Neid und Frieden

Neid und Frieden

Rette mich, HErr, mit Deiner Hand vor diesen Leuten,
vor denen, die im Leben schon alles haben.
Du füllst ihren Leib mit Gütern,
auch ihre Söhne werden noch satt
und hinterlassen den Enkeln, was übrigbleibt.
Ich aber will in Gerechtigkeit Dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an Deiner Gestalt, wenn ich erwache.
Psalm 17,14f

Manchmal kommt in mir schon etwas Neid hoch auf diese Menschen, die im Leben schon alles haben. Sie sind so voll, so überfüllt, alles haben sie im Überfluß. Und auch die Kinder protzen mit dem, was ihre Eltern erwarben, ohne selber dafür etwas getan zu haben. Und ich, ich plage mich ab, um überhaupt satt zu werden. Ja, da kommt schon mal der Neid hoch.
Doch den Frieden, den Jesus gibt, den kennen diese Menschen nicht. Nein, ich will mich nicht mit diesen Menschen messen! Ich will meinen Frieden mit meinem Schöpfer behalten. Ich will nicht lügen und betrügen, sondern gerecht auf den Wegen des HErrn gehen. Ich genieße es, abends mit Seinem Frieden ins Bett zu gehen und morgens mit Seiner Freude wieder aufzustehen. Ich freue mich über Seine Versorgung Tag für Tag. Und ich bin froh über die kleinen Zeichen Seiner großen Liebe, die Er täglich an mir tut.
Ich will Ihn suchen, Sein Angesicht will ich suchen. Es ist so voll Güte und Liebe und Freundlichkeit. Ich liebe meinen HErrn und die Begegnungen mit Ihm.

HErr, verzeih mir meinen Neid, den ich manchmal mit den Erfolgreichen habe. Du weißt, ich will lieber mit Dir meinen Weg gehen. Denn Du gibst mir alles, was mein Herz braucht. Du bist ein guter Versorger! Dir vertraue ich.


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