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Autor: Frank Lauermann

Die Vergangenheit – 23.08.2019

Die Vergangenheit – 23.08.2019

Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist.
Paulus, Philipper-Brief 3, 13

Paulus hat seine himmlische Berufung und Jesus vor Augen. Er jagt dieser Berufung hinterher, und will Jesus erreichen. Deshalb achtet er alles, was hinter ihm liegt, für nichts. Er lebt für die Gegenwart! Er hat ein himmlisches Ziel!
Heute unterhielt ich mich mit einem Menschen, der mir viel Schaden zugefügt hat. Doch er weiß davon gar nichts mehr, sondern meint, es wäre alles mein Versagen.
Da bin ich aber doch sehr ärgerlich geworden und wir bekamen Streit. Nachher habe ich mir gesagt, das war doch sehr unnötig. Warum sich über die Vergangenheit aufregen? Das ändert ja doch nichts.
Ich habe dieser Person vergeben. Ich möchte alles gern vergessen. Und nach vorne schauen, wie Jesus in mir arbeitet und mein himmlisches Ziel sehen. ER ist doch der Sinn und das Ziel meines Lebens!
Die Vergangenheit holt uns immer wieder ein. Unsere eigenen Fehler, Versäumnisse und Sünden stehen uns immer wieder vor Augen. Und die Fehler, die andere an uns gemacht haben, ihre Bosheit und ihre Grausamkeit lassen uns oft nicht zur Ruhe kommen.
Dennoch sagt Gott: Wir sollen es vergessen. Dazu hat Er uns einen Weg gebaut: Vergebung.
Wenn ich in Jesus ruhe, dann weiß ich: ER hat meine Schuld vergeben und vergessen, und Er bewirkt in mir, daß ich sie mir auch vergebe und es vergesse. Es schmerzt nicht mehr und ich empfinde keine Scham mehr deshalb.
Genau so ist es mit der Schuld, die andere gegen mich haben. Jesus vergibt ihnen, ich vergebe ihnen; Er vergißt, heilt mich und hilft, daß ich vergesse.
So wird himmlischer Friede in mir: Vergeben und vergessen.
ER, mein Jesus, ist wunderbar. ER macht all das, was ich selber nicht kann. In Ihm ist Ruhe, Geborgenheit, Vergebung, Vergessen und ein Ausrichten auf neue Ziele: Jesus und die himmlische Berufung.

O Jesus, wie gut, daß Du mich freimachst von Ärger, Bosheit, Rachsucht und Unfrieden. Du hilfst mir zu vergeben. Du hilfst mir zu vergessen. Nun bin ich frei, mich nach Dir auszustrecken und meiner himmlischen Berufung nachzujagen. Du kümmerst Dich um alles, Danke!!!

Gott sieht mich – 22.08.2019

Gott sieht mich – 22.08.2019

Sollte der nicht hören,
der das Ohr gepflanzt hat,
sollte der nicht sehen,
der das Auge geformt hat?
Psalm 94, 9

Viele Leute tun Unrecht, denn sie merken nicht, daß Gott sie sieht. Sie spotten über den Gott der Gerechtigkeit. Sie glauben nicht daran, daß Er einmal Gericht halten wird.
Viele Christen sind fast genau so: Sie tun Unrecht, es sieht ja keiner. Und wegen ihrer Lügen, ihres Betrugs und Diebstahls bitten sie um Vergebung, fast schon im Voraus; – man kann ja nie wissen. – Irgendwie ist das Gotteslästerung. Sie kennen den Heiligen nicht, den, der Gerechtigkeit fordert, der Sünde niemals duldet, der uns allen vergilt, wie wir es verdient haben. ER läßt sich nicht spotten!!
Wir Christen, die es ernst meinen, erdulden viel Unrecht. Doch der HErr sieht es, und Er gleicht alles wieder aus. Wir bekommen vielleicht nicht immer unser Recht, also das, was uns zusteht. Aber wir bekommen Seinen Segen, und das ist sicher mehr, als uns zusteht.
Ich denke an die, die mir Unrecht taten. Und ich sehe, wie Gott Seinen Segen entzogen hat, wie sie leiden und in ihrer Gottlosigkeit zugrunde gehen. Einige sind gestorben oder in der Psychiatrie, manche trinken, manche einfach unglücklich. Wie schlecht geht es Menschen ohne Gott! Da tut sich die Leere auf, sie sind oft nur Fassade. Ich möchte niemals mit ihnen tauschen!! Und das Schlimmste kommt noch: Sie müssen die Ewigkeit ohne Gott verbringen, ohne irgendetwas, das Gott erschaffen hat: Ohne Licht, ohne Hoffnung, ohne Musik, ohne Freundschaft, ohne Verwandtschaft, ohne alles. Man kann sich das Grauen kaum vorstellen.
Gott sieht und hört. Alles Kleine sieht Er genau so wie alles Große. Für Ihn ist es keine Unterschied. ER achtet genau auf das Leben Seines kleinsten Kindes. Und Er gleicht jeden Schaden 10 bis 100-fach wieder aus. Gerade wenn es uns am schlechtesten geht, ist Er uns am nächsten. Seine Liebe in uns läßt uns alles ertragen. Darum wenden wir uns im Gebet voller Vertrauen und Dank an Ihn. Und Er antwortet auf unser Gebet und beugt sich herab zu uns.
Wir wollen vergeben. Denn die Strafe für die, die uns Unrecht tun, ist furchtbar. Als ich es mir vorstellte, habe ich meinen Schuldigern sehr schnell vergeben und für sie um Segen und Erlösung gebeten. HErr, gib mir Deine Augen, damit ich die Menschen so sehe, wie Du sie siehst!

Danke Vater im Himmel, Du kümmerst Dich um mich! Deine Ohren sind nicht verstopft, und Deine Augen nicht blind. Du siehst mich und meinen Kampf hier auf Erden. Und Du bist bei mir, stärkst mich, hilfst mir, tröstest mich, gibst Liebe, Hoffnung, Glauben und Friede. Wie gut ist es, sich bei Dir zu bergen!! Danke, lieber Vater!!

HErr über Naturgewalten – 21.08.2019

HErr über Naturgewalten – 21.08.2019

Sie aber fragten einander voll Schrecken und Staunen: Was ist das für ein Mensch, daß sogar die Winde und das Wasser Seinem Befehl gehorchen?
Lukas 8, 25

Sie reden über Jesus! ER hat das Wunder vollbracht und Sturm und Wellen in Sekunden beruhigt. ER ist der HErr!
Jesus sagte: Wir wollen über den See an das andere Ufer fahren. (ER beschließt so etwas nie allein; Er hat es von Seinem himmlischen Vater gehört. Darum war es beschlossen: Wir fahren ans andere Ufer.) Doch der feind schlief nicht und wollte es verhindern. Denn am anderen Ufer war ein besessener Mann, der Gerasener, der unbedingt die Hilfe Jesu brauchte;  – das gefiel dem feind natürlich gar nicht. Darum schickte er den Sturm, der die Wellen höher als normal aufpeitschte, so daß das Boot voll Wasser schlug und drohte unterzugehen. Die Jünger verstanden die Zusammenhänge nicht und waren voller Angst um ihr Leben. Sie waren Fischer und kannten sich aus mit Booten, Wind und Wellen. So etwas hatten sie noch nie erlebt. Jesus dagegen schlief, denn Er wußte, daß Sein Vater nicht ruhte. Die Jünger weckten Jesus: Wir gehen zugrunde!!! – Und Er trat in den Wind, bedrohte ihn, und tatsächlich, in Sekunden legte sich der Wind und die Wellen. Doch die Jünger fragte der HErr: Wo ist euer Glaube?? – Die Jünger waren total erstaunt über Jesus. Wer ist Er?? Wieso gehorchen Ihm Wind und Wellen???
Jesus ist der HErr. Auch über Naturgewalten, besonders wenn sie vom feind verursacht wurden. Ich habe viel darüber gelesen, wie Jesus in der 3. Welt solche Wunder vollbrachte. Doch in den ersten Jahren, als ich hier in Litauen lebte, geschah es öfter, daß der feind einen Sturm gegen uns und unser Haus schickte. Ich merkte diese Unruhe in mir und die Gewißheit, der feind meinte mich. Darum trat ich ihm im Gebet gegenüber und die Schäden hielten sich sehr in Grenzen. Einmal teilte sich ein Sturm, fällte viel Bäume links und rechts vom Dorf, doch das Dorf erlitt keinen Schaden. Ja, ich kann es bestätigen: Jesus ist HErr, auch über Naturgewalten.
Wir brauchen einen HErrn, der nicht nur im Himmel sitzt und über unsere Erlösung wacht, sondern einen der konkret hier auf der Erde bei uns ist und uns in jeder Situation tatkräftig helfen kann. Viele Christen meinen, Er tut es nicht, obwohl Er es könnte. Es wäre besser, wenn wir dem HErrn glauben, daß Er sich nicht verändert hat: ER ist an allem interessiert, was uns Schwierigkeiten macht, auch die Naturgewalten. ER hilft gern, wenn wir es nur glauben würden!!

Danke, Jesus! Du bist mir nahe. Du wohnst nicht nur in meinem Herzen, sondern lenkst und steuerst mein ganzes Leben, auch meine Umstände und die Situation, in der ich bin. Du bist der HErr, dem ich in jeder Sekunde für alles vertraue. Danke, ich bin den Naturgewalten nicht mehr hilflos ausgeliefert!!!

Seine Gegenwart – 20.08.2019

Seine Gegenwart – 20.08.2019

Vater, ich will, daß alle, die Du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, …
Johannes 17, 24

Den ganzen Tag schon denke ich über diesen Vers nach. Er geht mir nicht aus dem Kopf. Wie wichtig ist er für Jesus! Wieviel drückt Er damit aus! Es ist Seine Sehnsucht nach uns, nach den Kindern Gottes.
Den ganzen Tag verbringen wir mit Arbeit. Danach müssen wir uns um die Familie kümmern oder im Verein treffen wir andere Menschen oder wir sind in der Kirche aktiv. Abends sind wir müde, und morgens unausgeschlafen. – Wann haben wir Zeit für unseren HErrn?
Heute redete Er ganz klar zu mir. Die Alten haben ihre Stille Zeit gehabt, haben die Bibel studiert, haben Gemeinschaft gepflegt, gebetet, gefastet und Gottes Gegenwart gesucht. Und heute leben wir im Streß, haben für nichts mehr Zeit. Der Teufel ist ein Zeiträuber oder Streßmacher, – er will verhindern, daß wir Zeit für Jesus und Familie haben.
Stell dir einmal vor, du stehst morgens 15 Minuten eher auf, setzt dich auf den Bettrand und dankst erst einmal für den Tag und alles. Und dann befiehlst du diesen Tag und deine Leute dem HErrn an. In der Küche trinkst du deinen Kaffee und liest dabei einen Psalm. Dann segnest du die Kinder und fährst zur Arbeit. Während der Fahrt besprichst du alle Angelegenheiten mit dem HErrn.
In der Mittagspause hast du wieder ein paar stille Minuten für Ihn. Und auf der Heimfahrt. Und abends nimmst du deine Bibel und liest und betest. Du redest mit Ihm über alles, was dir auf dem Herzen liegt: Die Kinder, der Ehepartner, die Nachbarn und Kollegen, einfach alles.
Beim Einschlafen redest du ebenfalls mit Ihm und dankst Ihm und lobst Ihn.
Manchmal, wenn besondere Entscheidungen anliegen, fastest du, damit du den Willen Gottes weißt. Du bist in der Gemeinde Gottes aktiv, damit auch deine Kinder ein Zuhause haben.
Wenn du nachts aufwachst, merkst du, daß du gerade am Loben bist, vielleicht in der Gebetssprache.
So durchdringt Christus dich in allen Bereichen. ER möchte es. Du sollst Sein Spiegelbild sein. Wo immer du bist, ist Er gegenwärtig. Herrlich, nicht wahr?
Jesus möchte spürbar mit uns zusammen sein. Das geht nicht in der Hektik des Alltags, dafür braucht es ein paar klare Entscheidungen. Aber der Lohn ist groß: Er ist gegenwärtig!

Danke Jesus, mit Dir kann ich gut leben!! Auch wenn es schwierig wird, bist Du da. Du umhüllst mich mit Deinem Frieden, mit Liebe deckst Du mich zu, mit Freude füllst Du mich, und ich merke: Du bist da. Ja HErr, ich liebe Deine Gegenwart!!

Nächstenliebe – 19.08.2019

Nächstenliebe – 19.08.2019

Du sollst den HErrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
Lukas 10, 27

Das sind das wichtigste Gebot, es ist untrennbar: Gott lieben und den Mitmenschen lieben und sich selbst. Eins ohne das andere ist unmöglich.
Wir fuhren zum See zum Grillen. Dort lag ein Hund mit einem Napf Wasser, allein. Sofort wußte wir alle, den hat man ausgesetzt in der Hoffnung, es findet sich jemand anderes, der für den Hund sorgt. Und dann ging das Mitleid los. Jeder wußte sofort einen anderen, der diesen Hund unbedingt nehmen mußte. Doch all die Telefoniererei hatte keinen guten Abschluß, niemand wollte einen Hund. Große Trübsal ….. fast schon Tränen: Der arme Hund!
Wieder war es wie so oft: Keiner konnte selber helfen, aber jeder wußte einen anderen, der helfen sollte. – Ob Jesus das so gemeint hatte?
Vor ein paar Tagen bekam ich eine Mail. Ich sollte dagegen protestieren, daß Menschen aus dem Iran, die in Deutschland gläubig geworden sind, wieder in den Iran abgeschoben werden. Dort droht ihnen Zwang, Folter und Tod. Etliche sollen schon verschwunden sein.
Ich wurde etwas zornig, denn wieder tun die Christen nichts als vom Staat Hilfe zu fordern. Der soll sich für die Geschwister einsetzen. Und die Christen? Sie begnügen sich damit Mails zu schreiben.
Als die Nazis die Juden verfolgten und umbrachten, haben viele Holländer und Dänen Juden versteckt, auch wenn sie dadurch ihr eigenes Leben gefährdeten. Warum können wir heute nicht diese iranischen Geschwister aufnehmen, verstecken und versorgen? Lieber lassen wir sie abschieben in den Iran, in den Tod; – und unser Staat hat Schuld.
Wie viele von uns haben mehr als ein Zimmer, manche wohnen sogar allein in einem großen Haus. Aber man kommt nicht darauf, die verfolgten Geschwister aufzunehmen und zu versorgen. Meldet man sie dem Sozialamt, ist alles aktenkundig und bald fährt der Bus zur Abschiebung vor.
Bevor wir jemals wieder klagen und protestieren – (Protest gegen ungerechte Politik ist, nebenbei bemerkt, richtig. Aber man darf nicht dort stehen bleiben) -, sollten wir in Zukunft überlegen, wo wir selber gefragt sind zu handeln. Ob wir die Möglichkeiten haben und wie es zu schaffen ist. Wir sind faul geworden im Sozialstaat, der sich angeblich um alles kümmert. Liebe Gott und deinen Nächsten, das ist tatkräftiges Handeln und sind keine frommen Gefühle!!
(PS: Der Hund ist auf meinem Hof gelandet.)

Jesus, vergib! So oft bin ich nicht darauf gekommen, daß ich die Pflicht und Möglichkeiten habe zu helfen. Du hast dich selber nicht verschont, sondern Dein Leben hingegeben, damit ich leben kann. Hilf mir, damit ich Dir ähnlicher werde!!!

Gott liebt die Bösen! – 18.08.2019

Gott liebt die Bösen! – 18.08.2019

ER läßt Seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und ER läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Matthäus 5, 45

Wen hat Gott lieber: Dich oder deinen bösen Nachbarn? Wer ist für Ihn wertvoller: Du oder deine widerspenstige Ehefrau? Wen will Gott mit Seinem Segen überschütten: Dich oder deine ungläubigen, hartherzigen Eltern?
Gott kennt unser Herz. Deshalb gibt ER diese Ermahnungen, daß ER alle lieb hat und wir ebenfalls alle gleich lieben sollen, damit wir Seine Kinder sind. ER weiß, wie neidisch wir manchmal werden, wenn unser Nachbar irgendetwas Besseres hat als wir oder ein Freund mehr Glück hat als wir selber. Wie oft wird jemand gesegnet und wir denken: Warum nicht ich?
ER will uns eine andere Perspektive geben. Nicht mehr mein Ich soll im Mittelpunkt meines Fühlens, Denkens und Handels stehen, sondern ER. Gott ist mein Vater und der Vater aller anderen Menschen. Darum hat ER sie so lieb! Darum möchte ER so gern alle Menschen segnen und ihnen begegnen! Darum möchte ER so gern die anderen Menschen vor dem Verderben retten! ER hat den Preis für sie schon bezahlt, einen hohen Preis: Das Leben Seines Sohnes Jesus.
Kurz vor Seinem Tod saß Jesus auf einem Hügel und schaute auf Jerusalem. ER weinte, denn ER wußte, in einigen Jahren kommen Feinde, zerstören die Stadt und ermorden alle Einwohner. ER weinte über sie, weil ER sie retten wollte, aber sie wollten nicht. Alles Erdenkliche hatte Er für sie getan, sogar ans Kreuz ist ER für sie gegangen, aber sie wollten nicht. Wie sehr hat Jesus die Menschen lieb, sogar die, die nichts von Ihm wissen wollen oder Ihn verfolgen und lästern! ER ist sicher nicht der strafende, richtende, böse Gott, wie es manche empfinden. ER möchte segnen, trösten, helfen, Mut zusprechen und uns freundlich begegnen.
Wir wollen Jesu Gedanken und Sein Handeln an den anderen Menschen nachmachen. ER ist schließlich unser HErr! Wir wollen sie tatkräftig lieben und ihnen ständig vergeben und mit der Liebe Gottes um sie ringen. Vielleicht werden sie Ihn erkennen und vom Verderben gerettet werden.

Danke, Jesus, daß Du uns so liebhast! Wir haben es nicht verdient, es ist reine Gnade. Du hast mich lieb, vergibst mir ständig und überschüttest mich mit Segen. Hilf mir, Deine übergroße Liebe zu anderen Menschen zu sehen. Hilf mir, von mir selber wegzusehen und mich nicht mehr so wichtig zu nehmen. Du bist der HErr, und ich möchte Dir nachfolgen.

Ein wunderbarer HErr – 17.08.2019

Ein wunderbarer HErr – 17.08.2019

Ihr Gerechten, jubelt vor dem HErrn;
für die Frommen ziemt es sich, Gott zu loben.
Preist den HErrn mit der Zither
spielt für Ihn auf der zehnsaitigen Harfe!
Singt Ihm ein neues Lied,
greift voll in die Saiten und jubelt laut!
Psalm 33, 1-3

Und warum ist das so? Es geht im Psalm weiter mit einem „Denn …“. Denn ER ist unser HErr, denn ER hat auf uns Acht, denn ER sorgt für uns, denn ER läßt uns nicht aus den Augen …. ach, es gibt so vieles, was der HErr alles für uns tut! Darum sollen wir jubeln, denn ….
Hast du keinen Grund, Gott zu loben, Ihm zu danken? Dann bist du echt arm dran.
Mir geht es nicht so besonders gut, aber ich habe tausend Gründe, Ihm zu danken und Ihn zu loben. Je weniger ich kann, desto mehr macht Er. Ehrlich herrlich, diese Versorgung, dieses Baden in der Liebe Gottes! Er macht das Unmögliche möglich.
Wäre es immer nur eitel Sonnenschein in meinem Leben, wozu bräuchte ich einen Retter, Helfer und Erlöser? Ein paar Verse weiter heißt es: Der Gerechte muß viel leiden, doch allem entreißt ihn der HErr. – Wie sollte Er Retter sein, wenn der Gerechte nicht viel leiden sollte?
Je größer die Not, desto größer die Errettung. Je stärker meine Feinde, desto stärker mein Helfer.
Und: Je stärker die Errettung, je stärker mein Helfer, desto stärker mein Jubel und mein Dank.
Gott bringt mich zum Danken und zum Jubeln. Und dieses Danken bringt mich immer näher zu Gott. Ja, je mehr ich danke, desto stärker ist Gottes Gegenwart spürbar. Es ist wunderbar! Mag das Danken zuerst auch recht gequält und gekünstelt kommen, es wird sich zu einem herzlichen Dank entwickeln, wenn wir es üben und üben. Solche Muffel wie ich brauchen da recht lange, bis sie das begriffen haben.
Noch einmal: Je stärker das Problem, desto größer die Rettung. Je größer mein Retter, desto größer mein Dank. Je größer mein Lobpreis, desto näher der HErr. Und jetzt wird es interessant: Je näher der HErr, desto mehr schmelze ich dahin in Seiner Gegenwart. Dann brauche ich nichts mehr, ER ist genug. ER ist da, zum Greifen nahe. Worte reichen nicht mehr aus, auch die Gebetssprache erlischt, es gibt nur noch Ihn. ER durchdringt mich, nimmt mich in Besitz und ich staune und verharre im stillen Glück. Wie wunderbar ist es mit Ihm! Solche Zeiten sollten niemals enden!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer HErr! Es lohnt sich, mit Dir zu leben und mit Dir zusammenzusein! Ich genieße es, wenn Du mich durchströmst und mich mit Deiner Liebe bis zum Überlaufen füllst. Ja HErr, Du bist ein wunderbarer, mächtiger, liebevoller Gott!

Der Wächter Israels – 16.08.2019

Der Wächter Israels – 16.08.2019

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HErrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.
ER läßt deinen Fuß nicht wanken;
Er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Der HErr ist dein Hüter,
der HErr gibt dir Schatten;
Er steht dir zur Seite.
Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden
noch der Mond in der Nacht.
Der HErr behüte dich vor allem Bösen,
Er behüte dein Leben.
Der HErr behüte dich,
wenn du fortgehst und wiederkommst,
von nun an bis in Ewigkeit.
Psalm 121

Ja, so schön sind die Psalmen! Es ist gut, jeden Morgen ein Stückchen zu lesen, das prägt den ganzen Tag positiv.
Wenn die Sorgen auch groß sind wie Berge, der HErr ist noch größer. Wir sehen auf die Berge, – doch besser, noch ein wenig höher zu sehen, direkt auf den HErrn! Laß den Kopf nicht hängen, sieh nicht auf den Dreck zu deinen Füßen; halte den Kopf hoch und sieh zu Ihm, der dich so sehr lieb hat!
ER möchte so gern segnen. Manchmal hält unser Unglaube und Kleinglaube, unser „Vielleicht-Denken“, unsere Nörgelei, unser Undankbarkeit und unsere Geldsucht Ihn davon ab. Wir wollen das abstreifen, dieses „Vielleicht“ (Sollte der HErr gesagt haben …… – und unser zerstörerisches Denken legt los, bis nichts vom Glauben übrig bleibt), die Quengelei, die Bitterkeit, den Stolz, und die Gier nach Dingen. Wir wollen Ihn; koste es, was es wolle. – ER ist so ein wundervoller, liebevoller, fürsorgender Vater! Unter Seinen Fittichen bin ich vollends sicher und geborgen.

Danke Vater im Himmel! Du hast mich lieb und läßt mich niemals aus den Augen. Der feind darf nicht mit mir machen, was er will. Du setzt ihm eine Grenze. Du bist der Sieger und mit Dir zusammen komme ich gut durch´s Leben! Du bist immer gut zu mir!!

Dankbarer Glaube – 15.08.2019

Dankbarer Glaube – 15.08.2019

Einer von ihnen kehrte um, als er sah, daß er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Lukas 17, 15

Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch ein Dorf in Samarien. Die Samariter und die Juden mochten sich gegenseitig gar nicht, und die Juden durchzogen eigentlich nie Samarien. Bei diesem Dorf lebten 10 Leprakranke. Lepra ist eine schreckliche Krankheit, ein Todesurteil, eine Krankheit, die einen langsam aber sicher auffrißt, man verfault am lebendigen Leib. Sie mußten isoliert leben, damit sie niemanden ansteckten. So standen sie von Ferne und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! – Es war ja auch erbarmungswürdig. Jesus ignorierte sie nicht, Er vertröstete sie auch nicht auf eine schöne Ewigkeit, Er gab auch keine guten Ratschläge, die immer so geistlich klingen. ER sagte einfach: Geht, zeigt euch den Priestern! – So war es schon im Alten Testament vorgeschrieben: Wenn jemand gesund werden sollte, so mußte er sich das von den Priestern bestätigen lassen. Aber eigentlich war nie jemand gesund geworden. Gott dachte wohl schon damals an Jesus, als Er diese Bestimmung in die Bücher des AT einbringen ließ. Während also die zehn Männer zu den Priestern gingen, – sie waren gehorsam, es kostete ja nichts -, wurden sie auf dem Weg gesund und rein. Einer von ihnen blieb stehen, sah an sich herunter und war total überrascht: Alle Symptome verschwunden, die Finger und Ohren wieder da, keine Flecken mehr, alles weg!! Und er rannte zurück zu Jesus und pries Gott mit lauter Stimme. Er warf sich Jesu zu Füßen und dankte Ihm. Er wußte, Jesus hatte das Unmögliche vollbracht, Er ist es wert, angebetet zu werden! Jesus fragte nach den anderen neun, die nicht kamen, um Ihm zu danken. Doch zu diesem Mann sagte Er: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.
Die anderen Neun glaubten vielleicht an einen Zufall, an Spontanheilung oder besondere energetische Heilkräfte, vielleicht dankten sie dem Arzt, den Pillen, dem Priester oder meinten, ihre Willenskraft hätte das bewirkt. Sie wollten den Zusammenhang mit Jesus nicht akzeptieren. Ich fürchte, vielen Christen heute geht es ähnlich: Sie können nicht glauben, sie können die Gebetserhörung nicht im Zusammenhang mit Jesus sehen. „Vielleicht“ prägt ihr Leben und Glauben.
Glaube hilft ganz konkret in ganz konkreten Situationen. So fromme Floskeln trösten nicht. Hier können wir Glauben sehen, der sich in Dankbarkeit zeigt. Ich denke, Glaube ohne Dankbarkeit ist unmöglich, oder vielleicht nur ein ganz kleiner Kleinglaube …..
Es ist eigentlich unmöglich, an Jesus zu glauben und den ganzen Tag zu meckern oder sich in Problemen zu wälzen. Dankbarkeit soll unser Leben prägen! Wie oft hat Gott schon geholfen!!

Ja Jesus, ich will dankbar sein. Es ist nicht alles in größter Ordnung, aber ich weiß, daß Du schon so viel getan und in Ordnung gebracht hast. Darum will ich dankbar sein und glauben, daß Du alles andere auch noch schaffst. Du bist so gut zu mir, danke!!!!!

Schätze sammeln – 14.08.2019

Schätze sammeln – 14.08.2019

Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerstören und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, sondern sammelt euch Schätze im Himmel. …
Jesus Christus, Matthäus-Evangelium 6, 19

Wenn wir das nur begreifen könnten!! So viel Zeit und Arbeit, Energie und Mühe stecken wir in Luxus, Wohlstand und Vergnügen. Und so oft schon sind wir enttäuscht worden, man hat uns betrogen oder unnütze Dinge für viel Geld verkauft. So viele Menschen jagen dem Gott des Geldes nach, auch Christen, und am Ende haben sie nicht mehr wie andere.
Was ist denn das Ziel deines Lebens? Eine tolle Couch-Garnitur? Oder ein Superurlaub? Eine hohe Altersversorgung? Warum arbeitest du, warum lebst du, worin investierst du deine Energie?
Am Ende ist sowieso alles gleich. Wir können nichts mit in den Himmel nehmen. Es ist doch sowieso schon alles in Fülle im Himmel, worum wir uns hier abmühen.
Wofür lebst du??
Jesus hat ein ganz anderes Lebensprogramm. Eine Pensionärin aus der Schweiz hatte ihr Leben lang gespart, denn sie wollte um die Welt reisen. Sie ist bis Manila auf den Philippinen gekommen. Dort erwischte es sie: Sie sah die Not der Straßenkinder, kaufte ein Haus und nahm die Kinder auf. Seitdem ist sie glücklich. Sie hat den Sinn ihres Lebens im Alter gefunden. – Warum so lange warten?
Diese Zeit nähert sich dem Ende. Der Aufruhr in der Welt, besonders im Nahen Osten, verstärkt sich fast täglich. Was wollen wir Jesus vorzeigen, wenn Er wiederkommt? Unser Sofa? Unseren tollen Fernseher? Wie gut wir in Sport sind?
Jesus möchte nicht, daß wir unser Leben verschwenden. Es soll gefüllt sein mit göttlichem Sinn, Ziel, Erfüllung und Friede. Tiefe Freude über den HErrn, der alles so herrlich regiert. Wann werden wir es begreifen?
Stürzen wir uns aber nicht gleich in Aktivitäten! Denn erst muß der HErr gefunden werden. – Johannes der Täufer, und auch Paulus, verbrachten deshalb lange Zeit in der Wüste, in der Stille mit ihrem HErrn. Und als sie bereit waren, Seinen Willen zu tun, da rief Er sie in ihre spezielle Arbeit. Noch heute redet man von ihnen. Ebenso von Hudson Taylor, General Booth, Müller und wie sie alle heißen. Manche haben nur wenige Jahre gewirkt, aber mehr bewirkt wie andere in hundert Jahren.
Gib Ihm Dein Leben ganz, verzichte auf alles, höre auf Ihn, und dann laß dich senden. ER weiß, was Er tut!

Hier bin ich, HErr! Sende mich!!

Wir suchen immer noch einen Übersetzer der Andachten ins Russische. Bitte, helft uns suchen, beten und finden!!! Es ist dem HErrn wichtig, Rußland mit Seinem Evangelium zu erreichen.