Die Treue Gottes – 11.09.2016

Die Treue Gottes – 11.09.2016

Gott ist kein Mensch, der lügt,
kein Menschenkind, das etwas bereut.
Spricht ER etwas und tut es dann nicht,
sagt ER etwas und hält es dann nicht?
Sieh her, ich habe es übernommen zu segnen;
so muß ich nun segnen, ich kann´s nicht widerrufen.
4. Mose, Numeri 23, 19f.
Bileam sollte das Volk Israel verfluchen. Aber er konnte es nicht, er mußte sagen, was Gott ihm befahl. Und so segnete er statt dessen Israel. Die Verse oben sind die Worte Gottes, die Bileam aussprach. Wir können sie persönlich für uns nehmen. Was Gott zugesagt hat, das wird ER halten, da gibt es kein Wenn und Aber. Hat ER angefangen, Dich zu segnen, wird ER es immer tun. Hat ER Dich als Kind angenommen, so steht Sein Wort und Wille für immer fest. Hat ER Dir spezielle Versprechen gegeben, dann gelten sie. Gott kann´s nicht widerrufen.
Es gibt Segen, der hat Voraussetzungen. Zum Beispiel muß ich mit Geld richtig umgehen, wenn ER mich in diesem Bereich segnen soll. Und mit meiner Gesundheit muß ich gut umgehen, wenn ER segnen soll. Da gibt es klare Voraussetzungen, um diese Arten Segen zu erlangen.
Es gibt aber Segen und Verheißungen, die gelten unabhängig von unserem Verhalten. ER ist mir treu, auch wenn ich mal untreu bin. ER ist bei mir, auch wenn ich mich mal abwende. ER hat mich als Kind angenommen, sogar wenn ich Ihm Unehre mache. Ich bin ein Schäflein Seiner Herde, selbst wenn ich mal ausreiße und eigene Wege gehe. Niemand kann sie aus meiner Hand reißen, sagt Jesus!
Es ist gut, daß der Heilige Geist uns lockt und manchmal beunruhigt, wieder zum HErrn zurückzukehren. Das bedeutet, ER hat uns nicht aufgegeben, sondern will uns.
Seine Gnade steht unabänderlich über unserem Leben, so wie die Sonne auf uns scheint. Nur ein Sonnenschirm oder „Gnaden-Schutz-Schirm“ kann die Gnade aufhalten. Sein Ja zu uns ist unabänderlich.
ER weiß, daß Seine Kinder nicht vollkommen sind. ER weiß auch, daß wir ab und an tief fallen. Wie gut, wenn wir dann wissen: ER hat uns dennoch lieb und wartet auf uns! Wie gut, wenn wir uns bei Ihm ausweinen können über all unsere Schuld und Vergebung erfahren! Wie gut, wieder im Hause des HErrn zu sein!
Ich hatte 2 Schäflein mit der Flasche großgemacht und sie hingen sehr an mir. Aber eines rannte des öfteren weg und vertraute bei Gefahr auf seine Schnelligkeit; da konnte ich es nicht schützen, denn ich war zu langsam. Das andere Schäflein blieb ganz eng bei mir, wenn Gefahr drohte. Ich konnte es auf den Arm nehmen und schützen. Beides sind meine Schäflein, aber eines bekommt alles und das andere sucht überall sein Glück …
Danke, Jesus, daß Du Deine Versprechen nicht aufgibst und widerrufst! Ja, ich will ganz nah bei Dir bleiben und in Deiner Hand geborgen sein. Ich will auf Deinen Wegen gehen und mich nicht von anderen Dingen einfangen lassen. Du bist mir treu und ich will Dir treu sein!
Bibellese heute: Johannes 3, 1 – 13


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