Nur gute Gaben – 13.10.2020

Nur gute Gaben – 13.10.2020

Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben, vom Vater der Gestirne, bei dem es keine Veränderung und keine Verfinsterung gibt.
Jakobus 1, 17

Wir haben oft noch nicht die richtige Vorstellung von Gott, wir kennen  Ihn noch viel zu wenig. Darum glauben wir oft, daß von Gott auch Schlechtes kommt, oder Strafe, oder Er wirft uns hinaus, vergißt uns, rechnet uns unsere Sünde doch an. Das tut Gott weh, es beleidigt Seine große Liebe zu uns. Jesus hat so viel geopfert, damit wir Gottes Kinder werden, und wir müssen uns beeilen, Gott, den Vater, richtig zu begreifen. Wir wollen Seine Liebe weder mißbrauchen noch mißverstehen.
Wenn etwas Schweres kommt, denken wir oft, Gott hat es geschickt als Strafe für etwas oder so. Wenn wir krank sind, denken wir nach, was wir falsch gemacht haben oder wo unsere Sünde liegt. Der strafende Gott ist fest in unserem Kopf verwurzelt. Aber wir meinen es negativ, während die Bibel sehr positiv über Gottes Erziehung, also Strafe, redet.
Strafe ist für uns: Schläge, harte Gerechtigkeit. Für Gott ist es Erziehung. Oft reicht ein Wort von Ihm, und Sein Kind kommt wieder auf den rechten Weg. ER ist ein Meister der Erziehung und Er weiß genau, wie Er mit uns umgehen muß. Strafe als Rache, harte Schläge und Verdammung, das kommt bei Ihm nicht vor im Umgang mit Seinen Kindern.
Verdammung Seiner Kinder läßt Gott nicht zu. Keine Angst, Du bist nicht heute Sein Kind und morgen wirft Er dich aus Seinem Reich hinaus. Das ist gegen Gottes Wort und gegen Seine grenzenlose Liebe.
Als Er die Erde erschuf, war alles gut. Nicht gab es, was irgendwie schlecht oder böse war. Doch dann kam der Abfall und der feind säte seinen Samen ins Feld, so wie Jesus es im Gleichnis erzählt. Seitdem gibt es in der Schöpfung das Gute und Böse nebeneinander.
Auch in der Gemeinde gibt es wiedergeborene Christen, Kinder Gottes, und Mitläufer; – so schreibt Johannes. Gutes und Böses miteinander, kaum zu unterscheiden.
Aber von Gott,  dem Vater der Sterne, kommt NUR Gutes. Darum wollen wir nur Gutes von Ihm erwarten: Heilung, Frieden, Vergebung, Freude, aber nicht Strafe und Verdammung.
Wir dürfen um alles bitten. ER wird es geben, wenn es gut ist. So hat Jesus es schon versprochen: Sollte Er einen Skorpion geben, wenn Sein Kind um einen Fisch bittet?
Jesus braucht uns nicht für unsere Sünden strafen. Die Sünde ist Strafe genug. Wer jeden Tag 1 Liter Schnaps trinkt, wird die Folgen „genießen“: Leberschäden, Nervenzerrüttung usw. Wer nur sitzt und sich nicht bewegt, wird Rückenschmerzen bekommen, da kann er beten, was er will.
Wir müssen also die Folgen unseres Verhaltens und die Strafe bzw Erziehung Gottes auseinanderhalten. Rückenschmerzen sind nicht von Gott, sondern Folgen unseres Lebenstils.
Gott liebt es, uns Gutes zu tun. Wir sind ja Seine Kinder!

Danke Jesus, Du hast uns zu Kindern Gottes gemacht; – ER ist unser Vater! ER hat uns lieb, möchte uns verwöhnen und beschenken. Wie gut das tut!!


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