Ein Freudenfest – 14.10.2019

Ein Freudenfest – 14.10.2019

Dann sollst du fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HErr, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat: du, die Leviten und die Fremden in deiner Mitte.
5. Mose, Deuteronomium 26, 11

Die Israelis wußten, warum sie zu essen hatten, warum sie in Freiheit leben konnten und warum sie für Gott etwas Besonderes waren: ER selber hat sie als Volk geschaffen, ER hat über sie gewacht, ER hat sie aus dem Sklavenhaus Ägypten geholt, durch die Wüste geführt und ins Land, wo Milch und Honig fließt, gebracht. ER, ihr starker Gott, hat sie mit hoch erhobenem Arm beschützt, dem Land geboten, fruchtbar zu sein, Regen zur rechten Zeit geschickt und sie in allem gesegnet, was sie brauchten. Und nun kommen sie zusammen und feiern das Erntefest. Sie feiern es alle zusammen, auch die Fremden in ihrer Mitte, also die Ausländer. Sie werden mit hineingenommen in dieses Freudenfest und dieses Freudenfest sprengt alle Grenzen.
Wir wollen nicht über Ausländerpolitik reden, sondern von unserem Umgang mit Menschen aus dem Ausland. Auch sie sind Menschen, die Gott geschaffen hat. Sie sind in unsere Mitte, und wir wollen unsere Freude mit ihnen teilen. Klar, wir haben Bedenken, wenn etwas fremd ist. Aber wir haben unseren Gott, der uns hilft, über Mauern und Gräben zu springen.
Das Erntefest soll uns erinnern, daß wir alles von Gott haben: Fruchtbarkeit und Arbeit, Brot, Milch und Wein. Autos, Flugzeuge und sehr viel Luxus, den andere Menschen nicht haben. Gute Straßen, Eisenbahn, Telefon, Computer …. Wie gut es uns geht!!! Obwohl unser Volk nicht immer Gottes Weg gegangen ist, sich sogar an dem israelischen Volk vergangen hat, hat Gott es dennoch reich gesegnet; – wie viele Jahre war schon kein Krieg mehr!!
Was wäre, wenn Gott Seine starke Hand zurückzieht? Wetterkatastrophen. Streit. Krieg. Hunger. Chaos. Angst. Bürgerkrieg. Sünde ohne Ende. Lüge, Betrug, Diebstahl, sexuelle Perversionen und Gebundenheiten, Süchte. Die Jugend geht kaputt, hat keinen Halt mehr. Es wäre furchtbar, wenn Gott nichts mehr zu sagen hätte. Beten wir weiter für unser Land!! Und seien wir dankbar für die gute Zeit, die wir haben, für diesen unverdienten Segen.

Danke Jesus, Du bist der Herrscher des Alls. Danke für den Frieden, die Freude, die Versorgung mit allem Nötigen! HErr, wir wollen die Fremden als Deine Schöpfung annehmen und uns mit ihnen zusammen freuen! Du bist gut zu uns!!!


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