Die Versuchung des Reichtums

Die Versuchung des Reichtums

Erfüllt vom Heiligen Geist, verließ Jesus die Jordangegend. Darauf führte Ihn der Geist vierzig Tag lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. …
Da führte Ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte Ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde. Und er sagte zu Ihm:

All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich Dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn Du Dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird Dir alles gehören.
Lukas 4, 1.2.5-7

Dem Teufel gehören anscheinend wirklich alle Reiche und aller Reichtum dieser Welt. Jesus widerspricht ihm da gar nicht. Nur wollte Er ganz bestimmt nicht niederknien und den Teufel anbeten. Denn nur vor dem HErrn, Gott allein, darf man niederknien und Ihn anbeten.
Diese Versuchung mit dem Reichtum, Erfolg, Wohlstand und Gesundheit tritt an wohl jeden Christen heran. Wer möchte denn nicht ewig gesund sein? Erfolg im Beruf haben? Reichtum und Luxus anhäufen? Reisen wie es gefällt? Und leider gibt es Christen, die darauf hereinfallen und für Reichtum und anderes ihre Seele geben. Das Zentrum ihres Denkens und Glaubens verschiebt sich allmählich, bis an Jesu Stelle der Erfolg tritt. Sogar große Evangelisten sind dieser Versuchung erlegen. Ihr Denken ist Geld, Geld, Geld und nicht mehr Jesus. Jesus wird nur noch benutzt, um Geld zu verdienen.
Es gibt auch diese HErr-segne-mich-Christen. Sie denken nicht so sehr an die Nachfolge Jesu, sondern daran, daß der HErr sie segnen soll. Im Beruf, in der Ehe, im Hobby …. auf allen Wegen wird der HErr gebraucht, um die Wege dieser Christen abzusegnen. ER hat ja viel Geduld, aber Er möchte lieber, daß sie anfangen, die Quelle zu suchen und klares Wasser trinken anstatt das Gift der Versuchungen. Diese Christen sind in sich unruhig und meinen, durch mehr Geld, mehr Erfolg, mehr Gesundheit läßt sich die Unruhe bekämpfen. Sie sind getrieben zum Erfolg … Wohl dem, der Ruhe findet an Jesu Herz!
Jesus gibt die einzig kluge und richtige Antwort auf die Versuchung: Du sollst den HErrn, Deinen Gott, allein anbeten. Ja, in der Dankbarkeit liegt Kraft. In unserem Hinwenden zu Gott bekommen wir die Möglichkeit, sorgenfrei und dankbar, voller Frieden, Zufriedenheit und Harmonie zu leben; – Geld allein bringt diesen Segen bestimmt nicht. Wir sollen Jesus nachfolgen, auf Seinen Wegen gehen. Und der Weg Jesu heißt nicht: Erfolg um jeden Preis. Jesus konnte dienen. ER konnte Entbehrungen ertragen. ER war manchmal krank und schwach (vgl Jes. 53). ER wurde verspottet und verhöhnt. Sein Freund, mit dem Er das Brot zusammen aß, hat Ihn verraten. Äußerlich war Jesu Leben kein Erfolg. Und dennoch: Gott war sehr, sehr zufrieden mit Jesus, so daß Er Ihn in den Himmel holte und Ihm den Platz zu Seiner Rechten gab.
Wir wollen lieber sein wie Jesus!!! – und darauf vertrauen, daß Gott wie ein Vater für uns sorgt. Dann wird es uns wirklich gut gehen.

Danke, Vater im Himmel, daß Du so gut für mich sorgst! Ich brauche mir keine Sorgen machen und nicht stressig dem Erfolg nachjagen. Ich brauche mich nicht verstellen und so tun als ob … Ich habe Jesus, den Retter, der mich erlöst, heiligt, gebraucht und immerfort rettet. Danke, Vater, ich bin Dein Kind!

Unser Video zur Andacht:  https://youtu.be/rJxrwrCo4Io?si=4SdbFk9QwmQN0REO

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