Gott redet II. – 10.09.2018

Gott redet II. – 10.09.2018

Betet ohne Unterlaß! Dankt für alles; denn das ist der Wille Gottes für euch in Christus Jesus. Löscht den Geist nicht aus! Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt!
1. Thessalonicher 5, 17 – 22
Gott redet auch heute noch durch prophetisches Reden zu den Menschen. ER hat sich nicht geändert. Zu jeder Zeit, im Alten und im Neuen Testament und während der gesamten Kirchengeschichte hat Gott durch prophetische Worte geredet. Warum sollte es heute anders sein?
Als Pfingsten der Heilige Geist auf die Jünger fiel, fingen sie an in anderen Sprachen, die ihnen selber unbekannt waren, zu reden. Die Tempelbesucher aus aller Welt konnten in ihrer Muttersprache verstehen, wie die Jünger Gott lobten und priesen. Gott gab die Gabe des Sprechens in fremden Sprachen und auch die Gabe des Verstehens.
Einmal sang ich ein Lied bei der Versammlung mit, aber ich kannte den Text nicht, deshalb sang ich in meiner Gebetssprache. Die Frau neben mir hörte mir auffällig genau zu. Sie verstand es nämlich! Sie meinte, ich hätte für irgend jemanden gebetet, wollte es aber nicht genauer sagen. Vielleicht war es eine Fürbitte für sie selber?
Gott nutzt diese Gaben, um mit Seinem Volk zu reden. Nutzen wir sie, seien wir mutiger!
Mir hat es oft geholfen, wenn fremde Menschen genau für mein Problem beteten und Gottes Meinung dazu sagten, obwohl sie von nichts wußten.
Selber merke ich manchmal, was Gott auf dem Herzen hat und versuche es, den Leuten mit meinen Worten zu sagen. Oft war es eine große Hilfe. Wir sollten mehr und intensiver um diese Gabe bitten, denn sie ist uns eine große Hilfe!!
Manchmal allerdings „prophezeit“ ein Mensch, was er selber im Herzen hat. Das Mitgefühl geht mit ihm durch. Da muß man gut unterscheiden zwischen dem, was Gott auf dem Herzen hat, und was aus dem menschlichen Herzen kommt. Manchmal will ein Prophet herrschen und andere beeinflussen, leider. Da braucht es in jedem Fall eine weise Gemeindeleitung, die das eine vom andern unterscheiden kann, und wir haben ja auch die Gabe der Unterscheidung der Geister zur Hilfe.
Gott sagt, daß eine Sache 2 oder 3 Zeugen haben soll. Für weitreichende Entscheidungen sollte man sich nicht auf ein einziges prophetisches Wort verlassen, sondern mehrere gleichbedeutende erwarten. Und wenn man das Wort, das einem gesagt wird, gar nicht im eigenen Herzen hat, kann man es oft vergessen.
Die prophetische Rede ist eine große Hilfe, braucht aber etwas Begleitung und viel Demut, damit sie keinen Schaden stiften kann.
Gott redet! Wollen wir Sein Sprachrohr sein? Wollen wir zuhören, wenn ER redet? In der Stille lernen wir es.
Danke, Jesus! Du läßt uns hier auf der Erde nicht allein, sondern redest mit uns, machst uns Mut, gibst Wegweisung, Trost und Kraft. HErr, schütte Deinen Geist auf uns aus, damit wir alle prophetisch reden können!! Und reinige Dein Volk, damit wir auf Dich hören können!!
Vgl. Paulus Meinung in  1. Korinther 14, 1 – 5 (Auszüge):
„Jagd der Liebe nach! Strebt aber auch nach den Geistesgaben, vor allem der prophetischen Rede!  … Wer prophetisch redet, redet zu Menschen, er baut auf, ermutigt, spendet Trost. … wer aber prophetisch redet, baut die Gemeinde auf. Ich wünschte …. ihr alle würdet prophetisch reden. Der Prophet steht höher als der, der in Zungen redet, es sei denn, dieser legt sein Reden aus; dann baut auch er die Gemeinde auf.“


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