Die Macht der Fürbitte – 21.11.2017

Die Macht der Fürbitte – 21.11.2017

Der HErr sagte zu den Freunden Hiobs:
Mein Knecht Hiob aber soll für euch Fürbitte einlegen; nur auf ihn nehme Ich Rücksicht, daß Ich euch nichts Schlimmeres antue.   …
Der HErr wendete das Geschick Hiobs, als er für seinen Nächsten Fürbitte einlegte.
Hiob 42, 8.10
Mich fasziniert die Macht der Fürbitte! Wenn ein Gerechter für einen anderen Menschen betet, hört Gott! – und es geschehen Wunder, innerlich und äußerlich.
Unsere Fürbitte ist oft recht kindlich. Wir sehen eine Not oder einen Menschen in Not und bestürmen Gott dieses oder jenes zu tun. Mitleid ist unsere Triebfeder. Und wir haben einen Plan, wie Gott es machen soll. Alle möglichen Vorschläge machen wir Ihm, wie es am Besten wäre! Als ob Gott etwas alt wäre und nicht mehr so richtig die Zusammenhänge begreift. Wir müssen Ihm unbedingt helfen!
Reife Fürbitte ist anders. Sie sucht zuerst Gottes Angesicht und fragt: Was ist Dein Wille? Wie siehst Du diesen Menschen? Als ich einmal für eine sehr gebeugt laufende Oma beten wollte, sagte ER mir harte Worte: Sie braucht mich nicht. Da war ich aber erst einmal still. Heilung braucht sie, aber wohl nicht von Jesus, – schade.
Mir ist es sehr, sehr hilfreich, wenn ich Gottes Meinung und Seine Ansicht zu einem Problem oder Menschen kenne. Dann kann ich voll in Seinem Sinne beten. Und dann bewirkt Gott vieles.
Jesus ist unser bester Fürsprecher. ER kennt alle Nöte unseres Erdenlebens, ist voller Mitleiden und weiß genau, was richtig ist. ER sendet uns Seinen Geist, damit der in uns das Richtige betet. Darauf kann ich mich verlassen, es ist oftmals erprobt.
Gott will handeln, ER will Wunder wirken, Heilung bringen, Herzen erweichen und erreichen! ER wartet auf unsere Fürbitte, damit Er handeln kann!
Als Jesus zehn Leprakranke heilte, liefen neun freudig nach Hause und vergaßen Ihn wieder; – sie hatten alles bekommen, was sie wollten. Nur einer wollte mehr: Er kehrte um und dankte Jesus. Und sein Glaube hat ihn gerettet. So soll unser Ziel sein: Menschen zum Glauben an unseren HErrn bringen. Heilungen und Wunder sollen diesem Ziel dienen: Vertrauen in Jesus wecken und offene Herzen für Jesus schaffen.
Manchmal dient eine Krankheit diesem Ziel: Menschen sollen Jesus suchen. Zuerst sollen sie Jesus kennenlernen und erst später geheilt werden. So ist ein Gebet um Heilung nicht immer in Seinem Sinne; ER hat Größeres vor.
Jesus, Du meinst es soooo gut mit uns! Wir können es gar nicht verstehen. Du wartest auf unser Gebet, damit Du handeln kannst. Du möchtest diese Zusammenarbeit mit uns! Bitte hilf mir, mehr zu beten und mich nicht von Problemen ablenken lasse. Ich will Dein Angesicht suchen, HErr!


Ein Gedanke zu „Die Macht der Fürbitte – 21.11.2017

  1. Ja, nichts kommt vom Himmel auf die Erde als durch Gebet. Ich habe eine interessante Aussage von Bonny Chavda aufgenommen: Der eigentliche Auftrag der Gemeinde Jesu ist, in den Riss zu treten zwischen Himmel und Erde, durch Anbetung, Gebet und Fürbitte, damit in der Welt der Wille Gottes durchbrechen kann. Das würde die ganze Gottesdienst-Kultur und Gemeindestruktur nochmals überdenken lassen. Ich denke, sie hat recht! Deine täglichen Worte sind auch eine Art Fürbitte: Wahrheit über Gott und den Menschen in den Äther gestellt! Danke! Herzlicher Gruss

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