Wiedergutmachung – 13.10.2019

Wiedergutmachung – 13.10.2019

HErr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden.
Lukas 19, 8f.

Hier ist von Zachäus die Rede, der als Zöllner viele Leute betrogen hat und so reich geworden war. Zöllner waren damals Ganoven und Handlanger der Besatzungsmacht Rom. Sie arbeiteten hauptsächlich in die eigene Tasche.
Zachäus wollte Jesus sehen, und weil er so klein war und die Leute ihn nicht durchließen, kletterte er auf einen Baum. Doch Jesus suchte ihn dort und wollte bei ihm zu Gast sein. (Jesus ist der Freund der Sünder und Zöllner). Zachäus sah in Jesu Augen die Liebe und Vergebung Gottes und den Ruf, nach Hause zu kommen, in die Arme des himmlischen Vaters. Er war so glücklich, daß er Gott gefunden hatte, daß er alles wiedergutmachen wollte, was er angerichtet hatte.
Schuld muß immer bereinigt werden. Unsere Schuld hat Jesus am Kreuz getragen, die Schuld von unserm Nächsten müssen wir vergeben, die Schuldzuweisungen unsererseits an Gott müssen durch die Wahrheit zunichte gemacht werden, die Eigenbeschuldigungen und Selbstverfluchungen wegen Schuld und Versagen müssen der Wahrheit der Liebe weichen. In der Bibel ist es eine feststehende Sache, daß wir für unsere Schuld an anderen Menschen um Vergebung bitten müssen und sie, soweit es irgendwie geht, wiedergut machen werden muß. Sonst haben wir ein Problem mit dem ewigen Richter, der uns unsere Schuld vergeben soll.
Wir werden die himmlische Freude und Seinen Frieden nicht in unserm Herzen spüren, solange wir uns weigern, unsere Schuld zu bezahlen. Und wenn es tausend gute Gründe dafür gibt; – Gott hört überhaupt nicht zu. ER erinnert uns solange an unsere Schuld, wie wir Ihn hören können. ER möchte uns nicht vor anderen Menschen demütigen, sondern unseren dummen Stolz besiegen. Wir werden erst frei sein, wenn wir den Schaden, den wir angerichtet haben, wiedergutgemacht haben. Dann wird im Himmel und in unserm Herzen ein Fest gefeiert!!

Danke Jesus, daß Du mir meine Schuld vergeben und einen hohen Preis dafür gezahlt hast. Ich will den Schaden, den ich angerichtet habe, wiedergutmachen. Du willst mein Leben in Ordnung haben, denn es gehört Dir. Danke, Du hilfst mir dabei.

Vgl. Matthäus 6, 23 – 26


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