Ein Segen sein – 07.11.2018

Ein Segen sein – 07.11.2018

Ein Engel hat mir gesagt: „Fürchte dich nicht, Paulus! Du mußt vor den Kaiser treten. Und Gott hat dir alle geschenkt, die mit dir fahren.“ Habt also Mut, Männer! Denn ich vertraue auf Gott, daß es so kommen wird, wie mir gesagt worden ist.
Apostelgeschichte 27, 24
Paulus war auf einer stürmischen Fahrt nach Rom. Doch das Schiff drohte unterzugehen. Natürlich betete er. Und Gott schickte einen Engel, der ihm das Wort oben sagte. Es kam dann wirklich so, wie es gesagt war: Das Schiff ging unter, doch nicht ein einziger Mann ertrank; – Gott hatte sie dem Paulus in die Hand gegeben.
Unsere Fürbitte für andere ist viel mächtiger, wie wir meistens glauben. Gott legt uns die Menschen, mit denen wir umgehen, in die Hand; ER schenkt sie uns gewissermaßen. Unsere Familie und Freunde, unsere Arbeitskollegen und Nachbarn, alle diese Menschen will Gott durch uns segnen; Er gibt sie in unsere Hand. Wir können segnen oder fluchen oder sie können uns ganz egal sein; – Gott aber möchte gern segnen!
ER hört auf unser Gebet für die anderen. So kann Er die Menschen um uns segnen mit allen guten Gaben, wie wir es selber gar nicht können. Und Er möchte, daß wir selber für diese Menschen ein Segen sind. Wir können freundlich sein und sie anlächeln und fröhlich „Guten Morgen! Schön, Dich zu sehen!“ rufen; wir können helfen und vergeben, wir können wirklich tatkräftig Segen sein! Und die Dinge, die wir nicht beeinflussen können, können wir Gott überlassen: Schutz vor Unfällen und Krankheit; Bewahrung; Frieden; Erkenntnis Gottes … Es gibt so vieles, wie Gott die anderen segnen kann!
Fang an, im Vertrauen zu beten und zu segnen. Fang an, deine Vorbehalte gegen andere abzulegen. Vergib dem, der unfreundlich zu dir war und dich verletzt hat. Oder willst du ihn „zur Strafe“ etwa nicht segnen? Werde ein Licht Gottes und ein Segen für Deine Umgebung!
Vertraue Ihm! ER wird sicher segnen. Beobachte genau, was Gott tut. Halte Ohren und Augen offen und freue dich über das Wirken Gottes.
Danke, Jesus, daß Du mir so viel Vollmacht gegeben hast! Bitte, reinige mein Herz, so daß ich ohne „Trübung“ freudig für die anderen einstehen kann! Ich selber will mich hinten anstellen; ich will zuerst, daß Du die anderen segnest und will selber zum Segen werden. Ich weiß ja, daß Du für mich sorgst, darum kann ich mich verschenken. Du bist ein guter Gott!

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