Täglicher Kleinkram – 30.10.2018

Täglicher Kleinkram – 30.10.2018

Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt.
Lukas 10, 41
Jesus zog mit Seinen Jüngern übers Land und kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm Ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem HErrn zu Füßen und hörte Seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für Ihn zu sorgen. Sie kam zu Ihm und sagte: HErr, kümmert es Dich nicht, daß meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überläßt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der HErr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.
Viele Bibelleser meinen, hier ist eine Wertigkeit zu erkennen: Das Sitzen zu Jesu Füßen, also Beten und Bibellesen, ist mehr wert als die praktische Arbeit. Das ist hier aber gar nicht gemeint. Es gibt bei Gott keine Wertigkeit, was mehr und was weniger wert ist! Es gibt keine Skala, was am wichtigsten ist, was an 2. Stelle kommt und was unwichtig ist. Es geht Ihm nur darum, alles im richtigen Verhältnis zu haben.
Es ist wie ein Rad mit vielen Speichen. Welche Speiche ist am wichtigsten? Auf welche kann man verzichten? – Das sind sinnlose Fragen. Alle sind nämlich gleich wichtig.
Es ist dem HErrn gar nicht recht, wenn einige Leute nur noch beten und in der Bibel lesen und dabei die praktische Arbeit (nicht nur in der Küche) vernachlässigen; – das ist Arbeit für normale Menschen, aber ich muß dem HErrn dienen …..
Der HErr selber arbeitete praktisch mit den Händen, als Zimmermann. Und selbst als ER berufen war, arbeitete ER bis Sonnenuntergang mit den Menschen. ER heilte und trieb Dämonen aus; – drei lange Jahre, von morgens bis abends; – ob es nicht langweilig wurde?
Der HErr sieht sehr genau hin, wie wir unsere Pflichten und unsere Arbeit erledigen. Sind wir hierin treu, kann Er uns in Dienst nehmen. Sind wir schlecht gelaunt und machen unsere Arbeit widerwillig, so kann ER uns in Seiner Arbeit nicht brauchen. Denn auch in der Reich-Gottes-Arbeit würde es uns schnell langweilig werden und wir wären wieder zu Höherem berufen und machen die tausend Kleinigkeiten nicht mehr zur Ehre Gottes.
ER achtet die Praktiker sehr! Solche Menschen kann ER brauchen! Fischer wie Petrus, Zöllner wie Matthäus, Zeltemacher wie Paulus, Schafhirten wie David, Hausfrauen wie Maria und Marta!
Bei all der Arbeit sollen wir aber nicht vergessen, täglich einige Zeit zu Jesu Füßen zu sitzen und Seinen Worten zu lauschen. ER hat gute Worte für uns!
Danke Jesus, Du bist wunderbar, praktisch und hingebungsvoll. Du hast uns gedient, ohne zu murren, und wir wollen Dir dienen und Dich in unserer täglichen Arbeit verherrlichen. Wir machen es zu Deiner Ehre!

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