Zweifel — 28.11.2018

Zweifel — 28.11.2018

Ich vertraue darauf, daß Er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu.
Philipper 1, 6

Manchmal kommen uns starke Zweifel, ob wir überhaupt von Gott angenommen sind und ob wir überhaupt richtige Christen sind. Das sind schlimme Zeiten, voller Selbstqual, Selbstvorwürfen und voller durcheinander geworfener Gefühle. Oft geht alles schief und wir sehen keinen Segen Gottes über unser Leben. Und manchmal möchten wir allen Glauben über Bord schmeißen und uns so richtig mit der Masse treiben lassen.
Aber Gott wird nicht ruhen. ER hat das gute Werk in uns angefangen und Er wird es vollenden! Wir sollen wegsehen von unserer eigenen Unzulänglichkeit hin zur Barmherzigkeit Gottes. Unsere Zweifel begründen sich oft nur auf unserer eigenen Unzulänglichkeit. Und es ist richtig: Wir haben vor Gott nichts, was wir an Gutem vorweisen können. Und doch: ER ist der Gott des Erbarmens!
Solange der Geist Gottes noch in uns am Arbeiten ist und uns in Seine Nähe ziehen will, ist es nicht zu spät. Denn Er hat ja noch Hoffnung für uns! Da wollen wir uns lieber mit unseren Zweifeln und Vorwürfen und diesem Nicht-Verstehen ganz in Gottes Hände legen und uns auf Sein Wort berufen: ER ist treu, auch wenn ich untreu bin. ER wir das Werk in mir vollenden, auch wenn ich so meine Zweifel habe. ER ist größer als ich!
Jesus erzählte die Geschichte von dem Schaf, das sich selbständig gemacht hatte und die Herde verlassen hatte. Es irrte umher, bis es sich in den Dornen verfing. Dort war es gefangen und mähte kläglich vor sich hin. Keine Hoffnung mehr! Doch der Gute Hirte hatte Sein Schäflein immer im Blick; – Er wußte, wo es war und wie es ihm ging. So machte Er sich auf und suchte Sein Schäflein, fand es, befreite es, nahm es auf den Arm und trug es nach Hause.
Ja, Jesus läßt uns nicht allein. ER sagt: Niemand kann sie aus meiner Hand reißen. ER läßt nicht zu, daß der feind gewinnt, nicht bei einem einzigen Menschen. Hast du angefangen, mit dem HErrn zu gehen, so wird Er das Werk vollenden, klar.

Jesus, wir kommen zu Dir, denn Du hast Worte des Lebens! Du bist der HErr, auch über mein Leben. Ich kann vor Dir nichts vorweisen, sondern berufe mich nur auf Deine Barmherzigkeit. Ich gebe mich ganz und vollständig in Deine liebenden, starken Hände. Du bist der Gute Hirte!

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