Versöhnung mit Gott – 15.08.2017

Versöhnung mit Gott – 15.08.2017

Gib mir dein Herz, mein Sohn,
deine Augen mögen an meinen Wegen Gefallen finden.
Sprüche 23, 26
So bittet Gott uns. Normalerweise bitten wir Gott ständig um irgendetwas. Und wir kommen gar nicht darauf, daß Gott uns um etwas bitten könnte!
Es ist Ihm eine Herzensangelegenheit, daß unser Herz Ihm gehört, so wie Sein Herz uns gehört. So richtig ein Herz und eine Seele mit Ihm sein, dem Schöpfer des Universums! Das ist Harmonie in Vollendung, Friede ohne Unterbrechung, Freude, unbändige Freude und Liebe ohne jedes Mißtrauen, Lüge oder Enttäuschung. Mein Herz und Sein Herz sollen im Einklang schlagen, eines für das andere …
Und warum finden wir diesen Einklang mit Gott so selten oder so schwer? Weil unsere Augen keinen Gefallen an Seinen Wegen mit uns finden.
Wir klagen Ihn an, weil ER uns angeblich falsche Wege führt, weil ER Unheil nicht verhindert, weil ER uns zumutet, manchmal etwas zu leiden oder krank zu sein, weil ER uns nicht mit finanziellem Reichtum überhäuft, weil …. die Liste könnte beliebig verlängert werden. Wir sind nicht einverstanden mit den Wegen, die ER uns führt! Unglaube nennt man das, kein Vertrauen, – so einfach ist das!
Jesus sagte einmal: Sünde ist, daß sie nicht an mich glauben, mir nicht vertrauen. Und wir Christen, vertrauen wir Ihm wirklich? Oder klagen wir Ihn an? Jammern und beklagen uns?
Wenn wir es doch nur begreifen könnten: Jesu Wege mit uns sind immer Liebeswege! Seine Gedanken über uns sind immer Liebe! Sein Handeln mit uns ist immer barmherzig und voller Gnade! Meint denn wirklich jemand im Ernst, daß ER uns mühevoll gerettet hat aus allen Sünden und aus dem Tode und dann nicht einmal die „kleinen“ Probleme unseres Lebens lösen könnte?
Darum bittet Gott: Unsere Augen sollen Gefallen finden an Seinen Wegen mit uns. Das ist echte Gnade! Wenn wir eins werden mit Ihm und Ihn so richtig kennenlernen, dann merken wir: ER ist wirklich Liebe, Ihm kann man sich anvertrauen, und wir tun es; – wir vertrauen Ihm unser Leben jetzt und für die Zukunft an, und auch über der Vergangenheit sehen wir Seine liebevolle Hand.

Danke Jesus, daß ich Dich gefunden habe! Eigentlich hast Du mich gesucht und gefunden, weil Du mich wolltest. Und nun will ich Dir vertrauen, auch wenn im Leben nicht alles nach meinen Wünschen geht. Ich habe Dich kennengelernt, Deine Liebe gespürt und Deine Gegenwart hat mich froh und leicht gemacht. Ja, ich will Dir vertrauen, für die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft!


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