ganz anderen Vorzeichen gebraucht, so daß wir Christen schon Allergien haben, wenn wir eine Regenbogenfahne sehen.
Die Gruppen, die freie Sexualität frönen und fordern, haben den Regenbogen für sich beansprucht; – und dabei ist es ein Zeichen Gottes. Wir brauchen uns für die Farben und den Bogen nicht schämen oder böse werden! Wir dürfen stolz auf den Bogen sein! Und wir dürfen den anderen bezeugen: Es ist ein Zeichen der Gnade Gottes und der Versöhnung.
Ich freue mich immer, wenn ich den Bogen in den Wolken sehe. Dann erinnere ich mich: Gott hat Frieden angesagt, ER hat mir vergeben, Er hat mich lieb! Ja, das ist doch ein Grund zur Freude, und ich fange wirklich an, mich zu freuen. Oft ist nämlich gerade dann die Situation irgend wie schwierig, es ist Streit oder sonst ein Problem. Und dann setzt Gott Seinen Bogen in die Wolken als Zeichen, daß Er immer noch da ist, mich lieb hat, für mich sorgt, mir vergibt. Ja, da kommt Freude auf!
So setzt Gott überall in der Natur Zeichen der Liebe, Zeichen der Allmacht, Zeichen der Annahme, Schönheit, Freude. Ja, Gott ist wunderbar!!
Natürlich hat Gott Seine eigene Meinung zur Sexualität, die nicht mit der modernen Meinung übereinstimmt. Aber ER ist immer zum Frieden und zur Vergebung bereit. So sollen auch wir niemanden verurteilen oder ihm Gottes Gesetze vorhalten. Wir leben im Zeitalter der Gnade und verkünden Gnade und nicht Gericht! Versöhnung und nicht Haß! Wir sind langmütig, denn Mode kommt und geht, aber Gott allein bleibt unveränderlich.
Wir erziehen unsere Kinder durch unser Vorbild zu starken Persönlichkeiten, die nicht jede Mode mitmachen müssen. Sie sind uns viel wert, wir wollen sie nicht verlieren, sondern lieben und lieben und noch einmal lieben.

Lieber Vater, danke für Dein Liebeszeichen in den Wolken! So ein Regenbogen ist so schön, ich kann immer wieder darüber staunen. Ja, Du bist wunderbar!!

Hat jemand Freude an der Arbeit mit dem Computer? Wir suchen jemanden, der uns helfen kann!!

Gut gemacht!! – 04.10.2019

Gut gemacht!! – 04.10.2019

Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
Matthäus 25, 21

Jesus erzählt wieder ein Gleichnis: Ein vermögender Mann geht auf Reisen. Er vertraut sein Hab und Gut seinen Mitarbeitern an. Einem gibt er fünf Sack voll Silbergeld, einem zwei und einem einen Sack, je nach den Fähigkeiten. Die ersten zwei wirtschafteten gut und gewinnen noch fünf oder zwei Sack voll dazu. Und als der Herr wiederkommt, lobt er seine Mitarbeiter: Gut gemacht!
Wir Christen machen uns oft zu viel Streß. Wir denken, wir sind für alles zuständig. Aber Jesus kennt unsere Fähigkeiten und ER vertraut uns unsere Arbeit je nach unseren Fähigkeiten an. ER überfordert uns niemals! Darum bekommen die Mitarbeiter im Gleichnis verschieden viel Silber anvertraut, je nach ihren Fähigkeiten. Darum bekommt jeder Christ andere Aufgaben anvertraut, je nach Talent.
Wenn wir nicht wissen, welche Talente wir haben, müssen wir es ausprobieren! Ob jemand musikalisch ist oder gut malen kann, wird er erst wissen, wenn er es probiert hat. So konnte ich einen Bereich nach dem andern abhaken, wo ich keine besonderen Fähigkeiten habe. Und dann merkte ich einige Dinge, in denen Gott Gelingen gab. Da waren natürliche, angeborene Talente, die ER durch die Gaben des Heiligen Geistes noch sehr verstärkte. Wenn ich im Bereich meiner Fähigkeiten arbeite, kann ich mit Erfolg rechnen. Muß ich Dinge erledigen, die mir nicht liegen, so macht sich etwas Mißmut breit; es macht mir keinen Spaß, und es geht mir nicht gut von der Hand, – Fehler stellen sich ein.
Wer unter Streß leidet, sollte sich prüfen, ob er überhaupt seinen Talenten gemäß arbeitet. Oder ob er vielleicht unter dem „Unentbehrlichkeitswahn“ leidet. Durch die Verbundenheit mit Jesus und das Hören auf den Geist Gottes wird jeder seinen Platz im Leben und im Reich Gottes finden; dort wird er Gelingen haben und Sein HErr wird sagen: Gut gemacht! Du bist ein tüchtiger, treuer Mitarbeiter!

Danke Jesus, Du nimmst mich an die Hand und führst mich dorthin, wohin Du willst. Danke für die Gaben und Fähigkeiten, die Du in mich hineingelegt hast. Du hast einen Platz für mich und eine Aufgabe. Und Du selber hilfst mir! Ja, Du bist ein wunderbarer HErr!

 

Achtung: Folterknechte!! – 03.10.2019

Achtung: Folterknechte!! – 03.10.2019

Gott spricht:
Hättest nicht auch du mit jenem, der gemeinsam mit dir in meinem Dienst steht, Erbarmen haben müssen, so wie ich mit dir Erbarmen hatte?
Matthäus-Evangelium 18, 33

Ein starker Vers! Da hat jemand Millionen Schulden aufgehäuft und der Gläubiger erläßt ihm einfach die Schuld, weil er sie nicht bezahlen kann. Und dann trifft der Mann einen Kollegen, der ihm noch eine Kleinigkeit schuldet. Er hetzt den Gerichtsvollzieher auf ihn und läßt ihn sogar ins Gefängnis werfen. Als das der Gläubiger hört, ist er entsetzt und läßt diesen Mann sofort ins Gefängnis werfen. Da warten schon die Folterknechte, die Quälgeister, auf ihn ….
Natürlich verstehen wir das in dieser Geschichte sofort und sind empört über diesen hartherzigen Mann. Aber wir sehen nicht gern, daß Jesus über uns redet. Das blenden wir lieber aus.
Wie oft ärgern wir uns in der Gemeinde über die Geschwister! Wie oft machen wir ihnen Vorwürfe! Wie wenig Verständnis haben wir für sie! Wie bauschen wir gern jedes Fehlverhalten auf und verurteilen den andern! Wie gern reden wir über die Fehler anderer …. In unserem Herzen herrscht nicht immer die Liebe und Vergebung, die Größe der Gnade Gottes, das Licht Jesu. Der Verkläger der Brüder macht es sich bei uns gemütlich!
So spaltet sich die Gemeinschaft, und kann nicht mehr Licht der Welt sein, kann nicht mehr die Freude Jesu ausstrahlen, ist nicht mehr Anziehungspunkt für die anderen. Tote Gesetzlichkeit regiert, und der feind freut sich. Und am schlimmsten: Die Folterknechte quälen uns, und das mit Gottes Erlaubnis. Bitterkeit, Unzufriedenheit, Bosheit, Rachegedanken machen sich in unserem Herzen breit. Da ist nichts mehr vom Heiligen Geist, nur noch Schlaflosigkeit und Unruhe.
Mach wieder reinen Tisch! Bitte Jesus um Vergebung für deine große Sünde! Und sag Ihm gleich, daß Du den anderen vergeben willst, auch wenn es Dir sehr schwer fällt. Dann verschwinden die Folterknechte und der Friede Gottes darf wieder regieren.

Vergib, Jesus, daß ich so kleinkrämerisch bin! Vergib, daß ich von anderen erwarte, daß sie perfekt sind! Vergib mir meine Schuld, und ich will den anderen vergeben, daß sie so sind, wie sie sind! Hilf mir, es fällt mir schwer; – so verkehrt ist es in meinem Herzen. Ach HErr, gib mir ein neues Jesus-Herz, das gern vergibt!!

Der HErr des Erbarmens – 02.10.2019

Der HErr des Erbarmens – 02.10.2019

… spricht der HErr, der Erbarmen hat mit dir.
Jesaja 54, 10

Alle Seine Verheißungen gelten mir, denn Er ist der Gott, der Erbarmen hat mit mir. Erbarmen ist der Grund für diese Verheißungen Gottes. ER ist kein Roboter, ganz ohne Gefühle, der das Weltall automatisch lenkt, und kein Interesse an menschlichen Gefühlen hat. ER ist ein Gott des Erbarmens!
Wie gut, daß unser Gott nicht anonym ist, sondern einen Namen hat: Jesus.
Wie gut, daß unser Gott nicht hoch droben im Himmel thront, sondern hier bei uns ist!
Wie gut, daß Gott Anteil nimmt an allem, was wir fühlen, sagen, kämpfen und was uns Sorgen macht!
Ja, Er ist der Gott, der Erbarmen hat mit mir! Halleluja!
Je größer unser Verlangen nach Gott, desto stärker Seine Gegenwart. Je mehr wir Ihn kennen, desto größer unser Vertrauen. Je mehr wir Ihn lieben, desto mehr zeigt Er Seine grenzenlose Liebe. Ach, Er möchte Liebe geben noch und noch! ER ist darin wirklich grenzenlos.
Nur unser Gejammer, unser Kleinglaube, unser mangelndes Vertrauen setzen Ihm Grenzen.
Gott ist so nahe, wie ich Ihn brauche. Wenn es mir sehr schlecht geht, ist Er mir am nächsten. Als ich sehr krank im Bett lag und mit dem Leben abgeschlossen hatte, da war ich wie im Himmel, ganz nah bei Ihm. Ich hatte keine Angst, sondern freute mich auf die Erlösung. Es war so schön mit Ihm zusammen! Die Krankheit wurde mir unwichtig.
Als Stephanus gesteinigt wurde, sah er nicht mehr die Steine, sondern Seinen geliebten HErrn. Jesus war ihm ganz nahe und trug ihn durch und zu sich in den Himmel.
Als mein Vater starb, war es, als ob das ganze Krankenzimmer voller Engel war, voller himmlischer Freude und Friede. Ja, Er ist da am nächsten, wo die Not am größten. Sein Erbarmen ist größer als all meine Not!

Danke Jesus, daß Du mich so sehr liebst!

Nur noch Christus – 01.10.2019

Nur noch Christus – 01.10.2019

Wollt ich noch den Menschen gefallen, dann wäre ich kein Knecht Christi.
Galater 1, 10

Man kann das Evangelium nur dann richtig verkünden, wenn einem alles andere gleichgültig ist. Nur Jesus, der HErr, ist noch wichtig. Alle Ehre soll Ihm gehören und ich will mich ganz in Seinen Dienst stellen. Ich bin ja froh, daß Er noch etwas mit mir anfangen kann und mich nicht aussortiert, – Schrott, nicht zu gebrauchen.
Aber ich weiß, wie es ist, wenn man Menschen gefallen will. Ich denke an meine erste Freundin. Wie sehr habe ich mich angestrengt, damit sie auf mich aufmerksam wird und ich ihre Zuneigung gewinne. Wie sehr wollte ich der Mutter gefallen, oder den Lehrern und Chefs. Sie sollten zufrieden sein, und meine Leistung, also mich, als unabkömmlich bemerken. Ich wollte der Beste sein, unentbehrlich. Alle sollten mich lieben, achten und ehren und meine Freundschaft suchen ….. Daraus ist leider nichts geworden, – oder zum Glück nichts geworden. Denn deshalb hänge ich nun am HErrn. ER ist es, der mir alle Zuwendung gibt, die ich brauche. Nun bin ich frei davon, mich von der Zuneigung anderer abhängig zu machen. Nur das, was der HErr über mich denkt, ist mir wichtig. So halte ich es aus, unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Ich brauche niemandem nach dem Munde zu reden, keine falsche Rücksicht nehmen und keine Kompromisse schließen. Ich bin frei in Ihm. Weil ich nur von Ihm abhängig bin.
Wie gut wäre es, wenn alle Prediger, Politiker, Eltern und Chefs so frei wären! Dann gäbe es echte Brüderlichkeit, – jetzt ist vieles nur Schein und Show.
Ich brauche den Menschen nicht mehr gefallen. Aber sie sollen mir gefallen. Das nennt sich christliche Nächstenliebe. Sie sind mir wichtig, aber nicht ihre Meinung über mich. Ich will ihnen dienen mit der Liebe, die Christus für mich und sie hat. Gelobt sei allein der Name Christi!!

Danke, Jesus! Du hast  mich so lieb, daß ich keine andere Ehre mehr suchen muß. Bei Dir bin ich vollkommen geborgen, sicher und angenommen.

Ein Diener – 30.09.2019

Ein Diener – 30.09.2019

Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Matthäus 23, 12

Stell dir einmal vor: Die Putzfrau kommt früh morgens in den Betrieb und der Direktor wartet schon auf sie. Er hält ihr die Tür auf, hilft ihr aus dem Mantel, füllt dann ihren Putzeimer und wischt schnell und sauber den Flur. Dann führt er sie in sein Büro, setzt sie auf seinen bequemen Sessel und kocht ihr Kaffee. Anschließend gibt er ihr das doppelte Gehalt und bedankt sich bei ihr. – Verkehrte Welt?
Im Himmelreich ist alles verkehrt herum…. – oder ist es hier bei uns Menschen verkehrt? Wie war das mit Jesus? Unser Text im Ganzen:
Ihr sollt euch nicht Rabbi (Meister) nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Jesus konnte von Herzen anderen dienen. ER nahm die Leprakranken in den Arm. ER sprach mit Ausgestoßenen und war Gast bei den Verachteten. ER wusch den Jüngern die staubigen Füße. ER erniedrigte sich zum Tod am Kreuz, – für uns, an unserer Statt. ER wünschte von Herzen und mit aller Kraft uns Menschen, die Ihm so viel angetan hatten, alles Gute und gab sich und Sein Leben dafür hin. Es waren keine frommen Rituale, die mit großer Feierlichkeit begangen wurden, sondern echte, liebevolle, barmherzige Liebesdienste. Jesus will auch dir dienen, wo du es brauchst. Nur dein Stolz und Unglaube können Ihn hindern. Willst du?
Wer in der Gemeinde Gottes etwas sein will, muß sich selber vergessen. Das Streben nach Ämtern ist sicher nicht sehr demütig, aber die Demütigen wird Gott in den Dienst rufen. Noch sind die Kirchen voll von Amts- und Würdenträgern, aber Gott schafft sich Seine eigenen Kirche, in der ER selber regiert. ER beruft sich Seine Leute, die ER selber einsetzt. Demütige, nicht stolze Menschen. Menschen, denen das Wohl der anderen Ziel ist und nicht der eigene Erfolg. Bei Gott stehen die echten Diener sehr hoch im Ansehen! Willst du die Nähe Gottes und Seinen Segen, dann werde ein Diener.

Danke, Vater im Himmel, daß Du mir nur Gutes willst! Du hast Jesus gesandt, der so demütig, freundlich, barmherzig und liebevoll, sanft und geduldig ist. ER ist mein HErr, und ich will Ihm folgen. Ich möchte so werden wie Er. Bitte, nimm meinen Stolz, meinen Neid, meine Ungeduld und Unbarmherzigkeit! Fülle mich lieber mit Deinem Geist!

Der innere und der äußere Mensch – 29.09.2019

Der innere und der äußere Mensch – 29.09.2019

Darum werden wir nicht müde; wenn auch unser äußerer Mensch aufgerieben wird, der innere wird Tag für Tag erneuert.
2. Korinther 4, 16

Wir werden manchmal müde und sind erschöpft. Der Tagesablauf bringt das so mit sich; – oder kann jemand jeden Tag Urlaub machen? Die Arbeit, die Familie, Kinder, Gemeinde, Freunde und Nachbarn, alle wollen sie etwas von unserer Zeit und Energie. Da sind wir manchmal doch erschöpft. Und manchmal sogar ganz entmutigt.
Da ist es gut, Jesus zu kennen. Zu Ihm können wir jederzeit kommen und Ihm unseren Schmerz sagen. Sogar über Müdigkeit regiert Er. ER erfrischt uns mit Seinem Heiligen Geist, wie es in Psalm 23 heißt. ER bringt immer neues Leben in uns und erneuert uns.
Manchmal brauchen wir eine Ruhephase, und Jesus gönnt sie uns. Dann nimmt Er den Druck von uns und läßt uns erholen. – Wir sind ja keine Roboter oder Arbeitspferde.
Der innere Mensch wird erneuert, das ist eine tolle Verheißung. Immer, wenn wir uns Jesus aussetzen, erneuert Er unseren inneren Menschen. Es ist so, als ob die Blumen Sonnenlicht tanken und aufblühen. ER verändert uns in Sein Abbild, verändert Charakter und Herz zum Guten. Je länger wir mit dem HErrn wandeln, desto stärker kommt Sein Wesen zum Vorschein. Aber immer ist es von unserer Beziehung zu Ihm abhängig. Manche sind schon 50 Jahre Christ und dennoch denken sie nur an sich…
Trotz aller modernen Propheten: Wir altern und unser äußerer Mensch wird aufgerieben. Nur selten wird ein Mensch ohne Beschwerden alt. Obwohl ich gesundheitlich große Unterschiede zwischen normalen Menschen und Menschen mit einer lebendigen Beziehung zu Jesus feststellen konnte: Die echten Christen haben oft keine Symptome, die sie eigentlich haben müßten …..
Wir sind in Jesu Hand. ER mag es, uns zu erneuern. Den inneren Menschen stärkt Er, und den äußeren Menschen hält Er gesund, stärkt ihn und hilft überall. Er ist nur eine Hülle, die „verbraucht“ wird. Nachher kleidet Er uns mit einem neuen Körper, der so wie Seiner gestaltet ist.

Danke für Deine Hilfen im Leben und im Alltag! Du weißt, ich bin oft müde und erschöpft. Doch Du gibst immer neuen Mut und richtest mich wieder auf. Wie gut ist es, mit Dir zusammen zu sein!!

Der innere Mensch – 28.09.2019

Der innere Mensch – 28.09.2019

Gott sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor Augen ist, der HErr aber sieht das Herz.
1. Samuel 16, 7

Es stimmt, ich sehe auf das Äußere eines Menschen, in sein Herz kann ich nicht sehen. Ich beurteile ihn nach seinen Taten und nach seinem Charakter, aber ich sehe nicht tiefer. So bleibe ich immer an der Oberfläche, die Tiefe in einem Menschen kann ich nicht erkennen.
Gott dagegen erforscht einen Menschen bis in die tiefsten Tiefen, wohin der Mensch selber nicht gelangen kann. ER weiß alles. ER weiß, warum wir heftig reagieren oder warum uns etwas Freude macht. ER kennt die Wurzel des Zorns tief in uns, und auch unsere Verletzlichkeit. ER kennt unsere Geschichte, von der Zeugung bis zum Grab. ER weiß wirklich alles. ER hat das alles erforscht, weil Er uns so lieb hat und nicht, weil Er verborgene Sünden suchen will.
Weil Er das alles weiß, darum ist Er auch der einzige kompetente Helfer in allen Lebensfragen. Bei allen Entscheidungen sollten wir Ihn fragen und auf Antwort warten. Bei allen Fragen und Problemen in uns selber sollten wir Ihn suchen und Seine Heilung suchen.
Wenn wir einen Menschen sehen, finden wir ihn spontan sympathisch oder eben nicht. Manche Menschen sind sehr schwierig zu lieben. Zu vielen halten wir unbewußt Abstand. Andere lieben wir und sie nutzen uns aus.
Da ist es sehr hilfreich für mich, sie mit Gottes Augen zu sehen. Oft bringt es mir ganz neue Erkenntnisse über einen Menschen und ich fange an, gezielt für sie zu beten.
Vor ein paar Tagen mußte ich einen jungen Mann umarmen. Eigentlich war er mir immer unsympathisch, so ein großer Redner, dem alles weiß, so ein Angeber. Und dann sah ich plötzlich mit Gottes Augen, wie einsam er ist und wie er nach Liebe und Anerkennung hungert. So konnte ich ihn herzlich umarmen und ihm Gottes Trostworte sagen, für ihn beten und ihm ein Freund und Bruder sein. – So wirkt Gott, so verändert Er meine Sicht der Menschen.
Ich freue mich, daß Er allein mich richtig sieht. ER hat die richtige „Therapie“ für mich. Und so vertraue ich mich Ihm immer wieder neu an, denn Er liebt mich sehr.

Danke Jesus, Du kennst mich ganz genau und hast mich unendlich lieb! Obwohl ich etwas schwierig bin, kannst Du doch genau richtig mit mir umgehen. Ja, HErr, ich liebe und vertraue Dir!

Kinder Gottes – 27.09.2019

Kinder Gottes – 27.09.2019

Wir heißen Kinder Gottes und wir sind es.
1. Johannesbrief 3, 1

So einfach ist das: Wir heißen so und wir sind es! Gottes Kinder!! ER ist unser Vater, und wir Seine Kinder. Punkt. Basta. Schluß.
Aber wie wird man ein Kind Gottes? Im Johannes-Evangelium 3. Kapitel hat Jesus es beschrieben: Man muß von neuem geboren werden. Ja, kann man denn in den Schoß der Mutter zurück? – so fragt Nikodemus. Ne, nicht nötig. Der Geist Gottes bringt uns neu zur Welt, als Kind Gottes. Sobald wir Jesus unser Herz geben, damit Er regiert, sobald wir Sein Opfer für unsere Sündenschuld persönlich nehmen, dann sind wir sofort neu geboren aus dem Geist. Sofort fängt das geistliche Leben an, dieses Leben mit Gott, das vorher eigentlich tot war. Sofort macht Gott uns zu Seinen Kindern, ohne Prüfungszeit und ohne Bedenken.
ER weiß, was Er sich da zu Seinen Kindern auserwählt. Und ER will uns dennoch; – weil Seine Liebe so stark ist.
ER kennt alle unsere Fehler und schwachen Punkte. ER weiß jetzt schon, wo wir fallen und untreu werden. Und dennoch: ER sagt Ja zu uns. Erstaunlich und unbegreiflich ist die Liebe Gottes. ER ist ein echter Vater, so wie eben ein Vater sein sollte.
Sind wir neu geboren, so schenkt Er uns Seinen Geist. Es gibt keine „geistlosen“ Kinder Gottes! Der Heilige Geist führt uns ein in die Nachfolge Jesu, Er verändert uns zu Gottes Abbild und bringt uns in die Vollendung. Ob die Gaben da sind oder nicht, hängt mehr von der Lehre ab, die wir hören, und von unserem Willen; – aber grundsätzlich ist der Heilige Geist in uns. Sonst hätten wir den Ruf Gottes nie gehört und befolgt.
Der feind macht uns das Leben schwer. Er will uns einreden, wir sind gar nicht richtig Gottes Kinder, weil wir immer noch so schlecht sind. Doch dafür ist Jesus ja am Kreuz gestorben: Für unsere Sünde von gestern, heute und auch für die von morgen. Wir sind durch Jesus gerechtfertigt vor Gott! Wir sind rein und geheiligt durch Jesus, nicht durch unser gutes Leben. Laß Dich vom Teufel nicht belügen! ER hat Dich freigekauft! Du bist Gottes Kind!!

Danke Jesus, ich gehöre Dir! Du hast mich freigekauft vom Einfluß des Bösen. Du hast mich zu einem Kind Gottes gemacht. Vergib, daß ich dem feind manchmal mehr glaube als Dir. Das will ich nicht mehr. Du bist mein HErr! Danke! Ich bin und bleibe ein Kind Gottes wegen Dir!!