Gott allein anbeten – 11.08.2020

Gott allein anbeten – 11.08.2020

Vor dem HErrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und Ihm allein dienen.
Matthäus 4, 10

Manchmal kommt die Frage hoch, zu wem wir beten sollen. Die Antwort ist: Wir sollen Gott anbeten, uns vor Ihm niederwerfen, Ihm allein dienen. – Und wie ist es mit Jesus Christus?
Gott ist Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger Geist, die Dreieinigkeit. Im Alten Testament kam Jesus nur versteckt vor, man kannte Ihn nicht und betete Ihn nicht an. Nur Gott, den Vater, betete man an. Doch nach der Auferstehung fingen die Christen an, Jesus anzubeten. Sie sahen keinen Konflikt, ob sie den Vater anbeten oder den Sohn. Im Gegenteil, sie wußten, der Vater  freut sich, wenn wir den Sohn lieben, Ihn anbeten, Ihm danken und Ihn um unsere Bedürfnisse bitten. Und der Sohn freut  sich, wenn der Vater geehrt wird. Sie sind gegenseitig nicht eifersüchtig, sondern stehen so eng zusammen, daß sie sich füreinander freuen.
Auch der Heilige Geist gehört zur Dreieinigkeit. In der Bibel gibt es kein Beispiel, daß jemand zu Ihm betet. Aber Jesus hat Ihn uns verkündet als Person und als Gott, nicht als Dynamik, als Kraft oder als unpersönliche Energie.
Im Alten Testament war der Geist sehr im Hintergrund, und in den Evangelien war Er noch im Himmel, darum kannte  man Ihn nicht so sehr. Doch zu Pfingsten kam Er und nahm Wohnung im Menschen. ER ist es, der hier auf der Erde wirkt. Darum ist es nicht falsch, wenn wir eine Beziehung zu Ihm  entwickeln, ein persönliches Kennenlernen. Es muß nicht sein, aber es ist sicher auch nicht falsch.
Zu diesen Dreien dürfen wir beten, zum Vater, zum Sohn und zum Heiligen Geist. Engel dagegen dürfen wir nicht anbeten und sie nicht um irgendetwas bitten oder uns vor ihnen niederwerfen. Ebenso dürfen wir nicht zu toten oder lebenden Menschen beten, sie anbeten, sie um etwas bitten, Bilder anfertigen und sie auf den Altar stellen. Diese Ehre gebührt nur Gott  allein, es wäre Götzendienst.
Eine vierte Person als Gott hat in dieser Dreieinigkeit nichts zu suchen, und sei sie noch so gut. Weder als Berater, noch als Fürsprecher, noch als Ziel des Dankes wäre sie biblisch. Wer so etwas tut, verfällt dem Zorn Gottes, denn Er achtet eifersüchtig darauf, daß wir nur Ihm allein die Ehre geben.

Danke Jesus, Du hast uns Gott gezeigt. Den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist hast Du uns nahegebracht und vorgestellt. Danke, daß wir nun wissen, wie wir beten sollen. Danke, daß wir mit Antwort rechnen können. Danke, Du willst uns nahe sein, barmherzig sein, vergeben und lieben!! 


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