Ein hörendes Herz – 12.11.2019

Ein hörendes Herz – 12.11.2019

Verleih Deinem Knecht ein hörendes Herz.
1. Könige 3, 9

Gott fragte den jungen König Salomo nach einem Wunsch. Und der König überlegte natürlich lange, was denn am Wichtigsten wäre und entschied sich für das hörende Herz. Nicht Reichtum, nicht Erfolg, nicht den Tod der Feinde, nicht langes Leben und Gesundheit, sondern ein hörendes Herz. Salomo meinte, nur so könne er dieses große Volk gerecht regieren. Gott hatte Gefallen an dieser Bitte und meinte, Er gäbe Salomo noch alles andere dazu: Reichtum, Erfolg, langes Leben und Ehre.
Ein Hörer ist demütig, er nimmt sich zurück und gibt dem Gegenüber die Ehre. Er möchte wissen, was andere denken, denn vielleicht lernt er Neues. Wir haben viele mit einer schnellen Zunge. Du hast noch nicht ausgeredet, da fallen sie einem schon ins Wort; sie wissen alles, reden über alles ….. eine echte Krankheit, die aus einem stolzen, überheblichen Herzen kommt.
Wenn wir auf Gottes Wegen gehen wollen, wenn unsere Ehe gelingen soll, wenn wir unsere Familie recht führen wollen, wenn wir im Beruf keine krummen Wege gehen wollen, wenn wir in der Gemeinde Jesu unseren Platz finden wollen, müssen wir Hörer sein. Gott redet, aber wir reden machmal ständig selber und hören Ihn nicht. Wie soll man da seinen Weg richtig gehen?
Jesus ging frühmorgens in die Stille, um Gott zu hören. Mose war 40 Jahre in der Wüste, bevor er Gott hörte. Johannes der Täufer lebte in der Wüste und kannte Gottes Stimme. Auch Paulus lernte in der Wüste in Arabien Gott kennen. Wie willst du Christ sein und Jesus nachfolgen, wenn du nicht hören lernst?
Die Stillen im Lande, die Hörer, sind Gottes Freunde. ER segnet sie reich. Sie haben unendlichen Einfluß vor Seinem Thron; ihre Bitten kann der HErr nur schwer abschlagen.
Ich habe viele Große im Reich Gottes kennengelernt, und sie waren alle Hörer. Auch wenn sie große Prediger waren, im Gespräch hörten sie zu. Der HErr erhöht den Demütigen und segnet ihn. – Es fällt uns nämlich sehr, sehr schwer, nur Hörer zu sein.
Wie viele unnütze, vergebliche Wege wären mir erspart geblieben, wenn ich Ihn nur gefragt hätte! Aber dazu hatte ich keine Zeit ….

HErr, ich will auf Dich hören, dafür nehme ich mir jetzt Zeit. Ja, Deine Meinung und Deine Antwort ist mir wichtig! Rede Du, Dein Knecht hört!!


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