Das liebe Geld – 07.09.2020

Das liebe Geld – 07.09.2020

Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den großen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den großen.
Jesus in Lukas 16, 10

Es geht Jesus ums Geld. ER braucht es nicht, aber Er weiß, wie viel es für uns bedeutet. ER weiß, für Geld lügt und betrügt man, für Geld stiehlt und mordet man. Geld könnte fast der Inbegriff der Sünde sein. Und wir Christen, wie stehen wir zum Geld?
Jesus will uns frei machen von allen Lasten, – dazu gehört anscheinend auch das Geld. Nicht, daß Er uns alles Geld abnehmen möchte, aber unsere Gedanken sollen nicht mehr ständig darum kreisen, und unser Handeln nicht nur auf Geld abgestimmt sein.
Wir arbeiten und mühen uns ab für das Geld, das wir benötigen um zu leben. – Von den Sorgen möchte Er uns befreien, nicht vom Arbeiten. Die Sorgen verleiten uns, Böses zu tun. Wir vertrauen nicht mehr auf Jesus, sondern versuchen für uns selber zu sorgen. Und dann übertreten wir immer die Grenzen zum Unrecht: Wir zahlen unsere Schulden nicht zurück, wir halten unser Wort nicht, wir sparen an den „Abgaben“ für Gott, wir lügen ein wenig, betrügen ein bißchen und tun das, was andere Stehlen nennen. Und wir haben für alles grandiose Entschuldigungen, es ging überhaupt nicht anders, es mußte einfach sein …. So belügen wir uns selber und meinen, Gott glaubt das auch noch…. Ganz schön naiv sind wir, was unsere eigene Bosheit angeht.
Weißt du nun, warum so viele Christen im Glaubensleben nicht weiterkommen? Weißt du nun, warum so viele Gemeinden nicht wachsen? Sogar Pastoren sind nicht immun gegen diese Versuchungen.
Jesus will dich frei machen. Das geht ganz einfach: Bringe schnellstens alle Geldangelegenheiten in Ordnung und fang an, ganz auf Jesus zu vertrauen, was Geld angeht.
Unter dem Gebet sind noch 3 Verse, die zu unserem Text gehören.

Danke, Himmlischer Vater, daß Du für mich sorgst! Du sorgst viel besser für mich als ich es selber kann. Danke, daß Du meine Sorgen und Ängste weggenommen hast. Du bist der Gott, dem ich vertrauen kann.

„Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen? Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverlässig gewesen seid, wer wird euch dann euer (wahres) Eigentum geben? Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hasse und den anderen lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.“ Lukas 16, 11 – 13)


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