Ordnung im Gebetsleben – 20.01.2021

Ordnung im Gebetsleben – 20.01.2021

Daniel …. In seinem Obergemach waren die Fenster nach Jerusalem hin offen. Dort kniete er dreimal am Tag nieder und richtete sein Gebet und seinen Lobpreis an seinen Gott, ganz so, wie er es gewohnt war.
Daniel 6, 11

Daniel war verschleppt worden und ein Gefangener. Doch auch in der neuen Heimat behielt er seine Gewohnheiten und betete den HErrn dreimal am Tag an. Davon ließ er sich durch nichts abhalten, nicht einmal vom König.
Unser Gebetsleben braucht eine Ordnung. Wenn wir nur beten, wann wir Zeit und Lust haben, kommen wir fast nie zum Beten. Ich habe die Beschreibungen von den großen Männern Gottes gelesen, und sie haben alle großen Wert auf die Stille Zeit gelegt und ich fand eine übereinstimmende Ordnung bei allen.
Unser Gebet braucht einen festen Platz im Terminkalender. Das muß man sich gut überlegen, wie es am Besten möglich ist. Sonst kommt immer wieder etwas dazwischen.
Das Gebet hat einige Grundelemente. Da ist zuerst der Dank und der Lobpreis an Gott. Dann kommt die Bitte um Reinigung und Vergebung. Und dann die Bitten wegen persönlicher Dinge und die Fürbitte für andere. In der Lobpreiszeit, und auch sonst, ergeben sich Pausen. Die nutzen wir, um Ihm zuzuhören. Wir brauchen nicht immer reden. Erst das Hören macht das Gespräch vollendet.
Und wir lesen in dieser Stillen Zeit unsere Bibel. Herumblättern in der Bibel ist nicht verkehrt, aber die Großen hatten immer einen Bibelleseplan. Es ist aber verschieden, manche lesen 10 Kapitel am Tag, und manche nur eines. Aber alle lesen mit einem hörenden, erwartungsvollen Herzen.
Viele machen sich Notizen oder führen ein Gebetstagebuch. Sie schreiben ihre Bitten auf und auch, wie Gott es erfüllt hat. Alle tiefen Einsichten, die Gott gibt, schreiben sie auf, und ebenso alle Wunder, die durch Gebet geschehen. Das hilft in trüben Zeiten und Tagen, den Glauben nicht zu verlieren.
Das sind die Gemeinsamkeiten, die ich bei allen bekannten Christen festgestellt habe. Und wenn ich mich daran halte, geht es mir gut. Wenn ich anfange zu trödeln und mich ablenken lasse, passiert gar nichts mehr. Der Teufel kennt alle Tricks, um uns abzulenken! Da muß man sehr hart und standfest bleiben!
Auch Jesus hatte Seine Gebetszeiten; – Er ging am frühen Morgen in die Einsamkeit. Wenn Er es brauchte, dann brauche ich es noch viel dringender. Also, machen wir Ernst und überlegen uns, wie wir es erfolgreich verwirklichen können! Gott selber wartet auf uns!

HErr vergib, manchmal komme ich ins Trödeln und lasse mich ablenken. Und dann findet wieder keine Stille Zeit mit Dir statt. Hilf mir, standfest zu bleiben und die Zeiten mit Dir zu genießen! Danke, bei Dir bin ich geborgen!!

Fürbitte:
Ihr erinnert euch an Andrius, der auf den Kopf gefallen war, Gehirnblutungen bekam, im Koma lag und dann gestorben ist? Heute bat die Mutter um Gebet; ihr anderer Sohn, Otukas, 5 Jahre alt, hat Lymphdrüsenkrebs, Morbus Hodgkin, sehr aggressiv.  Die Ärzte geben eine Chance von 90%.

Nun ist Korona, und da gibt es im Krankenhaus nur sehr eingeschränkte Besuchszeiten. Andrius durfte sie täglich nur 5 min besuchen. Hoffentlich ist es bei dem Kleinen anders.
Wir wollen für Otukas, die Mutter Lina und den Vater Darius intensiv beten!!!

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