Ein Zeuge Jesu Christi – 22.09.2018

Ein Zeuge Jesu Christi – 22.09.2018

Jesus sagt:
Ihr werdet meine Zeugen sein.
Apostelgeschichte 1, 8
Ja, jeder Christ ist ein Zeuge Jesu Christi. Er spiegelt die Eigenschaften des HErrn wider, ist ein Spiegel. Nur durch ihn kann ein anderer Mensch Jesu Wesen erkennen.
Es ist eigentlich nicht schwer, Zeuge für das zu sein, was Jesus für uns ist, und davon zu erzählen, was ER für uns getan hat. Aber wir haben nicht alle den gleichen Drang, anderen davon zu erzählen. Manche kochen förmlich über und müssen überall und jedem ihre Erlebnisse mit Jesus erzählen. Und andere sind da sehr zurückhaltend, es brennt ihnen nicht so sehr auf der Seele.
Wieso gibt es da so einen Unterschied? Ist es so, daß den einen Jesus nicht so wichtig ist? Oder daß sie die anderen Menschen nicht so heiß lieben? Stimmt etwas mit denen nicht, die nicht so offensiv für Jesus zeugen? Warum müssen die Evangelisten immer davon reden, daß wir mehr Zeugnis ablegen sollen? Warum machen sie anderen ein schlechtes Gewissen, – ist es berechtigt?
Viele Fragen …
Zeuge sein, heißt: Das Wesen Jesu in sich zu tragen. Seinen Charakter widerzuspiegeln. Seine Taten, ohne lange zu überlegen, tun, weil ER unser Herz verändert hat. Seine Worte sprechen, weil Er unsere Gedanken und Worte prägt. Seine Gefühle zeigen, weil wir so fühlen, wie ER fühlt; – Barmherzigkeit, Freude, Freundlichkeit, Geduld ….
Etliche dieser Zeugen Jesu sind Evangelisten. Sie müssen immer von Jesus erzählen, das ist ihre Berufung. Andere sind Beter, die immer froh sind, wenn sie allein sind und beten dürfen. Andere sind Lehrer, die lieber ein Buch lesen als missionieren. Andere sind Hirten, die den Schafen nachgehen und auch nicht immer besonders missionsfreudig sind. Andere haben die Gabe der Gastfreundschaft, andere der Musik oder Kunst, jeder hat so seine speziellen Gaben. Wir bringen unsere Gaben in die Gemeinde und die Mission ein, damit die Gemeinde wächst und sich gesund entwickelt. Aber nicht jeder ist Evangelist oder Lehrer oder Musiker. Wir dürfen anderen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie ihren Gaben und Aufgaben entsprechend leben und nicht so sind wie wir.
Wir müssen lernen, nur von Jesus abhängig zu sein und nur auf  Seine Meinung über uns achten. Wir haben Ihn lieb und tragen Ihn im Herzen; – was will man mehr?
Danke Jesus, daß Du der HErr bist! Danke für die Evangelisten, die Lehrer, die Musiker, die Künstler, die Barmherzigen, die Pioniere, die Techniker und alle Talente, die es in Deinem Reich gibt! Bei Dir ist die Vielfalt, positiv und individuell für jeden richtig. Du meinst es gut mit uns!!


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