Ein guter Trost – 06.07.2018

Ein guter Trost – 06.07.2018

Jesus sagt:
Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen.
Johannes 14, 18
Der ganze Text, den Jesus sagt, lautet:
Ich werde den Vater bitten, und ER wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie Ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt Ihn, weil ER bei euch bleibt und in euch sein wird. Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen, sondern ich komme wieder zu euch. (V. 16-18)
Jesus ist sehr besorgt um Seine Kinder, die der Vater Ihm anvertraut hat. ER will sie niemals alleine lassen! ER will sie nicht hier auf der Erde schutzlos zurücklassen, denn ER weiß, die Wölfe kommen. So wie man Jesus gehaßt hat, so wird man auch Seine Jünger hassen. Darum verspricht ER: Ich will euch einen Beistand senden, einen Tröster, einen Helfer, einen Freund, den Geist der Wahrheit, den Geist, der euch an meine Worte erinnert, den mächtigen Geist Gottes, der schon bei der Schöpfung wirksam war (gleich im 2. Vers der Bibel lesen wir vom Geist Gottes!).
Diesen Geist sendet ER uns, damit ER in unserem Herzen wohnen kann. Unser Leib soll Sein Tempel sein. ER will Jesus verherrlichen durch Zeichen und Wunder, durch Worte des Trostes, durch Freude und Friede … einfach durch alles Gute, daß in Gott zu finden ist. Der Heilige Geist lebt in uns, weil Jesus Ihn zu uns sandte! Wir wollen Seine Kraft suchen und um immer mehr vom Heiligen Geist bitten! Wir wollen Ihm in uns Platz einräumen, und Ihm sagen, ER kann mit uns machen, was ER will. Wir wollen uns Ihm zur Verfügung stellen, so wie wir uns Gott zur Verfügung gestellt haben. Wir wollen studieren, was Jesus über Ihn sagte, wie sehr Jesus den Geist Gottes geschätzt hat und von Seiner Führung abhängig war. Wir wollen die Apostelgeschichte und die Briefe im Neuen Testament lesen und die Wirkungen des Heiligen Geistes studieren und für uns in Anspruch nehmen. Wir wollen wie die Apostel Zeichen und Wunder erleben, die Gegenwart Gottes spürbar werden lassen, das Evangelium von Jesus in alle Welt bringen!
Der Geist Gottes ist untrennbar  von Gott und nicht zu trennen von Jesus. Der Vater, der Sohn und der Geist sind eins, und gleichzeitig ist der eine Gott Vater, Sohn und Geist. Wir können es nicht verstehen; – man hat schon hunderte von Büchern geschrieben und die klügsten Theologen haben es vergeblich zu erklären versucht. Mit dem Kopf begreifen wir es nicht, aber mit dem Herzen. Kennen wir Ihn, dann erlöschen die Fragen.
Jesus sagt, ER ist alle Tage bei uns bis an der Welt Ende. ER ist da!
Der Vater selbst ist bei uns, genau wie bei Jesus (Joh. 16, 32).
Jeder freut sich, wenn der andere Ehre bekommt. Der Vater freut sich, wenn wir dem Sohn danken, der Geist freut sich, wenn wir dem Vater glauben, der Sohn freut sich, wenn wir den Heiligen Geist lieben. Es herrscht keine Eifersucht. Darum können wir zum Vater beten oder zum Sohn oder mit dem Heiligen Geist reden. Wir können da nichts verkehrt machen. Beruhigend, nicht wahr?
Danke Jesus, daß Du uns den Heiligen Geist sendest! Wir brauchen den Trost, die Weisheit, den Beistand, die Hilfe des Geistes! Wir brauchen Seine ordnende Hand für unseren Körper, wenn wir krank und schwach sind. Wir brauchen Seine Stärke, wenn wir von Dir erzählen. Wir brauchen die Gewißheit, die der Geist gibt, wenn wir beten, besonders wenn wir für andere beten. Gut, daß wir keine Waisen sind!!


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