Ein feines Opfer – 05.08.2020

Ein feines Opfer – 05.08.2020

Angesichts des Erbarmens Gottes ermahne ich euch, meine Brüder, euch selbst als lebendiges und heiliges Opfer darzubringen, das Gott gefällt.
Römer 12, 1

Jesus hat sich selbst als Opfer dargebracht, das Gott gefällt. Es war nötig, um stellvertretend für uns Menschen die Strafe für unsere Schuld, Versagen und Sünde zu tragen. Am Kreuz geschah der größte Tausch der Menschheitsgeschichte: Unsere Schuld gegen Seine Gerechtigkeit. Lies mehr in Jesaja 53!
Doch auch Gott möchte keine nebensächlichen Opfer. 10 % von unserem Geld reichen Ihm nicht, täglich 1 Stunde Beten reicht Ihm nicht, auch nicht noch zusätzlich 2 Stunden Bibellesen, Wohltätigkeit, Spenden und die Zeit für Gottes Dinge zu opfern. Es ist Ihm zu wenig. Wir wollen unser Gewissen beruhigen und denken, wir sind gut. Aber Gott denkt anders: Es reicht nicht. ER will uns ganz, mit Haut und Haaren. Nicht 10 % oder 20, nicht einmal 99 % reichen Ihm. ER will alles von Dir, dein ganzes Ich, dein ganzes Leben!
Und genau das wollen wir nicht. ER kann unsere Sünden haben, ER kann unseren Zehnten haben, und ich mache auch noch eine Pilgerreise auf Knien, wenn´s nötig sein soll, bete stundenlang irgendwelche Gebete, studiere die Andachten der Kirchenväter, glaube alles, strenge mich an, gut zu sein …. Ja, ich mache eine ganze Menge für Ihn. Aber ……. ich will meine eigenen Entscheidungen treffen. Ich will mein Ich pflegen, ich brauche meine Ruhe, mein Geld, meine Karriere …. Ne, ich will Gott nicht alles geben, was mir lieb und teuer ist, besonders nicht meinen eigenen Willen.
Ja, so ist der Kampf in uns. ER will alles, und Er gab auch alles. Und wir geben, was wir erübrigen können, aber uns selber wollen wir nicht geben. Darum ist unser Leben so kraftlos, unsere Gemeinden so tot und unser Land so „heidnisch“.
Bei den Aposteln war es anders. Paulus hat schon einen Grund, warum er diesen Vers schreibt! Er selber allerdings gehörte dem HErrn ganz, nachdem er Ihm auf dem Weg nach Damaskus begegnet war und Er Paulus umgeschmissen hatte.
Am Ende gehört Gott sowieso dein Leben; – wenn es zu Ende geht. Warum nicht schon etwas früher, damit das Leben sinnvoll wird? Damit Gott durch uns wirken kann? Damit Er alle Herrlichkeit, Kraft und Fülle in uns legen kann? Warum auf´s Sterben warten? Du kannst ja doch nichts mitnehmen, nicht einmal die Erinnerungen.

Danke Jesus, Du hast Dich ganz gegeben. Du bist gekommen, um mich total zu erlösen und zu befreien, nicht nur ein bißchen. Darum will ich Dir total gehören, nicht nur ein wenig. Ach, wie schwer ist es, das dicke, fette Ich in den Tod zu geben! HErr, hilf!!


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