Kraft und Stärke – 2017.10.03

Kraft und Stärke – 2017.10.03

ER gibt dem Müden Kraft,
dem Kraftlosen verleiht ER große Stärke.
Die Jungen werden müde und matt,
junge Männer stolpern und stürzen.
Die aber, die dem HErrn vertrauen,
schöpfen neue Kraft,
sie bekommen Flügel wie Adler.
Sie laufen und werden nicht müde,
sie gehen und werden nicht matt.
Jesaja 40, 29ff.
Der einzige, für den diese Verheißung vollständig zu traf, war Jesus, als ER hier auf der Erde lebte. ER wurde nicht müde und nicht matt, ER gehörte nicht zu den Enttäuschten und Resignierten, ER gab nicht auf, sondern strahlte die Liebe Gottes tatkräftig von morgens bis abends aus. Sogar nachts konnte man Ihn „stören“; – nein, „stören“ ist das falsche Wort, denn man konnte Ihn nicht stören. ER war da und tat, was Ihm vor die Füße kam. Seine Kraftquelle war, den Willen dessen zu tun, der Ihn gesandt hatte. Komisch für uns, die Handlung oder Mission als Kraftquelle anzusehen. Normalerweise kostet es uns Kraft, den Willen dessen zu tun, der uns sendet… Vielleicht ein Grund nachzudenken, was bei Jesus anders war als bei uns?
ER ließ sich von Gott senden und tat nur das, was ER von Gott empfing. Vielleicht tun wir zu viel? Oder das Falsche?
Zum Beispiel brach ER nicht hektisch auf und eilte zu Lazaret, als ER hörte, daß Sein Freund krank war. ER wartete, bin Lazarus gestorben war. Und selbst dann ließ Er sich Zeit, nur keine Eile! Gelassenheit war immer für Jesus angesagt, – denn Gott ebnete Ihm immer den Weg; ER kam nie zu spät, selbst bei Lazarus nicht. Gott hatte etwas anderes vor, das wußte Jesus, weil ER mit Ihm so eng verbunden war. (Jesus sollte Lazarus aus dem Grab holen, und Lazarus kam wirklich lebendig aus dem Grab heraus!)
Meine Hektik und Eile kostet mich viel Energie. Wie gut, wenn ich weiß, Gott sorgt für alles! Gelassenheit und Vertrauen ist angesagt, dann kann die Arbeit viel besser gelingen.
Jesus lebte vom Vater. Alles, was der Vater Ihm sagte, war Ihm wie Brot, wie Nahrung. ER spürte Hitze und Kälte, Hunger und Durst, aber alles glich der Vater wieder aus. Jesus hatte keine Zeit und kein Bedürfnis, immer an sich zu denken. ER sah Sein Leben mit den Augen des Vaters. Deshalb diese Gelassenheit. Wie oft wurde ER enttäuscht! Aber es kam keine Bitterkeit oder Enttäuschung in Ihm hoch. Weil ER den Vater kannte und dachte wie der Vater.
Für uns ist es sehr schwer, unseren alten hektischen Lebenstil abzulegen und Jesu Lebensweise anzunehmen. Manchmal brauchen wir dafür ein ganzes Leben. Doch je mehr es uns gelingt, desto entspannter und gelassener leben wir, desto weniger eigene, hektische Werke und mehr Gottes Werke. Wir wollen so werden, wie Jesus es uns vorgemacht hat! Und wir wollen es schneller lernen, nicht das ganze Leben dafür brauchen. Wir wollen eng verbunden mit dem Vater sein, und nicht auf uns selber schauen.
Jesus, ich sehe auf Dich! Du zeigst mir, wie man leben muß. Der himmlische Vater sorgt für mich, wie gut!! Ich will Deinen Weg gehen, und Du bist meine Kraftquelle. Danke!!


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