El-Roi, der Gott, der nach mir schaut – 22.08.2017

El-Roi, der Gott, der nach mir schaut – 22.08.2017

Der Engel des HErrn fand Hagar an einer Quelle in der Wüste, an der Quelle auf dem Weg nach Schur.
1. Mose, Genesis 16, 7
Abram und Sarai konnten noch keine Kinder bekommen, obwohl der HErr es versprochen hatte. So gab Sarai ihm ihre Sklavin Hagar, damit diese schwanger wird. Doch sobald sie schwanger war, wurde sie hochmütig. Sarai behandelte sie deshalb hart, so hart, daß Hagar weglief.  So fand sie der Engel des HErrn an der Quelle und fragte sie: Hagar, Magd Sarais, woher kommst du, und wohin gehst du? Der Engel redete noch weiter mit ihr und gab ihr große Verheißungen für ihren Sohn. Sie kehrte zu ihrer Herrin Sarai zurück, gestärkt durch die Worte des Engels. Sie nannte den HErrn, der zu ihr gesprochen hatte El-Roi (Gott, der nach mir schaut). Sie sagte sich nämlich: Habe ich hier nicht nach dem geschaut, der nach mir schaut? Darum nannte sie den Brunnen Beer-Lahai-Roi (Brunnen des Lebendigen, der nach mir schaut.
Gott schaut nach den Menschen, nach jedem! – besonders, wenn sie in großer Not sind. Nur leider merken viele Menschen nicht, daß es Gott ist, der mit ihnen reden möchte. Sie hören Seine Stimme gar nicht! Oder diskutieren sie weg …
Gott hat kein falsches Mitleid, das die Situation, die Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit noch verstärken würde. ER kommt auf den Punkt: Sie war weggelaufen. ER sagt, geh zurück, ertrage die harte Behandlung, denn Ich will deinen Sohn zu einem großen Volk machen. Diese Worte stärkten Hagar wirklich, so daß sie die Behandlung Sarais aushalten konnte. Wenn Gott unseren Schwachpunkt aufdeckt, wie reagieren wir dann? Haben andere die Schuld? Ist es nur ein ganz, ganz kleines Fehlerchen? Gott macht Hagar Mut. Uns macht Jesus durch Seine Verheißungen in der Bibel Mut. Aber machen wir uns auf, glauben wir Ihm, lassen wir es zu, daß ER unsere Hoffnung ist, die uns durchs Leben trägt, auch wenn wir hart und ungerecht behandelt werden?
Gott schaut nach uns, wenn wir Ihn schauen. Oder schauen wir nur auf uns selber? Selbstmitleid ist einer der größten Feinde eines Christen; – er kann niemals wachsen und wird niemals erwachsen.
Jesus ist unser Brunnen, der Brunnen des Lebendigen, der nach mir schaut. – Wenn ich es glaube, werde ich leicht und fröhlich. Dann machen mir die kleinen Schwierigkeiten des Alltags nur noch wenig aus. Und ER reagiert auf mein Vertrauen und handelt für mich. Ja, Jesus, der Lebendige, der nach mir schaut!
Danke Jesus! Auf Dich kann ich mich verlassen! Manchmal traust Du mir Schweres zu, aber mit Dir zusammen schaffe ich es!


Ein Gedanke zu „El-Roi, der Gott, der nach mir schaut – 22.08.2017

  1. Amen, lieber Bruder! Danke für Deine ganze Mühe und Arbeit, sie ist mir und anderen Geschwistern, denen ich Deine Seite geteilt habe, schon so oft zum Trost und zur Hilfe geworden! Wollte Dir das einfach mal sagen. Liebe Grüße vom Niederrhein.
    Martina.

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