Segen und Fluch der Arbeit
Guten Morgen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Jesus und die Jünger zogen zusammen weiter, und Er kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm Ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem HErrn zu Füßen und hörte Seinen Worten zu. Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für Ihn zu sorgen. Sie kam zu Ihm und sagte: HErr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen! Der HErr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viel Sorgen und Mühen. Aber nur eins ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.
Lukas 10, 38-42
Wir neigen dazu, „Arbeit“ falsch zu verstehen. Da sind die, die sich unentbehrlich fühlen: Ohne mich läuft hier nichts. Wenn ich das nicht tue, dann macht es keiner. Dann gibt es die, die jede Arbeit annehmen und bald darin ersticken. Sogar Sonntags müssen sie schaffen und tun. Sie können schlecht Nein sagen. Es gibt viele, die müssen alles 150-prozentig richtig machen. Immer haben sie das Gefühl, es könnte etwas falsch laufen, und sie überprüfen noch einmal alles. Sie kommen selten zur Ruhe. Dann gibt es die Flucht in die Arbeit. Damit man sich nicht mit Problemen beschäftigt, arbeitet man lieber. Es gibt also viele Wege, den Segen der Arbeit in Fluch zu verwandeln.
Jesus ist gekommen, um uns vom Fluch der Arbeit zu erlösen und ihn in Segen zu verwandeln. Ich habe lange Zeit Wassersport getrieben. Und die Ruderer taten mir immer leid, ich nannte sie „Galeeren-Sklaven“. Die Leute, die segelten, die habe ich bewundert. Die lassen sich einfach vom Wind antreiben und müssen sich selber kaum anstrengen. Herrlich! Und sie sind dabei auch noch viel schneller als die Ruderboote. So ähnlich ist das mit „Arbeit“. Setzen wir uns lieber dem HErrn zu Füßen und hören Ihm zu. ER will unser Leben ordnen, auch unser Arbeitsleben. Und Er will uns mit der Kraft des Geistes füllen. Dann werden wir nicht mehr rudern, sondern segeln im Wind des Heiligen Geistes.
Jesus, Du weißt, ich habe zu viel Stress. Ich bin so müde und kaputt. Bitte, ordne Du mein Arbeitsleben neu. Zeig mir, was eigentlich gar nicht meine Aufgabe ist und hilf mir, mich davon zu befreien. Gib mir den Mut, Fehler zu machen! Ich will Dir vertrauen, dass Du mir hilfst und zur Seite stehst. Danke, daß Du Fehler vergibst! Ich übergebe Dir meine Lasten und nehme Deine Last auf mich; denn Deine Last ist leicht und drückt nicht. Füll mich mit Deinem Geist der Weisheit und Kraft, ich brauche sie! Und lass mich heute segeln und nicht rudern.