Ständiges Beten – 15.03.2017

Ständiges Beten – 15.03.2017

Betet ohne Unterlaß!
1. Thessalonicher 5, 17
Warum „befiehlt“ Gott so etwas? Beten ohne Unterbrechung … wie soll man das, wenn man arbeiten muß oder Kinder hat?
An einem Männerabend kam das Gespräch auf das Beten. Einer nach dem andern erzählte seine Erfahrungen. Das kam dabei heraus:
1. Wenn man morgens nicht gleich eine kleine oder große Gebetszeit hat, ich allein mit dem HErrn, dann wird der Tag meistens Streß. Und später am Tage findet meistens niemand mehr Zeit und Ruhe für ein stilles Gebetstreffen mit dem HErrn; – da ist einfach zu viel Betrieb. Notfalls steht man lieber eine halbe Stunde eher auf, aber auf diese Zeit mit dem HErrn will niemand gern verzichten.
2. Ständig am Tage sind wir in Verbindung mit dem HErrn. Alles erzählen wir Ihm, bitten Ihn um alles mögliche, danken Ihm beständig für jede kleine und große Sache, und hören, was ER zu sagen hat. Manchmal bekommen wir entscheidende Hinweise von Ihm, bevor ein Unglück geschieht.
3. Das Gebet wird zu einer Vertrauenssache. Der Kampf mit Gott um irgendwelche Bitten hört auf, und es wächst langsam ein Gebet des Vertrauens. Wir brauchen Gott nicht mehr bestürmen irgendetwas Bestimmtes zu tun; wir brauchen Ihn nicht mehr überreden, das und jenes in Bewegung zu bringen. Wir können Ihm vertrauen, daß ER das Richtige macht. Das bringt große Ruhe in unser Gebetsleben und in unser Herz.
Immer, wenn der Gesprächsfaden mit Gott abreißt, dann weicht Sein himmlischer Friede und Unzufriedenheit macht sich breit. Statt Freude entsteht kämpferische Stimmung, statt Vertrauen in Gott Unruhe, Zweifel, Sich-gehen-lassen und Resignation. So wie eine Blume auf der Fensterbank, die kein Wasser bekommt, lassen wir die Blätter hängen, vertrocknen und sehen schlecht aus.
Gott braucht unser Gebet nicht. Aber wir brauchen es!!Darum „befiehlt“ Gott das ständige Gebet und die tiefen Gebetszeiten. Haltet an am Gebet, betet ohne Unterlaß, und seid allezeit für alles dankbar!
Danke, Jesus, Du meinst es gut mit mir. Darum willst Du den ganzen Tag über mit mir reden. Wie gut, daß Du da bist, Jesus! Was wäre ich ohne Dich???


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