Faulheit und Gottvertrauen – 29.09.2017

Faulheit und Gottvertrauen – 29.09.2017

Jesus sagt:
Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage.
Matthäus 6, 34
Jesus sagt, daß wir uns nicht sorgen sollen, denn ER sorgt für uns. Aber es gibt andere Verse in der Bibel, die sagen, wir sollen arbeiten und unser Brot selber verdienen. Wir sollen Vorsorge für den Winter treiben. Wir sollen so arbeiten, als ob alles von uns abhängt, und so beten, als ob alles vom HErrn abhängt; – so ähnlich sagt Martin Luther.
Wenn wir in Extreme fallen und nur die eine Seite betonen, wird es uns ergehen wie Friedrich.
Er wollte Gott alles überlassen. Also hatte er nicht den Wecker gestellt und bis 10.00 Uhr geschlafen. Eigentlich sollte er um 8.00Uhr auf der Arbeit sein. Aber wenn der Heilige Geist will, daß er mal ausschläft, dann ist es auch gut. Dann sah er in den Kühlschrank, weil er frühstücken wollte. Aber der war leer. Der Heilige Geist hat ihn nachts nicht aufgefüllt. Dreimal gebot er, daß Brot und Wurst kommen sollten, aber es kam nichts. Na, dann ist eben Fasten angesagt. Gut. Er setzt sich ins Auto, obwohl er nicht getankt hatte, und fährt los. Die Tankstelle beachtet er nicht. Und nach 500 Metern blieb das Auto liegen. Er mußte also Benzin holen und konnte dann endlich weiterfahren. Er betete um einen Parkplatz und fand ihn direkt vor dem Haupteingang. Er wußte, dort ist Halteverbot, doch wenn der Geist so führt, ist es doch prima! Als er um 17.00 Uhr von der Arbeit kam, war das Auto weg, abgeschleppt ….
So geht´s, wenn man nur eine Bibelstelle nimmt und die andern aus Bequemlichkeit nicht beachtet! Gott kann das nicht bestätigen und gut finden. Wir haben unseren Teil zu tun, und Gott macht das, was wir nicht können.
Ein Pastor wollte den Heiligen Geist wirken lassen. So bereitete er sich nicht auf die Predigt vor. Sonntags kam keine Erleuchtung, sondern er mußte sich durch die Bibel quälen, von Adam und Abraham bis zur Offenbarung. Die Leute überlegten nachher, was der Pastor überhaupt sagen wollte. Und nach einigen Monaten war die Kirche leer bis auf ein paar Taube. Gott kann diese „Übergeistlichkeit“ nicht segnen! Es ist eher eine Art Faulheit, oder ein Abschieben der Verantwortung auf Gott.
ER will gute Lehre und gute Predigten. Doch dafür muß man sich lange vorbereiten! Man muß schon beim Vorbereiten beten, daß der Heilige Geist leitet und wichtig macht, was gesagt werden soll. Das kann Gott segnen und mächtig wirken!
Und wenn die Kranken nicht sofort gesund werden auf unser Gebet hin, dann will Gott gerade nicht, hat einen anderen Zeitplan oder der Kranke hat nicht genug Glauben? – Nein, oft fehlt es an geistlicher Autorität, die in der Stille mit Gott wächst!
So wollen wir ganz gelassen leben: Wir strengen uns an und geben unser Bestes, und Gott legt Seinen Segen darauf. ER sorgt für uns!! ER weiß, unser Leben ist nicht so einfach, darum hilft ER gerne. Seine Gnade steht über unserem Leben! Wenn wir nur Ihn immer an erster Stelle haben …
Ja, Jesus! Mein Leben gehört Dir. Ich gebe mein Bestes, mach Du was Gutes daraus! Ich will nicht faul und bequem werden, sondern mit Dir zusammen schaffen und arbeiten, – zu Deiner Ehre!


Ein Gedanke zu „Faulheit und Gottvertrauen – 29.09.2017

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