Geben bringt Segen – 06.09.2016

Geben bringt Segen – 06.09.2016

Bringt den ganzen Zehnten ins Voratshaus,
damit in Meinem Haus Nahrung vorhanden ist.
Ja, stellt mich auf die Probe damit,
spricht der HErr der Heere,
und wartet, ob Ich euch dann nicht
die Schleusen des Himmels öffne
und Segen im Übermaß auf euch herabschütte.
Maleachi 3, 10

Als ich Geburtstag hatte, zogen sich meine beiden Kleinen morgens in ihr Zimmer zurück und kamen erst nach Stunden wieder. Sie brachten mir ihre Geschenke, ihre wertvollsten Schätze. Das war mir sehr wertvoll, denn es fiel ihnen schwer, sich von diesen Schätzen zu trennen. Doch die Liebe besiegte den Geiz und sie schenkten es freudig. Ich war sehr froh über meine Beiden! Gott freut sich wie ein Vater, wenn wir Ihm etwas schenken. Es mag Zeit sein oder Geld oder etwas anderes, was uns sehr wertvoll ist. Eigentlich braucht Er es nicht, denn Er hat ja schon alles und zwar im Überfluß. Doch Er freut sich über unsere kleinen Zeichen der Liebe.
Schenken hat noch einen Grund: Es bewahrt uns davor, daß wir den Dingen zu viel Bedeutung beimessen. Gerade Geld manchen wir zum Gott, wir können nicht genug bekommen. Wegen des Geldes wird mancher zum Betrüger. Manche Großen im Reich Gottes sind wegen Geld in Versuchung gekommen und haben es veruntreut.
Gott will uns davor bewahren, daß Geld oder anderes unser Gott wird. Deshalb möchte Er, daß wir regelmäßig und freudig geben. Das ist Seine Therapie gegen unseren Geiz und unsere Habsucht.
Etliche Zeit habe ich meinen Geiz so bekämpft: Ich gab mehr als ich sollte oder wollte. Und ich sagte mir dabei: Das ist gegen meinen Geiz, und legte noch etwas darauf.
Der Kampf gegen Geiz und Habsucht muß offensiv geführt werden. Immer, wenn wir merken, der alte Adam mit seinem Geiz und Gier meldet sich wieder, gehen wir dagegen an.
Gott ist unser Vater, der sich über die Fortschritte Seiner Kinder sehr freut. Wir wollen Ihm helfen, daß das Neue Leben in uns sichtbar wird, indem wir Gier und Geiz bekämpfen; – denn das ist ganz sicher nicht Gottes Charakter.
Wir wollen ganz sicher keine Geschäfte mit Gott machen: Ich gebe meinen zehnten Teil vom Einkommen und Gott segnet mich mit ganz viel Geld. So etwas ist nicht Gottes Wesen und nicht das Wesen des Glaubens. Wir geben, auch wenn es bei uns knapp wird. Denn wir wissen, Gott versorgt uns. Wir geben, weil es unsere Liebesgaben für Gott sind.
Wir sehen darauf, daß mit unserem Geld möglichst viel Gutes getan wird und wir fragen: Wohin soll ich mein Geld geben? Gott denkt manchmal anders wie wir, und wir sollten gut auf Ihn hören.
Manche machen diesen zehnten Teil vom Einkommen zum Gesetz. Doch bei Gott ist es freiwillig: ER hat einen freudigen Geber lieb. Darum darf es auch der fünfte Teil vom Einkommen sein oder eben das, was da ist. Wenn wir geben, fragen wir Gott, wohin und wieviel. Das ist besser wie das gesetzliche Geben. ER gibt uns ja auch nicht nach Vorschrift, sondern reichlich, ohne Geiz.
Danke, Jesus! Du hast mir alles gegeben, und ich will Dir aus Dankbarkeit ein paar Kleinigkeiten zurückgeben. Eigentlich ist es nicht viel, aber ich will es von Herzen geben. Ich will teilen mit meinen Geschwistern und wenn ich eine Not sehe, will ich versuchen zu helfen. Du bist gut zu mir!
Bibellese heute: Johannes 1, 1 – 18


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