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Author: Frank Lauermann

Der Bau der Gemeinde – 10.01.2021

Der Bau der Gemeinde – 10.01.2021

Weil mein Haus in Trümmern liegt….
Haggai 1, 9

“Ihr habt viel erhofft und doch nur wenig geerntet; und wenn ihr es einbrachtet, blies ich es weg. Warum wohl? – Spruch des HErrn der Heere. Weil mein Haus in Trümmern liegt, während jeder von euch für sein eigenes Haus rennt.” – so ist der ganze Vers.
Und so sehe ich es in vielen Gemeinden. Die Leute kümmern sich um ihr eigenes Wohlergehen und für die Gemeinde bleibt nur das, was unbedingt sein muß oder was man entbehren kann. So darf es nicht sein! Stell dir mal vor, Gott behandelt uns so, wie wir Ihn behandeln! Dann erginge es uns aber echt schlecht!
Gott will den ersten Platz in unserm Leben. Wenn Er Seinen Platz mit allem möglichen teilen soll, dann geht Er fort. Und es geschieht, was den alten Israeliten passierte: Eine Dürre nach der andern, eine Fehlernte nach der andern, Heuschrecken, Unwetter und viele Unglücke, das Portemonnaie hatte Löcher; – es herrschte Not und Elend. Es lag überhaupt kein Segen über dem Land. Was sie auch taten, es mißlang.
Doch die Israeliten ließen sich warnen und fingen an, den alten Tempel wieder aufzubauen. Und da sagte Gott: Achtet darauf: Heute habt ihr angefangen, meinen Tempel wieder zu bauen. Und von heute an spende ich Segen. Das Land wird wieder fruchtbar, die Heuschrecke kommt nicht mehr und euer Portemonnaie hat keine Löcher mehr.
Halte dich an Gott, und ehre Ihn mit dem Besten deines Lebens! ER braucht den Ehrenplatz, auch in deinem Terminkalender. Sein Gebot gilt mehr als kurzfristige Bereicherung durch Lügen und Betrug. Und dann wirst du den Segen erleben. ER trägt durch, Seine Versorgung ist gut und reichlich, das Portemonnaie hat keine Löcher mehr und das Auto geht nur noch selten kaputt. Ja, ER spendet Segen von heute an, wenn Du Seine Ehre suchst.

Danke Jesus, Du hast alles für mich gegeben. Ich will nicht geizig sein, sondern Dir auch alles geben, was ich habe. Alles steht Dir zur Verfügung, es soll Dich ehren: Mein Besitz, mein Auto, meine Zeit und Energie. Danke, Du sorgst großartig für mich!!!

Sieg über Sünde

Sieg über Sünde

Nicht wahr, wenn du recht tust, darfst du aufblicken; wenn du nicht recht tust, lauert an der Tür die Sünde als Dämon. Auf dich hat er es abgesehen, doch du werde Herr über ihn!
1. Mose, Genesis 4,7

Ja, die Sünde lauert auf uns, doch wir können Herr über alles bleiben, solange wir mit Jesus verbunden sind und uns von Seinem Geist leiten lassen. Dann können wir ohne Scham und ohne rot zu werden aufblicken. Ansonsten müssen wir den Blick senken, weil wir uns wegen unserer Sünde schämen. Rettung vor der Sünde finden wir nur in Jesus!
Das Treiben der Menschen ohne Gott ist wie ein Strudel, der alle abwärts reißt. Wir dürfen diesem Strudel nicht zu nahe kommen! In Römer Kapitel 1 wird beschrieben, wie Gott die Menschen, die nicht auf Ihn hören wollen, in die Sünde dahingegeben hat: Sie bekommen, was sie wollen. Sexuelle Freiheit fordern sie, und werden doch Sklaven. Wieviel Leid und Unrecht ist geschehen, weil die Menschen sich nach irgendwelchen Meinungen, die zuerst gut klingen, richten wollen! Wir Christen haben unsere eigene Meinung über Moral und wir sollen uns nach Gottes Verständnis und Seiner Schöpfungsordnung richten. Wir brauchen unsere moralischen Vorstellungen nicht laut propagieren, aber selbst danach leben. Wir wollen Jesus den Retter verkünden und nicht nur Moralapostel sein.
Es mag sein, daß Du selber tief in Unrecht und Sünde gefallen bist. Vielleicht hast Du sogar einen Menschen getötet, mit Absicht oder ohne. Es mag sein, daß die Schuld Dich quält. Dann gilt Dir dieses Wort Gottes: Wenn eure Sünde auch blutrot ist, sie soll weiß werden wie Schnee. Wenn sie rot wäre wie Purpur, sie soll weiß werden wie Wolle (Jesaja 1,18). ER will Dir vergeben; – nimm Seine Vergebung an, dann wirst Du Ruhe finden für Dein unruhiges Herz.

Danke, Jesus, Du hast mich aus der Sünde gerettet! Du hast mir vergeben und ich darf wieder ohne Scham aufblicken. Du hast mich frei gemacht! Nun will ich mich fest an Dich halten, denn nur bei Dir bin ich sicher. Du bist mein Guter Hirt!

Die Suche nach Gott – 08.01.2021

Die Suche nach Gott – 08.01.2021

Gott, Du mein Gott, Dich suche ich,
meine Seele dürstet nach Dir.
Nach Dir schmachtet mein Leib
wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser.
Psalm 63, 2

David bringt es auf den Punkt: Der Mittelpunkt unseres Glaubens ist Gott selber. Nicht die Bibel, nicht unser Wissen, nicht UNSER Glaube, sondern allein Gott. In Jesus sind wir Ihm begegnet, ohne Jesus hätten wir keinen Zutritt, keinWissen über Gott, keine Vergebung und Reinigung, keinen Sieg über Tod und Teufel. Nur Jesus ist unser Weg zu Gott.
Jahrtausende haben Menschen Gott  gesucht und viele Opfer dafür gebracht, und auch viele weise Gedanken gehabt. Aber sie haben Gott nicht gefunden. Der Weg war nicht frei. Die Sehnsucht nach Gott war immer sehr, sehr groß. Wie viele haben gefastet, sich selber gepeinigt, haben Reisen unternommen, um Gott zu suchen. ER ist es, den unser Herz sucht; – ohne Ihn ist unser Herz unzufrieden, kommt nicht zur Ruhe.
David war allein in der Wüste. Er wußte, der einzige echte Trost ist der Trost, den der HErr bringt. Der einzige treue Weggefährte ist der HErr. Die einzige  Quelle für Hoffnung und Zuversicht, für Freude und Friede ist im HErrn zu finden. Nicht Seine Gaben machen es, nicht die tollen Erkenntnisse, die wir über Gott haben; nein, nur die Person Gottes bringt alles, wonach sich unsere Seele sehnt.
Ob im KZ oder in Hollywood: Überall fangen Menschen an, den Sinn des Lebens zu suchen. Und wenn sie Jesus gefunden haben, haben sie das Zentrum des Lebens gefunden, die Achse des Lebensrades.Um Ihn dreht sich alles, mit Ihm ordnet sich alles und in Ihm findet sich alles. – Jesus, das Zentrum des Universums.

Danke Jesus, Du bist der Weg zu Gott. In Dir ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Du bist die Weisheit und Erkenntnis. Ja, in Dir kommt mein Herz zur Ruhe. Nach Dir  dürstet mich, ich will immer mehr von Dir, mich sattsehen an Deiner Gestalt. Ich will mehr von Dir, Jesus!!

Wie im Frühjahr – 07.01.2020

Wie im Frühjahr – 07.01.2020

Die Wüste und das trockene Land sollen sich freuen,
die Steppe soll jubeln und blühen.
Sie soll prächtig blühen wie eine Lilie,
jubeln soll sie, jubeln und jauchzen.
Jesaja 35, 1f.

Vor ein paar Tagen dachte ich über die große Erweckung am Ende der Tage nach. Da sagte es in meinen Gedanken: Es wird sein wie im Frühjahr. Hier und dort regt sich etwas. Die Sonne scheint länger. Es wird wärmer. Die Lerchen steigen in die Luft und singen. Die Bäume kriegen Knospen und später Blätter. Der Wind weht laue Luft heran. Die Wolken strahlen und ziehen vorüber…. Alles wird wie immer sein, man sieht eigentlich keine Veränderungen und dennoch jeden Tag dringt das Frühjahr weiter vor. Und wenn man sich an die letzte Woche erinnert, dann sieht man, wie schnell sich alles in der Woche entwickelt hat.
Und so soll Erweckung sein? – fragte ich. Ja, war die Antwort. Keiner strengt sich an, jeder freut sich, alles ist in Bewegung, alles strömt in die Schrebergärten, um das Wetter auszunutzen. Es ist, als ob ein Startschuß gefallen wäre und nun alle losziehen. Aber alle sind fröhlich, gelassen, voller Tatendrang  und Energie. Der Winterschlaf ist vorüber, die Vorhänge werden weggezogen, die Fenster geöffnet und das Frühjahr hält Einzug. – So ist Erweckung.
Hm, meinte ich, so ist es also. Aber ich hatte noch viel Zeit zum Nachdenken nötig. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt…. Aber nach einer Weile freute ich mich, denn Erweckung ist kein Streß, bedeutet nicht noch mehr Arbeit. Es ist Gottes Erweckung und nicht von mir gemacht ….. Ja, und heute freue ich mich darüber. Es wird echt großartig!

Danke Jesus, Du kannst mir immer alles so deutlich erklären. Weißt Du, manchmal übernehme ich die Vorstellungen von anderen, und dann verkrampft man sich und hat Streß. Aber mit Dir macht alles Freude, ist kein Krampf. Mit Dir ist es wunderbar!!

Unlösbare Probleme

Unlösbare Probleme

Ich bin gewiß: Weder Leben noch Tod, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem HErrn.
Römer 8,38f

Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns? ER hat Seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern Ihn für uns alle hingegeben – wie sollte ER uns mit Ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserwählten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht. Wer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch: der auferweckt worden ist, sitzt zur Rechten Gottes und tritt für uns ein. Wer kann uns scheiden von der Liebe Gottes? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um Deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. (Verse 31-37).
Manchmal denke ich, als Gott diese Verse schrieb, kannte ER mich noch nicht. Ich bin nämlich äußerst schwierig und meine Probleme unlösbar. Da hat ER irgendwie anscheinend einen Fehler gemacht. Jedenfalls habe ich für mich und meine Probleme keine Hoffnung mehr, daß Gott da heraushelfen kann.
Gestern wurde mir bewußt, daß ich diese innere, versteckte Haltung habe. Und heute fragt mich der HErr: Willst Du nicht diesen Schritt gehen, und mir Deine unlösbaren Probleme anvertrauen? Willst Du nicht anfangen, dafür zu danken, daß ich Dich retten werde? Mir kommt das Lied in die Gedanken: Leg Deine Hand in die Hand des Mannes, der das Meer stillte; leg Deine Hand in die Hand des Mannes von Galiläa! Ja, das will ich heute bewußt tun: Ich entscheide mich, mich selber und meine unlösbaren Probleme in Seine starken Hände zu legen!

Danke, Jesus, Du bist der Stärkere! Ich lege mich und meine Schwierigkeiten in Deine Hände; ich w i l l Dir vertrauen und ich will Dir danken, daß Du mir zur Seite stehst, mir hilfst und mich rettest. Dir ist wirklich kein Problem zu schwierig oder nebensächlich. Du bist der Gott, der m i c h liebhat!

Die Himmelsleiter – 05.12.2020

Die Himmelsleiter – 05.12.2020

Er (Jakob) sah eine Treppe, die auf der Erde stand und bis in den Himmel reichte. Auf ihr stiegen Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der HErr stand oben ….
1. Mose 28, 12f.

Jakob hatte diesen Traum, und er verstand, der HErr ist heilig, und der Boden, auf dem diese Leiter stand, ist ebenfalls heilig. Er nannte den Ort Beth-El (Gotteshaus).
Die Engel bringen unsere Gebete vor den Thron Gottes. Vielleicht sehen unsere Gebete recht kläglich aus, vielleicht so, wie auf einem Zettel hingekritzelt. Aber die Engel nehmen den Zettel auf ein Tablett, garnieren es mit Blümchen, winden einen Lorbeerkranz herum und stellen Räucherwerk und Kerzen darauf. Dann sieht das doch sehr angenehm und gut aus! So stellen sie unsere Gebetsschale vor den Thron. Und die Antwort Gottes bringen sie die Leiter herunter in unser Herz. Sie bringen den Glauben an bestimmte Dinge, die Gott tun möchte. Sie bringen Sicherheit, wo alles unsicher ist. Sie bringen Gottes Zusagen und machen sie uns lebendig.
Oben  auf der Leiter steht der HErr selber und sieht nach den Seinen. ER läßt niemanden aus den Augen! ER wußte, Jakob ist auf der Flucht und hat Angst vor der Zukunft, und so spricht Er ihm Mut zu: Ich bin bei dir!
In der Bibel und in diesen Geschichten redet Gott oft in Träumen und Bildern. Die Realität könnten wir leider ganz oft nicht verstehen und begreifen. Darum läßt Gott sich herab und erklärt es uns in anschaulichen Bildern, damit wir Ihn verstehen lernen. So wie wir unseren Kindern die Wirklichkeit anschaulich und vereinfacht erklären, damit sie es verstehen.
Gott hat so unendlich Geduld mit uns! ER hätte es gewiß nicht nötig, aber Er ist ein liebevoller Vater und kümmert sich um jede Kleinigkeit in unserem Leben. Wie gut das tut! Und auch bei mir und dir steht eine Himmelsleiter, auf der die Engel empor und herab steigen ….

Danke Jesus, Du bist der HErr, der oben an der Leiter steht und sieht, ob alles richtig läuft. Du hast Acht auf die Deinen! Du läßt mich niemals aus den Augen! Und Deine Engel gehorchen Deinen Befehlen und umgeben mich mit Schutz und Stärke. Danke, Du bist so gut zu mir!!

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Einfach nur arm – 04.01.2021

Einfach nur arm – 04.01.2021

Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Matthäus 5, 3

Dieser Vers und die Geschichte von Jakob mit der Himmelsleiter gingen mir durch den Kopf. Ich fragte den HErrn, wie ist die Verbindung? Und Er erklärte es mir.
Jakob war auf der Flucht vor seinem Bruder Esau, den er schändlich betrogen hatte. Er wollte zu seinen Verwandten nach Haran, etliche Tagesreisen entfernt. Als es dunkel wurde, legte er sich schlafen, und er packte einen Stein unter seinen Kopf. Dort träumte er, eine Leiter steht auf der Erde und reicht bis in den Himmel, und die Engel Gottes steigen auf und nieder. Oben steht der HErr und spricht Jakob Mut zu. Dies geschah in Beth-El.
Jakob hat nichts mehr vorzuweisen. Er ist schutzlos, weil er allein reist. Keine Hilfe ist zu erwarten. Und im fremden Land kennt er sich nicht aus. Er hat Angst. Gott kennt er nicht persönlich, nur vom Hörensagen aus den Geschichten der Väter. Er hat nichts vor Gott vorzuweisen, ist geistlich absolut arm.
Gott braucht solche Leute! ER braucht nicht die großen, starken Alleskönner und Alleswisser! ER braucht nicht die, die immer gleich ein paar Bibelverse und Sprüche hersagen!
ER braucht die Demütigen, die nichts haben, die nichts gut können, deren Kraft nicht reicht und die wissen: Gottes Reich kann man menschlich nicht bauen, nur mit Ihm und durch Ihn. Die, die beten, weil sie wissen, alles wird im Gebet entschieden.
Hudson Taylor war körperlich ein Schwächling und erreichte ganz China mit seinen erbeteten 1000 Missionaren. Georg Müller war arm, doch speiste er 10.000 Waisenkinder täglich, – und das vor 200 Jahren, als es keine sozialen Systeme gab.
Jakob war ein Nichts, und dennoch hat Gott ihn zu Israel gemacht.
Was wird Er aus dir machen, wenn du endlich arm vor Ihm stehst? Ohne deinen Stolz, ohne deine Wortgewandtheit, einfach nur still? Wenn du endlich erkennst, was du bist? Dann hast auch du eine Chance im Reich Gottes groß zu werden. Dann wird die Himmelsleiter auch zu dir gehen, und die Engel Gottes steigen auf und nieder. Sie bringen deine Gebete empor vor den Thron und Seine Gaben herunter zu dir.

Danke Jesus, mit Dir zusammen kann ich ehrlich sein. Wenn ich Dich sehe in Deiner Pracht, Herrlichkeit, Allmacht, auf dem Thron, dann falle ich nieder und sehe: Ich bin nichts. HErr, sei mir gnädig und fülle Du mich, sonst ist es vorbei mit mir!!

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Alles neu!!! – 03.01.2021

Alles neu!!! – 03.01.2021

ER, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu!
Offenbarung 21,5

Gott hat viel, viel Hoffnung für Dich. ER weiß, wir sind nicht perfekt, wir sind keine Engel. ER weiß, in welcher Situation wir zur Zeit leben. Vielleicht macht uns unser Körper Schwierigkeiten und wir müssen im Bett liegen. Vielleicht ist unsere Ehe und Familie in Schwierigkeiten und wir leiden unter dem Streit. Vielleicht ist ein geliebter Mensch weggegangen und kommt nie wieder… Da kommt uns Gottes Wort: Siehe, ich mache alles neu!! wie ein großer Lichtblick vor. ER hat Hoffnung, und wir dürfen auch Hoffnung haben!
Hier auf der Erde ist alles nur wie ein Schatten des Zukünftigen. Wir dürfen etwas die Güte Gottes schmecken. Etwas dürfen wir in die Gegenwart Gottes treten. Wir dürfen etwas von Seinem himmlischen Frieden abbekommen, und ein wenig himmlische Freude spüren. Körperliche Heilung erleben wir manchmal, aber nicht in jedem Fall. Doch einmal wird ER abwischen jede Träne: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Dann wird ER sichtbar bei uns sein und wir werden mit einem neuen Körper und mit einem ungeteilten Herzen Ihn anbeten und vor Seinen Thron treten. Dann endlich ist unsere Erlösung vollkommen. Ach, HErr Jesus, komm bald!!!
Und solange wir noch hier auf der Erde sind, gilt uns Seine Zusage: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt! Ja, mein Helfer, Freund und Retter ist bei mir und wird mich sicher bis ans Ziel geleiten.

Danke, Jesus, Du bist bei mir! Mit Dir zusammen gibt es Hoffnung, auch für mich. Du wirst Deinen Plan durchführen und mich sicher ans Ziel bringen. Du wirst auch in meinem Leben alles neu machen, Du wirst sogar mich selber vollkommen neu machen!

Seine Gnade – 02.01.2021

Seine Gnade – 02.01.2021

Aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen
Gnade über Gnade.
Johannes-Evangelium 1, 16

Ich bin sehr dankbar für das Jahr 2020. Ich habe aus Seiner Fülle empfangen Gnade um Gnade. Sicher, es gab viele Schwierigkeiten und vieles lief nicht so, wie ich es gern gehabt hätte. Aber wenn ich nun einen Schlußstrich ziehe, dann muß ich sagen: ER hat mich wunderbar geführt und bewahrt. Es war ein schweres Jahr, aber mit Ihm ging es vorwärts.
Ich habe meinen HErrn intensiver kennengelernt. In der Stille hatten wir gute Gemeinschaft und ich lernte Seine Gegenwart sehr schätzen. Einige Fehler hat Er korrigiert, liebevoll und sanft, aber sehr konsequent, ohne jeden Kompromiss. In Seiner Gegenwart verschwindet die Zeit. Es ist schön, an Seinem Herzen zu ruhen.
Wenn ich für andere bete, merke ich, wie lieb Jesus sie hat. Manchmal kommen mir die Tränen, weil ich so von Ihm angerührt bin. Und wenn Er andere so lieb hat, hat Er mich auch lieb. Es ist schön, für andere zu beten und dann zu sehen, wie Jesus wirkt.
Einige Menschen sind durch Gebet befreit worden zu einem fröhlichen Glauben an Jesus. Andere sind durch das Lesen der Andachten angerührt und haben Jesus viel besser kennengelernt. Gott redet durch diese kurzen, bescheidenen Andachten und verändert Leben und Denken. Wir wollen Ihm noch viel, viel mehr zutrauen!
Es ist nun 2,5 Jahre her, daß Gabriel den schweren Unfall hatte. Die Ärzte konnten uns keine Hoffnung machen wegen der starken Hirnblutung. Aber heute merkt man fast nichts mehr, außer den Narben. Ja, unser Gott ist gnädig! Verdient haben wir es nicht, es ist wirklich nur Gnade. Und wir sind so froh, jeden Tag wieder, daß es dem Jungen so gut geht. – Ein sichtbarer Beweis Seiner großen Liebe, Zuwendung, Besorgnis und Allmacht.
Ja, diesem HErrn vertraue ich. Und ich gehe mit Ihm voller Zuversicht ins Jahr 2021. Über Corona, über der Wirtschaft, über Krieg und Frieden steht immer noch der HErr, der mich ganz fest in Seiner Hand hält.
Jeden Tag sagt Er: Fürchte Dich nicht! Denn ich habe Dich erlöst; ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen; – Du bist mein.

Danke Jesus, Deine Gnade ist grenzenlos! Ich bin so froh, daß ich Dich kenne und an Deinem Herzen ruhen darf! Du bist so wunderbar, so stark, so sanft, – ach, mir fehlen die Worte! Danke Jesus!!!!

Zum Neuen Jahr!

Zum Neuen Jahr!

Lobe den HErrn, meine Seele,
und alles in mir Seinen heiligen Namen!
Lobe den HErrn meine Seele
und vergiß nicht, was Er dir Gutes getan hat:
der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt,
der dich dein Leben lang mit Seinen Gaben sättigt;
wie dem Adler wird dir die Jugend erneuert.
Der HErr vollbringt Taten des Heiles,
Recht verschafft Er allen Bedrängten.
Psalm 103

Ja, lobe den HErrn, meine Seele!!!! Es gibt so vieles, für das wir in diesem Jahr dankbar sein können! Sicher, es war ein schweres Jahr, aber der HErr hat uns durchgetragen! ER hat mein Leben vor dem Untergang gerettet, sonst wäre ich ja jetzt nicht mehr hier. All meine Gebrechen hat der HErr geheilt, oder ausgeglichen. ER hat uns beschützt bei Unfällen und sonstigem Unheil. Nichts ist passiert, was der HErr nicht wollte. Ja, meine Seele, singe, tanze und freue dich! Denn der HErr ist der Stärkere! – Wenn du etwas Zeit hast, geh mal spazieren und fang an, dem HErrn für alles Gute in diesem Jahr zu danken. ER wird dich an alles erinnern und dein Herz wird fröhlich werden über diesen wunderbaren Gott, der dich ständig rettet, hilft und neue Kraft gibt. Ihm kannst du auch das Jahr 2021 anvertrauen! Fürchte dich nicht!!

Danke, Vater, daß Du so ein wunderbarer, starker Gott bist! Du hältst wirklich immer Deine Hand über mir und schützt mich. Mein Herz ist voll Freude über Deine Hilfe und Deine Nähe. Es ist schön, Dich zu kennen und mit Dir zu leben. Danke für das vergangene Jahr und Deine Hilfe, danke für das neue Jahr und deine Gegenwart. Ich vertraue Dir dieses neue Jahr an, denn Du hast verheißen: Ich verlasse Dich niemals!