Die Furcht – 29.01.2018

Die Furcht – 29.01.2018

Jesus sagt:
In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.
Johannes 16, 33
Vor ein paar Jahren zündete jemand meine Heuballen an. Wir konnten sie schnell löschen, sonst wäre der gesamte Wintervorrat abgebrannt. Aber die Furcht und der Schreck saß sehr tief in mir. Noch lange Monate, wenn ich nach Hause fuhr, sah ich in Richtung Stall, ob es wieder brannte. Der Schreck saß tief und die Furcht ließ mich nicht los. Es waren nur Heuballen, aber es hätte ja viel, viel schlimmer kommen können.
Ich hatte die Wahl: Entweder gebe ich mich der Furcht hin, oder ich bekämpfe sie mit meinem Freund Jesus. Das war gar nicht so einfach, obwohl es nur Heuballen waren. Aber dieses Gefühl der Schutzlosigkeit gegen die Bosheit anderer oder gegen dumme Zufälle, gegen Krankheit, die plötzlich zuschlägt, gegen alles Unglück, das uns vernichten will …. dieses hilflose Gefühl war sehr, sehr stark und machte mir das Leben schwer.
Ich gab all meinen Kummer und meine Befürchtungen in die Hände Jesu. Und, dumm wie ich war, machte ich mir dann wieder Angst mit diesen Gedanken, was alles passieren könnte. Doch nach und nach wich die Furcht, weil ich es immer wieder an Jesus abgab. Heute bin ich zwar nicht ganz frei von diesen plötzlichen Befürchtungen, was alles eventuell geschehen könnte, aber ich habe gelernt auf Jesus zu vertrauen. Sein Wille soll geschehen!
Immer mehr kann ich mich auf Ihn verlassen, immer stärker wird der Glaube an Ihn, den HErrn über Zufälle, Unglück, Erdbeben, Feuer, Heuballen, Kriege, Tod und Leben. Immer mehr bin ich geborgen in Seiner Hand. Immer mehr glaube ich, daß ER wirklich alles in der Hand hält und es gut mit mir meint. Ich brauche nicht mehr gegen „das Schicksal“ rebellieren und ständige Furcht in mir tragen.
Ich las das Buch „Die Hütte“. Dort wird beschrieben, wie ein Kind starb und wie Jesus tröstet. Als die Familie begriff, daß dieses Kind im Himmel ist und niemandem Schuld gibt, und auch Jesus niemandem die Schuld gibt, da wurde langsam Friede in den Herzen. Das verstorbene Kind im Himmel freut sich auf seine Eltern und Geschwister. Es geht ihm gut. Es sieht seinen eigenen Tod nicht als Schlußpunkt, sondern als Eintritt ins Reich Gottes. Es macht niemandem Vorwürfe, sondern freut sich an Gott und Jesus.
Echter Glaube ist Vertrauen. Jesus macht es richtig. Alles macht ER richtig, die Vergangenheit und die Gegenwart und auch die Zukunft. Feuer und Krankheit, alles ist wirklich in Seinen Händen. Wir dürfen Ihm vertrauen.
Im Psalm 23 steht: …. ich fürchte kein Unglück. Ja, so soll es sein: Ich fürchte kein Unglück.
Danke, Jesus! Du bist der HErr über  mein Leben und auch über das Leben meiner Kinder. Ich kann mit all meinen Sorgen nichts ändern; – aber Du hast alle Dinge in Deiner starken Hand. Dein Geist kann diese Zuversicht in mir verwirklichen; – ja, ich will Dir ganz und gar vertrauen!


Ein Gedanke zu „Die Furcht – 29.01.2018

  1. Guten Morgen,
    danke für diese Andacht. Der Feind versucht immer wieder Angst zu machen.Aber unser Herr Jesus ist stärker.
    Durch den Herrn verbunden, Elke Bayer

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