Trost im Leid – 12.01.2017

Trost im Leid – 12.01.2017

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.
Matthäus 5, 4
Eine große Verheißung Jesu: Selig, die Leid tragen. Sie sollen getröstet werden!
Wir leben ja noch nicht im Himmel und nicht mehr im Paradies. Deshalb trifft uns alles Leid genau so wie alle anderen Menschen auch. Grippe, Erkältungen, Unfälle und anderes Unglück treffen uns genau so wie die anderen. Wir sind in Gottes Hand und dennoch leben wir hier in dieser gefallenen Welt.
Aber es gibt einen großen Unterschied: Jesus selber will uns trösten. Die anderen haben keinen Trost. Sie müssen schimpfen und fluchen, jammern und klagen. Aber wir haben den Trost, wenn wir uns an Jesus wenden. Es ist erstaunlich, wie sehr der HErr trösten kann! Oft entreißt ER uns unseren Nöten. Aber oft denkt ER: Das kann er/sie aushalten; – Ich werde helfen.
Wenn wir uns an Jesus wenden, Ihm unser Leid klagen und vertrauensvoll auf Antwort warten, fängt ER an, an unserem Herzen zu arbeiten. Nur klagen und jammern bei Jesus, und dann wieder weggehen, das geht nicht. Wir müssen auf Seine Antwort warten. Wie soll ER uns sonst trösten können? Wir müssen hinhören und nicht ständig unsere Jammern wiederholen. Dann fängt ER an, zu unserem Herzen zu sprechen. ER macht wieder Mut, gibt neue Hoffnung und lindert den Schmerz. ER nimmt uns in Seine starken, liebevollen Arme, so wie Stephanus, als er gesteinigt wurde.
Trotz der größten Rückschläge bleiben wir voller Mut, denn ER ist immer noch da. Trotz Trauer und Verlust bleiben wir voller Hoffnung. Denn ER macht Sein Wort immer wahr. ER ist es, der das letzte Wort hat, nicht die Krankheit, nicht das Leid und schon gar nicht der Tod.
Sind wir, inmitten allen Leids, in Ihm geborgen (so wie Stephanus, der erste Märtyrer), so kann uns keiner mehr Angst machen und niemand mehr einen Schrecken einjagen. Wunderbar ist es, so innig mit Ihm verbunden zu sein. Ja, inmitten des Leids und Unglücks fangen wir an zu singen, so wie Paulus und Barnabas im Gefängnis. Es ist herrlich, wie Gott dann die Dinge zum Guten führt. Es geht nicht immer nach unseren Wünschen. Aber so, wie Gott führt, ist es noch viel besser. Selig, die Leid tragen, denn sie werden von Ihm persönlich getröstet!!
Danke, Jesus, Du bist bei mir! Besonders wenn mich Unglück und Leid trifft, bist Du da und tröstest mich. Du gibst neuen Mut, neue Hoffnung und Kraft! Wenn kein Mensch mehr trösten kann, dann bist Du nahe und tröstest tiefer wie alle anderen. Danke, Jesus, Du hast mich wirklich lieb!
Bibellese heute: Psalm 46, 1 – 12


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