Meine Geheimnisse – 02.01.2018

Meine Geheimnisse – 02.01.2018

Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz,
prüfe mich, und erkenne mein Denken!
Psalm 139, 24
Wir kennen uns selber nur sehr wenig. Das meiste unseres Denkens, Erinnerns, Fühlens und der Träume spielt sich unbewußt ab. Wie wir entscheiden, bestimmt oft nicht der Wille sondern es geht ganz spontan, ganz schnell.
Manche meinen, 90% unseres Denkens ist unbewußt. Das merken wir gar nicht.
Wir selber sehen uns nicht objektiv. Wir sehen uns durch eine rosarote Brille und beschönigen und entschuldigen sehr vieles, oder denken, unsere Einstellung sei sehr, sehr gut, und die Beweggründe für unser Handeln sehr edel. … – Sogar im Spiegel sehen wir uns verkehrt herum.
Bei anderen sehen wir viel objektiver, strenger oder verstehen sie ganz und gar nicht. Warum reagiert sie nun schon wieder so? Was treibt ihn an, so eine Dummheit zu tun?
Wie gut, daß Gott uns geschaffen hat! ER kennt die winzigsten Bewegungen und Botenaustausche in unserm Gehirn und ER weiß genau, wie unsere Gefühle ablaufen, wie sie entstanden sind, was uns treibt und alle großen und kleinsten Geheimnisse. ER kennt unsere ganze Vergangenheit, jede Sekunde seit unserer Zeugung. Darum hat ER allein den Überblick bei uns und den Durchblick, was gut und schlecht für uns ist.
ER hat uns geschaffen. ER kennt jede kleine DNA in den Zellen, auf denen alles gespeichert ist. ER sieht alle Abläufe in uns und kann eingreifen.
ER kennt nicht nur die Vergangenheit und die Gegenwart. ER sieht gleichzeitig auch unsere Zukunft. ER weiß, wie wir uns morgen entscheiden werden, welche Schwierigkeiten und Erfolge es geben wird. Ohne zu manipulieren sieht ER objektiv und liebevoll unser ganzes Leben.
Diesem HErrn, der mich so genau kennt und mich so sehr erwünscht hat und liebt, der nur gute Pläne, Gedanken und Gefühle mit mir hat, diesem HErrn will ich mich wieder neu anvertrauen. Dieses Jahr ist Sein Jahr!
Ich will Ihm Zugang zu allem in mir geben. Ich will aus Seiner Hand alles annehmen. Ich will Ihm vertrauen, daß ER mich lenkt und leitet. Ich will auf Ihn hören. Ich will Ihn suchen, in der Natur, in der Stille, im Gebet und in Seinem Wort. ER ist da, ganz, ganz nah bei mir!
Danke, Vater im Himmel! Du bist gut zu mir! Dir vertraue ich! Ja, ich gehöre Dir; bei Dir bin ich geborgen.


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