Sex und Sünde – 15.01.2020

Sex und Sünde – 15.01.2020

Der HErr wird dich immer führen,
auch im dürren Land macht Er dich satt
und stärkt deine Glieder.
Du gleichst einem bewässerten Garten,
einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt.
Jesaja 58, 11

Es gibt mitten in der Sahara eine „Todeszone“, in die sich kein Mensch wagt. Und dennoch leben dort Menschen, und sie leben gut! Mitten in diesem toten Gebiet liegt eine Oase, umgeben von einem Zaun. Dort wachsen alle saftigen Früchte und Blumen, die man sich nur vorstellen kann. Die Bewohner sind satt und zufrieden. Der Zaun hat Tore, durch die man ein- und ausgehen kann.
So ist es mit dem Rahmen, den Gott uns für unsere Sexualität vorgegeben hat. In der Nähe der Quelle, in Gottes Nähe, gibt es Leben in Überfluß. Es gibt einen schützenden Zaun, Gottes Wort und Seine starke Hand. Und es gibt Tore, durch die man, wenn man es will, hinaus kann. Doch draußen wartet die Einöde und der Tod. Draußen herrscht der feind. Er hat es auf uns abgesehen und lockt uns mit den schönsten Angeboten.
Wer sich die Freiheit nimmt und auf die Angebote hereinfällt, hat schwer zu kämpfen, wieder zurück in die Oase zu kommen. Manche, auch Christen, werden von der Pornosucht geplagt. Andere sind so frei, sich eine Geliebte zu nehmen oder den Mann ihrer Träume zu finden. Wir Christen sind gegen die Sünde nicht immun, wir fallen genau wie andere darauf herein! Da helfen nur die festesten Grundsätze und der Entschluß, nicht mit sündigen Gedanken zu spielen. Und natürlich die Gegenwart Gottes, die stille Zeit, das Gebet, das Lesen der Bibel.
Zuerst ist es immer eine Unzufriedenheit oder falsche Selbstsicherheit. Dann kommt das Spielen mit den sündigen Gedanken und vielleicht noch ein wenig Alkohol. Und dann setzen sich die Gedanken fest und man sieht nur noch diesen einen Ausweg.
Nur Jesus kann befreien und bewahren. Der Rückweg zu Gott steht offen, wenn jemand bereut und mit der Sünde brechen will. Aber der Rückweg zum Partner ist leider oft verschlossen. Und dennoch kann Gott aus so einer Situation noch etwas Gutes machen. ER hat Hoffnung, sogar für einen König David. ER kann aus einem verpfuschten Leben noch genug Gutes machen.

HErr, paß auf mich auf! Ich will mich eng an Dich halten und nicht mit der Sünde spielen. Ich will Dir dankbar sein für mein Leben, meine Situation und meine Möglichkeiten. Danke, Du bist die Quelle lebendigen Wassers für mich!


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