Ein fröhliches Gebet – 03.07.2019

Ein fröhliches Gebet – 03.07.2019

Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HErr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat.
5. Mose, Deuteroromium 26, 11

Gott möchte einen fröhlichen Glauben! Nicht diesen mißmutigen, scheinheiligen, steifen Glauben mit einem Gesicht wie aus Eis. ER will Bewegung sehen!
Darum hat Gott viele Feste angeordnet, auf denen die Menschen fröhlich sein sollen über all das Gute, das der HErr uns tut. Diese Feste waren sicher ganz anders wie unsere steifen, heiligen Zeremonien und rituellen Gottesdienste.
ER möchte, daß wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen und die eiserne Selbstbeherrschung vergessen. Natürlich sollen wir anderen dabei nicht schaden und auf ihre Kosten unsere Gefühle rauslassen. (Eine Frau betete immer so laut und schnell und direkt in mein Ohr ….. es tat mir schon weh. Ein anderer hob die Arme beim Beten, aber es war ein dichtes Gedränge und sein Arm nur 5 cm von meiner Nase weg …. das war mir doch zu „gefährlich“ nahe). Emotionen sind gut! – ER hat uns jedenfalls mit Gefühlen geschaffen.
Es fällt mir selber immer schwer, aus mir herauszukommen und meine Gefühle zu zeigen. Aber ER ist es wert, daß ich meine Hände in der Anbetung erhebe. ER ist es wert, daß ich manchmal auf Knien liege. ER ist es wert, daß ich Ihm laut mein Lob singe. ER ist es wert, daß mir manchmal die Tränen kommen oder ich laut lachen muß. ER ist es wert, daß ich vor Ihm tanze, weil ich mich so freue über meinen HErrn. Jedenfalls muß ich nicht still sitzen bleiben und Haltung bewahren. ER ist es wert, Ihm mein Gefühl zu zeigen!
ER ist es wert, in der Gebetsgemeinschaft laut angebetet zu werden. Ich will meinen Mund aufmachen und es nicht immer den anderen überlassen Ihn zu loben, zu danken und Fürbitte zu leisten.
ER ist da! Überall, wo die Menschen Ihn preisen, ist ER das Haupt, das über den Dingen steht. Dort stehen die Engel und bilden ein schützendes Dach über uns. Und ER selber fühlt sich wohl bei uns.

Danke, Jesus! Du bist kein ferner Gott, sondern nahe bei mir. Wie gut, daß Du da bist! Wie gut, daß ich alle meine Sorgen auf Dich werfen darf! Wie gut, daß ich ungezwungen fröhlich sein darf! Du bist wunderbar!!


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