Nörgelei

Nörgelei

Da erschien die Herrlichkeit des HErrn am Offenbarungszelt allen Israeliten, und der HErr sprach zu Mose: „Wie lange verachtet mich dieses Volk noch, wie lange noch wollen sie nicht an mich glauben trotz all der Zeichen, die ich mitten unter ihnen vollbracht habe?“
Numeri, 4.Mose 13,10f

Das Volk Israel hatte Gottes Herrlichkeit gesehen. Es hat gesehen, wie ihre Feinde vom HErrn vernichtet wurden, täglich gab der HErr ihnen Speise und Wasser. So viele Wunder geschahen, dass es fast alltäglich war. Und doch, sie wollten nicht dem HErrn vertrauen. Sie waren weiterhin unzufrieden, mürrisch, störrisch und wollten Ihm nicht glauben. Im Grunde ihres Herzens gaben sie Gott an allem die Schuld und dachten, Er will sie strafen und vernichten. Heute morgen klappte bei mir nicht alles so, wie ich wollte. Nur eine kleine Panne, aber die Nörgelei kam wieder hoch. Doch da kann man sich gegen wehren! Als ich es selber merkte, wie ich am nörgeln war, hab ich die Sache dem HErrn über jede Panne übergeben und Ihm gedankt, dass Sein Wille trotzdem irgendwie geschieht. Es ist nämlich unsere eigene Entscheidung, ob wir nörgeln und mürrisch sind, oder ob wir glauben. Wie kann Gott uns Seine Herrlichkeit zeigen, wenn wir unzufrieden und mürrisch sind? Wie sehr schmerzt es Gott, unseren himmlischen Vater, der uns so gut versorgt, wenn wir Ihn verachten, Seine Liebe nicht erkennen, Seine Geduld und Langmut mit uns nicht wahrnehmen?  Wir wollen lieber in der Stille den HErrn suchen und uns zeigen lassen, wie Seine Gnade über unserem Leben liegt. Wir wollen Ihm vertrauen, damit Er zu uns steht. Wir wollen Sein Angesicht suchen und Seinen Willen erfragen und Seine Nähe und Liebe genießen. Wir wollen mutig in Angriff nehmen, was der HErr für uns auf dem Herzen hat. Der HErr steht zu Seinen Leuten, Er will Seine Herrlichkeit zeigen!!! Wollen wir uns nicht abhalten duch Nörgelei!

Danke, Jesus, Du bist ein guter Gott. Du bist langmütig und reich an Gnade. Du bist der HErr über unser Leben. Alles, aber wirklich alles ist Dir untertan; – auch jede kleine Panne. Du bist der HErr, dem ich vertrauen kann.

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