Der Hüter Israels – 19.08.2017

Der Hüter Israels – 19.08.2017

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen:
Woher kommt mir Hilfe?   …
Nein, der Hüter Israels
schläft und schlummert nicht.
Psalm 121, 1.4
Wie gut, daß ER nie schläft und niemals ein Nickerchen macht! Wenn ich nachts schlafe, so hält ER die Wacht. Wenn ich Ihn brauche, beim Autofahren oder sonst wo, so ist ER da. ER umgibt mich von allen Seiten, hüllt mich ein, nimmt mich unter Seine starken Fittiche und läßt mich nicht aus Seiner sanften, liebevollen Hand entweichen.
Ja, manchmal sind die Berge riesig, die mich umgeben und erdrücken wollen. Manchmal gibt es lähmende Fragen, wie soll man sich richtig entscheiden. Es sind echte Berge, die mich umgeben. Doch: Mein HErr, der Hüter Israels, schläft und schlummert nicht. Eigentlich ist ER der Schöpfer der Berge; ER ist also viel, viel größer und mächtiger als sie. ER hat sie erschaffen und ER kann sie einebnen, als wären sie nie gewesen.
Warum sind die Sorgen und Fragen hoch wie Berge? Weil ich sie aus dem falschen Blickwinkel sehen. Sehe ich sie von oben, von Gott her, sind sie klein. Liege ich am Boden, sind sie riesig.
Israels Geschichte zeigt uns den Wächter und Hüter dieses Volkes. Schon bei Abraham und Isaak, Jakob und Josef, Mose und Josua, Samuel, Elia und Elisa, David, Jesaja, Jeremia lernen wir Gottes Größe kennen; – und Seine Vorsorge, Seine Fürsorge. Aber auch Seine Heiligkeit.
ER mag es nicht, wenn wir uns auf anderes verlassen und Hilfe und Trost woanders suchen. ER mag es, wenn wir uns an Ihn wenden und die Hilfe von Ihm erwarten. ER mag es, wenn ein Herz stark ist wie eine trutzige Burg und unverzagt auf Ihn hofft. ER kann es nicht enttäuschen.
Ja, unser Hüter, unser Wächter schläft und schlummert niemals! ER denkt an alle Kleinigkeiten. ER ordnet alles, wie es richtig ist. ER sieht weit in die Zukunft und hat Seine Wege für uns bereit. Noch müssen wir in Seine Schule und Glauben lernen. Doch bald werden wir uns im Glauben aufschwingen können wie die Adler und die Berge, die uns jetzt erdrücken wollen, aus der himmlischen Perspektive sehen.

Danke, Vater im Himmel! Du bist der, der ganz besorgt um mich ist. Selbst wenn ich schlafe, bist Du da, wachst über meinen Atem und über alle Kammern des Leibes. Wenn ich aufstehe, bist Du schon am Werk und bereitest den Tag vor. Ja, ich halte mich an Dich, ich vertraue Dir, mein Hüter und Wächter!


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