Wo ist ein Gott wie Du? – 28.06.2016

Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen,
kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen,

daß es einen Gott gibt außer Dir,
der denen Gutes tut, die auf Ihn hoffen.
Jesaja 64, 3

Unser Gott scheut den Vergleich mit andern Göttern nicht. ER allein ist barmherzig, vergibt Schuld ohne Wenn und Aber und ohne Bedingungen, ER ist den Seinen nahe, tröstet, macht Mut, schenkt Grund zur Freude, verbreitet Friede und hilft auch in kleinsten Kleinigkeiten durch den Tag. ER ist ein wundervoller Gott, der nie danach fragt, ob wir Ihm etwas erstatten können; – ER schenkt und gibt und schenkt und gibt …
Wie viele Menschen meinen, sie müssen ihre Schuld abarbeiten oder Gutes tun, damit das Schlechte aufgewogen wird. Wie viele Menschen müssen sich ständig anstrengen, um ihrem Gott zu gefallen. Schlimm.
Unser Gott ist geduldig, gnädig, barmherzig und voller Erbarmen. ER rechnet nicht mit unserer Schuld oder Versagen; – ER vergißt.
Wo gibt es einen so gnädigen Vater und Gott? Noch nie habe ich von so einem Gott gehört, nur der Vater Jesu Christi ist so ein Gott.
Und wie der Vater ist, so ist auch der Sohn Jesus: Voller Erbarmen, Liebe, Geduld, Sanftmut, Freundlichkeit, Heiligkeit, Vergebung, Friede, Freude. Wir können Ihm unser Leben anvertrauen. Wir können Ihn für uns sorgen lassen. Dieser Tag soll Sein Tag sein, an dem ER regiert. Wir wollen Ihn anbeten und Ihm dankbar sein. Wir wollen mit Seiner Hilfe in allen großen und kleinen Dingen rechnen, denn ER hilft gern. Wir wollen bewußt unseren Blick auf Ihn lenken, Ihm für alles danken, und uns von Seiner Freude anstecken lassen!
ER tut mir Gutes mein Leben lang. Wie viele kleine und große Wohltaten hat ER mir schon geschenkt! Einfach nur deswegen, weil ER mich liebt und mein Vater ist. Ja, ich hoffe auf Ihn, heute, morgen und alle Tage. So kann ich mutig in die Zukunft und in diesen Tag gehen: ER ist da, ER, der mir Gutes tut.
Das Beste steht uns noch bevor. Das ist, wenn der HErr wiederkommt und uns zu sich holt. Dann gibt es ein riesiges Fest der Freude! Dann ist die Erfüllung aller Sehnsucht da! Dann wird gesungen, getanzt und gelacht! Ja, der HErr kommt bald! Ich sehne mich nach Ihm und Seiner glänzenden Gegenwart.

Danke, Jesus, daß Du mich sooo liebst! Gewiß, ich habe es nicht verdient und nicht erarbeitet; – es ist einzig Deine Gnade und Dein Geschenk. Wir gut Du zu mir bist! Jeden Tag hüllst Du mich neu in Deine Gnade ein, bist bei mir und hilfst mir durch den Tag. Wo ist ein Gott wie Du?

Bibellese heute: Hebräer 12 , 1 – 12

Eine treue Frau – 27.06.2016

Eine tüchtige Frau, wer findet sie?
Sie übertrifft alle Perlen an Wert.
Das Herz ihres Mannes vertraut auf sie;
Und es fehlt ihm nicht an Gewinn.
Sie tut ihm Gutes und nichts Böses
alle Tage ihres Lebens. …
Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit,
nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob.
Sprüche 31, 10 – 12. 30

Viel Not und Elend entsteht, wenn wir uns den Partner für das Leben selber aussuchen. Wie viele Tränen wurden schon geweint, weil der Partner ganz anders ist, wie man es sich vorgestellt hat!
Gott möchte in jeder Hinsicht für uns sorgen, das schließt auch einen Ehepartner ein. Sprüche 19, 14 sagt: Eine verständige Frau kommt vom HErrn.
ER möchte uns mit einem schlechten Partner nicht strafen oder unser Leben zerstören. ER möchte, daß Sein Wille besonders in der Ehe geschieht: Demut, Fürsorge, Liebe, Vergebung, Freude, Geborgenheit …
Unser Herz sehnt sich sehr nach Zweisamkeit und der Geborgenheit mit einem Partner. Die Sehnsucht ist oft so groß, daß man Gott darüber vergißt bzw. daß Gott nur noch das absegnen soll, was man selber beschlossen hat. Dazu kommt noch die Manipulation durch Fernsehen usw, die uns vorgaukeln, wir haben ein Recht auf freien Sex und gleichzeitig auf einen treuen, wunderschönen Partner. Lügen und Intrigen kann man diese Fernsehserien nennen. Auch Christen lassen sich von diesem Denken anstecken.
Es geht nicht anders: Wenn wir eine Garantie für eine gute Ehe brauchen, brauchen wir die Weisheit und das Verständnis Gottes. Natürlich wird einem nicht jede Schwierigkeit erspart, aber die Ehe wird ein Haus, das auf Fels gebaut ist.
Wir wollen auch Gottes Maßstäbe für Ehe, Familie und Sexualität übernehmen. Wir stimmen nicht mit den Maßstäben dieser verkorksten Welt überein. Darum müssen wir die Zeitströmungen und die Manipulation von Politik, Medien und Bildern durchschauen und bewußt durch Gottes Denken ersetzen.
Wir wollen uns lieber auf unseren HErrn verlassen. Im Gebet erfahren wir Trost und Erfüllung. In der Gemeinschaft mit andern Christen erfahren wir, was christliches Miteinander ist; – auch wenn es nur Menschen mit Fehlern sind (- aber wir lernen das Vergeben). Gott muß uns selber auf Ehe und Familie vorbereiten und auch unseren Partner, indem wir lernen, nach Seinem Wort zu leben und Ihm zu vertrauen.

Danke, Jesus, Du hast nur gute Gedanken und Pläne für mich! Du stillst jede Sehnsucht in mir. Du sorgst für mich und gleichst jeden Mangel aus. Bei Dir herrscht Freude und Friede immerdar. Ja, ich will Dir allein vertrauen!

Bibellese heute: Hebräer 11, 23 – 40

Fürchte Dich nicht!! – 26.06.2016

Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.

Jesaja 43, 1

Welch ein schöner Vers! Ich kenne ihn auswendig. Immer, wenn Not ist, denke ich daran: Ich bin Sein Eigentum; ER hat mich gewählt und hält treu zu mir. ER hat mich ausgelöst von allem Bösen. ER kennt meinen Namen; ER hat sogar einen geheimen Kosenamen für mich. Ich scheine Ihm viel wert zu sein. ER kümmert sich um alle meine Belange, außer denen, die ich selber erledigen kann (damit ich nicht faul werde). Aber alles können wir zusammen machen, im Gespräch bleiben, dankbar für alles sein, die Freude der Erlösung spüren … Es ist viel leichter und fröhlicher, zusammen durch das Leben zu gehen.
Es gibt so vieles Bedrohliches, das ich nicht beeinflussen kann. Ob ein Krieg kommt? Ob die Wirtschaft zusammenbricht? Ob ich Krebs kriege? Ob ich morgen einen Unfall habe? Wie gut, daß all diese Dinge in der Hand meines HErrn liegen. ER sorgt für mich. Viele Dinge hat Er schon vor langen Zeiten so gelenkt, daß sie mir heute keinen Schaden zufügen können. ER denkt weit voraus!
Und falls ich einmal eine schlimme Krankheit bekomme, so ist Er immer noch an meiner Seite. ER hilft mir, alles zu tragen. ER tröstet, gibt Mut und Freude im Leid. ER hat das letzte Wort in allen Dingen, auch in Krankheit, Sterben und Tod.
Es ist gut, so einen HErrn zu haben. Was haben andere? Sie müssen sich selber helfen oder sind abhängig von Ärzten, Behörden, Freunden, Arbeitgebern … Ne, da ist es besser sich bergen beim HErrn.
Ich bin Sein. Ich gehöre nicht mehr mir selber. So soll der HErr bestimmen, wie mein Weg ist. Ich weiß, Er geht vorsichtig mit Seinem Eigentum um. ER hat uns Menschen teuer erkauft; – Sein Sohn Jesus Christus starb am Kreuz, damit Schuld gesühnt und bereinigt ist, damit wir Menschen Gott gegenüber treten können, damit wir Gemeinschaft ohne Schuldgefühle oder Vorwürfe haben können. Da macht sich Friede, Freude und eine gewisse Leichtigkeit des Lebens breit. ER ist der HErr! ER ist auch mein HErr, der mich lieb hat.
Danke, daß Du da bist!

Danke, Jesus, Du hast mich erlöst. Du hast mich freigekauft. Ich bin Dein. Ganz behutsam hältst Du mich in Deiner starken Hand. Wir sind zusammen fröhlich, voller Freude und Friede. Danke, Jesus, Du bist wunderbar!

Bibellese heute: Hebräer 11, 8 – 22

Das Verborgene in uns – 25.06.2016

Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

Matthäus 6, 4. 6.18, (vgl. 14f)

Wir können Gott nicht sehen, und darum meinen wir, ER kann auch einiges nicht sehen, was wir denken oder tun. Doch ER erforscht unser Herz, weiß, was wir für Gedanken haben und sieht genau unsere Taten. Nichts geschieht ohne Sein Wissen.
Darum ist es so gut, daß meine schlechten Gedanken, Gefühle, Worte und Taten durch Jesu Vergebung ausgelöscht sind. Sie sind von Gott vergessen!
Aber alles, was im Verborgenen nach dem Willen Gottes geschieht, wird von Ihm bemerkt und niemals vergessen. ER weiß genau, wo ich um Seinetwillen Schaden genommen habe oder Verluste erlitten habe. ER weiß, wo ich vergeben habe und nicht auf mein Recht bestand. ER weiß, wo ich auf böse Worte nicht geantwortet habe. ER weiß, wo man mich belogen und betrogen hat und ich mich nicht wehrte. ER sieht ins Verborgene und erstattet alle Verluste. Dieses Wissen ist mir eine große Sicherheit. Denn nun brauche ich über die Verluste nicht mehr traurig sein und ihnen nachweinen. ER ist mehr wie ein Ausgleich!
Manchmal haben wir Streit mit einem Verwandten, Nachbarn, Kollegen oder Ehepartner. Da kommen schnell böse Gedanken in uns hoch, und wir möchten gern Rache nehmen und dem andern ebenfalls Schaden zufügen zumindest durch Worte. Doch Gott sieht ins Verborgene! Achtung!! Er weiß nicht nur, welche Gedanken und Gefühle wir haben, ER sieht auch die Dinge, wenn wir denken, wir sind unbeobachtet.
Wir können nicht verhindern, daß uns böse Gedanken kommen. Aber wir können verhindern, daß sie sich im Kopf festsetzen. Wir können sie abwehren und stattdessen Jesu Gedanken denken. Wenn der Vater im Himmel sieht, wie wir uns darum bemühen, Ihm Ehre zu machen und Ihm zu gefallen, wird Er uns helfen und beistehen. ER kann nicht anders. Aber wenn wir den Rachegedanken folgen, läßt Er uns allein in dieser Dunkelheit der Gedanken.
Die Bergpredigt Jesu geht weiter, indem Jesus uns ermahnt, in allen Dingen Gott zu vertrauen. Essen, Trinken, Kleidung und ein Dach über dem Kopf will Gott, der Vater, jedem geben, der Ihn an erste Stelle setzt. ER ist unser Versorger, nicht wir selber. ER ist unsere Sicherheit, nicht unsere eigene Stärke. ER ist unsere Gerechtigkeit, nicht ein irisches Gericht.
Darum wollen wir so leben, wie es dem Himmlischen Vater gefällt. ER sieht ins Verborgene, wo kein anderer Mensch hinsehen kann. ER kennt unsere Gedanken und Gefühle. ER weiß, was wir für Ihn tun. Sollte Er uns nicht zur Seite stehen?

Danke, Jesus, Du sorgst gut für mich! Auch wenn ich manchmal Schaden erleide, bist Du doch da und gleichst alles wieder aus. Und dazu bekomme ich Deinen Frieden, der höher ist wie alles andere. Du bist wirklich gut zu mir!

Bibellese heute: Hebräer 10, 32 – 11, 7
vgl. besonders Vers 10, 33 und 34!

Lebendige Steine – 24.06.2016

Laßt euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen.
1. Petrus 2, 5

Jesus Christus ist der lebendige Fels. Jeder, der auf Ihm steht, steht sicher. Er wird zu einem kleinen, lebendigen Fels, so wie Jesus der große Fels ist. Die kleinen Steine werden zu einem geistigen Haus, zum Tempel Gottes; – dort wohnt Er. Dort werden geistige Opfer gebracht; nicht mehr blutige Tieropfer, sondern Lob, Dank und Anbetung. Dort werden die Opfer der Fürbitte gebracht, die vor Gott viel, viel mehr gelten, wie das Blut toter Tiere. Sogar wir selbst sollen lebendige Opfer sein, die dem HErrn gefallen. Wie gut ist es, wenn wir das Wohlgefallen unseres Gottes gefunden haben! Wie gut, wenn Gott inmitten Seines Volkes wohnt! Da ist Friede ohne Ende, Freude ohne Grenzen, Jubel und Tanz, Licht ohne Schatten … Da ist Erfüllung und Glück für uns.
Wenn wir uns fest an Jesus, den Fels, halten, werden wir selber zu einem Fels. Fest gegründet in Jesus kann uns keiner mehr umschmeißen. Furcht bezwingt uns nicht mehr. Dunkelheit verliert ihren Schrecken. ER hat uns in der Hand und nicht der Böse. Darum können wir jubeln und glücklich sein!
Am Strand bauen die Kinder kleine Burgen aus Sand. Aber wenn die Wellen kommen, werden die Burgen überspült und weggeschwemmt. Doch ein Stückchen weiter liegen große Felsen am Ufer. Auch dort klatschen die Wellen an Land, doch es interessiert die Felsen nicht; – sie liegen dort fest und sicher. Wer wollte sie bewegen? Wer will sie einfach wegspülen? Sie sind fest. – Genau so wird unser Charakter und unser Herz sein, wenn wir zum Felsen durch den Fels Jesus Christus geworden sind.
Ihr habt erfahren, wie gütig der HErr ist. Kommt zu Ihm, dem lebendigen Stein, der von den Menschen verworfen, aber von Gott auserwählt und geehrt worden ist. Laßt euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen, zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen. Denn es heißt in der Schrift: Seht her, ich lege in Zion einen auserwählten Stein, einen Eckstein, den ich in Ehren halte; wer an Ihn glaubt, der geht nicht zugrunde. Euch, die ihr glaubt, gilt diese Ehre. Für jene aber, die nicht glauben, ist dieser Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden, zum Stein, an den man anstößt, und zum Felsen, an dem man zu Fall kommt. Sie stoßen sich an Ihm, weil sie dem Wort nicht gehorchen; doch dazu sind sie bestimmt. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das Sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in Sein wunderbares Licht gerufen hat. Einst wart ihr nicht Sein Volk, jetzt aber seid ihr Gottes Volk; einst gab es für euch kein Erbarmen, jetzt aber habt ihr Erbarmen gefunden. (1. Petrusbrief 2, 3 – 10).

Danke, Jesus, Du bist der Fels, auf dem ich sicher stehe! Bei Dir kommt mein Herz zur Ruhe; bei Dir finde ich Sicherheit und die Angst vergeht. Bei Dir ist Licht und die Finsternis vergeht. Du hältst mich und machst mich stark.

Bibellese heute: Hebräer 10, 19 – 39

Die Treuen im Lande – 23.06.2016

Stolze Augen und hochmütige Herzen
kann ich nicht ertragen.
Meine Augen suchen die Treuen im Land;
sie sollen bei mir wohnen.
Wer auf rechten Wegen geht,
der darf mir dienen.
Psalm 101, 5f.


Heute will der HErr ein Wort zu den Kleinen reden. Zu den Hausfrauen, Müttern, kleinen Landwirten, Maurern, Kindern, den Müden und Armen, den Witwen, den Tagelöhnern … zu allen, die in den Augen der Welt klein sind. Sie sind nicht vergessen, sondern im Blick Gottes.
ER ist der Vater der Witwen und Waisen, der Armen und Unterdrückten, der Leute, die im Leben nicht viel zählen. ER hat sie fest in Blick und in der Hand; Er ist besorgt um sie. ER sieht ihr tägliches Mühen, all die Kleinigkeiten, die so viel Zeit kosten und Er sagt: Du gehörst zu den Treuen, auf die mein Auge ruht. Welchen Dank bekommt eine Mutter, die früh aufsteht und die Kleinen zur Schule fertigmacht? Alles selbstverständlich, oder? Und dabei investiert sie in die Zukunft. Die Liebe und Sorgfalt, die Besorgnis für andere, alles das spiegelt die Liebe Gottes wider.
Gott sieht sehr wohl ins Verborgene. Manche Leute machen ihre Arbeit nicht ordentlich, wenn keiner zusieht. Aber Gottes treuen Leute arbeiten treu im Angesicht Gottes, ob es ein Mensch sieht oder nicht. Sie könnten es nicht vertragen, wenn Gott sie tadeln würde.
Gott mag die Treuen und Stillen im Lande. Sie verrichten die Gebetsarbeit, sie kümmern sich um die Verlorenen, sie ziehen die Kinder groß, sie steuern durch ihr positives Vorbild ganze Nationen. All die Hochmütigen und Stolzen, die so gerne im Fernsehen kluge Reden halten, kann Er nicht besonders ertragen. Hohle Fassaden sind es.
Aber die Treuen und Stillen, die werden bei Ihm wohnen. ER mag sie gern um sich haben. ER mag ihre stille, aber heiße Liebe. ER mag ihnen gern zuhören und mit ihnen fröhlich sein. Ja, sie dürfen unserem HErrn dienen. Und ER wird ihnen dienen: ER schenkt ihnen den Frieden, der alles übersteigt. ER gibt die Freude, so daß alle Arbeit gut von der Hand geht. ER hört ihr Gebet, weil Er sie so sehr liebt. ER segnet ihre Kinder, weil es eben ihre Kinder sind. ER ist in jeder Hinsicht gut zu ihnen. Vertraue darauf, ER mag Dich!

Danke, Jesus, Du siehst die Dinge, die kein Mensch sieht. Kein Werk, das für Dich getan wird, ist vergeblich. Du magst die Kleinen, die, die sonst vergessen werden. Du bist ein treuer Gott und Du denkst an die Treuen, die Dir die Treue halten. Du bist in besonderer Weise um diese kleinen, unscheinbaren Menschen und holst sie in Deine Nähe.

Bibellese heute: Hebräer 10, 1 – 18

Der Fels – 22.06.2016

ER heißt: Der Fels. Vollkommen ist, was ER tut; denn alle Seine Wege sind recht. ER ist ein unbeirrbar treuer Gott, Er ist gerecht und gerade.

5. Mose, Deuteronomium 32, 4

Einmal, als wir am Bauen waren, hatten wir zuviel Beton. Schnell goßen wir noch eine kleine Betonplatte vor der Haustür, so daß man ohne dreckige Füße zu bekommen, ins Haus konnte. Sie sah zuerst wunderschön aus. Doch nach dem Frost im Winter hatte sie einige Sprünge bekommen und nach einigen Jahren war sie vollkommen gerissen und zerstört; – unbrauchbar, alt; sie muß neu gemacht werden. Das war mir eine Lehre. Als wir eine andere Platte goßen, packte ich starke Eisen in das Beton ein. Und die neue Platte bekam keine Risse; – der Frost konnte ihr nichts anhaben.
So ähnlich ist es mit dem Gleichnis, das Jesus vom Haus erzählte. Ein Mann baute ein Haus. Er stellte es auf einen Fels und als ein Unwetter kam und die Fluten am Haus rissen, blieb es fest; denn es war auf Fels gebaut. Ein anderer baute sein Haus auf Sand. Zuerst sah es schön und wohnlich aus. Doch als ein Unwetter kam und die Fluten am Haus rissen, spülten die Wasser das Haus weg und zertrümmerten es.
Der Fels, auf dem wir unser Leben bauen, ist der HErr Jesus Christus! ER allein ist ein Fundament, daß wirklich durch jeden Sturm trägt. Alles andere sieht gut aus, hält aber nicht den Stürmen des Lebens stand. Spätestens wenn die letzte Stunde schlägt, erkennt jeder Mensch, auf welchem Fundament er sein Leben aufgebaut hat. Nur mit Jesus sind wir sicher und geborgen, da mögen die Fluten heranbrausen und die Blitze und Donner krachen: ER ist der Fels, der hält.
Das ist nicht mein Verdienst, sondern Jesu Treue. ER hält zu mir, so wie Er es versprochen hat. ER ist unbeirrbar treu; auch wenn ich manchmal untreu bin. Auch wenn ich Gott nicht immer die Ehre gebe und mit einigem nicht einverstanden bin, auch wenn ich mal nörgelig bin und alles anders möchte: ER ist treu und zuverlässig, unabhängig von mir und meinem Denken. Seine Wege sind geradeaus. Meine Wege sind manchmal verschlungen, denn ich sehe das Ziel nicht. Doch ich vertraue Ihm, daß ER den Überblick hat und mich richtig leitet und ans Ziel bringt. Ja, ER, mein Fels, ist unbeirrbar treu.

Danke, Jesus, auf Dich kann ich bauen! Mein Lebenshaus steht auf sicherem Fundament. Auch wenn mir nicht alles gefällt, bist Du doch der HErr und bist mir unbeirrbar treu. Vergib, wenn ich mit meinem Leben nicht immer zufrieden und dankbar bin. Ich habe nicht den Überblick, wie Du ihn hast. Du bist immer gerade aus, unbeirrbar treu und Deine Wege mit mir sind recht.

Bibellese heute: Hebräer 9, 15 – 28

Im Segen Gottes – 21.06.2015

Ich preise den HErrn, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.

Ich habe den HErrn beständig vor Augen.
ER steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.
Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
Psalm 16, 7ff.

So viel Segen Gottes! Und, was muß ich tun? Das einzige ist: Ihn preisen und Ihn beständig vor Augen zu haben.
Leider gehen meine Gedanken ständig spazieren, es fällt mir schwer, mich immer mit Ihm zu verbinden. Meine Gedanken sind oft „nörgelig“. Wieviel Ungerechtigkeit, wieviel ist nicht richtig, wieviel Unverständnis … Es fällt mir schwer, in meinem negativen Denken Gott zu preisen.
Aber ich will es üben und Hindernisse in meinem Denken und meinen Gefühlen ausräumen. Ich will vergeben und langmütig sein, denn Gott ist es, der für mich sorgt. Ich will meine Augen auf das Schöne richten, auf Seine Schöpfung, auf Seine Wunder und auf Seine Liebe zu mir. Ich will Ihm danken, daß ER mich bis hierher geführt hat, wo doch andere und besonders mein feind mir so viel Schlimmes antun wollten. ER ist immer noch der HErr, auch über meinem Leben.
So stellt sich die Freude wieder ein und das Nörgeln verschwindet. Freude hat so viele guten Auswirkungen! Die Lust am Leben macht uns tatkräftig; sie stärkt unsere Gesundheit und die Probleme sind nur noch halb so groß. Danke, Jesus, für Deinen Geist der Freude!
Danke, daß ich meinen Widersachern vergeben kann und sie herzlich lieben kann. Ach, ist das befreiend! So kann ich Gutes denken und muß mich nicht mit den vergangenen Dingen herumplagen.
Wenn ich Ihn ständig vor Augen habe, bin ich nicht wankelmütig, voller Furcht und Sorgen und ängstlich vor allem Neuen. ER steht mir zu Seite.
Auch wenn ich Fehler mache, ist ER da. ER hält mich mit Seiner hilfreichen Rechten, lenkt mich und macht den Schaden wieder gut. Ich kann frei sein von der ständigen Angst, etwas falsch zu machen.
Und das alles, wenn ich Ihn preise und ständig vor Augen habe. Nun, wenn mir so viel Gutes daraus erwächst, dann will ich es noch viel intensiver üben! HErr, hilf!!

Danke, HErr! Du schenkst die Freude, wenn ich mich zu Dir wende. Du schenkst Vergebung, wenn ich sie bei Dir suche. Du hilfst, wenn ich Dich zum Helfer wähle. Du bist immer da, barmherzig, großzügig, hilfreich, tröstend, freundlich, geduldig … Du bist wirklich ein wunderbarer Gott!

Bibellese heute: Hebräer 9, 1 – 14

Sterne und Menschen – 20.06.2016

ER zählt die Sterne und nennt sie alle mit Namen.

Psalm 147, 4

Der HErr hat Himmel und Erde gemacht; es gibt nichts, was ER nicht geschaffen hat. ER hat so viel Liebe zum Detail, daß Er auch den Sternen Namen gab. Es gibt so viele Sterne, daß man ihre Zahl nicht weiß, nicht einmal schätzen kann. Und es gibt so viele Menschen, daß keiner genau weiß, wie viele Menschen heute leben. Aber der HErr weiß es; – Er kennt jeden genau.
ER hat die Sterne gezählt, ob Ihm auch nicht einer fehle. ER hat ihnen Namen gegeben; – ob Er nicht genau so besorgt um jeden kleinen Menschen ist?
Ja, Er ist allmächtig, allgegenwärtig und allwissend. Darum ist es für Ihn kein Unterschied, ob Er das Universum steuert und lenkt oder den Mikrokosmos mit den kleinen Atomen und Molekülen. Überall sieht Er nach dem Rechten und hält Seine Hand darüber.
Wer nur an dumme Zufälle glaubt und meint, alles sei von allein entstanden, der muß einen sehr starken Glauben haben! – oder er möchte einfach nicht an einen Schöpfer-Gott glauben.
Es ist schön zu wissen, daß Gott alle Dinge, einschließlich uns Menschen, einschließlich Dich und mich, geschaffen hat. Und ER hat uns nicht nur geschaffen, sondern sieht ständig nach dem Rechten. So wie bei den Sternen, ER zählt sie, kennt ihre Namen und sieht, ob nicht einer auf Abwegen ist.
Gottes Wesen ist Liebe, Barmherzigkeit, Perfektion, Freude … So hat ER das Weltall geschaffen und so hat Er jeden Menschen geschaffen. Wir alle sind ein Abbild und ein „Produkt“ Seiner Liebe. Ohne Seinen Willen wären wir nicht entstanden. Und jetzt sieht Er jeden Morgen nach, wo Seine Menschen sind. Fehlt einer, so sucht Er ihn, Er vermißt ihn. Erst wenn Sein Mensch wieder bei Ihm ist, ist die Freude wieder vollkommen.
Gott ist so besorgt um jeden Stern und um jeden Menschen. Wir können Ihm vertrauen, ER wird alles wohl machen.
Wir können und sollen Ihm danken, daß ER uns ins Leben rief. ER hat wunderbare Pläne mit uns. Zusammen mit Ihm wird das Leben gelingen.

Danke, Jesus, Du hast Dir viel Mühe mit mir gegeben! Danke, daß Du mich geschaffen hast und ins Leben riefst! Du kennst meinen Namen und siehst ständig nach mir; Dir kann ich mich anvertrauen! Wir wollen zusammen durch das Leben gehen, denn Du hast wunderbare Gedanken und Ziele für mich.

Bibellese heute: Hebräer 8, 1 – 13

Furcht, Sorge und kleiner Glaube – 18.06.2016

Jesus sagte zu ihnen:

Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?
Matthäus 8, 26

Die Jünger sahen Jesus ständig vor sich und erlebten Wunder um Wunder. Und doch hatten sie im Sturm Angst um ihr Leben. Jesus schlief; – Er war ganz geborgen in den Händen des himmlischen Vaters.
Und wir haben auch oft Angst, weil uns irgend etwas bedroht. Ob es eine Krankheit ist oder drohende Arbeitslosigkeit, ob es ein böser Nachbar ist oder die Polizei hinter uns fährt. Ständig und überall fühlen wir uns bedroht. Wir sind sehr unsicher, besonders in neuen, unbekannten Regionen. Was kann alles geschehen! Nicht auszudenken, falls … eventuell …. Diese unbestimmte Angst, diese Bedrohung bestimmt unser Leben.
Dazu kommt noch die Angst, daß wir etwas nicht wissen und dann alles falsch machen. Manche tun deshalb lieber gar nichts.
Oder sind wir etwa so mutig, wie Jesus es gern hätte? Beten wir ohne Furcht vor Gott und ohne Zweifel um große Dinge? Gehen wir vorwärts in der Sicherheit, die Gott gibt? Leben wir in dieser Geborgenheit, die der himmlische Vater gibt und die Jesus im Sturm hatte?
Angst ist normal, sie ist menschlich; – wie bei den Jüngern. Aber wir können sie überwinden! So wie Petrus, der trotz des hohen Wellengangs aus dem Schiff stieg und übers Wasser zu Jesus lief. Er hätte es fast geschafft! Ganz schön mutig, nicht wahr? Und als es dann doch schief ging, hat Jesus ihn schnell aus dem Wasser gezogen und zum Boot gebracht. Ja, Jesus greift ein, wenn wir Hilfe brauchen.
Wir wollen es üben, trotz Angst und kleinem Glauben, vorwärts zu gehen. Der Glaube an Jesus soll uns regieren und nicht die unbestimmte Furcht! Wir suchen die Geborgenheit und Sicherheit in Ihm während wir vor Ihm still sind. Wir besprechen mit Ihm unsere Anliegen und erst dann gehen wir. Wir gehen in der Sicherheit, daß Er da ist und uns lenkt, leitet und schützt. Und wenn wir Fehler machen, ist Er auch noch da. ER vergibt und bringt vieles wieder in Ordnung. ER schimpft nicht mit uns: Versager, Nichtsnutz!! Nein, ER ist ein wunderbarer HErr und an Seiner Hand können wir mutig und sicher vorwärtsgehen!

Dank, Jesus, für die Sicherheit, die Du gibst. Ja, bei Dir bin ich vollkommen geborgen. Selbst wenn ich Fehler mache, bist Du noch größer. Wie gut, daß ich a l l e s in Deine starken Hände legen kann.

Bibellese heute: Hebräer 7, 11 – 28
Hebr. 7, 25: Darum kann Er auch die, die durch Ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn Er lebt allezeit, um für sie einzutreten.