Meine Schwäche, Seine Kraft – 2016.07.26

Laß dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
2. Korinther 12, 9

Ich sah einen Weinberg. Aber er war nicht schön. Es waren so viele vertrocknete, verschrumpelte Reben da! Nur einige saftige Reben hingen an den Weinstöcken; sie sahen prächtig aus, aber es waren so wenige! Doch der HErr zeigte mir zwischen den Blättern etwas: Da wuchsen neue Reben. Noch waren sie ganz zart und klein. ER meinte: Ich habe große Hoffnung für sie. Wenn sie in meiner Sonne bleiben und ordentlich von meinem Saft trinken, werden sie groß und stark. – Wegen der wenigen saftigen Reben und wegen der neuen, zarten Reben vernichte ich den Weinberg nicht. Ich pflüge ihn nicht um. Denn ich habe große Hoffnung!
Die Reben, die sich der Sonne aussetzen und ihre Schleusen für den Saft des Weinstocks voll öffnen, wachsen und gedeihen. Diejenigen, die die Sonne fürchten und lieber im Schatten bleiben, verkümmern. Gott braucht die kümmerlichen nicht abschneiden, sie fallen von selbst ab und machen Platz für neue, saftige Reben.

Paulus war ein großartiger Mann mit scharfem Verstand und Zunge. Er hatte eine glänzende Karriere vor sich. Doch dann begegnete ihm Jesus, der lebendige HErr. Da bekehrte er sich von seiner Lehre hin zum lebendigen Glauben. Doch er hatte immer Probleme mit seinem Stolz. Er neigte zur Überheblichkeit wegen seines scharfen Verstandes und seiner guten Herkunft. Darum gab Gott ihm einen Stachel ins Fleisch, ein Bote des Satans, der ihn mit Fäusten schlug. So blieb er von der Gnade Gottes abhängig und erlag nicht dem Eigensinn, Überheblichkeit und Stolz. Er mußte voll abhängig bleiben vom Weinstock, sich selber immer kleinhalten, damit Christus in ihm groß wird. Er war wie eine Rebe, voll in der Sonne und im Saft. So konnte er sich seiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi in ihm sei. Deswegen bejahte er Ohnmacht, Mißhandlungen, Nöte, Verfolgung und Ängste, die er für Christus ertrug; denn wenn er schwach war, dann war er stark. (vgl. V. 7-10).

Wenn wir richtige Christen sein wollen, wird Gott uns Schwierigkeiten schicken. Das ist, damit wir nicht stolz werden und nicht in der nackten Lehre hängen bleiben. Wir sollen von Ihm abhängig sein, allein aus Seiner Gnade leben! Wir sollen uns Seinem Licht aussetzen und vom Saft des Weinstocks trinken! Dann wird unser Ich immer kleiner und Seine Kraft und Gnade in uns immer größer. Wir wollen keine kümmerlichen Reben sein, die nur aus eigener Kraft leben und übertrieben Wert auf tote Lehre legen! Wir wollen das Leben und die Kraft Jesu in uns haben!

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Danke, Jesus, daß Du alles für mich bist! Du bist meine Sonne, die mich wärmt. Du bist der Saft des Lebens und der Stärke. Du bist der Boden, der mich nährt. Du bist der warme Frühlingsregen, der mich wachsen läßt. Allein Deine Gnade genügt! Hilf mir, in Deiner Gnade zu bleiben und zu leben und nicht auf anderes bauen!!

Bibellese heute: 1. Johannes 2, 3 – 17

Allein Seine Gnade genügt – 25.07.2016

Allein Seine Gnade genügt
ER führte mich hinaus ins Weite,
ER befreite mich, denn Er hatte an mir Gefallen. …
Ja, Du bist meine Leuchte, HErr.
Der HErr macht meine Finsternis hell.
2. Samuel 22, 20.29

König David hat dieses Danklied für den HErrn geschrieben. Er war der Mann Gottes, Gott hatte Gefallen an ihm. Schon von klein an betete David zum HErrn. Er machte wunderschöne Lieder auf seiner Hirtenflöte und konnte die Harfe spielen. Er hatte eine feine Stimme. Er war groß und stark geworden. Er hatte keine Angst; – er entriß dem Bären ein Lamm und kämpfte furchtlos mit einem Löwen. Auch vor Goliath schreckte er nicht zurück … Ja, Gott hatte Gefallen an David! Darum befreite Er ihn aus allen mißlichen Lagen und machte ihn zum König.
Und wir? Wir sind nicht so perfekt. Es gibt eigentlich nichts, was ich besonders gut kann. Meine Stimme trifft den richtigen Ton nur selten. Manchmal bin ich nicht sehr mutig, sondern trete lieber den Rückweg an. Danklieder für den HErrn kann ich auch nicht dichten …. ob Gott Gefallen an mir findet, so wie an David? Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Ich denke, Gott ist anders. ER ist so anders, wie wir es uns vorstellen können! ER sieht gar nicht auf das Äußere und auch nicht auf das Innere. ER sieht darauf, ob wir Ihn suchen und Ihn lieben. Wenn alle unsere eigenen Sicherheiten, unsere Vollkommenheit, unsere eigene Gerechtigkeit, unser Stolz auf irgendetwas, kurz unser eigenes Ich kaputt sind und nicht mehr helfen, dann ist Er da. ER sagt: Ich habe Gefallen an einem armen, zerschlagenen Herzen. Denn dann kann ER Seine Gnade zeigen. Solange ich zufrieden bin und mich recht gut fühle, brauche ich Ihn nicht. Deshalb zerstört Er mir alles, worauf ich baue. Zurück bleibt nur Leere und Finsternis. Dann schreie ich zum HErrn, denn nichts und niemand anderes kann mich aus meiner Verlorenheit noch retten! Und siehe da, dann kommt Er! Wenn ich mich nur noch auf Seine Gnade, Barmherzigkeit, Vergebung und Liebe stützen kann, macht ER sich groß. Wenn ich Ihn annehme, und Ihm Seine Gnade glaube, dann fängt sie an in meinem Herzen zu wirken. Dann endlich wird es licht und hell! Dann endlich kann die Freude Gottes mich überwältigen, die Vergebung geglaubt werden und die Erlösung ist da!
ER führt aus der Dunkelheit in Licht. ER führt aus der Sackgasse in die Weite. Mit Ihm kann ich über die Mauern springen. ER ist wunderbar! Es ist viel besser, auf Seine Gnade zu bauen, als selber alles machen zu müssen; – wie kann ich so werden, daß Gott Gefallen an mir findet? Die Gnade macht´s und nur die Gnade!

Ja, Jesus, ich lasse mich in Deine Hände fallen. Ich kann nichts vorweisen, was Dir wirklich gefallen könnte. Aber Deine Gnade macht mich gerecht, Deine Gnade macht mich zum Kind Gottes, Deine Gnade bringt mich ins Licht! Du bist ein wunderbarer, gnädiger Gott, Dir will ich gehören!

Bibellese heute: 1. Johannesbrief 1, 1 – 2, 2

Keine Angst!! – 24.07.2016


Jesus Christus sagt:

Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
Matthäus 28, 20

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.» Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue. Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen. Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird. Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt. Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen. «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.» (Psalm 91)

Wie gut, daß unser HErr der Herr ist!! ER hat das letzte Wort in jeder Angelegenheit. Auch wenn es manchmal nicht so aussieht und wir nur das Unrecht und den Terror sehen. ER ist dennoch der HErr.
Wie sah es denn am Karfreitag aus, als man Jesus gefangen genommen hatte, Ihn folterte, ans Kreuz nagelte und dann ins Grab brachte? Es sah nach einem großen Sieg des Teufels aus. Und dabei hatte Gott den größtenSieg errungen: Sieg über Sünde, Ungerechtigkeit, Krankheit, Tod und Teufel. Er ist bezwungen von dem Lamm Gottes.
Wie sieht es heute aus? Überall werden die Christen verfolgt oder als Fanatiker eingestuft. Überall hört man von Mißhandlungen (auch in deutschen Flüchtlingsheimen), Gefängnis und sogar Hinrichtungen von Christen. Wo ist Gott? Wo ist Jesus? Hat ER nicht mehr die Macht?
Doch, ER hat. Lies einmal die Geschichte von Stephanus, dem Märtyrer. Jesus gab ihm Sieg über die Steinigung und nahm ihn einfach fort. ER bestimmte die Zeit und die Umstände des Todes. ER kann Wunder bewirken und die Seinen retten und auf der Erde lasen, und ER kann Wunder bewirken und die Seinen zu sich holen, heraus aus unserer Mühe und Arbeit. ER bestimmt.
Einmal, in nicht zu ferner Zeit, wird ER wiederkommen und Gericht halten. Dann gibt es endlich Gerechtigkeit! Dann holt Er die Seinen zu sich in Sein Reich , wo es keine Tränen mehr gibt. Der Tod, die Sünde und die Ungerechten werden in die Finsternis geworfen, wo ihnen kein Licht mehr scheint, wo keine Hoffnung mehr ist. Aber warum spotten sie auch so sehr über unseren HErrn Jesus?
Wir wollen keine Angst haben, sondern vollkommen geborgen in der Hand Jesu sein. ER ist der HErr, der das letzte Wort in unseren Angelegenheiten hat.

Danke, Jesus, ich bin ein Kind Gottes! Du hast mich freigekauft und erlöst. Du wirst mich retten, immer und immer wieder. Du hältst mich fest in der Hand. Niemand kann mir schaden, wenn Du es nicht willst. Und in allem Unheil bin ich dennoch geborgen bei Dir. Wie gut, ein Kind Gottes zu sein!!

Bibellese heute: 2. Petrus 3, 1 – 18

Das Licht der Welt – 23.07.2016


Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der HErr auf, Seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Jesaja 60, 2

Eigentlich ist diese Verheißung für Jerusalem geschrieben. Aber die Gemeinde Jesu ist ein Bild für Jerusalem geworden und jeder einzelne Gläubige kann nun diese Verheißungen in Anspruch nehmen; – dabei hat Gott Seine Verheißung für Jerusalem aber nicht vergessen, nur auf die Gemeinde Jesu erweitert. Gott wird Jerusalem ganz sicher niemals vergessen!
Es geht um Licht und Finsternis. Wir haben die Wahl: Licht Gottes oder die Dunkelheit der Welt. Der Zustand der Völker, ja, der ganzen Erde und damit auch unseres Volkes, unserer Stadt und Nachbarschaft, vielleicht auch unserer ganzen Verwandtschaft ist Finsternis. Sie kennen weder Gott noch Seine Kraft. Sie schaffen sich selber eine heile, helle Welt durch künstliches Licht: Neonreklame, Straßenlaternen, Lampen in der Wohnung … überall ist jetzt Licht. Und im Fernsehen, Kino und überall zeigt man „heile Welt“. Wenn einmal der Strom ausfällt und alles dunkel ist, kommt das Böse zum Vorschein: Einsamkeit, Furcht, Plünderungen … Man schafft sich Gesetze, um das Böse einzudämmen. Und wenn es nicht reicht, ändert man die Gesetze und bezeichnet als normal, was eigentlich pervers, böse und dunkel ist. Das ist der Zustand der Welt ohne Gott: Trostlos, einsam, ohne Hoffnung, böse und voller Gewalt. Es wird nur geschickt verdeckt.
Wir Christen haben Christus, das Licht der Welt! Es ist sehr entspannend, wenn wir begreifen, daß ER durch uns scheint. Nicht wir selber sind es, sondern der HErr. Es reicht einfach nicht aus, moralisch sauber zu leben, dadurch wird man kein Licht. Es ist der HErr, der leuchtet. ER muß so stark in uns sein, unsere Verbindung muß so klar sein, daß ER in die Dunkelheit der Welt hineinleuchtet, ungetrübt durch Sünde oder Unglaube. Seine Freude in uns, Seine Liebe, Barmherzigkeit und Vergebung machen es möglich!
ER hat Seine Kinder sooo lieb! ER möchte ihr Licht in der Finsternis sein. Es ist egal, in welcher Situation wir sind und wie unsere Dunkelheit heißt: ER ist das Licht, das immer stärker ist als alle Dunkelheit! ER ist das Licht unserer Hoffnung, unser Trost, unsere Stärke. ER macht unsere Dunkelheit hell und wir können wieder aufatmen in Seiner Gegenwart. Die Freude über unsere Erlösung ist wie ein Leuchtturm in dunkler Nacht: Andere sehen es und möchten es auch. ER ist nicht nur unsere Hoffnung, sondern die Hoffnung der ganzen Welt.

Danke, Jesus, daß Du mich aus der Dunkelheit herausgerissen hast! Du bist mein Licht geworden, meine Hoffnung, mein Trost und meine Stärke. Mit Dir brauche ich mich nicht zu fürchten. Einsamkeit und Ängste haben keine Macht mehr. Denn Du lebst in meinem Herzen. Danke, daß Du da bist!!!

Bibellese heute: 2. Petrus 2, 10 – 22

Befreit aus dem Netz – 22.07.2016

… und aus dem Netz des Teufels befreit werden, der sie eingefangen und sich gefügig gemacht hat.

2. Timotheus 2, 26

Jesus möchte, daß alle Menschen aus dem Netz des Teufels befreit werden! Viele wissen gar nicht, daß sie darin gefangen sind. Sogar Christen fallen auf ihn herein und merken es gar nicht. Doch Jesus will alle Werke des Teufels zerstören, ER will freie, fröhliche und kraftvolle Kinder Gottes!
Vor ein paar Tagen schilderte ein Vater sein Problem. Sein Sohn, jetzt 10 Jahre alt, lernte erst mit 4 Jahren sprechen, vorher hat er gar nichts gesagt. Alle Untersuchungen ergaben kein Ergebnis, es fehlte dem Kleinen eigentlich nichts. Im Kindergarten, wenn die andern Kinder sangen, stand der Kleine daneben, als ob es ihn nichts anginge. In der Schule konnte er nicht lesen lernen. Und dann fing er an, sich hinter dem Bildschirm zu verstecken; Handy, Komputer, Fernsehen, – das war alles, was er noch tat. Er konnte zwar sprechen, aber er erzählte fast nichts. Wir beteten um himmlische Weisheit. Und langsam kam ein Gedanke: Wie war die Schwangerschaft? Der Gedanke erhärtete sich und ich bekam den Verdacht, daß die eigene Mutter ihr Kind verflucht hatte. So brachen wir im Namen Jesu diesen Fluch über dem Kind und baten um Vergebung wegen der Ablehnung, die der Junge schon so früh erfahren hatte. Das dauerte eigentlich nur 10 Minuten, aber das Ergebnis konnte man sofort sehen. Der Kleine fing an zu erzählen, klappte sein Telefon zu, blickte offen in die Welt und war seitdem ein anderer: Offen, redselig, nicht interessiert an Komputer, sondern an andern Kindern … eben vollkommen normal.
Das meint Jesus, wenn Er sagt, Er will uns aus dem Netz des Teufels befreien. Ich weiß nicht, was wirkte: Das Brechen des Fluches oder die Vergebung wegen der Ablehnung oder beides. Aber ich weiß, Jesus hat unser Gebet erhört. Die Umwandlung des Jungen hat angehalten und die Eltern sind sehr froh!!
Es gibt bei vielen Menschen, auch Christen, solche Gebundenheiten; – eingefangen im Netz des Teufels. Komische Verhaltensweisen, Ängste, Panikattacken, keine Freude, Depressionen, Selbstmordgedanken, sexuelle Perversionen, Selbstvertümmelung, lästerliche Gedanken über Gott und Jesus, grundlose Zweifel …. es gibt so vieles, was ganz sicher nicht normal oder grundlos ist. Lassen wir uns lieber befreien zu einem Leben im Licht und in der Freude des HErrn!
Wir brauchen die Weisheit und Erkenntnis Gottes beim Beten. ER möchte uns zeigen, wo die Ursachen liegen, und ER möchte das in Ordnung bringen. Suchen wir die Gaben des Geistes: Unterscheidung, Erkenntnis, Vollmacht … Sie helfen, Menschen aus dem Netz zu befreien.
Wir wollen uns nicht damit begnügen, daß ein Mensch anfängt mit Jesus zu leben. Alle alten Gebundenheiten können zerrissen werden. Wir möchten freie, fröhliche, feste Christen!

Danke, Jesus, Du bist gekommen, um uns zu erlösen! Du willst uns aus dem Netz des Teufels befreien und uns mit echtem Leben füllen. Freude, Friede und Stärke sollen uns erfüllen! Bitte hilf uns, daß wir erkennen, wo die Netze aufgestellt sind und wo wir gefangen sind. Du allein bist der HErr!

Bibellese heute: 2. Petrus 2, 1 – 10

Aufsehen zu Jesus – 21.07.2016

Laßt uns auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens.

Hebräer 12, 2

Es tut so gut, morgens aufzustehen und auf Jesus zu sehen. Welch eine Erlösung hat Er mir gebracht! Wie oft hat Er mein Leben vom Verderben erlöst! Wie groß und stark und mächtig ist Er! Welch ein Glanz von Herrlichkeit umgibt Ihn!
Was sind dann noch die kleinen Problemchen, die heute auf mich warten? ER ist da, mein Freund und Helfer!
Vor wem sollte ich mich fürchten? ER, der Herr über Engelsheere wacht über mich.
Warum noch Trübsal blasen? ER, der HErr der Freude, macht mich fröhlich.
Ja, es ist gut, unseren Sinn gleich morgens auf Jesus auszurichten. Stell Dir vor, ein Schiff fährt morgens los und die Leute stellen den Kompass nicht ein. Die fahren einfach irgendwohin, aber nicht dorthin, wohin sie eigentlich wollen. So ist es, wenn wir morgens für alles mögliche Zeit haben, aber nicht für unseren HErrn. Der Tag wird irgendwie ziellos.
ER ist der Grund unseres Glaubens, nicht wir selber. ER hat uns gesucht und gefunden, – wie gut! Wir hatten Ihn gar nicht von allein gesucht, sondern Sein Geist machte uns suchend und unruhig, bis wir Ihn endlich gefunden haben. ER hat uns zuerst geliebt, schon als wir Ihn gar nicht kannten. ER hält uns immerfort die Treue, sogar wenn wir auf Abwegen sind. ER bewirkt Glauben in uns, was wir selber gar nicht können. Ja, Er ist der Urheber und der Grund unseres Glaubens.
ER ist der Vollender unseres Glaubens. Wenn unser Glaube von Ihm geprägt ist, führt Er ihn in die Vollendung. Wir werden sehen, was wir geglaubt haben! Unser Glaube ist keine Illusion, kein frommes, himmlisches Märchen, sondern Realität. Wir werden wirklich schauen, was wir geglaubt und erhofft haben. Hier auf der Erde schon ein ganzes Stück weit, und im Himmel in Vollendung. ER macht wahr, was ER verspricht!

Danke, Jesus, Du mein mächtiger HErr! Wie gut, Dich anzusehen, Deine Größe, Herrlichkeit und Macht! Wie gut, sich in Deiner Liebe und Barmherzigkeit zu sonnen! Wie gut, wenn Du mich morgens schon ausfüllst mit Deinem Mut, Hoffnung, Kraft, Freude und Friede!

Bibellese heute: 2. Petrus 1, 12 – 21

Fürbitte – 20.07.2016

Der HErr wendete das Geschick Hiobs, als er für seinen Nächsten Fürbitte einlegte.

Hiob 42, 10

Hiob hatte eine schlimme Krankheit bekommen, so schlimm, daß sein Leiden und Unglück bis heute sprichwörtlich ist.
Es dauerte so lange, bis er erkannte, daß der HErr Herr ist. ER entscheidet souverän über uns. ER kann Unheil oder Heil schicken, so wie es Ihm richtig erscheint. Es hängt nicht so sehr von uns ab und ob wir die Gebote halten.
Als Hiob das erkannte, konnte er nur noch anbetend vor dem HErrn niederfallen und alles aus Seiner starken Hand annehmen. Und dann ging der HErr noch einen Schritt weiter mit Hiob. Seine Freunde hatte mit dem Mikroskop seine Fehler gesucht. Sie meinten, wenn jemand so von Gott geschlagen wird, muß er gesündigt haben. Doch das war ein total falsches Verständnis Gottes! ER wurde zornig über die Freunde, die so sehr nach Fehlern und Sünde suchten; sie haben nicht richtig über Ihn geredet. Der HErr sagte zu ihnen, Hiob soll für sie Opfer und Fürsprache einlegen; – das war sicher eine starke Demütigung der Freunde, die ihn verurteilt hatten. Und zu Hiob sagte der HErr: Bete für sie!
Die Freunde hatten Hiob sehr verletzt und sein Leid sehr vergrößert. Und dennoch: ER opferte für sie und trat für sie vor Gott ein, damit sie nicht von Gott gestraft würden. Gott hörte auf Hiobs Gebet. ER entsündigte die Freunde und wendete Hiobs Geschick.
Fürbitte ist dem HErrn ganz, ganz wichtig. Es zeigt, wir haben dem andern vergeben und unser Herz ist rein von aller Bitterkeit, rein für Ihn und Seine Herrlichkeit. In einem bitteren, anklagenden, selbstmitleidigen Herzen kann Gott nicht wohnen. Sobald wir den Schmerz und unsere eigene Gerechtigkeit loslassen, kommt Er und füllt uns aus mit Seiner Barmherzigkeit, Liebe und Freude. ER gibt den Geist der Anbetung und der Fürbitte und Gnade. Der krempelt unser ganzes Leben um in eine sehr, sehr positive Richtung.
Laß Dich darauf ein! Verabschiede dich von allen bitteren, anklagenden und selbstmitleidigen Gedanken und laß dich füllen von Seinem Geist! Fang an, für Deine Übeltäter zu beten, so richtig von Herzen! Fang an, Mitleid mit ihnen zu haben, denn es wird sonst schrecklich für sie, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.

Danke, Vater im Himmel, Du bist der Gott der Versöhnung! Du machst es vor, indem Du mich mit Dir versöhnt hast. Du hilfst mir, den Meinen zu vergeben. Du hilfst mir, niemandem böse zu sein, weil Du mein Herz heilst. Ja, es ist schön, in der Freiheit der Vergebung zu leben!!

Bibellese heute: 2. Petrus 1, 1 – 11

Eigensinnig – 19.07.2016

Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst und er antwortete mir. Ich schrie aus dem Rachen des Todes und du hörtest meine Stimme. Du warfst mich in die Tiefe, mitten ins Meer, dass die Fluten mich umgaben. Alle deine Wogen und Wellen gingen über mich, dass ich dachte, ich wäre von deinen Augen verstoßen, ich würde deinen heiligen Tempel nicht mehr sehen. Wasser umgaben mich und gingen mir ans Leben, die Tiefe umringte mich, Schilf bedeckte mein Haupt. Ich sank hinunter zu der Berge Gründen, der Erde Riegel schlossen sich hinter mir ewiglich. Aber du hast mein Leben aus dem Verderben geführt, HERR, mein Gott! Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir in deinen heiligen Tempel. Die sich halten an das Nichtige, verlassen ihre Gnade. Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Meine Gelübde will ich erfüllen dem HERRN, der mir geholfen hat. Und der HERR sprach zu dem Fisch und der spie Jona aus ans Land.

Jona 2, 3 – 11

Jona war ein sehr eigensinniger Prophet. Er brachte es fertig, Gott zu kritisieren und mit Ihm zu schimpfen, weil er meinte, es besser zu wissen. Als ich das so dachte, sprach es in meine Gedanken: „Genau wie du.“ – ups, genau wie ich? Na ja, ein wenig eigensinnig bin ich schon. Es dauert lange, bis man mich überzeugt, aber dann ändere ich schon meine Meinung… so dachte ich. Doch der HErr erinnerte mich an einiges, wo ich nicht auf Ihn hören wollte und das Ergebnis Tränen waren. Na, nach einiger Zeit mußte ich Ihm recht geben: Ich bin doch ziemlich eigensinnig, sogar gegen Ihn!
Gott kennt uns. ER weiß, so ohne weiteres setzen wir uns nicht in Bewegung. Bevor wir uns ändern, muß einiges geschehen. Jona sollte nach Ninive, was ihm gar nicht paßte. So machte er sich auf, aber genau in die andere Richtung. Gott hatte das schon lange im Voraus gewußt und einen großen Fisch geschaffen. Als man Jona ins Meer warf, damit sich der Sturm beruhigt, kam dieser Fisch und verschluckte Jona. Und dann hat es noch einmal drei (!) Tage gedauert, bis Jona einsah, daß Gott der Stärkere war. So kam das Gebet oben zustande.
Wenn wir in großer Not sind, will Gott uns retten. Aber Er wartet, bis wir zu Ihm rufen. So automatisch macht Gott es nicht. ER wartet auf unseren „Notruf“. Und auf unser Einlenken: „Gott, Du bist der HErr, mit mir geschehe, wie Du willst. Ich will das tun, was Du willst und nicht länger machen, was ich selber will.“
Wenn Er uns rettet, vielleicht sogar aus Todesnot, dann gehört Ihm unser Leben und wir sollen uns danach richten, was ER sagt.
Wie gut, daß wir einen so liebevollen, guten Gott haben! ER quält uns nicht zum Spaß, treibt nicht Seinen Spott mit uns und überläßt uns nicht mitleidlos unserem Schicksal. ER hat große Ziele mit uns! ER möchte ganz eng mit uns zusammen leben. Darum entfernt Er alles, was störend ist.

Danke, Vater im Himmel, bei Dir ist mein Leben sicher aufgehoben. Ich gehöre Dir. Du gehst vorsichtig mit mir um, aber Du bestimmst den Weg und das Ziel. Ich will mich Dir lieber freiwillig unterordnen, weil Du mich lieb hast, als wie Jona Schlimmes erleben! Bitte vergib meinen Eigensinn, ich will lieber auf Dich hören!

Bibellese heute: 1. Petrus 5, 1 – 14

Geh, Ich sende dich! – 18.07.2016

Der HErr sagte zu Gideon:

Geh und befrei mit der Kraft, die du hast, Israel aus der Faust Midians! Ja, Ich sende dich!
Richter 6, 14

Israel hatte die großen Taten Gottes schnell vergessen. Die Erlösung aus Ägypten war nur noch ein frommes Märchen, das man den Kindern erzählte. Da kamen die alten Mächte zurück und zusätzlich noch einige andere und machten Israel das Leben schwer. Nach einigen Jahren Trost- und Hilflosigkeit fing das Volk endlich wieder an, zu Gott zu beten. Sie bekannten ihre Sünde des Unglaubens und schrien um Hilfe. Da kam Gott tatsächlich und erbarmte sich ihrer. ER suchte nach einem Mann für die Aufgabe der Befreiung und fand ihn in Gideon. ER besuchte Gideon und erteilte ihm den Auftrag. Doch der sah die Unmöglichkeiten: Er war der Jüngste in der Familie, und seine Sippe die schwächste im Land … was sollte Gott mit ihm, es fehlten alle guten Voraussetzungen! Doch Gott wischte alle Einwände mit einem Satz weg: Weil Ich mit dir bin, wirst du Midian schlagen. Und so kam es dann tatsächlich: Gideon errang einen großartigen Sieg über die Feinde.
Die Situation ist bei vielen Christen und in weiten Teilen der Christenheit die gleiche: Man hat die Erlösung vergessen und den persönlichen Kontakt zu Gott verloren; „Feinde“ des geistlichen Lebens haben sich breitgemacht. Da ist die Tradition, die Religiosität, die Kompromißbereitschaft, die Eitelkeit der Vernunft … es gibt vieles, was uns die Verbindung zum lebendigen HErrn rauben kann. Indem wir die Beziehung zum HErrn verloren haben, sind uns die geistlichen Schätze geraubt worden: Friede, Freude, Barmherzigkeit, aber auch kraftvolle Gebetserhörungen, Wunder, Krankenheilungen, Enttarnung des Bösen und andere Zeichen der Gegenwart Gottes, die wir in der Apostelgeschichte nachlesen können. Wir brauchen die Rückkehr zum lebendigen Gott!
Dann wird Er uns neu den Befehl geben: Geh und befreie alle, die in der Faust des feindes sind! Geh, Ich sende dich! Weil Ich mit dir, wirst du den feind schlagen.
Gideon sollte die Kraft einsetzen, die er hatte. Es war nicht besonders viel, das sah er selber. Doch Gott war dafür zuständig, daß Gideon so viel Kraft hatte, wie er brauchte, um den Sieg zu erringen. Mut war übrigens Gideons Sache; – Gott machte ihm wohl Mut, aber es war Gideons Sache, mutig zu sein.

Danke, Jesus, Du hast einen Platz und eine Aufgabe für mich und mit Deiner Hilfe werde ich es schaffen! Ich selber, allein, kann es nicht, aber mit Dir wird es gelingen! HErr, bitte vergib, wo ich mich auf alles mögliche eingelassen habe und meine Kraft und Zeit verschwendet habe. Ich will Dich wieder an die erste Stelle setzen, dann wird mein Leben wieder von Dir gesegnet und überquellend von Deinen Gaben sein.

Bibellese heute: 1. Petrus 4, 12 – 19

Mein Platz – 17.07.2016

Sein HErr entscheidet, ob er steht oder fällt. Er wird aber stehen; denn der HErr bewirkt, daß er steht.

Römer 14, 4

Eigentlich geht es in Römer 14 um das Richten der Brüder. Alle sollen eine Meinung haben, und wer davon abweicht, der wird gerichtet; – so denken und handeln viele. Aber einzig der HErr ist der Richter!
Dieser Vers gilt auch für andere Dinge als nur für Essen und Trinken. Es ist der HErr, der uns aufrecht hält.
Es mag sein, daß wir angefeindet werden und im Beruf gemobbt werden. Unser Platz, an dem wir stehen, ist nicht sicher! Das macht vielen Menschen Ängste, sie trauen sich kaum noch zur Arbeit. Der Chef macht sie ständig zum Sündenbock, oder die Kollegen schieben ihnen die Schuld für alles in die Schuhe. Auch manche Pastoren werden angeschwärzt, denn man will sie loswerden. Doch da sagt der HErr: Wenn Ich will, daß er steht, dann bleibt er!
Gott ist HErr, der das letzte Wort hat. ER allein entscheidet, ob wir stehen oder fallen. Haben wir uns den HErrn als unsere Sicherheit auserwählt, können wir ohne Ängst auf Ihn hören. Ist das der richtige Platz? Willst Du mich woanders haben? Als Henoch seinen Weg mit Gott gegangen war, hat ihn Gott einfach weggenommen. Als für Stephanus der Weg hier zu Ende war, hat Gott ihn aufgenommen. Wenn für uns die Zeit an einem Ort vorbei ist, schickt Gott uns zum nächsten. Wenn wir auf Ihn hören, gehen wir gern. Wenn wir verbohrt unsere eigene Meinung durchsetzen wollen, kann es Tränen geben. Lassen wir lieben den HErrn Herr sein!
Wie oft wurde Mose angefeindet und man wollte ihn loswerden. Doch der HErr hielt ihn aufrecht, denn er war Sein treuer Diener. Erst als seine Zeit vorbei war, nahm Gott ihn weg.
Gott möchte uns sagen: Fürchte dich nicht! Ich bin es, der entscheidet. Höre auf mich, dann führe ich Dich richtig, den geraden Weg, um meines Namens willen. Wenn Du an Deinem Platz richtig bist, werde ich Dir die Kraft dafür geben. Und wenn Du weiterziehen sollst, wirst Du den Frieden dafür bei mir finden. Nur widersetze

Dich mir nicht! Sei nicht verbohrt in irgendwelche Ideen! Höre auf mich, Ich werde Dich richtig führen! Ich kenne den Ruheplatz am Wasser, ich weiß, wo die grünen Auen sind!
Wenn Gott meint, Du bist auf dem richtigen Platz, dann spiele nicht mit dem Gedanken wegzugehen. Es wird dir keinen Frieden bringen. Bleibe fest mit Ihm verbunden, so wie die Rebe mit dem Weinstock, damit die Kraft fließt, die du nötig hast.

Danke, Jesus, Du hast einen Platz für mich! Dort bist Du meine Sicherheit. Ich stehe, weil Du mich hältst. Und wenn Du meinst, ich soll weiterwandern, wirst Du es mir deutlich sagen. Dein Friede ist mir wichtiger wie jede Ehre oder menschliche Sicherheit. Du bist mein HErr!!

Bibellese heute: 1. Petrus 4, 1 – 11