Gottes ganze Fülle – 11.08.2018

Gottes ganze Fülle – 11.08.2018

Denn Gott wollte mit Seiner ganzen Fülle in Ihm wohnen, um durch Ihn alles zu versöhnen.
Kolosser 1, 19f.
Die Fülle Gottes, das sind die Schätze der Weisheit und Erkenntnis, die Liebe und Barmherzigkeit, die Geduld und Sanftmut, die Gnade und Heiligkeit, Versöhnung und Friede, Freude und Herrlichkeit … einfach alles, was gut und gerecht ist. Alles finden wir in Jesus. Wenn wir Seine Lebensgeschichte lesen, merken wir es, und wir sehen in Jesus Gottes Wesen. Umwerfend, voller Gnade, Liebe, Demut! Einfach nur faszinierend, wie Jesus gelebt und gehandelt hat! Seine Worte waren lebendig, denn ER lebte, was ER sagte. Sie waren neu, mächtig, lebenschaffend, revolutionär! Ein Angriff der Gnade auf die Bollwerke der Finsternis.
Jesus kam, um Frieden zu machen. Frieden des Menschen mit sich selber, Frieden zwischen den Menschen und Frieden des Menschen mit Gott. Echte Versöhnung, ohne Vorbehalte, wollte ER schaffen. ER wollte, daß Gott und Mensch eins werden. Und das war das Reich Seiner Herrschaft, das Reich Gottes. Dort will ER regieren, in den Herzen der Menschen, damit durch ihr Denken, Reden und Handeln das Wesen Gottes sichtbar wird.
ER will durch Sein Reich die Götter dieser Welt stürzen: Die Geldgier, Habsucht, Stolz, Finsternis, Egoismus, Genußsucht, Mord und Totschlag, Krieg, fanatische Religion, Selbstgerechtigkeit … alles, was dem lebendigen Gott entgegensteht. Auch in uns selber gibt es Bereiche und Gewohnheiten, die nicht mit Gottes Wesen in Einklang stehen, und die ER umgestalten will. ER will in uns wohnen, mit der ganzen Fülle Gottes! Mir wird ganz schwindelig, wenn ich denke, daß Gott selber mit Seiner ganzen Fülle und Kraft in mir wohnt.
Und dann merke ich, es ist noch lange nicht so perfekt, wie Gott es möchte. Seine Kraft in mir wird gehindert, sie kann nicht so wirken, wie ER gern wirken möchte. Das ist meine Sünde und Unvollkommenheit, meine mangelnde Demut, mein Stolz, meine Selbstgerechtigkeit, meine Genußsucht und vieles andere, was Ihm gegenübersteht.
O, HErr, heilige mich, nimm mich mehr und mehr in Besitz! Ich möchte Dein Wesen widerspiegeln und möchte sein, wie Du bist! Danke, Du gibst die Hoffnung mit mir nicht auf, Du hast Geduld mit mir, Du wirst Dein Ziel mit mir erreichen!


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