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Autor: Frank Lauermann

Das alte Fleisch

Das alte Fleisch

Wir wurden mit Ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.
Römer 6, 4


Die Bibel redet von geistlichen und fleischlichen Christen. Die einen lassen sich vom Geist führen und regieren und die anderen vom Fleisch, von ihren Begierden.
Die Bibel kennt uns sehr gut. Darum redet sie so hart und oft gegen dieses laue, halbherzige Christentum.
Ich kenne zwar noch niemanden, der total eins mit Christus ist, so daß er keine fleischliche Sünde mehr begeht (und auch ich bin gar nicht so heilig), aber es soll dennoch unser Ziel sein: Eins mit Christus. Nur so können wir den Begierden widerstehen.
Die Begierden machen, daß wir sündigen! Ich brauche dies und das unbedingt! Ich muß das haben! Ohne kann ich nicht leben; ( und mit bringt es den Tod). Ich gönne mir mal was Gutes. – All diese Sprüche zeigen, daß die Begierde Herr ist und wir es entschuldigen.
Jesus ist am Kreuz für unsere Schuld gestorben, und wir sollen genau wie Er in den Tod gehen. Unser Ich soll sterben! Bei der Taufe wird es versenkt und ertränkt. Aber jemand sagte mal: Das Biest kann leider schwimmen.
Und so geht unser Kampf gegen unser altes, dickes, fettes Ich immer weiter. Jeden Tag wieder neu. Und wir kämpfen darum, eins mit Christus zu sein. Jeden Tag wieder neu.
Es scheint ein ewiger Kampf zu sein. Aber Schritt für Schritt werden wir Christus ähnlicher. Immer mehr werden wir wie Er. ER formt uns, wenn wir eins mit Ihm sind. ER weiß, wir werden manchmal rückfällig und die Begierden ergreifen uns wieder. Aber Er glaubt an uns. ER vergibt immer und sofort. Und dann stehen wir auf und gehen unseren Weg mit Ihm weiter.
Sei bereit zum Kampf gegen dich selbst. Sei eins mit Christus. Strebe nach den himmlischen Dingen, nicht so sehr nach den irdischen. Der Kampf und unser Versagen macht uns demütig; – und das gefällt Gott. ER mag keine Menschen, die alles wissen und alles können, Er mag keine Superhelden. ER mag die kleine, schwachen Menschen, für die Jesus sein Leben gab. ER steht ihnen bei in ihrem täglichen Kampf und liebt sie heiß und innig.

O Jesus, Deine Worte sind für mich Befreiung und Ansporn. Ja, die Wünsche und Begierden sind oft sehr stark und nicht immer sage ich Nein. Doch Du hältst trotzdem zu mir, liebst mich, vergibst mir, und führst mich immer einen kleinen Schritt weiter. Wie gut und geduldig du mit mir bist! Ja, Dir gehört meine Anbetung und meine Liebe! Du bist ein wunderbarer HErr!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=V13aLmiSS1s

Gnadengaben

Gnadengaben

Aufgrund der Gnade, die mir gegeben ist, …
Römer 12, 3a

„… sage ich einem jeden von euch: Strebt nicht über das hinaus, was euch zukommt, sondern strebt danach, besonnen zu sein, jeder nach dem Maß des Glaubens, das Gott ihm zugeteilt hat. Denn wie wir an dem einen Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder denselben Dienst leisten, so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, als einzelne aber sind wir Glieder, die zueinander gehören. Wir haben unterschiedliche Gaben, je nach der uns verliehenen Gnade. Hat einer die Gabe prophetischen Redens, dann rede er in Übereinstimmung mit dem Glauben; hat einer die Gabe des Dienens, dann diene er. Wer zum Lehren berufen ist, der lehre; wer zum Trösten und Ermahnen berufen ist, der tröste und ermahne. Wer gibt, gebe ohne Hintergedanken; wer Vorsteher ist, setze sich eifrig ein; wer Barmherzigkeit übt, der tue es freudig.“
(Römer 12, 3 – 8)
Als ich nach einer Überschrift suchte und den Text  dreimal las, bemerkte ich immer mehr den Anfang: Aufgrund der Gnade …. Ja, alles ist Gnade, auch im charismatischen Bereich! Alle Gaben bekommen wir durch Gnade, damit sich keiner rühmen kann. Der Kleinste bekommt oftmals die größten Gaben, so daß andere neidisch werden. Aber Gott ist der Geber, der alles entscheidet; – wollen wir gegen Ihn rebellieren und Ihm sagen, was richtig und falsch ist?
Ein Leiter, ein Prophet, ein Evangelist, ein Apostel und alle anderen müssen Diener sein. Erst wenn sie gelernt haben, die Toilette zu putzen, werden sie gute Leiter; – Demut ist gefragt!
Ich mag keine Leiter und Evangelisten, die sich selbst in den Mittelpunkt stellen, die mit ihren Gaben angeben und meinen, sie hätten alle Erkenntnis. Im Reich Gottes gibt es nicht mehr groß und klein, da soll einer dem anderen dienen; – dafür sind die Gaben da.
Gott gab uns die verschiedenen Gaben, damit sie anderen nützen. Nicht Eigennutz ist der Sinn, sondern das Wohl der anderen.
ER gab uns sehr verschiedene Gaben, und selbst bei den verschiedenen Gaben gibt es hunderte von persönlichen Variationen. ER ist ein sehr schöpferischer Gott! So wie Du ist keiner! Darum nutze, schule und probiere Deine Gaben. Hier ist die Schule Gottes, und jeder Schüler darf Fehler machen. Nur Mut! Probiere, und laß nicht beim ersten Versagen die ganze Sache fallen. Jeder einzelne hat seine Gabe, und auch Du. Finde sie mit Gottes Hilfe heraus, und Du wirst Wunder erleben.

HErr, es ist spannend mit Dir! Danke für Deine Gnade, die über allem steht. Du läßt uns nicht allein, sondern gibst Deinen Geist, der überall und immer hilft. Danke!!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=k5SMPMovH2g

Sieger über Finsternis

Sieger über Finsternis

Danket dem HErrn, denn ER ist gut,
denn Seine Huld währt ewig.
So sollen alle sprechen, die vom HErrn Erlösten,
die ER erlöst hat aus der Hand des Bedrängers.
Psalm 107, 1f.

„… sie, die saßen im Dunkel und Finsternis, gefangen in Elend und Eisen, denn sie hatten sich widersetzt den Worten Gottes und verachteten den Ratschluß des Höchsten, da beugte ER ihr Herz durch Mühsal, sie stürzten und es gab keinen Helfer. Sie schrien zum HErrn in ihrer Bedrängnis und ER rettete sie aus ihren Nöten, ER führte sie heraus aus Dunkel und Finsternis und ihre Fesseln zerriß ER. Sie sollen dem HErrn danken für Seine Huld, für Seine Wundertaten an den Menschen, denn ER hat zerbrochen die Tore aus Bronze und die Riegel aus Eisen zerschlagen.“  –  (Vers 10 – 16)
Die Bibel gibt uns keinen vollständigen Einblick in das Reich der Finsternis. Sie sagt nur, daß es Gott gibt und Jesus und den Teufel und seine Dämonen, seine Geister. Und sie sagt: Jesus ist Sieger, Er möchte alle Menschen herausreißen aus der Finsternis.
Wenn jemand Zauberei, Spiritismus, Magie, Satanskult und ähnliches getrieben hat, hat der Feind das Recht, die Nachkommen bis zur 4. Generation zu quälen. Wir wissen gar nicht viel über unsere Urgroßeltern, meist nicht einmal ihre Namen, geschweige denn, ob sie solche Dinge getrieben haben. Aber der Geist Gottes kann alles aufdecken. Im stillen Gebet können wir Klarheit bekommen, ob solche Schuld vorliegt. Und dann können wir für diese Sünden um Vergebung bitten. Danach hat der Feind sein Recht verloren und muß weichen im Namen Jesu. Dabei brauchen wir nicht schreien und laut werden; wir müssen in der Autorität Jesu sprechen. Dieser Weg ist mir viel angenehmer als ein stundenlanger lauter Machtkampf mit irgendwelchen Geistern. Gebieten im Namen Jesu ist gut, aber mir scheint, es ist besser, die Schuldfrage zu lösen.
Die Sünden müssen konkret beim Namen genannt werden. Es reicht nach meiner Erfahrung nie aus, allgemein für alles pauschal um Vergebung zu bitten.
Haben wir richtig gehört und sind wir voller himmlischer Autorität, sind die Ergebnisse ganz erstaunlich. Echte Befreiung, Veränderung, neues Leben. Ja, Jesus ist Sieger über alle Mächte! – und wir dürfen Seine Diener sein.

Danke Jesus, daß Du der Sieger bist! Du hast mich befreit von allem finsteren Denken und Fühlen. Du hast mich neu gemacht, mir Hoffnung und Ziel gegeben. Du bist wunderbar!!


Beispiel:
 Ein junger Mann, der Jesus sehr liebte, kam und erklärte sein Problem: Er mag Lobpreismusik. Aber in Gemeinschaft mit anderen wird er beim Lobpreis aggressiv und böse. Er hatte noch nicht zu Ende erzählte, da kam schon die Antwort vom HErrn: Irgendwelche Vorfahren haben den Satan gelobt und gepriesen, und nun mögen diese Mächte nicht, daß Jesus gepriesen wird.  Wir beteten um Vergebung für die Sünde des Satankults und fertig. Der Mann rief einige Tage später an, und sagte, es ist nun alles in Ordnung, er kann nun Jesus loben und preisen!
Ein anderer Mann war immer sofort aggressiv, als ob man ihm ans Leben wollte. Wir beteten für ihn, und ich merkte, seine Probleme rührten daher, daß seine Mutter ihn verflucht hat, wahrscheinlich schon im Mutterleib. Und der Vater hat sich nie gekümmert, er war dem Vater total gleichgültig. Wir brachen diesen Fluch, und der Mann fing neu an zu leben, seine Aggressivität verschwand.
Im Team betet es sich leichter!! Da hat jeder seine Gaben.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=TnYy80LOYrk

Der Schwamm

Der Schwamm

„Laßt euch vom Geist erfülllen!“
Epheser 5, 18

Vor einiger Zeit war ein Mann zu Besuch in unserer Gruppe. Da bekam ich den Eindruck, er ist ein Schwamm. Und ich fragte den Heiligen Geist, wie Er das meinte. Er zeigte mir einen Schwamm, so einen natürlichen, keinen aus Kunststoff. Der ist ganz, ganz leicht. Man merkt kaum, daß man ihn in der Hand hat. Er besteht fast nur aus Luftblasen oder Poren, die durch dünne Wände getrennt sind. Er ist sehr, sehr hart im trockenen Zustand. Wirft man ihn ins Wasser, so will er nicht untergehen und naß werden, er versucht, herauszuspringen. Doch wenn er einmal naß ist, dann ist er schwer. Er kann sehr viel Wasser aufnehmen und speichern. Und gibt es nur ungern wieder ab. Legt man ihn ans Trockene, so sickert kaum Wasser heraus. Und was hat das mit dem Mann zu tun?
Jesus meinte, der Mann ist so ein trockener Schwamm. Er sieht groß aus, aber hat kein Gewicht. Alles nur Schaum. Aber er ist sehr hart gegen andere und in seinem Innenleben, da gibt es nicht so viele Gefühle. Er weigert sich, ins Wasser zu gehen und naß zu werden und springt immer wieder heraus (- das Wasser ist der Heilige Geist und das lebendige Wort Gottes). Er nennt sich Christ, aber er will Gott nicht zu nahe kommen.
Jesus meinte, er möchte, daß Seine Kinder schwimmen lernen im Wasserbad der Gnade und des Geistes. Sie sollen sich total vollsaugen mit der Kraft und Gnade. Auch in trockenen Zeiten speichern sie das Lebenswasser für sich und andere. Naß ist der Schwamm weich und geschmeidig und eine Wohltat für die Haut.
Und wie wird man erfüllt mit dem Heiligen Geist? Jesus möchte sehr, daß wir erfüllt sind!
Sei dort, wo der Heilige Geist wirken darf und man sich über Ihn freut.
Plane regelmäßig eine Stille Zeit. Da kannst du um den Geist bitten und Gott anbeten. Man braucht nicht immer reden, sondern kann Jesus ansehen und Seine Barmherzigkeit bestaunen. Man kann Ihn bitten, zu reden. Und dann hört man hin, ob Er Impulse gibt. Gedanken, die nicht von uns selbst kommen, Ideen, auf die wir nie gekommen wären. Ich denke, die ersten Tage wird wahrscheinlich nicht viel kommen. Aber so nach und nach macht sich der Geist Gottes bemerkbar und wir verändern uns. Wir hören mehr und mehr. Und wenn wir uns verhört haben oder das Reden abgelehnt haben, merken wir den Unterschied. Ich denke, nach ein paar Wochen werden wir selbst unsere Fortschritte bemerken.
Eine gute „Nebenwirkung“: Wo der Geist ist, ist Freude, Dankbarkeit, Liebe, Barmherzigkeit, Friede. Auch daran können wir erkennen, ob wirklich der Heilige Geist wirkt.

Danke Jesus, Du willst uns die Fülle des Geistes geben! Und ich brauche sie! Ich brauche Dein Reden, Deinen Frieden, Deine Freude! Bitte hilf mir, den Heiligen Geist kennenzulernen!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=iPaCWVtzyPA

Gottes Land

Gottes Land

Es ist ein Land, um das der HErr, dein Gott, sich kümmert. Stets ruhen auf ihm die Augen des HErrn, deines Gottes, vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres.
5. Mose, Deuteronomium 11, 12

Gott hat viele Verheißungen für das Land Kanaan gemacht. Wenn die Israelis auf Ihn hören, wird Er das Land segnen und fruchtbar machen, wird Er die Feinde vertreiben, die wilden Tiere ausrotten und für Regen und Sonne sorgen. Alles, vom Anfang bis zum Ende des Jahres, wird Er richtig regeln. Nur: Sein Volk sollte sich Seine Gebote auf Herz und Seele schreiben und überall sollten Erinnerungen an die Gebote befestigt sein und die Gebote Gottes sollten immer wieder erzählt werden. Auch die Kinder sollten damit groß werden. Es sollte ein wunderschönes, fruchtbares Land werden mit fröhlichen, aufrichtigen Menschen! Gott selbst wollte Seine starke Hand über dem Land halten.
Diese Verheißung gilt immer noch. Und sie gilt auch für das Volk Gottes. ER hat Sein Reich gebaut und lädt uns ein, Bürger zu werden. ER will über Sein Königreich wachen, sich darum kümmern und es zur Blüte bringen. Wie schön ist es, wenn Seine Kinder zusammen Ihn, den König, preisen und Lieder singen! Dann ist Seine Macht und Herrlichkeit spürbar. Wie gut, wenn der Geist Gottes alles durchzieht und neu zum Leben bringt. Dann regiert die Freude! Wie wunderbar, wenn Er Seinen Frieden ausgießt, dann ist wirklich Ruhe da. Ja, Gottes Augen ruhen auf Seinem Land und auf dem Volk, das Er sich geschaffen hat. Seine Kinder will Er segnen und sie sollen zum Segen werden.
Nur eine Warnung gibt Gott: Macht euch keine anderen Götter! Gebt niemandem Raum in eurem Herzen! Laßt nur Gott, euren Vater, König und Herrscher sein!

Danke Jesus, Du bist ein wunderbarer König! Du sorgst treu für Dein Volk, die Kinder Gottes. Du schützt und bewahrst uns. Du versorgst uns. Du bist uns alles; – wir beten nur Dich an.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=ykWmOjTPX8o

Der Ruheplatz am Wasser

Der Ruheplatz am Wasser

Der Herr ist mein Hirte,
nichts wird mir mangeln.
ER läßt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Psalm 23, 1f

Es gibt Menschen, die zu viel arbeiten und an dem Streß kaputt gehen. Und es gibt Menschen, die auf Kosten anderer leben und nicht arbeiten. Jesus will, daß wir das Gleichgewicht finden. Ständigen Streß oder nur Ruhe, das will Er nicht, es ist ungesund für uns.
Jesus selber war Zimmermann und arbeitete in diesem Beruf, bis Er von Gott herausgerufen wurde. Paulus war Zeltmacher und fiel den Gemeinden nicht zur Last, sondern sorgte selber für seinen Lebensunterhalt. Er meinte, wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Es war ihm auch wichtig, daß man sich in einer Familie gegenseitig versorgt und nicht andere sorgen läßt.
Gott will, daß wir arbeiten! Und wenn ER es will, wird ER uns auch Arbeit geben, wenn wir Ihn nur von ganzem Herzen darum bitten; – manche haben ständig Ausflüchte, warum sie es nicht können. Gott spricht auch niemals von einem Altersruhestand, sondern möchte, daß wir uns bewegen, bis wir ganz alt sind …
ER hat uns den Sonntag gegeben, damit wir ausruhen. Es ist nicht gut, den Sonntag zum Streßtag zu machen und alle Aktivitäten dorthin zu verlagern und dann Montags auf der Arbeit ausruhen müssen. Es ist nicht gut, wenn Selbständige sich so wichtig nehmen, daß sie auch am Sonntag die liegengebliebenen Arbeiten erledigen müssen. Nein, der Sonntag gehört Gott und wir sollen mit Ihm zusammen planen, wie wir den Sonntag verbringen. Unser Guter Hirte will auch an normalen Tagen für Ruhepausen sorgen. Wir sind ja keine Maschinen, die 24 Stunden am Tag laufen.
ER hat uns die Stille am Morgen gegeben, damit wir bei Ihm für den Tag auftanken können. ER gibt uns den Mittag, damit wir uns erholen und wieder zu Ihm aufsehen können und ER läßt es Abend werden, weil Er mit uns reden will. ER hält den Ruheplatz am Wasser für uns bereit, nur laufen manche daran vorbei. Bitte, mein Herz, komm zur Ruhe! Übe es ein, still zu werden! Laß Dich verwöhnen von Ihm, dem Guten Hirten! ER will uns dann bei der Arbeit helfen, so daß alles sehr viel schneller und ohne Probleme geht. Überprüfe, wie Deine Erholung aussieht; – manchmal ist es mehr Streß als die Arbeitszeit. In der Stille will Gott Dich stärken und immer neu auf das Ziel ausrichten. ER braucht kraftvolle Menschen, die Seinen Weg gehen. ER hat es so gefügt, daß wir Pausen, Erholung und Stille brauchen, weil wir eigentlich Ihn brauchen. Wenn Du zur Zeit viel, viel Streß und Kampf hast, gilt Seine Verheißung: ER wird Dich zum Ruheplatz am Wasser führen.

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst für Arbeit und für Ruhe. Auch im Streß findest Du Pausen für mich, wo ich mich wieder zu Dir hinwenden kann. Ja, Du denkst an die Ruheplätze auf meiner Wanderung durchs Leben! Hilf mir, die Stille zu üben und mich füllen zu lassen von Dir. Hilf mir, mehr Vertrauen in Dich zu haben und nicht ständig selbst für alles zu sorgen. Du bist ein guter HErr!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=HC6KqThzpno

Der Sieg des Evangeliums

Der Sieg des Evangeliums

Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.
1. Johannes 5,4

Das Evangelium von Jesus Christus hat die damalige Welt im Sturm erobert. Schon 20 Jahre nach der Kreuzigung gab es eine Gemeinde in Korinth und wahrscheinlich auch schon in Rom, der Hauptstadt des Weltreiches. Dagegen ist unsere heutige Mission eher Schlafmedizin.
Sehe ich mir das Evangelium an, so sehe ich drei Hauptgebiete, in denen unser Glaube den Sieg hat: Die Sünde, der Tod und die finsteren Mächte. Diese drei Mächte werden in Europa verdrängt oder geleugnet, teilweise auch von Kirchen.
Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören, so sagt der Apostel Johannes. Also Sünde, Tod und Finsternis. Wir wollen Sünde wieder Sünde nennen und für uns klar Stellung beziehen. Wir wollen rein und klar leben, ohne Betrug, ohne Bereicherung, ohne Lüge. Sexuell wollen wir rein bleiben, in Taten und Gedanken. Unser Lebensstil soll Jesus entsprechen.
Der Tod war damals allgegenwärtig und ständig war man bedroht. Heute ist man abgeschirmt und der Tod spielt sich im Hinterzimmer ab. Und doch wollen wir offensiv gegen ihn arbeiten und beten. Selbstmord und Abtreibung wollen wir nicht zulassen. Auch tödliche Krankheiten und Unfälle wollen wir mit der Kraft Jesu begegnen. Manchmal werden Wunder geschehen.
Wir wollen unsere Augen aufhalten für die finsteren Mächte, die nicht nur die Psyche angreifen und Depressionen verursachen, sondern auch reale Krankheiten, Unfälle und viel, viel Unheil. Wir sollen diesen Mächten im Namen Jesu begegnen und sie vertreiben. Da geschieht viel Befreiung. Und Freude macht sich breit. Wir erleben es immer wieder, daß selbst Christen nach jahrelangen Zwängen und Ängsten frei werden. ER ist der HErr!!
Immer und in jedem Fall wollen wir Jesus um Hilfe und Weisheit bitten, in dem Glauben, daß Er alles verändern kann. Ob dann unsere Botschaft kraftvoll sein wird?

Jesus, Dein Evangelium ist so voller Hoffnung und Kraft!! Danke, daß Du den Sieg für uns errungen hast! Ja HErr, ich glaube Dir und vertraue Dir für alle Probleme, daß Du eine Lösung hast! AMEN!!

Mein Hirt

Mein Hirt

Der HErr ist mein Hirte; nichts wird mir mangeln.
Psalm 23, 1

Heute morgen dachte ich darüber nach, wieviel Schaden ich erlitten habe. Einiges ist mir gestohlen worden, etliche Male bin ich belogen und betrogen worden. Viel, viel Geld, Zeit und Energie hat es mich gekostet!
Als ich so darüber nachdachte, merkte ich, wie es in mir finster wurde. Alle Gedanken wurden negativ, und dann auch die Gefühle. Nein, stopp! Das will ich nicht!
Ich fing an, Gott zu fragen, wie Er es sieht, und ich bat Ihn, mir meine schlechten Gefühle und Gedanken zu nehmen. Bitte, keine Rachegedanken und kein Selbstmitleid! Bitte, schenke mir ein neues Herz, denn aus dem Herzen kommt alles Schlechte! Und Gottes Antwort war dieser Psalm: Der HErr ist mein Hirte, nichts wird mir mangeln.
ER fragte: Habe ich nicht immer für Dich gesorgt? Habe ich Dir nicht immer alles gegeben, was Du brauchst? Habe ich nicht jeden Schaden wieder gut gemacht? Auch im Angesicht Deiner Feinde habe ich Dir den Tisch reichlich gedeckt. Auch den Ruheplatz am Wasser hast Du bekommen. Auf grüne Weide habe ich Dich geführt, ich habe Dein Verlangen gestillt, habe Dich auf rechten Wegen geleitet und auch im dunklen Tal war ich da. Du brauchtest kein Unheil zu fürchten, denn ich bewahrte Dich. Ich habe Dich getröstet, Dir Zuversicht und Mut geschenkt. Lauter Güte und Huld folgen Dir Dein Leben lang und Du darfst wohnen in meinem Hause für immer.
Ja HErr, mußte ich antworten. Du bist da, Du sorgst immer für mich. Du hast jeden Schaden wieder gut gemacht. Wie gut, daß ich dich habe!

Danke Jesus, Du bist mein Guter Hirte! Du sorgst wirklich treu für mich. Auch wenn es draußen weht und stürmt, bin ich bei Dir geborgen. Ja, auf Dich bin ich geworfen, Du bist meine Zuversicht, mit Dir zusammen brauche ich kein Unheil zu fürchten. Wie gut, daß ich Dich kenne!!

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=Ja5_DV5SSOw

Gerettet aus der Sünde

Gerettet aus der Sünde

Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft – Gott hat es geschenkt.
Epheser 2, 8

Ihr wart tot infolge eurer Verfehlungen und Sünden. Ihr wart einst darin gefangen, wie es der Art dieser Welt entspricht, unter der Herrschaft jenes Geistes, der im Bereich der Lüfte regiert und jetzt noch in den Ungehorsamen wirksam ist. Zu ihnen gehörten auch wir alle einmal, als wir noch von den Begierden unseres Fleisches beherrscht wurden. Wir folgten dem, was das Fleisch und der böse Sinn uns eingaben, und waren von Natur aus Kinder des Zorns wie die anderen. Gott aber, der voll Erbarmen ist, hat uns, die wir infolge unserer Sünden tot waren, in Seiner großen Liebe, mit der ER uns geliebt hat, zusammen mit Christus wieder lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr gerettet. (V. 1 – 5).
Vielleicht ein etwas schwerer Text. Aber es ist gut zu verstehen, daß es zwei Reiche gibt: Das Reich der Finsternis, Lieblosigkeit und Sünde und das Reich Gottes, das Reich des Lichts, der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe.
Einst waren wir gefangen in der Sünde. Sogar die guten Menschen sind gefangen in ihrem Denken, sie wollen gut sein. Aber nur Gott allein ist gut. Wir machen leider immer wieder Fehler, wir sind ja nun einmal Menschen.
Unter der Herrschaft des finsteren Geistes, unter seiner Knute lebten wir, bis wir die Gnade durch Jesus fanden. ER vergab alles, ohne Ausnahme. ER gab allen Seinen Heiligen Geist, die es wollten. ER machte uns zu Kindern Gottes; – wir haben nun einen himmlischen Vater! ER versetzte uns aus der Finsternis ins Licht, ins Reich Gottes.
Natürlich blieben wir deshalb immer noch Menschen, und die machen Fehler, sündigen manchmal oder oft, und sind Ihm nicht immer gehorsam. Manchmal versagen wir kläglich. Und dennoch sind wir Kinder des Lichts.
Die einen leben in der Sünde, in der Trennung von Gott, egal ob sie gut oder schlecht sind, ob sie nur manchmal sündigen oder ständig. Die anderen leben im Licht und sie sündigen auch manchmal. Aber es ist ein großer Unterschied: Die einen leben in der Sünde, und die anderen sündigen manchmal.
Die Gnade macht´s möglich! Die übergroße Liebe Gottes vergibt die Schuld und alles Versagen! Nur, – die einen nehmen es nicht an, und die andern eilen sofort zum Kreuz Jesu und bitten um Vergebung. Dann sind sie wieder reine Kinder des Lichts.

Oh Jesus, wie gut, daß es Dich gibt! So kann ich immer wieder zum Thron Deiner Gnade kommen und um Vergebung bitten. So kann ich in Deinem Reich des Lichts leben, dank Deiner ständigen Vergebung und Reinigung. Wie gut das ist! Wie gut es mir tut, geliebt zu werden! Wie gut es ist, im Licht zu leben! Wie gut, wenn Du mich befreist und ich nicht mehr auf die Begierden hören muß! Ich bin noch nicht am Ziel, aber ich merke, es geht vorwärts! Du bist mein Ziel, Jesus.

Unser Video:  https://www.youtube.com/watch?v=J8sRP9YFMzc

Vater und Mutter

Vater und Mutter

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der HErr, dein Gott dir gibt.
2. Mose 20, 12


Solange du deinen Eltern grollst, kannst du das Land der Verheißung nicht einnehmen, das Land, das Gott dir persönlich versprochen hat. Alle Verheißungen sind an Bedingungen geknüpft, und eine davon ist, daß du dein Verhältnis zu deinen Eltern geklärt hast im Sinne Gottes.
Alle kleinen Kinder bewundern ihre Eltern, sie können alles und wissen alles. Doch wenn sie so 12 oder 13 werden, fangen sie an, die Fehler der Eltern mit dem Mikroskop zu suchen, ohne himmlisches Erbarmen für ihre Fehler.
Kein Mensch ist fehlerfrei, auch unsere Eltern nicht. Warum hat Gott dann so ein Gebot  unter die Hauptgebote genommen? Warum verlangt Er so etwas von mir?
ER weiß, wie wichtig die Beziehung zu unseren Eltern für uns selbst ist. Wir können gar nicht seelisch gesund und stabil sein, wenn wir unsere Eltern mißachten, verachten oder sogar hassen.
ER will uns helfen, unsere Beziehung in Ordnung zu bringen. ER möchte sogar, daß diese Beziehung eine Liebesbeziehung wird!
Als ich mich entschloß, meinen Eltern ihre Fehler und ihr Versagen zu vergeben, gab es innerlich einen schweren Kampf. Alles in mir sträubte sich dagegen. Aber ich wollte den Willen des Vaters im Himmel tun, also blieb ich standhaft und wiederholte meine Entscheidung ständig: Ich vergebe auch dies und jenes.
Es dauerte einige Tage, bis die Angriffe weniger wurde und die Erinnerungen seltener hochkamen. Und es dauerte Wochen bis Monate, bis ich merkte, ich fange an, die Eltern zu lieben. Ich sah positive Dinge an ihnen, die ich vorher nie bemerkt hatte. Ich konnte Fehler und Versagen bei ihnen erklären und konnte verstehen, warum sie so waren und handelten.
Es ist für mich eine große Befreiung, daß ich meine Eltern lieben und achten kann. Ich weiß, sie warten nun im Himmel auf mich und es wird einmal eine große Wiedersehensfeier geben.
Ja, Jesus macht es möglich. ER vergibt mir und ich werde fähig zu vergeben. ER wandelt mein Denken und Empfinden, so daß ich lieben kann. ER nimmt mir meine Last!

Danke Jesus, daß Du mir in allen Dingen hilfst! Auch die Dinge, die mir unmöglich sind, machst Du möglich! Wie gut, daß ich Dich gefunden habe! Wie gut, daß Du mir Frieden gibst!

Unser Video:  https://youtu.be/FzQDGk1ldlE?si=L7ENhBcCRx0UshZk