Der Bote Gottes – 08.10.2018

Der Bote Gottes – 08.10.2018

Ich sende meinen Boten vor dir her,
er soll den Weg für dich bahnen.
Eine Stimme ruft in der Wüste:
Bereitet dem HErrn den Weg!
Ebnet Ihm die Straßen!
Markus 1, 2f.
Das sind Prophezeiungen aus dem Alten Testament, von Maleachi und Jesaja. Es ist Johannes der Täufer gemeint, der Jesu Vorläufer war. Er hat für Jesus den Weg gebahnt. Er war die Stimme in der Wüste.
Jesus hat Johannes sehr hoch geschätzt. Und Johannes hat Jesus das „Lamm Gottes“ genannt. Johannes wußte, Jesus wird alles übernehmen, er wird daneben stehen und sich freuen, daß alle Ehre Jesus bekommt.
„So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um Ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, ER aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.“ (V. 4-8)
Jesus möchte einen Weg in unsere Herzen. Aber der Weg ist verstopft mit Bitterkeit, Rechthaberei, Kleinkrämerei, Beschuldigungen, Machtgier, Geldgier, Neugier, Neid ….. Ach, es gibt so vieles, was dem HErrn den Weg versperrt! Und ER räumt es nicht weg, wir müssen es selber tun. ER hilft gern, aber nur, wenn wir es wirklich wollen. Und dann kommt ER, der HErr der Herrlichkeit und macht endlich Licht in unseren düsteren Herzen! Wie gut das tut, wie unendlich befreiend! Da kann man jauchzen und jubeln!! Da gerät man ganz außer Häuschen!!!
Solange unser Leben ganz normal verläuft, merken wir das alles nicht. Erst wenn es zur Krise kommt und unsere „heile Welt“ zusammenbricht, dann schreien wir nach Ihm. Besser, schon von Klein an den HErrn zu suchen.
Bahnt Ihm einen Weg! ER will die ganze Welt gewinnen. ER will sie retten, weil sie sich selber nicht retten kann. Zu zerstritten ist jeder mit jedem. Kommt, hört auf den HErrn! ER weiß, wie man die Welt retten kann: Buße und Umkehr. Leider gibt es keinen einfacheren Weg. Nur immer Halleluja rufen, hat noch kein Problem gelöst. Vertrauen wir Ihm, bauen wir Ihm den Weg! Erst in unser Herz, und dann gehen wir hinaus ….
Danke Jesus, Du bist der HErr! Über Hölle, Tod und Teufel. Du hast gesiegt und Du willst, daß wir Dich im Herzen tragen und einen Weg für Dich bahnen in die dunkle Welt. Hilf, gib uns Mut! Denn Du bist bei uns.


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