Existenzängste – 17.11.2018

Existenzängste – 17.11.2018

Der HErr ist mein Hirte,
nichts wird mir fehlen.
Psalm 23, 1

Viele Menschen leiden unter Existenzängsten. Heute haben sie zwar genug, aber wie wird es morgen sein? Heute ist genügend Nahrung, Kleidung und Geld da. Aber morgen?
Es gibt eine große Unsicherheit in uns. Ob wir morgen noch Arbeit und Einkommen haben? Ob die Rente sicher ist? Ob die Ehe hält? Was wird aus den Kindern? Das Auto macht komische Geräusche, ob es endgültig kaputt geht?
Diese Ängste und Sorgen können uns das ganze Leben verfolgen. Selbst wenn wir den sichersten Arbeitsplatz haben … vielleicht geschieht doch irgend etwas. Kommen wir vom Arzt, der uns beste Gesundheit bescheinigt, dann denken wir: Vielleicht hat er nicht alles gesehen oder bald erwischt mich eine schwere Krankheit. Sind wir im Urlaub und könnten entspannen, denken wir ständig daran, ob wir das Gas abgedreht haben oder ob vielleicht die Kühltruhe defekt ist oder oder oder.
Diese Ängste machen uns das Leben schwer. Jesus möchte, daß wir ein „leichtes“ Leben haben, daß wir „leichtfüßig“ durch das Leben laufen! ER möchte unser Joch abnehmen und zertrümmern.
Manchmal geben wir Ihm unsere Sorgen. Dann fühlen wir uns wirklich erleichtert von all diesem Druck. Doch schon nach fünf Minuten geht unsere Krankheit wieder los: Vielleicht ….
Da wollen wir lieber Ernst machen! Jesus, ich übergebe Dir die Fürsorge für mein Leben und meine Familie. Ich will mein Bestes geben, und darauf vertrauen, daß Du alles segnest und Dein Auge darauf hältst! Ich will mich nicht mehr sorgen und keine Angst mehr haben, nein, niemals mehr! Und wenn ich wieder rückfällig werde, dann gib mir einen kleinen Stoß zur Erinnerung.
Nur mit viel Geduld und Willen werden wir es schaffen. Jesus ist ein geduldiger Lehrer, und mit Ihm zusammen werden wir es lernen.
Jesus ist ein guter Hirte, der treu für Seine Schäflein sorgt. ER gibt gern! Aber Ihm sind die Hände gebunden, wenn wir für alles selber sorgen wollen.

Danke, Jesus, Du kennst mich genau! Du kennst all meine Sorgen und Befürchtungen, doch Du willst für mich sorgen. Ja, HErr, so soll es sein: Ich gebe Dir meine Sorgen und du sorgst für mich. Dann habe ich keine unnützen Lasten mehr, die ich mit mir herumschleppen muß. Dann kann ich endlich das Leben unbeschwert genießen! Wie gut, daß Du Dein Wort hältst: Der HErr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.

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