Der Segen des Vergebens . 24.06.2020

Der Segen des Vergebens . 24.06.2020

Der Segen des Vergebens  .  24.06.2020

Wenn wir  im Licht leben, wie Er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
1. Johannes 1, 7

Jesus möchte, daß Friede ist. Darum ist Er so gegen Streit, falsches Reden übereinander, Lügen, Richten und Verurteilen, und auch gegen Bitterkeit, Aggressionen, Selbstmitleid und allen falschen Reaktionen, die aus Verletzungen erwachsen. ER weiß ja, wie sehr wir von Eltern, Lehrern, Erziehern, Chefs und Kollegen enttäuscht, ausgenutzt und verletzt wurden. ER will heilen, damit wir als heile Menschen Frieden haben und Frieden bringen können. Wie sollen wir ein Segen sein, wenn die alten Dinge uns immer wieder zu heftigen Reaktionen treiben?
Zuerst müssen wir erkennen, daß wir verletzt und ungerecht behandelt wurden. Wo ein Schmerz ist, ist etwas nicht in Ordnung! Wo schlechte Früchte wie Aggressivität sind, ist  auch eine schlechte, bittere Wurzel.
Erkennen wir, daß wir ungerecht behandelt wurden, so müssen wir uns entscheiden. Wenn wir Jesus gehorchen wollen, wollen wir auch vergeben, so wie Er vergibt. Es ist unsere verstandesmäßige Entscheidung: Ich will vergeben, ich vergebe. Ich möchte ….. reicht nicht aus. Wir vergeben dem anderen und verzichten damit auf Rache und Wiedergutmachung. Wir überlassen die Gerechtigkeit dem HErrn.
Habe ich von Herzen vergeben, fängt Gott an, mich auf meine übertriebenen Reaktionen hinzuweisen. Dafür brauche ich selber Vergebung. Haben die Eltern mein Vertrauen mißbraucht, so fällt es mir sehr schwer, jemandem wieder zu vertrauen. So verursachen die Verletzungen Reaktionen in mir, die Gott nicht gefallen. Ich brauche dafür Seine Vergebung, damit ich heil werden kann und nicht meinerseits wieder Menschen verletze.
Habe ich vergeben und ist mir vergeben, so muß ich an diesem Entschluß festhalten. Das ist gar nicht immer so leicht, aber Gott erinnert mich an meinen Entschluß und ich brauche ihn nur wieder zu bekräftigen: Ich habe vergeben, mir ist vergeben.
Ist Bitterkeit und Selbstmitleid gewichen, kann Gott den 3. Schritt gehen: ER will, daß ich für meine Schuldiger bete und sie segne, ihnen von Herzen alles Gute wünsche. Und ich merke, ich wünsche ihnen wirklich nichts Böses mehr, sondern Gottes Schutz und Segen. Das ist eine große Befreiung für mich.  So setzt Gott bei jedem meiner innerlichen Schritte mehr Segen frei und ich kann Frieden haben und Frieden verbreiten.
Auf diesen Wegen der Vergebung, der Versöhnung und des Friedens liegt Gottes Segen. ER wirkt dann in uns mit Seiner Gegenwart, mit Freude, Freiheit, Frieden, Liebe und allem, was wir uns schon so lange sehnlich wünschen.

Danke Jesus, Du hilfst mir zu vergeben! Du nimmst meine Entscheidung und schaffst in mir ein neues Herz, ein Herz des Friedens, der Versöhnung, der Vergebung. So kann ich Dein Kind sein und Deinen Segen erleben und verbreiten! Danke, Du hilfst mir in diesen schwierigen Angelegenheiten!!


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