Leben im Licht – 18.08.2016

Leben im Licht – 18.08.2016

Jesus sagt:
Wenn du eine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe.
Matthäus 5, 23f.
Ein reines Herz ist Gott so wichtig, daß Er alle Gaben und Opfer für Ihn hintenanstellt. ER mag es, wenn man Ihn ehrt und lobt, aber ER mag es noch mehr, wenn Geschwister in Frieden leben. ER sieht das Herz an, und wenn es befleckt ist, – wie kann ER da ein Opfer annehmen? Alles, was Menschen voneinander trennt und was Menschen von Gott trennt, kann man mit dem Wort „Schuld“ zusammenfassen. Wer schuldig ist, kann dem andern nicht offen in die Augen sehen, an wem Schuld begangen wurde, der ist mißtraurisch …
Manchmal ist man wirklich schuld. Man war unfreundlich, ohne Erbarmen, voller Stolz, hat vielleicht nicht die ganze Wahrheit gesagt, hat sich vielleicht etwas auf Lebenszeit „geliehen“ …. Das soll alles sogar bei Christen vorkommen; – es sind ja Menschen und keine Engel. Klar, die eigene Schuld muß man sich von Jesus vergeben lassen und bei den Menschen wiedergutmachen.
Es gibt manchmal ein Schuldgefühl. Da schlägt ein Junge mit einem Stock gegen einen Leitungsmast und in der ganzen Stadt fällt der Strom aus. Er traut sich gar nicht mehr nach Hause. Doch er war gar nicht die Ursache; – zeitgleich gab es einen Kurzschluß, der den Stromausfall verursachte. „Eingebildete“ Schuld, Schuldgefühl …
Manchmal machen uns andere ein schlechtes Gewissen. Sie meinen dies und das sei Sünde und wir fühlen uns schuldig. Projektion und Gesetzlichkeit ist das.
Manchmal begeht jemand etwas Böses gegen uns, das ist Schuld, die uns angetan wurde. Manchmal denken wir nur, die andern denken schlecht über uns. Manchmal will uns jemand etwas Gutes und wir fühlen uns angegriffen …. Es gibt so viele Formen von Schuld! Aber immer trennt sie Menschen voneinander und von Gott.
Jesus möchte, daß in Seiner Gemeinde die Menschen im Licht leben und fröhlich und unbefangen miteinander sind. Das geht nur, wenn Schuld aller Art beseitigt ist. ER mag es, wenn man Sein Opfer am Kreuz in Anspruch nimmt und um Vergebung bittet. ER ist ja für Sünder gestorben, nicht für Heilige. Aber ER weiß auch, wie sehr wir vergeben müssen. Nichts, auch nicht die kleinste Kleinigkeit soll in unserem Herzen für Unruhe und bittere Stimmung sorgen. Im Licht sollen wir leben! ER durchleuchtet uns gern und zeigt uns, wo noch bittere Wurzeln sind, damit sie ans Licht gezogen und hinausgeworfen werden.
Danke, Jesus, Du vergibst! Ich will auch meinen Schuldigern vergeben, hilf mir dabei! Denn es ist nicht einfach für mich. Hilf mir auch dabei, den Schaden, den ich angerichtet habe, wieder gut zu machen. Danke, daß Du wirklich hilfst, wenn ich nach Deinem Gebot handle. Du bist mein Helfer!

Bibellese heute: Offenbarung 8, 1 – 13


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