Widerstand und Ungerechtigkeit – 10.10.2020

Widerstand und Ungerechtigkeit – 10.10.2020

Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.
Hebräer 12, 3

Es waren viele, die schrien: Kreuzige Ihn! Es waren viele, die unter dem Kreuz standen und sich freuten. Es waren viele, die Ihn verspotteten und verließen. Viele nahmen Heilung an, und vergaßen Ihn. Vielen hat Er  geholfen, doch sie sagten Danke-schön und verschwanden. Die größte Sünde ist für Ihn, der größte Schmerz, daß so viele Ihm den Rücken zudrehen und ihnen alles gleichgültig ist. ER starb für sie und ihnen ist es egal. Welche Ignoranz, Arroganz, sogar Verachtung spricht aus dieser Haltung!
Jesus hat es mit den Menschen nicht leicht; sie verstehen ihre eigene Not nicht, aus der Er sie gerettet hat. ER weinte über Jerusalem, denn Er sah ihr Schicksal: Von Rom dem Untergang geweiht. ER weint über Völker und Familien, über einzelne Personen und vielleicht über uns. Warum laßt ihr euch nicht helfen, warum seht ihr den Ausweg nicht, warum strecke ich meine Arme vergeblich nach euch aus? – Der Schmerz Jesu ist seine enttäuschte Liebe.
Und wie ist es mit uns? Wie sind wir mit Ihm umgegangen? Vieleicht wie mit einem Stück Möbel, das man hin und herrückt, bis es paßt?
Jesus hat so vieles so lange ertragen. Und was ertragen wir? Wenn einer uns schief ansieht, geht manchmal schon die Welt unter. Unrecht in der Schule oder im Beruf? Da kommen schnell schlaflose Nächte. Was halten wir aus für Ihn? Ich kenne so viele Menschen und auch Christen, die suhlen sich im Selbstmitleid. Wie schlecht sie behandelt wurden! Welches Unrecht ihnen geschah! Was sie alles erdulden mußten! Schrecklich.
Versteht ihr, wie sehr Selbstmitleid uns hindert, Christus nachzufolgen? Selbst Seine Heilungskraft kann Er nicht in uns entfalten …. Alles ist blockiert wegen Selbstmitleid.
Bitte, achte einmal auf Deine Gedanken und Selbstgespräche. Bist du ein Kandidat für Selbstmitleid?
Befrei dich davon, sofort und gleich! Mache die Vergebung wieder fest: Ich habe vergeben. Basta. Punkt. Ich will Jesus nachfolgen, für Ihn leben und nicht für mein Wohlergehen. ER hat mich zuerst geliebt, als ich Ihm noch die kalte Schulter zeigte.

Danke Jesus, alles hast du für mich ausgehalten. Darum will ich auch ein wenig leiden für Dich. Ich will vergeben, weil Du vergibst. Ich will Dir nachfolgen, auch wenn es mir weh tut. Du hast mich mit Deiner Liebe bezwungen.


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