Der Tempel des HErrn – 13.09.2020

Der Tempel des HErrn – 13.09.2020

Spruch des HErrn:
Von heute an spende ich Segen.
Haggai 2, 19

Der erste Tempel war zerstört, und das Volk in die Verbannung geführt worden. Nun war es wieder in seiner Heimat, aber jeder sorgte für sich und sein Haus. Nur an den Tempel dachte keiner. Erst einmal für sich selber sorgen, so war die Devise, und nachher mal sehen, ob es noch für einen Tempel reicht. Doch weil Gott es gar nicht mag, daß Er so mißbraucht wird, sorgte bei den Judäern für löcherige Portemonnaies. Das Geld war immer alle, das Korn wuchs nicht, der Wein war schlecht …. kurz, es gelang nichts so richtig. Und Haggai, der Prophet, erklärte dem Volk den Sachverhalt: Ihr rennt nur für euer eigenes Haus, während mein Haus in Trümmern liegt! Darum hielt Ich den Regen zurück und rief die Dürre ins Land. Auf ins Gebirge, schafft Holz heran und fangt an zu bauen! – Und die Juden fingen tatsächlich an. Sie ließen sich von Haggai ins Gewissen reden und bekannten: Ja, wir haben nur für uns selber gesorgt, aber nicht für den HErrn. Nun wollen wir das ändern und das Haus des HErrn bauen!
Gott sagte dann Seine Hilfe und Gegenwart zu. ER wollte den Menschen helfen, den Tempel zu bauen und alle Widerstände beseitigen, und dann auch noch dafür sorgen, daß die Menschen wieder genug ernten und die Portemonnaies keine Löcher mehr haben. – „Von heute an spende ich Segen!“
Und was sagt uns dieses Wort als Christen im Neuen Bund? Unser Tempel ist Jesus. Er liegt in Trümmern. Es gibt nur wenig Leben und die Gemeinden sind recht schwach. Das liegt an unserem Egoismus. Wir sorgen lieber für uns selber, verbrauchen unser Geld für unsere Familien und Hobbys, stecken unsere Zeit in Hobbys anstatt uns um das Haus Gottes zu kümmern. Gott will keine passiven „Sonntagssitzer“ in den Kirchenbänken, sondern Menschen, die aktiv innerhalb und außerhalb der Kirchen Seine Gemeinde bauen. Wir opfern Geld und Zeit und Energie für unseren HErrn Jesus, und ER kümmert sich um unsere Nöte; – ich denke, für uns ein guter Tausch. Suchen wir uns einen Platz im Reich Gottes, wo unsere Gaben und Talente gebraucht  werden und wo wir für Ihn arbeiten dürfen. ER ist es wert!

Danke Jesus, daß Du Dich um mich kümmerst. Niemals läßt Du mich im Stich, auch wenn die Not manchmal doch recht groß war. HErr, ich will für Dich leben und mein Geld soll Deines sein. Hilf mir, großzügig und sorgenfrei zu leben! Denn Du bist ja bei mir!


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