Seine Herde – 04.03.2017

Seine Herde – 04.03.2017

Denn so spricht Gott, der HErr:
Jetzt will ich meine Schafe selber suchen
und mich selber um sie kümmern.
Die verlorengegangenen Tiere will ich suchen,
die vertriebenen zurückbringen,
die verletzten verbinden,
die schwachen kräftigen,
die fetten und starken behüten.
Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist.
Hesekiel 34, 11. 16

Jesus sucht Hirten nach Seinem Herzen! Zu viele suchen ihr eigenes Glück oder Selbstbestätigung, zu viele predigen eigene Weisheit und nicht das Wort des HErrn. Zu wenig Kraft, zu wenig Autorität durch Gott, zu wenig für die kleine Herde, die Gott so lieb hat. Die Schafe haben Hunger! Sie sollen für die Hirten sorgen, aber die Hirten sorgen nicht für die Schafe, sondern für sich. Da will Gott nicht länger zusehen, wie Seine Herde Hunger und Durst leidet und wie die Starken die Schwachen verdrängen. ER steht auf und greift ein.
ER sucht sich Hirten nach Seinem Herzen und beruft die, die demütig, geduldig, sanft und gütig sind. ER beruft nicht die lauten, starken Männer, sondern die bescheidenen, die eigentlich gar nicht wollen. Doch ER befähigt sie und steht ihnen bei. Laß Dich rufen, die kleine Herde zu versorgen!
Laß Dich rufen, in Gottes kleiner Herde mitzulaufen. ER will sie auf gute Weide führen und zum frischen Wasser. ER kennt jedes einzelne Schäfchen mit Namen und weiß, wie man richtig mit ihm umgeht. ER verbindet die verletzen, kräfigt die schwachen, findet die vertriebenen und bringt die verlorenen Schafe zurück. ER ist der Gute Hirt, dem wir unser Leben anvertrauen können. ER wird Quellen des Lebens für uns finden. Wir wollen Ihn suchen und Quellen, aus denen wir das lebendige Wort trinken können.
Wir wollen beten, daß Gott Sein Wort für unser Land wahrmacht. Wir wollen nur Gottes Herde sehen und nicht die verschiedenen Namensschilder lesen, dort die eine Konfession, und dort eine andere. Zusammen sind wir Gottes Herde.

Jesus, Du bist der Gute Hirte, dem ich mich anvertraue. Du sorgst gut für mich und schenkst mir gute Weide und klare Quellen, damit ich Dein Wort höre. Du sorgst für Ruhe und bist bei der Wanderung da. Ich weiß nicht, wo es hingeht, aber Du kennst den Weg. Wie gut, daß Du da bist!


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